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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

267.538 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Unterhaltung, LOL, Smalltalk ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 10:02
Und weil ich eh schon dabei bin und es sich anbietet...

Alles was ich in meinem Leben je gelernt habe.




Wenn ich da bin, ist der Tod nicht da
und wenn der Tod da ist, bin ich nicht da.
Epikur



Aus diesem unscheinbaren Sprüchlein lässt sich alles ableiten, was im Leben essentiell ist. Was ist Eins? Ein Punkt? Ein Punkt ist die Kreuzung zweier nicht paralleler Geraden im Raum. Das heißt minimal definiert und je feiner dargestellt, desto exakter. Was ist eine Gerade? Die kürzeste, direkte Verbindung zwischen zwei Punkten.

Wir haben hier also logisch Eins. Ein Punkt beziehungsweise eine Gerade als Eins zwischen zwei Punkten, diese jeweils nicht beinhaltend, sondern nur die Strecke dazwischen ausschließlich der direkten Verbindung angrenzend an jedem Ende direkt jeweils einen Punkt.

Wenn man jetzt die Zeit mit kontinuierlichem Verlauf anhand einer Geraden als Zeitraum mit gleichmäßiger Unterteilung, zB jeden Zentimeter eine Sekunde, eine Stunde, ein Monat oder ein Jahr darstellt, also etwa wie in einem Koordinatensystem die x-Achse, dann kann man zB eine Strecke von 10 Zentimetern auf einer längeren Geraden als einen Zeitraum von 10 Jahren betrachten.

Auch das ist die Verbindung zwischen zwei Punkten.
Sagen wir, wir haben eine ca. 15 Zentimeter lange x-Achse gleichmäßig markiert an jedem Zentimeter mit einem Wert und markieren bei der zweiten Markierung von links kommend eine Strecke von 10 Zentimetern bis zur dann 12. Markierung nach 12 Zentimetern. Die Achse läuft aber weiter darüber hinaus.

Dann könnte man sagen, wir haben einen Zeitraum von 10 Jahren, nämlich die markierte Strecke, grafisch dargestellt.

Nehmen wir jetzt Epikur:

Sagen wir, die markierte Strecke sei eine Lebensspanne in einem größeren, längeren Zeitverlauf, der nicht vollständig dargestellt ist, nämlich nur grob darüber hinaus als x-Achse.
Wir können uns nicht daran erinnern, wann wir genau geboren sind, aber so ungefähr weiß jeder seinen Geburtstag. Das wäre dann der Beginn der markierten Strecke.
Und irgendwann stirbt einmal jedes Lebewesen, das wäre dann das Ende der Strecke, die 10 Zentimeter lang ist, und bei der 2. Markierung beginnt und bei der 12. Markierung auf der x-Achse endet.

Wir erinnern uns, dass die Gerade die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist und als logisch Eins diese nicht beinhaltet, sondern nur daran angrenzt. Das heißt die 2 auf der x-Achse wäre vom Nullpunkt aus der letzte Punkt, der nicht markiert ist und die 12 wäre der erste Punkt danach, der wiederum nicht markiert ist.

Diese markierte Strecke sei die Lebensspanne eines Menschen.
Wann wir genau geboren sind, daran erinnert sich niemand, doch das die Welt sich weiterdreht, die Uhren und somit die Zeit weiterlaufen, wenn wir tot sind, daran zweifelt ernsthaft niemand. Und beginnend mit dem ersten Punkt nach 2, könnten wir uns vielleicht jetzt etwa bei der 7 verorten, also 5 Zentimeter und somit die Hälfte der Strecke und als unsere Lebensspanne könnten wir uns vielleicht an die Zeit so vielleicht in etwa ab der 3 oder 4 schemenhaft und zunehmend klarer erinnern, nicht schon zurück seit wir geboren sind, unmittelbar nach der 2. Aber andere, unsere Eltern etwa, wüssten das und könnten uns das erzählt haben, dass wir seit der 2, also dem letzten Punkt, an dem wir noch nicht existiert haben, auf der Welt sind.

