sooma schrieb:Wo denn?
Ich habe das Bild per Google suchen lassen und es zeigte mir "Rattenschwanzlarve" an und dazu einen Text, dass diese für den Menschen Krankheitserreger sind und die Myasis übertragen kann. Nicht in welcher Übertragungsform etc. Da ich letztes Jahr erst am Darm operiert wurde, bekam ich schon erstmal Panik. Beim weiteren recherchieren steht dann, dass eine Übertragung durch Trinken von stark verunreinigtem Wasser oder durch kontaminierte Nahrung entstehen kann, nicht einfach so.
Die Rattenschwanzlarve – etwas gruselig, aber faszinierend und völlig harmlos.
Eine Bekämpfung im Garten der – zugegeben nicht sehr appetitlichen Rattenschwanzlaven – ist nicht notwendig. Schließlich werden nur ein paar hübsche Schwebefliegen daraus
Immer wieder taucht die Frage auf, ob Rattenschwanzlarven auch für Menschen gefährlich sein könnten. In seltenen medizinischen Berichten ist von sogenannten Myiasis-Fällen die Rede – Infektionen, bei denen sich Fliegenlarven im menschlichen Körper entwickeln. Auch wenn ich kein Mediziner bin: Aus biologischer und parasitologischer Sicht gibt es unter unseren hygienischen Bedingungen Entwarnung.
Dazu müssten die Larven allerdings erst einmal in den Körper gelangen, etwa durch das Trinken von stark verunreinigtem Wasser oder durch kontaminierte Nahrung. Es gibt jedoch erhebliche Zweifel, ob Rattenschwanzlarven im menschlichen Verdauungstrakt überhaupt überleben können (siehe dazu auch Wikipedia)
In extrem seltenen Fällen wurde auch das Konzept einer rektalen Myiasis beschrieben: Fliegen legen dabei ihre Eier oder Larven in der Nähe des Afters ab, und die Larven dringen dann in den Mastdarm ein – solange ihr Atemsiphon Kontakt zur Außenluft hat. Solche Szenarien sind fast ausschließlich aus tropischen Regionen mit schlechten hygienischen Bedingungen bekannt.
Für Mitteleuropa gilt daher: Eine gesundheitliche Gefahr durch Rattenschwanzlarven besteht praktisch nicht.
Quelle:
https://www.freisinger-gartenblog.de/lebensraum-garten/rattenschwanzlarve-in-der-regentonne/Auf einer anderen Website steht etwas
anderes
Gelangen die Larven in sensible Bereiche wie Melkstände, Milchkammern, an Futter oder Trinkwasser, oder in Wohnbereiche, ist die Hygiene gefährdet, Keime werden verschleppt und Krankheiten treten auf.
Quelle:
https://www.agrarheute.com/tier/rind/tun-gegen-rattenschwanzlarven-595890#google_vignetteDa geht's zwar mehr um die Nutztier Industrie, aber was ist mit "Wohnbereiche" gemeint? Der Teich ist ja in einem solchen Bereich.
sooma schrieb:Einfach so übertragen wird da nichts.
Zu dem Entschluss bin ich jedoch jetzt auch gekommen. Ich fülle jetzt immer wieder mit dem Gartenschlauch frisches Wasser hinein, komme nicht mit dem Wasser in Berührung, dann passiert nichts.