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Was sind Religionen? RSS

137 Beiträge, Schlüsselwörter: Religion

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Was sind Religionen?

09.11.2010 um 21:27



Hare Krishna

Liebe Leser

Die frage lautete "Was ist Religion".

Um das heraus zu finden müssen wir erst einmal wissen was Religion eigentlich bedeutet.

Als Religion (lat: religio, zurückgeführt auf religere, „immer wieder lesen“, oder religare, „zurück-binden.


Ja was soll den immer wieder gelesen werden? Was soll zurück - binden heißen?
Immer wieder lesen kann darauf hindeuten etwas wichtiges immer wierder zu lesen so das es auch nicht verloren geht.

Zurück - binden kann bedeuten Zurück wieder dahin wo man schon mal war - binden etwas wieder zusammen binden was entzwei war.

Das gibt dann nur einen Sinn wenn das was immer wieder gelesen werden soll etwas ist was wieder dahin führt was auseinander gerissen war. Also muss das was immer wieder gelesen werden soll bedeutet es zu studieren denn wenn man immer wieder das ließt was gelesen werden soll muss man zum, Verständnis dessen kommen was einmal zusammen gehörte.

Da es sehr viele heilige religiöse Bücher - gibt von verschiedenen Religionen kann das nur bedeuten alle zu studieren und immer wieder zu lesen um zu einem Verständnis zu gelangen.

Schon hier versagen die meisten Religionen weil sie von sich behaupten die einzige wahre Religion zu sein.

Religionen sind für mich stufen zu höherem Bewusstsein und nicht vergleichsweise Evolution - Gerede, das ein höheres Bewusstsein nicht zu lässt da man vom Tier abstammt und Reste von solchen sich im Instinkt verbarrikadiert haben, um dann in Alkohol - Rauschgift - Exzessen oder unkontrolliertem Sinnes Exzessen als Entschuldigung für das Tierische benehmen zu gelten.

Das ist nicht höheres Bewusstsein zu der die Religion eigentlich beitragen soll.

Wenn alles immer wieder gelesen werden soll was in den religiösen - Büchern steht, die nur global zu finden sind und erst jetzt einen Zusammenhang sichtbar werden lassen, dann sollte die sogenannte Wahrheit auch bald Sichtbar werden.

Irgend jemand oder irgend ein Gruppe von Menschen hat vor langer zeit dafür gesorgt das die religiösen - Bücher von einander getrennt sind, so das es unmöglich war sie zu vergleichen.
Durch die territoriale Grenzsetzung und Ethnischen natürlichen Gegebenheiten, war das beinahe ein Erfolg. Doch durch das Internet wird es möglich sich mit allen religiösen Schriften zurück - zu - binden. Dadurch zum Kern zum Punkt der Religiosität zu kommen. Denn in einem sind sich alle religiösen Bücher einig, das ist GOTT.

Hari BOl
Liebe Grüße
Bhakta ULrich

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Was sind Religionen?

27.11.2010 um 14:03

Zitat Thermometer
Religion = Politisches Machtinstrument zu Gleichschaltung der Massen!

Selten so ein Schwachsinn gehört. Religion gibt es schon ein bisschen länger als Politik oder Massen!
Um zu denken, der Mensch sein ein Zufallsprodukt muss man nur wenig Ahnung vom Leben haben.
Aber zum Glück haben wir heute die Freiheit und ihr dürft auch mal. Wer möchte, dass nach dem Tod alles vorbei ist, findet eh keinen Gefallen an sich und dem Leben. Das Nichts sei euch gegönnt!

Religion hilft die Schönheit des Seins zu erklären.

Zitat, Jesus Christus: (Matthäus 10,34; Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.


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Thermometer
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Was sind Religionen?

27.11.2010 um 16:13

@Digitalis
Digitalis schrieb:
Religion gibt es schon ein bisschen länger als Politik oder Massen!
Dass lasse ich mir jetzt schön auf der Zunge zergehen :D

Also mal wirklich!
Wer kommt auf sowas? Also irgendwie Politik mal aufgepasst? Nein? Wundert mich net^^

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nocredit
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Was sind Religionen?

27.11.2010 um 21:10

@Digitalis
Digitalis schrieb:
Selten so ein Schwachsinn gehört. Religion gibt es schon ein bisschen länger als Politik oder Massen!

Ach ja? Ist das jetzt einfach so eine Wertschätzungsbehauptung unter dem Motto: "ihr Atheisten habt sowieso keine Ahnung", oder gibt es da auch Argumente dafür?

