reformfieber ist gut....
das marktwirtschaftliche system beisst sich allmahlich
selber in den arsch:
-das umverteilungssystem ist in der globalisierten
wirtschaftswelt zum scheitern verurteilt (der wettbewerb
um den produktionsstandort verlangt dies...)
-die hoffnungsmärkte(china usw.), welche dann den
wachstum fördern und das loch im binnenmarkt mit export
stopfen sollen,
werden ihre erwartungen nicht gerecht erden können
(klar:die brauchen da jetzt MASCHINEN zum produzieren,
mit denen sie dann die "weltmärkte"mit gütern bedienen
möchten, dieser Markt an investitionsgütern will noch
gesättigt werden...
aber:
wie erwähnt, dort wird mit maschinen produziert,
d.h. ausser dem fabrikbesitzer und einer handvoll
gutbezahlter manager wird es in diesen ländern keine
grösseren schichten generieren, welche nennenswerten
konsum und damit wirtschaftswachstum erzeugen können.
nach den investitionen in infrastruktur und
produktionsanlagen ist dann schluss mit wachstum
(wie nach dem Fall der Mauer in der DDR/Ostdeutschland)
..."erst wenn die ganze welt marktwirtschaftlich
orientiert ist (und sich die nationen im wettbewerb um
aussenhandelsüberschuss befinden),
wenn keine aussenhandelsüberschüsse mehr an die
arbeitende klasse abgegeben werden können,
wenn wachstum nur noch von unten nach oben ,
von arm zu reich realisiert werden kann,
wird das volk revoltieren und einen wandel erzwingen..."
...
die weltweite gleichschaltung der massenmedien,
der globale einheitsbrei an vermittelten werten
(es scheint ja keine alternative zum
wirtschafts-wachstums-diktat zu geben),
schafft es zwar,
eine revolution zu verhindern,
den bevorstehenden zusammenbruch der aktienmärkte
infolge der tatsache, dass in einem geschlossenem system
kein unendliches wirtschaftswachstum möglich ist,
wird diese propaganda-maschinerie aber nich zu
verhindern wissen....
und was nach dem wirtschaftlichem kollaps
(der nächste schwarze freitag kommt bestimmt)
geschehen wird,
ist halt noch ziemlich ungewiss...
.. da wird dann schonmal der militärische ernstfall
geprobt...
ich möchte nicht wissen,
was für Szenarien da in diversen kämmerlein
durchgerechnet werden...
Machterhalt um jeden preis,
das herrschende kastensystem muss in jedem falle
erhalten bleiben...
ein grosser krieg wäre jedoch zu unkalkulierbar,
die waffensysteme sind zu effektiv...
besser wärs da vermutlich,
krankheitserreger und impfstoffe zu entwickeln...
na,
dann schaun wer mal...
-the end is never far!
noch spasseshalber:
http://www.angelfire.com/droid/infospread/index.html (Archiv-Version vom 07.12.2004)