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Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

35 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Beziehung, Arbeit, Freundschaft ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

21.02.2026 um 14:35
Weil man sich manchmal einfach über bestimmte Menschen aufregen und Dampf ablassen muss. 😉

Sei es nun Partner:in, Kolleg:in, Chef:in oder beste:r Freund:in: erzählt uns, was euch an ihnen stört und aufregt und was sie trotzdem immer wieder machen - obwohl ihr es ihnen schon hundertmal gesagt habt. 🫣😤😡

Einzige Bedingung: nennt keine Namen und bleibt nett. 😍


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Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

21.02.2026 um 14:37
:X


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Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

21.02.2026 um 14:46
Ich hatte mal eine Kollegin, die immer dieselben Fehler machte. Man hat es ihr hundertmal erklärt, sie wurde auch gründlich eingeschult und gefragt, ob noch etwas unklar ist. Das hat sie verneint.

Dennoch vergaß sie immer die Hälfte zu erledigen oder machte gewisse Dinge immer falsch. Sie wurde darauf angesprochen, man hat es ihr nochmal erklärt und gezeigt. Sie sagte "Jaja" - und machte es wieder falsch. 😵‍💫

Dafür hat sie sich aber ganz schön lange im Unternehmen halten können. Erst wechselte sie in eine andere Abteilung und das gesamte Team: "Puh!" 🥵 So fies das klingt, aber wir waren froh, dass sie wechselte, weil wir keine Lust mehr darauf hatten, immer hinter ihr nachzuarbeiten.

Außerdem trug sie sich einfach das ganze Jahr freie Tage ein, ohne das mit dem Team abzusprechen, weil sie an diesen Tagen etwas unternehmen wollte. Das wollen andere aber auch, darum koordiniert man seine Termine mit dem Rest des Teams und fährt ihnen nicht einfach drüber.

Letztes Jahr gab es einige Kündigungen im Unternehmen und sie war dann auch dabei. Anscheinend war es in der anderen Abteilung auch ähnlich. 🤷‍♀️


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21.02.2026 um 14:46
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:und bleibt nett
Wie regt man sich denn nett auf?


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Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

21.02.2026 um 14:48
Zitat von Dr.EdelfroschDr.Edelfrosch schrieb:Wie regt man sich denn nett auf?
So wie ich zum Beispiel 😉
Ohne Schimpfwörter oder Beleidigungen.


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21.02.2026 um 23:18
Weil er dicke Eier hat ist wohl kaum die Antwort auf die Frage, warum man Monkey Island spielt, aber vielleicht warum Wyndorf eines Tages verklagt wird, dass Unbroken nicht auf der Greatest Hits drauf ist. :)


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Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

22.02.2026 um 00:57
it's all fun and games until it's christmas, mofo! :fuya:


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22.02.2026 um 06:16
@violetluna
Ich meine das jetzt wirklich nicht böse aber warum regst du dich über eine Kollegin auf, die schon lange nicht mehr deine Kollegin ist? Du bist auch nicht alleine und mich verwundert es immer wieder, wie lange Menschen negative Erlebnisse festhalten können und warum sie das tun, wenn sie schon lange nicht mehr in der Situation stecken?

Andere Menschen zu ändern ist schwer bis unmöglich. Man kann aber leicht die eigene Einstellung zu ihnen ändern und hilft sich selbst damit.


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22.02.2026 um 11:55
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Ich meine das jetzt wirklich nicht böse aber warum regst du dich über eine Kollegin auf, die schon lange nicht mehr deine Kollegin ist?
Gute Frage! Ich denke deshalb, weil das auch ein bisschen Psychohygiene ist. 🤷‍♀️
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Du bist auch nicht alleine und mich verwundert es immer wieder, wie lange Menschen negative Erlebnisse festhalten können und warum sie das tun, wenn sie schon lange nicht mehr in der Situation stecken?
Ich vermute, das liegt daran, dass man sich negative Erlebnisse besser merkt als positive. Das Phänomen findet sich auch in Bewertungen von Artikeln und Dienstleistungen wieder: Positive Bewertungen macht man kaum, weil es ja zur grundsätzlichen Erwartungen gehört, dass alles so ist, wie es sein sollte. Nur wenn es das nicht ist, motiviert einen der Ärger darüber, eine Bewertung zu schreiben.
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Andere Menschen zu ändern ist schwer bis unmöglich. Man kann aber leicht die eigene Einstellung zu ihnen ändern und hilft sich selbst damit.
Inwiefern sollte man sich damit selbst helfen? Das kann ich nicht nachvollziehen. Mir hilft es sehr gut, mich über andere aufzuregen.

