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Traumdeutung Möwe

37 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Traumdeutung, Jäger, Möwe ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Traumdeutung Möwe

27.05.2015 um 15:02
Im Übrigen frage ich mich, wo der TE abgeblieben ist.


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Traumdeutung Möwe

28.05.2015 um 16:46
Vögel sind bei männlichen Träumern oft ein Synonym für Frauen. Wir haben im Anfangspost einen erwachsenen Jäger (im Sinne des Wortes, jemand der auf Frauen/"Vögelchen" "Jagd" macht - auf sexuelle Eroberungen aus ist) und seine zwei Sprößlinge, die noch zu jung sind, um "zum Schuß zu kommen" - sie wissen theoretisch, wie´s geht, aber es läuft einfach noch nicht. Der Jäger "hebt ab", macht auch "Beute" - tote Vögel fallen herab = ausgenutzte Frauen, die hinterher "fallengelassen" werden - aber stürzt selber im Endergebnis ab und bricht sich den Hals - läßt sich mühelos als Warnung vor zu viel sexueller Freizügigkeit lesen, die am Ende nach hinten losgehen kann. Der Träumer selber steht nur als verhuschter Voyeur dabei und erlebt das böse Ende mit. Der Traum findet draußen, also "in freier Wildbahn" statt, spricht also von der "Außenwelt" oder Umgebung des Träumers - könnte also evtl. von einem Bekannten (dargestellt durch den Jäger) handeln, der sich entsprechend benimmt, oder auch von geheimen Wunschträumen des Träumers selbst, dessen Unterbewußtsein hier deutlich vor den möglichen Folgen rücksichtsloser Trieberfüllung warnt.


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Traumdeutung Möwe

28.05.2015 um 19:00
@Rao

und auf welche Psycho-Lehre gehen Deine Weisheiten zurück?


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Traumdeutung Möwe

28.05.2015 um 19:04
@Rao
Danke, damit kann ich schon eher was anfangen.
Aber ich bin eine Frau :)


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Traumdeutung Möwe

29.05.2015 um 12:53
@Traumtraum : dann spiegelt Dein Traum vielleicht Dein Empfinden gegenüber gewissen männlichen Wesen wider :) ... oder es ist eine Warnung vor einem (Schürzen!-) Jäger.

@off-peak: keine Psycholehre, sondern "Küchenpsychologie" :) , wie es mal jemand nannte, ein Mix aus Suchen nach den "Archetypen" im Traum, den Grundmustern, die in jedem Traum vorkommen, mit anschließendem freiem Spiel der Assoziationen. Da die meisten meiner Deutungen aber einigermaßen richtig zu liegen scheinen, funktioniert die Methode offensichtlich.


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Traumdeutung Möwe

29.05.2015 um 19:10
@Rao

gut, "Küchenpsychologie". Bleibt dennoch die Frage, aus welcher Küche stammt Deine Symbolik? Du hast sie Dir ja nicht ausgedacht, oder?


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Traumdeutung Möwe

01.06.2015 um 09:48
@off-peak: Was es mit Archetypen auf sich hat, kann man in jeder Abhandlung über Psychologie nachlesen. Die Archetypen bilden die "Grundstrukturen" des Traums, z. B. daß die Umgebung, in der der Traum spielt, immer das Innenleben (wenn z. B. ein Gebäude) oder auch das Außenleben (wenn in der "Außenwelt") des Träumers wiederspiegelt, und damit die "Bühne" darstellt, auf der sich alle Vorgänge abspielen. Für alle Archetypen gibt es zahlreiche Synonyme, die in individueller Ausprägung verwendet werden. Z. B. kann eine Türe oder ein Tor einen Übergang (z. B. vom Kind zum Erwachsenen) symbolisieren, genauso jedoch ein Spiegel, ein Brunnen (Wasserspiegel!), ein Schleier, eine Höhle, eine Stufe oder ein Wasserlauf/ Graben. Das Unterbewußtsein liebt auch Wortspiele, wenn ein Objekt im Traum prominent auftaucht, sollte man deshalb alle bekannten Sprichwörter, Symbolismen und eben Wortspiele zu diesem Objekt durchgehen und überprüfen, ob sie zum Kontext des Traumes passen. Gute Bücher über Traumdeutung erklären diese ganze Technik, von Archetypen bis Assoziationen, anhand von Beispielen. Allerdings gibt es nicht viele solche guten Bücher, die meisten behaupten stur, dieses Objekt/Handlung im Traum bedeutet dies und jenes Objekt/Handlung bedeutet das, und das ist halt falsch, weil die im Traum vorkommenden Versatzstücke immer dem jeweiligen Träumer und der "Botschaft" des Traums angepaßt sind, es also gar keine einheitliche Bedeutung geben kann. Wenn Du mehr über Archetypen wissen willst, schau Dir auch mal die "Großen Arcana" des Tarot an, das sind die Bildkarten mit Aufschriften wie "Der Narr" oder "Die Hohepriesterin", und lies über ihre Bedeutungen nach, in diesem Kartenspiel steckt nämlich eine ganze Kollektion von Archetypen - der Grund, warum diese Karten auch für individuell angepaßte Wahrsagerei verwendet werden. Der Narr der Karten beispielsweise symbolisiert den Fragenden, Wahrheitssuchenden, der im Traum als "Umgebung" (siehe oben) dargestellt wird. Für die Assoziationstechnik braucht man keine großartige Anleitung aus Büchern, da reicht ein gut sortiertes Allgemeinwissen und eine Liebe zur Sprache (weil Wortspiele). Der dritte wichtige Faktor ist Erfahrung und ständiges Dazulernen. Auf die Gleichsetzung von Vögeln mit Frauen kam ich, als ich einen anderen Traum deutete - auf der Hand des Träumers krallte sich ein weißer Vogel fest und pickte nach seinen Augen. Hatte ich sofort die Assoziation von Zwang (festkrallen) mit "ins Auge fallen" oder "Augen auskratzen" (nach den Augen picken - Augen auskratzen ist eine sehr "weiblich besetzte" Tätigkeit) mit etwas weißem, flatterndem - einem Brautschleier? Da ich weder das Geschlecht des Träumers noch seinen kulturellen Hintergrund kannte, machte ich sehr dezent eine Andeutung in Richtung "Zwangsehe" - und prompt kam die Bestätigung, daß die Freundin des Träumers (männlich) ihn zu einer überstürzten Hochzeit zwingen wollte.
Volltreffer, Schiff versenkt. :)


