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Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

76 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Physik, Biologie, Chemie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

16.02.2024 um 08:11
Zitat von SagittariusBSagittariusB schrieb:Die Häufigkeitsverteilung der Spektrallinien ergibt ein Bekanntes Muster, das dem eines Schwarzen Strahlers bei 9000 Kelvin entspricht.
Interessant.
Könnte natürlich auch einfach Zufall sein.
Mir ist noch nicht richtig klar, was auf der y-Achse aufgetragen ist.
Zitat von SagittariusBSagittariusB schrieb:[Dann müsste ja eine Flasche Wasser im Weltall gefrieren, oder?]
Wenn keine Strahlungsquelle in der Nähe ist dann ja.
Wie lange dauert das wohl ungefähr?


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Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

16.02.2024 um 13:05
Zitat von SagittariusBSagittariusB schrieb:Das Kuriose daran ist, dass die Temperatur von 9000 Kelvin genau den Punkt markiert, als das Junge Universum im Gleichgewicht zwischen Strahlung und Materie stand
Nur mal kurz nachgefragt: Die 9000 K Gleichgewichtstemperatur nach dem Urknall waren zu einer Zeit, als das Universum zu 75 % aus Wasserstoff, zu 25 % aus Helium und zu 0,x % sonstigem bestand. Die 9000 K im Diagramm aus 250.000 Spektrallinien sind dagegen über alle Elemente ermittelt.

Wo soll da der Zusammenhang sein? Wie sähe ein Diagramm nur mit Wasserstoff und Helium aus? Wie kommt man bei nur ~100 chemischen Elementen überhaupt auf 250.000 Spektrallinien? Hat man hier Isotope doppelt und dreifach gezählt? (Isotope dürften nach meinem Verständnis keinen Unterschied machen, da sich Elektromagnetismus in der Hülle abspielt) Und gibt es überhaupt Spektrallinien, die bei verschiedenen Elementen exakt gleich sind, oder hat man hier Wellenlängenbereiche zusammengefasst?

Im verlinkten Artikel steht leider nichts davon;Allmy to the rescue!


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Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

16.02.2024 um 18:33
Zitat von Mr.StielzMr.Stielz schrieb:Wie kommt man bei nur ~100 chemischen Elementen überhaupt auf 250.000 Spektrallinien?
EmSpektrum

Weil ein Element mehrere Spektrallinien hat.

Grüße
Omega Minus


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Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

17.02.2024 um 00:22
Zitat von ArrakaiArrakai schrieb:Weshalb sollte das passieren?
Zunächst gefriert das Wasser in der Flasche und bringt diese am Gefrierpunkt zum
bersten. Weil das gefrierende Eis sich dabei stark ausdehnt.

Kommt das Gebrösel nun der (oder Einer) Sonne zu nahe, verdamft das Wasser sofort,
löst sich quasi auf. [zu staub, war unglücklich ausgedrückt 🙁 ]


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Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

17.02.2024 um 00:50
@stefan33

Das linke "relative frequency" steht für die Häufigkeit der entsprechenden Linien, bei dieser bestimmten Wellenlänge.
Zitat von stefan33stefan33 schrieb:Wie lange dauert das wohl ungefähr?
Die Flasche verhält sich im All genauso wie eine Irdische Thermoskanne. Auch hier wird mit Hilfe von Vakuum materialbedingte Wärmeleitung verhindert. Lediglich über Strahlung geht die Wärme verloren, dass dauert aber seine Zeit.

Eine 1 Liter Glasflasche bräuchte vermutlich mindestens einige Stunden um komplett durchzufrieren.


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Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

17.02.2024 um 00:58
@Mr.Stielz

Wie @OmegaMinus bereits schon aufzeigte, das Elektron eines Atoms kann mehrere - also höhere Energieniveaus- einnehmen, je nach Energie, bis es irgendwann vollständig ionisiert wird.
Daher kann Wasserstoff mit nur einem Elektron auch mehrere mögliche Spektrallinien haben.


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Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

17.02.2024 um 09:06
Zitat von SagittariusBSagittariusB schrieb:Das linke "relative frequency" steht für die Häufigkeit der entsprechenden Linien, bei dieser bestimmten Wellenlänge.
Ok, aber dann haben die linke und die rechte y-Achse wirklich gar nichts mit einander zu tun.
Ich halte das daher für Zufall, kombiniert mit geschickter Achsen-Skalierung.
Hinzu kommt, was ja auch im Originalartikel angedeutet wird, dass wir viele Übergänge nicht kennen.
Auch die ganz linken deutlichen Intensitäten werden unter den Tisch gekehrt.
Nun ja ... interessant bleibt es trotzdem, warum die Kurve gerade so aussieht.
Soweit ich sehe, kam da kein Follow-up und auch keine Zitate ...


