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Konvergente Evolution/Analogie

71 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Analogie, Konvergente Evolution ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Konvergente Evolution/Analogie

11.07.2026 um 05:48
Zitat von devilPhoenixdevilPhoenix schrieb:Sollte meine Theorie hier nicht passen, bitte ich um Verschiebung ist einen passenderen Bereich, seitens eines Admins.
Das passt wohl eher in die Rubrik "Religion und Mythologie". Ich schlage vor, Du meldest diesen Beitrag selber der Verwaltung und bittest um Verschiebung in die passende Rubrik. Dann machst Du nichts falsch.


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Konvergente Evolution/Analogie

11.07.2026 um 07:10
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Rubrik "Religion und Mythologie".
Ich meinte natürlich die Rubrik "Religion und Spiritualität". Mein Fehler ...


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Konvergente Evolution/Analogie

11.07.2026 um 11:18
Zitat von devilPhoenixdevilPhoenix schrieb:Ich möchte euch Forenteilnehmer gerne meine Theorie vorstellen
Daran stimmt auffallend viel nicht.

Eine Megadschungelwelt ist kein Nahrungsüberfluß. Unsere heutigen tropischen Regenwälder sind auffallend nährstoffarm. Und die Trias, selbst noch das Jura, war keine üppig bewachsene Landwelt; der Megakontinent Pangäa führte zu weiten wegetationsarmen und Wüstenbereichen. Auch war die Pflanzenkost selbst - Farne, Bärlappe, Nadelgehölze - nicht sonderlich nährstoffreich für Pflanzenfresser. Gräser, Blütenpflanzen und damit Laubgehölze mit Frucht, Nuß & co. kamen erst in der Kreide auf (Blütenpflanzen immerhin schon im ausgehenden Jura).

Die Leistungskraft eines Herzen hängt zwar von der Körpermasse und entsprechenden Blutmenge ab, welche zum Zirkulieren gebracht werden muß, zu einem beträchtlichen Teil aber von den Höhenunterschieden, die dabei überwunden werden müssen. Und da würde das menschliche Herz-Kreislauf-System mitnichten an einer deutlich höheren Körpergröße scheitern. Eine Giraffe mit 5,40m ist drei mal so groß wie ein Mensch mit 1,80m. Würde ein Mensch auf 5,40 hoch skaliert werden, müßte sein Körper 3³ mal, also 27 mal so schwer sein. Eine Giraffe dieser Größe wiegt nun 1,6...1,9 Tonnen. Das geteilt durch 27 ergibt 60-70kg. Kommt ziemlich genau hin für ein gesundes Körpergewicht eines 1,80-Menschen. - Und das Herz? Das ist beim Menschen ca. 300g schwer. Mal 27 genommen wäre das ein 8,1kg-Herz- Tatsächlich bringt ein Giraffenherz aber 12kg auf die Waage. Überproportional mehr wegen des Höhenunterschiedes, über den hinweg das Blut aus den Füßen empor und bis in den Kopf hinauf transportiert werden muß. Machbar mit einem einzelnen Vierkammerherzen und adäquater Gewichtszunahme.

Der höhere Sauerstoffgehalt in der Oberkreide (bis 28%) hatte natürlich Auswirkungen. Aber dennoch war zum Beispiel Amphicoelias fragillimus, nach anderen Maraapunisaurus fragillimus, aus dem Oberjura eines der absolut größten und massereichsten an Land lebenden Wirbeltiere, wenn nicht sogar das mit Abstand schwerste. Doch zu seiner Zeit enthielt die Luft nur gut 23% Luftsauerstoff, fast fünf Prozent weniger als in der Oberkreide. Erst vor rund 40 Millionen Jahren, etwa in der Mitte des Eozäns, sank der Sauerstoffgehalt wieder auf die Werte des Oberjura ab, die globalen Temperaturen des Oberjura wurden sogar erst vor grob 15 Millionen Jahren unterschritten. Auch was die Vegetation betrifft, so war das Paläogen mal wirklich die Dschungelwelt, als die Du Trias und Jura hinstellen wolltest. Wieso also, trotz des vorteilhaften Angebotes von Sauerstoff, Temperatur und Nahrung, brachte die nachkreidezeitliche Lebenswelt nur noch so "kleine" Riesen wie Paraceratherium (vormals Indricotherium, noch vormaliger Baluchitherium) hervor, und das auch arg singulär und nur für relativ kurze Zeit? So simpel isses nun mal nicht, wieso es im Erdmittelalter Riesendinos gab.

