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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

22 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wissenschaft, Bewusstsein, Spiritualität ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Maria Strømme Bewusstsein Theorie

09.02.2026 um 19:42
Bewusstsein vor dem Universum – Die Idee eines ursprünglichen Feldes

Die zentrale Idee, die mit dem Namen Maria Strømme verbunden wird, stellt eine der radikalsten Umkehrungen unseres bisherigen Weltbildes dar. Sie beginnt mit einer einfachen, aber folgenreichen Frage: Was, wenn Bewusstsein nicht das Produkt des Universums ist – sondern dessen Ursprung? Was, wenn Raum, Zeit, Materie und Energie nicht die Grundlage allen Seins bilden, sondern selbst aus etwas Tieferem hervorgehen? In diesem Ansatz ist Bewusstsein nicht etwas, das im Universum entsteht, sondern etwas, aus dem das Universum hervorgeht.

In der klassischen Naturwissenschaft gilt Bewusstsein als Nebenprodukt hochkomplexer Materie. Gehirne erzeugen Gedanken, Neuronen erzeugen Erleben, und ohne biologische Struktur gibt es kein inneres Erfahren. Strømmes Ansatz kehrt diese Richtung um. Sie geht davon aus, dass Bewusstsein ontologisch primär ist – das heißt: Es existiert unabhängig von physikalischen Strukturen und ist ihnen zeitlich wie logisch vorgelagert. Das Universum erscheint in diesem Bild nicht als tote Bühne, auf der irgendwann Leben erwacht, sondern als Ausdruck eines bereits vorhandenen Bewusstseinsfeldes.

Dieses Bewusstseinsfeld ist nicht personal im menschlichen Sinn. Es denkt nicht wie ein Mensch, hat keine Emotionen oder Absichten im psychologischen Sinne. Vielmehr ist es eine formlose, allgegenwärtige Awareness, ein reines „Gewahrsein“, das noch keine Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt kennt. In diesem Zustand gibt es kein Innen und Außen, kein Hier und Dort, kein Vorher und Nachher. Zeit existiert noch nicht, Raum existiert noch nicht. Es gibt nur Potenzial.

Erst durch einen inneren Differenzierungsprozess – den man als Bewegung, Impuls oder Selbstbezug des Bewusstseins beschreiben kann – beginnt dieses Feld, sich zu strukturieren. Aus der vollkommenen Einheit entstehen erste Unterscheidungen. Diese Unterscheidungen sind nicht räumlich, sondern logisch: etwas wird erfahrbar, weil es sich von etwas anderem abhebt. In diesem Moment beginnt Realität im eigentlichen Sinn. Raum und Zeit entstehen nicht als Container, sondern als Ordnungsprinzipien von Erfahrung.

In diesem Modell ist Raum keine leere Ausdehnung, sondern eine Beziehung zwischen Bewusstseinszuständen. Zeit ist kein objektiver Fluss, sondern die Abfolge von Zustandsänderungen innerhalb des Bewusstseinsfeldes. Materie schließlich ist die stabilisierte, wiederholbare Form solcher Zustände – eine Art geronnene Erfahrung. Das Universum ist damit kein mechanisches System, sondern ein dynamisches Muster innerhalb eines universellen Bewusstseins.

Individuelle Bewusstseine – also das, was wir als „Ich“ erleben – sind in dieser Sichtweise keine isolierten Einheiten, sondern lokale Fokussierungen dieses universellen Feldes. Ähnlich wie Wellen im Ozean keine eigenen Substanzen sind, sondern Bewegungen desselben Wassers, sind individuelle Bewusstseine temporäre Selbstorganisationen eines allumfassenden Bewusstseins. Das Gehirn erzeugt Bewusstsein nicht, sondern wirkt wie ein Filter, ein Empfänger oder ein Resonanzorgan, das einen bestimmten Ausschnitt dieses Feldes erfahrbar macht.

Diese Perspektive erlaubt es, Phänomene zu denken, die im materialistischen Weltbild schwer erklärbar sind: Nahtoderfahrungen, außerkörperliche Wahrnehmungen, das Gefühl von Einheit in tiefen meditativen Zuständen oder die intuitive Gewissheit vieler Menschen, dass Bewusstsein nicht mit dem Tod endet. Wenn Bewusstsein nicht an Raum, Zeit oder Materie gebunden ist, dann ist der Tod des Körpers kein Ende des Bewusstseins, sondern lediglich das Ende einer bestimmten Fokussierung. Das individuelle Erleben löst sich wieder in das Feld auf, aus dem es hervorgegangen ist.

