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Terrorismus und Gewalt RSS

208 Beiträge, Schlüsselwörter: Angst, Terror, Terrorismus, Attentat, Gewalt

zur Rubrik (Politik)AntwortenBeobachtenSuchenInfos

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Terrorismus und Gewalt

27.04.2006 um 14:49



"und sich in der moralisch dem Zerfall inbegriffene Welt in Europa einzunisten ... "


Ja ne, is klar. Moralischer Zerfall. Danke mit dem Satz hast du dich geoutet!!

Das bestätigt, was von euch zu halten ist !!

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bacchus
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Terrorismus und Gewalt

27.04.2006 um 14:50

@ coelus

Hier bist du nicht in der Schule wo man solche Spielchen spielt.

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al-chidr
ehemaliges Mitglied


   

Terrorismus und Gewalt

27.04.2006 um 14:55

Bingo-voll daneben getroffen@
"und sich in der moralisch dem Zerfall inbegriffeneWelt in Europa einzunisten ... "
Ja ne, is klar. Moralischer Zerfall. Danke mit demSatz hast du dich geoutet !!
Das bestätigt, was von euch zu halten ist !!"





Du scheinst nichts von Ironie zu verstehen
Die von dirangesprochenen Mullahs klagen eher über die Dekadenz im Westen und flehen die Menschenan, nur zu Studienzwecken- oder Arbeitszwecken vorübergehend nach Europa zu gehen.


PS: Ein allgemeiner moralischer Zerfall in Miteleuropa ist nicht zu übersehen,welcher allerdings leider auch viele Muslime mit einschließt

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Terrorismus und Gewalt

27.04.2006 um 15:02

Is klar, hier können sie frei leben und ohne dem totalitären Schwert der Sharia überihren Köpfen. Ist schon verständlich.

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Hansi
ehemaliges Mitglied


   

Terrorismus und Gewalt

27.04.2006 um 20:16

@coelus

Ich möchte ja nicht ewig auf dem selben Thema rumreiten...aber was dumir unterstellst ist eine Frechheit!
Von meinem Post den ich hier wiederhole nehmeich kein Wort zurück:
Nicht der Westen und schon gar nicht die westlich geprägtenDemokratien haben je die Sklaverei erfunden.
Seit vorgeschichtlicher Zeit, in Indien,China, Ägypten, Griechenland, dem vorkolumbianischen Amerika, im Römischen Reich (wo sichdie Lage der Sklaven unter den Christen zwar verbesserte, abgeschafft wurde sie abernicht), im zaristischen Russland das die eigenen Untertanen versklavte, bis ins 19.Jahrhundert (in Saudi-Arabien bis in die sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts) gab esSklaverei.
Verboten wurde sie erst von der europäischen Christenheit, nicht von denarabischen Sklavenhändlern und auch nicht von den schwarzafrikanischen Profiteuren. (DerIslam hat die Sklaverei immer akzeptiert. Die Zwangsverheiratung, die Verbannung der Frauins Haus und die Pflicht der sexuellen Verfügbarkeit jederzeit, ist nichts anderes alsSklaverei!!!).

Wo habe ich die Sklaverei verharmlost?
Dass sie in derNeuzeit nach der Entdeckung Amerikas von den Europäern enorm ausgeweitet wurde bestreiteich nicht, dass sie von denselben Staaten auch als erste verboten wurde sollte man aberauch zu würdigen wissen.
Verehrter Coelus, du hast behauptet die Europäer (duerinnerst dich an deine Worte?:wer war denn auf die glorreiche Idee gekommen,überhaupt mit der Sklaverei zu beginnen?) hätten die Sklaverei erfunden -mit Verlaub:Das ist ein Schmarrn!

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coelus
ehemaliges Mitglied


   

Terrorismus und Gewalt

27.04.2006 um 22:27



Ist absolut in Ordnung Hansi, habe es geahnt und ehrlich gesagt, gehofft, dass DuDich noch mal zu Worte melden wirst, diesbezüglich, dies zeigt, dass doch noch einFünkchen vorhanden ist und ich glaub an Dich, ja das tu ich wirklich! :)

Ichunterstelle Dir aber gar nichts, werter Hansi, spreche lediglich das aus, was ist, nichtmehr und nicht weniger.