Für ein Mehrherzsystem fehlt jeglicher Hinweis. Selbst die heutige Megafauna kommt mit einem Herzen aus, ja sogar das massereichste Wirbeltier aller Zeiten, welches nebenbei heute lebt.

Das mit den Riesenformen von Bauwerken und Artefakten durch riesenhafte Fertiger ist auch Unsinn. Wo riesenhafte Bauwerke begehbar sind (Innenräume, Gänge, Wege), wären riesenhafte Wesen schon mal meist zu groß für. Und was riesenhafte Steinwerkzeuge (nicht nur, aber vor allem aus der Jungsteinzeit) betrifft, so haben diese weder Gebrauchsspuren, noch würde ihre Statik einen Gebrauch überhaupt erlauben - sie würden zerbrechen. Ihre Fertigung diente nicht dem Gebrauch, sondern der Präsentation, dem "Angeben". Im steinbearbeitenden Gewerk waren bis in die vorindustrielle Neuzeit Krönel mit 5kg und sogar Feustel mit 10kg gebräuchlich. Riesen erklären das nicht, die sind echt nicht nötig.

Und dann die mythischen Altersangaben! Nee Du, das mit den "Mondjahren" hat sich mal irgendwer ausgedacht, um die biblischen Altersangaben der Vorsintflutler auf realistische Maße zu kürzen. Nur hat nie wer in Mond"jahren" gerechnet, wenns um mehr(sonnen)jährige Angaben für menschliche Daten ging (Lebensalter, Regierungszeit udgl.). Kannste also den diversen hohen Jahreszahlen in den Listen diverser mythischer Könige oder Ahnen nicht mal eben unterschieben. - Es kommt nicht mal hin! Dafür zitier ich mich mal selber aus nem andern Thread von vor knapp 5 Jahren:
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 27.08.2021:Was die "Mondjahre" betrifft, mal als Beispiel 1.Mose5,15-17:
Und Mahalalel lebte 65 Jahre und zeugte Jered.
Und Mahalalel lebte, nachdem er Jered gezeugt hatte, 830 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.
Und alle Tage Mahalalels betrugen 895 Jahre, dann starb er.
In "Mondjahren" wurde er also 72 1/3 Jahre alt. Vater wurde er mit 5 1/4 Jahren. Echt jetzt?
Na und dann gibts noch die mesopotamischen Königslisten mit den Regierungszeiten, die ich in jenem Thread in nem Beitrag kurz danach eingestellt hab:
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb am 27.08.2021:WB4444
Alulim: 28800
Alalgar: 36000
Entnenluanna: 43200
Enmengalanna: 28800
Dumuzi: 36000
Ensipazianna: 28800
Enmendurunki: 21000
Ubarututu: 18600

WB62
Alulim: 67200
Alalgar: 72000
...-kidunnu: 72000
...-alinuna: 21600
Dumuzi: 26800
Enmendurauna: 21600
Ensipaizianna: 36000
Enmenduranna: 72000
Suruppak: 28800
Ziusudra: 36000

UCBC9-1x19
Alulim: 36000
Alalgar: 10800
Ammeluanna: 36000
Ensipazianna: 13200
Dumuzi: 36000
Enmeduranki: 6000
Ubartutu:
[Ziusudra?]: 16000

Berossos
Aloros: 36000
Alaparos: 10800
Amelon: 46800
Amenon: 43200
Megalaros: 64800
Daonos: 36000
Euedorachos: 64800
Amempsinos: 36000
Otiartes: 28800
Xisuthros: 64800
72.000 Regierungsjahre, das wären in Mondjahren gut 5800 Sonnenjahre, und selbst die mit abstand kürzeste Regierungszeitangabe von 6000 Jahren liefen auf noch immer satte 485 Herrscherzeit-Lenze hinaus.

