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Pädagogik - Lesen

48 Beiträge, Schlüsselwörter: Schule, Probleme, Lesen, Studium, Schreiben, Lehrer, Verzweiflung, Pädagogik
ena.ena
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Pädagogik - Lesen

27.08.2017 um 17:46
Jaaa richtig getippt. Aber in der Uni kann ich mich schlecht selbst aifnehmen. 😂😂


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27.08.2017 um 17:52
@ena.ena
Aber in der Uni kann ich mich schlecht selbst aifnehmen
Aber die Vortragenden. ;)


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ena.ena
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27.08.2017 um 19:42
Hahahahaha stimmt. Am ende geht anscheinend nichts übers Lernen.


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27.08.2017 um 21:05
@ena.ena

Hmm, daheim lesen üben...
Wäre ich deine Mutter, dann hätte ich daheim so oder so lesen geübt (aber eben so das du es nicht als "üben" empfindest sondern den Spaß daran entdeckst).

Und jetzt, als Heranwachsender oder Erwachsener hat man erst recht alle Fäden in der eigenen Hand um etwas zu lernen.
Egal ob es um sprachliche Dinge geht, um handwerkliche Fähigkeiten, oder sonstiges.
Hauptsache, man ruht sich nicht darauf aus "das damals mal irgendjemand irgendwas falsch beigebracht hat oder versäumte einem beizubringen".
Denn, darauf ausruhen bringt einen nicht weiter - das ist zwar bequem, aber hilft nix.

Ich würde sagen:
Schnapp dir ein Buch mit einem Thema das dich wahnsinnig interessiert. Am besten leichte Kost (witzige Begebenheiten die geschildert werden beispielsweise).
Nimm dir immer nur ein Kapitel vor (fürs erste). Schaff dir für diese Lese-Zeit einen Ruhepol, eine ruhige Zeit in der du nicht gestört wirst.
Erzähl doch anschließend irgendwem von dem Inhalt des gelesenen Kapitels...
Oder schreibe diesen Inhalt kurz irgendwo auf (in nem Blog oder auf einen Schreibblock).

Spaß fördert Freude, dadurch wird der Lerneifer gefördert bzw. der Wille noch mehr zu erfahren. So fällt einem das Lernen leichter.
Und je leichter es einem fällt mit der Zeit, um so flüssiger wird es funktionieren.

So ist es beim Kochen, beim Stricken, beim Häkeln. Mit Mathe sowie mit Sprachen... und eben auch bei dem Lesen.


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Pädagogik - Lesen

27.08.2017 um 21:28
ena.ena schrieb:Hab einfach für die nächste schriftliche Hausarbeit verbal etwas erzählt, das Erzählte aufgenommen und dann aufs Blatt gedchrieben. Das war dann ne 2+
Beneidenswert! Das hätte ich nie gekonnt!
Bei mir ist es genau umgekehrt: Ich kann mich zwar schriftlich gut ausdrücken (und liebte es in der Schule, Geschichten zu schreiben!), habe aber so meine Probleme, wenn ich zum gleichen Thema frei sprechen soll.
Ich liebte auch Textaufgaben im Matheunterricht, weil man sich dann konkret etwas vorstellen konnte, statt nur zu rechnen.


Vielleicht hilft es dir, wenn du dir vorstellst jemand anders würde dir den Text vorlesen? Du dir also vorstellst, dass du gar nicht selbst lesen, sondern zuhören würdest?

Oder wie ist es, wenn du beim Lesen ein bisschen abgelenkt bist (z.B. durch Musik), und dann deshalb nicht automatisch auf Punkt und Komma achtest? Vielleicht klappt es dann besser mit dem Inhalt, den du dann quasi wie nebenbei aufnehmen könntest. So wie viele andere Sachen auch viel besser klappen, wenn man sich eben nicht (!) genau darauf konzentriert. Wenn du Fahrrad fährst und bei jeder Pedalbewegung bewusst denkst "jetzt mit dem linken (bzw. rechten) Fuß treten", fährst du ja auch nicht so gut, wie wenn du eben einfach fährst.

