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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

38 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gesellschaft, Wissenschaft, Forschung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

31.03.2026 um 20:30
Heute früh habe ich im Autoradio auf SWR einen interessanten Bericht gehört.

Es gibt ja bekanntlich Menschen, die man als "Eulen" bezeichnet, da sie nachtaktiv sind, sehr spät schlafen gehen und dann erst gegen Mittag aufstehen und "Lerchen", die eher früh am Tag zur Höchstform auflaufen und mit denen man am Abend nicht mehr viel reißen kann.

Bisher war es nur möglich, darüber an Hand von Interviews oder durch Blutuntersuchungen Informationen zu erhalten. Jetzt konnte neuerdings festgestellt werden, dass sich die innere Uhr eines Menschen auch durch biologische Untersuchungen - hier an einer Haarprobe (mit Wurzel) ablesen lässt! Die Beschaffenheit der Zellen lässt Rückschlüsse zu:
Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat einen Test entwickelt, der den Chronotyp eines Menschen anhand seiner Haarwurzeln bestimmen kann. Er soll die Basis für die zirkadiane Medizin legen – also eine Medizin, die sich stärker an der inneren Uhr des Menschen orientiert. Angewendet bei rund 4.000 Personen, offenbart die neue Methode außerdem, dass Frauen und Männer sich in ihren Biorhythmen ein klein wenig unterscheiden, und dass der Einfluss des Lebensstils größer ist als bisher angenommen. Die Ergebnisse sind jetzt im Fachmagazin PNAS erschienen.

Eine Haarprobe reicht aus, um den individuellen Takt der inneren Uhr zu bestimmen.

Die Uhrzeit ist umgestellt, der Körper noch nicht: Viele Menschen nehmen ihre innere Uhr nach der Zeitumstellung besonders deutlich wahr, sie empfinden eine Art Jetlag, weil Uhrzeit und Körperrhythmus nicht mehr übereinstimmen. Der Biorhythmus beeinflusst jedoch nicht nur den Schlaf, sondern auch den Stoffwechsel und sogar die Wirkung von Medikamenten. „Zum Beispiel zeigen Studien, dass die Tageszeit, zu der bestimmte Krebsimmuntherapien verabreicht werden, deren Wirksamkeit entscheidend beeinflussen kann“, sagt Prof. Achim Kramer, Leiter des Arbeitsbereichs Chronobiologie an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Charité. „Das liegt vermutlich daran, dass – wie die meisten Organe unseres Körpers – auch das Immunsystem einem etwa 24-stündigen Rhythmus folgt. Und der ist individuell unterschiedlich.“

Diesen individuellen Takt der inneren Uhr in Diagnostik und Therapie systematisch zu berücksichtigen, ist Ziel der zirkadianen Medizin. In einem neuen Sonderforschungsbereich unter Leitung von Achim Kramer arbeiten Wissenschaftler:innen der Charité und der Universität zu Lübeck daran, das Forschungsfeld voranzubringen. Voraussetzung für eine zirkadiane Medizin sind Methoden, die es erlauben, den Biorhythmus möglichst unkompliziert feststellen zu können. Das war bisher schwierig: „Die bisherige Standardmethode misst das Dunkelhormon Melatonin im Speichel, und zwar bei schwachem Licht über mehrere Stunden“, erklärt Achim Kramer. „Das lässt sich nur im Labor umsetzen und ist zu aufwändig für die breite Anwendung.“

17 Gene in Haarwurzeln zeigen die Uhrzeit an

Mit seinem Team hat Achim Kramer nun einen Test entwickelt, der den Takt der inneren Uhr anhand von Haaren ermittelt, oder genauer: anhand der Zellen von wenigen Haarwurzeln. „In diesen Zellen bestimmen wir die Aktivität von 17 Genen, die zur molekularen Uhr gehören oder durch sie gesteuert werden“, erklärt der Chronobiologe. „Aus diesem Muster lässt sich mithilfe maschinellen Lernens berechnen, zu welchem Zeitpunkt im Tagesrhythmus sich die Person befindet. Eine einzige Probe reicht dafür aus.“
Quelle:
Die innere Uhr lässt sich an einer Haarprobe ablesen: Charité – Universitätsmedizin Berlin https://share.google/e27BroicwrwMj8DBN
Ich finde diese neuen Methoden sehr interessant und spannend!