Wichtig ist dabei: Diese Theorie behauptet nicht, dass alles beliebig oder rein subjektiv sei. Im Gegenteil – sie versucht, eine tiefere Objektivität zu formulieren. Nicht Materie ist das Fundament der Realität, sondern Bewusstsein selbst. Naturgesetze wären in diesem Sinn keine externen Regeln, sondern stabile Muster innerhalb des Bewusstseinsfeldes. Das Universum folgt Gesetzmäßigkeiten, weil Bewusstsein sich kohärent organisiert.

Gleichzeitig bleibt dieser Ansatz bewusst an der Grenze zwischen Physik, Philosophie und Metaphysik. Er ist kein abgeschlossenes Modell, sondern ein Denkrahmen. Er lädt dazu ein, das Verhältnis von Beobachter und Beobachtetem neu zu betrachten, die Rolle des Menschen im Kosmos anders zu verstehen und Wissenschaft nicht länger als Beschreibung einer rein äußeren Welt zu begreifen, sondern als Teil eines größeren Bewusstseinsprozesses.

Im Kern sagt diese Sichtweise: Das Universum ist nicht zuerst da gewesen und hat dann Bewusstsein hervorgebracht. Vielmehr war Bewusstsein immer schon da – und das Universum ist seine Form, seine Bewegung, sein Ausdruck. Alles, was existiert, ist letztlich Bewusstsein in Erscheinung.

Quelle: Maria Strømme

https://www.uu.se/en/news/2025/2025-11-24-consciousness-as-the-foundation---new-theory-of-the-nature-of-reality

https://pubs.aip.org/aip/adv/article/15/11/115319/3372193/Universal-consciousness-as-foundational-field-A


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

09.02.2026 um 19:57
Zitat von KingOsborne88KingOsborne88 schrieb:Das Universum ist nicht zuerst da gewesen und hat dann Bewusstsein hervorgebracht. Vielmehr war Bewusstsein immer schon da – und das Universum ist seine Form, seine Bewegung, sein Ausdruck. Alles, was existiert, ist letztlich Bewusstsein in Erscheinung.
Bloße Behauptung. Wo ist da der wissenschaftliche Kern, über den man hier diskutieren kann?


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

10.02.2026 um 19:42
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Bloße Behauptung.
Ich behaupte dann mal, es gibt überhaupt kein Bewußtsein. Jede Äußerung desselben ist gekoppelt an materielle Vorgänge. Bewußtsein ist also nur eine [mehr oder weniger unbedeutende] Eigenschaft des Materiellen.
Bin ich jetzt berühmt?


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

10.02.2026 um 20:02
Zitat von Nobby_NobbsNobby_Nobbs schrieb:Bin ich jetzt berühmt?
Hast Du eine wissenschaftliche Karriere gemacht? Nein? Dann bist Du nicht berühmt ... ;)

Aber mal zum Thema: Maria Strömme ist auf ihrem Fachgebiet ja durchaus eine Kapazität. Ihre Ausarbeitung hingegen liefert nichts an Wissenschaft, dafür aber einen metaphysischen Perspektivwechsel, so dass das Thema eigentlich in den Bereich Philosophie gehört. Man kann diesen Perspektivwechsel ja mal durchspielen und sehen, was sich daraus bezüglich der Interpretation wissenschaftlicher Forschungsergebnisse ergibt und dann diese Ergebnisse mit den auf bisher übliche Weise vorgenommenen Interpretationen abgleichen.

Ich erwarte dabei bezüglich des wissenschaftlichen Gehalts keine Unterschiede, aber man wird ja sehen, was sich daraus ergibt.


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

10.02.2026 um 20:09
@KingOsborne88

So was aber auch. Ich bekomme ja fast den Verdacht, da wurde in meinem Thread gelesen:

Neuer Ansatz: Ontophänomenalismus

Und nein, ich kannte bisher "Maria Strømme" nicht, aber finde es sehr spannend, dass sie und ich da von der Idee recht nahe sind. Wobei ich meiner Meinung nach dann doch echt weiter bin, ich habe kein "Bewusstseinsfeld", ich fange hart mit Axiomen an, habe erstmal eine Philosophie, den Ontophänomenalismus (OP) und in dem wäre das "Bewusstseinsfeld" der Ontophänomenale Phasenraum (OPP).