Das vorrangige Ziel dabei ist zumindest bei mir auch gar nicht, andere Menschen zu ändern, sondern einfach nur, meinem Ärger Luft zu machen.

Sicher wäre es in beruflichem Kontext besser, wenn eine Person aufhören würde, immer dieselben Fehler zu machen, einfach weil vom Arbeitgeber erwartet wird, dass man den eigenen Job mehr oder weniger perfekt erledigt. Dafür wird man ja schließlich bezahlt und erfüllt man die Anforderungen dauerhaft nicht, ist man den Job auch wieder los.

Ich finde, als Arbeitnehmer:in sollte man sich auch eingestehen, wenn man für eine bestimmte Tätigkeit nicht geeignet ist. Manchmal fehlt das Talent für etwas, manchmal kann man sich für eine bestimmte Tätigkeit nicht motivieren. Das ist alles in Ordnung, so lange man damit nicht anderen Menschen noch mehr Arbeit verursacht, anstatt sie ihnen abzunehmen, so wie das eigentlich gedacht war.

Manchmal kann man aus finanziellen Gründen nicht sofort alles hinschmeißen, aber man kann sich nach mehreren Jahren der immer selben Ermahnungen langsam einen neuen Job suchen, für den man besser geeignet ist. 🤷‍♀️


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Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

22.02.2026 um 14:23
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Mir hilft es sehr gut, mich über andere aufzuregen.
Wenn das so ist, dann ist es ok. Ich ging da wahrscheinlich zu sehr von mir aus , mich zieht jeder Ärger runter und verdirbt mir die Stimmung, deswegen vermeide ich, mich in negative Stimmung zu bringen und immer wieder alten Ärger nach oben zu holen. Im Nachhinein ändert man sowieso nichts mehr.

Ich versuche mein Umfeld so zu nehmen wie es ist, mit all den Macken, die wir alle haben


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Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

22.02.2026 um 17:13
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Wenn das so ist, dann ist es ok.
Ja, für mich ist das so. Außerdem habe ich festgestellt, dass gemeinsames Meckern über eine andere Person die Zusammengehörigkeit des Teams stärkt. Es gibt da die Redensart: "Gemeinsamer Feind eint." Da ist wohl etwas dran, dann meiner Wahrnehmung entspricht das jedenfalls.
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Ich ging da wahrscheinlich zu sehr von mir aus , mich zieht jeder Ärger runter und verdirbt mir die Stimmung, deswegen vermeide ich, mich in negative Stimmung zu bringen und immer wieder alten Ärger nach oben zu holen. Im Nachhinein ändert man sowieso nichts mehr.
Gehen nicht alle Menschen von sich aus? Entschuldige bitte, falls das eine seltsame Frage ist - ich bin Autistin und mein Gehirn funktioniert etwas anders als die Gehirne anderer Menschen.

Und das ist so eine Sache, die ich noch nie verstanden habe, wenn jemand sagt: "Du darfst da nicht immer von dir ausgehen". Ich denke mir dann immer: "Na von wem denn sonst? 🤔"

Schließlich kann ich ja nur von mir selber zweifelsfrei sagen, wie ich etwas sehe, fühle, wahrnehme, empfinde oder welche Meinung ich zu etwas habe. Was andere Menschen denken, fühlen oder wahrnehmen, weiß ich ja nicht und ich kann es mir in den meisten Fällen auch gar nicht vorstellen.

Drum finde ich es auch interessant, wenn mir andere Menschen sagen, wie sie etwas wahrnehmen oder empfinden, denn oft genug wäre ich selbst gar nicht auf die Idee gekommen, das so zu sehen. Also danke dafür! 🙂

Meine eigene Sichtweise beeinflusst das in den meisten Fällen zwar nicht, aber ich finde es dennoch interessant, weil es mir hilft, andere Menschen besser zu verstehen.

