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Die Tempelritter

13 Beiträge, Schlüsselwörter: Tempelritter
Seite 1 von 1
der_weise
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Die Tempelritter

23.06.2008 um 01:07
Hi :)

Habe mich gefragt ob einige was über die Tempelritter wissen.
Würde gerne Gedanken und Theorien mit anderen austauschen.

Meine Frage an die Forumsgemeinde, wer hat gehört mit was die Tempelritter
nach ihren Kreutzzügen den Papst dazu bekommen haben, ihnen das Sonderrecht
für Kreditgeschäfte einzurichten.
Schließlich ist dies im christlichen Glauben eine Todsünde, da man den Bedürftigen ohne Gegenleistung helfen soll.

Es gibt das Gerücht, das es was mit dem Heiligen Gral zu tun hat.

Hoffe auf reggen Zuspruch.


Mfg ;)


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machito
ehemaliges Mitglied

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Die Tempelritter

23.06.2008 um 02:37
naja, dank der Petzen-Heimreise gibt es von mir grad nur raggen Zuspruch^^

>>Schließlich ist dies im christlichen Glauben eine Todsünde, da man den Bedürftigen ohne Gegenleistung helfen soll.<<

Klar, das ist das oberste Gebot der katholischen Kirche seit Urzeiten..die haben die Menschen,bzw ihre Gläubigen nie ! ausgebeutet, immer nur selbstlos ohne Machtdünken und Geldgier den armen Seelen geholfen, deshalb waren Ablass-Briefe auch so preiswert und die Verdummung gratis.


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Die Tempelritter

23.06.2008 um 14:21
Tja, das ist so `ne Sache mit Religionsgemeinschaften ;).

Die Anhänger verhalten sich oft ganz anders, als es ihnen eigentlich vorgegeben wäre und auch die Anführer wie Kardinäle und Päpste waren und sind auch nur Menschen und Kinder ihrer Zeit.


Irgendwie muss ja schließlich die Kirche auch ihre Prachtbauten wie den Petersdom oder die Sixtinische Kapelle gebaut bekommen haben, das ging auch nicht nur mit Gottes Segen, sondern wird mächtig bares gekostet haben.

Also, man sollte zwischen Religion und Anhängern unterscheiden, viele sagen das eine und tun das andere.


Die Templer hatten großen Besitz und Reichtum, weil viele Adelige sich ihnen mit ihren Besitztümern angeschlossen haben, der dann an den Orden überging.
Großen Privatreichtum durften glaube ich eher wenige Templer haben, vielleicht sogar keiner von ihnen.
Mit den Bankgeschäften war es meines Wissens so, dass die Templer schwer bewaffnete, kampferprobte Typen waren, die Geld, Edelmetalle und Edelsteine sicher in den Orient und zurück schaffen konnten, daher waren sie attraktive Boten für viele Leute wie Kaufleute aber auch für kirchliche Angelegenheiten.

Auf diese Weise haben sie natürlich auch immer eine gute Bezahlung eingestrichen und wurden ausgesprochen reich und mächtig.

Tja und irgendwann ist dem französischen Kaiser und dem Papst dies total gegen den Strich gegangen, sie wurden neidisch und haben den Orden schließlich der Götzenanbetung und Verschwörung angeklagt, die Mitglieder umgebracht und den Reichtum eingesackt.


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Nichtmensch
ehemaliges Mitglied

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Die Tempelritter

23.06.2008 um 16:39
Wikipedia: Templerorden



5 sek. googeln -.-


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Die Tempelritter

23.06.2008 um 16:43
ham die nich baphomet angebetet?


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Die Tempelritter

24.06.2008 um 19:31
Es gibt verschiedene Erzählungen über die Tempelritter. Ganz aktuell sind ja nun die Filme mit Nikolas Cage, die diesen alten Orden wieder zum Leben erwecken.

Wenn man im INET googelt, findet man verschiedene Dinge über jene, die da eine Glaubensrichtung bildeten und im Namen Christus Aufträge oder Feldzüge erledigten.

