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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

35 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geld, Mensch, Natur ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

18.02.2022 um 20:35
Wenn man überlegt, was Tiere oder Pflanzen wissen und welches immense Wissen der Mensch im Laufe seines Lebens anhäufen kann, darf man sich schon auch fragen, wie, warum und woher der Homo sapiens sapiens dieses Attribut der Weisheit hat? Wie viel mehr als Pflanzen und Tiere weiß der Mensch tatsächlich und aufgrund welcher Gegebenheiten oder Fähigkeiten etc. ist das so?

In der Steinzeit wurde dem Menschen bewusst, dass man Steine bearbeiten und als Werkzeug benutzen kann. Im Laufe der Zeit entdeckt der Mensch viele verschiedene Bodenschätze und Materialien und entwickelt Technologien, um sich die Ressourcen nutzbar zu machen. Und weil der Mensch aus sonstigen Gründen sehr viele von seinen künstlich hergestellten Utensilien, Gegenständen und Geräten benötigt, entwickelt er ein Bewusstsein für Industrialisierung – dann Umweltbewusstsein oder Bewusstsein für Raumfahrt und so weiter. Warum tut der Mensch das und wie geht das, Bewusstsein zu entwickeln?

Als Jäger und Sammler und als Allesesser hält sich der Mensch einen riesigen Vorrat an Ernährungsmöglichkeiten bereit, was ihm eine sehr hohe Nahrungssicherheit gewährleistet. Nährstoffe und Energie werden von allen anderen uns bekannten Lebewesen aufgenommen, indem sie das von der Natur bereitgestellte Nahrungsangebot einfach so zu sich nehmen. Der Mensch aber isst bspw. das Schwein nicht nur einfach so, sondern er bereitet sich bspw. einen Schweinebraten zu. Warum macht der Mensch das so anders? Nicht nur, dass das Fleisch gekocht wird, um schlechte Keime und Krankheitserreger zu beseitigen, nein, da wird gewürzt, damit es besser schmeckt – und es werden Geschmacksstoffe und Suchtmittel den Nahrungsmitteln beigemischt, damit es sich besser verkaufen lässt. Abgesehen davon, sammelt der Mensch auch Geld, aber nicht nur, um sich Nahrung kaufen zu können, sondern beschafft man es sich für alle Dinge, welche man sich leisten möchte oder muss. Das Geld stellt sozusagen ein vom Menschen erfundenes Bedürfnis dar, also etwas, was eigentlich jeder Mensch zum Leben benötigt. Warum hat sich der Mensch mit dem Geld versklavt?

Mit seinen Erfindungen bringt der Mensch leider weitere ungute Dinge hervor, welche die Mitmenschen, Umwelt, Tiere und Pflanzen schädigen oder auch töten. Und obwohl es dem Menschen bewusst ist, dass sein Tun nicht gut ist, lässt er trotzdem nicht davon ab. Anstatt Frieden zu bewahren, wird Unfrieden gestiftet; anstatt die Wahrheit zu predigen, wird gelogen und betrogen; anstatt mit vereinten Kräften gegen Hungersnot und sonstige Naturkatastrophen anzukämpfen, wird ausgebeutet, verletzt und getötet etc., nur um seinen eigenen Gelüsten und Vorlieben gerecht zu werden. Aus schlechten Charaktereigenschaften wie Neid, Habsucht und Machtgier etc. und wohl auch aufgrund psychischer Störungen bringt der Mensch schlechte Gedanken hervor, welche er auch imstande ist, in die Tat umzusetzen. Woher kommt dieser Hang zum Bösen und warum beabsichtigt der Mensch immer wieder, Böses zu tun? Zum Wohle der Allgemeinheit wäre es sicherlich besser, gäbe es das Böse im Menschen nicht, oder? Was sind die Ursachen für das Böse, wie kann das Böse vermieden werden oder was muss geschehen, dass das Böse beseitigt wird? Im Gegensatz zu schlechten Menschen gibt es Menschen, welche „kämpfen“, damit es besser wird und es allen gut geht. Wie das – warum und weshalb denken und handeln Menschen derart gegensätzlich und überhaupt unterschiedlich, wenn es doch auch Menschen sind? Menschen sollten zusammenarbeiten, oder?

