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Richtige Ernährung nach Lehrbuch viel zu komplex? Wer hält sich dran?

102 Beiträge, Schlüsselwörter: Ernährung Nach Lehrbuch

Richtige Ernährung nach Lehrbuch viel zu komplex? Wer hält sich dran?

15.06.2019 um 20:50
Sterntänzerin schrieb:Obstsmoothies sind böse.
Warum das denn? Würde mich mal interessieren, hab ich noch nie gehört bisher.


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Richtige Ernährung nach Lehrbuch viel zu komplex? Wer hält sich dran?

15.06.2019 um 20:55
Interested schrieb:Und ein frischer Salat zum Essen ist schnell gemacht. Der Zeitfaktor, der hier immer genannt wird, ist ziemlich lächerlich
Bezüglich des Eingangsthreads ist der Aufwand immens. Nicht in Bezug auf Zubereitung eines Salates.
Und ja, manche Gerichte sind aufwändig nach einem langen Arbeitstag.
Und überhaupt sich damit zu befassen, was denn nun tatsächlich gesund ist, wo etwaige Zusatzstoffe enthalten sind usw.

Miesmuscheln dürften nicht gegessen werden dürfen, denk ich...

Wobei.. wo bekommste nach der Arbeit noch frischen Salat her?
Salat, der den ganzen Tag bis abends im Geschäft lag?


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Richtige Ernährung nach Lehrbuch viel zu komplex? Wer hält sich dran?

15.06.2019 um 20:57
@Bundeskanzleri
Ich glaube, die Aussage basierte darauf, dass diese Smoothies zum einen nicht lange satt machen, weil alles püriert ist und den Magen dementsprechend schnell wieder verlässt und Obst zum anderen verhältnismäßig viel Fruchtzucker besitzt.

Das Allheilmittel für die Mittagspause waren im Übrigen das belegte Brot (vom Bäcker) mit einem Latte Macchiato und das mit Naturjoghurt, Obst und Nüssen selbst angemischte Haferflockenmüsli. Was an und für sich sicherlich okay ist, aber mir wohl nach spätestens zwei Wochen auch zum Hals raushängen würde, wenn es das einzige wäre, was ich mittags zu beißen bekomme.


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Richtige Ernährung nach Lehrbuch viel zu komplex? Wer hält sich dran?

15.06.2019 um 21:00
@Sterntänzerin
Ah danke, interessant.
Also ist es nicht an sich schlecht, sondern nur bezüglich der Erwartungen, die man hat.


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Richtige Ernährung nach Lehrbuch viel zu komplex? Wer hält sich dran?

15.06.2019 um 21:36
borabora schrieb:Bezüglich des Eingangsthreads ist der Aufwand immens.
Nur nicht täglich. Das dauert nicht lange und man hats drauf. Es hilft am freien tag sich auf den hosenboden zu setzen und nen plan für die woche machen. Ich hab bspw ne woche im vorraus die meisten mahlzeiten geplant und schiebe rum, wie ich lust habe und worauf ich bock hab. Da ich einiges aus meinem speiseplan gestrichen habe, habe ich den aufwand mit was ist wo wieviel enthalten eh mal gehabt. Das ist nen wochenende intensiv einlesen, nen monat dran gewöhnen und weiter lesen, wenn zeit ist. Heute denke ich nichteinmal mehr darüber nach, ich weiß wo was drin ist. Ich weiß, was ich täglich essen muss und was mein körper einlagert, also nicht unbedingt täglich zugeführt werden muss. Das ist keine lebensaufgabe und erfordert auch kein jahrelanges studium in ernährungswissenschaften. Man lernt doch, was wo drin ist, wieviel ungefähr verzehrt werden muss und auch ob man das verträgt oder nicht und natürlich auch, wie man sinnvoll kombiniert, damit nicht bestimmte mineralien durch andere in der nahrung befindlichen stoffe gebunden werden.
borabora schrieb:Und ja, manche Gerichte sind aufwändig nach einem langen Arbeitstag.
Solange es nur manche sind, werden diese manchen gerichte auf freie tage verlagert. Im durchschnitt stehe ich für frühstück und abendessen insg 30min-1h aktiv in der küche und das nicht am stück. Nebenbei wird dann auch schonmal die waschmaschine angeschmissen, der boden gewischt, staub gesaugt oder auf der couch gelümmelt. Ich koche gern nach der arbeit, teilweise auch vor der arbeit, weil mir stupide brot mit belag zum frühstück einfach zu langweilig ist. 1h am tag küche bei 2mal kochen bzw weniger. Es muss kein gourmetgericht sein. Heute mittags nen grießbrei mit früchten und nüssen, abends nen bohnenburger mit tomaten, gurken, salat, aufgebackenen selbstgemachten brötchen. Weiterer teig eingefroren für die woche. Planen spart zeit, nerven und vor allem geld :D
borabora schrieb:Wobei.. wo bekommste nach der Arbeit noch frischen Salat her?
Es ist jetzt nicht so, dass salat innerhalb von einem tag alle nährstoffe verliert. Ich lager kopfsalat schonmal ne woche im kühlschrank ohne, dass das ding welk oder labrig wird. Gleiches gilt für weiteres lagerfähiges gemüse. Die meisten vitamine sind lichtempfindlich und hitzeempfindlich. Da ist ein dunkler kühlschrank ganz sinnvoll.


