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Der Mensch in der Zukunft

22 Beiträge, Schlüsselwörter: Computer, Gehirn, Verhalten + 3 weitere

Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 13:49
Gestern bin ich im Internet über so diverse Artikel gestoßen, die sich im nahen und weiteren Sinne um Neuralink und ähnliche Forschungen drehten, bzw. habe YT Videos dazu angeschaut.

Meist ging es um Chips, die ins Hirn implantiert, die Steuerung von Geräten ermöglicht. Ob Prothesen oder Computer... man kennt dies auch inzwischen aus zahlreichen Filmen.
In einem Video/Artikel wurde auf Studien in der Manipulation von Verhaltensmustern hingewiesen, wonach daran geforscht wird, direkt das Verhalten eines Menschen zu verändern.

Sinn dahinter mag bestimmt das Behandeln von Depressionen oder PTBS sein.

Ich hab danach noch ein wenig darüber nachgedacht, bzw. weiter gedacht. Angenommen, es wird irgendwann "normal" sein, dass Depressive oder Suchtkranke per Hirnchip behandelt werden und dass durch die Stimulation gewisser Hirnbereiche das Verhalten in eine bestimmte Richtung gelenkt wird.

Meine Gedanken dazu sind, ob sich die Anwendung davon womöglich irgendwann vergrößern würde.
Dann gäbe es Chips, die bei Phobien helfen, die einen Kreativer und Intelligenter machen, die uns das Lernen erleichtern, die unser Erinnerungsvermögen verbessern und unser Gefühlsleben beeinflussen. Vielleicht auf Knopfdruck Freude, Liebe und Lust empfinden und ebenso schnell wieder verschwinden lassen. Wut, Hass, Neid und Traurigkeit können ebenso leicht "beseitigt" werden.

Der eine mag das ganz toll finden, der andere findet es gruselig.

Was mich interessieren würde:
Was würdet ihr tun, wenn ihr diese Möglichkeit schon heute hättet? Wie würde es uns verändern, wenn wir die absolute Kontrolle über unser "Innenleben" hätten. Jeder könnte nach Belieben Begeisterung für die Interessen des potenziellen Partners haben - und sie ebenso schnell wieder beseitigen, wenn man sich einen neuen Partner sucht. Mitgefühl und Hilfsbereitschaft kommen auf Befehl, wenn die Situation es erfordert und wenn man keine Lust darauf hat, schaltet man es aus. Hat man dann überhaupt noch "Lust auf etwas"?
Was würde mit euren Zielen passieren, wenn der innere Antrieb nur von Softwareeinstellungen abhängig wäre?


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 13:59
wenn die methode weniger nebenwirkungen hat als die pharma methode dann her damit.
ich haette gerne einen "schalter" fuer meinen "nikotin daemon";)

alles was Du beschreibst wird passieren wenn es moeglich ist, - passiert ja schon heute mit den diversen pharmazeutika auf biochemischer ebene.


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 14:07
@neoschamane
Klar, das passiert schon.
Ich wollte das Thema nochmal etwas anheben und darüber nachdenken, was mit einem selber passiert, wenn man die Kontrolle über alles in die Hand bekommt.

Heute gehst zum Arzt, wenn du Depressionen hast. Dann kriegst du Pillen und alles ist gut.
Angenommen, du kannst über ein Computerinterface einfach alles bestimmen, was in deinem Kopf geschieht. Deine Gefühle, deine Motivation, deine Interessen. Du kannst es täglich anpassen und ändern. Du kannst es an einen Partner anpassen, oder eine langweilige Arbeit als erfüllend erleben.

Aber was macht es mit "uns", wenn wir auf diese Weise jeglichen Konflikt - sei es mit uns selber oder der Umwelt - beseitigen, ohne sich damit auseinanderzusetzen.
Man hat Ziele und ist ehrgeizig, um sie zu erreichen. Aber was, wenn man die Ziele an einem Tag "einstellen" oder "upgraden" kann... oder halt den Wunsch nach einem Ziel beseitigen, falls es die Ressourcen nicht zulassen.
Wie ändert sich dann unser Zusammenleben?