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Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

17.02.2024 um 09:34
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Weil ein Element mehrere Spektrallinien hat.
Zitat von SagittariusBSagittariusB schrieb:Wie @OmegaMinus bereits schon aufzeigte, das Elektron eines Atoms kann mehrere - also höhere Energieniveaus- einnehmen, je nach Energie, bis es irgendwann vollständig ionisiert wird.
Daher kann Wasserstoff mit nur einem Elektron auch mehrere mögliche Spektrallinien haben.
Ja, das ist schon klar. Aber hier kommen wir im Durchschnitt auf "mehrere" = 2500. Das kommt mir nicht geheuer vor; die Physik kennt keine Unendlichkeiten.


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Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

17.02.2024 um 09:51
Hier das Element mit den meisten Linien: Thorium 20.000 Linien

https://physics.nist.gov/cgi-bin/ASD/lines_hold.pl?el=Th

Erstaunlich, was man da alles für Übergänge erzeugen kann, hätte ich nie gedacht.
Ich hätte so 100 oder 200 geschätzt.


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Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

25.02.2024 um 20:55
Zitat von stefan33stefan33 schrieb am 17.02.2024:Hier das Element mit den meisten Linien: Thorium 20.000 Linien
Das ist wirklich erstaunlich! Für mich sieht das so aus als müsste es dann mindestens 200 verschiedene Energieniveaus geben, mit im Optimalfall \frac{1}{2}n^2 verschiedenen Übergängen. Das hätte ich nicht erwartet angesichts der Tatsache, dass Energieniveaus von unten nach oben besetzt werden und praktisch alle besetzt sind.


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06.03.2024 um 15:40
Ein ungewöhnlicher Fall.
Immunantwort eines Mannes mit 217 Covid-Impfungen untersucht

Forschende der FAU finden keine negativen Auswirkungen auf das Immunsystem

Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Uniklinikums Erlangen haben einen Mann untersucht, der sich mehr als 200 Mal gegen Covid-19 hat impfen lassen. Sie waren durch Zeitungsberichte auf ihn aufmerksam geworden. Bislang war unklar, welche Auswirkungen eine solche Hypervakzinierung auf das Immunsystem hat. So gingen manche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler davon aus, dass die Abwehrzellen durch Gewöhnungseffekte weniger schlagkräftig werden. Bei dem Betroffenen ist das jedoch nicht der Fall: Das Immunsystem arbeitet bei ihm völlig normal. Bestimmte Abwehrzellen und Antikörper gegen SARS-CoV-2 kommen sogar deutlich häufiger vor als bei Menschen, die nur drei Impfungen erhalten haben. Die Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift Lancet Infectious Diseases*.

Mehr als 60 Millionen Menschen in Deutschland sind gegen das SARS-Coronavirus 2 geimpft, der überwiegende Teil von ihnen mehrfach. Der Mann, den die Forscherinnen und Forscher der FAU nun untersucht haben, hat sich nach eigenen Angaben aus persönlichen Gründen 217-mal vakzinieren lassen. 134 dieser Impfungen sind offiziell bestätigt.

„Wir sind durch Zeitungsberichte auf ihn aufmerksam geworden“, erklärt Privatdozent Dr. Kilian Schober vom Mikrobiologischen Institut - Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene (Direktor: Prof. Dr. Christian Bogdan). „Wir haben dann zu ihm Kontakt aufgenommen und ihn eingeladen, sich in Erlangen diversen Tests zu unterziehen. Daran hatte er auch großes Interesse.“ Schober und seine Kolleginnen und Kollegen wollten wissen, welche Folgen eine solche Hypervakzinierung hat: Wie verändert sich durch sie die Antwort des Immunsystems?
weiter -> https://www.fau.de/2024/03/news/wissenschaft/forschende-untersuchen-mann-mit-217-covid-impfungen/



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Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

10.03.2024 um 22:36
Youtube: How Physicists FINALLY Solved the Feynman Sprinkler Problem
How Physicists FINALLY Solved the Feynman Sprinkler Problem
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In welche Richtung rotiert eigentlich ein Sprinkler, wenn man den Rückwärtsgang einlegt und ihn Anti-Regen ansaugen lässt? Über diese Frage schlagen sich mit allen Wassern gewaschene Experten seit 140 Jahren die Köpfe ein. Selbst der große Experimentalphysiker Richard Feynman ist an diesem Problem gescheitert. Jetzt gibt es endlich eine Antwort.