Was nur wenige wissen:

Man versucht in der Geschichte meist nur das Gute zu sehen, so werden durch hinzufügen und weglassen von Tatsache Richtungen gesteuert, wie man diese gerne haben möchte.

Die Templer waren nicht christlich in dem Sinne, wie wir heute den Glauben Christ wiederspiegeln. Diese glaubten an den Baals - Kult und beteten mehrere Götter an. Hier war auch die Goethica neben der Bibel ein allseits beliebtes Buch.

Den Baalskult finden wir auch in der Bibel in der Form des Stieres, da dieser Glaube schon länger existiert als das Christentum und die Juden immer wieder in diesen zurück gefallen sind ( Mose ).

Bald wurde der Balskult als Dämonisch verschrien und alle damaligen 72 Götter dämonisiert. Dennoch ist die Goethica ein Bestandteil vieler Glaubensrichtungen, die sich erst im späterem Verlauf entwickelten z.B. Bibel, Koran, Talmut...

Die Templer machten sich ebenfalls die Goethica mit zum Bestandteil und wir finden die Zeichen noch heute in verschiedenen Dingen.. z.B. Dollarscheine, die das Zeichen der Baalanhänger im rechtem Eck offen beinhalten..

Berühmtestes Mitglied aus dem zwanzigsem Jahrundert war J. Edgar Hoover, der sich öffentlich als Templer und Baalanhänger bekannte..

Quellen: Goethica, Necronomicon, Live of J.E.H, biblisches Wissenschaftsforum..


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Die Tempelritter

24.06.2008 um 21:03
Ich glaub, hier wird eine Menge Science-Fiction, Mythos und Halbwahrheit zusammengemischt.


1. Es gibt keinen Beweis, der einer genaueren Prüfung standhält, dass die echten Tempelritter, also der Urorden, den Götzen Baal angebetet haben.
Keine entsprechenden Kultstätten oder Aufzeichnungen über Rituale aus den Reihen der Templer.

Vielmehr wurde das von der katholischen Kirche und dem französischen König behauptet, weil diese neidisch auf die Macht der Templer und deren Einfluss waren.
Die entsprechenden Herren waren König Philip IV und Papst Clemens V.

Die Tempelritter hatten sehr weitreichende Verbindungen, Schiffe, die Macht, sich und andere zu schützen und sie waren bei den Adligen beliebt, wie gesagt, viele traten ihnen bei, was ein Grund für den Reichtum des Ordens war.


Diejenigen, die sich heute noch öffentlich als Templer bezeichnen, sind zumeist ein Abklatsch, der sich mit einem fremden Namen schmückt.
Sollte der wahre Orden überlebt haben, dann mit Sicherheit nicht in aller Öffentlichkeit, da sie lange Zeit um ihr Leben fürchten mussten.


Ach und zu den Quellen:

Du weist schon, dass das Necronomicon eine Erfindung ist, ja? ;)


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kepptn
ehemaliges Mitglied

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Die Tempelritter

24.06.2008 um 21:22
Naja, was heisst untergetaucht, stammten nicht die Johanniter und die Malteser "unter der HAnd" von dem Templerorden ab und haben sich deren Wirken und Tun, also den Schutz und die Versorgung der Schwachen aufdie Fahnen geschrieben, bzw. das Templerkreuz draufgmalt?


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Die Tempelritter

24.06.2008 um 21:55
@Der Weise
Lies Dir mal den Prieure de Sion"-thread durch, da gibt es vieles zum Thema Templer.

Zum Thema Finanzgebaren des Ordens ist folgendes zu sagen:

Wenn man die Finanzggeschäfte der Templer mal genauer betrachtet, dann gab es den riesigenTemplerschatz in Form von Gold o.ä. vermutlich niemals.Der eigentliche Schatz der Templer der ihre Finanzkraft ausmachte war Buchgeld und nicht monetäres Vermögen sowie ihr relativ modernes Verständnis von Wirtschaftskreisläufen und ökonomischen Zusammenhängen.