Wenn man sich mal die Realität der Religionsgeschichte genauer anschaut, dann ist es ja eigentlich so, dass wir froh sein müssen in einem säkularisierten Europa zu leben.
Genaugenommen müsste man sogar soweit gehen - zu sagen, das Menschen welche ihre Werteidentifikation im Glauben hernehmen um darüber zu bestimmen was gut und böse ist,
eigentlich ziemlich böse sind und sich die Definition Mensch gar nicht verdienen, da das was den Menschen zum Menschen macht, nämlich das eigene Denken - gar nicht vorhanden ist.

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Was sind Religionen?

27.12.2010 um 01:37

Das hat doch nicht mit einem säkularisierten Europa zu tun, sondern mit dem Christentum welches hier herrscht. Hier ist so gut wie jeder christlich aufgewachsen und christlich erzogen. Und lieber @Nocredit wenn du nicht zu einer anderen Religionsgemeinschaft gehörst, glaubst du gar nicht wie christlich du bist. Ein Christ lebt eher weniger nach der Lehre, als nach dem Vorbild des Jesus Christus. Aber ich gebe dir natürlich recht mit der Wertidentifikation und dem eigenen Denken. Bloß ist die Religion des Christentums nicht der Papst, der alle möglichen Wertidentifikationen aus der Bibel zieht. Also ich finde in dem Büchlein auch gar nicht so viele. Vor allen Dingen kaum welche die auf die heutige Zeit passen. Jesus hat aber gesagt: [Matthäus, 28:20] Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt." Die Bibel steckt voller Geschichten und Gleichnisse. So gesehen ist die Bibel auch kein Gesetzes-Buch für weltliches Recht. Es stehen vieleicht einige Gesetze drin. Aber die Bibel und auch andere Religion versucht einen Weg zu höherer Erkenntnis zu verschafften. Es geht um eine geistige Welt und spirituellem Wissen. Denkt nicht Jesus wurde zu Lebzeiten schon verfolgt, weil er dem Kaiser in Rom gefährlich würde! Sondern J.CH. hat alte Einweihungsvorschriften verworfen und hinfällig gemacht. Dafür wollten die Juden, dass die Römer ihn kreuzigen.

Also was @Nocredit meint ist wohl I. Kant:
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde. “
– vgl. GMS, BA 52 (Akademie-Ausgabe Kant Werke IV, S. 421, 6).
„Handle nach der Maxime, die sich selbst zugleich zum allgemeinen Gesetze machen kann. “
– vgl. GMS, BA 81 (Akademie-Ausgabe Kant Werke IV, S. 436, 30–437, 1).
„Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne. “
– vgl. KpV, A 54 (§ 7 Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft).
u.s.w.
Genau das ist der ultimative Tod für jede Moral und das eigene Denken.
Rudolf Steiner hat jedenfalls den Begriff der moralischen Phantasie geprägt. Davon halte ich viel. Ich finde den Vatican gut, aber ich lebe doch nicht nach den Gesetzen die der alte Mann auspricht!

In unserer modernen Zeit ist zu guter Letzt die Freiheit des Menschen vorherrschend. Da steht die Freiheit oft vor Gesetzen und Moral. Und das kann ich auch so hinnehmen.

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27.12.2010 um 02:36

@Digitalis

Willst du auf "ohne Religion keine Moral" hinaus? (lauernd frag)

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iijil
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Was sind Religionen?

27.12.2010 um 10:34

Ich denke Zivilisation und Religion haben sich parallel entwickelt.
Die Menschen werden sich schon bevor sie sich zu Zivilisationen verbunden haben, als sie noch in kleinen Stämmen umherzogen, auf Bäumen schliefen und nachts die Sterne betrachteten, oder ihr Junges von nem Raubtier gefressen wurde, ihre Gedanken gemacht haben.
Es ist schwer zu sagen, inwieweit die Religion, die Zivilisationsbildung sogar forciert hat.
Dass sie zur Machtausübung missbraucht wurden und werden, stimmt. Aber dass sie nur desswegen geschaffen wurden, lehn ich ab.