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15.06.2019 um 21:43
Bundeskanzleri schrieb:Meiner Meinung nach, sind sich die Menschen heute erstmal schlichtweg bewusster, was sie essen und was im Essen drin ist.
Und tatsächlich, je mehr man weiss, desto schlimmer wird es.
Es stimmt, was du schreibst - hier finde ich aber, dass uns ganz viele Kulturtechniken verloren gegangen sind - in den letzten Jahrzehnten. Ich komme aus dem ländlichen Raum, als ich in den 70ern/80ern hier aufwuchs waren die Mütter daheim und ein großer Teil des Tages ging dafür drauf, Nahrungsmittel selbst herzustellen, Brot zu backen, durch den Wald zu streifen und Pilze zu ernten, Beeren zu pflücken etc. etc. Wir wurden abends mit dem Fahrrad mit der Milchkanne losgeschickt und kauften beim Bauern auch gleich Butter, Quark, Joghurt, Kartoffeln etc. Dazu hatten wir noch riesige Gärten in Bioqualität - Mutter und Oma sammelten die Schnecken mechanisch ab, Opa verscheuchte Vögel :-). Heute gibt es ja an vielen Orten "öffentliche" Obstbäume - und das Obst verfault am Baum.

Dann bekam Essen mitunter so einen "Kultstatus", gerade ungesundes Essen. Bei uns gab es ewig keinen McDonalds oder so - endlich machte einer an einer Autobahnraststätte auf, ca. 30km von hier - da fuhren echt Leute am Sonntag hin (!). Das war unglaublich. Da scherte sich niemand. Auch wenn man an Bufffets sieht, was sich Leute auf den Teller laden und anschließend entsorgen - da fehlt ganz viel Bewusstsein.

Bei uns gibt es Landfrauen, die immer wieder für Unkostenbeiträge Kochkurse anbieten, wie man z.B. auch im Winter mit regionalem Gemüse kocht - klar, sie wollen Absatz machen, aber auch Anregungen. Die Kurse sind immer ausgebucht, von Leuten, die ohnehin viel über Essen wissen. Die, für die es gedacht war, werden dadurch nicht angesprochen ... warum auch immer. Als aber der erste Bauer eine Biogasanlage installierte und fortan nur noch Mais etc. anpflanzte, wurde das nicht hinterfragt. Man geht immer davon aus, dass wir in einem Land mit so vielen Richtlinien leben, dass man es schlichtweg für gar nicht möglich hält, was alles legal ist.

Zudem gibt es viel Unsicherheit, was man kaufen soll. Die Bioläden sind sehr teuer ... so teuer, dass das oft das normale Budget einer normalen Familie sprengt. Das "Aldi Bio" - bringt das überhaupt was? Wo kommt es her? Ständig hört man neue Hiobsbotschaften. Was glauben? Was ignorieren?


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Richtige Ernährung nach Lehrbuch viel zu komplex? Wer hält sich dran?

15.06.2019 um 22:13
missmary schrieb:Das "Aldi Bio" - bringt das überhaupt was?
Kann man so ohne weiteres nicht sagen. Es gibt hierzulande 3 große bio verbände. Demeter, naturland, bioland. Diese produzieren nach strengeren regeln, als es unter dem europäischen bio siegel getan wird. Nun kann ein bauer seine unter demeterstandard produzierten kartoffeln auch an aldi verkaufen. Dort werden sie dann nur mit dem EU- bio siegel zu einem günstigeren preis verkauft, sind aber in der produktion weit über den bio- mindestanforderungen. Darunter können aber natürlich auch schwarze schafe verkaufen, die sich nur an die mindetsstandards halten (bzw nicht einmal daran). Da demeter, naturland und bioland erstens strenger kontrollieren und zweitens höhere anforderungen an ihre landwirte haben und drittens unabhängiger agieren, fallen schwarze schafe dahingehend relativ schnell raus. Beim eu-bio siegel kann das schonmal länger dauern oder aber vom kontrolleur toleriert werden (vitamin B ftw).