Mich würde auch interessieren, welchem Chronotyp Ihr Euch zurechnetet. Schreibt gerne etwas mehr darüber.


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Ich bin eine "Lerche"
9 Stimmen (15%)
Ich gehöre zu den "Eulen"
33 Stimmen (54%)
Ich kann mich keinem Typ eindeutig zuordnen
13 Stimmen (21%)
Mal so, mal so
6 Stimmen (10%)

Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

31.03.2026 um 20:57
Zitat von nairobinairobi schrieb:Mich würde auch interessieren, welchem Chronotyp Ihr Euch zurechnetet. Schreibt gerne etwas mehr darüber.
Keinem eindeutig, aber eher die Lerche: Frühaufsteher (bei flexiblen Arbeitszeiten um 6:30 Uhr im Büro), aber bin auch abends noch lange zu etwas zu gebrauchen ohne zu z.B. leichter Fernsehunterhaltung zu tendieren (sondern schon noch: Sprachkurs, Fachlektüre, Technikhobbies - oder den schnöde Papierkram).
Würde nur nicht so spät ins Bett gehen wollen dass morgens notgedrungen kein frühes Aufstehen möglich ist. 23:30 Uhr ins Bett, 5:30 Uhr aufstehen: passt, auch in der Freizeit wenn es nicht sein müsste (Haustier vorhanden, aber keines das zwingend um die Zeit versorgt werden muss, also z.B. Gassigehen oder Tier weckt aufgrund von Hunger). Regelmäßig erst meinetwegen um 9 Uhr aufstehen, weit nach Mitternacht ins Bett: nicht freiwillig, hätte da den gefühlten Endruck den halben Tag zu verpassen. (Anpassen an Schichtarbeit: kein Problem. Bloß kann ich frei entscheiden will ich früh raus.)


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

31.03.2026 um 21:22
Ich bin eindeutig eine Eule, glaube mein optimaler Rhythmus wäre so bis 2-3 Uhr nachts wach und dann gegen 10-11 Uhr aufstehen. Aber ja leider lässt sich das nicht realisieren von daher kann ich leider nicht auf meinen Rhythmus hören :D


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

31.03.2026 um 21:46
Eindeutig Eule bzw Nachteule🌌


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

31.03.2026 um 22:15
Mein Zyklus läuft etwa bei einem 27 bis 28 Stunden Tag. Also wenn ich nix zu tun habe, aufstehe und schlafen gehe, wie es mir gerade passt.

So in knapp 2 Wochen läuft das einmal um 24 Stunden. Tag oder Nacht spielt da keine Rolle.

Deshalb nehm ich mir immer nur, wenn möglich, 1 Woche Urlaub. Mein Gehirn dreht in den letzten Stunden des wach seins ziemlich auf, und dann läuft das bis der Körper am Ende ist.
Ein ziemlich freier und schöner Zustand.

Vor längerer Zeit war ich mal paar Monate ohne Arbeit. Hatte das dann mal wieder seinen Gang gehen lassen. Hat sich eigentlich gelohnt.
Das hätte ich gern weiter gemacht, weil ich dabei ein neues Hobby oder Interesse gefunden habe.

In der kompletten Umtagung Gedichte und sonst was schreiben.
Bräuchte ich kein Geld und hätte das noch weiter laufen lassen können, wäre es interessant gewesen, herauszufinden, was daraus hätte entstehen können. So ist aus dem Wissen was zu können, aber keine Kraft und Zeit dafür zu haben, ein schöner Fluch über wissen und nicht können geworden.
Gott, sofern vorhanden, ist ein Zyniker.


