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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es! 👩‍🦰🧑‍🦰
um 20:30Heute früh habe ich im Autoradio auf SWR einen interessanten Bericht gehört.
Es gibt ja bekanntlich Menschen, die man als "Eulen" bezeichnet, da sie nachtaktiv sind, sehr spät schlafen gehen und dann erst gegen Mittag aufstehen und "Lerchen", die eher früh am Tag zur Höchstform auflaufen und mit denen man am Abend nicht mehr viel reißen kann.
Bisher war es nur möglich, darüber an Hand von Interviews oder durch Blutuntersuchungen Informationen zu erhalten. Jetzt konnte neuerdings festgestellt werden, dass sich die innere Uhr eines Menschen auch durch biologische Untersuchungen - hier an einer Haarprobe (mit Wurzel) ablesen lässt! Die Beschaffenheit der Zellen lässt Rückschlüsse zu:
Mich wĂĽrde auch interessieren, welchem Chronotyp Ihr Euch zurechnetet. Schreibt gerne etwas mehr darĂĽber.
Es gibt ja bekanntlich Menschen, die man als "Eulen" bezeichnet, da sie nachtaktiv sind, sehr spät schlafen gehen und dann erst gegen Mittag aufstehen und "Lerchen", die eher früh am Tag zur Höchstform auflaufen und mit denen man am Abend nicht mehr viel reißen kann.
Bisher war es nur möglich, darüber an Hand von Interviews oder durch Blutuntersuchungen Informationen zu erhalten. Jetzt konnte neuerdings festgestellt werden, dass sich die innere Uhr eines Menschen auch durch biologische Untersuchungen - hier an einer Haarprobe (mit Wurzel) ablesen lässt! Die Beschaffenheit der Zellen lässt Rückschlüsse zu:
Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat einen Test entwickelt, der den Chronotyp eines Menschen anhand seiner Haarwurzeln bestimmen kann. Er soll die Basis für die zirkadiane Medizin legen – also eine Medizin, die sich stärker an der inneren Uhr des Menschen orientiert. Angewendet bei rund 4.000 Personen, offenbart die neue Methode außerdem, dass Frauen und Männer sich in ihren Biorhythmen ein klein wenig unterscheiden, und dass der Einfluss des Lebensstils größer ist als bisher angenommen. Die Ergebnisse sind jetzt im Fachmagazin PNAS erschienen.Quelle:
Eine Haarprobe reicht aus, um den individuellen Takt der inneren Uhr zu bestimmen.
Die Uhrzeit ist umgestellt, der Körper noch nicht: Viele Menschen nehmen ihre innere Uhr nach der Zeitumstellung besonders deutlich wahr, sie empfinden eine Art Jetlag, weil Uhrzeit und Körperrhythmus nicht mehr übereinstimmen. Der Biorhythmus beeinflusst jedoch nicht nur den Schlaf, sondern auch den Stoffwechsel und sogar die Wirkung von Medikamenten. „Zum Beispiel zeigen Studien, dass die Tageszeit, zu der bestimmte Krebsimmuntherapien verabreicht werden, deren Wirksamkeit entscheidend beeinflussen kann“, sagt Prof. Achim Kramer, Leiter des Arbeitsbereichs Chronobiologie an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Charité. „Das liegt vermutlich daran, dass – wie die meisten Organe unseres Körpers – auch das Immunsystem einem etwa 24-stündigen Rhythmus folgt. Und der ist individuell unterschiedlich.“
Diesen individuellen Takt der inneren Uhr in Diagnostik und Therapie systematisch zu berücksichtigen, ist Ziel der zirkadianen Medizin. In einem neuen Sonderforschungsbereich unter Leitung von Achim Kramer arbeiten Wissenschaftler:innen der Charité und der Universität zu Lübeck daran, das Forschungsfeld voranzubringen. Voraussetzung für eine zirkadiane Medizin sind Methoden, die es erlauben, den Biorhythmus möglichst unkompliziert feststellen zu können. Das war bisher schwierig: „Die bisherige Standardmethode misst das Dunkelhormon Melatonin im Speichel, und zwar bei schwachem Licht über mehrere Stunden“, erklärt Achim Kramer. „Das lässt sich nur im Labor umsetzen und ist zu aufwändig für die breite Anwendung.“
17 Gene in Haarwurzeln zeigen die Uhrzeit an
Mit seinem Team hat Achim Kramer nun einen Test entwickelt, der den Takt der inneren Uhr anhand von Haaren ermittelt, oder genauer: anhand der Zellen von wenigen Haarwurzeln. „In diesen Zellen bestimmen wir die Aktivität von 17 Genen, die zur molekularen Uhr gehören oder durch sie gesteuert werden“, erklärt der Chronobiologe. „Aus diesem Muster lässt sich mithilfe maschinellen Lernens berechnen, zu welchem Zeitpunkt im Tagesrhythmus sich die Person befindet. Eine einzige Probe reicht dafür aus.“
Die innere Uhr lässt sich an einer Haarprobe ablesen: Charité – Universitätsmedizin Berlin https://share.google/e27BroicwrwMj8DBNIch finde diese neuen Methoden sehr interessant und spannend!
Mich wĂĽrde auch interessieren, welchem Chronotyp Ihr Euch zurechnetet. Schreibt gerne etwas mehr darĂĽber.