Bei mir ist es gar nicht so, dass ich mich dann wieder sehr ärgere. Es ist eher so, dass ich erzähle, was mich damals geärgert hat. Mittlerweile ist es mir aber egal, weil es mich ja nicht mehr betrifft.
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Ich versuche mein Umfeld so zu nehmen wie es ist, mit all den Macken, die wir alle haben
Das mache ich letztendlich auch, es bleibt mir ja nichts anderes übrig 😉. Ich kann ja andere Menschen nicht verändern, da kann ich mich aufregen, soviel ich will. Ein Mensch ändert sich meiner eigenen Erfahrung nach nur dann, wenn er das selbst für sinnvoll hält. Und das tun Menschen üblicherweise dann, wenn sie durch ihre Macken selbst mehr Nachteile erleiden als sie Vorteile davon haben.


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Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

22.02.2026 um 18:03
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Außerdem habe ich festgestellt, dass gemeinsames Meckern über eine andere Person die Zusammengehörigkeit des Teams stärkt. Es gibt da die Redensart: "Gemeinsamer Feind eint." Da ist wohl etwas dran, dann meiner Wahrnehmung entspricht das jedenfalls.
Wäre mir wahnsinnig unangenehm, wenn ich das mitbekommen würde oder gar zum Mitlästern animiert würde. Das würde bei mir ganz im Gegenteil Vertrauen zerstören.


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Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

22.02.2026 um 19:00
Zitat von soomasooma schrieb:Wäre mir wahnsinnig unangenehm, wenn ich das mitbekommen würde oder gar zum Mitlästern animiert würde. Das würde bei mir ganz im Gegenteil Vertrauen zerstören.
Auch dann, wenn du dich über diese Person selbst ärgerst und sie überhaupt nicht magst?


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22.02.2026 um 19:05
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Auch dann, wenn du dich über diese Person selbst ärgerst und sie überhaupt nicht magst?
Ja, auch dann. Du schreibst ja von "Team" und meinst damit annahmsweise auf der Arbeit?


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Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

22.02.2026 um 20:49
Zitat von soomasooma schrieb:Ja, auch dann. Du schreibst ja von "Team" und meinst damit annahmsweise auf der Arbeit?
OK.

Ja, genau. So wie bei meinem Beispiel, also dieser einen Kollegin, über die sich alle aufgeregt haben, weil sie so viele Fehler macht.

Übrigens ist mir bewusst geworden, dass für mich lästern nicht dasselbe ist, wie sich über jemanden aufzuregen.

Lästern richtet sich nämlich gegen die Person selbst (also beispielsweise ihre Persönlichkeit, ihr Aussehen...) während sich das Aufregen gegen die Handlungen einer Person richtet (wie beispielsweise immer dieselben Fehler machen, sich immer an Wochenenden und Feiertagen frei nehmen, ohne das mit dem Team zu besprechen).

Ich finde, dass das ein wichtiger Unterschied ist. Lästern kann gemein sein (weil eine Person ja beispielsweise nichts dafür kann, wie sie aussieht), sich über die Handlungen einer Person aufzuregen, ist das meines Erachtens nach nicht (wie man handelt, kann man ja selbst entscheiden). Erst recht nicht, wenn man es nicht hinter dem Rücken dieser Person tut, sondern sie im Gegenteil schon mehrmals darauf angesprochen hat.

Lästern geht mehr in Richtung Mobbing, wenn es extrem wird, sich aufregen geht mehr in Richtung Beschwerde.


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Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

15.03.2026 um 13:46
Um wieder mal zu meckern: Warum machen sich Menschen Termine mit einem aus um sie dann fast jedesmal wieder abzusagen? 🤔

Ich versteh das nicht 🤷‍♀️. Entweder, ich möchte mich mit jemandem treffen, dann nehme ich mir aber auch die Zeit dafür. Oder es ist mir nicht so wichtig, dann mache ich mir aber nicht immer wieder neue Termine aus.

