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Der Begriff 'alleinerziehend'

876 Beiträge, Schlüsselwörter: Alleinerziehend Scheidungskinder Familie

Der Begriff 'alleinerziehend'

09.02.2018 um 08:48
missmary schrieb:Kenne einen Fall im Bekanntenkreis, wo der Vater in seiner Betreuungswoche die Kinder nicht in die Vereine oder zu Freunden lässt. Die kommen also nur jede zweite Woche ins Fußballtraining, weil die Mutter das Training ausgesucht hat und bezahlt.

Aus schulischer Sicht kommen viele Kinder mit dem Modell nicht so wirklich klar. Oft verbleiben schulische Unterlegen beim anderen Elternteil, oder Elternteil A informiert Elternteil B nicht, oder Elternteil A bezahlt die Klassenfahrt nicht, weil sie in der Woche von Elternteil B liegt ... wir haben in der Schule oft "Ärger" mit diesem Modell und die wenigsten Kinder sind damit wirklich glücklich
Ich überlege gerade, ob wir uns kennen könnten.


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09.02.2018 um 08:48
Ilvareth schrieb:Doch, wer das „Prädikat alleinerziehend“ hat, kann die Steuerklasse 2 beantragen. Damit braucht man 1908 Euro mehr als bei Steuerklasse 1 nicht zu versteuern. Für viele kommt dabei ein Eurobetrag heraus, der in etwa für ein warmes Mittagessen im Monat reicht.
Das mag bei euch in Deutschland so sein. In Österreich kann der Alimente zahler 29,20€ pro Monat fürs erste Kind absetzen und fürs zweite mehr. Der Alleinerziehenderabsetzbetrag beträgt 494€ fürs erste Kind per anno, bei zwei Kindern etwas mehr. Dann gibt es noch den Kinderfreibetrag welcher, wenn beide Eltern diesen beantragen, je 300€ per anno beträgt. Dürfte in Deutschland sichtlich anders geregelt sein.


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09.02.2018 um 09:01
@missmary
gab es denn kein Elterngeld für Deinen Mann?
ich habe als Alleinerziehende (und ja tatsächlich allein) keinen Kindergartenplatz bekommen...ich wurde nicht bevorzugt und den, den ich bekam, den bekam ich bis 12 Uhr, also einen "halben" Tag. Von 8 - 12, da fragt man sich, wann man dann überhaupt arbeiten soll. Ohne meine Mutter, die sich ums Kind kümmerte, hätte ich nicht arbeiten gehen können.


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09.02.2018 um 09:02
@sacredheart
Irgendwie klingst du ganz schön wütend.
Nun ja nehmen wir mal eine Mutter mit 2 Kindern ziehte mit einem Mann der nicht der Vater der Kinder ist zusammen so fällt der Status alleinerziehend und somit der Mehrbedarf weg. Was ist aber wenn der Partner sich aus der Erziehung komplett raus hält? Ist die Mutter dann nicht auch noch alleinerziehend?

Und bitte erwähne auch die Expartner die sich bewusst verpieseln weil sie kein Bock auf ihr Kind haben und die Mutter mitterseelenalleine für die Kinder sorgt.


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09.02.2018 um 09:03
Tussinelda schrieb:gab es denn kein Elterngeld für Deinen Mann?
ich habe als Alleinerziehende (und ja tatsächlich allein) keinen Kindergartenplatz bekommen...ich wurde nicht bevorzugt und den, den ich bekam, den bekam ich bis 12 Uhr, also einen "halben" Tag. Von 8 - 12, da fragt man sich, wann man dann überhaupt arbeiten soll.
Das war vor dem "neuen" Elterngeld. Wir waren tatsächlich so "arm", dass wir damals Landeserziehungsgeld oder so bekamen, das war gut, aber es waren 300 -400€. Natürlich viel besser als nichts ... aber mein Referendarsgehalt ging komplett für Miete, Fahrtkosten zur Schule drauf ... daher war es dann schon wieder knapp.


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09.02.2018 um 09:11
sacredheart schrieb:Alleinerziehend zu sein durch eine Umgangsvereitelung bedarf hingegen keiner Unterstützung, sondern einer deutlichen Sanktionierung.
Wenn eine Mutter den Umgang vereitelt dann hat sie ihren Grund, umgekehrt genau so. Die Tochter meines Ex wurde bei der Mutter aus dem Haushalt geholt wegen diverser Vorfälle mit Partys Alkohol nd Schlägereien die um das Kind herum stattfanden.
Wenn er jetzt den Umgang verweigert so tut er das mit gutem Grund.