Wieviel noch vor uns liegt, das weiß niemand.
Aber dass man den Zeitraum eines Lebens ungefähr so darstellen könnte, ist hoffe ich deutlich geworden.

Also egal ab wann und wo auch immer man den Beginn des Lebens definiert, ist unstrittig, dass es bereits eine Zeit davor gab, an dem das Lebewesen noch nicht existierte. Der letzte Zeitpunkt vor diesem Leben ist die 2.

Und jetzt geht Epikur her und sagt: Wir wissen zwar nicht wann, aber eines Tages, genau genommen sogar in einer bestimmten Stunde, oder heutzutage noch genauer messbar sogar auf die Sekunde genau, endet dieses Leben wieder.

Und zur Verdeutlichung und als Model, haben wir diesen Punkt auf der 12 auf der x-Achse, nämlich am Ende und davon erreicht aber nicht mit eingeschlossen mit einer 10 Zentimeter langen Strecke markiert.

Und da ist 12 der erste zeitlich mögliche aber definitiv nach unserem Tod erste Moment ohne diese als Lebensspanne dargestellte markierte Strecke.

Das heißt, genauso wie vor unserer Zeugung, so ist der Tod für uns also erst wieder außerhalb unserer Lebenszeit nämlich im ersten Punkt in der Zeit danach da.

Und deshalb sagt Epikur braucht man keine Angst vor dem Tod haben, weil wir dann nicht mehr da sind. So wie vorher auch. :D





Alle Lebewesen sterben, und das leite ich persönlich aus dieser einfachen Sentenz von Epikur ab, der Mensch ist - wohl ziemlich einzigartig in der Natur - dazu in der Lage diese seine Lebensspanne zu überblicken und sieht ein, dass er ebenso endlich wie sterblich ist.

Und auch wenn er außer in von der natürlichen Norm abweichenden Fällen nicht weiß, wo auf dieser Strecke er sich genau befindet, weil er nicht weiß, wieviel Zeit noch vor ihm liegt, so ist er doch in der Lage sich sein Leben so als Spanne vorzustellen und die Zeit als bereits vor ihm und nach seinem Tod ebenfalls weitergehend zu denken.

Diese Erkenntnis reicht vollkommen aus, um den Menschen als solchen zu definieren.

Wenn man einmal in seinem Leben dieses Prinzip, nämlich die Zeit als eine über die eigene Lebensspanne hinaus als längere Strecke vorzustellen, erkannt hat, das heißt, sich bewusst zu werden, dass man sterblich ist, dann ist man Mensch. Also genau genommen ist es dann bewiesen.





Ein Punkt ist die Kreuzung zweier Geraden. Wir sind immer noch bei logisch Eins.

Verlängert man jetzt eine Gerade an beiden Enden in die Unendlichkeit, so könnte man sich vorstellen, dass, wenn man ihr in eine Richtung folgt, man irgendwann, in der Unendlichkeit wieder in der gleichen Richtung vom anderen Ende her ankommt.

Wir setzen also einen Punkt indem wir die Gerade mit einer anderen kreuzen lassen und verlängern dahinter bis unendlich. Die kreuzende Gerade entfernt sich je weiter wir auf unsere Gerade voranschreiten. Damit sie sich ihr jemals wieder nähert, nämlich hinter uns, hinter dem Punkt, müssten wir nämlich tatsächlich bis ins Unendliche folgen und dann hinter uns vor der Kreuzung wieder heraus kommen. Klar soweit?
Weil sonst entfernt sie sich ja nur noch in die Richtung, je weiter vor auf unsere Gerade, desto weiter weg die Kreuzende.

Und so wie die Geraden wie die Zeit vermutlich in die Unendlichkeit laufen, so können wir vor und hinter unserem Punkt wieder eine bestimmte Strecke markieren.