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 14:12
Zitat von GalleyBeggarGalleyBeggar schrieb:Dann kriegst du Pillen und alles ist gut.
das ist ein irrtum.
Zitat von GalleyBeggarGalleyBeggar schrieb:Angenommen, du kannst über ein Computerinterface einfach alles bestimmen, was in deinem Kopf geschieht. Deine Gefühle, deine Motivation, deine Interessen. Du kannst es täglich anpassen und ändern. Du kannst es an einen Partner anpassen, oder eine langweilige Arbeit als erfüllend erleben.
das passiert doch bereits.
Zitat von GalleyBeggarGalleyBeggar schrieb:Aber was macht es mit "uns", wenn wir auf diese Weise jeglichen Konflikt - sei es mit uns selber oder der Umwelt - beseitigen, ohne sich damit auseinanderzusetzen.
Man hat Ziele und ist ehrgeizig, um sie zu erreichen. Aber was, wenn man die Ziele an einem Tag "einstellen" oder "upgraden" kann... oder halt den Wunsch nach einem Ziel beseitigen, falls es die Ressourcen nicht zulassen.
Wie ändert sich dann unser Zusammenleben?
das erleben wir doch live und in true color, quasi.


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 14:23
Zitat von neoschamaneneoschamane schrieb:das passiert doch bereits.
Wär mir neu. Quellen?
Ich hab noch nichts von einem neuralen Interface gehört, zumal der Musk daran erst forscht ^^
Zitat von neoschamaneneoschamane schrieb:das erleben wir doch live und in true color, quasi.
Jetzt weiß ich nicht, was die Antwort mit meiner Fragestellung zu tun hat...


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 15:20
Zitat von GalleyBeggarGalleyBeggar schrieb:Angenommen, du kannst über ein Computerinterface einfach alles bestimmen, was in deinem Kopf geschieht. Deine Gefühle, deine Motivation, deine Interessen. Du kannst es täglich anpassen und ändern. Du kannst es an einen Partner anpassen, oder eine langweilige Arbeit als erfüllend erleben.
wuerde ich begruessen, wird aber so nicht stattfinden.

der einzige der mein nervensystem hackt und modifiziert sollte doch ich selbst sein.


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 15:27
@GalleyBeggar
Ich hätte nix dagegen, wenn ich Nano-Roboter in meinem Körper hätte, die meinen Körper gut in Schuss halten, mich stärker gegenüber Krankheiten macht usw.
Fakt ist wohl::
sofern wir uns nicht vorher gegenseitig alle umgebracht haben, werden wir über kurz oder lang den eigenen Körper mit Hilfe von Maschinen/Robotern verbessern, eben um für künftige Ereignisse besser gewappnet zu sein.
Jedoch wird die menschliche Ethik eine große Rolle spielen. Das sieht man ja jetzt schon wenn man sich die Frage stellt, ob man sich ein "Wunschkind" zeugen lässt indem man die gewünschte DNA in den Körper transplantiert in den Embryo oder nicht.


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 15:32
Zitat von Niederbayern88Niederbayern88 schrieb:sofern wir uns nicht vorher gegenseitig alle umgebracht haben, werden wir über kurz oder lang den eigenen Körper mit Hilfe von Maschinen/Robotern verbessern, eben um für künftige Ereignisse besser gewappnet zu sein.
Jedoch wird die menschliche Ethik eine große Rolle spielen.
die zentrale frage ist wohl:

was machen wir mit unserer reproduktionsfaehigkeit, die wir wohl teilweise brauchen (nicht primaer um die art zu erhalten)

oder haben wir das ohnehin schon geloest mit so teilen wie bisphenol...)


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 15:35
@neoschamane
Wie gesagt.
die menschliche Ethik wird sich wohl dagegen stellen.

Bisher vermehren wir uns (wie eigentlich jeder multizellularer Organismus) durch Zellteilung bzw. um das überhaupt in Gange zu bekommen, durch Geschlechtsverkehr.
Der Rest verläuft ja dann durch Zellteilung.
So sind wir Menschen entstanden, so entstehen wir und so pflanzen wir uns derzeit fort.
Wie in in ferner Zukunft sein wird? Keine Ahnung.


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 15:45
laesst sich ja teilweise in den diversen dystopien nachlesen, soll eine oder mehrere davon thema sein?

was ist der kern, die kernfrage?


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 15:52
@neoschamane
Zitat von neoschamaneneoschamane schrieb:was ist der kern, die kernfrage?
Was genau meinst du?
Kernfrage im Bezug auf den Thread?


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 16:01
mir ist nicht klar worum es genau gehen soll.

aus meiner sicht gibt es da keine offenen fragen;)

gehts um die ratte im kaefig die sich bis zum ableben elektrisch selbst stimuliert (was sie wohl auch mit chemie machen wuerde)

gehts um die uebertragung auf menschen?

gehts um das missbrauchspotential dieser moeglichkeiten allgemein oder konkret?

worum geht es konkret?