Mir kommt es nämlich so vor, als ob du dich beim Lesen einfach zu sehr auf das Lesen selbst konzentrierst. Dabei bleibt der Inhalt natürlich auf der Strecke.


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27.08.2017 um 21:37
Bei mir kommt es auf das Thema und den Text an sich an.
Sobald ich lesen konnte las ich alle meine Bücher durch. Jedes Jahr zu Ostern, Geburtstag, Weihnachten kamen neue Bücher dazu. Dennoch ackerte ich mich auch durch die Bücherschränke meiner Geschwister und meiner Eltern. Märchenbücher, alte Jugendbücher meiner Geschwister und auch die Jugendbücher aus der Jugendzeit meiner Eltern, bis hin zur Zeitung oder ADAC-Zeitschrift die mein Vater immer bekam.

Es gab in meinem Leben eigentlich nur wenige Bücher die mich null interessierten. Bei denen ich enorme Probleme hatte den Text zu verstehen, zu behalten, bei der Stange zu bleiben.
Sansibar oder der letzte Grund - Das war ein Büchlein das wir in der zehnten Klasse lesen mussten. Ich, als Bücherwurm kam mit diesem Geschreibsel null klar.
Und noch so 3 weitere Bücher die ich später im Leben mal kaufte weil ich dachte "das ist was". Eines davon habe ich noch immer nicht durchgelesen. Über das zweite Kapitel kam ich da nie hinaus.

Also zum Üben würde ich keine trockene Abhandlung aus dem Studium nehmen, sondern erst mal kurze Geschichten/ Erlebnisse die einen berühren oder zum Lachen bringen. Etwas, das leicht verständlich geschrieben ist.

Man fängt bei Mathe ja auch beim kleinen Einmaleins an... und nicht gleich bei den Gleichungen mit diversen Unbekannten.


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27.08.2017 um 21:38
@slobber

Die tipps habe ich schon alle bekommen. :)

@AlteTante

Ja wie gesagt praktisch top, theoretisch ne Niete.

Musik o.ä.? Niemals ich bin so schnell ablenkbar.
Ich kann mit pragmatischen Texten nix anfangen! Ich will die Informationem kurz und knapp geschildert bekommem umd gut.
Kennst du/ihr das wenn euch jemand vollquatscht ? Ihr seid gezwungen zu zuhören. So fühle ich mich wenn wir lektüren lesen müssen Wenn wir Lektüren die zu viele unnötige Adjektive haben oder überflüssige Informationen.

Schlimm.


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27.08.2017 um 21:49
@slobber

Was auch immer du für Vorbilder in der Familie hattest. Du bist der geborene Leser.

Ich lese! Aber auf Fakten beruhende Artikel. Wahre Begebenheiten. Sachbücher.

Selbst im Geschichtsunterricht: Leute klar das ein oder andere nimmt man aif um etwas der Epoche zuzuordnen. Aber aich hier muss nicht alles stimmen. Und mich dann damit zu beschäftigen und Analysen schreiben etc.

Oh gott.. leute es gab schon so oft die Situation da hab ich mir ein Buch genommen hochmotiviert angefangen und bin mach 5 min max 10 min weg gewesen.


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27.08.2017 um 22:03
Dann scheint dein Problem eher Konzentrationsfähigkeit und Focussierung zu sein. Und auch das kann bzw. muss man wie sinnentnehmendes Lesen und das Verfassen von Texten üben und trainieren.


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27.08.2017 um 22:12
Üben scheint das Stichwort zu sein. Ich dachte ich hätte eine Blockade und jmd hat ähnliche Erfahrung gemacht.