Aus dem OP ergibt sich dann, dass Dinge wie Raum, Zeit, und alles andere emergent sind. Die ganze Physik selbst ist ein Produkt aus dem OPP, da nur noch Existenz = Bewusstsein fundamental sind, können diese nicht weiter tiefer begründet werden. Aus dem OP ergibt sich die Physik, ich habe also zwei Teile, den philosophischen und den physikalischen, ich arbeite aktuell sehr stark am physikalischen Teil, er beschreibt dann den OPP und die Theorie dazu ist die Projektive Strukturtheorie (PST).

Der Thread zur PST braucht aber noch, hab erst den Disclaimer und das Vorwort fertig, der ganze Teil mit den ganzen mathematischen Definitionen ist noch in Rohfassung und muss bearbeitet werden.


Zitat von KingOsborne88KingOsborne88 schrieb:Die zentrale Idee, die mit dem Namen Maria Strømme verbunden wird, stellt eine der radikalsten Umkehrungen unseres bisherigen Weltbildes dar. Sie beginnt mit einer einfachen, aber folgenreichen Frage: Was, wenn Bewusstsein nicht das Produkt des Universums ist – sondern dessen Ursprung? Was, wenn Raum, Zeit, Materie und Energie nicht die Grundlage allen Seins bilden, sondern selbst aus etwas Tieferem hervorgehen? In diesem Ansatz ist Bewusstsein nicht etwas, das im Universum entsteht, sondern etwas, aus dem das Universum hervorgeht.

In der klassischen Naturwissenschaft gilt Bewusstsein als Nebenprodukt hochkomplexer Materie. Gehirne erzeugen Gedanken, Neuronen erzeugen Erleben, und ohne biologische Struktur gibt es kein inneres Erfahren. Strømmes Ansatz kehrt diese Richtung um. Sie geht davon aus, dass Bewusstsein ontologisch primär ist – das heißt: Es existiert unabhängig von physikalischen Strukturen und ist ihnen zeitlich wie logisch vorgelagert. Das Universum erscheint in diesem Bild nicht als tote Bühne, auf der irgendwann Leben erwacht, sondern als Ausdruck eines bereits vorhandenen Bewusstseinsfeldes.

Dieses Bewusstseinsfeld ist nicht personal im menschlichen Sinn. Es denkt nicht wie ein Mensch, hat keine Emotionen oder Absichten im psychologischen Sinne. Vielmehr ist es eine formlose, allgegenwärtige Awareness, ein reines „Gewahrsein“, das noch keine Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt kennt. In diesem Zustand gibt es kein Innen und Außen, kein Hier und Dort, kein Vorher und Nachher. Zeit existiert noch nicht, Raum existiert noch nicht. Es gibt nur Potenzial.

Erst durch einen inneren Differenzierungsprozess – den man als Bewegung, Impuls oder Selbstbezug des Bewusstseins beschreiben kann – beginnt dieses Feld, sich zu strukturieren. Aus der vollkommenen Einheit entstehen erste Unterscheidungen. Diese Unterscheidungen sind nicht räumlich, sondern logisch: etwas wird erfahrbar, weil es sich von etwas anderem abhebt. In diesem Moment beginnt Realität im eigentlichen Sinn. Raum und Zeit entstehen nicht als Container, sondern als Ordnungsprinzipien von Erfahrung.

In diesem Modell ist Raum keine leere Ausdehnung, sondern eine Beziehung zwischen Bewusstseinszuständen. Zeit ist kein objektiver Fluss, sondern die Abfolge von Zustandsänderungen innerhalb des Bewusstseinsfeldes. Materie schließlich ist die stabilisierte, wiederholbare Form solcher Zustände – eine Art geronnene Erfahrung. Das Universum ist damit kein mechanisches System, sondern ein dynamisches Muster innerhalb eines universellen Bewusstseins.

Individuelle Bewusstseine – also das, was wir als „Ich“ erleben – sind in dieser Sichtweise keine isolierten Einheiten, sondern lokale Fokussierungen dieses universellen Feldes. Ähnlich wie Wellen im Ozean keine eigenen Substanzen sind, sondern Bewegungen desselben Wassers, sind individuelle Bewusstseine temporäre Selbstorganisationen eines allumfassenden Bewusstseins. Das Gehirn erzeugt Bewusstsein nicht, sondern wirkt wie ein Filter, ein Empfänger oder ein Resonanzorgan, das einen bestimmten Ausschnitt dieses Feldes erfahrbar macht.

