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Konvergente Evolution/Analogie

71 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Analogie, Konvergente Evolution ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Konvergente Evolution/Analogie

21.05.2023 um 15:54
Zitat von orletsorlets schrieb:Kann man da auch von einer konvergente Evolution sprechen,wenn alle diese Tiere einen gemeinsamen Stamm haben?
Krabben und Spinnen gehören zu den Gliederfüßern. Das war es zwar dann auch schon, aber die meisten Gliederfüßern haben den gleichen Aufbau, in Kopf, Brust und Hinterleib und 6, 8 oder gar 10 Beine.
Schwierig. Ich würde eher nein sagen, weil Bienen, Spinnen, Krebse, alles unter Gliederfüßler zählt und trotzdem unterscheiden sie sich doch stark voneinander, aber die Landspinne und diese Seespinne sehen ja optisch vom Körperaufbau her ziemlich gleich aus. Speziell da würde ich ne konvergente Evolution vermuten. Vielleicht eine bessere Fortbewegung sowohl an Land als auch im Meer, da ihre Beine dann doch besser verteilt aussehen(in alle Richtungen), als zum Beispiel bei der Biene oder dem Hummer, welche auch jeweils zu den Gliederfüßlern zählen?


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Konvergente Evolution/Analogie

21.05.2023 um 16:01
Und vielleicht die Länge und Dicke der Beine? Vielleicht hat es beides, sowohl an Land als auch im Meer den Zweck, sich schneller fortbewegen zu können und auch hochbeiniger zu sein. Eine Spinne kann sich tatsächlich aufstellen:


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Vielleicht dient das Hochbeinige sowohl hier als auch dort dem Schutz vor irgendetwas.


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Konvergente Evolution/Analogie

21.05.2023 um 16:02
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Schwierig. Ich würde eher nein sagen
Warum hast du es dann erst so geschildert?
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Die Seespinnenkrabben und Landspinnen sind auch konvergent:



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Konvergente Evolution/Analogie

21.05.2023 um 16:09
Zitat von orletsorlets schrieb:Warum hast du es dann erst so geschildert?
Weil ich der Ansicht bin, dass sie es sind, trotz des von Dir gefragten, gemeinsamen Stammes. Wie eben schon geschrieben, gibt es so gravierende Unterschiede unter Gliederfüßlern, aber die Land und Seespinne ähneln sich sehr, trotz der unterschiedlichen Bedingungen, was ich nicht auf den gemeinsamen Stamm zurückführen würde, da eine Biene und ein Flusskrebs sich auch nicht ähneln, obwohl es beides Gliederfüßler sind.


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Konvergente Evolution/Analogie

21.05.2023 um 16:14
Konvergente Evolution
Die Evolution geht vielfältige Wege - kommt dabei aber erstaunlich oft zu ganz ähnlichen Ergebnissen. So hat sich auch die äußere Erscheinung von Insekten und Spinnen, die sich mit ihrem bein- und flügellosen Hinterleib sehr ähnelt, unabhängig voneinander entwickelt. „Obwohl Insekten und Spinnen, aber auch Krebse und Tausendfüßer, rund 550 Millionen Jahre Evolution voneinander trennen, ist die Natur zum immer gleichen Ergebnis gekommen", erklärt der Genetiker Prof. Dr. Wim Damen von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er hat gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Göttingen untersucht, wie sich diese Form der konvergenten Evolution der Arthropoden (Gliederfüßer) auf Ebene der Genetik widerspiegelt.
Quelle: https://analyticalscience.wiley.com/do/10.1002/gitfach.6680/

Es scheint, als ginge eine konvergente Evolution trotz gemeinsamen Stammes.

PS: meinte Gliederfüßer...


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Konvergente Evolution/Analogie

21.05.2023 um 18:09
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:aber die Land und Seespinne ähneln sich sehr, trotz der unterschiedlichen Bedingungen
Ja, ich verstehe schon was du meinst, doch diese beiden hier genannten ähneln sich nur auf dem ersten Blick, da beide acht Beine haben. Sie sind sonst aber total verschieden.