@AlexR
Nein, es braucht keine Religion für Moral. Viele Moralvorstellungen die von gewissen Religionsgemeinschaften praktitiert werden, lassen sich nur mit manchmal äusserst fragwürdigen Schriftinterpretationen auf die Religion abwälzen.
Das Problem das sich hierbei stellt ist halt viellfach, dass die Leute aus Angst vor Strafe handeln und nicht weil sie den Sinn des Gebotes verstehen.
Denn sozialen, psychologischen und ethischen Sinn von "Du sollst nicht töten" Zbsp.
Gerade in diesem Zusammenhang darf man sich auch mal zur Abwechslung fragen, inwieweit der Gehorsam gegenüber diesen Geboten, auch ohne deren Sinn zu ergründen, Leben gerettet hat.
Statt immernur auf die Opfer zu zeigen... die man natürlich nicht ignorieren darf.
Aber es hat zwei Seiten, das Ganze.

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nocredit
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Was sind Religionen?

27.12.2010 um 12:02

@Digitalis
Digitalis schrieb:
wenn du nicht zu einer anderen Religionsgemeinschaft gehörst, glaubst du gar nicht wie christlich du bist. Ein Christ lebt eher weniger nach der Lehre, als nach dem Vorbild des Jesus Christus.

Ich würde jetzt mal von mir behaupten, dass ich nicht nach dem Vorbild Jesu Christus lebe. Dadurch dass er laut Erzählung mit übernatürlichen Kräften und Inspirationen ausgestattet war, fehlt mir einfach zu sehr die Grundausstattung, um nach seinem Vorbild zu leben. Ich habe in meinem Leben wirklich eine Menge Menschen kennengelernt, von denen sehr viele angenehme und auch sehr unangenehme Artgenossen und Artgenossinnen waren. Dass der Christliche Glaube die Wesensnatur des Menschen zum Angenehmeren hin beeinflusst hätte, wäre mir nie aufgefallen und aber wohl eher das Umgekehrte davon, weil sehr gläubige Menschen aus der Natur des Glaubens heraus, eine sehr ausgeprägte Ignoranz für realistische Zusammenhänge in Bezug von Ursache und Wirkung und zudem eine krankaft ich-egozentrische Welterklärung mitbringen.
Zudem gehe ich auch grundsätzlich davon aus, dass wir Menschen gerne dazu neigen, Ereignisse so zu idealisieren, dass wir daraus eine besserer Werteidentifikation für uns ableiten können, was natürlich zwangsläufig dazu führen muss, die wirklichen geschichtliche Begebenheiten so zu verfälschen, dass man früher oder später nicht mehr sagen kann, ob es sich um Märchen, Legenden oder einfach nur um fantastische Literatur handelt.

Ob etwas Gut oder Böse ist, hängt einzig und alleine davon ab, ob es uns stresst und unser Selbstwertgefühl kränkt, oder eben aber umgekehrt.
Das heillose Chaos, welches die Menschen in der Rechtfertigung ihres Glaubens über die Welt gebracht haben und noch immer bringen, lässt mich leider zu keinem anderen Schluss kommen, als dass der ungiftige Samen des Schlafmohns leicht über die gefährliche Giftigkeit der ganzen Pflanze hinwegtäuschen kann, so wie es eben auch beim persönlichen Glauben ausschaut!

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iijil
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27.12.2010 um 19:16

nocredit schrieb:
Dass der Christliche Glaube die Wesensnatur des Menschen zum Angenehmeren hin beeinflusst hätte, wäre mir nie aufgefallen
Kann ich nicht behaupten. Kenne viele Beispiele von Menschen die, nachdem sie sich bekehrt haben, ihr Leben hin zum Positiven verändert haben.
Ehemalige Drogendealer und Zuhälter, die sich heute in Rehakliniken oder sonstwie sozial engagieren.
Will auch nicht behaupten, dass sie diese Gesinneswandlung nicht auch ohne den Glauben, geschafft hätten. War aber nunmal so, dass sie in einem Moment ihres Lebens, indem sie ihre Situation kritsch betrachteten im Glauben eine Alternative fanden.
Gibt sicher auch Muslime oder Buddisten die mit Hilfe des Glaubens eine positive Veränderung vollbrachten.
Dein Bild eines Gläubigen lass ich sonst stehen. Denn es gibt sie nicht zu knapp, diesen Schlag von Gläubigen, die Du schilderst... nur halt nicht ausschliesslich.

Probleme entstehen dort, wo man Realität verdrängt.

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Was sind Religionen?