Also gehen wir’s an, bist bereit? Gut.

Dubrauchst von Deinem Post, welchen Du liebenswürdigerweise nochmals, ja, und sogar inunübersehbarer, fetter Schrift, gepostet hast, auch gar nichts zurück zu nehmen. Denn ichhabe daran (Aussage) auch nichts zu bemängeln, jetzt nicht und auch vorher nicht. WennDir dies entgangen sein sollte, so prüfe es in aller Ruhe nach.

DeinMissgeschick scheint darin begründet zu sein, da Du wahrscheinlich in einer Überreaktion,gedacht hast, ich hätte davon gesprochen, dass die Europäer die Sklaverei erfundenhätte, was ich aber mit keiner Silbe getan hab. Komisch nur, dass es Dir selber nichtaufgefallen ist, da Du mich ja noch fragst, ob ich mich an meine Worte erinnern kann, undja, das tu ich, hier sind sie noch mal:

wer war denn auf die glorreiche Ideegekommen, überhaupt mit der Sklaverei zu beginnen?

Wie Du unschwer erkennenkannst, so scheint es mir „fast“ ein Rätsel zu sein, wie Du nun aus diesem Teilsatzheraus schliessen möchtest, dass die Kernaussage davon wäre, dass die Europäer dieSklaverei erfunden haben sollen?!

Warum immer versuchen etwas zuinterpretieren, was nicht ist, Hansi, das gibt echt zu denken, wie ich es bereits erwähnthabe. Nimm doch einfach nur das, was da ganz genau geschrieben steht, nämlich die Frage;wer war denn auf die glorreiche Idee gekommen, überhaupt mit der Sklaverei zu beginnen?

So, jetzt versuchen wir den Kontext wieder herzustellen, damit wir die Dinge indem Lichte betrachten können, wie sie liegen.

Ausgangslage dieses Patzer’s war,Deine sichtliche Haltung, dass Du Dich nicht für die Missstände dieser Weltverantwortlich fühlen willst und es auch nicht gerechtfertigt fändest, dass die ganzeSchuld dafür, den westlichen Zivilisationen in die Schuhe zu schieben sei.(und wie Du darauf gekommen bist, dass dies so sei, ist mir auch schleierhaft…)

Und jetzt kommt’s Hansi, hier versuchst Du nun, mit Deiner nächsten Aussage, Dich unddie westliche Zivilisation in ein besseres Licht zu rücken, so quasi dasReinwaschprogramm startest, damit die Weste auch ja schön rein bleibe:

Schliesslich (dieses schliesslich ist ausschlaggebend…) waren es Europäerdie die Sklaverei verboten und die Menschenrechte formuliert und in ihren Länderndurchgesetzt haben.

Ausgehend DIESER, Deiner Intension, auch da musste ichDein Wort weder interpretieren noch irgendetwas dazudichten, nein, auf diese Deine Zeilenhabe ich wie folgt geantwortet:

Zuerst habe ich Dir meine Freude kundgetan, weilDu aktiv geworden bist und Dich freundlich darauf hingewiesen, dass nicht etwa ich jemalsdavon gesprochen hätte, dass der Westen die GANZE Schuld, für ALLE Missstände dieser Weltauf sich nehmen solle, weil ich wie Du, es in der Tat nicht gerechtfertig fände.

In diesem Moment ist mir aber absolut bewusst, dass Europa sehr viel Dreck am Steckenhat, wie heute andere Gesellschaften auch und heutige Gesellschaften mit riesigenProblemen konfrontiert sind, welche die Nachwehen und das schwere Erbe, des einstigen,hegemonialen Europa, nun gezwungenermassen ausbaden müssen.

Aus diesemBewusstsein heraus, habe ich nun, um Deine Einbildung als solche zu enttarnen, wiefolgt darauf geantwortet:

Klar haben die Europäer die Sklaverei einmal verboten,aber wer war denn auf die glorreiche Idee gekommen, überhaupt mit der Sklaverei zubeginnen?

Man sollte doch immer bevor man etwas tut, auch sich vorher Gedankenmachen, z.B. über die Nachhaltigkeit und allenfalls die Konsequenzen bedenken, welche ausjeglichem Handeln daraus immer resultiert?