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Konvergente Evolution/Analogie

21.05.2023 um 18:13
Zitat von orletsorlets schrieb:Ja, ich verstehe schon was du meinst, doch diese beiden hier genannten ähneln sich nur auf dem ersten Blick, da beide acht Beine haben. Sie sind sonst aber total verschieden.
Es geht nicht nur um die optische Ähnlichkeit, sondern dass der Nutzen dahinter derselbe sein könnte. Sie haben beide dünne und lange Beine, können sich demnach womöglich schneller und wendiger, besser bewegen, weil ihre Beinaufstellung anders ist, als bei anderen Gliederfüßern. Auch das Hochbeinige könnte darauf hinweisen, dass es irgendeinem Schutz dient, da ihr Körper ja in der Mitte liegt. So wirken sie vielleicht abschreckend, weil sie sich größer machen können als sie sind. Es gibt auch andere Spinnenarten und andere Krabbenarten, aber die ähneln sich dennoch nicht. Hier sind sie aber fast identisch von der Beineinteilung und der Länge im Vergleich zum restlichen Körper her. Ich denke nicht, dass das nur Zufall ohne einen anderen Zweck dahinter ist.


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30.05.2025 um 23:15
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 20.05.2023:Wenn konvergente Evolution etwas mit Zwangsläufigkeit zu tun hat, dann ist unser aufrechter Gang wie's scheint nur eine versehentliche Laune der Natur, ein Unfall gar.
Von welcher Art von Zwangsläufigkeit sprichst du an dieser Stelle? Kannst du das Wesen jener Zwangsläufigkeit mal beschreiben?


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Konvergente Evolution/Analogie

31.05.2025 um 06:50
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Von welcher Art von Zwangsläufigkeit sprichst du an dieser Stelle?
Ich spreche von der Konvergenztheorie der Evolution nach Conway Morris und anderen.
Die Konvergenztheorie der Evolution beschäftigt sich mit den langfristigen erdgeschichtlichen Formen der Entstehung des Lebens. Sie besagt, dass das Leben auf der Erde so entstehen musste, wie es ist.
[...]
Bezüglich der Entstehung des Menschen geht Conway Morris sogar so weit zu sagen, dass der Mensch bereits mit dem Urknall angelegt war. Früher oder später musste die Evolution zwangsläufig bei einer intelligenten Spezies ankommen. Die Entwicklung zu Komplexität und Intelligenz ist Programm.



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31.05.2025 um 08:18
Die asiatischen/amerikanischen Falltürspinnen der Gattung Cyclocosmia


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Cyclocosmiaricketti2

und die afrikanische Gattung Galeosoma


SPI-IDIOPIDAE--Galeosoma-planiscutatum-F

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Entwickelten beide ein abgeflachter Opisthosoma mit einer dicken Scheibe, um bei Gefahr (besonders durch parasitäre Wespen) ihre Wohnröhre zu verschließen.


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Beide Spinnen sehen sich auf dem ersten Blick ähnlich,sind jedoch miteinander nicht verwandt. Die Spinnen der Gattung Galeosoma haben zwar auch eine solche Form des Opisthosomas, aber keine Rillen,Querrippen und auch die Muskelabdrücken (Sigillen) sind nicht so ausgeprägt. Besonders die Augenanordnung sind bei beiden unterschiedlich. Auch die australischen Falltürspinnen der Gattung Ideosoma besitzen ähnliche Abdomen mit Rillen... doch deren ist der Hinterleib nicht ausgeprägt abgeflacht.


IMG 20250531 081655

Idiosoma nigrum


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Konvergente Evolution/Analogie

31.05.2025 um 09:26
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb am 21.05.2023:Vielleicht dient das Hochbeinige sowohl hier als auch dort dem Schutz vor irgendetwas.
Das zweite Bild zeigt wohlmöglich eine (junge) Spinne vor dem Spinnenflug (Ballooning), man sieht leicht den Faden in die Höhe wehen,die wäre kurz davor, abzuheben. Wenn Spinnen schnell laufen müssen, erheben sie sich hochbeinig, um schneller fortbewegen zu können.