Soweit ich weiß hat lidl seit letztem jahr naturland im angebot. Ob sich das preislich von größeren ketten unterscheidet, kann ich aber nicht sagen ^^


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Richtige Ernährung nach Lehrbuch viel zu komplex? Wer hält sich dran?

16.06.2019 um 01:29
rhapsody3004 schrieb:- Kann ein normaler Alltagsmensch sich überhaupt perfekt nach Lehrbuch ernähren?
Meiner Meinung nach existiert keine "perfekte Lehrbuchernährung", dazu ist der Bedarf des jeweiligen Körpers viel zu individuell.
rhapsody3004 schrieb:- Muss jeder Mensch erst zum ausgebildeten Ernährungsberater werden, damit er sich absolut richtig ernähren kann?
Nein, man muss nur den Begriff "ausgewogen" im Kontext der Ernährung richtig verstehen und einige wenige Grundregeln beachten.
rhapsody3004 schrieb:- Übertreibt die Wissenschaft ein bißchen und alles halb so dramatisch?
Würde ich so nicht unbedingt sagen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind separat betrachtet oft relativ uninteressant. Sie dienen aber auch eher dazu das gesamtheitliche Bild der Erkenntnis zu vervollständigen. Das Problem liegt eher darin, dass simple kleine Erkenntnisse von den Medien aufgefasst werden und als bedeutender dargestellt werden als sie eigentlich sind.

Der Körper ist ja nun auch nicht "aus Zucker" wie man so schön sagt. Wenn man mal 3 Tage lang zu wenig Vitamine und Mineralien zu sich nimmt wird man nicht gleich ne Infektion bekommen und an diversen Krankheiten erkranken. Der Körper ist sehr robust, intelligent und weiß sich oft besser selbst zu helfen als der Mensch dem der Körper gehört.
rhapsody3004 schrieb:- Wie handhabt ihr das eigentlich so? Achtet ihr auf so eine komplexe und richtige Ernährungsweise nach Lehrbuch?
Durch meinen Sport bin ich dazu gekommen Essen als das zu betrachten was es ist. Ein Mittel welches meinen Körper mit dem versorgt was er braucht. Seit einiger Zeit tracke ich meiner Ernährung mithilfe einer App. Damit behalte ich einen Überblick darüber, was ich ungefähr an Vitaminen und Mineralstoffen zu mir genommen habe.

Ich achte darauf täglich mehrere Stücke Obst (eigentlich jeden Tag was anderes) und mehrere Portionen Gemüse zu essen. Kohlenhydrate werden aus Nudeln, Hafer, Reis und Kartoffeln bezogen. Eiweißquellen sind hauptsächlich Fleisch und Milchprodukte (wobei ich davon eher Abstand nehmen möchte, nicht aus gesundheitlichen Gründen sondern aus ethischen)

Ich mache ca. 2 mal pro Jahr ein großes Blutbild und bisher wurden nie irgendwelche Mangel oder sonstiges festgestellt...fahre also soweit ganz gut damit.

On man das nun als "Lehrbuchernährung" betiteln möchte bleibt jedem selbst überlassen.



Von Aussagen wie "dieses und jenes Lebensmittel hindert die Aufnahmen von XY" halte ich generell wenig. Wie gesagt, der Körper ist schlau genug sich das zu nehmen was er braucht.


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Richtige Ernährung nach Lehrbuch viel zu komplex? Wer hält sich dran?

16.06.2019 um 07:31
Ich halte von diesen Lehrbüchern überhaupt nichts.

Ich esse schlicht und einfach das, was mir hingestellt wird. Meine einzige Bedingung ist, dass es wenig Kalorien hat.

Wenn ich auswärts esse, oder bei uns eine Feier stattfindet, esse ich auch typisch ungesunde Sachen.

Ich bin vollzeit berufstätig, aber auch wenn ich daheim wäre, würde ich niemals viel Zeit in Essen/Zubereitung investieren. Das ist es mir schlicht und einfach nicht wert.

