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Eine Botschaft auf Enceladus?

43 Beiträge, Schlüsselwörter: Botschaft, Enceladus
Mahananda
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Eine Botschaft auf Enceladus?

08.05.2010 um 12:56
Hallo,

was haltet Ihr von dieser Idee?

http://www.sternzeit-online.de/?p=iya-2009-autorenwettbewerb-das-keller-interview

Auch wenn es sich hierbei nur um eine SF-Geschichte handelt, erscheint mir die darin enthaltene Argumentation plausibel, dass der Saturnmond Enceladus der gesuchte Ort sein könnte, an dem eine Botschaft hinterlassen wurde, die über die Anwesenheit von Abgesandten einer außerirdischen Zivilisation Auskunft gibt.

Viele Grüße!


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Eine Botschaft auf Enceladus?

08.05.2010 um 13:03
Habs nur überfolgen (:D) selten sowas gelesen, schreib erstmal eine Zusammenfassung und komm dann wieder oday ?


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Eine Botschaft auf Enceladus?

08.05.2010 um 13:58
so ein quatsch..die böse Wissenschaft wollte Ihn nicht veröffentlichen..Tja dann schreib doch ein Buch..haben die ETs die Monde rumgeschoben?


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Mahananda
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Eine Botschaft auf Enceladus?

08.05.2010 um 14:12
O.K., also hier eine kurze Zusammenfassung:

Außerirdische Besucher finden eine belebte Erde auf einem Entwicklungsstand, der darauf schließen lässt, dass sich irgendwann eine Spezies durchsetzt, die in der Lage ist, eine Hochtechnologie inklusive Raumfahrt zu entwickeln. An diese Spezies (also uns) ist die Botschaft gerichtet. Um die Botschaft so zu verstecken, dass sie einerseits geschützt vor Beschädigung und/oder unsachgemäßem Zugriff und andererseits dennoch leicht auffindbar ist, greift man einerseits auf die vorhandene Struktur des Sonnensystems zurück (8 Planeten, von denen die Erde der dritte von innen bzw. der sechste von außen ist - andererseits Saturn der dritte von außen und der sechste von innen) und nutzt andererseits das Vorhandensein der Eisbedeckung der Saturnmonde zur langfristig erkennbaren Markierung des Ortes, wo die Botschaft deponiert wurde. Die lange Halbwertszeit von Uran (4,5 Milliarden Jahre) gewährleistet eine hinreichend lange Wärmeproduktion, um den Südpol von Enceladus geschmolzen zu erhalten. Enceladus wiederum ist von außen der sechste und von innen der zweite große (annähernd kugelförmige) Mond Saturns. Der Zusammenhang zur Erde ergibt sich u.a. daraus, dass von außen gezählt die Erde und Enceladus der sechste Himmelskörper des jeweiligen Systems ist.


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Eine Botschaft auf Enceladus?

08.05.2010 um 14:20
@ smokingun:

"haben die ETs die Monde rumgeschoben?"

Keine Ahnung. Das geht aus dem Text nicht eindeutig hervor. Interessant fand ich nur den Gedanken, die gegebenen Systemeigenschaften (Sonnensystem; Saturnsystem) als Mittel zur Codierung des Deponierungsortes zu verwenden. Die Methode des Vorwärts- und Rückwärtszählens ist zwar simpel, erscheint mir aber nicht von vornherein unplausibel. Und Enceladus ist in der Tat ein äußerst interessanter Himmelskörper.


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08.05.2010 um 14:54
es wäre aber doch naheliegender die botschaft dann einfach auf der erde zu deponieren...

oder,
( wenn die botschaft nur von einer zivilisation gefunden werden soll die den
"sprung ins all" geschafft hat )

auf dem himmelskörper, der als erster erreicht und erforscht werden wird,
also auf dem mond


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Eine Botschaft auf Enceladus?

08.05.2010 um 15:00
@Mahananda
was soll dort deponiert werden? und wann? Der Mond ist sehr interessant. Aber auch aktiv und nicht so Alt.Diese "Tiger Stripes "lassen sich auch erklären auch weil Cassini so nahe vorbeiflog

uf62561,1273323604,Enceladus 22Cold geyser22 Model

Ausserdem ist dass Weltall nicht statisch und vor Millionen von Jahren sah es anders aus.Da was abzuzählen und Dänikon als Quelle benutzen der von Astronomie soviel Ahnung hat wie Broers..naja..