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Konvergente Evolution/Analogie

31.05.2025 um 20:27
@perttivalkonen

Dann handelt es sich bei der Zwangsläufigkeit, von der du sprichst, also um den laut der Konvergenztheorie der Evolution möglichen Umstand, dass sich das Leben auf der Erde gar nicht anders entwickeln konnte, als es sich entwickelt hat?


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Konvergente Evolution/Analogie

31.05.2025 um 22:02
@Weserdampfer

Wie bittschön kommst Du denn darauf??? Ich mein, mit dieser Sonderauffassung läßt sich mein von Dir zitiertes
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 20.05.2023:Wenn konvergente Evolution etwas mit Zwangsläufigkeit zu tun hat, dann ist unser aufrechter Gang wie's scheint nur eine versehentliche Laune der Natur, ein Unfall gar.
doch mal so gar nicht in Einklang bringen. Und verstehen erst recht nicht.

Die Konvergenztheorie der Evolution spricht gemeinhin von ganz anderen Zwangsläufigkeiten als ner Komplettdurchdeterminiertheit des Universums. Ein komplett durchdeterminiertes Universum, in dem alles zwingend so passieren mußte, wie es am Ende herauskam, ein solches Universum könnte grundsätzlich sogar komplett konvergenzfrei sein; das halt also nicht ansatzweise mit der KT (E) von CM & co. zu tun.

Letztlich weißt Du sehr genau, welche Zwangsläufigkeiten der Konvergenztheorie der Evolution ich meine. Ich sag nur: "they will look eerily like us". Januar '24. Aber auch schon Mai '23, Stichwort "Troodon sapiens". Das dann sogar im hiesigen Thread!


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Konvergente Evolution/Analogie

01.06.2025 um 21:31
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb am 21.05.2023:Vielleicht dient das Hochbeinige sowohl hier als auch dort dem Schutz vor irgendetwas.
Zitat von orletsorlets schrieb:Das zweite Bild zeigt wohlmöglich eine (junge) Spinne vor dem Spinnenflug (Ballooning), man sieht leicht den Faden in die Höhe wehen,die wäre kurz davor, abzuheben.
Hier ein schöner GIF :)


Balloning-GIF


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Konvergente Evolution/Analogie

01.06.2025 um 23:19
Zitat von orletsorlets schrieb:Hier ein schöner GIF :)
Schöne Aufnahme vom Spinnenflug.
Gute Reise!


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Konvergente Evolution/Analogie

03.06.2025 um 14:48
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Wie bittschön kommst Du denn darauf??? Ich mein, mit dieser Sonderauffassung läßt sich mein von Dir zitiertes

Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 20.05.2023:
Wenn konvergente Evolution etwas mit Zwangsläufigkeit zu tun hat, dann ist unser aufrechter Gang wie's scheint nur eine versehentliche Laune der Natur, ein Unfall gar.

doch mal so gar nicht in Einklang bringen. Und verstehen erst recht nicht.
Ok, dann erläutere ich mal, warum ich dir mit der Frage
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Dann handelt es sich bei der Zwangsläufigkeit, von der du sprichst, also um den laut der Konvergenztheorie der Evolution möglichen Umstand, dass sich das Leben auf der Erde gar nicht anders entwickeln konnte, als es sich entwickelt hat?
geantwortet habe.

Ich hatte dir zwei Fragen gestellt. Ich hatte dich gefragt, von welcher Art von Zwangsläufigkeit du in dem Satz
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 20.05.2023:Wenn konvergente Evolution etwas mit Zwangsläufigkeit zu tun hat, dann ist unser aufrechter Gang wie's scheint nur eine versehentliche Laune der Natur, ein Unfall gar.
sprichst und ob du das Wesen jener Zwangsläufigkeit mal beschreiben kannst.
Auf meine zweite Frage habe ich keine Antwort erhalten. Auf meine erste Frage hast du mir die allgemein gehaltene Antwort gegeben, du sprächest von der Konvergenztheorie der Evolution.