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

31.03.2026 um 23:04
Zitat von nairobinairobi schrieb:Mich würde auch interessieren, welchem Chronotyp Ihr Euch zurechnetet. Schreibt gerne etwas mehr darüber.
Mein Leben lang bin ich spät ins Bett und spät raus. Wenn keine Verpflichtungen mich zwingen (hab meist im Dreischichtsystem gearbeitet), geh ich zwischen 3 und 4 Uhr ins Bett, praktisch nie vor zwei, gern auch mal erst zwischen 5 und 7 Uhr. Ab 23 Uhr werd ich erst richtig wach.

Mein Leben lang - bis vor drei Jahren. Seit dem steh ich zwischen 5 und 7 Uhr auf, egal, wie spät ich ins Bett geh. Was ungefähr genauso häufig vor wie nach Mitternacht erfolgt. Und dazu muß ich mich nicht zwingen.

Hab ich jetzt andere Haare?

Oder ist die Sache mit den Eulen und den Lerchen weniger Veranlagung als gemeinhin angenommen?


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

01.04.2026 um 00:01
@perttivalkonen

Es ist vom Biorhythmus die Rede - und strenggenommen nicht von den Aufsteh- und Schlafenszeiten.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Hab ich jetzt andere Haare?
Natürlich nicht. Auch nicht andere Gene. Sehr wahrscheinlich ist es nicht durch die(se) Gene absolut festgelegt, sondern diese dürften allenfalls eine "Grundkonfiguration" darstellen, die durch anderes mitbestimmt werden kann*. Abweichungen durch hormonelle Veränderungen, andere körperliche Vorgänge (plakativ: die Blase), äußere Einflüsse (die die Schlafqualität beeinflussen können, genauso aber auch mehr oder weniger bewusste soziale Zusammenhänge durch die man sich anpassen muss oder auch freiwillig innerhalb dessen variiert was einem zuträglich ist).

Interessieren würde mich da (beträfe es mich; ausfragen werde ich dich nicht über solche Details), ob rückblickend um den Zeitpunkt vor drei Jahren herum irgendeine wesentliche Veränderung eingetreten ist. Etwa dass
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:(hab meist im Dreischichtsystem gearbeitet),
sich um die Zeit herum änderte ("hab"), sich die Wohnverhältnisse (Lage, Mitbewohner, Nachbarn) und ggf. familiären Verhältnisse änderten (vorher nachts wach aktiv gewesen weil du dann mehr Ruhe vor anderen hattest?), oder auch sich gesundheitlich etwas änderte selbst wenn es nicht so drastisch wirkt (Medikament? Wechseljahre?).
Um mit dem Dreischichtsystem zurechtzukommen dürfte dir womöglich auch eine gewisse Flexibilität zugrundeliegen. (Klar, nicht jeder kann sich seinen Beruf und die genauen Umstände aussuchen.)
Ggf. wenn es nicht zu persönlich ist: Hat sich da etwas geändert oder nicht (ohne, falls, unbedingt zu verraten was)?
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Seit dem steh ich zwischen 5 und 7 Uhr auf, egal, wie spät ich ins Bett geh.
Tatsächlich egal wie spät du ins Bett gehst, und das wiederholt? Oder passt du nicht doch die Bettgehzeiten an, und lässt
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:geh ich zwischen 3 und 4 Uhr ins Bett, praktisch nie vor zwei, gern auch mal erst zwischen 5 und 7
sein, da du mit wiederholt mit ca. 0 - 3 Stunden Schlaf nicht sehr viel vom Tag haben wirst? (Und wirst halt trotzdem, wie gewohnt, zwischen 5 und 7 Uhr morgens wach, falls es doch mal später wurde.)

