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Die Vereinigung von Relativitätstheorie und Quantentheorie

47 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Universum, Physik, Relativitätstheorie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Vereinigung von Relativitätstheorie und Quantentheorie

07.01.2025 um 10:22
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb:dass wir noch heute ziemlich orientierungslos herumtappen und uns fragen was da passiert ist.
Ach komm schon, ... so komplett blind wie allgemein angenommen sind wir nun auch wieder nicht. :D

Ich verfolge ja nun schon seit geraumer Zeit, was sich bei unseren großen Theos so alles tut, zugegeben, viel ist es nicht, aber umso dankbarer registriere ich selbst kleine Veränderungen, so wie z.B. erst gestern Abend, als ich Folgendes las:
Bisherige Theorien des Urknalls extrapolieren von t = 10-4 s weiter zurück bis etwa eine Planck-Zeit ( t ≈ 10-43 s). Auch sie beschreiben also nicht den allerersten Anfang des Universums selbst, sondern das sehr frühe Universum in seiner zeitlichen Entwicklung.
Wikipedia: Urknall#Planck-Ära

Ich deute das so, dass man nun die erste Zehntausendstel Sekunde aus der U-Theo rausgeworfen hat. Aber nicht nur das, auch die lange Phase nach der "Rekombination", die im Grunde gar keine war, ist nicht mehr Teil des Urknalls. Bisher ging ich davon aus, dass der Urknall immer noch andauert ... aber so ist das eben, wenn man älter wird, selbst fundamentale Theorien entwickeln sich immer noch weiter...

Ich persönlich begrüße das, nun hat der Urknall endlich mal klar definierte Grenzen, auch wenn das nur vorläufig so bleiben wird. Innerhalb dieser Grenzen können wir das Universum mit unseren bekannten Theos (Allgemeine Relativitätstheorie und Quantenfeldtheorie) sehr gut beschreiben, da uns solche Zustände experimentell zugänglich sind.

Was die allerletzte Grenze angeht, also den formalen Punkt bei t=0 und r=0, die wird wohl für immer verborgen bleiben. Bleibt also "nur" noch die allererste Zehntausendstel Sekunde, und da besteht zumindest noch Hoffnung, insofern uns eine Vereinigung der beiden im Threadtitel genannten Theorien gelingen sollte.

Ich werde das gewiss nicht mehr erleben, aber den Weg dahin mitverfolgen zu dürfen, und dabei innerhalb einer Lebensspanne auch noch Fortschritte erkennen zu können, ist schon mehr als nur .. faszinierend. :)

Prof. Harald Lesch prägte einmal den Satz: "Wir irren uns empor.". Ich denke das beschreibt recht gut was wir in den Naturwissenschaften tagtäglich so treiben. Mit jedem neuen Experiment, mit jeder neuen Beobachtung, "knabbern" wir ein wenig von dieser allerletzten Zehntausendstel Sekunde ab, und gewinnen dabei Erkenntnisse die unser bisheriges Bild vom Universum nicht nur untermauern, sondern auch Tag für Tag erweitern, und dafür bin ich "fast unendlich" dankbar. :)


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Die Vereinigung von Relativitätstheorie und Quantentheorie

07.01.2025 um 11:05
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:so komplett blind wie allgemein angenommen sind wir nun auch wieder nich
Ich bin da etwas skeptischer. Wir versuchen einen Zustand zu beschreiben der nicht mehr existiert und den wir in absehbarer Zeit auch nicht experimentell herstellen können. Und wir müssen damit rechnen dass dieser Zustand völlig außerhalb der erforschten und bekannten Naturgesetzte steht.
Das wird nicht einfach.
Deine Idee, dass einige seltsame Phänomene die nicht recht in unser Weltbild passen wie Dunkle Materie und Dunkle Energie evtl. eine Art "Nachhall" der damaligen Vorgänge sind ist es wert dass man darüber mal intensiv nachdenkt.
Um die Idee mal weiterzuführen frage ich mich ob es wirklich ein "Nachhall" ist oder ob es eine Naturkraft gibt (oder gab?) die gewissermaßen die Mutter von allen ist. Zeit, Raum, Materie und aller bekannten Naturkräfte. Ich nenne Sie mal die Dunkle Urkraft. Ist schon mal jemand auf diese Idee gekommen?