Diese Perspektive erlaubt es, Phänomene zu denken, die im materialistischen Weltbild schwer erklärbar sind: Nahtoderfahrungen, außerkörperliche Wahrnehmungen, das Gefühl von Einheit in tiefen meditativen Zuständen oder die intuitive Gewissheit vieler Menschen, dass Bewusstsein nicht mit dem Tod endet. Wenn Bewusstsein nicht an Raum, Zeit oder Materie gebunden ist, dann ist der Tod des Körpers kein Ende des Bewusstseins, sondern lediglich das Ende einer bestimmten Fokussierung. Das individuelle Erleben löst sich wieder in das Feld auf, aus dem es hervorgegangen ist.

Wichtig ist dabei: Diese Theorie behauptet nicht, dass alles beliebig oder rein subjektiv sei. Im Gegenteil – sie versucht, eine tiefere Objektivität zu formulieren. Nicht Materie ist das Fundament der Realität, sondern Bewusstsein selbst. Naturgesetze wären in diesem Sinn keine externen Regeln, sondern stabile Muster innerhalb des Bewusstseinsfeldes. Das Universum folgt Gesetzmäßigkeiten, weil Bewusstsein sich kohärent organisiert.

Gleichzeitig bleibt dieser Ansatz bewusst an der Grenze zwischen Physik, Philosophie und Metaphysik. Er ist kein abgeschlossenes Modell, sondern ein Denkrahmen. Er lädt dazu ein, das Verhältnis von Beobachter und Beobachtetem neu zu betrachten, die Rolle des Menschen im Kosmos anders zu verstehen und Wissenschaft nicht länger als Beschreibung einer rein äußeren Welt zu begreifen, sondern als Teil eines größeren Bewusstseinsprozesses.

Im Kern sagt diese Sichtweise: Das Universum ist nicht zuerst da gewesen und hat dann Bewusstsein hervorgebracht. Vielmehr war Bewusstsein immer schon da – und das Universum ist seine Form, seine Bewegung, sein Ausdruck. Alles, was existiert, ist letztlich Bewusstsein in Erscheinung.
Das kommt dem OP und der PST schon sehr nahe, aber ich gehe da tiefer. Und auch habe ich da inzwischen schon einiges an mathematischem Framework erarbeitet, ich kann das "Bewusstseinsfeld" inzwischen recht gut mathematisch beschreiben, also den OPP und ihn mit anderen aktuellen Konzepten, Ideen und Theorien in der Physik verbinden.

Ich will es aber nicht als Wettstreit verstehen, im Gegenteil bestätigt das nur meine eigene Philosophie und meine Vorstellung.

Nun muss ich mal sehen, was Maria Strømme hier in Prosa schreibt, passt wirklich fast 1 zu 1 zum OP/PST, bis auf ein paar Begriffe, welche ich extra ausgetauscht habe. Ich spreche nicht mehr von einem Feld, in der Physik gibt es dazu recht klare Vorstellungen. Ich spreche darum von einen Phasenraum, er ist kontinuierlich und eindimensional, ich werde es im Thread zur PST die Tage genauer beschreiben, verbal in Prosa und eben auch mathematisch. Die Mathematik für so etwas ist echt heftig.

Dafür hab ich mir auch bei Freunden, die viel Ahnung davon haben, Hilfe geholt, und wir sind inzwischen so weit, dass wir Teile der PST echt simulieren können, bisher nur on Python, aber für erste Versuche hat es so schon noch gereicht.

Ja, ist spannend ...


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

10.02.2026 um 20:47
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:
Zitat von KingOsborne88KingOsborne88 schrieb:Das Universum ist nicht zuerst da gewesen und hat dann Bewusstsein hervorgebracht. Vielmehr war Bewusstsein immer schon da – und das Universum ist seine Form, seine Bewegung, sein Ausdruck. Alles, was existiert, ist letztlich Bewusstsein in Erscheinung.
Bloße Behauptung. Wo ist da der wissenschaftliche Kern, über den man hier diskutieren kann?
Tja, ich sehe es erstmal nicht so eng, ich finde es richtig gut. Da wurde doch in meinem Thread noch hier und da gefragt, was das bringen soll. Mein Thread kam immerhin vor dem Video, ich muss mal sehen, wann sie da was wie veröffentlicht hat.