Wenn der Expartner anfängt zu saufen und Drogen zu nehmen so ist die Mutter in der Pflicht ihr Kind zu schützen.

Solche Menschen willst du strafen?

Verrate mir mal warum du verbittert bist. Ist dir klar was es heißt alleinerziehend zu sein?


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09.02.2018 um 09:15
3.14 schrieb:Wenn eine Mutter den Umgang vereitelt dann hat sie ihren Grund, umgekehrt genau so. Die Tochter meines Ex wurde bei der Mutter aus dem Haushalt geholt wegen diverser Vorfälle mit Partys Alkohol nd Schlägereien die um das Kind herum stattfanden. Wenn er jetzt den Umgang verweigert so tut er das mit gutem Grund.
Wenn der Expartner anfängt zu saufen und Drogen zu nehmen so ist die Mutter in der Pflicht ihr Kind zu schützen.
Es ist aber leider nicht immer so, dass ein derartig gravierender Grund vorliegt ... es gibt es tatsächlich, dass der "alte Vater" nicht mehr ins neue Lebenskonzept passt (umgekehrt gibt es das sicher auch) und systematisch "rausgemobbt" wird, v.a. wenn ein neuer Partner und Eifersucht im Spiel ist.


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09.02.2018 um 09:17
3.14 schrieb:Verrate mir mal warum du verbittert bist.
1) Vermutlich weil der Umgang ungerechtfertigt verhindert wurde
2) Umgangsrecht ist kein Sorgerecht. Da ist mein Spieleonkel/Spieletante am WE.


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09.02.2018 um 09:18
Die Mutter muss ja nicht unbedingt einen neuen Partner haben.
Hat sie einen und er wohnt im Haushalt so bekommt sie gar keinen alleinerziehenden Status.
Und leider muss ich dir sagen gibt es das sehr häufig traurigerweise.
@missmary


Dann gibt es Jugendämter und Familiengerichte die einem helfen. @Kybela


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09.02.2018 um 09:51
3.14 schrieb:Dann gibt es Jugendämter und Familiengerichte die einem helfen.
Man kann den Umgang nicht erzwingen, auch wenn man Recht bekommt.

Man kann sogar Umgang haben, aber trotzdem wenig gemeinsam machen:
Gegnerischer Elternteil meldet Tochter zum Reiten an und den Sohn zum Fußballtraining.
Man spielt Taxi und sieht ihnen aus der Ferne zu. Ist man dagegen, ist man der Spaßverderber.
Dazu kommen Geburtagsfeiern und Nachhilfeunterricht.
"Was? er/sie ist dagegen? So ein Arsch. Dabei ist die Feier mit all deinen Freunden aus der Klasse bestimmt ganz toll."


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09.02.2018 um 10:07
sacredheart schrieb:Sehe ich genauso. Wenn zB ein sorgeberechtigter Elternteil keinen Umgang mit seinen Kindern pflegt (ich meine nicht, wenn er mal 1 Woche im Krankenhaus ist, sondern dauerhaft) sollte dessen Sorgerecht erlöschen und der andere Elternteil dann nicht wegen jedem Arztbesuch hinter ihm oder ihr herscharwenzeln müssen. Schließlich ist sogar laut gesetz jeder Elternteil zum Umgang berechtigt, aber auch verpflichtet.
Wenn man das mal durchsetzen könnte würde man vielen Müttern eine große Last von der Schulter nehmen.
Kybela schrieb:Gegnerischer Elternteil meldet Tochter zum Reiten an und den Sohn zum Fußballtraining.
Man spielt Taxi und sieht ihnen aus der Ferne zu. Ist man dagegen, ist man der Spaßverderber.
Dazu kommen Geburtagsfeiern und Nachhilfeunterricht.
"Was? er/sie ist dagegen? So ein Arsch. Dabei ist die Feier mit all deinen Freunden aus der Klasse bestimmt ganz toll."
Was hintert dich daran aus dem Taxi aus zu steigen? Dem Sohn beim Spiel zu zujubeln oder der Tochter bewundernde Blicke zu widmen während sie stolz ist dass Papi zuguckt? An Geburtstagsfeier kann man ebenso teilhaben. Ich glaube kein Expartner vermiest Geburtstage oder die Nachhilfe sofern er am Kind Interesse hat. Wer keines hat wird auch nichts vermiesen