Diese Zeilen sind eindeutig undbrauchen nicht interpretiert zu werden, da mir zu diesem Zeitpunkt bewusst war, dass ebengerade Europa mit der Sklaverei in der Neuzeit begonnen haben, so zu sagen den Bodenvorbereitet haben, worauf die abscheuliche Sklaverei weitere 300 Jahre blühen konnte unddie Europäer eine weltweite Ausbreitung der Sklaverei zu verantworten hatte.

Fürdas Verständnis und der Korrektheit halber, lieber Hansi, habe ich Dir in einem zweitenPost, deutsch und deutlich klar gemacht, dass der Boden für die abscheuliche Sklavereiin der Neuzeit, gerade mal von niemand anderem, als Deinen Reingewaschenen Europäerzu verantworten sind, die damit begonnen haben, sie (die Sklaverei) zur neuenabscheulichen Blüte zu verhelfen, für die nächsten 300 Jahre!!

So, wer jetzthier so naiv und eingebildet sein möchte, nur weil er nicht den Mumm in den Knochen hatden Tatsachen nicht ins Auge schauen zu wollen und nun zu meinen glaubt, dass dieseSchandtaten spurlos an der Zeit vorbei gehen würde, abgesehen von weiteren Schandtatender ach so glorreichen Europäer, der hat schlicht ein totales Brett vor dem Kopf und diesist noch gelinde ausgedrückt…!

Warum Du nun auf Deinem Missgeschick rumreitenmöchtest, ist mir schon klar Hansi. Du willst Dich partout nicht, von Deinem Brett vordem Kopf befreien, weil es so für Dich bequemer ist. So musst Du keine Verantwortungübernehmen und kannst Dir Deine eigene heile Welt Dir ausmalen, wo Du der Held seinkannst und Dich in einer Gesellschaft wähnen kannst, die fast kein Makel haben soll, woMilch und Honig fliesst, so quasi.

Deine Vorstellung von Wettbewerb undKapitalismus ist Dein A und O, alles andere ist für Dich von Minderwertigkeit und ist derVerdammnis vorbehalten. Aus der Geschichte willst Du nicht lernen, weil es Konsequenzenhätte, Du müsstest Deine eingebildete Welt, die gar nicht wirklich existiert, aufgebenund Dich der für Dich bitteren Realität stellen, wovor Du unheimlich Angst davor hast.

Deine Welt ist eine Welt, in der es Gute und Böse gibt, Du selbst gehörstnatürlich zu den Guten. Die Guten haben uneingeschränktes Recht, sich gegen das Böseaufzulehnen, ja sogar den „göttlichen“ Auftrag, das Böse zu bekämpfen, ja sich sogarbefohlen fühlen und natürlich nötigenfalls mit Gewalt, wo man denn auch keine Kostenscheut und alles opfert dafür. Alles dies geschieht im Namen des Guten, der Gerechten undden Tapferen, welche auch schon mal unbeteiligte Menschenopfer, genannt Kollateralschäden(schon dieses verächtliche Wort, spricht Bände) in Kauf nimmt und am Grabe eineheuchlerische Miene, zum Bösen Spiel mimt und nach Rache schreit.

Nein Hansi, ineiner solchen Welt lebe ich nicht, habe es nie getan und werde es nie tun.


Und Hansi, überleg Dir noch einmal reichlich und gründlich, wer wem etwasunterstellt, glaubst Du tatsächlich, dass ich keine anderen Kulturen als die der Europäeroder die Geschichte vor und neben den Europäern kennen würde?!

Denk drüber nachund mach Dir wegen mir keine Sorgen, bin ein frohes Gemüt und nicht nachtragend. ;-)

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bacchus
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Terrorismus und Gewalt

28.04.2006 um 07:34

Terrorismus ist zu einem der meist genannten Wörter geworden. Damit verbunden sind Angst,Leid und Schrecken. Der Kampf gegen den Terrorismus wird als die grösste Herausforderungdes Westens bezeichnet. Und um dieses Ziel zu erreichen, scheint jedes Mittel recht zusein, werden Gesetzte verändert, Überwachung ins Endlose ausgebaut. Obwohl der Feind sodrastisch dargestellt wird, findet sich auf keiner Landkarte ein Land, eine Gegend mitdem Namen Terrorismus und auch keine Volksgruppe oder Gesellschaft lautet auf diesenNamen. Eine Zuteilung in kulturelle oder soziologische Einheiten hilft ebenfalls nichtweiter; Terrorismus ist weltweit zu finden.