Nach Religion und Spiitualität mußt Du nicht umziehen. Zwar greifst Du religiöse Texte (mit hohen Jahreszahlen für Lebensalter/Regierungszeit) auf, aber Du interpretierst sie ja nicht "religiös", sondern als rein historische, echte Daten, ohne auf (echte) Götter odgl. abzuzielen. Na und spirituell ist da gleich gar nichts. Vieles, was Präastronautik und Lost Civilizations tangiert, findet sich in Mystery oder Ufologie. Mit Deinem Ansatz, enormes Größenwachstum in früheren Epochen incl. so alter Menschen"arten" zu besprechen, wärste besser in Wissenschaft als Natur aufgehoben. Noch genauer fehlt Dir aber überhaupt erst mal ne Diskussionsgrundlage. Denn außer leeren Behauptungen hast Du nichts vorgebracht, worauf Du Deine "Theorie" gründest.


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Konvergente Evolution/Analogie

12.07.2026 um 01:51
moin,

Danke für deine kritische Analyse.

Wenn ich im weitesten Sinne davon ausgehen würde das jegliches Leben auf dieser Welt, einen pool aus Bauplänen bereit hält, um Leben zu schaffen; finde ich meinen Ansatz (auch wenn du dich klar dagegen aussprichst) interessant. Man nehme z.B. Kraken, diese haben bis heute ein 3 Herz "System" welches in der Natur überdauert hat.

Mondjahre:
Ja ich gebe dir Recht, das auch in Monden gemessene Jahre, lange nicht auf die Regentschaftszeiten 1 zu 1 übertragbar sind. Unter der Berücksichtigung das alte Völker aber an Reinkanation glaubten , wäre Der Titel gleich geblieben, obwohl sich physisch die Person geändert hat.
Nach dem Motto:"viele Köche verderben den Brei" könnte die gleichbleibende Architektur jedoch wesesentlich mehr erklärt werden (nach meiner theoretischen Meinung)

____

ungeachtet dessen habe ich mir die Frage gestellt: "was wäre wenn die Größe der uns erhaltenen Statuen, die darmalige Größe ist die real war"
.. spinnt man diese Idee weiter, wären die übergroßen Eingangstore oder Raum/Tempelhöhen ehr erklärbar, als wenn man von Menschen mit einer Körpergröße von 1,60m - 1,80m ausgeht. Alle unmöglichen Bauten wären auf Grund dessen (Menschen im Riesen Format) weit besser erklärbar und "machbarer" => siehe Pyramiden.


weiterführend => welche Gegebenheiten hätten sein müssen, um solche Riesen zu ermöglichen. Menschen ab 2,50m haben schon Probleme den Blutfluss so steuern zu können, so das diese kaum lebensfähig sind.

Mir ist bewusst, das ich mich mit dieser Theorie, weit abseits der algm Lehrmeinung befinde, jedoch empfinde ich dieses Gedankenexperiment als super (auch wenn ich damit allein stehen sollte) .

Statt eine Idee/Theorie direkt "einzustampfen" / nichtig zu reden, finde ich die Herangehensweise: "unter welchen Gegebenheiten wäre es ggf doch möglich gewesen?" , ein weit interessanteren Ansatz.