Warum ist der Mensch so anders als alle anderen Geschöpfe der Erde? Ich meine, kein anderes Wesen beutet die Erde und alles dazugehörende aus, als ob es einem egal sein könnte, was danach daraus wird. Offenbar ist es gleichgültig, wenn der Lebensraum zerstört wird, als ob es nicht der eigene Lebensraum wäre. Aufgrund des Verhaltens hat es hin und wieder den Anschein, der Mensch wäre nicht von dieser Welt. Kann es sein, dass der Mensch ganz oder teilweise nicht irdischer Natur ist oder gibt es Hinweise oder Indizien dafür, dass der Mensch auf die Erde zugereist ist? Wenn der Mensch keine Ausweichmöglichkeit hat, wohin soll die Reise gehen, nachdem Mutter Erde zerstört ist oder werden wir es schaffen, umzudenken und uns unserem Lebensraum anzupassen?


Aus objektiver Sicht betrachtet, ist der Mensch ja schon interessant. Er hat als Wesen seine Ecken und Kanten und tut und vollbringt Erstaunliches – Industrialisierung, Gewalt, Raumfahrt, Entwicklungen, Hass, sowie Liebe und alles, was die menschliche Rasse bisher an den Tag gebracht hat. Nur stellt man sich die Frage, wieso der Mensch im Generellen so ist, wie er ist, dann findet man womöglich erst einmal keine Antwort darauf. Es gibt sehr viele Ansätze, aus denen man ein und vor allem dieses Lebewesen betrachten und erforschen kann – die Naturwissenschaft, die Psychologie, die Medizin, die Soziologie, und alle Bereiche, die sich theoretisch mit Inhalten wie diesen auseinandersetzen – tagtäglich lassen sich am Menschen verschiedene Eigenheiten beobachten sowie feststellen. Vielleicht lässt sich über den Menschen noch so einiges herausfinden, vielleicht kann man alle möglichen Ansichten miteinander teilen, und sehr wahrscheinlich sollten wir dies auch tun - und hier wäre der perfekte Anfang. Ich freue mich über regen Austausch :)




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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

19.02.2022 um 06:39
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Warum ist der Mensch so anders als alle anderen Geschöpfe der Erde?
Er hat nur seine Intelligenz als Überlebensskill.
Andere Tiere haben Muskeln, Zähne, Gift...

Leider hat er diesen Skill zu sehr entwickelt, mit den Folgen die wir heute beklagen.
Und an seiner "Intelligenz" wird er auch zugrunde gehen.
Oder glaubst du, er wird sich selbst beschränken können?


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

19.02.2022 um 07:41
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:In der Steinzeit wurde dem Menschen bewusst, dass man Steine bearbeiten und als Werkzeug benutzen kann. Im Laufe der Zeit entdeckt der Mensch viele verschiedene Bodenschätze und Materialien und entwickelt Technologien, um sich die Ressourcen nutzbar zu machen.
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Der Mensch aber isst bspw. das Schwein nicht nur einfach so, sondern er bereitet sich bspw. einen Schweinebraten zu. Warum macht der Mensch das so anders? Nicht nur, dass das Fleisch gekocht wird, um schlechte Keime und Krankheitserreger zu beseitigen, nein, da wird gewürzt, damit es besser schmeckt
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Warum ist der Mensch so anders als alle anderen Geschöpfe der Erde?
Ich denke, vieles wurde vielleicht auch zufällig entdeckt. Und wenn der Mensch beobachtet hat, dass etwas sich als gut und vorteilhaft erwiesen hat, hat er das bewusst angewendet. Und das Wissen auch weiter gegeben.
Vieles ist ja auch nicht von heute auf morgen entstanden. Sondern in Laufe von vielen Jahren bzw. Jahrtausenden.
Der Mensch wurde vor allem durch seine Gehirnkapazität befähigt, all diese Dinge zu tun.


