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Linux-Anleitungen

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Linux-Anleitungen

01.03.2026 um 21:53
Zitat von NarrenschifferNarrenschiffer schrieb:sudo apt purge pipewire pipewire-audio pipewire-pulse wireplumber
# Neustart
sudo apt purge pipewire pipewire-audio pipewire-pulse wireplumber
# Neustart
Das zweite Mal soll es natürlich so heißen:

sudo apt install pipewire pipewire-audio pipewire-pulse wireplumber


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Linux-Anleitungen

03.03.2026 um 20:17
Stotternder Sound via Bluetooth-Kopfhörer in Debian Testing/Unstable

Jetzt habe ich vermutlich den "Schuldigen" erwischt. Mit sudo bluetoothctl habe ich herausgefunden, dass das Stottern mit einem Bluetooth-Scan beginnt, also nichts mit der Programmqualität zu tun hat. Ein Abstellen der Scans über die Konfigurationsdatei von bluez hat auch keine Änderung bewirkt (trotz Neustart des Bluetooth-Services bzw. Reboot), also bleibt ein Programm/Service im Userspace über.

Da ich KDE als Desktopumgebung nutze wurde ich bei einem Forumseintrag fündig: es ist kdeconnect. Mit einem killall kdeconnectd war der Spuk zu Ende. Und da ich es sowieso nicht benötige, habe ich kdeconnect deinstalliert. Alles ist gut.

Technischer Hintergrund: Der Laptop ist ein MacBook Pro aus 2015 mit einem Broadcom WiFi- und Bluetooth-Chip. Das permanente Scannen von kdeconnect nach Bluetooth-Kontakten, was ich sowieso nicht brauche, war in der Kombi alter Chip und modernem AirPod Max-Kopfhörer zuviel. Das Scannen hat der Tonübertragung einfach die Bandbreite weggefressen. Der Rhythmus war etwa 30 Sekunden kein Scannen (perfekter Sound), etwa 2-3 Minuten Scan mit Aussetzern, Verzerrungen, Stottern. Also unbrauchbar. Da es aber diese 30 Sekunden perfekten Sound gegeben hat, bin ich auf die Idee gekommen, dass es kein Bug im Kernel, in Pipewire oder der Bluetooth-Software ist, sondern was anderes. Die Bluetooth-Überwachung brachte den Hinweis und ich musste dann finden, welches Programm permanent Bluetooth-Scans durchführt. Dies ist gelungen.

Nun ist der Laptop nach Entfernen von kdeconnect neu gestartet, der Sound im Kopfhörer ist pipifein und ich kann wieder Debian Testing/Unstable mit neuester Software fahren.


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05.03.2026 um 19:47
Dropbox als Dateisystem schreibbar mit rclone mounten

Der offizielle Dropbox-Client hat keine Möglichkeit, nur das Dateisystem einzubinden. Ausgewählte Dateien oder Ordner werden synchronisiert, also lokal gespeichert.

Abhilfe schafft das Programm rclone. Als Debian-Paket ist es derzeit im aktuellen Release (Debian 13 Trixie) und in Unstable/Sid, nicht in Testing/Forky. Zu erhalten ist es auch über Snap.

Die Konfiguration ist einfach (als User, nicht als Root und nicht mit sudo):
rclone config

  • Als Namen "dropbox" wählen (geht wohl auch anders)
  • Bei der Liste die Nummer von Dropbox suchen (war - glaube ich - 12 bei mir)
  • Nummer im Dialog eingeben
  • Danach immer mit Entertaste durchlaufen, bis OAuth erscheint, dies bestätigen (y war es wohl)
    Man wird zur Dropboxseite im Internetbrowser weitergeleitet, einloggen und für rclone zustimmen

Das war's.

Nun einen Ordner anlegen, der dann Mountpunkt wird (freie Namenwahl).

rclone wird nun mit folgendem Befehl im Terminal gestartet (& am Ende schließt die Befehlszeile, hat auf das Programm keine Auswirkung):

rclone mount dropbox: /Pfad/zum/lokalen/Dropboxordner &

Und voilà! Alle Ordner und Dateien aus Dropbox sind gelistet und zugreifbar. Auch hat man Schreibzugriff. Perfekt.

Im Dateibrowser (bei mir Dolphin von KDE) erscheint der Mountpunkt unter "Fremdgeräte" und lässt sich wie ein normales Laufwerk oder ein USB-Stick von dort wieder aushängen.


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