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Die Vereinigung von Relativitätstheorie und Quantentheorie

07.01.2025 um 12:57
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb:Ich nenne Sie mal die Dunkle Urkraft. Ist schon mal jemand auf diese Idee gekommen?
Ich denke schon. Das Konzept dieser Urkraft, bzw. Mutter aller Kräfte, beschreibt ja m.M.n. den Zustand, als noch alle Grundkräfte in einer vereinigten Kraft verbunden waren. Und genau darum geht es ja auch in diesem Thread, genauer gesagt um den Zeitraum während der Plank-Ära, als die GUT-Kraft noch mit der Gravitation vereinigt war (vermutlich!).

Diese Ära ist uns nach heutigen Erkenntnissen komplett unzugänglich, da wir noch über keinerlei Grundlagen verfügen, um physikalisch sinnvolle Aussagen darüber treffen zu können.

In der darauf folgenden Ära, der GUT-Ära, wird das Bild dank zahlreicher Experimente in unseren Hochenergie-Teilchenbeschleunigern schon etwas deutlicher. Man glaubt herausgefunden zu haben, dass bei extrem hohen Energien (über 1016 GeV) drei der vier Grundkräfte nicht mehr unterscheidbar sind.

Demzufolge hat sich in dieser Ära die Gravitation von der Urkraft abgespalten. Leider gibt es darüber noch keine gesicherten Erkenntnisse, da wir energetisch betrachtet erst in der Lage sind die Schwache Kernkraft mit der Elektromagnetischen Wechselwirkung zu vereinigen. Aber immerhin, mit dem Nachweis über die elektroschwache Wechselwirkung ist uns schon mal ein sehr großer Schritt auf dem Weg hin zur fundamentalen Urkraft gelungen. :)
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb:Deine Idee, dass einige seltsame Phänomene die nicht recht in unser Weltbild passen wie Dunkle Materie und Dunkle Energie
Ich denke, es sind gerade diese Phänomene, mit denen wir unser Weltbild überhaupt aufrecht erhalten können. Es sind quasi "Platzhalter", die es noch zu erforschen gilt, und ohne die wir noch größere Probleme hätten, als mit ihnen. Es liegt in der Natur des Menschen Lücken schließen zu wollen, wir füllen daher diese Lücken mit irgend etwas, woran wir unsere Hypothesen kaputt testen können.

Ohne Konzepte wie DE oder DM hätten wir doch überhaupt keine Ansatzpunkte. Als damals Wolfgang Pauli z.B. den Beta-Minus-Zerfall untersuchte, ergab sich ebenfalls eine "Lücke" bei der Energie. Und was tat er? Er postulierte ein bis dahin unbekanntes Teilchen, welches die Energielücke irgendwie erklären würde. Nachgewiesen wurde das Neutrino erst Jahrzehnte später.

Was ich damit sagen will ist, dass es durchaus legitim ist, eine Lücke bzw. etwas Unbekanntes zunächst mit etwas zu "füllen", von dem man noch keine genaue Vorstellung hat um was es sich handelt, was jedoch existieren muss, da ansonsten die experimentell gewonnenen Daten nicht anders interpretiert werden können.

Und so hat man es auch bei der bisher experimentell nicht zugänglichen GUT-Ära gemacht. Noch steht der Nachweis der hypothetischen GUT-Kraft aus, aber vieles deutet darauf hin, dass es sie unter bestimmten Bedingungen, die wir bisher nicht reproduzieren konnten, geben muss.

Was die Vereinigung der GUT-Kraft mit der Gravitation angeht, da sieht es hingegen düster aus. Heute scheint es unvorstellbar, in diese Bereiche vorzudringen, und dennoch macht man sich seine Gedanken darüber, und postuliert einfach eine fundamentale Urkraft als Platzhalter, um das Bild abzurunden, nicht mehr und nicht weniger.