Das sei unsere Lebensspanne. Ein begrenzter markierter Zeitraum, also eine markierte Strecke unseren Kreuzungspunkt beinhaltend, die einen bestimmten Abschnitt in einer unendlichen Zeit, die verläuft wie eine Gerade ins Unendliche.

Der zuvor gesetzte Punkt, die Kreuzung mit einer zweiten Geraden innerhalb dieser Strecke, sei die Erkenntnis, dass man sterblich ist. Es handelt sich also um eine menschliche Lebensspanne.

Wenn wir jetzt davon ausgehen - wir wissen es nicht - dass sich die Gerade nicht wieder in diese Richtung kreuzt, dann wären wir sowohl für den Fall abgesichert, dass die Zeit hinter uns bis dort eine Gerade aus einem unbekannten Anfang herläuft, als auch für den Fall, dass die Strecke, also die Zeit vor uns bis in die Unendlichkeit wieder hinter uns herauskommt und sich gewissermaßen ewig wiederholt.

Es ist und bleibt ein einzelner, einziger Punkt. Und da wir die Zukunft und vor allem die nach unserem Tod nicht kennen, haben wir damit gleichsam etwas markiert.

Damit ist jeder, der diesen Punkt auf seiner zeitlichen Geraden markiert, also erkannt hat, dass er sterblich ist, ein Mensch und jeder, der nur vielleicht eine gewisse Spanne auf der hinter und vor uns unbekannt endenden größeren Gerade, die die Zeit darstellt, keiner. So zum Beispiel Tiere, von denen wir es nicht wissen, aber wir können uns darüber so austauschen und uns - guten Willen vorausgesetzt - darauf verständigen.

Der Minimalkonsens der Verständigung praktisch. Also unter uns Menschen. Ein Punkt auf einer Geraden.

Genau genommen dort wo innerhalb einer bestimmten Spanne eine zweite Gerade kreuzt.

Und damit logisch Zwei.

Denn erstmal haben wir logisch Eins, eine Gerade mit unbekanntem Anfang und unbekannten Ende, darauf wiederum eine Gerade, unsere Lebenszeit, egal wie ausgedehnt diese sein möge, UND eine zweite Gerade, die diese innerhalb dieser Strecke kreuzt.
Markiert durch den Punkt, den wir als die Erkenntnis des sterblich seins und somit des Menschseins definiert haben und damit eine weitere, kreuzende Gerade zur Definition dieses Punktes angenommen und in diesem Punkt damit zusammentreffend festgehalten und damit eine zweite Gerade sozusagen bewiesen und damit logisch Zwei.

Denn egal wie klein diese Lebensspanne auf der ersten, zeitlichen Geraden ist, egal wie weit man rauszoomt, so dass diese kleine Strecke vielleicht irgendwann wirklich selbst nur noch so aussieht wie ein Punkt auf der zeitlichen Geraden: Durch die Definition des Mensch seins als Erkenntnis des sterblich seins in einer bestimmten Zeitspanne, der Lebenszeit, haben wir dadurch markiert, dass eine weitere Gerade hier kreuzt und um diese vorstellbar zu machen bedarf es selbst wenn wir eine Gerade nur selbst als logisch Eins betrachten einer weiteren und führt damit zwingend folgend zur logisch Zwei.

Denn: Punkt oder Gerade kann man jeweils als logisch Eins betrachten.
Zwei Geraden oder Zwei Punkte kann man problemlos als zwei logische Einsen betrachten.
Aber: Den Schnittpunkt so definiert als Kreuzung einer zweiten begrenzten Geraden in einem Punkt, den jeder Mensch gemeinsam hat,
bedingt logisch Zwei.