27.12.2010 um 20:18

@AlexR
Zitat AlexR:

Willst du auf "ohne Religion keine Moral" hinaus? (lauernd frag)

Nein natürlich nicht. Ich habe doch von moralischer Phantasie gesprochen. Das hat doch nichts mit Religion zu tun.

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Was sind Religionen?

27.12.2010 um 21:38

@Digitalis
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde. “
– vgl. GMS, BA 52 (Akademie-Ausgabe Kant Werke IV, S. 421, 6).
„Handle nach der Maxime, die sich selbst zugleich zum allgemeinen Gesetze machen kann. “
– vgl. GMS, BA 81 (Akademie-Ausgabe Kant Werke IV, S. 436, 30–437, 1).
„Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne. “
– vgl. KpV, A 54 (§ 7 Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft).

u.s.w.
Genau das ist der ultimative Tod für jede Moral und das eigene Denken.


Das ist doch ein sehr großer Widerspruch (es sei denn, ich verstehe dich lediglich falsch).

Wie kann es der Tod der Moral sein, wenn Kant sich doch auf die höchste Moral beruft?
Inwiefern wird dabei das eigene Denken abgeschaltet?
Wer sich Gedanken über die Auswirkungen seiner Taten auf die ihn umgebende Welt macht und danach weise und verständnisvoll handelt, der lebt die Moral damit doch tugendhaft aus.

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27.12.2010 um 23:25

@Sidhe
Moral muss immer von Herzen kommen. Klugheitsmoral, also niemandem etwas tun damit er dir auch nichts tut oder halt allgemeinen Trends nachlaufen haben doch nicht wirklich etwas mit Moral zu tun.
Wenn z.B. im 3. Reich es allgemein angesagt war Juden zu töten hat das doch nicht jeder für moralisch empfunden.
Mit den Gedanken mache ich das allgemeine Weltgeschehen mit, aber im Herzen bin ich individuell.
Ich finde es z.B. unmoralisch Tiere zu töten um sie zu essen. Vor allen Dingen die Massentierhaltung. Soll ich jetzt den allgemeinen Gesetzen nachlaufen und mir Fleisch reinwürgen?
Mitleid mit einem Wesen zu haben, kann mir kein allemeines Gesetz vorschreiben, das muss ich fühlen. Moral muss ich selber entwickeln. Das kann mir kein Papst und keine Bibel vorschreiben.

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28.12.2010 um 00:17

@Digitalis

Genau so ist es doch bei Kant gemeint. Dann sind wir ja einer Meinung. Die Moralvorstellungen der Bibel sollte sich lieber niemand zu eigen machen denn dort ist Vergewaltigung, Kindermord, Inzucht und Mord trotz der Gebote an der Tagesordnung und etwas völlig normales.

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28.12.2010 um 15:19

Ich habe auch das alte Testament gelesen. Und ich war echt schockiert welch Mord und Todschlag, Blut und Grauen dort herrschte. Aber so ist das Leben auch.

Währe doch mal eine Überlegung wert ob dem Menschen das Empfinden von Moral angeboren ist oder ob er sich es selber bei bringt. Jedenfalls hat die Wissenschaft ja schon angefangen Gene von notorischen Schwerverbrechern zu untersuchen.

Ich bin kein Mahatma Gandhi oder keine Mutter Teresa aber wenn ich Mitleid und Mitgefühl für ein Wesen empfinde, kann ich genau beobachten, das dass kein schlechtes Gefühl ist. Ich beobachte bei mir ein ein warmes Wohlbehargen wenn ich moralisch bin.

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Was sind Religionen?

28.12.2010 um 15:42

@Digitalis

Digitalis schrieb:

Währe doch mal eine Überlegung wert ob dem Menschen das Empfinden von Moral angeboren ist oder ob er sich es selber bei bringt.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-moralinstinkt/796252.html

"Was sich wie eine Selbstverständlichkeit anhören mag, wirft eine uralte Frage der Religion und Philosophie auf: Woher kommt das moralische Gesetz in uns? Wer oder was bestimmt eigentlich jenes seltsame Empfinden in uns, das wir Gewissen nennen? Für den Harvard-Forscher Hauser stellt sich die Frage anders: Wieso ähnelt sich das moralische Urteil verschiedener Leute so stark? Die Erklärung des Wissenschaftlers: Unser Moralempfinden ist eben nicht nur eine Sache der Kultur, sondern auch eine der Natur. „Moral steckt im Erbgut“, sagt Hauser.