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 16:11
Schon witzig vieles von dem was du beschreibst was "verbessert" werden soll für uns kann auch anders und zum Teil einfacher gelöst werden.
Zitat von GalleyBeggarGalleyBeggar schrieb:Meine Gedanken dazu sind, ob sich die Anwendung davon womöglich irgendwann vergrößern würde.
Dann gäbe es Chips, die bei Phobien helfen, die einen Kreativer und Intelligenter machen, die uns das Lernen erleichtern, die unser Erinnerungsvermögen verbessern und unser Gefühlsleben beeinflussen. Vielleicht auf Knopfdruck Freude, Liebe und Lust empfinden und ebenso schnell wieder verschwinden lassen. Wut, Hass, Neid und Traurigkeit können ebenso leicht "beseitigt" werden.
Durch geistige Reifung, nur tendieren wir Menschen immer wieder dazu Probleme durch Technik, Medikamente oder sonstwie lösen zu wollen obwohl eine innere Lösung wahrscheinlich hier viel einfacher währe und wohl auch noch mehr Vorteile hätte.
Der Grund dafür liegt wohl in mangelndem Glauben an die innere Stärke oder zu denken es währe der einfachere Weg, obwohl der bestimmt dann wieder neue Probleme schafft die womöglich dann noch größer sind als das ursprüngliche Problem selbst.

Klingt ja auch zu schön um Wahr zu sein einfach einen Schalter im Kopf zu haben der alles lösen kann, nur wie stellt man sich das vor?
Zitat von GalleyBeggarGalleyBeggar schrieb:Mitgefühl und Hilfsbereitschaft kommen auf Befehl, wenn die Situation es erfordert und wenn man keine Lust darauf hat, schaltet man es aus.
Was das wohl mit dem Ich machen würde wenn es nichtmehr "frei" entscheiden darf was es will?
Würde das nicht innere Konflikte dann noch mehr anheizen?


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 16:59
Das könnte auch den Knast ändern.
Anfangs besonders in Ländern wie China, könnte es doch als schnelle Rehabilitationsmethode angepriesen werden.
Ob zu Recht oder nicht, wird sich dann zeigen.
Ist halt sehr pragmatisch:
Ziel Rehabilitation.
Wenn man das mit Technologie schnell und schmerzfrei machen kann...
Die körperliche Selbstbestimmung steht da im Weg, so wie ich das sehe.
Aber weggesperrt wird man ohnehin mit dem Ziel, dass man sich ändert, also ist der Sprung jetzt auch nicht so wahnsinnig groß.


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 17:47
@Yooo
Zitat von YoooYooo schrieb:Aber weggesperrt wird man ohnehin mit dem Ziel, dass man sich ändert, also ist der Sprung jetzt auch nicht so wahnsinnig groß.
Nein, bei Jugendlichen steht "Resozialisierung" im Mittelpunkt aber bei Erwachsenen ist es als Strafe zu sehen, als Bestrafung für den Verstoß, für die Straftat. Wenn ein Mensch einen anderen Menschen umbringt, kann er nach 2 Jahren Knast schon "geläutert" sein aber dennoch muss er die Strafe absitzen und das ist auch richtig so, das wird auch in Zukunft nicht anders werden.


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 18:08
Zitat von WanagiWanagi schrieb:Wenn ein Mensch einen anderen Menschen umbringt, kann er nach 2 Jahren Knast schon "geläutert" sein aber dennoch muss er die Strafe absitzen und das ist auch richtig so, das wird auch in Zukunft nicht anders werden.
Käme auf die Wirksamkeit an und ob man das sicher feststellen kann.
Ist sinnlos, den dennoch wegzusperren.
Hat keiner was von.


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 18:25
@GalleyBeggar


Interessante Thematik, aber bestimmte Emotionen auf Knopfdurck herauskommen zu lassen, damit man sich mit jemand anderes versteht, finde ich schon ziemlich künstlich und unecht.
Welche Persönlichkeit hat dann noch seine Einzigartigkeit?

Um bestimmte Chips zu entwerfen, die vielleicht bestimmte Körperfunktionen verbessern, hätte ja irgendwie was cooles, aber nicht auf Kosten der Menschlichkeit. Denn irgendwann würde man in einer Identitätsspirale geraten und sich fragen, wer man überhaupt noch ist.


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 20:02
@Yooo
Zitat von YoooYooo schrieb:Hat keiner was von.
Wenn du einen lieben Menschen verloren hättest würdest du auch anders reden, ich bin froh wenn sojemand nie wieder rauskommt oder nach einer sehr langen Zeit.


