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Verschwörung der rationalen Wissenschaft?

33 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwörung, Wissenschaft, Freimaurer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Verschwörung der rationalen Wissenschaft?

20.01.2022 um 15:41
Zitat von LibertinLibertin schrieb:Über 1.600 Seiten einzeln auseianderzunehmen wird sich jedoch keiner antun und ist auch niemandem zumutbar.
Da würde ich doch eher Finnegans Wake auswendig lernen :lolcry: ...obwohl wäre relativ easy, das hat 1.000 Seiten weniger.


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Verschwörung der rationalen Wissenschaft?

20.01.2022 um 16:00
Zitat von LibertinLibertin schrieb:Da Du Dir das Werk ja scheinbar in seiner Gänze angetan hast, wie wäre es, wenn Du das Wesentlichste nochmal für Dich inhaltlich zusammenfasst und daraus einfach eine Ausgangsthese formulierst, über die dann hier diskutiert werden kann.
Ist es denn ein aufeinander aufbauendes Konglomerat/Konstrukt?
Ich stelle es mir schwierig vor die Forschungsloge der Freimaurer halbwegs sinnvoll mit pimpernden Bewohnern des mittelsteinzeitlichen Europa und/oder Atlantis in Verbindung zu bringen.
Vielleicht wäre es eine Möglichkeit sich mal auf ein Thema zu beschränken, z. B. die Loge, und das im entsprechenden Thread zu diskutieren.


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Verschwörung der rationalen Wissenschaft?

20.01.2022 um 16:03
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Ist es denn ein aufeinander aufbauendes Konglomerat?
Nein. Das Ganze sieht auf den ersten Blick trügerisch aus wie ein Kartenhaus gebaut auf einem Jengaturm, aber weil da tatsächlich überhaupt keine argumentativen Zusammenhänge bestehen die über blanke Ähnlichkeitsbetrachtungen und Axiome wie "A muss als B angesehen werden" hinausgehen stützen sich da die Einzelteile nicht tatsächlich, sondern liegen alle irgendwie auf einem Haufen. Dementsprechend schwierig ist es, da irgendwas zum Einsturz zu bringen: es ist ja gar keine Struktur vorhanden.


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Verschwörung der rationalen Wissenschaft?

20.01.2022 um 16:07
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Das Ganze sieht auf den ersten Blick trügerisch aus wie ein Kartenhaus gebaut auf einem Jengaturm, aber weil da tatsächlich überhaupt keine argumentativen Zusammenhänge bestehen die über blanke Ähnlichkeitsbetrachtungen und Axiome wie "A muss als B angesehen werden" hinausgehen stützen sich da die Einzelteile nicht tatsächlich, sondern liegen alle irgendwie auf einem Haufen.
So wie beim Haufensystem der Ludolfs, nur ohne System?
Dann plädiere ich auch dafür einzelne Punkte/Kapitel zu besprechen. Vielleicht die, die am meisten Sinn ergeben. :)


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Verschwörung der rationalen Wissenschaft?

20.01.2022 um 16:09
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Dann plädiere ich auch dafür einzelne Punkte/Kapitel zu besprechen. Vielleicht die, die am meisten Sinn ergeben. :)
Ich denke wir sollten abwarten was der Diskussionseröffner da jetzt im Einzelnen will. Irgendeine These muss ja da dahinterstehen, wenn die noch die Minimalanforderungen an Belegbar- oder Falsifizierbarkeit mitbringt kann man sie dann auch diskutieren. Freies Herumassoziieren von wegen Es ist ja immerhin denkbar dass... und Man kann ein X auch für ein U auffassen, und das U kommt ja auch beim ABC vor, uiuiui... ist ein bisschen dünn für einen Thread :D


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Verschwörung der rationalen Wissenschaft?