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09.02.2018 um 10:21
3.14 schrieb:Wenn man das mal durchsetzen könnte würde man vielen Müttern eine große Last von der Schulter nehmen.
Ich bezweifle, dass für Kinder der Umgang mit einem Elternteil, der da keinen Bock drauf hat, sehr angenehm ist. Da würde dann nur die Zeit abgesessen, bis der unerwünschte Störfaktor Kind wieder weg ist.

In dem Fall, dass ein Elternteil wirklich gar kein Interesse an seinen Kindern hat, sollte das klar kommuniziert werden. Sich immer wieder hinter Versprechungen und Ausreden zu verstecken, hilft auch niemandem weiter. Schon gar nicht den Kindern, die immer wieder versetzt werden.


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09.02.2018 um 10:26
Es ging um den Sorgerechtsentzug. Und da bin ich ganz klar dafür. Wegen jedem mist muss man dem "Erzeuger" hinterher rennen und um eine Unterschrift bitten. In manchen Fällen genießt der Herr dann seine Machtstellung und stellt sich quer.
@Becky
Sowas kann unterbunden werden.
Becky schrieb:Ich bezweifle, dass für Kinder der Umgang mit einem Elternteil, der da keinen Bock drauf hat, sehr angenehm ist. Da würde dann nur die Zeit abgesessen, bis der unerwünschte Störfaktor Kind wieder weg ist.
Richtig aber Kinder sind auch nicht dumm und blicken was Sache ist und wollen von alleine nicht mehr dahin.
Becky schrieb:In dem Fall, dass ein Elternteil wirklich gar kein Interesse an seinen Kindern hat, sollte das klar kommuniziert werden. Sich immer wieder hinter Versprechungen und Ausreden zu verstecken, hilft auch niemandem weiter. Schon gar nicht den Kindern, die immer wieder versetzt werden.
Auch ein Grund warum man den Umgang irgendwann boykottiert weils Kind bei der Mama sich die Augen ausheult weil Papa nicht kam oder es nicht haben will.
Als Eltern hat man die Kinder zu schützen


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09.02.2018 um 10:26
Kybela schrieb:Gegnerischer Elternteil
Dieser Begriff sagt letztlich schon alles. Wenn es so weit ist, ist letztlich nicht mehr viel zu retten.

Aber mal unabhängig davon, auch in einer intakten Beziehung haben Eltern immer wieder unterschiedliche Meinungen zur Erziehung des Nachwuchses. Und wie dort auch, muss man nach einer Trennung eine Möglichkeit finden, das gemeinsam zu diskutieren.
Man muss die Beziehung zum Kind und die Beziehung zueinander möglichst weitgehend trennen. Da kann man durchaus auch auf professionelle Hilfe zurückgreifen, da man nach solche Streitigkeiten alleine nicht unbedingt weiter kommt.
Becky schrieb:In dem Fall, dass ein Elternteil wirklich gar kein Interesse an seinen Kindern hat, sollte das klar kommuniziert werden.
Das kann aber auch bitter sein. Ein "Ende mit Schrecken" ist auch nicht gerade - vor allem für ein kleineres Kind - ideal. Wenn dem Kind die Meinung des "unwilligen" Elternteils etwas bedeutet (und so ist es meist), dann ist es wirklich schwierig, welchen Weg man geht. Eine Zurückweisung in der Form, dass dieses Elternteil so rein gar nichts mit dem Kind mehr zu tun haben möchte, ist wirklich ein Problem. Gerade kleinere Kinder können so etwas nicht rational bewerten und gegenüber dem regelmäßigen "versetzen" abwägen.