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Eine Botschaft auf Enceladus?

08.05.2010 um 15:14
oder,
( wenn die botschaft nur von einer zivilisation gefunden werden soll die den
"sprung ins all" geschafft hat )

auf dem himmelskörper, der als erster erreicht und erforscht werden wird,
also auf dem mond
-------------------------------

ja aber die idee hatten Clarke und Kubrick schon


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08.05.2010 um 16:40
@ zwergnase:

Auf dem Mond besteht immer das Risiko, dass durch Meteoriteneinschläge die Botschaft zerstört wird. Und ein Artefakt irgendwo vergraben birgt das Risiko, dass es übersehen wird. Eventuelle Markierungen auf dem Boden würden nach hinreichend langer Zeit (einige Millionen Jahre) durch kleinere Meteoriten verwittern. Wassereis wie auf Enceladus ist da einfacher zu beherrschen, da man das Artefakt zusammen mit der radioaktiven Wärmequelle bis zum Grund des Eismantels durchschmelzen lassen kann, wo es einerseits vor Meteoriteneinschlägen geschützt ist und andererseits - aufgrund der andauernden Aktivität der Wärmequelle - über sehr lange Zeiträume hinweg geortet werden kann.

@ smokingun:

Der Mond Enceladus ist in einer eng umgrenzten Region aktiv, eben rings um den Südpol im Bereich der Tigerstreifen (etwa bis ca. 70 Grad südlicher Breite, was auf Enceladus etwa 90 km Abstand zum Südpol beträgt). Innerhalb dieses Bereichs ist die Kruste in der Tat sehr jung (maximal ca. 500.000 Jahre), weil sie von unten ständig erwärmt wird. Die sich außerhalb daran anschließenden "Smooth Plains" sind etwa 170 Millionen Jahre alt und erstrecken sich bis in die Nordhalbkugel. Der Übergang zu den stark verkraterten Regionen, die über 3,5 Milliarden Jahre alt sind, erfolgt ziemlich abrupt. Wenn man nun unterstellt, dass der Zeitraum der Erstarrung der Smooth Plains kurz nach dem Einsetzen der Wärmeentwicklung am Südpol erfolgte, nachdem sich die Rotationsachse stabilisierte und somit der Wärmefluss auf die Südpolregion konzentrierte (Einpegelung infolge Unwuchteffekt des entstandenen Diapirs), dann lässt sich der Zeitpunkt der Deponierung auf etwa 200 Millionen Jahre vor der Gegenwart abschätzen. Zu dieser Zeit gab es bereits entwickelte Landlebewesen auf der Erde, so dass die Besucher (wenn es sie denn je gab!) annehmen konnten, dass die Evolution über kurz oder lang intelligente Wesen hervorbringen kann, die in der Lage sind, die Botschaft zu erreichen.


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Eine Botschaft auf Enceladus?

08.05.2010 um 16:59
Enceladus ist ein denkbar schlechter Ort, viel zu instabil und geologisch aktiv. Die Geysire auf der Oberfläche würden Botschaften binnen weniger hunderttausend Jahre wieder verdecken.

Mond ist besser :)


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08.05.2010 um 17:19
naja abwarten sollte nicht mehr lange dauert dann kann jeder hoppy astronom die krater vom mond was in real beobachten von der erde denke das wird nicht mehr länger als 5 jahre dauern.gibt ja shcon camecorder die leistungsstark sind mit hdd.


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Eine Botschaft auf Enceladus?

08.05.2010 um 17:20
Mahananda schrieb:Und ein Artefakt irgendwo vergraben birgt das Risiko, dass es übersehen wird.
irgendwo unter einem eispanzer sieht man es aber doch auch nicht - da ist das aber auf einmal nicht schlimm weil das artefakt angeblich "geortet" werden kann...

davon ab gibt es keinen grund davon auszugehen dass *problemchen* wie meteoriten, verwitterungen etc. für eine technologisch hoch überlegene zivilisation überhaupt welche wären:

wenn sich deren handlungen und aktivitäten den gleichen technischen einschränkungen unterwerfen müssten wie die menschlichen dann hätten die es schliesslich gar nicht erst bis zu uns geschafft


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Eine Botschaft auf Enceladus?