Dass man krank werden kann oder mal was Unvorhergesehenes passiert, ist nicht schlimm, das kann vorkommen. Aber eine Begründung wie: "Ich habe spontan beschlossen, auf Urlaub zu fahren" zeigt für mich, dass das Treffen diesem Menschen nicht so wichtig ist. Das ist okay. Niemand wird gezwungen, sich mit mir zu treffen. Ich selbst leiere aus diesem Grund von mir aus auch gar keine Treffen mehr an. Aber wieso macht diese Person das dann trotzdem immer wieder?

Kann mir das jemand erklären?


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Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

16.03.2026 um 12:29
Zitat von soomasooma schrieb am 22.02.2026:Wäre mir wahnsinnig unangenehm, wenn ich das mitbekommen würde oder gar zum Mitlästern animiert würde. Das würde bei mir ganz im Gegenteil Vertrauen zerstören.
👍
Ja das Vertrauen wäre futsch.
Wer über Person xy lästert, der lästert auch über dich.
Von solchen Personen halte ich mich fern nachdem ich Kenntnis davon habe.
Zitat von soomasooma schrieb am 22.02.2026:Ja, auch dann.
Geht mir auch so.

Mir sind solche Gespräche sehr unangenehm und ich ziehe mich situatkonsbedingt entweder da raus oder sage meine Meinung dazu.
Ich halte Lästern für eine unreife Verhaltensweise und es zeugt für mich nicht von einem starken Charakter.
Aus Lästern wird ja auch schnell mal Hetze. Da sind die Grenzen oft fließend.
Genauso überflüssig ist Tratsch, ganz schlimm.

Aber ich habe keinen Heiligenschein und habe natürlich auch schon gelästert.
GsD habe ich ein sensibles Alarmsystem dazu und die Achtsamkeit stoppt mich dann augenblicklich.
Es gibt ja zweifelhafte Schriften die publizieren Lästern wäre gut fürs Klima, würde Zusammengehörigkeit fördern (es fördert eher Ausgrenzung), würde Druck rausnehmen und son Bullshit.
Diese Autoren waren vermutlich selbst die größten Lästerbacken vor dem Herrn.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb am 22.02.2026:Auch dann, wenn du dich über diese Person selbst ärgerst und sie überhaupt nicht magst?
Wenn ich etwas/Person nicht mag beschäftige ich mich nicht damit/mit ihr, ausser wenn es was mit ihr zu klären gäbe.
Man gibt doch keine Energie und Aufmerksamkeit in iwas was man nicht mag.

Was Lästern/Hetze anbelangt ist unsere Gesellschaft ja auf einem sehr hohen Peak angekommen, siehe asoziale Medien.
Da kriegt man ja oft die Krätze beim Lesen.
Irgendwie traurig, wenn du eine Gesellschaft keine besseren Bewältigungsstrategien hat - aber ist auch ein Spiegel wo wir stehen.
Im Übermaß lästern, nörgeln, aggro sein tun nur sehr unzufriedene Menschen.


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Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

16.03.2026 um 12:52
Ich habe aber eine andere Frage:

Beim Querlesen des Forums ist mir aufgefallen dass hier "viele" Autisten (aber auch andere psychiatrischen Störungen) vertreten sind.
Ist das Zufall oder hat das einen Hintergrund?
Oder liegt es daran das Autismus Spektrum Störungen heutzutage viel verbreiteter sind (oder Diagnostik verbessert?) als noch vor Jahren oder daran das in der Gesellschaft die psychiatrischen Diagnosen bemerkenswert zu nehmen?
Nicht zu vergessen die Mode Diagnosen, ohne den Betroffenen zu nahe treten zu wollen, aber gefühlt so wie, was früher ADHS oder Borderline war ist heute ASS. Jedenfalls begegnet mir die Diagnose oft.
"Früher" waren bestimmte Diagnosen auch lukrativer als andere bei der Abrechnung durch den Arzt. Ka ob das noch so ist.


