Wer in Fachmagazinen die Aussagen vom „veralteten“ Quoten System (Quotenregelung:
Wikipedia: Quotenregelung) liest, der stellt rasch fest, daß sich heute in dieser Hinsicht einiges verändert hat.
Das rein mechanische Denken der kritisch obsoleten Meinungen ist vorbei.
Allerdings nicht von heute auf Morgen – es brauchte und braucht noch immer Zeit.
Oftmals kommen neue Erkenntnisse darüber nicht von Hochschulen oder Ämtern, sondern von diesen sog. „Randgruppen“ selbst, also von der Basis!
Von diskriminierten, bevormundeten Schichten unserer Gesellschaft, den geistlich beeinträchtigten, Menschen mit Migrationshintergrund und auch von Frauen.
Berichte, Meldungen und auch Erfahrungswerte diskriminierter Randgruppen sind nicht unterhaltsam.
Aber sie sind wichtig.
Denn ohne das Vertrauen in diese Menschen und ihre Arbeit hätte unser System keinen festen Boden.
Es ist nun mal ein Fakt der sich mit nichts widerlegen lässt, dass oftmals Menschen bei „gleicher Qualifikation“ bevorzugt werden, die einem bestimmten Geschlecht o.ä entsprechen.
Dass jedoch ist eine Sache die schon seit jeher ein bestimmtes Ungleichgewicht produziert hat.
Ein interessanter Artikel:
http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen-studie-fuehrungsetagen-weiter-fast-frauenfreie-zonen_aid_714701.htmlDoch wir leben in einer Zeit in der ein Mensch nicht mehr nur nach seinem Äußeren, seinem Geschlecht, seinem körperlichen Befinden und seiner Herkunft beurteilt werden darf!
Ohne die sog. Quotenregelung würden geistlich oder körperlich benachteiligte Menschen gar nicht mehr oder nur massiv erschwert den Einstieg in ein vernünftiges Arbeitsverhältnis schaffen…
Frauen bei selber Qualifikation nicht unbedingt den Sprung in die Chef Etagen und Menschen mit Migrationshintergrund würden sich nur mit hohen Hindernissen eine Basis für ihr Leben einrichten können.
Quoten sind ein absolut notwendiges MUSS in der heutigen Gesellschaft.
Denn Sie sind das i-Tüpfelchen in der Waagschale der Minderheiten.
Ob eine Gesellschaft ohne Quotenregelung nicht indes besser wäre, ja sogar besser Moralisch vertretbar?
Ob es Ethisch gesehen sogar ein Schritt in eine bessere Zukunft wäre?
Natürlich, selbstredend!
Doch Utopia liegt hinter den sieben Bergen, hinter dem Schlaraffenland auf einer Insel umrandet von goldenen Träumen.
Und solange unser System, mit all seinen schlechten Vorbildern, all seinen diskriminierenden Strukturen und seiner Kapitalistischen Geldpresse den nationalen Wirtschaftswagen vorantreibt, ja solange Menschen immer noch in Kategorien eingeteilt werden und Qualifikationen nur dann einen Wert besitzen, wenn der Mensch der sich qualifiziert hat, in den Augen dritter als wertvoll erscheint, ja, solange ist die Quotenregelung der schimmernde Schild der Randgruppen, der diskriminierten und der Minderheiten!
Sich jedoch eine Welt ohne diese vorzustellen wird nie altmodisch, wird nie verkehrt sein!
Jedoch sieht die Realität anders aus.
Und nun bin ich gespannt was du mir erzählen möchtest?!
Das Menschen nur nach ihren Qualifikationen beurteilt werden sollten?
Das Quoten, Diskriminierungen konservieren und sie somit beibehalten?
Das es sogar Würdelos ist einen Menschen nur anhand einer Quote einzustellen?
Dann hast du Gottverdammt Recht!
Aber dann hast du verflucht nochmal meinen Post nicht gelesen!
Denn ich BIN für eine Welt ohne Quoten, doch diese Wunsch Welt ist utopisch und solange es SO bleibt, sind Quoten ein Rettungsschirm für diejenigen die Sie brauchen und dementsprechend notwendig!