@fantasmagorica Ja, da hatte ich deinen Beitrag ganz offensichtlich falsch gelesen. Und das eine Frau 4 Kinder in 25 Jahren bekommen kann, daran gibt es keinen Zweifel. Ich persönlich kenne Familien, die es sogar auf noch mehr gebracht haben, nur deine Annahme, das jede Frau der Population 4 Kinder bekommt, ist zumindest mal kritisch zu sehen. Rein mathematisch passt das, siehe auch das alte Beispiel mit den Reiskörnern und dem Schachbrett.
http://www.mathekiste.de/neu2000/schachbrett.htmNur wenn man schon das Beispiel mit dem Schachbrett aufgreift, dann überlege mal, wie hoch die Säule wäre, um die ganzen Reiskörner auf einem der letzten Feder aufzutürmen. Ein ähnliches Problem hätten die Menschen in deinem Beispiel auch.
Des weiteren bleibt natürlich die Gefahren in den ersten Generationen, wo durch einen dummen Zufall vielleicht nur Frauen oder Männer, oder nur eine Frau geboren wird, oder eben eine durch Tod oder Krankheit nicht zum Wachstum beitragen kann. Wobei das natürlich durch zusätzliche Kinder ausgeglichen werden könnte.
In dem Zusammenhang möchte ich aber noch mal auf meine Frage zurückkommen. Du sagtest ja, dass alle Phänotypen von Beginn an vorhanden sind, und sich nur verschiedene Variationen später je nach Umweltbedingungen durchsetzten. (Birkenspanner) Wie war das dann in deiner Starpopulation, Gab es da einen Afrikaner, einen Europäer, den asiatischen Typ, den amerikanischen Ureinwohner, die Aborigines oder haben die sich doch erst später entwickelt? Wie kann sich aus einer Familie mit so engen Verwandtschaftsgrad und unter der Annahmen, das alle Merkmausausprägungen von Beginn an vorhanden waren, eine solche Vielfalt entwickelt haben?