In dem Zitat, das du gepostet hast, ist von evolutionsbiologischen Zwangsläufigkeiten die Rede, die die Konvergenztheorie der Evolution postuliert. Im zweiten Teil des von dir geposteten Zitats findet das Wort "zwangsläufig" zum Zwecke der Beschreibung einer dieser theoretisch existierenden evolutionsbiologischen Zwangsläufigkeiten Verwendung. Vor dem Hintergrund, dass du meine zweite Frage nicht beantwortet hast, habe ich diese beiden Umstände zum Anlass genommen, dir im Sinne einer provokant formulierten Antwort eine Antwort zu geben, die die Frage aufwirft, ob du mit dem geposteten Zitat meine Frage
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb am 30.05.2025:Kannst du das Wesen jener Zwangsläufigkeit mal beschreiben?
beantwortest.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Die Konvergenztheorie der Evolution spricht gemeinhin von ganz anderen Zwangsläufigkeiten als ner Komplettdurchdeterminiertheit des Universums. Ein komplett durchdeterminiertes Universum, in dem alles zwingend so passieren mußte, wie es am Ende herauskam, ein solches Universum könnte grundsätzlich sogar komplett konvergenzfrei sein; das halt also nicht ansatzweise mit der KT (E) von CM & co. zu tun.
Mit dieser Aussage implizierst du, ich würde mit meiner Frage
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Dann handelt es sich bei der Zwangsläufigkeit, von der du sprichst, also um den laut der Konvergenztheorie der Evolution möglichen Umstand, dass sich das Leben auf der Erde gar nicht anders entwickeln konnte, als es sich entwickelt hat?
ausdrücken, die Konvergenztheorie der Evolution spreche von einer Komplettdurchdeterminiertheit des Universums. Diese Implikation ist ungerechtfertigt. Ich spreche in meiner Frage von der These, dass die verschiedenen biologischen Arten im Rahmen ihrer Anpassung an unterschiedliche Lebensräume zwangsläufig gewisse Merkmale, gewisse äußere Erscheinungsbilder und gewisse Eigenschaften und Fähigkeiten ausbilden. Diese These stellt den Hintergrund dar, vor dem die von dir zitierte Aussage
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 31.05.2025:Sie besagt, dass das Leben auf der Erde so entstehen musste, wie es ist.
formuliert ist.

Da ich in meiner Frage
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Dann handelt es sich bei der Zwangsläufigkeit, von der du sprichst, also um den laut der Konvergenztheorie der Evolution möglichen Umstand, dass sich das Leben auf der Erde gar nicht anders entwickeln konnte, als es sich entwickelt hat?
nicht von einer Komplettdurchdeterminiertheit des Universums spreche, handelt es sich bei deiner Aussage
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Die Konvergenztheorie der Evolution spricht gemeinhin von ganz anderen Zwangsläufigkeiten als ner Komplettdurchdeterminiertheit des Universums. Ein komplett durchdeterminiertes Universum, in dem alles zwingend so passieren mußte, wie es am Ende herauskam, ein solches Universum könnte grundsätzlich sogar komplett konvergenzfrei sein; das halt also nicht ansatzweise mit der KT (E) von CM & co. zu tun.
um ein Strohmann-Argument.