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Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

16.03.2026 um 14:54
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Wenn ich etwas/Person nicht mag beschäftige ich mich nicht damit/mit ihr, ausser wenn es was mit ihr zu klären gäbe.
Nun ja, das funktioniert halt nicht, wenn die Person ein Mitglied deines Teams ist und du ständig was mir ihr zu klären hast, weil sie ständig dieselben Fehler macht 🤷‍♀️
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Man gibt doch keine Energie und Aufmerksamkeit in iwas was man nicht mag.
Doch, wenn man dazu gezwungen ist, bleibt einem ja nichts anders übrig. Man kann sich seine Kolleg:innen ja nicht aussuchen.
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Beim Querlesen des Forums ist mir aufgefallen dass hier "viele" Autisten (aber auch andere psychiatrischen Störungen) vertreten sind.
Ist das Zufall oder hat das einen Hintergrund?
Ich kann nur von mir sprechen: schriftliche Kommunikation ist meine bevorzugte Art der Kommunikation. Daher bietet sich ein Forum an.

Sozialkontakte sind auf Distanz und in kleinen Dosen leichter erträglich. Das geht persönlich nur sehr schwer, weil man ja nicht einfach aufstehen und weggehen kann, wenn es einem reicht, das würden die meisten Menschen als unhöflich empfinden.

Hier: App/Browser zu und weg, wenn man genug hat und niemand ist beleidigt, weil ohnehin nicht erwartet wird, dass jemand ständig verfügbar und online ist. Im realen Kontakt wird das aber durchaus mitunter erwartet und es gibt oft sogar schon Stress, wenn man nicht sofort auf einen Anruf oder eine Nachricht reagiert.

Ich nehme an, auch deshalb bevorzugen Autisten möglicherweise Foren gegenüber Kontakten in der realen Welt. Bei mir ist das so.

Außerdem kann mich online niemand anfassen. Ich kann es nicht ausstehen, angefasst du werden. Das toleriere ich nur von ganz wenigen Menschen und nur kurz.
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Oder liegt es daran das Autismus Spektrum Störungen heutzutage viel verbreiteter sind (oder Diagnostik verbessert?) als noch vor Jahren oder daran das in der Gesellschaft die psychiatrischen Diagnosen bemerkenswert zu nehmen?
Das ist sicher auch ein Punkt. Ich wurde auch erst als Erwachsene vor ein paar Jahren diagnostiziert, als ich ein Kind war, gab es diese Möglichkeit noch gar nicht. Ich war halt immer die etwas seltsame Außenseiterin, die frech und bockig ist und Widerworte gibt. 🤷‍♀️

Ich finde, es ist besser, eine Diagnose zu haben und zu verstehen, warum man so ist, wie man ist. Zumindest hat es mir geholfen. Ein weiterer Vorteil ist, dass einem andere Menschen rücksichtsvoller begegnen als jemandem, der "einfach nur weird" ist. War zumindest bei mir so. Seit meiner Diagnose werden meine Bedürfnisse berücksichtigt, wenn ich sie erwähne. Vorher hieß es eher: "Stell dich nicht so an, reiß dich zusammen!"
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Früher" waren bestimmte Diagnosen auch lukrativer als andere bei der Abrechnung durch den Arzt. Ka ob das noch so ist
Inwiefern lukrativer?
In Österreich bezahlt die Diagnostik die Krankenkasse, wenn Verdacht besteht und man sich eine Überweisung holt. Das heißt, der/diejenige, die diese Diagnostik machen, wird nach Kassentarif bezahlt und der ist nicht besonders hoch.


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Wieso macht sie/er das immer wieder? Die Meckerecke 😉

16.03.2026 um 15:20
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Nun ja, das funktioniert halt nicht, wenn die Person ein Mitglied deines Teams ist und du ständig was mir ihr zu klären hast, weil sie ständig dieselben Fehler macht 🤷‍♀️
Ok, das ist weder schön noch einfach, aber sie ist doch nun wech, oder?

Danke für deine interessanten Erläuterungen zur Diagnose ASS und ja, natürlich ist es hilfreicher eine Diagnose zu haben so fern sie fachlich fundiert ist.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Inwiefern lukrativer/quote]
Ich vermute, wenn es denn so ist/war, dass der Arzt höhere Punkte abrechnen kann.
Aber das ist eine "hab ich mal gehört" Info. Ka ob da was dran ist.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Österreich bezahlt die Diagnostik die Krankenkasse,
Ja, hier auch.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Seit meiner Diagnose werden meine Bedürfnisse berücksichtigt, wenn ich sie erwähne. V
👍 das ist wertvoll, denke ich mir.



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