Und offenbar ist die Macht der Moralgene so stark, dass selbst Menschen unterschiedlichster Erdwinkel in einigen Grundfragen des Gewissens identisch urteilen. Auch Atheisten urteilen oft keinen Deut anders über Gut und Böse als religiöse Menschen. Wie es scheint, sind manche unserer Moralurteile „immun gegen religiöse Doktrin“, schreibt Hauser in seinem gerade erschienenen Buch „Moral Minds“ (Ecco, New York)."

Denke schon das "Moralinstinkt" angeboren ist.

Leider geht er in extremen Situationen wie Krieg komplett verloren: z.B. AbuGhraib etc.

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28.12.2010 um 16:47

Naja, wenn Moral aus den Genen kommt hätte ich ja kaum einen Einfluss darauf. Und ich währe bezüglich der Moral unfrei. Jesus Christus hatte dann das Super-Gen und ein Schwerverbrecher ist gar nicht selber Schuld dass er in der Hölle landet.

Man macht es sich schnell bequem, wenn alles auf die Gene zurückgeführt wird! Es kann z.B. nicht sein das über zwei Worte wie "Hunger" und "Reichtum" jeweils ein Gen vorhanden sein muss um das einzelne Wort zu verstehen. Oder erst ein Gen für das Gefühl welches ich habe wenn ich "Hunger" oder "Reichtum" höre. Da müsste es ja milliarden von unterschiedlichen Genen allein für das Gefühl "Hunger" geben. Denn fast jeder fühlt anders über das Wort "Hunger".
Sicherlich eine Anlage für Moral wird es geben. Aber ob und wie ich die dann Ausbilde ist jedem selbst überlassen.

Manche denken sogar das Gehirn sondert Gedanken ab wie die Leber Galle. Nein, mit dem Gehirn ist der Mensch nur fähig Gedanken zu betrachten. Weil Gedanken etwas geistiges sind. Man fange nur mal damit an Gedanken zu beobachten und zu schauen. Dem Gehirn kann ich sehr wohl beim denken zuschauen.
Andere meinen auch noch das die Begriffe und Ideen (das Wort) von z.B. einem Baum im eigenen Kopf sind (sprich: Dualismus/ Begriff und Objekt sind getrennt). Nein, der Begriff und die Idee des "Baumes" sind einzig und allein in dem Baum vorhanden. Im Baum ist also das Wort "Baum" selber enthalten (sprich: Monismus/ Begriff und Wort sind eins).

Ich hoffe ich bin nicht zu sehr vom Thema abgeschweift!

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Was sind Religionen?

28.12.2010 um 16:55





eigenes Zitat: (sprich: Monismus/ Begriff und Wort sind eins)

Es muss natürlich heißen: (sprich: Monismus/ Begriff und Objekt sind eins) !!!!

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Was sind Religionen?

28.12.2010 um 17:00

@Digitalis
Digitalis schrieb:
Naja, wenn Moral aus den Genen kommt hätte ich ja kaum einen Einfluss darauf. Und ich währe bezüglich der Moral unfrei. Jesus Christus hatte dann das Super-Gen und ein Schwerverbrecher ist gar nicht selber Schuld dass er in der Hölle landet.

Das heisst ja nur, dass in uns allen eine moralische Veranlagung vorhanden ist, so wie die Veranlagung zu sprechen. Es ist angeboren.
Ausgebildet und verfeinert wird die Moral schon erst mit bewusster Ausübung.

Digitalis schrieb:
Denn fast jeder fühlt anders über das Wort "Hunger"

Grad mit diesem Bsp hast du Unrecht. Jeder der wirklich mal Hunger hatte weiss was es ist. Mit Schmerz das Gleiche, eine Schusswunde tut bei allen im höchsten Grade weh!

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Was sind Religionen?

28.12.2010 um 17:14

Digitalis schrieb:
Denn fast jeder fühlt anders über das Wort "Hunger"

Ein Reicher weiss doch gar nicht wie Hunger sich anfühlt. Ich habe ja nicht gesagt wie sich Hunger haben anfühlt, sondern wie ich über das Wort "Hunger" fühle wenn ich es höre!

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Was sind Religionen?

28.12.2010 um 17:22

@Digitalis


Ganz richtig, Moral muß selbst erworben und empfunden werden, nicht aufgesetzt, sonst wäre
es keine Moral sondern lediglich eine Gesetzeshandlung ohne innere Überzeugung.
Aber wie @AlexR bereits sagte, eben davon sprach Kant :)



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