Zur Klarstellung: Die Erkenntnis sterblich zu sein ist genaugenommen nicht einmal notwendig um das Kriterium Mensch zu erfüllen, das heißt, es müsste erst einmal das Gegenteil bewiesen werden, aber sie ist unbestreitbar von mehr als einem Menschen geteilt worden und letzten Endes hier nur zum Beweis des Menschseins erbracht worden.

Und damit eben jener Punkt auf einer Strecke einer Geraden, von einer zweiten Geraden gekreuzt und damit von logisch Eins zu logisch Zwei und alles weitere davon ableitbar.

Das heißt:
Logisch Eins - eine Gerade oder ein Punkt in einer potenziellen Unendlichkeit
Logisch Zwei - eine kreuzende Gerade markiert durch den Schnittpunkt
Logisch Drei zB Gerade - Punkt - Gerade ODER Punkt Gerade Punkt
Logisch Vier zB zwei verschiedene kreuzende Geraden
Logisch fünf zB Die vier Punkte an den Enden zweier kreuzender Geraden plus den Schnittpunkt
etc.

Egal - wichtig ist der Schritt von EINS auf ZWEI logisch - der Rest ergibt sich von selbst.
Bis dann die Araber die Null erfinden.

Was dieser Logik (die von Eins auf Zwei gilt) nicht widerspricht, ist immerhin möglich
was damit zweifelsfrei bewiesen wird (heute gibt es freilich genauere Methoden - aber so für den Alltag) im Großen und Ganzen sicher.







Soweit jetzt in der mathematischen/geometrischen Darstellung von 1 auf 2.

Was heißt das? Das heißt, wenn man Epikur so versteht, dann ist als Mensch und als Teil dieser Welt in der man sich befindet, nichts sicher, außer, dass wir eines Tages sterben werden.

Was danach kommt, weiß niemand, möglich ist so gut wie alles. Aber sicher ist nur: Wenn wir das wissen, was danach kommt, dann sind wir keine Menschen mehr, so wie wir sie hier kennen auf unserem Planeten.

So wie wir sie vor unserer Geburt eben auch nicht waren. Vermutlich. Jedenfalls wissen wir auch das nicht mehr.

Aber dadurch, dass wir eben wissen, dass wir sterblich sind, dadurch bewiesenermaßen Menschen sind, es eines Tages für diese Welt bewiesenermaßen nicht mehr sind, alles möglich ist und es sich denken lässt wenn man die geometrische Darstellung betrachtet, könnte sich in der Ewigkeit alles wiederholen, so dass wir immer wieder von vorne anfangen und unser Leben immer und immer wieder durchlaufen, so wie Nietzsche das auch im Gedanken der ewigen Wiederkehr zum Ausdruck gebracht hat.

Aber für den Fall dass das gilt ist ebenfalls sicher: Dadurch, dass wir das jetzt wissen und nicht wissen können, was nach dem Tod ist, folgt logisch, dass wir das dann - wenn es denn der Fall ist - sicher nicht mehr wissen. Darum ist das auch nicht so schlimm. : )

Weil genauso wenig wie wir wissen was nach dem Tod kommt, erinnern wir uns an das, was vor der Entstehung war. Aber für jeden Fall haben wir dadurch, dass wir erkannt haben, dass wir sterblich sind, eine Markierung in wenigstens einem Punkt in der Spanne unseres Lebens gesetzt und daraus folgt logisch zwingend wie Zwei auf Eins alles weitere, was man sich mit dieser Logik, dem Verständnis von Strecke und Punkt, Zeit als kontinuierlich fortlaufend im Wechsel der Tage zB und was der Verstand sonst noch hergibt davon ableiten und als Erkenntnis entdecken kann.









tl;dr:


Wenn man sich nicht sicher ist, ob man einen Fehler gemacht hat, zB wie ich, wenn ich nicht weiß, ob ich meine Morgenration Medis schon genommen habe oder nicht, dann kann man - sofern es vertretbar ist (!) - den Fehler wiederholen, dann hat man entweder die Gewissheit, dass man einen Fehler gemacht hat oder, falls es tatsächlich kein Fehler war und man es nur nicht weiß, zwar nicht die Gewissheit darüber, aber wenigstens einmal das Richtige getan.


