KingOsborne88
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Walter Russell: Philosophie, Naturwissenschaft oder Kosmologie
um 19:33Eröffnungspost:
Walter Russell (1871–1963) entwickelte ein eigenes Modell des Universums, das er als eine Verbindung von Naturwissenschaft, Philosophie und Bewusstsein verstand.
Er ging davon aus, dass das Universum rhythmisch aufgebaut ist und dass Materie nicht primär aus Teilchen, sondern aus Bewegung, Spannung und polarer Ordnung entsteht.
Er beschrieb Materie als komprimiertes Licht, Energie als rhythmischen Austausch und das Universum als ein lebendiges, atmendes System, das von Gleichgewicht und Bewegung bestimmt wird. Bewusstsein, so seine Ansicht, ging der Form voraus, anstatt aus ihr hervorzugehen.
1927, nach jahrelanger Weiterentwicklung, veröffentlichte Russell „The Universal One“ und entwarf darin eine Kosmologie, die Physik, Licht und Geist vereinte. Die Reaktion der etablierten Wissenschaft war prompt und abweisend. Das Werk überschritt eine unsichtbare Grenze, indem es wissenschaftliche Strukturen mit metaphysischen Erkenntnissen verband. Es passte nicht zum damaligen Weltbild.
Kritiker ordnen Russell häufig dem esoterischen oder pseudowissenschaftlichen Bereich zu, da seine Modelle nicht dem heutigen Standard der Physik entsprechen und stark von intuitiver Erkenntnis geprägt sind.
Befürworter hingegen sehen in seinem Ansatz einen frühen Versuch, Bewusstsein, Physik und Kosmologie in einem ganzheitlichen Modell zu verbinden – ähnlich wie es heute in manchen Interpretationen der Quantenphysik oder Systemtheorie wieder diskutiert wird.
Diskussionsfragen:
- Kann man Walter Russells Ansatz philosophisch ernst nehmen, auch wenn er wissenschaftlich umstritten ist?
- Wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Naturphilosophie und Esoterik?
- Gibt es moderne physikalische oder philosophische Ansätze, die Russells Denken teilweise bestätigen oder zumindest anschlussfähig machen?
- Ist intuitive Erkenntnis in der Philosophie ein valides Erkenntnismittel – oder grundsätzlich problematisch?
Mich interessiert weniger eine Verteidigung Russells, sondern eine kritische Einordnung seines Denkens im Spannungsfeld zwischen Philosophie, Wissenschaft und Weltanschauung.

Walter Russell (1871–1963) entwickelte ein eigenes Modell des Universums, das er als eine Verbindung von Naturwissenschaft, Philosophie und Bewusstsein verstand.
Er ging davon aus, dass das Universum rhythmisch aufgebaut ist und dass Materie nicht primär aus Teilchen, sondern aus Bewegung, Spannung und polarer Ordnung entsteht.
Er beschrieb Materie als komprimiertes Licht, Energie als rhythmischen Austausch und das Universum als ein lebendiges, atmendes System, das von Gleichgewicht und Bewegung bestimmt wird. Bewusstsein, so seine Ansicht, ging der Form voraus, anstatt aus ihr hervorzugehen.
1927, nach jahrelanger Weiterentwicklung, veröffentlichte Russell „The Universal One“ und entwarf darin eine Kosmologie, die Physik, Licht und Geist vereinte. Die Reaktion der etablierten Wissenschaft war prompt und abweisend. Das Werk überschritt eine unsichtbare Grenze, indem es wissenschaftliche Strukturen mit metaphysischen Erkenntnissen verband. Es passte nicht zum damaligen Weltbild.
Kritiker ordnen Russell häufig dem esoterischen oder pseudowissenschaftlichen Bereich zu, da seine Modelle nicht dem heutigen Standard der Physik entsprechen und stark von intuitiver Erkenntnis geprägt sind.
Befürworter hingegen sehen in seinem Ansatz einen frühen Versuch, Bewusstsein, Physik und Kosmologie in einem ganzheitlichen Modell zu verbinden – ähnlich wie es heute in manchen Interpretationen der Quantenphysik oder Systemtheorie wieder diskutiert wird.
Diskussionsfragen:
- Kann man Walter Russells Ansatz philosophisch ernst nehmen, auch wenn er wissenschaftlich umstritten ist?
- Wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Naturphilosophie und Esoterik?
- Gibt es moderne physikalische oder philosophische Ansätze, die Russells Denken teilweise bestätigen oder zumindest anschlussfähig machen?
- Ist intuitive Erkenntnis in der Philosophie ein valides Erkenntnismittel – oder grundsätzlich problematisch?
Mich interessiert weniger eine Verteidigung Russells, sondern eine kritische Einordnung seines Denkens im Spannungsfeld zwischen Philosophie, Wissenschaft und Weltanschauung.

Das große Mysterium des Universums: Der Faktor EINS! | Walter Russell | Sufismus | Ibn Arabi
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