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27.08.2017 um 23:12
@ena.ena

Deine Schilderungen erinnern mich irgendwie an die von Leuten älteren Semesters, bei denen es zu Schulzeiten noch ein gewisses Maß an Züchtigung gab und das sture Auswendiglernen von Gedichten noch größer in Mode war als heutzutage. Mehr als einmal habe ich zu hören bekommen, dass die Freude an Gedichten, der Wunsch, sich auch im Erwachsenenalter mit ihnen auseinanderzusetzen, verloren ging, weil durch den sturen Zwang zum Rezitieren eine Blockade im Kopf entstanden ist. Obwohl die gleichen Menschen die verhassten Gedichte zum Teil noch Jahrzehnte später fehlerfrei wiedergeben können.

Wobei ich denke: Du liest doch. Sachbücher - und das ist auch völlig in Ordnung. Nicht jeder steht auf Belletristik und es sollte sich auch niemand gezwungen fühlen, den neusten Fitzek-Krimi oder sonstwas zu lesen, obwohl's einem keinen Spaß macht. Man muss dann eben nur soweit Mut zur Lücke besitzen und dazu stehen, dass einem Textanalysen und Gedichtinterpretationen nicht stehen. Meiner Meinung nach sollte das, sofern man nicht gerade so verrückt ist un Deutsch als Leistungskurs wählt, nicht das große Drama sein. Viel wichtiger ist doch, dass du dich überhaupt mit dem geschriebenen Wort auseinander setzt und ja, da ist ein Sachbuch zu einem Thema, das dich interessiert doch völlig ausreichend. Einige moderne Sachbücher sind zudem so geschrieben, dass sie nicht nur Informationen wiedergeben, sondern auch noch unterhaltsam zu lesen sind. Eventuell wären auch (Auto-)biografien zu für dich relevanten Menschen und Themen was für dich.


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28.08.2017 um 00:02
@Sterntänzerin

Meine Interessen hast du im letzten Absatz gut eingeschätzt.
Mache mein Abi auf einem Kolleg sprich 2. BW. Meine LKs Mathe Bio weil es sachlich ist. In allen anderen Fächern stehe ich 3-4 weil ich keine Texte schreiben kann. Analysieren da bin ich spitze weshalb ich dann nächstes Jahr Psychologie studierem werde. Was bringen mir meine praktischen Leistungen wenn die Prüfungen am Ende mit einer für mich nicht zufriedenstellende Zensur bestanden werden. Der zukünftige Arbeitgeber wird am Ende auch zu über 50 % aufs Zeugnis schauen.

Es ist so deprimierend sich die höhste Mühe zu machen und am Ende nur eine 3 oder 4 zu bekommen.

Ich verlier so meine Motivation und obwohl ich weiss was ich alles drauf habe an Kompetenzen kann es mich manchmal so runter reißen dass ich denke ich kann echt NIX. 🤔😣


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28.08.2017 um 01:32
@sandra.31

Alles was sachlich gehalten ist lese und verstehe ich sogar sehr gern und wenn ich weiss dass es mir was nützt.

Alles abweichende schau ich mir lieber in Film an. :D


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28.08.2017 um 04:38
Sag mal, wurde in deiner Familie gelesen und auch als du noch Kleinkind warst, vorgelesen?

Da du Filme erwähnst, gibts bei Dir denn nen Film im Kopf, wenn du ne Geschichte liest? Oder dir jemand was erzählt?

Du möchtest Psychologie studieren, aber da gehts doch bei weitem nicht um die zahlenmäßige Analyse. Oder die von messbaren Vorgängen.
Da muss man sich doch eher in andere hineinversetzen, in die Situationen, also eher eine unmessbare, nicht berechenbare, weil persönlich bedingte Sichtweise anwenden. Grad die nebensächlichen, unterschwelligen Informationen sind da wichtig. Von denen du sagst, du könntest damit nichts anfangen.

Ist das Fach wirklich das richtige? Oder wirklich das, was du dir darunter vorstellst?