*Selbst würde ich z.B. darin, nicht nur leicht sondern auch gerne früh aufzustehen, u.a. sehen:
- mag es gerne ruhig, somit z.B. Arbeitsbeginn gerne deutlich vor anderen, Erledigungen gerne früh wenn es noch nicht so voll ist (sofern realisierbar)
- wenn ich es mir aussuchen kann, bevorzuge ich es zu einer Uhrzeit von der Arbeit nach Hause zu kommen sodass es sich noch lohnt richtig Abendessen zu kochen
Auch ich habe schon Schicht gearbeitet: Geht.


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

01.04.2026 um 03:07
Als ich noch Werktätig war, da bin ich lieber zeitig aufgestanden und schon um 8Uhr auf Arbeit gewesen, obwohl ich erst hätte um 9 da sein müssen. Mir war das so lieber weil ich dann früher am Tag wieder zu Hause war nach den 8h Arbeit..

aber so wirklich jetzt zu sagen ich kann abends nichts erreichen würde ich nicht meinen. manchmal stelle ich meinen Schlafrythmus auch um und ich bin nachts wach.


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

01.04.2026 um 05:03
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Mein Leben lang - bis vor drei Jahren
Welchen Zeitansatz muss man sich da ungefähr vorstellen?10 Jahre, 20, 30?
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Seit dem steh ich zwischen 5 und 7 Uhr auf, egal, wie spät ich ins Bett geh.
Worauf ist diese Veränderung zurückzuführen?
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Hab ich jetzt andere Haare?
Ich denke, möglicherweise ja.
Die Haare verändern sich ja im Laufe des Lebens, farblich, was für jeden sichtbar ist und auch die Struktur verändert sich. Und so wahrscheinlich auch ein bisschen innen drin.
Genaueres hierzu müsste aber ein Wissenschaftler sagen.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Als ich noch Werktätig war, da bin ich lieber zeitig aufgestanden und schon um 8Uhr auf Arbeit gewesen, obwohl ich erst hätte um 9 da sein müssen. Mir war das so lieber weil ich dann früher am Tag wieder zu Hause war nach den 8h Arbeit.
Ich fange auch gerne so früh wie möglich an.
Das hat auch den Vorteil, dass der Verkehr schwächer ist (zwischen halb 8 und 8 ist der besonders stark) und auch, dass ich besser einen Parkplatz bekomme.
Zitat von suffelsuffel schrieb:Ich bin eindeutig eine Eule, glaube mein optimaler Rhythmus wäre so bis 2-3 Uhr nachts wach und dann gegen 10-11 Uhr aufstehen. Aber ja leider lässt sich das nicht realisieren von daher kann ich leider nicht auf meinen Rhythmus hören
Wie ist das dann z.B. an Wochenenden oder im Urlaub?


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

01.04.2026 um 07:12
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Es ist vom Biorhythmus die Rede - und strenggenommen nicht von den Aufsteh- und Schlafenszeiten.
Und ich hätte wetten können, es gehe hier um Eulen oder Lerchen, und bei mir ginge es auch um Aktivitätsphasen.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:diese dürften allenfalls eine "Grundkonfiguration" darstellen
Was das "Bestimmen des Chronotyps" durch die Haare also falsch sein hieße, gell? Kann höchstens "allgemeinen Tip gewisser Wahrscheinlichkeit geben" bedeuten. Was also ist das nun?
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Interessieren würde mich da (beträfe es mich; ausfragen werde ich dich nicht über solche Details), ob rückblickend um den Zeitpunkt vor drei Jahren herum irgendeine wesentliche Veränderung eingetreten ist. Etwa dass
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:(hab meist im Dreischichtsystem gearbeitet),
sich um die Zeit herum änderte ("hab"), sich die Wohnverhältnisse (Lage, Mitbewohner, Nachbarn) und ggf. familiären Verhältnisse änderten (vorher nachts wach aktiv gewesen weil du dann mehr Ruhe vor anderen hattest?), oder auch sich gesundheitlich etwas änderte selbst wenn es nicht so drastisch wirkt (Medikament? Wechseljahre?).
Um mit dem Dreischichtsystem zurechtzukommen dürfte dir womöglich auch eine gewisse Flexibilität zugrundeliegen. (Klar, nicht jeder kann sich seinen Beruf und die genauen Umstände aussuchen.)
Ggf. wenn es nicht zu persönlich ist: Hat sich da etwas geändert oder nicht (ohne, falls, unbedingt zu verraten was)?
Wie hieß der Bias nochmal, nachträglich zu gucken, was sich etwa gleichzeitig verändert habe und dann den Zusammenhang zu benennen? ;)

