azazeel schrieb:Du greift Dir einfach den Schwächsten aus der Kette heraus, weil es dort am komfortabelsten für Dich ist, Deinen Frust abzuladen. Nur das ist es.
Nun, mit gemeinsamen Kräften kann fast jeder Herrscher, der Druck ausübt, zum Sklaven gemacht werden – es ist nur traurig, dass Menschen im 21. Jhdt. noch von solchen Umständen reden müssen.
Werbung und Marketting sind durch die Digitalisierung hyperaggresiv geworden.
Über Leichen gehen sie schon, seitdem sie
Alkohol,
Tabak und
Zucker als
gesund verkaufen:

Werbung 1954 "Zucker ist gesund und macht schlank"
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Also frage ich mich, ob sich, so wie in diesem Video oben, ebenso
beweisen lässt, dass der Kunde in Wirklichkeit gar nicht nur 0,5 bis 1% von Treuepunkten im Supermarkt profitiert, während die Konzerne neben der Kundenbindung 15-30% damit verdienen und
zu jeder Zeit wissen, wo man ist, und was man tut.
Ich frage mich, ob sich
beweisen lässt, dass Menschenrechte durch steten Gehorsam und Hirn ausschalten entstanden sind, ob Kapitalismus die Politik unnötig macht.
Ich frage mich, ob sich
beweisen lässt, dass Treuepunkte uns alle reich machen, wenn wir nur brav fleißig sammeln, anstatt zu rechnen...
...ob sie den Wohlstand der Nation, die Umwelt der Erde, die soziale Gerechtigkeit der Gesellschaft und den Datenschutz des Internets fördern, ...
... ob sich
beweisen lässt, dass es gerecht ist, dass jeglicher Konkurrenzkampf bedingungslos auf dem Kunden ausgetragen wird, bevor man ihn, sobald er nichts mehr auf dem Konto hat, in die Rente und dann ins Grab schickt, wobei sein Tod ebenso verkauft wird, ...
...und ob es sich am Ende gelohnt hat, das Leben lang Mammon und seine Treuepunkte
anzubeten, während man Stück für Stück unter Alkoholeinfluss mit der Kippe im Mund von den feierabendlichen
Werbespots vor der Glotze, welche von Zeit zu Zeit durch infantile Erwachsenenmärchen unterbrochen werden, zunehmend geistig verhungert und empathisch verdurstet ist, während man geblendet und ausgenommen wurde, wie eine Weihnachtsgans.
Frag' ich mich! Und vor allem, ob die aarme, aaarme Kassiererin selbst so enden wollte.
Aber vielleicht -
vielleicht ist das ja alles nur Zuckerwatte.