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28.08.2017 um 07:30
Hallo @Geisterfrei,

Lesen in der Familie ? Bei mir eig. nur die Gute Nacht Geschichten :)

Filme ? Und als Teenie gabts dann nen Übergang zum permanenten fern sehen :D
Am Computer durft ich auch aber nur weil ich dort zeichnen wollte, Papier war dann iwann uninteressant geworden. ;)
Aber sonst hab ich "unnormal" viel gepuzzlet und war sportlich sehr aktiv (Praxiskind) :)
Für kindliche Verhältnisse durft ich glücklicherweise viel erleben. Ein Grund weshalb ich bei nicht praktische Sachen schnell gelangweilt bin.

Psychologie: ich habe Psychologie als Grundkurs und weiss bestens Bescheid über diese Wissenschaft.
Am Ende läuft es trotzdem aufs Analysieren hinaus. Was bringen mir die einzelnen Details wenn ich sie nicht mehrmals kombiniere und Ergebnisse daraus erziele?

Lg Ena


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28.08.2017 um 11:09
ena.ena schrieb:Und ich lese heute immernoch so. Es fällt mir super schwer den Inhalt zu verstehen.
Mit Sicherheit war die Didaktik deiner Grundschullehrerin nicht zielführend; dies jedoch nun heranzuziehen, um damit ein mangelndes Verständnis des Subtextes erklären zu wollen, halte ich für etwas weit hergeholt.

Die Ursachen hierfür sind sicherlich andernorts zu suchen als in der Grundschule, vor allen Dingen weil du nun eine weiterführende Schule zu besuchen scheinst.

Bei Problemen beim Verständnis von Subtexten rate ich darüber hinaus zur Vorsicht, beim Einschreiben an der Uni, weil dort sehr viel Verständnis vorausgesetzt wird.


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ena.ena
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28.08.2017 um 14:11
@fumo

Probleme sollte man beheben, indem mam zum Urschleim zurück geht und da nachhakt.
Auch wenn es nicht immer klappt. Dies ist der erste Schritt.

Es geht um Texte die ich für mich als sinnfrei empfinde. ;)
Wenn ich mich für Psychologie einschreibe, werde ich sicher nicht diesselben Probleme haben wie wenn ich Texte aus dem SEK II lese. Im SEK II habe ich knapp 10 Fächer davon sind gerade mal 3 Fächer für mich interessant. Wenn die DE Lehrerin schon ankommt mit: Wir sezieren hier die deutsche Sprache und ich jedes einzelne Wort in einem text durchnehmen muss, da geht es mir 10mal schneller aufn Keks plus der Druck mit der Benotung.

Also nimm deine Sorgen zurück und widme sie jemandem anderen :D .


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Pädagogik - Lesen

28.08.2017 um 15:19
ena.ena schrieb:Wenn ich mich für Psychologie einschreibe
ena.ena schrieb:Wenn die DE Lehrerin schon ankommt mit: Wir sezieren hier die deutsche Sprache und ich jedes einzelne Wort in einem text durchnehmen muss, da geht es mir 10mal schneller aufn Keks
Hui!


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Dogmatix
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28.08.2017 um 15:23
ena.ena schrieb:Psychologie: ich habe Psychologie als Grundkurs und weiss bestens Bescheid über diese Wissenschaft.
Am Ende läuft es trotzdem aufs Analysieren hinaus. Was bringen mir die einzelnen Details wenn ich sie nicht mehrmals kombiniere und Ergebnisse daraus erziele?
sicher.

ich kenn mich da nicht so aus, aber sind in der psychologie nicht die details oftmals sehr wichtig?


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ena.ena
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28.08.2017 um 15:28
@Dogmatix

Das ist nicht dein Ernst oder ?

Was bringen dir die Details? Was bringen dir die Bausteine wenn du sie nicht zsm puzzeln kannst.

Klar sind sie wichtig.
Aber hier meinte vorher jemand, dass das Analysieren ja nicht so gefragt ist in der Psychologie.

Deswegen hab ich das so betont.


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