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Konvergente Evolution/Analogie

12.07.2026 um 06:24
Zitat von devilPhoenixdevilPhoenix schrieb:Wenn ich im weitesten Sinne davon ausgehen würde das jegliches Leben auf dieser Welt, einen pool aus Bauplänen bereit hält, um Leben zu schaffen
Ist es denn so, dass Leben Baupläne bereit hält, um Leben zu schaffen?
Zitat von devilPhoenixdevilPhoenix schrieb:diese haben bis heute ein 3 Herz "System" welches in der Natur überdauert hat.
Gibt es denn weitere Arten, Gattungen, Familien im Stamm der Weichtiere, die ebenfalls über mehrere Herzen verfügen (also neben dem Hauptherz noch zwei weitere Kiemenherzen, die lediglich der Sauerstoffanreicherung des Blutes dienen)?

Gibt es denn bei Wirbeltieren bzw. Reptilien, Vögeln und Säugetieren Vorkommen von Arten, die über mehrere Herzen verfügen?

Gibt es denn in der Entwicklungslinie des Menschen Beispiele, wo mehrere Herzen vorhanden gewesen sind?
Zitat von devilPhoenixdevilPhoenix schrieb:welche Gegebenheiten hätten sein müssen, um solche Riesen zu ermöglichen
Welche Belege müssen vorhanden sein, um die Hypothese, dass einst Riesen auf der Erde gelebt haben, überhaupt aufstellen zu können?

Gibt es in der Entwicklungslinie des Menschen Hinweise in Gestalt von Knochenfunden und Fossilien, die auf die Anwesenheit von solch groß gewachsenen Menschen und deren Vorläufern hindeuten und diese nahelegen?
Zitat von devilPhoenixdevilPhoenix schrieb:Statt eine Idee/Theorie direkt "einzustampfen" / nichtig zu reden, finde ich die Herangehensweise: "unter welchen Gegebenheiten wäre es ggf doch möglich gewesen?" , ein weit interessanteren Ansatz.
Müsste man dann aber nicht erst mal nach Belegen suchen, die solche ermöglichenden Gegebenheiten als vorhanden seiende aufweisen?

Wäre es für die Etablierung einer Arbeitshypothese nicht zielführender, sie erst nach dem Sammeln entsprechender Belege zu präsentieren, um sie diskussionswürdig zu machen?

Ich stimme meinem Vorredner daher vollumfänglich in seiner Einschätzung zu:
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Noch genauer fehlt Dir aber überhaupt erst mal ne Diskussionsgrundlage. Denn außer leeren Behauptungen hast Du nichts vorgebracht, worauf Du Deine "Theorie" gründest.



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Konvergente Evolution/Analogie

12.07.2026 um 07:16
Zitat von devilPhoenixdevilPhoenix schrieb:Man nehme z.B. Kraken, diese haben bis heute ein 3 Herz "System"
Spannend, nur hat das nix mit Riesengröße zu tun.
Zitat von devilPhoenixdevilPhoenix schrieb:Unter der Berücksichtigung das alte Völker aber an Reinkanation glaubten
Wie bitte - was??? Ich wüßte nicht, daß z.B. die alten Israeliten, Babylonier, Ägypter oder Griechen an Reinkarnation geglaubt hätten. Einige gabs, einige gibts heut, klar.
Zitat von devilPhoenixdevilPhoenix schrieb:wäre Der Titel gleich geblieben, obwohl sich physisch die Person geändert hat.
Was Deine vorherige Interpretation der Lebensalterangaben schon mal komplett übern Haufen wirft. Deine eigenen Argumentationen zählen für Dich nicht.

Aber davon mal ab, es gibt durchaus verschiedene Reinkarnation glaubende Kulturen in Gegenwart und Vergangenheit, die uns bekannt sind. Doch daß da wiederkehrende "Identitäten" a) kontinuierlich in gleicher Funktion erscheinen, und daß b) Anfang und Ende dieses Kontinuums erfaßt und beziffert wird, da kannste aber echt lange nach suchen. Nicht mal der tibetische Buddhismus mit seinem Dalai Lama deckt beide Punkte ab.