20.01.2022 um 23:27
Dieses Buch ist nun keine wissenschaftliche Arbeit, es lehnt diesen Anspruch explizit ab. Wäre es anders, würde man nicht versucht sein, es unter ‚Verschwörungstheorie’ verhandeln zu wollen. Das Buch hat auch nicht die Wirkmacht, dass man sich herausgefordert sähe, in der Tradition von Westerbarkey, Rogalla von Bieberstein, Aegthen oder all den anderen Theoretikern der Verschwörungstheorien eine Wissenschaft über das Buch zu veranstalten. Dann würde man wahrscheinlich auch nicht bei allmystery.de landen, sondern einen DfG Antrag stellen. Der Text ist vielleicht eher zwischen James George Frazers Goldener Zweig, Joseph Campbells Mythologienbände oder Mircea Eliades Mythensammlungen anzusiedeln (die ja deutlich mehr Seiten beschrieben haben), vielleicht über den Lincoln/Baigent/Leigh Stories und in jedem Fall deutlich oberhalb Hancock, Däniken, Sitchin und Konsorten. Im Gegensatz zu all diesen Erzählungen lese ich in ‚Auge des Logos’ nicht Archetypen, mythisches Bewusstsein oder Übersinnliches und ähnliches als Leitmotiv heraus, sondern die Behauptung, rationales (proto-)wissenschaftliches Denken sei von Anfang bestimmend für die Entwicklung der menschlichen Kultur gewesen (dies ist eine These). Dazu werden allerlei Überlieferungen (Mythen), etwa die Bibel oder Atlantis, andersherum dargestellt und neu interpretiert. Es bleiben aber natürlich weiterhin Mythen und Märchen, und die Interpretationen sind nicht mehr als Vermutungen und Hypothesen mit wissenschaftlicher Anmutung. Wissenschaftlich geprüft, würde sicher jedes Kapitel Probleme bekommen. Aber hat es nicht einen Reiz, all den religiösen und spirituellen Mythen über den Ursprung der menschlichen Kultur einen Mythos gegenüberzustellen, der alles rational erklärt (dies ist eine These)? Ob es gelungen ist, oder nicht, ist eine andere Frage. – Aber sicher, „zu dünn für einen Thread“.


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Verschwörung der rationalen Wissenschaft?

20.01.2022 um 23:31
Oder zu dick?


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Verschwörung der rationalen Wissenschaft?

21.01.2022 um 00:44
Zitat von secknowsecknow schrieb:Dieses Buch ist nun keine wissenschaftliche Arbeit, es lehnt diesen Anspruch explizit ab. Wäre es anders, würde man nicht versucht sein, es unter ‚Verschwörungstheorie’ verhandeln zu wollen. Das Buch hat auch nicht die Wirkmacht, dass man sich herausgefordert sähe, in der Tradition von Westerbarkey, Rogalla von Bieberstein, Aegthen oder all den anderen Theoretikern der Verschwörungstheorien eine Wissenschaft über das Buch zu veranstalten. Dann würde man wahrscheinlich auch nicht bei allmystery.de landen, sondern einen DfG Antrag stellen. Der Text ist vielleicht eher zwischen James George Frazers Goldener Zweig, Joseph Campbells Mythologienbände oder Mircea Eliades Mythensammlungen anzusiedeln (die ja deutlich mehr Seiten beschrieben haben), vielleicht über den Lincoln/Baigent/Leigh Stories und in jedem Fall deutlich oberhalb Hancock, Däniken, Sitchin und Konsorten.
Bis hierhin ist alles nur substanzloses Blabla.
Zitat von secknowsecknow schrieb:Im Gegensatz zu all diesen Erzählungen lese ich in ‚Auge des Logos’ nicht Archetypen, mythisches Bewusstsein oder Übersinnliches und ähnliches als Leitmotiv heraus, sondern die Behauptung, rationales (proto-)wissenschaftliches Denken sei von Anfang bestimmend für die Entwicklung der menschlichen Kultur gewesen (dies ist eine These). Dazu werden allerlei Überlieferungen (Mythen), etwa die Bibel oder Atlantis, andersherum dargestellt und neu interpretiert.
Und hier wirds leider nicht besser, immerhin aber inhaltlich. Aha, das behauptet er. Und belegt dies - wie? Leitet er das her? Nee, er deutet Sachen so lange um, bis sie dazu zu passen scheinen. Damit aber steckt er in "die Bibel oder Atlantis" erst genau das hinein, was er dann - o Wunder! - wie's Kaninchen ausm Hut zieht. Entschuldige, aber das ist sowas von Däniken & co, nicht ein Deut besser. Er reimt sich was zusammen und denkt sich halt, daß X, Y und Z dazu passen und dies stützen würden, wenn man es genau so eben interpretierte. Gaanz wie Du ja selbst schreibst:
Zitat von secknowsecknow schrieb:Es bleiben aber natürlich weiterhin Mythen und Märchen, und die Interpretationen sind nicht mehr als Vermutungen und Hypothesen mit wissenschaftlicher Anmutung.
Genau, "wissenschaftliche Anmutung", Vortäuschung. So etwa in Sachen Wechsel vom steinzeitlichen Matriarchat zum späteren Patriarchat. Darüber haben nämlich tatsächlich Wissenschaftler geforscht und debattiert. In der Öffentlichkeit wurde dies auch, oft stärker noch als von den wissenschaftlichen Vertretern, als quasifaktische, gesicherte Erkenntnis wahrgenommen, sodaß sachbuchschreibende Hinzes und Kunzes sich darauf stürzten und auf dieses fade Fundament ganze Gedankenpaläste gebaut haben. Diese mittlerweile schon recht angegraute Matriarchats-Hypothese leidet von Anbeginn bis heute, daß sie auf vorausgeschickten Zusatzannahmen statt auf Evidenz basiert. Zahlreiche Venusstatuetten? Nun, es gibt auch, wenn auch weniger, männliche Pendants, quasi "Adonisstatuetten". Wieso sollen dann die Venusstatuetten für ein Matriarchat sprechen? Gab es dann damals schon vereinzelte Patriarchatsgruppen? Und wenn in ein paar Jahrtausenden Archäologen im dann untergegangenen Polen rumbuddeln und eine Marienstatue nach der anderen rausziehen, haben sie dann auch das matriarchale Zentrum des Industriezeitalters gefunden? Oder stecken diese Archäologen da nicht ihre eigenen Vorstellungen, was so eine Frauenskulptur zu bedeuten habe, unbewußt vorab hinein und "entdecken" dann eben nur ihre eigenen Ideen, nicht aber die partiarchale Realität des katholischen Polens?