Nichts von dieser Art Sachen, die Du ansprichst, hat sich auch nur auf fünf Jahre nah an diesen Rhythmenwechsel geändert. Wohl aber hatte sich etwas ereignet, für das ein veränderter Rhythmus ganz sinnvoll gewesen wäre. Was ich mir auch vorgenommen hab, es zu versuchen. Zwei Tage darauf passierte etwas Schreckliches, beendete das andere und machte den Rhythmus-Wechsel überflüssig. Der sich dann binnen weniger Wochen dennoch nach und nach einstellte, ohne noch gewollt oder gebraucht zu werden. Als ich dann sogar noch früher wach wurde, 4 Uhr, 3 Uhr, mußte ich geradezu kämpfen, wenigstens bis Fünf zu schlafen. Seit 2 3/4 Jahren isses aber nu stabil, ohne zu kämpfen.

Andere Sachen, die sich mit dem Trauma geändert hatten, haben sich wieder weitgehend normalisiert. Aber das mit dem Rhythmus ist stabil geblieben.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Tatsächlich egal wie spät du ins Bett gehst
Vorgestern erst bin ich nach 2 ins Bett und 6:30 wieder raus. Nicht mal der Wechsel MEZ-MESZ hatte in der Zeit irgendnen Einfluß.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:und lässt
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:geh ich zwischen 3 und 4 Uhr ins Bett, praktisch nie vor zwei, gern auch mal erst zwischen 5 und 7
sein, da du mit wiederholt mit ca. 0 - 3 Stunden Schlaf nicht sehr viel vom Tag haben wirst?
ähm
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:egal, wie spät ich ins Bett geh. Was ungefähr genauso häufig vor wie nach Mitternacht erfolgt.
Schrieb ich doch extra, daß sich nicht nur die Wachwerdzeiten geändert haben.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Welchen Zeitansatz muss man sich da ungefähr vorstellen?10 Jahre, 20, 30?
1981 bis 2014 mit Unterbrechungen Schichtarbeit. Nachts problemlos wach bleiben gabs schon früher und ist auch heute noch möglich.


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

01.04.2026 um 07:18
[x] Lerche ->5h-22h + 20m Powernap gg.14-15h


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

01.04.2026 um 08:21
Zitat von nairobinairobi schrieb:Wie ist das dann z.B. an Wochenenden oder im Urlaub?
Da mache ich das so, also wenn jetzt Freitag Feiertag ist werde ich Donnerstag lange bis nach 12 wach sein und dann am Freitag entsprechend erstmal ausschlafen :)


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

01.04.2026 um 08:28
Lerle bzw. Eulche.


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

01.04.2026 um 10:28
Ich selbst kann mich da nicht mehr eindeutig zuordnen.

Als Kind/Jugendlicher war ich eindeutig eine Eule gewesen. Aber inzwischen ist es so, dass ich meine Schlaf- und Wachzeiten einigermaßen flexibel gestalte und an die jeweiligen Gegebenheiten und geplanten Tagesaktivitäten anpasse. Auf jeden Fall stehe ich normalerweise weder extrem früh noch extrem spät auf (etwa zwischen 6 und 8 Uhr) und gehe weder extrem früh noch extrem spät ins Bett (etwa zwischen 22:30 und 1 Uhr nachts).