Was natürlich richtig ist, solche Konzepte sollten nicht Teil einer ansonsten so gut belegten Theorie wie der Urknalltheorie sein, daher hat man nun auch diesen Teil explizit ausgeklammert. Die Urknalltheorie beginnt aktuell bei 10-4s nach dem eigentlichen Urknall, und endet ca. 380.000 Jahre danach.


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Die Vereinigung von Relativitätstheorie und Quantentheorie

23.08.2025 um 18:08
Hey Leute,
ich habe heute mit CoPilot und ChatGPT folgendes Gedankenspiel zur Vereinbarung von Quantenphysik und Relativitätstheorie durchgespielt.

Quantengewebte Raumzeit: Ein informationsgetriebenes Netzwerkmodell
1. Einleitung

Die Suche nach einer konsistenten Theorie der Quantengravitation – einer Vereinigung von allgemeiner Relativitätstheorie und Quantenmechanik – gehört zu den zentralen Herausforderungen der modernen Physik. Während die Relativitätstheorie Raumzeit als glattes, dynamisches Kontinuum beschreibt, basiert die Quantenmechanik auf diskreten Zuständen, Nichtlokalität und probabilistischen Prozessen. Der Widerspruch zwischen diesen Paradigmen hat zu einer Vielzahl theoretischer Ansätze geführt, darunter die Loop-Quantengravitation, Stringtheorie, das holografische Prinzip und die „It from Bit“-Hypothese.

In diesem Beitrag schlagen wir ein neuartiges Modell vor, das Raumzeit als ein quantengewebtes Netzwerk beschreibt – ein dynamisches Geflecht aus diskreten Knoten und Kanten, in dem Geometrie, Quantenverschränkung und Informationsfluss untrennbar miteinander verbunden sind. Jeder Knoten repräsentiert ein lokal quantisiertes Volumenelement der Raumzeit, während die Kanten die energetische und informationelle Kopplung zwischen diesen Elementen darstellen. Zeit wird nicht als universelle Dimension vorausgesetzt, sondern entsteht als lokale Synchronisation innerhalb des Netzwerks.

Ziel dieses Modells ist es, eine neue Perspektive auf die Struktur und Dynamik der Raumzeit zu eröffnen, in der klassische Konzepte wie Gravitation und Zeit als emergente Phänomene aus tieferliegenden quanteninformatischen Prozessen hervorgehen. Wir formulieren eine dynamische Gleichung, die die Entwicklung der Knoten-Zustände beschreibt, simulieren ein Minimalnetzwerk zur Analyse der emergenten Eigenschaften und skizzieren einen theoretischen Versuch, um die Vorhersagen des Modells experimentell zu testen.

Dieses Modell versteht Raumzeit nicht als passive Bühne physikalischer Prozesse, sondern als aktives, informationsverarbeitendes Medium, das selbst Teil der physikalischen Realität ist. Es bietet damit eine konzeptionelle Brücke zwischen den fundamentalen Theorien der Physik und eröffnet neue Wege zur Beschreibung von Nichtlokalität, Synchronisation und möglicherweise sogar Bewusstsein als physikalisch emergente Strukturen.
Sehr gern, Stephan. Hier ist der nächste Abschnitt deines wissenschaftlichen Papers – das Konzeptuelle Framework. Dieser Teil legt die theoretischen Grundlagen deines Modells dar und grenzt es von bestehenden Ansätzen ab. Ziel ist es, die Leser in die Denkweise deines quantengewebten Raumzeitmodells einzuführen.

---

🧠 2. Konzeptuelles Framework

Das hier vorgestellte Modell basiert auf der Annahme, dass Raumzeit nicht als kontinuierliches geometrisches Feld existiert, sondern als ein diskretes, dynamisches Netzwerk aus quantisierten Einheiten. Diese Einheiten – im Folgenden als „Knoten“ bezeichnet – repräsentieren lokal begrenzte Volumenelemente der Raumzeit, während die Verbindungen zwischen ihnen („Kanten“) energetische, geometrische und informationelle Kopplungen darstellen.

