perttivalkonen schrieb:Am Telefon und durch die Hose / bitte keine Diagnose.
Vorab: Es tut mir leid dass es so gewirkt haben muss als würde ich dir etwas diagnostizieren, zuschreiben, unterstellen.
Ich habe nicht die Absicht etwas zu diagnostizieren... würde ich niemals machen. Nicht einmal überhaupt eine Mutmaßung bzgl. einer psychischen Erkrankung, denn auch das mache ich nicht, da sowas definitiv nicht online nach ein paar Textbeiträgen machbar wäre.
Lediglich bezog ich mich auf das was du nanntest: Das Trauma nanntest du (und das ist zuallermeist nunmal eine wesentliche Veränderung), und auch dass du eine Änderung zuvor angestrebt hast nanntest allein du. Von mir kam lediglich die Erklärung, dass eine Änderung anzustreben eines von dem ist was ich ganz allgemein einen sozialen Grund genannt hätte.
Wenn ich meinetwegen versuchen würde mir anzugewöhnen zu anderen Zeiten aufzustehen um z.B. ein Tier einfacher zu versorgen oder am Arbeitsplatz besser erreichbar zu sein oder die Post nicht andauernd zu verpassen, wäre das für mich ein "sozialer Grund": was Alltägliches, nix mit Diagnose. Wenn man versucht sich umzugewöhnen macht man das ja meist aus einem Grund: damit es für einen oder andere besser passt.
Jedenfalls: Ich will dir nix Böses, dir auch nix zuschreiben oder unterstellen.
perttivalkonen schrieb:Du kennst mich nicht, bitte erkläre mich nicht.
Deshalb möche ich ausdrücklich darauf hinweisen: Es war nie meine Absicht. Meine Idee war nur ob dir für dich einfällt warum sich das so geändert haben kann, weshalb ich auch darauf hinwies, dass du gar nichts Näheres dazu zu schreiben brauchst, da ich mir vorstellen kann dass vieles davon sehr privat ist. (Dass ein "Erklären" durch Fremde verletzen kann weil es zu völlig falschen Schlüssen führen kann ist mir bewusst. Als Autistin ist mir das schon häufig passiert.)
Groucho schrieb:Ich glaube eher, dass es bestenfalls nur gaaanz gaanz wenig Veranlagung ist und in der Hauptsache Gewöhnung, die durch Vorlieben gestaltet wird.
Soweit auch meine Vermutung. Man hat ja meist noch andere Bedürfnisse. Da hatte ich bei mir z.B. genannt: ich mag es ruhig und ich möchte nach Möglichkeit zum Abendessen zu ungefähr der gewohnten Zeit zu Hause sein. Ergibt dann ganz automatisch bei mir: auch bei flexiblen Arbeitszeiten früh los. (Kollegen fangen später an. Die meisten meiner Kollegen sind hier in Chile aufgewachsen - typisch ist: ein Abendessen findet spät, oft erst um 22 Uhr, statt und man bleibt lange auf.)
ApexOne schrieb:Lerche ->5h-22h + 20m Powernap gg.14-15h
"Powernap" funktioniert für mich gar nicht - tagsüber schlafen, dann fühle ich mich "wie gerädert". Auch sowas wie in Bus, Bahn ein Nickerchen: nichts für mich. Auch bei Krankheit: Besser nicht. Um mich "tagsüber hinzulegen" (schlafen) muss ich schon sehr krank sein, nicht nur z.B. eine Erkältung sondern etwas bei dem man ins Krankenhaus muss.
Die anderen Zeiten (Aufsteh- und Bettgehzeiten) kommen für mich aber so in etwa hin.
martenot schrieb:Mittagsschlaf kann ich auch überhaupt nicht. Zum einen bin ich mittags normalerweise nicht müde, und zum anderen würde mich eine Schlafphase tagsüber für den restlichen Tag unbrauchbar machen.
Dito.
nairobi schrieb:Ich fand es immer erstaunlich, dass morgens um 7, gleich wenn das Schwimmbad aufmacht, schon so einige Rentner:innen dorthin kamen.
Die haben doch, wie man meinen könnte, viel Zeit?
Nachvollziehbar finde ich das schon: morgens ist es meist leerer, und wahrscheinlich auch leiser. Wenn einem nun die Randzeiten, in denen weniger Betrieb ist, zusagen, kann man sie als Rentner (oder allgemein: wenn man an den Tagen nicht arbeitet, kann auch Urlaub sein) besser nutzen als wenn man berufstätig ist und typischerweise um 7 Uhr auf dem Weg zur Arbeit, in der Arbeit, oder auch auf dem Rückweg ist.
Persönlich stehe ich früh auf auch wenn ich frei habe (einzelner freier Tag, Urlaub). Da erledige ich z.B. auch Einkäufe früh, nehme den frühen Bus zu einer Wanderung. Warum? Es sind noch nicht so viele Leute unterwegs. Für den frühen Schwmmbadbesuch wäre ich wahrscheinlich auch der Typ. ("Wäre", da ich es hier nicht so durchführe: Unbeheiztes Freibad um 7 Uhr ist nicht mein Ding, mir persönlich zu kalt. Lieber nachmittags oder am späten Abend.)
nairobi schrieb:
Raspelbeere schrieb:Im Thread selbst geht es um Eulen oder Lerchen - aber im Artikel betreffend der Haarwurzeln geht es doch um den Biorhythmus.
Das hat doch aber miteinander zu tun? Der Biorhythmus ist unterschiedlich bei verschiedenen Menschen. Oder was meinst Du genau?
Selbstverständlich hängt beides zusammen. Ich kann das nochmal aufdröseln:
Die Schlafenszeiten hängen bestimmt auch mit dem Biorhythmus zusammen. Welche Schlafenszeiten man aber tatsächlich durchführt, sogar welche einem leicht fallen, dürfte durch viel mehr beeinflusst sein - sei es schlichtweg Gewöhnung an Notwendigkeiten, sei es eine gewisse Priorisierung (sagen wir mal: man käme mit Aufstehen zwischen 5 und 8 Uhr zurecht, nimmt aber lieber z.B. 5 Uhr weil... oder lieber 8 Uhr weil...). Wenn sich nun für einen passende Schlafenszeiten geändert haben, muss sich damit nicht unbedingt auch der Biorhythmus geändert haben.