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

01.04.2026 um 11:44
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Und ich hätte wetten können, es gehe hier um Eulen oder Lerchen, und bei mir ginge es auch um Aktivitätsphasen.
Im Thread selbst geht es um Eulen oder Lerchen - aber im Artikel betreffend der Haarwurzeln geht es doch um den Biorhythmus.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Was das "Bestimmen des Chronotyps" durch die Haare also falsch sein hieße, gell? Kann höchstens "allgemeinen Tip gewisser Wahrscheinlichkeit geben" bedeuten. Was also ist das nun?
Ganz genau.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Wie hieß der Bias nochmal, nachträglich zu gucken, was sich etwa gleichzeitig verändert habe und dann den Zusammenhang zu benennen? ;)[7quote]
Das ist mir natürlich als Wissenschaftlerin (die ziemlich viel mit Statistik arbeitet, btw.) bewusst. Korrelation ungleich Kausalität, survivorship bias und so weiter.

Dennoch würde ich "für den Hausgebrauch", wenn mir eine Veränderung auffällt, neugierdehalber gucken ob ich irgendeinen Zusammenhang ausmachen kann.
Ganz salopp: Schlafe schlecht - hat sich ggf. etwas geändert, das ich testweise wieder zurückändern könnte? Bisschen mehr auf der Waage - na, wie schaut's denn mit dem Naschen aus?
Nichts von dieser Art Sachen, die Du ansprichst, hat sich auch nur auf fünf Jahre nah an diesen Rhythmenwechsel geändert. Wohl aber hatte sich etwas ereignet, für das ein veränderter Rhythmus ganz sinnvoll gewesen wäre. Was ich mir auch vorgenommen hab, es zu versuchen.
Das würde ich schon als "etwas passiert" bezeichnen: Es geht m.E. in die von mir genannte Richtung:
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:weniger bewusste soziale Zusammenhänge durch die man sich anpassen muss oder auch freiwillig innerhalb dessen variiert was einem zuträglich ist).
sinnvoll gewesen, vorgenommen es zu versuchen - was ggf. schon gereicht hat, auch wenn es dann nicht mehr notwendig gewesen wäre. Ggf. hat auch "das Schreckliche", das du beschreibst, mitgewirkt, insbesondere da es so schlimm gewesen sein muss dass du es sogar als
Andere Sachen, die sich mit dem Trauma geändert hatten, haben sich wieder weitgehend normalisiert. Aber das mit dem Rhythmus ist stabil geblieben.
Trauma das sogar noch "andere Sachen" geändert hat, beschreibst.



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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

01.04.2026 um 11:52
Ich konnte es nicht mehr ändern - hier der restliche Teil des vorherigen Postings neu formatiert, da ich niemandem Text "unterschieben" will:
perttivalkonen schrieb:Wie hieß der Bias nochmal, nachträglich zu gucken, was sich etwa gleichzeitig verändert habe und dann den Zusammenhang zu benennen? ;)
Das ist mir natürlich als Wissenschaftlerin (die ziemlich viel mit Statistik arbeitet, btw.) bewusst. Korrelation ungleich Kausalität, survivorship bias und so weiter.

Dennoch würde ich "für den Hausgebrauch", wenn mir eine Veränderung auffällt, neugierdehalber gucken ob ich irgendeinen Zusammenhang ausmachen kann.
Ganz salopp: Schlafe schlecht - hat sich ggf. etwas geändert, das ich testweise wieder zurückändern könnte? Bisschen mehr auf der Waage - na, wie schaut's denn mit dem Naschen aus?
perttivalkonen schrieb:Nichts von dieser Art Sachen, die Du ansprichst, hat sich auch nur auf fünf Jahre nah an diesen Rhythmenwechsel geändert. Wohl aber hatte sich etwas ereignet, für das ein veränderter Rhythmus ganz sinnvoll gewesen wäre. Was ich mir auch vorgenommen hab, es zu versuchen.
Das würde ich schon als "etwas passiert" bezeichnen: Es geht m.E. in die von mir genannte Richtung:
"Raspelbeere schrieb:weniger bewusste soziale Zusammenhänge durch die man sich anpassen muss oder auch freiwillig innerhalb dessen variiert was einem zuträglich ist).
sinnvoll gewesen, vorgenommen es zu versuchen - was ggf. schon gereicht hat, auch wenn es dann nicht mehr notwendig gewesen wäre. Ggf. hat auch "das Schreckliche", das du beschreibst, mitgewirkt, insbesondere da es so schlimm gewesen sein muss dass du es sogar als
perttivalkonen schrieb:Andere Sachen, die sich mit dem Trauma geändert hatten, haben sich wieder weitgehend normalisiert. Aber das mit dem Rhythmus ist stabil geblieben.
Trauma das sogar noch "andere Sachen" geändert hat, beschreibst.