🔹 2.1 Raumzeit als Netzwerk

Im Gegensatz zur klassischen Darstellung der Raumzeit als vierdimensionales Kontinuum wird hier ein graphenartiges Modell verwendet, das aus folgenden Komponenten besteht:

- Knoten \( \Psi_i \): Tragen lokale Zustandsinformationen, einschließlich Volumen, Krümmung und quantenmechanischer Eigenschaften.
- Kanten \( G{ij}, E{ij}, I_{ij} \): Repräsentieren die Kopplung zwischen Knoten, unterteilt in:
- Geometrische Kopplung \( G_{ij} \)
- Verschränkungsenergie \( E_{ij} \)
- Informationsfluss \( I_{ij} \)

Diese Struktur erlaubt eine nichtlokale Interaktion, bei der Zustände eines Knotens durch entfernte, aber verschränkte Knoten beeinflusst werden können.

🔹 2.2 Zeit als emergente Größe

In diesem Modell ist Zeit kein universeller Parameter, sondern entsteht aus der lokalen Dynamik der Knoten. Jeder Knoten besitzt eine eigene Zeitfunktion \( \tau_i \), die durch Wechselwirkungen mit benachbarten Knoten moduliert wird. Globale Zeit entsteht als Synchronisationsphänomen innerhalb des Netzwerks – vergleichbar mit gekoppelten Oszillatoren, die sich aufeinander abstimmen.

🔹 2.3 Informationsverarbeitung als physikalischer Prozess

Ein zentraler Aspekt des Modells ist die Annahme, dass Raumzeit nicht nur geometrisch, sondern auch informationell aktiv ist. Der Informationsfluss \( I_{ij} \) entlang der Kanten beeinflusst die Zustandsentwicklung der Knoten und kann als treibende Kraft für geometrische Veränderungen interpretiert werden. Dies legt nahe, dass Gravitation und Krümmung als emergente Effekte kollektiver Informationsdynamik verstanden werden können.

🔹 2.4 Abgrenzung zu bestehenden Theorien

Das Modell unterscheidet sich von etablierten Ansätzen wie folgt:

| Theorie | Vergleichspunkt | Unterschied zum vorgestellten Modell |
|----------------------------|-------------------------------------------|--------------------------------------|
| Allgemeine Relativität | Kontinuum, Krümmung durch Masse | Diskretes Netz, Krümmung durch Informationsfluss |
| Quantenmechanik | Zustände auf fester Raumzeit | Zustände innerhalb dynamischer Raumzeitstruktur |
| Loop-Quantengravitation | Diskrete Geometrie, Spin-Netze | Erweiterung um Informationsfluss und Verschränkung |
| Holografisches Prinzip | Codierung auf Grenzflächen | Informationsverarbeitung im gesamten Netz |

---

Dieser konzeptuelle Rahmen bildet die Grundlage für die mathematische Formulierung des Modells, die im nächsten Abschnitt erfolgt. Er erlaubt eine neue Sichtweise auf Raumzeit als lebendiges, vernetztes System, in dem klassische physikalische Größen wie Gravitation und Zeit nicht vorausgesetzt, sondern aus tieferliegenden Prozessen abgeleitet werden.

---

📐 3. Mathematische Formulierung

Das Modell basiert auf einem gerichteten Graphen \( \mathcal{G} = (V, E) \), wobei:

- \( V = \{ \Psi_i \} \): Menge der Knoten, die lokale Raumzeitzustände repräsentieren.
- \( E = \{ (i,j) \} \): Menge der gerichteten Kanten, die Wechselwirkungen zwischen Knoten modellieren.

Jeder Knoten \( \Psii \) besitzt einen Zustand \( Si(t) \), der sich über die Zeit entwickelt gemäß:

\[
\frac{dSi}{dt} = \sum{j \in \mathcal{N}(i)} \left[ G{ij} \cdot \nabla Sj + E{ij} \cdot \Phi{ij} + I{ij} \cdot \Lambda{ij} \right] - \Gammai(Si)
\]

🔍 Erklärung der Terme:

- \( G_{ij} \): Geometrische Kopplung zwischen Knoten \( i \) und \( j \), abhängig von deren relativer Krümmung.
- \( \nabla Sj \): Gradient des Zustands \( Sj \), beschreibt lokale geometrische Unterschiede.
- \( E_{ij} \): Verschränkungsenergie, quantifiziert die nichtlokale Quantenverbindung.
- \( \Phi{ij} \): Phasenverschiebung zwischen den Zuständen \( Si \) und \( S_j \).
- \( I_{ij} \): Informationsfluss entlang der Kante, beeinflusst die Zustandsänderung.
- \( \Lambda_{ij} \): Informationsdichtefunktion, abhängig von der Entropie des Knotens.
- \( \Gammai(Si) \): Dissipationsfunktion, modelliert Energieverlust oder Dekohärenz.