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Traumdeutung Möwe

02.06.2015 um 16:53
@Rao

Ah, danke.

Nur funktionieren all diese Archetypen halt nur, wenn sie dem Träumenden auch irgendwie bekannt sind, bzw für ihn dieselbe Symbolik haben.

Gerade Sprichwörter haben es in sich, da nicht Jedem klar ist, was ursprünglich mit ihnen gemeint ist. Denke da gerade an einen Bekannten, der die fast alle durcheinander haut. In seinem Fall wären solche Archetypen, die ja stets mit den entsprechenden Gesellschaften oder Gruppen oder Weltbildern, vor allem auch mit Bildung, in denen sie entstanden sind, zusammen hängen, völlig nutzlos.

Und, schon gesagt, nicht jedes Traumbild ist ein Archetyp.


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Traumdeutung Möwe

03.06.2015 um 17:12
Allgemeingültige Entsprechungen für Traumsymbole, wie z.B. die Möew, gibt es natürlich nicht. Dafür sind Menschen und auch ihre Träume zu individuell bedingt, als dass man da sagen könnte, wenn irgendeiner von Möwen träumt, dann bedeutet das dieses oder jenes ... Das wäre Unsinn.

Auch egal, was für ein verrücktes, oder auch peinliches Zeug man träumt, die Hauptfigur im Traum ist immer man selbst.


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Traumdeutung Möwe

08.06.2015 um 10:44
@off-peak : Archetypen sind sehr alte Symbole, "archaisch" eben, und dem Unterbewußtsein jedes Menschen als Bestand an Grundmustern eingeprägt, lediglich die kulturelle Ausformung ist unterschiedlich. Archetypen kann man gar nicht entkommen, wenn man als halbwegs sozialisierter Mensch aufwächst, Kindermärchen wimmeln davon, genauso Religionen und die ganze moderne Trivialunterhaltung (z. B. Gut gegen Böse, Held gegen Monster, Dreierkonstellationen - Mädchen/Frau/Alte oder Vater/Mutter/Kind, "magische" Symbole und vieles mehr), deshalb kann man bei Menschen einer einzigen Kultur, wie z. B. der europäischen, so einigermaßen davon ausgehen, daß alle Traumbilder nach den gleichen, einheitlichen Archetypen funktionieren. Ob es mit Menschen aus anderen Kulturkreisen genauso funktioniert, sagen wir einem afghanischen oder australischen Eingeborenen, einem nicht verwestlichen Eskimo oder einem Urwaldindianer, kann ich nicht sagen, sowas konnte ich leider noch nicht ausprobieren - wäre interessant, weil man darüber z. B. bestimmen könnte, wie alt die Archetypen sind, die kulturübergreifenden, überall gültigen sind nämlich die ältesten, die weit in die Menschheitsentwicklung zurückgehen.


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Traumdeutung Möwe

08.06.2015 um 17:36
@Rao,

danke Dir. Ja, wäre echt mal interessant, unsere Träume von einem australischem Eingeborenen deuten zu lassen. :D
Oder umgekehrt.

Aber wie kann man in seinen Träumen unterscheiden, ob man eben archetypisch oder nur Alltägliches oder Persönliches geträumt hat? Wie gesagt, mein "Wolf" im Traum ist sicherlich ein Archetyp, der böse Wolf, im Gegensatz zum lieben Hund, den ich ja jahrelang nie im Verdacht hatte, der Angst einjagende Wolf zu sein.