Trotz der stark schwankenden Regierungsdauerangaben in den Versionen der Babylonischen Königsliste liegen mit einer Ausnahme einer Version (6000 Jahre) sämtliche Daten in der selben Größenordnung, Bei einer Zählung der Regierungsjahre einer reinkarnierenden "Identität" wäre freilich problemlos möglich, daß einer mal nur einen einzelnen Reinkarnationszyklus lang für wenige einzelne Jahre regiert hätte und ein anderer hunderttausende Jahre lang. Dem gegenüber liegen die Zahlen dann doch "arg dicht beieinander", was auf eine für alle gleich zu erwartende "maximal mögliche Dauer" hinausläuft, also auf sowas wie Lebensalter-Spanne.

Nee Du, Du spekulierst hier haltlos ins Blaue und haust dabei auch noch Dein eigenes Argumentationsgerüst um. Komm wieder, wenn Du mehr hast.
Zitat von devilPhoenixdevilPhoenix schrieb:ungeachtet dessen habe ich mir die Frage gestellt: "was wäre wenn
Was wäre wenn es jeden Tag Gummibären regnete, was wäre wenn devilPhoenix ein KI-Bot einer außerirdischen Wurm-Spezies ist, was wäre wenn Bli, Bla und Blubb... Muß das jetzt irgendwer ernst nehmen?

Und nebenbei:
Zitat von devilPhoenixdevilPhoenix schrieb:wenn die Größe der uns erhaltenen Statuen, die darmalige Größe ist die real war"
xx01
Wikipedia: Liste der höchsten Statuen
Die winzige Figur ganz rechts ist kein Vergleichs-Mensch, sondern die riesige Statue "David" von Michelangelo.
Zitat von devilPhoenixdevilPhoenix schrieb:Alle unmöglichen Bauten wären auf Grund dessen (Menschen im Riesen Format) weit besser erklärbar und "machbarer" => siehe Pyramiden.
Besser erklärbar? Wo issn diese bessere Erklärung? Die lieferste natürlich nicht.

Du diskutierst nicht, mühst Dich nicht ansatzweise um eine Plausibilisierung / Fundierung, wirfst nur eine haltlose Spekulation nach der anderen hin (waswärewenn).
Zitat von devilPhoenixdevilPhoenix schrieb:weiterführend => welche Gegebenheiten hätten sein müssen, um solche Riesen zu ermöglichen.
Noch weiter in den Raum des Rumspekulierens! Komm Du erst mal mit irgendwelchen Gründen, daß/wieso es "solche Riesen" gegeben haben sollte.
Zitat von devilPhoenixdevilPhoenix schrieb:Statt eine Idee/Theorie direkt "einzustampfen" / nichtig zu reden, finde ich die Herangehensweise: "unter welchen Gegebenheiten wäre es ggf doch möglich gewesen?" , ein weit interessanteren Ansatz.
Und ich finde, daß ein bloßes Spekulationenvermehren völlig belanglos ist und niemandem etwas bringt, Erkenntnis schon gar nicht.


