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Die Natur und ihr "Dilemma"

29 Beiträge, Schlüsselwörter: Natur
The.Secret
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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 20:41
Die Natur stellt Bedingungen unter deren Umständen du "so oder so" agieren kannst, der Mensch ist Teil der Natur und er kann garnicht gegen den Willen der Natur handeln, da er nur innerhalb dieser agieren kann. Ein Mensch z.B. kann Mitleid empfinden und behinderte Menschen unterstützen anstatt an ihnen agressiven Sozialdarwinismus zu betreiben, gleichzeitig kann er es nur machen weil sich innerhalb der Natur ein solches Verhalten als "überlebensfähig" gezeigt hat. (Ich denke ihr wisst in etwa wovon ich spreche)

Trotz alledem kann beispielsweise eine Ansicht oder Meinung "falsch" sein obwohl sie von der Natur aus gefördert wird. Der Glaube an etwas irrwitziges kann beispielsweise von der Natur gefördert werden, weil er den Zusammenhalt stärkt. Gleichzeitig ist dieser Glaube objektiv gesehen "falsch". Man kann praktisch von einem co-existieren von "richtig und falsch" sprechen.

Spätestens wenn die Suche nach der Lüge und das Verdrängen von Fakten ein nützliches Werkzeug der Psyche wird und ein Mensch ohne diese vollkommen zusammenbrechen würde wird einem das Dilemma extra saftig vor die Augen geführt. Und ich als ein absoluter Freund der Wahrheit muss mich nun einer anderen Wahrheit stellen die MIR garnicht so recht schmecken will und zwar dass, das theoretische "richtig" villeicht nicht immer mit dem praktischen "richtig" vereinbar ist.

Ich lebe sehr stark für das theoretische "richtig" und ich frage mich ob ich mit der Einstellung "lieber aufgeklärt untergehen als in einer Illusion leben" tendenziell gegen das von der Natur beabsichtigte Konstruckt verstoße und demnach sogar auf der "Abschussliste" stehe?

Was meint ihr?


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doktore_
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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 20:46
was soll bitte die pointe sein?


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coglione
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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 20:53
Ich würde sagen, je früher Du den Trend wechselst, um so schneller gewöhnst Du Dich.
Das Übel dieser Welt hast schon mal richtig erkannt, auch wenn Du dafür noch eine Weile auf der Seite der Verlierer stehen wirst, wenn Du daran zweifelst, dass das was man so im allgemeinen glaubt, eher mit der Trägheit der Schwerkraft zu tun hat, als mit Wahrheit.

Aber tröste Dich, die Dinge ändern sich :)


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The.Secret
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 21:16
@lateral
Hä? Würdest du dich bitte wenigstens DIESESMAL klar ausdrücken?


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doktore_
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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 21:31
sieh nicht immer bei anderen den fehler!


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The.Secret
Diskussionsleiter
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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 21:52
Du drückst dich unklar aus und bist dann beleidigt wenn man dich missversteht, natürlich ist das dann deine eigene Schuld. Jetzt sag mir was du mit Pointe meinst?


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doktore_
ehemaliges Mitglied

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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 22:01
ich bin überhaupt nicht beleidigt!
ich denke, es kommt einfach eher falsch an wenn man etwas schreibt, als würden wir verbal diskutieren.
und ich finde mcih alles andere als unklar im gegensatz zu dem was du geschrieben hast..
da weiß man gar nciht auf was du hinaus willst


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The.Secret
Diskussionsleiter
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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 23:00
@lateral
Es kommt oft immer etwas falsch an ganz egal ob man es sagt oder schreibt. Wer Metaphern verwendet, ironisch spricht oder seine Aussage doppeldeutig meint, der "muss" damit rechnen das man es missverstehen kann. Genauso wie wenn jemand nur einen einzigen Satz schreibt ohne weitere Erklärungen von sich zu geben.
Dies ist ja auch nicht unbedingt schlimm wenn man wenigstens anschließend bereit ist es zu erklären oder eben Missverständnisse bereit ist hinzunehmen, was du ja im anderen Thread beides nicht unbedingt gemacht hast, deswegen habe ich dich diesesmal auch darum gebeten dich klar auszudrücken.

"da weiß man gar nciht auf was du hinaus willst"
Damit kann ich zumindest etwas anfangen. Und ich "beisse" nicht wenn mein Gefasel für manche Leute keinen Sinn ergibt.