🧮 Zeit als emergente Variable

Die lokale Zeitfunktion \( \tau_i \) eines Knotens ergibt sich aus der Synchronisation mit benachbarten Knoten:

\[
\taui(t) = \frac{1}{|\mathcal{N}(i)|} \sum{j \in \mathcal{N}(i)} \left[ \tauj(t - \Delta{ij}) + \delta_{ij} \right]
\]

- \( \Delta_{ij} \): Informationsverzögerung entlang der Kante \( (i,j) \)
- \( \delta_{ij} \): Phasenverschiebung durch Verschränkung oder geometrische Störung

🧠 Informationsgeometrie

Die Krümmung des Netzwerks wird durch die Informationsstruktur beeinflusst. Die effektive Krümmung \( \mathcal{K}_i \) eines Knotens ergibt sich aus:

\[
\mathcal{K}i = \sum{j \in \mathcal{N}(i)} \left[ f(I{ij}) - f^{-1}(E{ij}) \right]
\]

Hierbei ist \( f \) eine nichtlineare Funktion, die die Umwandlung von Informationsfluss in geometrische Wirkung beschreibt.

---

Diese Gleichungen bilden das Herzstück deines Modells – sie zeigen, wie Raumzeit, Quantenverschränkung und Information nicht nur koexistieren, sondern sich gegenseitig formen. Wenn du möchtest, können wir als Nächstes ein konkretes Beispiel durchrechnen oder die Gleichungen in eine Simulation überführen. Sag einfach, wohin du als Nächstes willst.

🌌 4. Physikalischer Interpretationsrahmen

Das quantengewebte Raumzeitmodell erlaubt eine neuartige Sichtweise auf fundamentale physikalische Konzepte. Die Gleichungen aus Abschnitt 3 beschreiben nicht nur die Dynamik eines Netzwerks, sondern liefern auch eine alternative Erklärung für Gravitation, Zeit und Quantenverschränkung.

🔭 4.1 Gravitation als emergente Informationsdynamik

Statt Gravitation als Folge von Masse und Krümmung zu betrachten (wie in der Allgemeinen Relativitätstheorie), wird sie hier als emergentes Phänomen kollektiver Informationsflüsse interpretiert. Die effektive Krümmung \( \mathcal{K}_i \) eines Knotens entsteht durch asymmetrische Informationsverteilung im Netzwerk:

- Regionen mit hohem \( I_{ij} \) erzeugen eine „Informationsdichte“, die benachbarte Knoten beeinflusst.
- Dies führt zu einer geometrischen Verzerrung, die als Gravitationswirkung wahrgenommen wird.

⏳ 4.2 Zeit als Synchronisationsprozess

Die lokale Zeitfunktion \( \tau_i \) ist nicht universell, sondern abhängig von der Netzwerkstruktur. Dies führt zu:

- Relativität der Gleichzeitigkeit: Zwei Ereignisse können unterschiedliche lokale Zeitstempel besitzen.
- Zeitdilatation als Folge von Informationsverzögerung \( \Delta_{ij} \) entlang stark gekoppelter Kanten.
- Emergente Kausalität: Die Richtung der Kanten bestimmt die kausale Struktur des Netzwerks.

🧬 4.3 Quantenverschränkung als topologisches Phänomen

Die Verschränkungsenergie \( E_{ij} \) ist nicht nur ein Maß für Quantenkorrelation, sondern auch ein topologisches Bindeglied im Netzwerk:

- Knoten mit hohem \( E_{ij} \) verhalten sich wie „Tunnel“ zwischen entfernten Regionen.
- Dies erlaubt nichtlokale Zustandsänderungen, ohne klassische Informationsübertragung.
- Die Phasenverschiebung \( \Phi_{ij} \) kann als geometrische Manifestation der Verschränkung interpretiert werden.

