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Bootfähiger Win10 Stick/CD

30 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: PC, Stick, Booten ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Bootfähiger Win10 Stick/CD

19.07.2026 um 17:31
Da lobe ich mir immer noch von Windows XP den SP3.

Die CD hatten wir in der Firma zu Hauf. Immer wenn ich PC gesponnen hat, musste ich damals als Azubi an die Geräte ran und den SP3 drüber installieren und die Geräte haben wieder funktioniert.


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Bootfähiger Win10 Stick/CD

03.08.2026 um 16:35
WinXP SP3 habe ich noch ohne Lizenznummer.
Die CD bekam ich von VW Wolfsburg. Ein Freund arbeitete in der PC Abteilung und habbte eine Lizenz für etliche tausend Rechner. Ich glaube, ich hab die noch wo auf nem Srtick oder so... Aber die dürfte auf halbwegs aktuellen PCs nicht mehr laufen, denke ich.

Gucky.


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Bootfähiger Win10 Stick/CD

22.08.2026 um 08:07
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb am 03.08.2026:WinXP SP3 habe ich noch ohne Lizenznummer.
Die CD bekam ich von VW Wolfsburg. Ein Freund arbeitete in der PC Abteilung und habbte eine Lizenz für etliche tausend Rechner. Ich glaube, ich hab die noch wo auf nem Srtick oder so... Aber die dürfte auf halbwegs aktuellen PCs nicht mehr laufen, denke ich.
Das kann mal böse ausgehen für denjenigen - das sind OEM Lizenzen die auf VW zurückzuführen sind. Für Microsoft ist dein Rechner dann erstmal dem Kunden VW zugeordnet..


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Bootfähiger Win10 Stick/CD

27.08.2026 um 15:22
Nicht Kunden sondern Mitarbeitern, aber auch ok.

Gucky.


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Bootfähiger Win10 Stick/CD

29.08.2026 um 09:16
@behind_eyes
Manchmal schaltet Microsoft solche Lizenzen bzw. Seriennummern dann auch einfach ab - dann gibt's nach einiger Zeit Schwarzlicht auf dem Desktop. Und für "Ein Freund" könnte es auch ärgerlich enden - das wäre Diebstahl, da er unrechtmäßig Firmeneigentum (die Volumenlizenz) an Unberechtigte weitergibt.
Heutzutage sollte man eigentlich noch die "Dell-Lizenzen" für WIndows 10 günstig bekommen, die erfüllen, AFAIK, die deutschen Bestimmungen für den Wiederverkauf (Datenträger und Lizenzaufkleber).
"Lizenz per eMail" in 1 Minute dagegen ist illegal.


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Bootfähiger Win10 Stick/CD

29.08.2026 um 09:38
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb am 22.08.2026:Das kann mal böse ausgehen für denjenigen - das sind OEM Lizenzen die auf VW zurückzuführen sind. Für Microsoft ist dein Rechner dann erstmal dem Kunden VW zugeordnet..
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Nicht Kunden sondern Mitarbeitern, aber auch ok.
OEM Lizenzen sind keine Single PKEAS, es ist eine Volumenlizenz und auf jedem PC eines Mitarbeiters läuft ein und derselbe Schlüssel. Für den Anwender nicht vollständig auslesbar. Den haben Idr nur ITs im Klartext vorliegen und kann somit verwendet werden.
Der Kreis der Wissenden ist also in der Regel klein.


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Bootfähiger Win10 Stick/CD

29.08.2026 um 10:15
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:OEM Lizenzen sind keine Single PKEAS, es ist eine Volumenlizenz und auf jedem PC eines Mitarbeiters läuft ein und derselbe Schlüssel.
Das kenne ich anders, OEM (Original Equipment Manufacturer) ist ein Lizenzmodell, das ursprünglich mal für PC-Hersteller bzw. "Erstausrüster" gedacht war. Diese Lizenzen haben alle verschiedene Keys und sollten ursprünglich auch nur an die Hardware gebunden sein, mit der sie verkauft wurden.

Inzwischen ist das aber dank div. Gerichtsurteile eher hinfällig, Microsoft hält aber dennoch daran fest, um PC-Herstellern wie mir das Leben zu erleichtern. :D

Lizenzen die ausschließlich elektronisch übertragen werden, also in der Regel per i-Mehl, nennt man ESD-Lizenzen, und sind nicht per se illegal.

Volumenlizenzverträge werden nur Großabnehmern angeboten, also z.B. VW, ein Steuerbüro mit 25 PCs kommt da natürlich nicht ran. Und hier gibt es auch nur eine Lizenznummer, die der Lizenznehmer auch möglichst geheim halten sollte.

Weiterhin gibt es auch noch die Retail-Variante, die wegen des hohen Preises sehr unbeliebt sind, ich habe in 30 Jahren davon auch nur eine einzige verkauft.