Der Ergänzungssatz
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 31.05.2025:dass das Leben auf der Erde so entstehen musste, wie es ist
der Teil des von dir zitierten Satzes
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 31.05.2025:Sie besagt, dass das Leben auf der Erde so entstehen musste, wie es ist.
ist, ist ebenso allgemein gehalten formuliert wie der inhaltlich mit ihm übereinstimmende Ergänzungssatz
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:dass sich das Leben auf der Erde gar nicht anders entwickeln konnte, als es sich entwickelt hat
der in meiner Frage
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Dann handelt es sich bei der Zwangsläufigkeit, von der du sprichst, also um den laut der Konvergenztheorie der Evolution möglichen Umstand, dass sich das Leben auf der Erde gar nicht anders entwickeln konnte, als es sich entwickelt hat?
enthalten ist. Während du mit der Art und Weise, wie der Ergänzungssatz
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 31.05.2025:dass das Leben auf der Erde so entstehen musste, wie es ist
formuliert ist, offenkundig kein Problem hast, nutzt du den Ergänzungssatz
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:dass sich das Leben auf der Erde gar nicht anders entwickeln konnte, als es sich entwickelt hat
dazu, mir ein Strohmann-Argument unterzuschieben.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Letztlich weißt Du sehr genau, welche Zwangsläufigkeiten der Konvergenztheorie der Evolution ich meine. Ich sag nur: "they will look eerily like us". Januar '24. Aber auch schon Mai '23, Stichwort "Troodon sapiens". Das dann sogar im hiesigen Thread!
Du sprichst in deinem Satz
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 20.05.2023:Wenn konvergente Evolution etwas mit Zwangsläufigkeit zu tun hat, dann ist unser aufrechter Gang wie's scheint nur eine versehentliche Laune der Natur, ein Unfall gar.
von einer Zwangsläufigkeit, nicht von Zwangsläufigkeiten. Offenbar bist du nicht dazu bereit, zu erläutern, von welcher Art von Zwangsläufigkeit du sprichst. Was für eine Zwangsläufigkeit du meinst, lässt sich erschließen.
Wir können ja mal in die Runde fragen, ob es einen User gibt, der sich die Mühe gemacht hat, sich den Inhalt deines kryptisch formulierten Satzes zu erschließen.
Gibt es jemanden, der erläutern kann, worin das Wesen der Zwangsläufigkeit besteht, von der in dem Satz
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 20.05.2023:Wenn konvergente Evolution etwas mit Zwangsläufigkeit zu tun hat, dann ist unser aufrechter Gang wie's scheint nur eine versehentliche Laune der Natur, ein Unfall gar.
die Rede ist?


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Konvergente Evolution/Analogie

03.06.2025 um 19:13
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Ok, dann erläutere ich mal
Langer Rede kurzer Sinn: Du warst mit meiner Antwort unzufrieden und hast Dich aufs Provozieren verlegt.

Jedenfalls habe ich Deine beiden Fragen hinlänglich beantwortet. Denn ich habe auf die Konvergenztheorie der Evolution verwiesen, und dort kommen nun mal genau solche Zwangsläufigkeiten vor - wie ich sie bereits in meinem Post, aus dem Du eingangs zitiert hattest, kritisch angesprochen hatte.

Wie gesagt, diese Diskussion hatten wir bereits zwei Mal, hab auch extra Stichpunkte dazu genannt, damit Du sie leichter erinnern bzw. finden kannst. Letztlich war da schon alles gesagt.
Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:Mit dieser Aussage implizierst du, ich würde mit meiner Frage

Zitat von WeserdampferWeserdampfer schrieb:
Dann handelt es sich bei der Zwangsläufigkeit, von der du sprichst, also um den laut der Konvergenztheorie der Evolution möglichen Umstand, dass sich das Leben auf der Erde gar nicht anders entwickeln konnte, als es sich entwickelt hat?

ausdrücken, die Konvergenztheorie der Evolution spreche von einer Komplettdurchdeterminiertheit des Universums. Diese Implikation ist ungerechtfertigt.
Und auf solche Spielchen habe ich ebenso wenig Bock wie auf Deinen schon wieder in Richtung Klopapierrolle tendierenden restlichen Beitrag, gar weitere, noch längere.