Wie Du weißt, hab ich genau mit solchen Fragen ja gerechnet gehabt und hab also nicht nur Bewusstsein als fundamental postuliert, und alles andere als Emergenz daraus, sondern ich habe gesagt Existenz = Bewusstsein. Es kann kein Nichts geben, und was existiert, ist einfach Bewusstsein und kann nicht weiter substanziell hinterfragt werden. Dann hab ich das auch eben noch zum Axiom gemacht, und obendrauf noch Gödel gelegt.

Damit ist der Teil dann einfach sicher.


Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:
Zitat von Nobby_NobbsNobby_Nobbs schrieb:
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Bloße Behauptung.
Ich behaupte dann mal, es gibt überhaupt kein Bewusstsein. Jede Äußerung desselben ist gekoppelt an materielle Vorgänge. Bewusstsein ist also nur eine [mehr oder weniger unbedeutende] Eigenschaft des Materiellen. Bin ich jetzt berühmt?
Hast Du eine wissenschaftliche Karriere gemacht? Nein? Dann bist Du nicht berühmt ... ;)


Aber mal zum Thema:

Maria Strömme ist auf ihrem Fachgebiet ja durchaus eine Kapazität. Ihre Ausarbeitung hingegen liefert nichts an Wissenschaft, dafür aber einen metaphysischen Perspektivwechsel, so dass das Thema eigentlich in den Bereich Philosophie gehört. Man kann diesen Perspektivwechsel ja mal durchspielen und sehen, was sich daraus bezüglich der Interpretation wissenschaftlicher Forschungsergebnisse ergibt und dann diese Ergebnisse mit den auf bisher übliche Weise vorgenommenen Interpretationen abgleichen.

Ich erwarte dabei bezüglich des wissenschaftlichen Gehalts keine Unterschiede, aber man wird ja sehen, was sich daraus ergibt.
Das finde ich beruhigend, alles, das sie eine Kapazität und anerkannt ist. Das bestätigt meine Überlegungen zum Ontophänomenalismus und dem OPP doch wo schon. Sie schwurbelt eben nicht einfach nur was. Und auch gut ist, dass sie es mehr philosophische hält, wir beide haben uns ja schon unterhalten, im Thread zum OP. Es ist nun nicht so, dass ich das habe einschlafen lassen, im Gegenteil hab ich mich richtig tief reingewühlt, sehr viel gegrübelt für den physikalischen Teil, eben nun auch einen Namen gefunden, die Potenzielle Strukturtheorie (PST). Gibt zwar auch da noch Alternativen wie die Phänomenale Feldtheorie (PFT), aber ich will weg vom Feld, denn der OPP ist nicht wirklich ein Feld.

Warst Du es, der mir angeboten hat, da auch mit Simulationen zu machen?

Wenn ja, ich werde darauf zurückkommen, ich habe einige Simulationen gehabt, erst nur Attraktoren, nur in JS und im Browser, war ganz witzig. Aber über die Zeit ist mir die "Struktur" vom OPP immer klarer geworden, was man genau braucht, und was man eben weglassen kann. Und ich habe mir da einiges an Mathematik zu erarbeit, und dann Freunde belästigt, die Ahnung haben. Die haben dann noch mal mehr rausgehauen, richtig heftiges Zeugs, was für Leute ohne Hobbys und mit Studium. Aber ich habe es hier und da prüfen lassen und es scheint soweit schon recht sauber, klar und frei von Widersprüchen.

Also, gebe mir man noch ein paar Tage und dann kommt zumindest schon mal ein wenig zur PST, der harte mathematische Teil kommt aber dann in einem extra Beitrag, ich brauche dafür einfach noch echt Zeit.


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

10.02.2026 um 20:53
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Also, gebe mir man noch ein paar Tage und dann kommt zumindest schon mal ein wenig zur PST, der harte mathematische Teil kommt aber dann in einem extra Beitrag, ich brauche dafür einfach noch echt Zeit.
Alles gut. Du musst ja nichts überstürzen. Ich hatte damals angemerkt, dass mir unklar bleibt, wo die Dynamik ihren Ursprung hat, die das Existierende charakterisiert, wenn die axiomatisch festgelegte Existenz keine solche aufweist. Das können wir aber gern dort weiterdiskutieren, wenn Du so weit bist. Alles zu seiner Zeit ...