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

19.02.2022 um 09:37
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Leider hat er diesen Skill zu sehr entwickelt, mit den Folgen die wir heute beklagen.
Und an seiner "Intelligenz" wird er auch zugrunde gehen.
Oder glaubst du, er wird sich selbst beschränken können?
Dann wäre auch klar, warum man noch keine Nachricht von selbst reproduzierenden außerirdischen Sonden hat:
Intelligenz is halt ne Evolutionsbremse. :D

Aber auf der anderen Seite:
Was solls?
Irgendwann war bisher für jedes Lebewesen schluß, ob dumm ob schlau.🤷‍♂️
Da braucht man eigentlich ja auch kein Drama draus machen.
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Woher kommt dieser Hang zum Bösen und warum beabsichtigt der Mensch immer wieder, Böses zu tun? Zum Wohle der Allgemeinheit wäre es sicherlich besser, gäbe es das Böse im Menschen nicht, oder? Was sind die Ursachen für das Böse, wie kann das Böse vermieden werden oder was muss geschehen, dass das Böse beseitigt wird? Im Gegensatz zu schlechten Menschen gibt es Menschen, welche „kämpfen“, damit es besser wird und es allen gut geht. Wie das – warum und weshalb denken und handeln Menschen derart gegensätzlich und überhaupt unterschiedlich, wenn es doch auch Menschen sind? Menschen sollten zusammenarbeiten, oder?
Unter anderem (mal geistig gestört usw. beiseite) weil es Vorteile bringen kann. Das einizge was man mMn dagegen machen könnte, wäre alles so einzurichten, dass es kein Vorteil mehr bringen kann anderen zu schaden.🤷‍♂️ Dafür braucht man dann aber auch wieder Macht, Überwachung usw. So gesehen, ist China mit dem sozial Score möglicherweise doch auf einen zumindes von der Idee her guten Weg. :D Ein guter Mensch zu sein, muss halt deutlich mehr Vorteile bringen als umgekehrt. Ist halt nur die Frage, wie mans am besten umsetzt. Dass es so viele Staaten gibt die gegenseitig konkurrieren, hilft dabei auch nicht gerade.


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

19.02.2022 um 10:46
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Offenbar ist es gleichgültig, wenn der Lebensraum zerstört wird, als ob es nicht der eigene Lebensraum wäre.
irgendwann ist 'eh schicht im schacht.

und bis dahin; alles mitnehmen was geht, nich?



irgend einer hat mal gesagt: "macht euch die erde untertan..."
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:oder werden wir es schaffen, umzudenken und uns unserem Lebensraum anzupassen?
...dieser weg wird steinig sein!


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

19.02.2022 um 11:58
Niselprim schrieb:
Warum ist der Mensch so anders als alle anderen Geschöpfe der Erde?
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Er hat nur seine Intelligenz als Überlebensskill.
Andere Tiere haben Muskeln, Zähne, Gift...
@Hyperborea schön, dass du da bist :)
Ja, der Mensch bügelt die sagenwirmalso mechanischen Nachteile mit seinen Erfindungen aus -> der Vogel fliegt, weil er sich als geflügeltes Wesen entwickelt hat --- der Mensch möchte auch fliegen, hat aber keine Flügel, also baut er sich ein Flugzeug ;)

Aber warum ist der Mensch scheinbar intelligenzmäßig völlig überlegen gegenüber allen anderen Tieren bspw.?
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Leider hat er diesen Skill zu sehr entwickelt, mit den Folgen die wir heute beklagen.
Und an seiner "Intelligenz" wird er auch zugrunde gehen.
Oder glaubst du, er wird sich selbst beschränken können?
Hmm... "zu sehr entwickelt", denke ich, kann man so nicht sagen, sondern würde mMn vielleicht besser passen: "in die falsche Richtung entwickelt". Natürlich wird das von Jenen beklagt, welche in die ihrer Meinunug nach richtige Richtung gehen wollen. Ob und wie sich der Mensch selbst beschränken kann oder wird, das ist ja hier mitunter auch das Thema, es zu bereden. Meiner Überzeugung nach wird es besser werden, aber die Frage ist, wann und wie. - Vielleicht auch, werden wir es noch erleben, du und ich?