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Konvergente Evolution/Analogie

03.06.2025 um 23:24
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Jedenfalls habe ich Deine beiden Fragen hinlänglich beantwortet. Denn ich habe auf die Konvergenztheorie der Evolution verwiesen, und dort kommen nun mal genau solche Zwangsläufigkeiten vor - wie ich sie bereits in meinem Post, aus dem Du eingangs zitiert hattest, kritisch angesprochen hatte.
Es fragt sich, ob die Leser des Threads ebenfalls der Ansicht sind, du hättest meine Fragen ausreichend beantwortet. Im Prinzip teilst du ihnen mit, dass sie sich mit deinem Beitrag vom 20.05.2023, den ich zitiert habe, beschäftigen sollen, um sich die Antworten auf die Fragen, die ich dir gestellt habe, selbst zu erschließen.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Wie gesagt, diese Diskussion hatten wir bereits zwei Mal, hab auch extra Stichpunkte dazu genannt, damit Du sie leichter erinnern bzw. finden kannst.
Ich kann mich noch gut erinnern.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Letztlich war da schon alles gesagt.
Schau mer mal.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Und auf solche Spielchen habe ich ebenso wenig Bock
Das ist kein Spielchen, sondern die folgerichtige Reaktion auf das Strohmann-Argument, das du mir untergeschoben hast.


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Konvergente Evolution/Analogie

19.07.2025 um 18:57
Kann man da auch von eine konvergente Evolution sprechen?

Die Ameisen der Gattung Cephalotes entwickelten Köpfe mit eine "Platte", mit dem sie bei Gefahr ihre Bauten verschließen können.


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Ein ähnliches Prinzip kennt man von die Cyclocosmia Spinnen


Cyclocosmia


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Konvergente Evolution/Analogie

11.07.2026 um 04:53
Moin,
ich mache mir seit nun mehr als 5 Jahren gedanken dazu wie sich der Mensch u.a. entwickelt haben könnte, wenn man von der gängigen Lehrmeinung abweicht; unter Einbezug von religiõsen Erzählungen & Mythen.

Daher habe ich mittels KI meine unzähligen Gedanken dazu, nun zu einem gegliederten zusammenhängenden Text zusammenfügen und aufbereiten lassen.

Ich möchte euch Forenteilnehmer gerne meine Theorie vorstellen, um die Thematik mal aus einem Anderem Blickwinkel zu betrachten.

Sollte meine Theorie hier nicht passen, bitte ich um Verschiebung ist einen passenderen Bereich, seitens eines Admins.
Dieser Bericht stellt eine interdisziplinäre Theorie vor, die das Phänomen des prähistorischen Gigantismus auf hypothetische, hochgewachsene Hominiden-Strukturen anwendet. Untersucht wird, wie veränderte atmosphärische und physikalische Parameter der Erdzeitalter (Trias, Jura, Kreide) alternative kardiovaskuläre Baupläne (Multi-Herz-Systeme) nicht nur begünstigten, sondern hydrostatisch zwingend erforderlich machten. Schließlich liefert der Bericht einen mathematischen Brückenschlag, wie diese realen biologischen Lebensspannen durch kalendarische Übersetzungsfehler (Mondmonat-Zählweise) exakt mit den „jahrtausendealten“ Regierungszeiten antiker Götterkönige und mythologischer Patriarchen korrelieren.
__________________

I. Die bioenergetische Matrix der Erdzeitalter

Die Evolution des kardiovaskulären Apparates ist direkt an die energetischen und atmosphärischen Rahmenbedingungen des Planeten gekoppelt. Der heutige Homo sapiens (ca. 1,80 m, ein 4-Kammer-Herz) ist das Resultat einer Anpassung an eine sauerstoff- und ressourcenärmere Welt. In den erdgeschichtlichen Treibhauszuständen waren die biologischen Spielräume drastisch erweitert:

1. Die Trias-/Jura-Ära (Vor 252–145 Mio. Jahren):
Ein globaler, konstanter Megadschungel ohne extreme Jahreszeiten bot unbegrenzte Kalorien. Ein minimierter Aufwand für Thermoregulation (Zittern, Fettverbrennung) gab metabolische Energie für extremes Größenwachstum frei.