Zur Erläuterung: Hab ich diese Pille heute morgen genommen? Möglich, aber nicht gewiss.
Nehm ich jetzt vorsichtshalber nochmal eine. Dann weiß ich es zwar immer noch nicht, aber falls ich sie genommen habe, habe ich wenigstens die Gewissheit, dass ich sie jetzt garantiert mindestens einmal genommen habe, oder, falls ich sie noch nicht genommen habe, habe ich den Fehler - in dem Fall: die Ungewissheit - eliminiert und kann normal und planmäßig weitermachen.

Das gilt selbstverständlich nur für solche Sachen, wo man es sich leisten kann, dass man so einen Fehler wiederholt, aber im Zweifelsfall, also wenn zum Beispiel die Konsequenzen der Ungewissheit oder des nicht sicher seins schwerwiegender wären als ein eventueller zusätzlicher Fehler oder wenn mehr davon abhängt ob man es weiß als vom Fehler selbst, dann KANN das eine Methode sein, um eine gewisse Sicherheit und damit einen Ausgangspunkt für weiteres Vorgehen zu schaffen.


Schönen Sonntag. :merle:


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 10:05
Nein.


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 10:05
Hundert.


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 10:07
( . )( . )


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 10:25
Zitat von vVjvVj schrieb:Wenn man sich nicht sicher ist, ob man einen Fehler gemacht hat, zB wie ich, wenn ich nicht weiß, ob ich meine Morgenration Medis schon genommen habe oder nicht, da
Immerhin eine berechtigte Frage 😄.

In meinen Gedanken hab ich mich das Gleiche gefragt aus deiner Sicht gesehen.
Aber hast du keinen Friseur?
Ah ok, ja ist ja Sonntag und vllt. hast du eine Glatze?

Aber meine Antwort ist auch NEIN, einfach nur NEIN, was immer du auch gefragt hast.

Aber kühl ist es.


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 10:26
Zitat von soomasooma schrieb:Nein.
Zitat von vVjvVj schrieb:Hundert.
Weil: Durch den gesetzten Punkt und Schnittpunkt in meiner Lebensspanne, wiederholt es sich entweder nach vorne auf einer unendlich fortlaufenden Geraden dann im Zeitraum des von hier aus als Ungewissen nicht mehr überschaubar oder liegt dann als Wiederholung von hier aus nach vorne ins Unendliche voran schreitend und wieder hinter mir beginnend erneut in diesem zweiten, von jetzt aus hinter mir liegenden aber wie gesagt in der Unendlichkeit vor mir liegendem Kreuzungspunkt mit der selben Sicherheit. :D


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 10:37
Mein Opa nannte das glaub ich immer "Dümmer wie lang". :)


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 11:03
Davon ab war das auch das erste und das letzte Mal, dass ich hier und vor allem öffentlich den Beweis erbracht habe, dass ich Mensch bin und habe nicht vor das jemals wieder zu tun und werde außer wirklich unter Anwendung von Gewalt dazu gezwungen mich weigern es erneut zu tun und selbst dann bis zuletzt versuchen dies abzustreiten.

Fuckin' A, man.


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 12:11
:fuya:


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 12:31
Zitat von xsaibotxxsaibotx schrieb:( . )( . )
8====D


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 14:06
@Milanthrop
Hab ich.