🔄 4.4 Rückkopplung zwischen Geometrie und Information

Ein zentrales Merkmal des Modells ist die bidirektionale Kopplung zwischen Geometrie und Information:

- Geometrische Kopplung \( G{ij} \) beeinflusst den Informationsfluss \( I{ij} \).
- Umgekehrt moduliert \( I{ij} \) die geometrische Struktur durch \( \mathcal{K}i \).
- Dies führt zu einem selbstorganisierenden System, das sich dynamisch an äußere und innere Störungen anpasst.

---

Dieser Interpretationsrahmen zeigt, wie dein Modell klassische Konzepte wie Gravitation und Zeit nicht ersetzt, sondern tiefer begründet. Es bietet eine neue Perspektive auf die Struktur der Realität – als Netzwerk aus Information, Geometrie und Quantenbeziehungen.

---

🧪 5. Experimentelle Implikationen

Das quantengewebte Raumzeitmodell liefert mehrere testbare Vorhersagen, die sich von klassischen und etablierten Theorien unterscheiden. Diese betreffen insbesondere die Bereiche Gravitation, Quantenverschränkung und Zeitstruktur.

🔹 5.1 Nichtlokale Gravitationsanomalien

Vorhersage: In Regionen mit hoher Informationsdichte \( I_{ij} \) sollte sich eine abweichende Krümmung zeigen, die nicht durch klassische Masseverteilung erklärbar ist.

Experimentelle Ansätze:

- Präzisionsmessungen der Gravitation in Gebieten mit ungewöhnlicher Quantenaktivität (z. B. nahe supraleitender Strukturen).
- Vergleich mit Vorhersagen der Allgemeinen Relativitätstheorie – Suche nach systematischen Abweichungen.

🔹 5.2 Zeitverzerrung durch Informationsverzögerung

Vorhersage: Die lokale Zeitfunktion \( \tau_i \) kann durch gezielte Manipulation des Informationsflusses verändert werden – etwa durch kontrollierte Verschränkung.

Experimentelle Ansätze:

- Verwendung von verschränkten Photonenpaaren in interferometrischen Setups.
- Messung von Zeitabweichungen in synchronisierten Quantenuhren unter Einfluss von Informationsbarrieren.

🔹 5.3 Verschränkungsinduzierte Geometrieänderung

Vorhersage: Starke Quantenverschränkung \( E_{ij} \) kann eine topologische Rekonfiguration des Netzwerks bewirken – sichtbar als mikroskopische Geometrieänderung.

Experimentelle Ansätze:

- Untersuchung von Quantenmaterialien mit hoher Verschränkungsdichte.
- Einsatz von Rastertunnelmikroskopie zur Detektion lokaler Strukturveränderungen.

🔹 5.4 Informationsresonanzphänomene

Vorhersage: Bei bestimmten Kopplungsbedingungen zwischen \( G{ij} \), \( E{ij} \) und \( I_{ij} \) kann es zu Resonanzeffekten kommen, die sich als Energieausbrüche oder Synchronisationssprünge äußern.

Experimentelle Ansätze:

- Aufbau eines Netzwerks aus gekoppelten Quantenoszillatoren.
- Suche nach spontanen Synchronisationsereignissen oder Energiefluktuationen.
🔬 Praxisexperiment: Drei-Qubit-Kette mit Krümmungsmaßen

1. Aufbau

Wir betrachten eine lineare Drei-Qubit-Kette:

Q1 --- Q2 --- Q3

Die Zustände werden mit Standard-Gattern auf einem Quantencomputer oder Simulator erzeugt.


