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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

3 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wissenschaft, Bewusstsein, Spiritualität ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

um 19:42
Bewusstsein vor dem Universum – Die Idee eines ursprünglichen Feldes

Die zentrale Idee, die mit dem Namen Maria Strømme verbunden wird, stellt eine der radikalsten Umkehrungen unseres bisherigen Weltbildes dar. Sie beginnt mit einer einfachen, aber folgenreichen Frage: Was, wenn Bewusstsein nicht das Produkt des Universums ist – sondern dessen Ursprung? Was, wenn Raum, Zeit, Materie und Energie nicht die Grundlage allen Seins bilden, sondern selbst aus etwas Tieferem hervorgehen? In diesem Ansatz ist Bewusstsein nicht etwas, das im Universum entsteht, sondern etwas, aus dem das Universum hervorgeht.

In der klassischen Naturwissenschaft gilt Bewusstsein als Nebenprodukt hochkomplexer Materie. Gehirne erzeugen Gedanken, Neuronen erzeugen Erleben, und ohne biologische Struktur gibt es kein inneres Erfahren. Strømmes Ansatz kehrt diese Richtung um. Sie geht davon aus, dass Bewusstsein ontologisch primär ist – das heißt: Es existiert unabhängig von physikalischen Strukturen und ist ihnen zeitlich wie logisch vorgelagert. Das Universum erscheint in diesem Bild nicht als tote Bühne, auf der irgendwann Leben erwacht, sondern als Ausdruck eines bereits vorhandenen Bewusstseinsfeldes.

Dieses Bewusstseinsfeld ist nicht personal im menschlichen Sinn. Es denkt nicht wie ein Mensch, hat keine Emotionen oder Absichten im psychologischen Sinne. Vielmehr ist es eine formlose, allgegenwärtige Awareness, ein reines „Gewahrsein“, das noch keine Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt kennt. In diesem Zustand gibt es kein Innen und Außen, kein Hier und Dort, kein Vorher und Nachher. Zeit existiert noch nicht, Raum existiert noch nicht. Es gibt nur Potenzial.

Erst durch einen inneren Differenzierungsprozess – den man als Bewegung, Impuls oder Selbstbezug des Bewusstseins beschreiben kann – beginnt dieses Feld, sich zu strukturieren. Aus der vollkommenen Einheit entstehen erste Unterscheidungen. Diese Unterscheidungen sind nicht räumlich, sondern logisch: etwas wird erfahrbar, weil es sich von etwas anderem abhebt. In diesem Moment beginnt Realität im eigentlichen Sinn. Raum und Zeit entstehen nicht als Container, sondern als Ordnungsprinzipien von Erfahrung.

In diesem Modell ist Raum keine leere Ausdehnung, sondern eine Beziehung zwischen Bewusstseinszuständen. Zeit ist kein objektiver Fluss, sondern die Abfolge von Zustandsänderungen innerhalb des Bewusstseinsfeldes. Materie schließlich ist die stabilisierte, wiederholbare Form solcher Zustände – eine Art geronnene Erfahrung. Das Universum ist damit kein mechanisches System, sondern ein dynamisches Muster innerhalb eines universellen Bewusstseins.

Individuelle Bewusstseine – also das, was wir als „Ich“ erleben – sind in dieser Sichtweise keine isolierten Einheiten, sondern lokale Fokussierungen dieses universellen Feldes. Ähnlich wie Wellen im Ozean keine eigenen Substanzen sind, sondern Bewegungen desselben Wassers, sind individuelle Bewusstseine temporäre Selbstorganisationen eines allumfassenden Bewusstseins. Das Gehirn erzeugt Bewusstsein nicht, sondern wirkt wie ein Filter, ein Empfänger oder ein Resonanzorgan, das einen bestimmten Ausschnitt dieses Feldes erfahrbar macht.

Diese Perspektive erlaubt es, Phänomene zu denken, die im materialistischen Weltbild schwer erklärbar sind: Nahtoderfahrungen, außerkörperliche Wahrnehmungen, das Gefühl von Einheit in tiefen meditativen Zuständen oder die intuitive Gewissheit vieler Menschen, dass Bewusstsein nicht mit dem Tod endet. Wenn Bewusstsein nicht an Raum, Zeit oder Materie gebunden ist, dann ist der Tod des Körpers kein Ende des Bewusstseins, sondern lediglich das Ende einer bestimmten Fokussierung. Das individuelle Erleben löst sich wieder in das Feld auf, aus dem es hervorgegangen ist.

Wichtig ist dabei: Diese Theorie behauptet nicht, dass alles beliebig oder rein subjektiv sei. Im Gegenteil – sie versucht, eine tiefere Objektivität zu formulieren. Nicht Materie ist das Fundament der Realität, sondern Bewusstsein selbst. Naturgesetze wären in diesem Sinn keine externen Regeln, sondern stabile Muster innerhalb des Bewusstseinsfeldes. Das Universum folgt Gesetzmäßigkeiten, weil Bewusstsein sich kohärent organisiert.

Gleichzeitig bleibt dieser Ansatz bewusst an der Grenze zwischen Physik, Philosophie und Metaphysik. Er ist kein abgeschlossenes Modell, sondern ein Denkrahmen. Er lädt dazu ein, das Verhältnis von Beobachter und Beobachtetem neu zu betrachten, die Rolle des Menschen im Kosmos anders zu verstehen und Wissenschaft nicht länger als Beschreibung einer rein äußeren Welt zu begreifen, sondern als Teil eines größeren Bewusstseinsprozesses.

Im Kern sagt diese Sichtweise: Das Universum ist nicht zuerst da gewesen und hat dann Bewusstsein hervorgebracht. Vielmehr war Bewusstsein immer schon da – und das Universum ist seine Form, seine Bewegung, sein Ausdruck. Alles, was existiert, ist letztlich Bewusstsein in Erscheinung.

Quelle: Maria Strømme

https://www.uu.se/en/news/2025/2025-11-24-consciousness-as-the-foundation---new-theory-of-the-nature-of-reality

https://pubs.aip.org/aip/adv/article/15/11/115319/3372193/Universal-consciousness-as-foundational-field-A


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Maria Strømme Bewusstsein Theorie

um 19:57
Zitat von KingOsborne88KingOsborne88 schrieb:Das Universum ist nicht zuerst da gewesen und hat dann Bewusstsein hervorgebracht. Vielmehr war Bewusstsein immer schon da – und das Universum ist seine Form, seine Bewegung, sein Ausdruck. Alles, was existiert, ist letztlich Bewusstsein in Erscheinung.
Bloße Behauptung. Wo ist da der wissenschaftliche Kern, über den man hier diskutieren kann?


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