In diesem Thread ging es mir darum zu hinterfragen ob das Hinterfragen anisch und das eindringen in die Materie von Natur, Evolution und co. zwangsläufig eine absolute Richtigkeit hat. Beispielsweise ist das "nichtwahrnehmen" von wissenschaftlichen Fakten eine Praktik die von vielen (natürlich nicht allen) religiösen Menschen häufig betrieben wird. Häufig geht es in diesen Streitereien darum wer faktisch Recht hat und wer nicht, allerdings nicht darum ob das "Verdrängen" von gewissen Wahrheiten nicht auch seine Richtigkeit hat. Es ist wie gesagt sehr schwer zu erklären. Doch die Frage ist die: Wer hat mehr Recht? Jemand der eine Wahrheit lebt mit welcher die meisten Menschen nicht umgehen können ODER jemand der eine Lüge lebt mit der alle Menschen glücklich sind?
In den ganzen Streitereien zwischen Wissenschaft und Fiktion geht es meistens darum wer theoretisch Recht hat. Doch inder Praxis zeigt sich immer wieder wie sehr die Lüge und die Verdrängung wichtiger Bestandteil unserer Spezies geworden ist, welche villeicht sogar schon evolutionär von Nutzen war. Darin liegt das Dilemma, denn wenn so mancher rationaler, objektiver Mensch faktisch Recht hat, so kann er dennoch in der Praxis unrecht haben und die Wahrheit von der er überzeugt ist ,dass es genau das Richtige ist, könnte großen Schaden anrichten.
Verstehst du in etwa jetzt worauf ich hinaus will?


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doktore_
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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 23:05
ja...

bei einfachen dingen, sollte man zudem stehen was man glaubt, bzw weil man weiss, dass es logisch ist, kann man also seine meinung vertreten.

andere dinge, wie du schon sagtest, sind zwar falsch, werden aber wegen geld oder weiss der teufel unter den teppich gekehrt.

als ich das gelesen habe, fiel mir spontan die politik ein.
viele menschen erkennen, dass vieles falsch läuft, tun aber nix..

das is genauso, als würde dir ein mensch dreckig ins gesicht grinsen, dir nen schönen tag wünschen, aber insgeheim "du dummes arsch" denken...

aber irgendwann kommt der einsturz, oder die lüge ans licht und dann ist das tamtam riesen groß.

also meine devise : ehrlich währt am längsten!


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The.Secret
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 23:25
Ja das was du ansprichst sind die alltäglichen Probleme mit denen wir uns herumschlagen müssen. Jemand will die ehrliche Meinung hören und wenn diese dann hässlich ist... was dann?
Aber mir geht es hauptsächlich auch um Angelegenheiten wie Religion vs. Fiktion und ich verweise daraufhin mal auf einen Brief den Richard Dawkins (kennst du sicherlich, Atheist und bekannter Religionskrititiker) bekommen hat indem jemand zu ihm gesagt hat, das es garnicht darum geht wer Recht hat oder unrecht. Der Glaube an ein höheres Wesen oder ein Leben nach dem tot macht seiner Meinung nach viele Menschen glücklich, stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl sowie die Moral.

Wenn dies von der Natur gefordert wird stelle ich mir die Frage ob derjenige der Recht hat, zwangsläufig Recht hat. (paradox? Ich weis... )
Ich glaube auch das die Wahrheit das wichtigste ist, da ich glaube das eine Illusion nur sehr instabil ist und nur auf den ersten Blick für Sicherheit sorgt, doch will ich hier mal anderer Leute Meinungen hören


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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 23:37
Der Mensch braucht die Natur, die Natur den Menschen aber nicht...;)


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The.Secret
Diskussionsleiter
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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 23:39
@schmitz
Ich würde eher sagen der Mensch ist ein Stück Natur. ;) Wer weiß wie es in der Natur funktioniert kann das ganze auch auf den Menschen übertragen.


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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 23:45
Ich habe mir gedacht, dass als nächstes der Hinweis kommen würde, der Mensch sei ja Teil der Natur. Das stimmt natürlich, aber im gleichen Maße stimmt es auch nicht.