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

10.02.2026 um 21:05
@Neustarter

Nun ja, ich antworte da eben doch noch mal hier auf Deine Frage. Ganz im Ernst, ich habe mit der Frage nach Dynamik wohl wie jeder normale Mensch auch zu kämpfen. Was hier aber einfach gut und hilfreich ist, nicht zum Verstehen, sondern zum "Akzeptieren", ist das Blockuniversum. Statisch und deterministisch und in der Physik anerkannt, nie nicht wo falsifiziert.

Heißt, ich nehme mir einfach das da raus. Die Physiker leben damit und erkennen es so an, und wenn man tiefer in die SRT geht, sich die Relativität der Gleichzeitigkeit anschaut, die Metrik, auch noch mal rotierende Systeme und beschleunigte System nimmt, dann kann man erkennen, unsere Vorstellung von Raum und Zeit, ja selbst von der Raumzeit ist, ich sage mal "schwierig".

Und es war ja schon vor dem OP und der PST für mich schwer, das mit dem Blockuniversum so zu fressen, wie alles ist schon da?

Ich mache es mir hier aber einfacher, wenn das in der Physik so anerkannt ist und es nicht heißt, dass ist Käse, alles Unfug, sondern Physiker ja immer wieder auf das Blockuniversum zeigen und es erklären, dann kann ich mir auch so eine Mannigfaltigkeit, einen n-dimensionalen Hilbertraum greifen und postulieren, total statisch.

Und ich lege eben noch was drauf, auch etwas, was so schon anerkannt ist, nur mit diesen Argumenten konnte ich Freunde dazu bringen, sich das mal genauer anzusehen und mir bei der Mathematik zu helfen. Den Teil, der wirklich cool ist, verrate ich aber erst dann in dem neuen Thread zur PST. Und ich bin echt mal auf Resonanz gespannt, die hier im Forum vermutlich sehr gering bleiben wird. Aber ich kann darauf aufbauen und dann auch in andere Foren gehen, wo auch Physiker und Mathematiker sind, da kann ich mir den Kopf sauber waschen lassen und alle Flausen rauschütteln. Und dann kann man ja ein Paper machen. Ist auf jeden Fall besser, als nur zu daddeln. :D


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

10.02.2026 um 21:15
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Aber ich kann darauf aufbauen und dann auch in andere Foren gehen, wo auch Physiker und Mathematiker sind, da kann ich mir den Kopf sauber waschen lassen und alle Flausen rauschütteln.
Ja, das solltest Du unbedingt tun, um das alles mal ganz kritisch gegenprüfen zu lassen. Hier scheint mir die Auswahl an entsprechend kompetenten Experten doch sehr überschaubar zu sein, ohne damit jemandem zu nahe treten zu wollen. Ich wäre da jedenfalls definitiv der falsche Ansprechpartner für das Abklopfen auf Stimmigkeit in den physikalischen und mathematischen Details. Es wäre aber dennoch interessant, zu erfahren, was dann nach erfolgter Kritik dabei herausgekommen ist. Ein Update hier wäre sehr nett, wenn es so weit ist.


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

11.02.2026 um 19:07
@Mr.Dextar | @Neustarter

So, wir haben ja in meinem anderen Thread geschrieben und das hier von Maria ist echt interessant. Was ich beachtlich finde, sie hat da schon ein Paper veröffentlicht, aber mathematisch im Grunde nicht wirklich was gerissen.

Auch wenn es arrogant klingt, da sind wir mit der Projektiven Strukturtheorie echt weiter. Wir haben Gleichungen, da fallen mir echt die Augen raus, aber wir haben nicht nur einen recht sauberen mathematischen Unterbau, wir sind inzwischen nahe dran die Lorentzinvarianz aus der PST aus dem OPP wirklich abzuleiten. Wir gehen über 1D -> 2D -> 4D und das schaut in den Simulationen echt schon gut aus.

Ganz deutlich, wir haben das noch nicht geschafft, wir sind aber dran, wir bekommen schon Ereignisse aus der Struktur des OPP. Wir finden sogar schon eine Metrik wie die Minkowski Metrik, was zeitartiges und raumartiges, was man unterscheiden kann.

Aber das ist so viel Holz, so viel Mathematik, so viel komplexer als die LT aus der SRT, alleine die Korrelationsgleichung ist viel heftiger, als die Tensor-Gleichung von Einstein aus der ART.