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01.04.2026 um 11:58
Eule! Ich merke es wenn ich Urlaub habe oder lange Wochenenden, dann verschieben sich meine Zeiten zur Nachtaktivität.


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

01.04.2026 um 18:31
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Wohl aber hatte sich etwas ereignet, für das ein veränderter Rhythmus ganz sinnvoll gewesen wäre. Was ich mir auch vorgenommen hab, es zu versuchen.
Es geht m.E. in die von mir genannte Richtung:
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:weniger bewusste soziale Zusammenhänge durch die man sich anpassen muss oder auch freiwillig innerhalb dessen variiert was einem zuträglich ist).
Am Telefon und durch die Hose / bitte keine Diagnose.

Nein, es waren keine sozialen Zusammenhänge, die dann zur Änderung geführt haben, nur der anfängliche Wunsch wäre so motiviert gewesen. Kam aber wie gesagt anders, also spielte das auch nicht rein. Für meine Lebensführung wie für die Menschen um mich herum ist es völlig irrelevant, ob ich nu spät ins Bett geh und spät aufsteh oder früh. Nur für frühe Termine muß ich mir keinen Wecker mehr stellen.

Na und das "weniger bewußt" darfste auch gerne wieder streichen.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:vorgenommen es zu versuchen - was ggf. schon gereicht hat
In den Wochen vor dem, was ich "Trauma" nenne, haben sich tatsächlich jahrzehntealte Verhaltensmuster udgl. unbemerkt geändert, sogar völlig ohne ein "vorgenommen, es zu versuchen", vielmehr "von ganz allein" (und da weiß ich durchaus, wo das herrührte). Die meisten dieser Veränderungen bemerkte ich erst, als ich direkt nach dem "Trauma" in die alten Muster zurückfiel.

Was vor allem zurückkam, war meine "Antriebsschwäche". Na und die ist quasi der Garant dafür, daß Dein "vorgenommen ggf. gereicht" bei mir nicht zutrifft.

Du kennst mich nicht, bitte erkläre mich nicht.


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

01.04.2026 um 18:44
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Mein Leben lang - bis vor drei Jahren. Seit dem steh ich zwischen 5 und 7 Uhr auf, egal, wie spät ich ins Bett geh. Was ungefähr genauso häufig vor wie nach Mitternacht erfolgt. Und dazu muß ich mich nicht zwingen.
Das hat sich bei mir auch grundlegend geändert in den letzten Jahren. Ich wünschte, ich könnte mal wieder einen Tag länger als 7 Uhr pennen. Meist sind um 5:30 - 6 die Lichter an.

Früher, in jüngeren Jahren, konnte ich bis Mittags ohne Probleme im Bett liegen.

Heute geht das nicht mal im Urlaub, ohne Verpflichtungen.

An meinen Haaren merke ich auch keinen Unterschied, es sind nur ein paar tausend weniger.


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Eule oder Lerche - Deine Haare verraten es!

01.04.2026 um 22:28
Zitat von martenotmartenot schrieb:Als Kind/Jugendlicher war ich eindeutig eine Eule gewesen.
Bei Jugendlichen ist das oft so. Die brauchen den Schlaf, weil sie sich sehr stark entwickeln. Erst gestern erzählte mir eine Kollegin das über ihren jüngsten Sohn (13).


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