Bis jetzt habe ich keine gesundheitlichen Probleme.

Man kann alles übertreiben. Aber es ist halt eine "Kopfsache". Wenn jemand daran glaubt, soll er es doch tun.Ich halte nichts davon.


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Richtige Ernährung nach Lehrbuch viel zu komplex? Wer hält sich dran?

21.06.2019 um 14:14
Richtige Ernährung ist wohl aktuell eher Fantasy, dazu fehlen uns aktuell
wissenschaftliche Erkenntnisse über den menschlichen Körper und einem Großteil der Lebens- / Nahrungsmittel
Möglichkeiten zur Analyse des jeweiligen Menschen und der Individuellen Anpassung
Möglichkeiten zur Analyse und Aufrechterhaltung der Qualität der Lebens- / Nahrungsmittel
Möglichkeiten zur Erstellung von angepassten Ernährungsplänen mit ausgewählten Lebens- / Nahrungsmittel angepasst auf den jeweiligen Menschen
und wohl noch ein paar Dinge mehr.
Am Ende dann auch gar nicht gesagt ob dabei viele Jahre höhere Lebenserwartung herausspringen.


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Richtige Ernährung nach Lehrbuch viel zu komplex? Wer hält sich dran?

21.06.2019 um 15:01
taren schrieb:Am Ende dann auch gar nicht gesagt ob dabei viele Jahre höhere Lebenserwartung herausspringen.
Wenn man mit 20 vom auto erwischt wird, dann wohl nicht, ansonsten hat ein als aktuell gesund geltener lebenswandel eine erhöhung der lebenserwartung von bis zu 12jahren gegenüber menschen mit schlechtem lebensstil und bis zu zu 7 jahren gegenüber dem durchschnittsmenschen. Hinzu kommt, dass diese "gewonnenen" lebensjahre wohl nicht durch krankheit geschmälert werden, sondern tatsächlich ohne einschränkungen gelebt werden können.
https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/langes-leben-durch-gesunden-lebensstil-ist-ein-realistisches-ziel-12977/

Würde das ganze thema gesundheit, ernährung und bewegung individualisiert und für jeden einzelnen perfektioniert, dann ist wohl noch ein bisschen mehr drin :D


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Richtige Ernährung nach Lehrbuch viel zu komplex? Wer hält sich dran?

21.06.2019 um 18:15
Bei der Ernährung ist das so ein bisschen wie beim Muskelaufbau/Sport.

Es wird eine Wissenschaft daraus gemacht, wer was wann trainieren sollte für die optimalen Leistungen und wer was wann essen sollte. Davon ist sicherlich auch veiesl wahr (klar, man sollte nicht jeden Tag Maximaltraining machen z.b.), aber ganz letztendlich wird man stärker und besser werden und auch muskeln aufbauen wenn man trainiert und dabei genug Eiweiß und Kalorien aufnimmt. Und auch da braucht man nicht irgendeine ganz bestimmte Menge Eiweiß die man sich mit Whey reinballert, es reicht eben auch weniger.

Ob das dann anders besser geht kann dann jeder bei sich selber ausprobieren, aber effektlos wird das training nicht bleiben, nur weil man nicht perfekt isst und trainiert. Trotzdem denken einige Leute quasi fast, dass man keine Muskeln aufbauen wird wenn man vor dem Krafttraining ein bisschen Cardio macht.

Ich sehe das bei der Ernährung auch so: Ja, es stimmt dass der Körper Eisen nicht so gut verwertet wenn dabei kein Vit C aufgenommen wird. Aber letztendlich wird man nicht an Eisenmangel leiden, wenn man sich halbwegs gesund ernährt. Und wenn doch reicht es normalerweise, sich dann eben ein bisschen mehr eisen reinzuballern, weil man sowieso irgendwie, irgendwo, irgendwann vit C aufnimmt wenn man sich gesund ernährt, und eben oft genug auch während der Eisenaufnahme.

Es gibt bei der Ernährung wohl immer ein 'besser', wenn man sich nicht gerade von Wissenschaftlern füttern lässt, aber letztendlich bringt es nichts, vom Essen besessen zu sein. Das wird sogar eher dazu führen, dass man sich sehr strikt falsch ernährt, weil man irgendwas vergisst.