08.05.2010 um 18:35
@Mahananda
Eigentlich wolllte ich ja jetzt auf deinen Text eingehen dann bemerkte ich beim erneuten lesen deines Artikels dass es sich um einen Science-Fiction Autoren Wettbewerb handelt und diese Geschichte den 3. letzten Platz belegte...

netter Versuch ;)


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Eine Botschaft auf Enceladus?

08.05.2010 um 18:40
Ja ich sehe du hast dass sogar erwähnt...naja rgal ist eh erfunden und sinnlos


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08.05.2010 um 19:08
@ zwergnase:
zwergnase schrieb:irgendwo unter einem eispanzer sieht man es aber doch auch nicht - da ist das aber auf einmal nicht schlimm weil das artefakt angeblich "geortet" werden kann...
Ich meine das so, dass die Stelle auf dem Silikatkern, wo die Wärme aufsteigt, zugleich die Stelle ist, wo sich das Artefakt befindet. An der Oberfläche des Eismantels bemerkt man nur den "Hot Spot". Darunter befindet sich in einer Tiefe von einigen zehn bis hundert Metern die Wasserblase, die bis zum Grund reicht. Und dort auf dem Grund würde sich das Artefakt orten lassen - eventuell mit Hilfe eines Roboters, der mit Scheinwerfern ausgerüstet ist.
zwergnase schrieb:wenn sich deren handlungen und aktivitäten den gleichen technischen einschränkungen unterwerfen müssten wie die menschlichen dann hätten die es schliesslich gar nicht erst bis zu uns geschafft.
Richtig. Ein Nachweis, dass Besucher hier waren, würde zugleich beweisen, dass interstellare Reisen möglich wären. Ob die Reisenden allerdings noch als biologische Wesen unterwegs waren oder einen Weg gefunden haben, Gehirnleistungen auf ein weniger anfälliges künstliches Substrat zu transferieren, welches ohne Stoffwechsel auskommt, ist eine weitere spannende Frage.


@ smokingun:
... dass es sich um einen Science-Fiction Autoren Wettbewerb handelt und diese Geschichte den 3. letzten Platz belegte...
Ja. Und vom selben Autor gibt es dort noch eine Geschichte, die den 1. letzten Platz belegte. Auch ein netter Versuch ... :)

Aber die Einzelheiten, wie die Botschaft beschaffen ist, was sie enthält usw. interessieren mich nicht besonders, da man da nur ins haltlose Phantasieren kommt. Interessant fand ich die Idee zur Art und Weise des Codierens. Alles weitere, was Enceladus betrifft, kann man sich am detailliertesten in der englischen Wikipedia erlesen. Ob sich dort tatsächlich ein Artefakt befindet, wäre meines Erachtens der Überprüfung wert.

Falls die Wärmequelle wirklich auf radioaktives Material zurückgeht, müsste man in den Fontänen Helium nachweisen können - zumindest wenn es sich um Uran handelt. Dazu habe ich allerdings noch nichts gefunden.


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08.05.2010 um 19:13
Kurzer Nachtrag:

Die zweite Geschichte kann man hier:

http://www.sternzeit-online.de/?p=iya-2009-autorenwettbewerb-danach

lesen.


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Eine Botschaft auf Enceladus?

08.05.2010 um 19:41
@Mahananda
Mahananda schrieb:alls die Wärmequelle wirklich auf radioaktives Material zurückgeht, müsste man in den Fontänen Helium nachweisen können - zumindest wenn es sich um Uran handelt. Dazu habe ich allerdings noch nichts gefunden.
Nein eben nicht weil er keinen Kern beinhalten kann.Die Wärmequelle lässt sich wie in meinem geposteten Bild oben mit einem tektonischen Rifting erklären

dann halt so:

uf62561,1273340513,enceladus modell

uf62561,1273340513,enceladus tektonik
Der Mond Enceladus ist in einer eng umgrenzten Region aktiv, eben rings um den Südpol im Bereich der Tigerstreifen......Die sich außerhalb daran anschließenden "Smooth Plains" sind etwa 170 Millionen Jahre alt
Trotz seiner geringen Größe scheint Enceladus einer der geologisch aktivsten Himmelskörper im Sonnensystem zu sein. Etwa die Hälfte der Oberfläche besteht aus wenig oder gar nicht verkratertem Terrain, das mithin nur wenige hundert Millionen Jahre alt oder vielleicht sogar noch jünger sein dürfte. Der Mechanismus, der die jungen Krustenanteile entstehen liess, wird als Kryo-Vulkanismus ("Kältevulkanismus") bezeichnet. Aus Spalten in der offensichtlich relativ dünnnen Eiskruste floss sehr weiches Eis oder sogar Wasser aus und überflutete weite Teile der Oberfläche um dort wieder zu gefrieren. Der Antrieb dieses geologischen Vorgangs muss in den Gezeitenkräften zu suchen sein, die auf den kleinen Mond wirken, denn für eine innere Wärmequelle in Form eines heissen Kerns aus schwereren Elementen ist er viel zu klein und zu leicht.




uf62561,1273340513,enceladus geysire

Diese spektakuläre Aufnahme während eines Bedeckungsexperiments beweist zum ersten Mal, dass der kleine Saturnmond Enceladus tatsächlich ein bis heute geologisch aktiver Körper ist. Die hellen strahlenförmigen Ausbrüche am linken Rand der hier fast ganz bedeckten Mondscheibe sind wasserhaltige Gasfontänen, die dem Inneren des Himmelskörpers entströmen.

uf62561,1273340513,enceladus geologie

Geologische Karte des Spaltensystems
Das grün eingefärbte Terrain rechts ist deutlich älter, als das blaue Terrain links: die rechte Bildhälfte zeigt relativ viele, wenn auch durch Spalten überprägte Krater, während links nur sehr wenige, unveränderte Krater zu erkennen sind. Die gelben Oberflächen in der Mitte und links unten zeigen eine auf Enceladus für sehr junge Terrains typische, flaserige Struktur, die mit dem Ausfließen von weichem Eis in Verbindung zu stehen scheint. Rechts unten verdichten sich die Spaltensysteme zu einem Muster, in dem erkennbar zwei bevorzugte, in bestimmten Winkel zueinander stehende Richtungen vorherrschen. Dieses Muster stellt offenbar ein Kluftsystem dar, wie es durch horizontal wirkende Scherkräfte in der Mondkruste entsteht.
http://www.saturnmonde.de/enceladus.html




ein toller Ort für eine Botschaft.....


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Mahananda
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08.05.2010 um 20:36
@smokingun:

die Abbildung aus dem Link ist seit einigen Jahren veraltet. Enceladus hat eine Dichte von etwa 1,61 und besteht damit etwa zur Hälfte aus Wassereis und zur anderen Hälfte aus Silikatgestein. Die Dicke des Eismantels wird mit etwa 86 km angegeben. Bei einem Gesamtradius von etwa 252 km ergibt sich ein Kernradius von ca. 166 km. Unklar ist, ob Enceladus im Innern differenziert ist oder nicht.
However, the current shape also supports the possibility that Enceladus is not in hydrostatic equilibrium, and may have rotated faster at some point in the recent past (with a differentiated interior).
Der Gesteinskern ist in der Tat zu klein, um ausreichend Radionuklide zu beherbergen. Dennoch geht man davon aus, dass sie einen nennenswerten Beitrag zur Wärmeproduktion leisten.
With additional material besides water ice, Enceladus's interior may have experienced comparatively more heating from the decay of radioactive elements..
Zum Kryovulkanismus: Die Spaltensysteme, die die Smooth Plains von den alten Kraterregionen abgrenzen zeigen deutliche Stauchungsdeformationen. Analog finden sich diese in einem Ring bei ca. 50 Grad südlicher Breite. Die Südpolarregion wiederum, die sich innerhalb des 70. südlichen Breitengrads befindet, ist ebenfalls durch eine Stauchungszone abgesetzt. Der Kryovulkanismus zeigt sich als Spaltenaktivität, ausgelöst durch die sich darunter befindliche Wasserblase. Die Randgebiete dieser Wasserblase werden aufgrund des Wärmeflusses aufgeweicht und bewegen sich analog zu Gletschern äquatorwärts, bis sie auf amorphes Eis treffen. Die Region am Südpol, also der eigentliche Hot Spot, bleibt aufgeschmolzen. Demnach ist hier der Zugang frei bis zum Silikatkern, wenn man die oberste Eisschicht durchstoßen hat. Einen besseren Ort, um eine Botschaft zu deponieren, kann es folglich überhaupt nicht geben.

