Möglichkeit eines Elektronentriebwerkes?!?
18.06.2021 um 16:01Abahatschi schrieb:Sage ich doch..."was", wie "groß" ist ist ein Tropfen?
Auf jeden Fall mehr als ... 25 schätze ich :)
Abahatschi schrieb:Sage ich doch..."was", wie "groß" ist ist ein Tropfen?
Das wäre naheliegend, tatsächlich habe ich die Berechnung aber schon vor ein paar Jahren durchgeführt, und seit dem immer wieder mal daran gedacht, sie hier zu posten (weil mich das Ergebnis in der Tat überrascht hat ;)). Dieser Thread war eine gute Gelegenheit, das endlich mal zu tun.Peter0167 schrieb:Ich denke, uatu hat es interessiert, welche Kräfte da wirken müssen, damit so ein Ionenstrahl letztlich zum Raumfahrzeug zurück geleitet wird. Daraufhin hat er es vermutlich ausgerechnet, und war vom Ergebnis überrascht.
Hab' ich doch in meinem Beitrag mit der Frage geschrieben:Abahatschi schrieb:Sage ich doch..."was", wie "groß" ist ist ein Tropfen?
uatu schrieb:Die Masse des Wassertropfens sei dabei auf 50 mg festgelegt (siehe hier).
Atome in einem Wassertropfen = 5,01 x 1021 Atomedas passt irgendwie nicht, denn Sextillion bedeutet 1036 und nicht 1021. :(
Oder ein Wassertropfen enthält ungefähr 5 Sextillionen Atome
Die lange Skala (échelle longue) verwendet das Wort Billion für die Zahl 1012, also eine Million Millionen oder Tausend Milliarden. Diese Skala geht auf den französischen Mathematiker Nicolas Chuquet und sein Werk Triparty en la science des nombres aus dem Jahr 1484 zurück. Die heute in Deutschland verwendete Variante verwendet für das 1000fache aller Millionen-Potenzen (Zahlen der Form 1000·106·n = 106·n+3) die Endung „-arde“.
Die kurze Skala (échelle courte) verwendet das Wort Billion für die Zahl 109, also für eine Milliarde. Der Gebrauch der kurzen Skala kam im 17. Jahrhundert in Italien und vor allem in Frankreich auf, als man begann, von der traditionellen Einteilung der großen Zahlen in Sechsergruppen – zur besseren Lesbarkeit – auf Dreiergruppen überzugehen. Eine Minderheit der Gelehrten meinte, im Zuge dieser Reform sollte auch die Bedeutung der Zahlennamen selbst verändert werden. Vor allem in den USA und in Brasilien gilt diese kurze Skala heute offiziell. In englischsprachigen Finanzkreisen dominiert seit einigen Jahrzehnten fast durchgängig die US-amerikanische Variante auch außerhalb der USA.
(Wikipedia: Lange und kurze Skala)
https://www.latimes.com/archives/la-xpm-1999-oct-01-mn-17288-story.htmlPeter0167 schrieb:immerhin ging schon mindestens eine misslungene Raumfahrtmission aufs Konto dieser dämlichen "Skalen"
Die Untersuchungskommission fand schnell den Grund für den Verlust der Sonde. Die Telemetriedaten ergaben, dass sie sich dem Mars nicht auf 150 km, sondern auf nur 57 km genähert hatte. In dieser Höhe ist die Marsatmosphäre so dicht, dass die Sonde durch die Reibungshitze zerstört wurde. Die Ursache dieses Navigationsfehlers war ebenfalls bald ermittelt: Während die NASA den Impuls p im Internationalen Einheitensystem (SI) mit der metrischen Einheit Ns berechnet hatte, wurde die Navigationssoftware des MCO vom Hersteller Lockheed Martin im imperialen System mit der Impulseinheit lbfs ausgelegt, die um den Faktor 1/4,45 geringere Werte liefert. Um einen durch den Solardruck auf das asymmetrisch angebrachte Solarpanel wirkenden Drall zu kompensieren, mussten mehrere Kurskorrekturen vorgenommen werden. Durch die unterschiedlichen Einheiten wurde der Kurs jedoch überkorrigiert und die Sonde viel zu nah an den Mars herangeführt.
(Wikipedia: Mars Climate Orbiter)
Ich krieg grob gerundet irgendwas um 2e11 Newton raus. Halten wir also mal die "2" als bestätigt fest... :-DAbahatschi schrieb:Ich schätze um die 2,3019E-34 N...also ein Elektron zu einem Proton...jetzt braucht man die Menge der Atome.
Irgendwann akzepiert man es entweder, oder findet den Fehler. ;-Dskagerak schrieb:Ist es nicht gar sehr erstaunlich dass bei 1000 Metern Abstand immer noch diese Anziehung wirkt?
Was meinst Du mit Fehler?Tripane schrieb:Irgendwann akzepiert man es entweder, oder findet den Fehler. ;-D
Naja, die Alternative zur Akzeptanz (auch "eigenartig" scheinender Zusammenhänge und Ergebnisse) einer im wissenschaftlichen Bereich erwiesenen Tatsache, ist doch die Fehlersuche/-findung, bzw. das Verfeinern einer Theorie. Was bleibt uns sonst?skagerak schrieb:Was meinst Du mit Fehler?
Willkommen im Club! :DPeter0167 schrieb:Dann habe ich mich wohl verrechnet, ich komme nur auf 3,4*10-12N. :(
2,1 x 10 hoch 27 Joule? Kann das stimmen? Das wäre verflucht viel Energie.Chemik schrieb:Und auf eine für die Trennung nötige Energie von
E = 2.1 * 1027 J
So hat 1 kg Antimaterie ein Energieäquivalent von 9 · 1016 JouleQuelle: https://de.wikibooks.org/wiki/Teilchenphysik:_Antimaterie
Zwischenergebnis: Ich teile die 50 milligramm (50e-6 kg) durch die Masse eine Protons (1,67e-27 kg) und erhalte daraus in brauchbarer Näherung eine Atomzahl von etwa 3e22Peter0167 schrieb:Dann habe ich mich wohl verrechnet, ich komme nur auf 3,4*10-12N. :(
Nicht nur die im Sauerstoff, 0,015% des Wasserstoffs schleppt auch noch ein zusätzliches Neutron mit sich rum. :)uatu schrieb:Das ist ein bisschen unfair gegenüber den Neutronen im Sauerstoff.