Steckt möglicherweise hinter demUmgang mit dem Begriff „Terrorismus“ eine bewusste Absicht, ein Missbrauch des Begriffes,damit alte Feinde alte Rechnungen begleichen können oder damit kritische Stimmen in einempolitischen System zum Schweigen gebracht werden? Zumindest die oft sehr einseitige undfragwürdige Schuldzuweisung müsste die kritischen DenkerInnen nachdenklich machen. AlsBeispiel kann das Verhalten der spanischen Regierung nach dem Attentat in Madridaufgeführt werden.

Aus Sicht der Konflikt-Theorie ist Terrorismus eine möglicheReaktion um auf das Aufeinanderprallen unterschiedlicher Ziele, unvereinbarer Positionenzu reagieren. Die Methode des Terrorismus grenzt sich gegenüber anderen Möglichkeitendarin ab, dass keine Spielregeln mehr eingehalten werden und grundsätzlich das Gesetz dersymmetrischen Eskalation herrscht (jede Aktion verlangt eine Gegenreaktion). Die einzigeSpielregel lautet: Es ist gut und richtig, was uns und unserer Sache dient. Dass dabeiauch unschuldige Menschen betroffen sind, wird dabei bewusst eingesetzt oder in Kaufgenommen. Es stellt sich daher die Frage, in welchen Situationen greift eineKonfliktpartei zur Methode des Terrorismus? Grundsätzlich kann gesagt werden, dass zweiFaktoren diese Wahl beeinflussen:
a) je grösser das Ungleichgewicht zwischen denbetroffenen Parteien, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, dass die „schwächere“ SeiteTerrorismus als strategische Methode wählt
b) Je grösser die Hilflosigkeit bei denBetroffenen, mit den geplanten Mitteln die angestrebte Lösung zu erreichen, desto grösserwird die Wahrscheinlichkeit die bisherige Lösung durch die Methode des Terrorismus zuersetzen.

Beachtenswert ist, dass auch die „angeblich“ stärkere Seite oft sehrschnell hilflos wird und nur noch mit der Strategie des Terrorismus sich zu wehren weissoder reagieren kann. Ein gutes Beispiel ist zur Zeit Israel, dass trotz allermilitärischen Überlegenheit ebenfalls mit gezielten terroristischen Aktionen versucht,die eigenen Position zu verteidigen und den Gegner – der schon lange die Methode desTerrorismus gewählt hat - zu schwächen. Aber auch Länder wie Spanien im Konflikt mit derETA, Sri Lanka mit den Tamil Tigers oder England mit der IRA haben die gleichschmerzliche Erfahrung gemacht.

Falls die konflikttheoretischen Überlegungenzur Methode des Terrorismus stimmt, kann logischerweise mit Gewalt – die Gegengewaltprovoziert – der Konflikt nicht gelöst werden. Und da nur noch die oben erwähnte (Nicht-)Spielregel gilt, sind auch politische Appelle und moralische Verurteilungen ohne Wirkungund tragen nicht zur Lösung bei. Konflikte, bei denen die Methode des Terrorismuseingesetzt wird, müssen daher zur Lösung folgende Aspekte beinhalten:

• Weg vonder einseitigen Schuldzuweisung hin zu der Einsicht, dass alle Betroffenen ein Teil desProblems und des Konflikts sind
• Ein (zumindest indirektes) Zugeständnis derHilflosigkeit, des eigenen Scheiterns
• das Einrichten von minimalen Spielregeln fürerste Verhandlungen.

Dass Armut, Unzufriedenheit und Hoffnungslosigkeit denidealen Nährboden bilden, um dort die Krieger für die strategische Methode desTerrorismus zu finden, wird leider durch die Politiker immer noch zu wenigberücksichtigt. Das Beseitigen dieser „Reservate“ könnte langfristig zur Lösungbeitragen. Für alle Menschen gilt, dass aufkeimende Hoffnung das freiwillige Sterbenschwerer macht!



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