Da dieTempler durch Übertragung von Besitz ihrer Ritter über ein relativ großes Vermögen verfügten erlaubt dies dem Orden, große Darlehen, vor allem an den französischen König zu vergeben. Als Sicherheit dienten zukünftige Steuereinnahmen (die von den Templern selbsteingetrieben werden !) sowie das Münzregal. Da der Orden außerdem Geld zu wesentlich niedrigeren Zinsen verleiht, wird er zur unmittelbaren Konkurrenz ider lombardischen Banken .

Das Gesamtvermögen des Templerordens kann man ungefähr schätzen,wenn man sich deren Grundbesitz vor Augen führt.Allein in Frankreich gab es etwa 700 Komtureien die zum Teil tausende von Hektar unbelasteten Landbesitz hatten.Die Einnahmen hieraus ergaben eine beträchtliche Finanzkraft des Ordens .Man kaufte auch belastete Ländereien auf. Durch Ablösung der Schuld ging das Land in das Eigentum des Ordens über und wurde oft dem ursprünglichen Eigentümer wieder verpachtet,wobei die Pächter und Bauern von einer äußerst liberalen Verfassung, welche die persönliche Freiheit und die Selbstverwaltung unter einem Gemeinderat garantierte und die üblichen Steuern und Sonderabgaben drastisch reduzierte, profitierten und auch die Bediensteten im Verhältnis relativ hohe Löhne erhielten. Das führte wiederum zu höherem Ertrag ,höherer Kaufkraftund schnellerem Geldumlauf.
Gleichzeitig konnten sie durch das Münzrecht die Inflation steuern und insbesondere den Silberumlauf kontrollieren,in dem sie Silbermünzenaus dem vorhandenem Münzmetall lediglich umprägten, aber kaum neues Silber in Umlaufbrachten.
Das Vermögen des Ordens lag also vielmehr ins einer intensiven Nutzung der Ländereien und den Vorteilen, die die Templer aus dem Ankauf von Regalien und Rechten zogen ,die der Staat und der Adel aus Geldmangel verkaufen mußte. Innerhalb seinesEinflußgebietes kontrollierte der Orden somit das gesamte wirtschaftliche Geschehen. .
Unter diesen Voraussetzungen war es unerheblich wieviel Edelmetall in Form von Münzen vorhanden war, solange es ausreichte, den täglichen Kleinhandel abzuwickeln.

Aufgrund dieser ökonomischen Hegemonie des Ordens ergab sich auch dessen Position als Gläubiger von Krone und Hochadel. Der Tempel von Paris war der am besten befestigte Platzin Frankreich und diente sozusagen als Nationalbank ,wo u.a. der Staatsschatz lagerte.Dieser bestand neben den Kroninsignien aus den eingehenden Steuergelder , auf die der Orden der Krone Vorschüsse zahlte und die er auch selbständig eintrieb.