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Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

15.03.2024 um 17:04
Vor kurzem hab ich einen alten Artikel über Gravitationswellen gelesen. Es ging um zwei Schwarze Löcher die in mehren Millionen Lichtjahren Entfernung miteinander Kollidiert sind und dabei mehrere Sonnenmassen an Energie durch Gravitationswellen ins All hinaus geschleudert haben.
Da wir ja mittlerweile in der Lage sind, diese Wellen auch auf der Erde nachzuweisen gilt deren Existenz als nahezu gesichert.
Mich hat deswegen folgende Frage interessiert:

Was wäre eigentlich wenn man sich in direkter Nähe zu einem solchen Ereignis aufhalten würde?
Könnte man etwas merken?

Also hab ich mal versucht zu rechnen.
Falls was nicht stimmen sollte, bitte melden.

Laut diesem Artikel https://www.mpg.de/6673043/aei_hannover_jb_2012 liegt bei einer Kollision von zwei Neutronensternen im Zentrum der Milchstraße, die bei uns durch Gravitationswellen verursachte Längenänderung (1 Km Messstrecke) bei 10-15 Meter. Der Raum wird dabei minimal gestaucht und gedehnt.

Umgerechnet auf einem Meter Strecke sind das 10-18 Meter Längenänderung, oder in Dezimal 0,000000000000000001 Meter.

Die Entfernung zum Galaktischen Zentrum entspricht etwa 1.688.406.392 AE (Astronomische Einheiten).

Ich gehe davon aus, dass auch Gravitationswellen proportional zum Quadrat des Abstands stärker werden sollten.




Sagen wir ich wollte mich dem Ereignis auf 1 AE nähern dann müsste ich rechnen:

1.688.406.392 AE / 230,65 = 1,002 AE

Umgekehrt also 0,000000000000000001 Meter x 230,65 = 0,000000001684 Meter

Die Längenänderung auf einem Meter beträgt also gerade mal 1 Nanometer in 1 AE Abstand zum Ereignis.
Selbst in dieser Nähe würde man wohl nix bemerken von den Gravitationswellen.



Bei einem Abstand von 1000 Kilometer zu den Neutronensternen, komme ich auf eine Längenänderung von 0,000245 Meter das sind nur etwa 0,2 Millimeter.
Ich gehe auch diesmal davon aus, dass man die Gravitationswellen nicht spüren würde.


Das ganze dient natürlich nur zur Anschauung nicht zur Nachahmung :) In der Realität hätte ein Mensch bei 1000 Km Abstand vermutlich ganz andere Sorgen als ein paar läppische Gravitationswellen.


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Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

15.03.2024 um 19:23
Die Beispiele machen Mal wieder Deutlich, mit welchen Energien man spielen müsste, um eine Warpblase oder eine Raumkrümmung zu bilden.

:mlp:


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Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

20.03.2024 um 09:04
Wieder was Neues ...
Wenn 1. April wäre, würde man hier einen Scherz vermuten.

Neu entdeckter Effekt verbindet Gewebe und Metall
Weiche und harte Stoffe zu verkleben, ist außerordentlich kompliziert. Man kann eine große Bandbreite von weichen Stoffen fest mit Metall- oder Graphitoberflächen verbinden. Dazu muss man zwischen diesen für kurze Zeit lediglich eine Spannung von wenigen Volt anlegen, anschließend haften die Materialien dauerhaft aneinander.
Die entstehende Klebewirkung zwischen den Stoffen ist oft so stark, dass das weiche Material eher durchreißt, als sich von der Oberfläche zu lösen. Wie die Verbindung zu Stande kommt, ist noch weitgehend unklar.
Funktioniert mit allerlei biologischen Materialien: Kartoffeln, Äpfel, Bananen, Tomaten, Knoblauch, Hähnchenbrust ...

Manche Stoffe, wie Tomaten oder Knoblauch, haften an der positiv geladenen Anode, während sich Äpfel mit der negativ geladenen Elektrode verbinden. Einige, wie Bananen, Zwiebeln oder Gelatine, verbinden sich mit beiden Elektroden. Gurken und Birnen dagegen kleben an keiner Seite. Welche Mechanismen hinter alldem stecken, ist unklar.

Quelle:
https://www.spektrum.de/news/neuer-effekt-klebt-gewebe-an-metall/2211449

Originalartikel:
https://pubs.acs.org/doi/full/10.1021/acscentsci.3c01593


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Erstaunliche Fakten aus den Naturwissenschaften

20.03.2024 um 13:13
Da bekommt der Spruch " Am Strom kleben bleiben " eine ganz neue Bedeutung :D


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