Matiarchatsforschung ist richtig, wichtig und gut, und sie trägt auch zum Erkenntnisgewinn bei. Dafür darf aber dennoch praktisch alles an der Matriarchatshypothese falsch sein; Erkenntnisse kann man auch mit falschen Annahmen gewinnen. So kann man die Matriarchatsforschung also befürworten, dort gewonnene Erkenntnisse anerkennen und aufgreifen, aber man sollte nicht den Fehler machen, die gedanklichen Implikationen der Matriarchatshypothese für just diese Erkenntnisse zu halten und diese dann wie Tatsachen zu behandeln und sich daraus dann sein eigenes Süppchen kochen, wie hier ganz offensichtlich geschehen. Das "mutet" nur für arg Wisseschaftsferne "wissenschaftlich an".
Zitat von secknowsecknow schrieb:Aber hat es nicht einen Reiz, all den religiösen und spirituellen Mythen über den Ursprung der menschlichen Kultur einen Mythos gegenüberzustellen, der alles rational erklärt (dies ist eine These)? Ob es gelungen ist, oder nicht, ist eine andere Frage.
Klar, über ein "könnte nicht vielleicht X, wenn man Y als Z verstünde" zu spekulieren mag für viele reizvoller sein. Wie wäre die Welt, wenn es Einhörner in echt gäbe, und man sich was wünschen könnte, wenn man an nem Einhornhorn reibt? Mann, wär das toll, ich erzähl Dir, was ich machen würde, wenn Du mir erzählst, was Du tätest.

Mir ist die "andere Frage" jedenfalls lieber, da hat man mehr von. Und ein Diskussionsforum ist auch mehr für solche "andere Fragen" geeignet. Fürs vorsichhin-Spintisieren sind Chatgroups in den einschlägigen sozialen Medien die bessere Plattform. OK, hier gibts ja noch die Rubrik "Unterhaltung", die wäre vielleicht auch was.


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Verschwörung der rationalen Wissenschaft?