Wenn man nicht gerade Spitzensportler ist, sollte man einfach das essen, was man mag (und logischerweise dabei ein paar faustregeln beachten, wie z.b. nicht jeden tag fastfood, obst und gemüse dabei, sowas halt) und gucken, wie weit man kommt.
Fühlt man sich dann irgendwann nicht mehr gut, sollte man zum Arzt und testen lassen, ob einem etwas fehlt. Falls ja, ernährungsberatung und supplemente.


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Richtige Ernährung nach Lehrbuch viel zu komplex? Wer hält sich dran?

21.06.2019 um 18:45
Im Laufe eines Lebens lernt man ja bekanntlicherweise dazu (in Einzelfällen nicht :D), natürlich auch
im Bereich der Ernährung.
Ich persönlich halte diese Expertisen und geradezu dramatischen Aufrufe diverser Experten für
teilweise sehr übertrieben.
Jeder muss halt selber wissen was ihm gut tut, schmeckt und wieviel Zeit und Engagement er/sie
aufwenden möchte sich entsprechend zu ernähren.
Ich muss keine Fachzeitschriften lesen um zu checken das fünf mal die Woche Mc Donald nicht
förderlich für die Entwicklung bei Kindern oder gesund im fortschrittlichen Alter ist.
Das sollten alle Protagonisten dieser Ernährungsweise wissen.
Tun sie auch aber da fehlt es oft an Disziplin oder man ist einfach zu faul daheim was zu kochen.
Das Argument "Ich bin tagsüber sooo eingebunden (egal ob Job oder anderes) zählt hier für mich
persönlich nicht, es braucht keine Stunden um was gesundes zu "zaubern".

Dafür braucht man keine Lektüre, ist der Wille nicht da kann auch Experte oder Buch was daran ändern.


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21.06.2019 um 18:48
laucott schrieb:ist der Wille nicht da kann auch Experte oder Buch was daran ändern.
...kann auch ein Experte oder ein Buch nix daran ändern...
sollte es heißen.


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Richtige Ernährung nach Lehrbuch viel zu komplex? Wer hält sich dran?

21.06.2019 um 20:51
Shionoro schrieb:Und auch da braucht man nicht irgendeine ganz bestimmte Menge Eiweiß die man sich mit Whey reinballert, es reicht eben auch weniger.
Sagen wir mal so: Wenn Whey-Shake-Konsum in direkten Zusammenhang mit Muskelmasse stünde, wären Hunderttausende von Pumpern schon längst geplatzt. Und man müsste dann ja auch nicht stoffen. Manch einer kann sich kaum anders helfen, weil er sonst fast keine Muskeln aufbaut ... Die Diät wiederum, die Bodybuilder vor den Wettkämpfen machen, funktioniert wiederum nach Plan. Wobei das wohl auch die Psyche an den Rand des Wahnsinns treiben kann (besonders in Zusammenspiel mit den Helferlein). Und ohne diesen Diätkram oder nach langen Trainingspausen ist es dann ganz schnell vorbei mit der Herrlichkeit und "der eigentliche" Körper setzt sich durch.
Wobei ich mich oft frage, wie stark die Komponente ist, dass der Körper früher oder später sich sowieso in das verwandelt, zu dem er typmäßig "programmiert" ist. Vielleicht reagiert da jeder tatsächlich anders und der eine braucht viel mehr Disziplin als der andere, um in Shape zu bleiben. Viele Top-Athleten/innen unterschiedlichster Disziplinen sehen kurz nach Karrierende schon aus wie Möpse, andere verlieren nur ein bisschen an Definition.


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25.06.2019 um 19:29
rhapsody3004 schrieb am 14.06.2019:- Kann ein normaler Alltagsmensch sich überhaupt perfekt nach Lehrbuch ernähren?

- Muss jeder Mensch erst zum ausgebildeten Ernährungsberater werden, damit er sich absolut richtig ernähren kann?

- Übertreibt die Wissenschaft ein bißchen und alles halb so dramatisch?


- Wie handhabt ihr das eigentlich so? Achtet ihr auf so eine komplexe und richtige Ernährungsweise nach Lehrbuch?

- Wusstet ihr in diesem Ausmaß überhaupt davon?


Ich behaupte jetzt einfach mal, wenn es nach Lehrbuch geht, dass sich der größte Teil der Menschheit dann wohl falsch ernährt und nur glaubt, es richtig und gesund zu tun.
Geht es nach Lehrbuch, dann müssten wir ja fast alle irgendwie an irgendwelchen Mangelerscheinungen leiden.
Wie viele Menschen gibt es tatsächlich, die sich so strikt und absolut nach Lehrbuch ernähren und darauf auch täglich achten? Es dürften die Wenigsten sein, oder?