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Der Mensch in der Zukunft

22.08.2020 um 22:19
Der Mensch wird immer weiter "optimiert". Du machst ja schon im Kindergarten mit vier Jahren die Schuleingangsuntersuchung, um Defizite wieder auszugleichen. Viele reiche Menschen beschäftigen z.B. eine fremdsprachige Nanny, damit der Nachwuchs zum Abitur auch akzentfrei Mandarinchinesisch spricht. Da staatliche Schulen immer mehr Probleme auffangen sollen und oft kläglich durch fehlende Ressourcen und auch am mind set des Klientel scheitern, wird es immer mehr private Kindergärten und Schulen geben (ähnlich wie in England), wo die Eltern für die Opimierung des Kindes bezahlen.

Familienverbände sind heute schon eher temporär - die Scheidungsrate ist hoch und gesellschaftlich akzeptiert, man muss nicht mehr heiraten um Kinder zu bekommen, Kinder bleiben oft nicht in der angestammten Gegend, sondern ziehen beruflich bedingt weit von den Eltern weg. Die Generationen leben oft nebeneinander her und sind auch finanziell voneinander unabhängig. Es gibt weniger Kinder, auf die sich alles konzentriert und die auch optimiert werden müssen, denn immerhin hat man ihnen ja ein Jahrzehnt seines Lebens geopfert. Aber auch hier wird "outsourcing" ein Begriff sein.

Die Gesellschaft wird noch pluralistischer - Familien sind nur noch eine marginäre Entscheidung, da sich jeder auslebt und Kinder in Industrienationen ein großer Armutsfaktor sind. Die Gewinner sind die Doppelverdiener ohne Kinder, die zumindest zur oberen Mittelschicht gehören und sich einen optimalen Lebensstandard leisten können und die sich über einen großen Arbeitseinsatz und Karriere verbunden mit materiellem Wohlstand definieren werden.

Die obere Mittelschicht kann es sich dann auch leisten, sich durch den Lebensstil von anderen abzuheben, Stichworte: Passivhaus, Vegane Ernährung, Elektroauto, Zweitwohnsitz ... Sie wird unter dem eigenen Selbstopimierungszwang leiden (Netzwerk, Optik, Fitness, Ernährung, interessante Freizeitgestaltung).

Arbeitsverhältnisse werden temporärer und im unteren Sektor noch prekärer. Man wird nicht mehr unbefristet irgendwo arbeiten (von wenigen Ausnahmen abgesehen).

Du wirst vielleicht psychische Erkrankungen besser in den Griff bekommen (vielleicht auch durch Mikrochips) - und auch andere Krankheitsbilder - auch, weil da ein riesiger Pharmamarkt dahinter steckt ... Andererseits wird es ernährungs- und auch lebensstilbedingt Gewinner und Verlierer geben. Es wird mehr Menschen wie Prince Philipp geben, der durch optimierte Lebensführung noch mit 99 Kutsche fährt und Treppen runterhüpft, während andere mit Renteneintritt an einer Zivilisationserkrankung sterben.

Der zukünftige Mensch wird urban sein (siehst du ja heute, es gibt Landstriche, da kostet das Haus weniger als in München die Tiefgaragenmiete). Die Stadtzentren werden sehr teuer sein, das zu einer Zunahme prekärer Wohnverhältnisse für die "Unterschicht" bzw. die "Working Poor" führen wird. Damit man sich damit nicht konfrontieren muss, wird man prekäre Arbeitsverhältnisse anonymisieren, d.h. man beschäftigt nicht Putzfrau Berta im Rentenalter zum Mindestlohn, den man zähneknirschend weiterzahlt, wenn sie an Brustkrebs erkrankt, sondern das Wohnhaus wird von einer Agentur geputzt, die Leute wie Berta anonym "entsorgt" und man selbst bekommt solche Einzelschicksale gar nicht mit. An den Stadträndern wird es z.B. auch Campingplätze geben, auf denen Leute heimlich dauerhaft wohnen.

Religion wird eine marginale Rolle spielen, dafür wird es "Ersatzreligionen" geben - Ernährung, Sport, Freizeitgestaltung, sozialer Status, Hobby. Auch werden religiöse Feste ihres religiösen Inhalts entleert und als Hülle weitergefeiert (Weihnachten, Ostern), säkulare Events werden noch weiter aufgewertet werden (Einschulung, Abitur, ....).

Ein Teil der Bevölkerung wird große materielle Probleme haben, da es z.B. nicht möglich ist, in Ballungsgebieten mit einem normalen Einkommen Wohnraum zu erwerben oder so mieten und so vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sein - zumindest teilweise. Ein Problem mit dem "Netzwerk" werden viele haben - Familien entfremdet, Freundschaften eher temporär - Einsamkeit etc. wird ein großes Thema sein (ist es bei alten Leuten heute schon).


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