Dennoch war der Rest reale Erinnerung, wenn auch verzerrt.


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Traumdeutung Möwe

08.06.2015 um 17:48
Man träumt immer persönlich. Die Archetypen liefern nur die Grundstrukturen, man könnte sagen Bühne und Schauspieler, die das ganz individuell komponierte Stück aufführen. Deshalb ist es bei der Traumdeutung wichtig, quasi hinter die Kulissen zu blicken. Ein Stück besteht ja nicht aus Bühne und Schauspieler, sondern aus den Informationen, die mit ihrer Hilfe weitergegeben werden.


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Traumdeutung Möwe

08.06.2015 um 23:25
Und nu zur Gretchenfrage: warum träumt man nicht einfach Tachles?


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Traumdeutung Möwe

09.06.2015 um 22:18
@off-peak
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Und nu zur Gretchenfrage: warum träumt man nicht einfach Tachles?
Sehr vereinfacht ausgedrückt, weil Träume keine Botschaften enthalten oder vermitteln wollen/sollen, sondern sie ein Ventil für das Unbewusste darstellen, das sich nur so ausleben kann.

Oft stecken ja hinter den Traummanifesten unbewusste und verdrängte Dinge, die im Wachleben nicht ausgelebt werden können, sei es aufgrund von anerzogener Moralvorstellungen und entsprechender Tabuisierung oder weil die Erfüllung macher Bedürfnisse und Wünsche im Wachleben nicht möglich ist, diese aber doch als so dringend empfunden werden, dass sich die Erfüllung dieser nur noch im Traum stattfinden kann.

Träume haben ja nicht den Zweck, dem Träumer etwas mitzuteilen, sondern unbewusstes auszuleben. Deswegen träumt man auch nicht Tacheles, sondern in einer symbolischen und entstellten Form.


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Traumdeutung Möwe

15.06.2015 um 16:24
@off-peak: Fürs Tacheles-reden ist das Wachbewußtsein zuständig, das spricht Klartext, hat aber dafür andere Fehler, zum Beispiel vergißt es gerne, läßt sich gern belügen und bekommt auch vieles gar nicht mit, weil das Wachbewußtsein nur einen kleinen Teil des Bewußtseins insgesamt ausmacht. Das Unterbewußtsein ist viel größer, quasi die graue Eminenz im Hintergrund, der "Pate" oder das "Orakel", das alles mitbekommt und Dinge durchschaut, wo das Wachbewußtsein sich verarschen läßt, das sich aber sehr selten zu Wort meldet und wenn, dann wie eine Sphinx nur in Rätseln spricht, die man erst mal entschlüsseln muß.


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Traumdeutung Möwe

02.09.2015 um 04:14
"
Ich sitze in meinen Auto, in Hintergrund sieht man Wald.
Dann kommt ein Jäger mit seinen zwei Söhnen (schätze auf 9 Jahre) und stellt sich in unmittelbarer Nähe von meinen Auto. Wir haben kurz Augenkontakt, ich fühl mich ertappt und guck weg, danach beobachte ich die drei durch den Spiegel und höre zu.

Der Jäger fordert seine Söhne auf ein Vogel aus dee Luft zu holen. Die beiden fangen an in die Luft zu schießen mit ihren Gewehr, aber treffen keinen. Der Vater macht sich lautstark lustig über die beiden und will ihnen zeigen wie es geht. Er fliegt Blitzschnell nach oben, ich erschrecke mich, und dann sieht man eine tote Möwe mit umgedrehten Kopf auf d3n Bod3n knallen, gefolgt von einer zweiten toten Möwe.
Die Kinder sind beeindruckt.

Kurz darauf hör ich ein lauten Knall auf mein Autodach. Der Vater ist abgestürzt und bricht sich das Genick. Er hält noch krampfhaft eine tote Möwe in den Händen. Die Kinder rennen hin und schreien. Blut läuft aus den Kopf."

das auto ist deine persönliche lebensreise, wie durch das leben fährst/komst. der wald dein hintergrund:staat,gesellschaft,zeit in der du lebst. das volk.
der jäger gehört zum wald, nicht zu deinem auto.

die alte generation (der jäger) fordert die junge generation (seine söhne) auf einen vogel (seele) abzuschiessen.
sie können es nicht. der alte kann, es-stirbt aber dabei.

ich glaube das sich mit diesem traum dein geist einfach "geupdatet" hatt, auf neue ethische regeln wie sie jetzt gelten, und sich von altem, dass du als kind gelernt hast und heute nicht mehr gilt - verabschiedest hast.

drastisch. mit möwen mit umgedrehtem hals, und deinem erschrecken im traum.


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Traumdeutung Möwe

02.09.2015 um 12:57
@Rao
@x-ray-2

Danke für Eure Antworten.


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