Wie seht ihr das ganze Thema?
Es gibt keine all umfassende perfekte Nahrung.

Jeder Körper ist individuell.

Ich weiß aber, dass jeder menschliche Körper am besten auf vegane Lebensmittel reagiert.

Ich selbst bin im 2 ten Jahr, ohne Nahrungsergänzungen.

Ausschließlich Obst, Gemüse, Getreide, Nüsse, Öl, Salze und Wasser. Alles hochwertig hergestellt und mindestens Bioqualität.

Am Anfang hat mein Körper extrem abgenommen, aber meine geistige, sowie meine körperliche Kraft hat sich quasi verdoppelt, deshalb machte ich weiter.
Nach ca. einem Jahr hat sich mein Körper drauf eingestellt und mein Gewicht hat sich normalisiert.
Ich habe seit meiner Nahrungsumstellung keine Verschlechterung festgestellt, ganz im Gegenteil.
Gegenüber den Fleischessern bin ich viel wacher und ausgeglichener.
Mein Körper reguliert alles von alleine.
Keine Rücken oder Gelenkschmerzen mehr.
Kein einziges mal seit dem Krank gewesen.
Einfach alles besser und als Bonus, muss dafür kein Tier mehr missbraucht oder geschlachtet werden.
Viele meinten, dass ich meinen Körper und meinen Vitaminhaushalt checken lassen sollte, aber ich vertraute einfach meiner Intuition, die mir sagt, dass alles gut ist.
Ärzte wollen doch nur wieder irgendwas verkaufen, was ich gar nicht wirklich brauche, wie Vitaminpräparate.
Alles sinnlose Geldausgeberei, die auf unsere Organe gehen.
Natürlich kostet die Veränderung anfangs eine menge Zeit, jeder muss schauen, was bei einem am besten passt, vom Geschmack und dem Energiehaushalt, aber wenn man den Dreh raus hat läuft's von selbst.

Ich kann es nur jeden empfehlen, ist gut für einen selbst, für die Natur und für die Zukunft unserer Kinder.


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25.06.2019 um 19:47
@Marsman22
Dann skizziere bitte mal deine Vorgeschichte.
Warst extrem dick?


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Richtige Ernährung nach Lehrbuch viel zu komplex? Wer hält sich dran?

10.07.2019 um 15:57
Stephenson schrieb am 25.06.2019:Dann skizziere bitte mal deine Vorgeschichte.
Warst extrem dick?
Nein, ich war nie dick.
Ich habe immer Sport getrieben.
Ich wollte ab einen bestimmten Alter mein Leben optimieren.
So sauber und nachhaltig, wie auch nur möglich leben.
Ich war in der Schule, wie in der Berufsschule ziemlich gut.
Ich lernte einen gastronomischen Beruf und schulte mich zum Fitnesstrainer.
Ich habe mein Wissen nicht nur aus Büchern, sondern alles selbst angeeignet und später bin ich ins Detail gegangen.
Ich weiß ja, dass wir, wegen gewisser Machtstrukturen, verarscht und versklavt werden, weshalb keine Information wirklich glaubhaft ist, außer die eigene Erfahrung.
Also, ran ans Werk und alles selbst ermittelt.
Und keiner muss mehr eine Lüge leben.


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10.07.2019 um 16:00
Marsman22 schrieb:Ich weiß ja, dass wir, wegen gewisser Machtstrukturen, verarscht und versklavt werden, weshalb keine Information wirklich glaubhaft ist, außer die eigene Erfahrung.
Okay, dann jetzt mal zur Sache.
Das wollen wir wissen!


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10.07.2019 um 16:13
@DieGarnele
DieGarnele schrieb am 16.06.2019:Wie gesagt, der Körper ist schlau genug sich das zu nehmen was er braucht.
Der Körper ist nicht schlau, denn er denkt nicht. Was da abläuft, sind aufeinander abgestimmte chemische Prozesse. Und sollte dabei Mittel XY tatsächlich verhindern, dass bestimmte Stoffe aufgrund bestimmter chemischer Reaktionen aufgenommen werden, dann ist das auch so und kein Körper kann etwas dagegen tun.

Das wird aber nur dann zum Problem, wenn eine solche Fehlernährung permanent wäre. Ab und an stellt kein Problem dar.


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