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 14:18
Zitat von vVjvVj schrieb:Bis dann die Araber die Null erfinden.
Genau genommen brauchen sie das nicht noch einmal, denn sie haben ja mich. :)


Wenn man jetzt den Schritt von logisch Eins auf logisch Zwei und im Fortgang die Reihe logisch aufbauend fortführen kann, also Eins, Zwei, Drei, Vier, Fünf etc., unter Zuhilfenahme von Raum und Zeit, dann kann man logisch in die andere Richtung zurück reduzierend auch auf die Null und weiter gelangen.
Denken wir uns Zeit als eine lineare Achse, wie oben schon. Gleichzeitigkeit könnte dann zum Beispiel bedeuten, dass auf selber Höhe dieser Achse in anderer Ausdehnung parallel Ereignisse stattfinden.
Zeitlosigkeit müsste dann nicht zwangsläufig vor Anfang und nach Ende dieser Achse angesetzt sein, sondern könnte zum Beispiel auch bedeuten, dass es irgendwie in der Zeit bereits enthalten ist, etwa wenn wir uns die Achse gleichmäßig zum kontinuierlichen Verlauf eingeteilt denken, jeweils im Zwischenschritt oder in den Momenten, in denen kein Unterschied in einer sonstigen Ausdehnung etwa der räumlichen, also gleichzeitigen, feststellbar ist, die Zeit aber trotzdem fortschreitet beziehungsweise zur Veranschaulichung als etwas, das bereits im Wesen der Zeit angelegt und dort permanent vorhanden ist.
Jetzt nehmen wir alles, was im Raum feststellbar ist, alles Seiende als logisch Eins und allem nicht-Seiendem weisen wir den Wert logisch Null zu. Damit ist gleichzeitig alles, das ist und alles, das nicht ist, und - wie der Ausdruck vorwegnehmend schon verrät - im zeitlichen Rahmen angelegt.
Denken wir uns den zeitlich kontinuierlichen Verlauf jetzt logisch folgend so wie wir ihn oben bewiesen haben ab der Eins und wollen zurück zur Null reduzieren, müssen wir unser Verständnis von Zeit anpassen: Es ist dann nicht mehr alles Seiende und alles Nicht-Seiende gleichzeitig sondern zusammen im Zeitlosen einander aufhebend.
Das heißt Null ist nicht mehr alles Nicht-Seiende, sondern gleichzeitig im Sinne von zeitlos sich aufhebend zusammen und gegenüber allem Seienden.
Das heißt dann logisch, da Raum in Seiendem und Nicht-Seiendem sich gegenseitig aufhebt, auch zeitlich nicht mehr unbedingt davor, sondern in einem Zustand von Zeitlosigkeit auch nicht mehr zeitgleich gegenüber, sondern gewissermaßen die Zeit selbst um ihren wesentlichen Verlauf reduziert in Zeitlosigkeit sich gegenseitig aufhebend sozusagen negiert.
Das ist wäre die verwendeten Begriffe, logische Zahlenreihung, Raum und Zeit berücksichtigt dann die tatsächliche logische Null und von dort aus ins Positive fortschreitend ihre Entwicklung logisch sich ausbreitend gemäß der positiven Zahlenreihung von Null über Eins zur Zwei und von dort aus fort.

Damit ist auch erklärt, warum ein eventuell gedachter Gott im Sinne des Monotheismus, dessen Erkenntnis sich im Normalfall wie oben gezeigt hinter der Schranke dessen, was wir sicher wissen können, weder dem Sein noch dem Nicht-Sein unterliegt, sondern, da es der Eigenschaft Gottes als vollkommen quasi dahinter und darüber hinaus als größer und erhabener, wie es ihm gebührt, zukommt.

Wäre Gott sicher entweder Seiend oder Nicht-Seiend, würde er sich unabhängig von seinem räumlichen vorhanden sein im zeitlichen Verlauf und somit Rückschritt von logisch Eins auf Null nicht nur im zeitlichen, sondern auch im Gegensatz zwischen all dem was ist und was nicht ist aufheben und quasi selbst negieren.
So etwa könnte man sich den Teufel denken, den es entweder nicht gibt, dann ist es ohnehin egal, oder aber er existiert - wie ja auch die Redewendung "der Teufel steckt im Detail" andeutet - als Teil alles Seiendem beziehungsweise als etwas das ist, negiert sich aber im Rückschritt von Eins, dem Seienden zu Null, dem Nicht-Seiendem, beziehungsweise der räumlichen und zeitlichen Aufhebung im logischen Rückschritt von Eins auf Null und wäre damit dem Seienden und Nicht-Seiendem, mithin dem, was Gott geschaffen hat, unterworfen und damit nicht gleichwertig.