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09.02.2018 um 10:34
3.14 schrieb: dich
bin nicht betroffen
3.14 schrieb:während sie stolz ist dass Papi zuguckt?
Papi möchte in dieser kurzen Zeit lieber gemeinsam kochen und essen, spielen, spaziergehen,
und vorallem reden.
wenn möglich, sogar mit Tochter und Sohn gemeinsam
kleinundgrün schrieb:Dieser Begriff
in einem Streit um den Umgang gibt es gegnerische Positionen.
Urteile selbst: meine aufgezählten Dinge (Training, ...) tauchten 1) aus dem Nichts auf 2) lokal getrennt (Reithof auf der anderen Stadtseite, als der Fußballverein) 3) zeitlich übereinstimmend mit der vereinbarten Umgangszeit


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09.02.2018 um 10:36
kleinundgrün schrieb:Das kann aber auch bitter sein. Ein "Ende mit Schrecken" ist auch nicht gerade - vor allem für ein kleineres Kind - ideal. Wenn dem Kind die Meinung des "unwilligen" Elternteils etwas bedeutet (und so ist es meist), dann ist es wirklich schwierig, welchen Weg man geht. Eine Zurückweisung in der Form, dass dieses Elternteil so rein gar nichts mit dem Kind mehr zu tun haben möchte, ist wirklich ein Problem. Gerade kleinere Kinder können so etwas nicht rational bewerten und gegenüber dem regelmäßigen "versetzen" abwägen.
Sicherlich ist das schwierig und noch schwieriger, einem Kind begreiflich zu machen. Trotzdem werden wohl die wenigsten Richter zwangsweisen Umgang anordnen. Die Möglichkeit besteht natürlich, aber "unser" Richter war ganz klar dagegen. Und auch wegen dem ganz klar gezeigten Desinteresse (nämlich gar nicht erst bei Gericht zu erscheinen), wurde meinem Ex weder das Sorgerecht gegeben, noch eine Umgangsregelung vereinbart. Und mir wurde klar geraten, das auch in Zukunft nur über offizielle Stellen zu regeln. Wobei das bei "normalen" Kindern wohl wieder etwas anders geregelt wird als bei einem, das geistig behindert ist. Kommt halt in erster Linie auf das/die Kind(er) an.
Kybela schrieb:Papi möchte in dieser kurzen Zeit lieber gemeinsam kochen und essen, spielen, spaziergehen,
und vorallem reden.
wenn möglich, sogar mit Tochter und Sohn gemeinsam
Ich würd da ja erstmal die Kinder fragen, ob sie lieber zu Hause bleiben möchten oder auch während der Zeit beim anderen Elternteil weiter ihren Hobbys nachgehen möchten. Denn Kinder finden sich schwerer in eine Gruppe ein, wenn sie nur unregelmäßig kommen.


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09.02.2018 um 10:39
Da müsste man an der Kommunikation arbeiten wenn sie bereit ist das Kind mit zu geben sind auch andere Dinge verhandelbar.
Kybela schrieb:Papi möchte in dieser kurzen Zeit lieber gemeinsam kochen und essen, spielen, spaziergehen,
und vorallem reden.
wenn möglich, sogar mit Tochter und Sohn gemeinsam
Was möchte das Kind? Wie lässt sich das vereinbaren? Kann man danach noch kochen?
Ich glaube jede Mutter freut sich über ein sattes Kind was vom Papa kommt ;)
Oder Papi nach dem reiten noch mit Töchterchen ein neues nötiges Paar Schuhe gekauft hat...


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09.02.2018 um 10:47
@Kybela
ja, das Kind hat aber eben auch ein Leben und das wird ja nicht angehalten, nur weil es dann beim anderen Elternteil ist. Wenn das Kind lieber mit dem Elternteil reden möchte, kochen, schmusen, was auch immer, dann ist das sicherlich kein Problem.....der Tag ist ja lang genug und besteht sicherlich nicht nur aus Verpflichtungen, die das Kind hat. Sollte man hoffen.


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09.02.2018 um 11:08
3.14 schrieb:Was möchte das Kind?
hin und hergerissen.
Becky schrieb:finden sich schwerer in eine Gruppe ein, wenn sie nur unregelmäßig kommen
geschickt gemacht von der Mutter, nicht wahr?
Tussinelda schrieb: das Kind hat aber eben auch ein Leben
Über das die Mutter in der Umgangszeit nicht bestimmen darf.
Ort und Inhalt des Umganges bestimmt der umgangsberechtigte und -verpflichtete Elternteil alleine.


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09.02.2018 um 11:09
Kybela schrieb:geschickt gemacht von der Mutter, nicht wahr?
Du meinst sie hat das absichtlich so gelegt, dass es in Deine Umgangszeit faellt? Wie soll das gehen?


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