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12.07.2026 um 23:13
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Gibt es denn weitere Arten, Gattungen, Familien im Stamm der Weichtiere, die ebenfalls über mehrere Herzen verfügen (also neben dem Hauptherz noch zwei weitere Kiemenherzen, die lediglich der Sauerstoffanreicherung des Blutes dienen)?
Da gibt es nichts.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Gibt es denn bei Wirbeltieren bzw. Reptilien, Vögeln und Säugetieren Vorkommen von Arten, die über mehrere Herzen verfügen?
Ja, Schleimaale oder Inger haben ein echtes Hauptherz, das Astrialherz und zusätzlich 3 weitere Hilfsherzen,das Kardinalherz, das Portalherz und das Kaudalherz, die den Blutfluss in verschiedenen Körperregionen unterstützen.
Auch Regenwürmer haben 5 paarige Lateralherzen.
Aber sonst,ich glaub das war's aber auch schon wieder.
Dass der Mensch, oder Säugetiere allgemein nur ein Herz haben,hat einen guten Grund,denn zwei Herzen müssten absolut synchron schlagen. Schon minimale Abweichungen im Millisekundenbereich würden dazu führen, dass die Herzen gegeneinander arbeiten. Dies würde den Blutdruck instabil machen und zu lebensgefährlichen Verwirbelungen oder Gefäßrissen führen. Es gibt daher bei uns überhaupt kein Überlebensvorteil, wenn wir zwei Herzen hätten.


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13.07.2026 um 05:49
Zitat von orletsorlets schrieb:Ja, Schleimaale oder Inger haben ein echtes Hauptherz, das Astrialherz und zusätzlich 3 weitere Hilfsherzen,das Kardinalherz, das Portalherz und das Kaudalherz, die den Blutfluss in verschiedenen Körperregionen unterstützen.
Auch Regenwürmer haben 5 paarige Lateralherzen.
Und wieder nichts, das auf "normal große Tiere (unter ner Tonne etwa) brauchen nur ein Herz, mehrere Herzen sind für schwerere" hinweist.


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13.07.2026 um 06:46
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Und wieder nichts, das auf "normal große Tiere (unter ner Tonne etwa) brauchen nur ein Herz, mehrere Herzen sind für schwerere" hinweist.
Ich weiß schon was du meinst, aber fragte der User speziell danach? Seine Frage bezog wie ich das mitbekommen habe allgemein auf Reptilien,Vögeln und Säugetieren.


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13.07.2026 um 07:01
Zitat von orletsorlets schrieb:fragte der User speziell danach?
Du hast Seine Frage beantwortet, ich sein Anliegen dahinter.


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13.07.2026 um 07:27
Zitat von orletsorlets schrieb:Ja, Schleimaale oder Inger haben ein echtes Hauptherz, das Astrialherz und zusätzlich 3 weitere Hilfsherzen,das Kardinalherz, das Portalherz und das Kaudalherz, die den Blutfluss in verschiedenen Körperregionen unterstützen.
Auch Regenwürmer haben 5 paarige Lateralherzen.
Aber sonst,ich glaub das war's aber auch schon wieder.
Dass der Mensch, oder Säugetiere allgemein nur ein Herz haben, hat einen guten Grund,denn zwei Herzen müssten absolut synchron schlagen. Schon minimale Abweichungen im Millisekundenbereich würden dazu führen, dass die Herzen gegeneinander arbeiten. Dies würde den Blutdruck instabil machen und zu lebensgefährlichen Verwirbelungen oder Gefäßrissen führen. Es gibt daher bei uns überhaupt kein Überlebensvorteil, wenn wir zwei Herzen hätten.
Ich danke Dir für diese Information und hoffe, dass @devilPhoenix hier noch mitliest und diese Information für die Präzisierung seiner Arbeitshypothese berücksichtigt, um sie auf ein diskutables Niveau anzuheben.
Zitat von orletsorlets schrieb:Seine Frage bezog wie ich das mitbekommen habe allgemein auf Reptilien,Vögeln und Säugetieren.
Das ist richtig, und ich bin Dir auch sehr dankbar für die Antwort, jedoch war meine Intention für die gestellten Fragen (es waren ja mehrere) die, dass sich @devilPhoenix selbst um die passenden Antworten bemühen sollte, um seine hier vorgebrachten Behauptungen auf Stichhaltigkeit zu überprüfen. Du hast ihm jetzt dafür einige wichtige Anhaltspunkte zur Verfügung gestellt. Ich hoffe, er weiß das entsprechend zu würdigen, indem er damit konstruktiv umgeht.


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