Ich brauche einfach noch Zeit, ich arbeite weiter am Thread zur PST. Mich bestärkt das von Maria hier sehr, denn was sie schreibt, ist verdammt nahe an dem OP und der PST. Bei ihr ist auch Bewusstsein fundamental, Raum, Zeit, Materie, all das ist emergent. Wir haben uns das schon genauer angesehen, was sie da veröffentlicht hat. Wie gesagt, dafür dass sie nichts abgeleitet hat, die Mathematik noch recht einfach ist, beachtlich das sie das so veröffentlicht hat. Aber schauen wir mal, wenn ich soweit bin, gebe ich auch den Code für die Simulationen in den Thread, ich arbeite weiter an einem Paper, dass die Dinge mathematisch sauber formuliert. Und ich will wirklich noch die Metrik und die Invarianz ableiten, denn wenn man so was schafft, dann ist das schon eine kleine Hausnummer.


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

11.02.2026 um 20:41
Klingt sehr Esoterisch auf den ersten Blick

Ein Teil von mir wünscht aber das was dran ist.


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

11.02.2026 um 21:44
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ein Teil von mir wünscht aber das was dran ist.
Muss es ja auch denn sonst wäre es nicht interessant.
Wenn das menschliche Bewusstsein auf etwas grösserem fusst dann ist die Hoffnung auf ein danach ja noch nicht so ganz abgeschrieben :D


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12.02.2026 um 07:26
Zitat von JoschiXJoschiX schrieb:Wenn das menschliche Bewusstsein auf etwas grösserem fusst dann ist die Hoffnung auf ein danach ja noch nicht so ganz abgeschrieben
Wie gesagt, das ganze deckt sich ja auch wieder etwas mit der menschlichen Religion, Vorstellung eines Ursprungs...aber dafür bin ich nicht zu tief im Thema.

Wie gesagt, spannend was rauskommt...ob es irgendwelche Indizien gib für ihre Hypothese.


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

12.02.2026 um 15:39
Ich finde Walter Russell auch sehr interessant.

1921 zog sich Walter Russell für 39 Tage aus dem Alltag zurück. Nach seiner Rückkehr behauptete er, den grundlegenden Bauplan des Universums erfasst zu haben. Die etablierte Wissenschaft wies diese Erfahrung kategorisch zurück. Ein Jahrhundert später werden seine Ideen mit neuen Augen betrachtet.

Schon vor diesem Ereignis war Russell ein Ausnahmetalent. Er war Maler, Bildhauer, Architekt, Musiker und Eiskunstläufer der Weltklasse und hatte Werke für Präsidenten und Mitglieder von Königshäusern geschaffen. Doch im Mai desselben Jahres, im Alter von 49 Jahren, erlebte er, was er später als anhaltende Erleuchtung beschrieb – einen so intensiven veränderten Bewusstseinszustand, dass seine Familie um seinen Verstand fürchtete. Ärzte wurden hinzugezogen, um ihn zu untersuchen. Sie fanden keine Krankheit. Was geschah, so schlussfolgerten sie, war etwas anderes.

Russell beschrieb eine vollständige Trennung zwischen Körperempfindung und Bewusstsein. Sein Körper funktionierte normal, doch sein Bewusstsein reichte weit über die persönliche Identität hinaus. Während dieser Zeit behauptete er, direkten Einblick in die ordnenden Prinzipien der Realität zu haben.

Er beschrieb Materie als komprimiertes Licht, Energie als rhythmischen Austausch und das Universum als ein lebendiges, atmendes System, das von Gleichgewicht und Bewegung bestimmt wird. Bewusstsein, so seine Ansicht, ging der Form voraus, anstatt aus ihr hervorzugehen.

1927, nach jahrelanger Weiterentwicklung, veröffentlichte Russell „The Universal One“ und entwarf darin eine Kosmologie, die Physik, Licht und Geist vereinte. Die Reaktion der etablierten Wissenschaft war prompt und abweisend. Das Werk überschritt eine unsichtbare Grenze, indem es wissenschaftliche Strukturen mit metaphysischen Erkenntnissen verband. Es passte nicht zum damaligen Weltbild.

Ein Leser jedoch verstand die Tragweite von Russells Vorhaben. Nikola Tesla soll ihm geraten haben, das Werk tausend Jahre lang zu verbergen – nicht weil es falsch war, sondern weil die Kultur noch nicht bereit dafür war.