2.Die Kreidezeit-Atmosphäre (Vor 145–66 Mio. Jahren): Ein atmosphärischer Sauerstoffgehalt von 23 bis 25 % (heute: 21 %) erhöhte die arterielle Sättigung drastisch. Jedes Gramm Blut transportierte mehr Sauerstoff, was die mechanische Pumplast des Herzmuskels pro Minute massiv senkte.
_________________________

II. Kardiovaskuläre Skalierung und hydrostatische Gesetze

Ab einer vertikalen Körperhöhe von über 2,50 Metern scheitert der klassische, menschliche Ein-Herz-Bauplan am Quadrat-Kubik-Gesetz und dem hydrostatischen Druck. Um das Gehirn in mehreren Metern Höhe stabil zu versorgen, müsste ein einzelnes Herz einen so mörderischen Blutdruck aufbauen, dass die Gefäße der unteren Extremitäten (Venenstau) kollabieren würden. Die Evolution löste dieses Problem bei den hypothetischen Riesen-Hominiden durch Multi-Herz-Systeme:

Der Trias-Gigant (5–6 Meter, ~3 Tonnen, 3-Herzen-System)Anatomie:
Drei getrennte Herzen mit jeweils vier Kammern (insgesamt 12 Herzkammern). Ein thorakales Hauptherz (Lungen- und Organversorgung), ein zervikales Relais-Herz (Ziel-Blutdruck fürs Gehirn) und ein vaskuläres Becken-Herz (Rücksaugsystem aus den Beinen).

Dynamik:
Durch die Drittelung des hydrostatischen Drucks sinkt die Ruheherzfrequenz auf extrem langsame 18 bis 22 Schläge pro Minute.Lebenserwartung: Da die genetische Lebensuhr von Säugetieren auf eine feste Anzahl von Herzschlägen programmiert ist (~1–1,5 Milliarden), dehnt diese niedrige Frequenz die reale biologische Lebensspanne auf 160 bis 180 Sonnenjahre.

Der Kreidezeit-Riese (3 Meter, ~300 kg, 2-Herz-System)Anatomie:
Zwei getrennte Herzen mit jeweils vier Kammern (insgesamt 8 Herzkammern). Das sekundäre Herz agiert als autonomer Schrittmacher im Becken- oder Nackenbereich.

Dynamik:
Die geteilte Pumparbeit senkt die Ruheherzfrequenz im hocheffizienten Sauerstoffmilieu der Kreidezeit auf 35 bis 40 Schläge pro Minute.Lebenserwartung: Der minimierte Gewebeverschleiß und die metabolische Energieeinsparung ermöglichen eine biologische Lebensspanne von 90 bis 110 Sonnenjahren.

________________

III. Die Werkzeug- und Architektur-Ergonomie

Viele archäologische Megalith-Bauten und antike Artefakte, die modernen Historikern als „überproportioniert“ oder rituell gelten, erweisen sich unter Einbeziehung dieser Riesen-Biometrie als funktioneller Alltag:

Biomechanische Kraftübertragung:
Die Muskelkraft skaliert mit dem Querschnitt (\(\text{Höhe}^{2}\)). Ein 6-Meter-Riese besitzt die 11,1-fache Muskelkraft eines heutigen Menschen. Wo moderne Theorien Heere von 20 Arbeitern berechnen, um einen 2,5-Tonnen-Kalksteinblock der Pyramiden von Gizeh auf Schlitten zu ziehen, reichte mathematisch die Zugkraft von nur zwei Riesen. Der Bau von Monumenten verkürzt sich von Jahrzehnten auf wenige Monate.