Die Fähigkeit des Menschen, sich die Natur Untertan zu machen und sie seinen Bedürfnissen weitestgehend anzupassen, stößt an ihre Grenzen. Im Gegensatz zur menschlichen Eigenschaft alles Regeln und seinen Bedürfnissen anpassen zu wollen, ist die Natur ein in sich geschlossenes "System", welches ohne menschliches Dazutun viele Äonen lang funktioniert hat. So gesehen, ist der moderne Mensch der Fehler in diesem System,-eben auch wenn er ein Teil dessen ist. Das Bewusstsein für diese Tatsache scheint erst langsam wieder Einzug in die zivilisierte Welt zu halten, nach dem man sich zunächst Jahrhunderte lang bemühte, diese Verbindung "auszumerzen".


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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 23:51
Ohne den Menschen ist mir die Natur egal ^^

Äniwäi, Ähnliches denke ich mir auch manchmal, wenn ich über Religion nachdenke. Für mich ist klar, dass sie unsinnig ist, aber ich sehe auch, dass viele daraus Hoffnung etc. schöpfen. Insofern wäre es falsch von mir zu versuchen, Gläubige von ihrem Glauben abzubringen. Deshalb lasse ich das meist auch sein und denke mir nur meinen Teil :|

Objektivität gibt es sowieso nicht, sie ist eher die Beurteilung abweichender Ansichten aus der Sicht der jeweils vorherrschenden Ansicht.


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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 23:54
@schmitz
Die Natur funktioniert auch mit dem Menschen, selbst wenn er die Erde zerstört. Irgendetwas wird immer überleben und sich diebisch freuen, wenn alle Konkurrenten hinüber sind. Funktionieren setzt ja voraus, dass es ein Soll gibt, an dem man den aktuellen Zustand messen kann, um sagen zu können, ja es funktioniert oder nein es funktioniert nicht. Aber so ein Soll gibt es nicht, außer vielleicht für religiöse Leute, die an Schöpfung etc. glauben.


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The.Secret
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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 23:56
Nun aber beschränkst du hierbei die "Natur" nicht zusehr auf die Erde? Wenn man mit der Natur den ganzen Kosmos meint und auch diesen den Regeln der Physik, der Evolution und vielen anderen Prozessen unterwirft dann ist es sehr schwer (eigentlich unmöglich) gegen diese zu handeln. Wir dürfen nicht vergessen das wir genau das sind was wir sind WEIL es uns die Natur bis dato gestattet hat. Der Mensch unterwirft die Natur nur oberflächlich betrachtet. Die Natur "wollte" unterworfen werden denn genau DAS hat uns ja zur mächtigsten Spezies auf diesem Planeten gemacht.


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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 23:58
@yoyo

Ich hatte eigentlich weniger religiöse Gedanken beim Verfassen meines Beitrages, als eher so etwas wie ein Bild vor dem geistigen Auge, welches eine Kreatur darstellt, die systematisch ihren Lebensraum und ihre eigene Lebensgrundlage zerstört. Warum man irgendwie "verklärt" sein sollte, um solche "Bilder" zu malen, erschließt sich mir nicht.


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Die Natur und ihr "Dilemma"

01.11.2008 um 23:59
@The.Secret

Die "mächtigste" Spezies auf diesem Planeten ist die Kakerlake. ;)


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Die Natur und ihr "Dilemma"

02.11.2008 um 00:04
@schmitz

Was ich damit meinte ist, dass es aus der Sicht der Natur egal ist, ob wir sie zerstören. Wenn wir sie zerstören, ist das auch Teil der Natur. Die Natur hat keiin Ziel, kein Ideal, kein Soll. Was auch immer kommt, es ist Natur, nur eben in einem anderen, für den Menschen unwirtlichen Zustand.


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Die Natur und ihr "Dilemma"

02.11.2008 um 00:08
@yoyo

Einen für alles Leben unwirtlichen Zustand "künstlich" herbeizuführen, mag in einer Sicht, die sich der Gesamtheit aller natürlichen Erscheinungsformen widmet, auch nur ein Teil von allem was ist sein, aber wenn du es so siehst, verstehe ich deinen Hinweis auf eine mögliche religiöse "Verklärung" des Betrachters noch weniger. ;)


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The.Secret
Diskussionsleiter
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Die Natur und ihr "Dilemma"

02.11.2008 um 00:09
@schmitz

Aber nur zahlenmäßig. ;)

@yoyo

Du hast es genauso ausgedrückt wie es mir einfach nicht über die Zunge (Hände) kommen wollte! Ausgezeichnet!


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