Gott aber als Vollkommenheit stünde von hier ab hinter der Null, also über Raum, Zeit und Logik erhaben, in Versinnbildlichung in unserem Beispiel im negativen Zahlenbereich, jedoch damit auch unberührbar und weder davon noch vom logischen Aufbau mit Null beginnend beeinflusst.
Da Gott in Vollkommenheit aber ebenfalls das Ideal von Gut und Güte beinhaltet, kann er unmöglich negativ sein und darum müssen wir das ganze Bild vom Kopf auf die Füße stellen, Gott als über der logischen Zahlenreihung von Null über Eins durch Zwei etc. erhaben und unter ihm erst Seiendes, Nicht-Seiendes, Zeit und Raum ins Bewusstsein tretend unter ihm und von dort mit Null beginnend in Logik fortschreitend herab zur logisch Eins und von dort aus den Gesetzen von Raum und Zeit wie wir sie kennen gemäß der Logik über Zwei und in die Vielheit all dessen was wir erfahren können sich ausbreitend.
(Dabei würde bei unserer Umkehrung natürlich alles dem Wert nach entgegengesetzt, also Seiendes wäre dementsprechend Nicht-Seiendes, Zeitlosigkeit würde zum Fortschreiten und der Raum würde dadurch praktisch erst eingenommen, aber dies nur zur Veranschaulichung - im Wesentlichen spielt es keine Rolle.)

Diese Darstellung widerspricht weder der auf dieser Seite aufgeführten Logik, noch dem dargestellten Verständnis von Zeit und Raum, noch dem Gottesbild als über allem erhaben, größer und außerhalb von Zeit und Raum ewig, zugleich alles Sein sowohl umrahmend als es durch die Zeitlosigkeit durchdringend, vollkommen an Güte und sowohl einem hypothetischen Teufel niemals auf gleicher Stufe begegnend überlegen als auch dessen Urgrund und der alles Seins, Nicht-Seins und letztendlich auch unergründlich in seinem Wesen.

Also ebenso möglich wie in der oben erklärten Logik ungewiss.

Wer nicht daran glaubt, braucht es nicht, hat aber im Zweifel ebenso die Gewissheit wie der daran glaubt.


Ich habe gelesen, dass dieser Ausdruck von allen drei großen monotheistischen Religionen geteilt wird und das Gleiche bedeutet, wo diese Sprache gesprochen wird, darum verwende ich ihn:

Inshallah. :)


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 14:18
@vVj
Moin. Versuch doch mal die Gedanken in eine künstlerische Richtung zu bündeln. Vielleicht kannst du da gute Werke schaffen.


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 14:34
@xsaibotx
Very nice 👌🏻


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 14:36
Zitat von MilanthropMilanthrop schrieb:Very nice 👌🏻
1000029817


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26.04.2026 um 14:39
@xsaibotx
😅 Hab ich schon mal erwähnt das ich ihn liebe? 🥰


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 14:42
@Milanthrop
Gelegentlich oO

:D


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 14:45
@xsaibotx
Ich llliiiiìiebbbee Borat 😍😅


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Was du schon immer schreiben wolltest, aber niemanden interessiert!

26.04.2026 um 16:29
Ohne Anspruch aber Mit Glied und stets im Dienste der Wissenschaft soll nun wie gefordert auch die Kunst nicht zu kurz kommen, aber nicht grad die Yield. :)

Youtube: Not for You
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26.04.2026 um 16:30
Youtube: Baby Götterdämerung
Baby Götterdämerung
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