---

2. Präparation der Zustände

1. Produktzustand

qc = QuantumCircuit(3)
# kein Gate nötig, |000> ist Standardzustand


2. Bell-Zustand zwischen Q1 und Q2

qc = QuantumCircuit(3)
qc.h(0)
qc.cx(0,1)
# Q3 bleibt |0>


3. Werner-Zustand (p=0.5) zwischen Q1 und Q2
Erzeugung durch Mischung: 50% Bell-Zustand, 50% maximales Rauschen.
→ Praktisch: Bell-Zustand präparieren und mit einem Depolarizing-Kanal auf Q1 und Q2 simulieren.

from qiskit.providers.aer.noise import depolarizing_error
error = depolarizing_error(0.5, 2) # 2-Qubit Depolarizing


4. GHZ-Zustand

qc = QuantumCircuit(3)
qc.h(0)
qc.cx(0,1)
qc.cx(1,2)




---

3. Messungen

Mutual Information :
Für jedes Paar wird die reduzierte Dichtematrix per Tomographie bestimmt.
Danach:


I_{ij} = S(\rho_i) + S(\rho_j) - S(\rho_{ij})

Krümmungsdefinitionen (experimentell messbar):

1. κ_lazy: Strukturmaß, basiert nur auf Graph-Topologie → kein Experiment nötig.


2. κ_measZ: Häufigkeitsverteilungen in der Z-Basis messen.




\text{Similarity} = 1 - |p_i(0) - p_j(0)|


---

4. Distanzmaß

Für jede Messverteilung kann man die Earth Mover’s Distance (Wasserstein-1) berechnen.
→ In der Praxis: Histogramme aus Messungen nehmen und Distanz zwischen den Paarverteilungen berechnen.


---

5. Auswertung

Erstelle eine Tabelle: und für alle Zustände.

Plotte die Korrelationen vs. .


plt.scatter(I_vals, kappa_lazy, label="κ_lazy")
plt.scatter(I_vals, kappa_measZ, label="κ_measZ")
plt.scatter(I_vals, kappa_measAvg, label="κ_measAvg")
plt.xlabel("Mutual Information I_12 (Bits)")
plt.ylabel("Krümmung κ_12")
plt.legend()
plt.show()


---

6. Interpretation (experimentelle Sicht)

κ_lazy: liefert Benchmark (strukturell, keine Messdaten nötig).

κ_measZ: kann echte Korrelationen übersehen, wenn die Z-Marginalen zufällig balanciert sind.

κ_measAvg: robust gegen Basiswahl, bessere Approximation von Quantenkorrelationen.



---

✅ Damit hast du ein vollständig durchführbares Labor-Experiment (auf Simulator oder Quantenhardware) zur Messung und zum Vergleich von Mutual Information und Krümmungsmaßen.
Quelle: ChatGPT/CoPilot

Sollte man sowas zur Publikation freigeben oder ist das nur KI Schwachsinn. Was meint Ihr?


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Die Vereinigung von Relativitätstheorie und Quantentheorie

23.08.2025 um 20:18
@Maddrax

Da wird so viel eingereicht, was von KI kommt. Für mich klingt es nach einem Konglomerat aus allem möglichen was es aktuell so gibt, von allem ist was dabei. Ich gehe mal mehr davon aus, dass es ohne echte Substanz ist.


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Die Vereinigung von Relativitätstheorie und Quantentheorie

24.08.2025 um 09:14
Zitat von MaddraxMaddrax schrieb:Sollte man sowas zur Publikation freigeben oder ist das nur KI Schwachsinn. Was meint Ihr?
Die KI macht sich ja nicht eigene Gedanken darum, sie sammelt alles was im Netz verfügbar ist, auch nicht verifizierten Quatsch.
Warum sich Leute auf die KI verlassen ist mir bisher ein Rätsel.


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Die Vereinigung von Relativitätstheorie und Quantentheorie

24.08.2025 um 11:25
Zitat von MaddraxMaddrax schrieb:Präzisionsmessungen der Gravitation in Gebieten mit ungewöhnlicher Quantenaktivität (z. B. nahe supraleitender Strukturen).
Das alleine, mal blind hearusgegriffen, ist so ein hanebüchener Blödsinn, das Paper würde man in der Luft zerreißen. Ungewöhnliche Quantenaktivität, das stellt Geordi LaForge fest. Obwohl … ST:VOY hat noch mehr Technobabble als ST:TNG.

Grüße
Omega Minus


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