21.01.2022 um 10:32
Zitat von secknowsecknow schrieb:Aber hat es nicht einen Reiz, all den religiösen und spirituellen Mythen über den Ursprung der menschlichen Kultur einen Mythos gegenüberzustellen, der alles rational erklärt (dies ist eine These)? Ob es gelungen ist, oder nicht, ist eine andere Frage. – Aber sicher, „zu dünn für einen Thread“.
Nein, das ist einfach keine Diskussionsgrundlage, weil es völlig vage und ohne greifbare Substanz ist.

Hand aufs Herz: du bist der Autor, oder?


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Verschwörung der rationalen Wissenschaft?

21.01.2022 um 10:39
Der Text muss m.E. eine andere Diskursart unterliegen als eine "wissenschaftliche Arbeit".
Er formuliert wohl dann eine Kritik an der Wissenschaft von aussen. Ihn dann an wissenschaftlicher Arbeit zu messen, kann man machen. Allein, es sind vermutlich zwei verschiedene Diskursarten.


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Verschwörung der rationalen Wissenschaft?

21.01.2022 um 10:41
@Gerlind

Man kann aber auch einfach darauf hinweisen dass der Text an sich auch schon von unlogischen Sprüngen nur so strotzt, sich teilweise in direkt aufeinanderfolgenden Sätzen widerspricht und auch insgesamt einfach zusammenhanglos wirkt. Da sind wir noch gar nicht beim Inhalt, das ist alles noch Handwerk. Und zwar miserables Handwerk. Man merkt einfach, dass das nicht ein einziges Mal Korrektur gelesen wurde.


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Verschwörung der rationalen Wissenschaft?

21.01.2022 um 10:44
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:@Gerlind

Man kann aber auch einfach darauf hinweisen dass der Text an sich auch schon von unlogischen Sprüngen nur so strotzt, sich teilweise in direkt aufeinanderfolgenden Sätzen widerspricht und auch insgesamt einfach zusammenhanglos wirkt. Da sind wir noch gar nicht beim Inhalt, das ist alles noch Handwerk. Und zwar miserables Handwerk. Man merkt einfach, dass das nicht ein einziges Mal Korrektur gelesen wurde.
Wie gesagt, ich vermute der Text will "Wissenschaft" von aussen kritisieren mit unwissenschaftlicher Diskursart. Also mit anderer Logik/Rationalität. Ich habe den Text nicht gelesen. Ich mag es aber wenn verschiedene Diskursarten öffentlich formuliert werden.
Denken tue ich eh selbst.


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Verschwörung der rationalen Wissenschaft?

05.04.2022 um 11:59
Also, ich habe es versucht. Ich habe wirklich versucht, den Text zu lesen.

Ich muss dazu sagen, dass ich wegen meinem Long Covid viel ausruhen muss und daher Zeit zu Hauf habe. Im normalen Alltag hätte ich nach der ersten Seite abgebrochen. So habe ich bis S.36 durchgehalten.

Zum Inhalt: die Seelen von Mohammed Atta und einem seiner Opfer, einem am Islam interessierten amerikanischen Ureinwohner (!), spazieren nach dem Tod gemeinsam durch Mekka und trinken zusammen ein Käffchen.

Ernsthaft.

Nebenbei gibt es immer wieder den Versuch, eine Verbindung zwischen dem Islam und den Freimaurern herzustellen, auf der bekannten Basis von "sieht aus wie". Ein Beispiel: unter der Kaaba soll es ein Höhlensystem geben, unter "dem Tempel" der Freimaurer auch. Da MUSS es also einen Zusammenhang geben.

Ja, ernsthaft!

Dann postuliert der Autor die These, dass jeder Mensch gläubig ist und begründet dies mit lustiger Semantik. Ich zitiere ein Beispiel: "Da es der Normalfall ist, daß man nicht alles weiß, glaubt jeder immer wieder." Das gilt übrigens auch für Roboter, schreibt der Autor.

Ist klar, oder?

Was genau hier dazu diskutiert werden soll, ist mir nach Lesen des Eingangsposts nicht wirklich klar, aber meine Meinung nach den ersten 36 Seiten deckt sich mit der Vermutung der Nicht-Leser: Geschwurbel, und noch nicht Mal unterhaltsames.

Sollte ich weiterlesen, berichte ich gerne mehr.


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