Die Buchhaltung der Templer hatte ,im Gegensatz zu der der Lombarden,einen äußerst guten Ruf, der zur Folge hatte,daß auch Adel, Pilger und Händler Bardepots errichteten oder Wertgegenstände hinterlegten. Diese Konten wurden dreimal pro Jahr abgerechnet.
Es war auch möglich, den Orden mit Zahlungen oder Inkasso zu beauftragen, und zwar in einerArt Scheckzahlung oder bargeldlosen Überweisungen. Diese Schecks konnten in jeder Komturei eingelöst werden. Hatten Geschäftspartner ihre Konten bei der Templerbank, erledigten sich geschäftliche Transaktionen durch bargeldlosen Verkehr ähnlich wie im heutigen Bankwesen.Der Temple von Paris unterhielt dafür sogar eine Art Schalterbetrieb und in anderen Komtureien von Großstädten dürfte es ähnlich gewesen sein.
Das Zinsverbot umging man, in dem der rückzahlbare Darlehensbetrag einfach um die Zinsen erhöht wurde, während der tatsächlich ausgezahlte Betrag der ursprünglich benötigten Summe entsprach. Im übrigen wurden Darlehen nur gegen Hinterlegung von Wertgegenständen oder Hypotheken ausgezahlt. Zahlte der Kunde nicht zum festgesetzten Datum, fiel das Pfand an den Orden.
Es scheint, daß nur der französiche König, offenbar aufgrund der zahllosen Vergünstigungen, die er dem Orden gewährte , zinslose Darlehen erhielt,was aber,da er meistens mit der Rückzahlung im Verzug blieb, dazu führte, daß sich im Laufe der Jahre ein ungeheuerer Schuldenberg anhäufte.
Den französischen Königen hatte es wenig genutzt, daß sie die Juden und Lombarden beschränkten und auch mehrere Münzverschlechterungen anordneten, um den Schuldenstand zu verringern. Hauptgläubiger blieb die Templer-Bank ,was auch einer der Gründe für die Vernichtung des Ordens gewesensein dürfte.
Die böse Überraschung nach der Zerschlagung des Ordens dürfte für den König die Feststellung gewesen sein, daß die erwartete riesige Menge Edelmetall und Silbergeld nicht vorhanden war.
Darüber,daß auch bargeldloser Zahlungsverkehr Geld schafft und dies auch bei dem Bank- und Geldschöpfungssystem der Templer schonf unktionierte war man sich im 13. Jahrhundert zumindest am französischen Hof noch nicht im klaren .
Das zeigt sich auch darin,daß merkwürdigerweise in den Prozessen diesefinanziellen Geschichten nie zur Sprache kamen, obwohl sie wohl das eigentliche Templer-geheimnis gewesen sind.
Auch von Veruntreuung eingebrachter Staatsgeld war nie die Rede, obwohl sich das angeboten hätte,verwalteten die Templer doch in großenTeilen den französischen Staatsschatz.

Geht man davon aus,daß tatsächlich weniger Bargeld als angenommen vorhanden war und ein Teil der vorhandenen Barwerte nach England, Spanien , Portugal und ins Heilige Römische Reich in Sicherheit gebracht wurden,dann ist es nicht verwunderlich,daß die Schergen der französischen Könige wenig fanden.
Das könnte übrigens die Legende von den verschwundenen Templerschätzen erklären .

@keppten
nein,die Hospitalier oder Johanniter,die später auch Malteser genannt wurden, waren der älteste der Ritterorden und entstanden noch vor den Templern. Sie standen übrigens auch zur Zeit der Kreuzfahrerstaaten in sehr großer Konkurrenz zu den Templern die bis hin zu bewaffneten Konflikten gingen und haben nach Auflösung der Templer diese auch in weiten Gebieten beerbt .
Es scheint eher,daß die Deutschherrn eine Art Templer-Ableger waren.Zumindest sind die Ordensstatuten und die Organisation fast deckungsgleich und auch die Ordenstracht (weißes Gewand mit schwarzem statt rotem Tatzenkreuz) ist ähnlich.
Ein weiterer Nachfolgerorden war wohl der der portugiesischen Christusritter.


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kepptn
ehemaliges Mitglied

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Die Tempelritter

24.06.2008 um 22:11
Danke zaphod, dann hab ich da was verdreht, ich hatte für mich die Deutschritter als älteren Orden einsortiert. Ich muss mich da mal wieder einlesen, ist ein spannendes Thema.


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Die Tempelritter

24.07.2008 um 10:10
@cagliostro
ou, da gibt es gleich ein paar..nutz mal die suchfunktion hier.

grüße
ankh


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Die Tempelritter

24.07.2008 um 10:10
ups,
falscher thread, sorry...


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Die Tempelritter

01.08.2008 um 13:55
huhu
Erst letztens habe ich das Buch Die dritte Prophezeihung von Marco Buticchi gelesen .In dem Roman werden viele Spekulationen und Teorien aufgefasst und dann spannend wiedergegeben.Von der Entdeckung Amerikas über Den Schatz der Templer bis hin zum heutigen geheimen Templerorden.
Sehr spannend


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