Hier kann man das alles im Detail nachlesen:

Wikipedia: Enceladus_(moon)


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Eine Botschaft auf Enceladus?

08.05.2010 um 20:56
Mahananda schrieb: Interessant fand ich die Idee zur Art und Weise des Codierens.
die finde ich nun grade überhaupt nicht überzeugend

dass man auf dem x. monde des y. planeten warme flecken nach ausseridischer post abzusuchen hätte, weil man selber mit seinem planeten auf der soundsovielten bahn um die sonne kreist, ist für mich in keiner weise naheliegend oder plausibel

und wie man sieht, nicht nur für mich:
der rest der menschheit ist ja bisher auch nicht auf diese skurrile "idee" gekommen

( abgesehen lediglich von einem unbekannten sf-autor, dessen geschichtchen offenbar die letzten plätze abonniert haben... )


mond oder erde wären da allemal um längen plausibler um *die botschaft* zu deponieren -

und einwände wie verwitterung, meteoriten oder sonstige umwelteinflüsse kannst du gegen diese orte leider nicht vorbringen wenn du selber der ansicht bist dass die aliens den ort ohnehin mit zahlenspielereien erwürfeln

mit den umwelteinflüssen des erwürfelten x. mondes des y. planeten müssten die nunmal auch auf gedeih und verderb leben, egal ob der nun objektiv geeignet wäre oder nicht


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08.05.2010 um 21:30
@Mahananda
Blödsinn das bezieht sich auf den gleichen Daten von der Cassini Mission.Ich hab dir aufgezeigt dass dieser Mond grossflächig Aktiv war und ist.Und dass obere Bild ist das neuste Modell dass eben dies bestätigt.Achja dein englischer Wikilink:
mages taken by Cassini during the flyby on July 14, 2005 revealed a distinctive, tectonically deformed region surrounding Enceladus's south pole. This area, reaching as far north as 60° south latitude, is covered in tectonic fractures and ridges......Visual confirmation of venting came in November 2005, when ISS imaged geyser-like jets of icy particles rising from the moon's south polar region.
eben dass Bild stimmt und der Südpol ist aktiv.Ja und? was soll dass heissen ausserirdische werfen eine Botschaft in einen Schlot oder was? Ausserdem wann waren die nach deiner Meinung dort? und wie sah es am Südpol dann aus? Wasser?

Sowas von unlogisch und weit hergeholt..


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Mahananda
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08.05.2010 um 21:30
@zwergnase

Die Erde geht schon mal gar nicht. Mal abgesehen von den zerstörerischen Wirkungen, die eine oxydierende Atmosphäre, Wind- und Wassererosion sowie Plattentektonik so mit sich bringen - die falschen Leute könnten die Botschaft zur falschen Zeit finden. Insofern ist das Gerede von Däniken + Anhang von vornherein sinnleerer Müll.

Der Mond ist schon besser, aber nicht gut genug, um eine Botschaft über mehrere hundert Millionen Jahre hinweg auffindbar zu deponieren.

Die Umwelteinflüsse des "erwürfelten" Mondes lassen sich im Fall Enceladus wirksam minimieren, da sie nur noch aus relativ konstanter Temperatur (Wasser in der Nähe des Gefrierpunkts), konstantem Druck (Wassersäule von 86 km bei geringer Gravitation) und Feuchtigkeit bestehen. Das heißt, die Botschaft benötigt eine isolierende Schutzschicht, um im Wasser zu überdauern.


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Eine Botschaft auf Enceladus?

08.05.2010 um 21:43
Mahananda schrieb:Die Erde geht schon mal gar nicht...
woher willst du das wissen was für DIE geht und was nicht ?

der geschichte fehlt es insgesamt einfach an innerer logik

wenn man im rahmen der geschichte akzeptiert dass uns eine technologisch haushoch überlegene zivilisation besucht hat, dann kann man nicht anschliessend mit kleinlichen einwänden kommen dass deren für ewigkeiten gedachte botschaft nichtmal wind und wetter standhält

kann das sein dass zufällig du diese sf-geschichtchen geschrieben hast...? :D


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