Russells Ideen verschwanden nicht. Er nahm die Entdeckung mehrerer Elemente vorweg, die später von der Kernphysik bestätigt wurden, sprach von Elementumwandlung, bevor diese experimentell nachgewiesen wurde, betonte Wellenverhalten gegenüber Teilchenkollisionen und bestand darauf, dass Bewusstsein eine grundlegende Rolle in der Realität spiele – Jahrzehnte bevor die moderne Physik mit denselben Spannungen konfrontiert wurde.

Russell verbrachte den Rest seines Lebens mit Lehren und der Verfeinerung seiner Vision. Er gründete die Universität für Wissenschaft und Philosophie und veröffentlichte „Das Geheimnis des Lichts“. Er glaubte, die Menschheit stünde vor einer notwendigen Wiedervereinigung von Wissenschaft und Spiritualität, die auf Naturgesetzen und nicht auf Glauben gründet.

Jahrzehntelang nach seinem Tod blieb sein Werk weitgehend unbeachtet. Dann änderte sich die Perspektive. Die Bewusstseinsforschung gewann an Bedeutung. Die Physik begann, den strikten Materialismus zu hinterfragen. Systemisches Denken, Plasmakosmologie und holistische Realitätsmodelle griffen Ideen auf, die Russell ein Jahrhundert zuvor formuliert hatte.

Sein Vermächtnis besteht nicht darin, endgültige Antworten zu haben. Es besteht im Mut, andere Fragen zu stellen. Russell weigerte sich, Wissenschaft von Philosophie oder Materie von Geist zu trennen. Er bestand auf Ganzheit – auf einem Universum, das als eine einzige Quelle verstanden wird, die sich durch rhythmische Balance ausdrückt.

Er zog sich in die Stille zurück und kehrte mit einer Vision zurück, für die die Welt noch nicht bereit war. Doch Ideen sind geduldig. Manchmal warten sie ein Jahrhundert, bis die Welt sie begreift.[/quote]

Quelle: Walter Russell

Youtube: Das große Mysterium des Universums: Der Faktor EINS! | Walter Russell | Sufismus | Ibn Arabi
Das große Mysterium des Universums: Der Faktor EINS! | Walter Russell | Sufismus | Ibn Arabi
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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

18.02.2026 um 17:53
@nocheinPoet
@KingOsborne88

Kann man irgendwo was zu ihrer Hypothese finden?


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

18.02.2026 um 22:16
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb am 12.02.2026:Wie gesagt, spannend was rauskommt...ob es irgendwelche Indizien gib für ihre Hypothese
Unter dem Strich nutzt sie physikalische Analogien und erkenntnistheoretische Lücken aus & in den bestehenden Theorien, um ihre Argumentation zu stützen - was vermutlich interessant, aber dadurch nicht empirisch einfacher zu belegen ist.

Denn selbst wenn die Neurowissenschaft nicht abschließend erklären kann, wie Bewusstsein entsteht, noch was es mithin damit auf sich hat, ist diese Lücke selbst noch kein zwingender Hinweis auf ein kosmologisches Feld, dass diese Lücke schließen könne, indem das menschliche Gehirn zu einem individuellen Interpreten dieses Feldes wird.

Vielleicht ist diese Theorie, so interessant wie sie auch sein mag, nur ein weiterer Beleg dafür, dass wir uns bewusstseinstechnisch immer nur innerhalb unserer Erkenntnisse bewegen können - was somit ein Argument dafür, als auch dagegen sein kann. Je nachdem, welcher Perspektive zugearbeitet werden möchte.


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

18.02.2026 um 22:20
Genau das ist das Problem, mich interessiert in sie Indizien, Hinweis les ein konstrukt hat dafür

Erklärt es etwas etc


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

18.02.2026 um 22:27
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Erklärt es etwas etc
Nein.
Ihre Hypothese erklärt nicht, wie das Gehirn dieses Feld (neurologisch) interpretiert, sondern postuliert die kausale Ursache schlicht auf ein kosmologisches Feld, welches wie die Gravitation emergente Eigenschaften besitzt.

Das Gehirn wird Empfänger, nicht Quelle.
Wie genau, ist an beiden Enden lose und hypothetisch.


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

18.02.2026 um 22:29
Ach so, mal sehen ob da was kommt

Hier suchten User ja schon nach der Mathematik


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