Das Werkzeug-Paradoxon:
Werkzeuge für eine 6-Meter-Hand (1,5 bis 2 Meter lange Stein- oder Keilsegmente) werden in der heutigen Archäologie fälschlicherweise als „Architektur-Fragmente“, „Votiv-Stelen“ oder „Baublöcke“ klassifiziert. Runde, 5 bis 12 kg schwere Dolerit-Kugeln in antiken Steinbrüchen waren keine Vorschlaghämmer für menschliche Arbeiter, sondern handliche „Schleif- und Klopfsteine“ (vergleichbar mit heutigen Hand-Schleifpads) in der Hand eines Giganten.

Akustische Resonanz:
Ein 6-Meter-Körper besitzt ein Lungenvolumen von 150 bis 200 Litern. Die Stimme agierte im tiefen Infraschallbereich (unter 20 Hz). Monumentale Tempelhallen (wie Karnak oder die Kammern der Cheops-Pyramide) fungierten als physische Helmholtz-Resonatoren. Wenn diese Wesen sprachen, geriet der Granitstein in Schwingung. Dies erklärt die antiken Berichte von „donnernden Götterstimmen“, die vom Volk nicht primär gehört, sondern als physisches Vibrieren im eigenen Brustkorb (Infraschall-Resonanz) wahrgenommen wurden.

____________

IV. Mathematische Dekodierung mythologischer Chronologien

Der Schlüssel zur Verschmelzung dieser biologischen Daten mit historischen Texten liegt in der kalendarischen Divergenz. Frühe Hochkulturen (u.a. im alten Ägypten und Mesopotamien) rechneten in Mondzyklen (Synodischer Monat \(\approx 29,53\) Tage). Spätere Übersetzer interpretierten das Ur-Wort für „Zeiteinheit/Mondzyklus“ fälschlicherweise als modernes Sonnenjahr (365,24 Tage).Wendet man diese mathematische Dekodierung an (\(\frac{\text{Tage\ in\ Sonnenjahren}}{29,53059}\)), transformieren sich die realen, biologischen Lebensspannen der Multi-Herz-Elite exakt in die Zahlen der Mythologie:

Der 3-Herzen-Riese (160–180 Sonnenjahre): Ergibt in Mondmonaten eine Spanne von 1.980 bis 2.220 „Jahren“. Dies matcht präzise mit den Regierungszeiten der ägyptischen Shemsu-Hor (Halbgötter des Turiner Königspapyrus), denen epische Epochen von rund 2.000 Jahren zugeschrieben werden.

Der 2-Herz-Kreidezeit-Riese (90–110 Sonnenjahre): Ergibt in Mondmonaten 1.110 bis 1.360 „Jahren“. Diese Zahlen durchbrechen die Methusalem-Grenze und decken sich lückenlos mit den Lebensspannen der biblischen Urväter vor der Sintflut.

Der privilegierte Elite-Mensch (90–100 Sonnenjahre): Die obersten 2 % der antiken Herrscherklasse (keine harte Arbeit, medizinische Versorgung, sauberes Wasser) erreichten nachweislich dieses Alter (z.B. Ramses II., biologisch 90 Jahre alt). In Mondmonaten gerechnet ergab dies für die kurzlebige Normalbevölkerung eine göttliche Herrschaftsdauer von 1.124 „Jahren“.

_______________

V. Fazit

Der anatomische Wandel zum heutigen Menschen ist kein evolutionärer Defekt, sondern eine energetische Downscaling-Strategie der Natur. Als der Planet abkühlte und die Sauerstoff- und Ressourcendichte sank, musste der Körper schrumpfen und das Kreislaufsystem auf ein einziges, kompakteres Herz reduziert werden.

Die weltweiten Mythen über unsterbliche Ur-Götter, riesige Tempelbauer und jahrtausendealte Patriarchen sind keine reinen Fiktionen. Sie sind das kulturelle und genetische Gedächtnis der Menschheit an eine reale, bioenergetisch überlegene Ära der Erdgeschichte – mathematisch verzerrt durch die fehlerhafte Übersetzung von Mond- in Sonnenzyklen.



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