Aber ich nehme an, das wusstest du schon alles, und wolltest mich mit deinem Beitrag nur wieder zurück ins Forum locken. :)


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Bootfähiger Win10 Stick/CD

29.08.2026 um 10:47
@Peter0167
Welcome back Peter! :-)
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Das kenne ich anders, OEM (Original Equipment Manufacturer) ist ein Lizenzmodell, das ursprünglich mal für PC-Hersteller bzw. "Erstausrüster" gedacht war. Diese Lizenzen haben alle verschiedene Keys und sollten ursprünglich auch nur an die Hardware gebunden sein, mit der sie verkauft wurden.
Mal aus meiner Sicht, die auf Erfahrungen der jüngsten Vergangenheit beruht weil ich für unsere Kunden-PCs die Images erstelle und verwalte:
Ein OEM Key ist immer gleich, selbst die Aufkleber sehen alle gleich aus für diese eine Volumenlizenz, der OEM Key wird aber für jede Firma die ihn beantragt separat erstellt von MS und ist formal juristisch an diese Firma gebunden.
Der Schlüssel selber muss nach der Eingabe (hierbei ist die Form der Eingabe egal, entweder gleich im Image drin oder händisch), hinsichtlich seiner automatischen Speicherung in der Registry in eben jener bereinigt werden. Der PC muss zu keinem Zeitpunkt online sein, rein technisch ist der PC voll einsatzfähig. Microsoft empfiehlt jedoch das der PC auch mal online geht weil er erst dann sich bei MS registriert wird und somit die Einhaltung der Anzahl der auf diesem Key verfolgt werden kann, vorgeschrieben ist das jedoch nicht. Praktisch kann ich mit einer 1000er Volumenlizenz eine Million PCs freischalten, das ist jedoch nur formal juristisch verboten, technisch gibt es da keine Einschränkungen.
Möchte man eine Hardwarebindung können in Recovery-CDs - welche den OEM Key beinhalten - Hardwaresignaturen hinterlegt werden, zum Beispiel Seriennummern-Chargen von Mainboards etc die nach erfolgreichen Abgleich das Install ermöglichen.
Der Key selber ist hier egal.
Die strenge Hardwarebindung kenne ich nur von Single PKEAS welche gerne mal ihre Gültigkeit verlieren wenn man tiefgreifende Hardwareänderungen vornimmt wie Tausch der CPU, dann checkt Windows die Lizenz aus und verlangt eine neue Registrierung des Keys... Das kann mit demselben Key gemacht werden.

Insgesamt finde ich die Lizenzverwaltung von Microsoft abstrus vor allem hinsichtlich der OEM Keys welche rein technisch auf unendlich vielen PCs eine Freischaltung erreichen kann (solange offline).. Ich vermute mal das Microsoft durch die Lizensierungen eh im Geld schwimmt sodass hier keine strengere Verwaltung notwendig sein muss. Eine Single Lizenz oder OEM-Lizenz für W11 IoT LTSC 24H2 für die performantesten CPU kostet 160EUR. Das Geld wird nur durch die Aufkleber gemacht, du kaufst den Aufkleber und musst den auf den PC machen, da verdient Microsoft sein Geld. Auf wieviele PCs der Key tatsächlich aktiviert wird ist hierbei vollkommen egal, zumindest technisch.


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Bootfähiger Win10 Stick/CD

29.08.2026 um 11:49
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ein OEM Key ist immer gleich, selbst die Aufkleber sehen alle gleich aus für diese eine Volumenlizenz, der OEM Key wird aber für jede Firma die ihn beantragt separat erstellt von MS und ist formal juristisch an diese Firma gebunden.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass du da falsch liegst. Du redest in der Tat von Volumenlizenzen (ein Key, an Lizenznehmer gebunden).

OEMs haben immer unterschiedliche Keys, und sind ursprünglich als kostengünstige Variante für die Erstausrüstung neuer PCs gedacht gewesen. Wird diese Version online das erste mal aktiviert, wird eine eindeutige Hardware-ID aus den wichtigen Komponenten erstellt und an Microsoft übermittelt. Ändert man die Hardware signifikant, ändert sich auch die ID, und Windows muss erneut aktiviert werden.

Hat man sich bei Microsoft registriert (Konto), hat man bei einem Hardwarewechsel ganz gute Karten, da man über sein Konto den Wechsel melden kann, und sich somit die alte OEM erneut aktivieren lässt. Nicht registrierte Nutzer haben in der Regel die Arschkarte.

