martenot schrieb:Wobei ein Drehbuchautor meiner Einschätzung nach ziemlich weit weg ist von der eigentlichen Filmproduktion. Ich hatte mich vor Jahren mal ein wenig mit dem Berufsbild befasst, und ich sehe es eher als eine Arbeit an, die man überall (auch Zuhause oder an einem ruhigen Ort) machen kann.
Das stimmt; man muss aber trotzdem einschätzen können, was bei typischen Zuschauern gut ankommt, gerade wenn erwartbar ist, dass diese eher neurotypisch denn autistisch sind. Und da, denke ich, hätte ich Schwierigkeiten.
Vergleichbar: Werbung gestalten. Auch wenn ich mich mit Design, Computergrafik (ohne AI!) auskenne, saubere Designs abliefere - den "Geschmack" potenzieller Kunden treffen ist eine ganz andere Sache, und das liegt mir auch nicht.
(Beides entsprechend meiner Beobachtungen, wenn derartiges mal im kleinen privaten oder beruflichen Umfang anfällt, z.B. Werbeplakat, Spot, Sketch... erstellen, gerade Dinge die Alltagsszenen aufgreifen und Emotionen transportieren sollen. Das Ergebnis wird besser - im Sinne von: kommt bei typischen "Nutzern", Zuschauern aus der Allgemeinbevölkerung besser an - , wenn jemand anderes eine Idee für den Inhalt liefert, und ich die technische Umsetzung - z.B. zeichnen analog oder am Computer, etwas dafür anfertigen - übernehme. Meine Kreativität ist da viel mehr die "Problemlöser-Kreativität" denn die "Menschenkenner-Kreativität".)