So weit die Theorie, in der Praxis sieht es jedoch anders aus, so lange die OEM nicht zu häufig verwendet wurde (ca. 50 mal), lässt sie sich nach längeren Zeitintervallen (ca. 6 Wochen) wie durch ein Wunder trotzdem aktivieren, sogar auf gänzlich anderen Rechnern. Microsoft weiß das auch, es ist ihnen jedoch pupsegal, weil der Aufwand unverhältnismäßig hoch wäre, dagegen vorzugehen.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Möchte man eine Hardwarebindung können in Recovery-CDs - welche den OEM Key beinhalten - Hardwaresignaturen hinterlegt werden, zum Beispiel Seriennummern-Chargen von Mainboards etc die nach erfolgreichen Abgleich das Install ermöglichen.
Der Key selber ist hier egal.
Mit Recovery-DVDs ist ja nun alles möglich, die gibt es von der unveränderten OEM bis hin zu Varianten wo bereits alle Gerätetreiber und sogar der Key hinterlegt ist. Für meinen PC habe ich mir so eine DVD auch schon mal selbst angefertigt, nutze sie aber nicht mehr, da es heute einfacher und besser ist, das System komplett neu aufzusetzen.

Nehmen wir mal an, ich hätte mir 2021 eine solche DVD erstellt, dann wäre da auch nur die 21H2 mit 5 Jahre alten Treibern drauf. Was sollte ich wohl damit anfangen? Der Aufwand, den Mist hinterher auf den aktuellen Stand zu bringen ist unverhältnismäßig größer, als gleich die aktuelle Version in 10 Minuten zu installieren. Auf den Key ist auch geschissen, den braucht man eh kein zweites mal eingeben, einfach ins internet gehen, ein paar Sekunden warten, und Windoof ist aktiviert.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:weil ich für unsere Kunden-PCs die Images erstelle und verwalte:
Wenn du ein Image erstellst, hast du doch eigentlich gar nichts mit dem Lizenzmodell oder dem Key zu tun, das funktioniert doch vollkommen unabhängig davon. Es mag ja Situationen geben, wo ein aktuelles Image sogar heute noch nützlich sein kann, wenn auch nur zur eigenen Beruhigung, oder der des Kunden. Aber mal ehrlich, eigentlich dienen Images doch nur der Einnahmengenerierung.

Und richtig krass wird es, wenn sich Kunden selbst in Sicherheit wiegen, weil sie im Besitz einer solchen vermeintlichen Sicherung sind, die sie zu allem Überfluss noch nie versucht haben wenigstens einmal selbst zurückzusichern. :D

Das Thema ist aber zu viel umfangreich um ihm hier gerecht zu werden, und vor allem viel zu individuell, um es auf eine pauschalisierte Form herunter zu brechen.


Soooo, nun hast du mich schon das zweite Mal an einem Tag dazu gebracht, hier wieder etwas zu schreiben ... unglaublich! Dabei ist es auf Allmy so öde geworden, dass sogar die Mücken reißaus nehmen, wenn mein Bildschirm dunkler wird... :(


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Bootfähiger Win10 Stick/CD

29.08.2026 um 12:32
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Ich bin mir ziemlich sicher, dass du da falsch liegst. Du redest in der Tat von Volumenlizenzen (ein Key, an Lizenznehmer gebunden).

OEMs haben immer unterschiedliche Keys, und sind ursprünglich als kostengünstige Variante für die Erstausrüstung neuer PCs gedacht gewesen. Wird diese Version online das erste mal aktiviert, wird eine eindeutige Hardware-ID aus den wichtigen Komponenten erstellt und an Microsoft übermittelt. Ändert man die Hardware signifikant, ändert sich auch die ID, und Windows muss erneut aktiviert werden.
Möglich, aber in meiner MS Lizenzübersicht wird der als OEM gelabelt, also der heißt so und der ist immer gleich.
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Wenn du ein Image erstellst, hast du doch eigentlich gar nichts mit dem Lizenzmodell oder dem Key zu tun, das funktioniert doch vollkommen unabhängig davon.
Na doch, ich hinterlege den Key im OS und treffe Maßnahmen das der nicht auslesbar ist. Das Image kann dann auf beliebig viele PCs ausgerollt werden von Personen die keinen Zugriff auf den originalen Key haben.
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Es mag ja Situationen geben, wo ein aktuelles Image sogar heute noch nützlich sein kann, wenn auch nur zur eigenen Beruhigung, oder der des Kunden. Aber mal ehrlich, eigentlich dienen Images doch nur der Einnahmengenerierung.
Wir nutzen den Workflow um PCs für bestimmte Aufgaben immer gleich auszuliefern.
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Und richtig krass wird es, wenn sich Kunden selbst in Sicherheit wiegen, weil sie im Besitz einer solchen vermeintlichen Sicherung sind, die sie zu allem Überfluss noch nie versucht haben wenigstens einmal selbst zurückzusichern.
Meine privaten habe selber nie benutzt, immer clean install mit stock windows.
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Soooo, nun hast du mich schon das zweite Mal an einem Tag dazu gebracht, hier wieder etwas zu schreiben ... unglaublich! Dabei ist es auf Allmy so öde geworden, dass sogar die Mücken reißaus nehmen, wenn mein Bildschirm dunkler wird...
Dranbleiben, freue mich dich zu lesen :-)


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