Die "Intelligenz" betrifft ja nicht nur etwa das koknitive Leistungsvermögen des Gehirns, sondern bezieht sich auch auf sagenwirmal die körperliche Ausstattung -> Augen sind am Kopf quasi nach Vorne gerichtet und nicht am Po, weil man dann im Sitzen nichts sehen würde. Allem Anschein nach ist die Intelligenz des Menschen körperlich knapp gehalten - dieser Nachteil wird aber mit der koknitiven Leistungsfähigkeit des Gehirns kompensiert - kann das sein?

Du scheinst überzeugt zu sein, dass sich der Mensch selbst zugrunde richtet. Darf ich fragen, warum und wie das vonstatten gehen kann?



Niselprim schrieb:
In der Steinzeit wurde dem Menschen bewusst, dass man Steine bearbeiten und als Werkzeug benutzen kann. Im Laufe der Zeit entdeckt der Mensch viele verschiedene Bodenschätze und Materialien und entwickelt Technologien, um sich die Ressourcen nutzbar zu machen.

Niselprim schrieb:
Der Mensch aber isst bspw. das Schwein nicht nur einfach so, sondern er bereitet sich bspw. einen Schweinebraten zu. Warum macht der Mensch das so anders? Nicht nur, dass das Fleisch gekocht wird, um schlechte Keime und Krankheitserreger zu beseitigen, nein, da wird gewürzt, damit es besser schmeckt

Niselprim schrieb:
Warum ist der Mensch so anders als alle anderen Geschöpfe der Erde?

Zitat von nairobinairobi schrieb:Ich denke, vieles wurde vielleicht auch zufällig entdeckt. Und wenn der Mensch beobachtet hat, dass etwas sich als gut und vorteilhaft erwiesen hat, hat er das bewusst angewendet. Und das Wissen auch weiter gegeben.
Vieles ist ja auch nicht von heute auf morgen entstanden. Sondern in Laufe von vielen Jahren bzw. Jahrtausenden.
Der Mensch wurde vor allem durch seine Gehirnkapazität befähigt, all diese Dinge zu tun.
@nairobi schön, dass du da bist :)

Ja, der Mensch bereitet sich bspw. einen Schweinebraten zu, weil es besser schmeckt. Dass es sich so aufgrund seiner Gehirnkapazität im Laufe der Zeit so entwickelt hat und auch das Wissen deshalb weitergegeben wird, ist naheliegend. Jedoch stellt sich die Frage, weshalb und wie es sich diesbezüglich so ergeben hat, dass der Mensch derart anders etnwickelt ist und funktioniert. Warum und wieso also genügt es dem Menschen nicht, sich einfach nur des Hungers wegen satt zu essen, und erfindet bspw. Gewürze, damit es besser schmeckt?


Niselprim schrieb:
Woher kommt dieser Hang zum Bösen und warum beabsichtigt der Mensch immer wieder, Böses zu tun? Zum Wohle der Allgemeinheit wäre es sicherlich besser, gäbe es das Böse im Menschen nicht, oder? Was sind die Ursachen für das Böse, wie kann das Böse vermieden werden oder was muss geschehen, dass das Böse beseitigt wird? Im Gegensatz zu schlechten Menschen gibt es Menschen, welche „kämpfen“, damit es besser wird und es allen gut geht. Wie das – warum und weshalb denken und handeln Menschen derart gegensätzlich und überhaupt unterschiedlich, wenn es doch auch Menschen sind? Menschen sollten zusammenarbeiten, oder?
Zitat von YoooYooo schrieb:Unter anderem (mal geistig gestört usw. beiseite) weil es Vorteile bringen kann. Das einizge was man mMn dagegen machen könnte, wäre alles so einzurichten, dass es kein Vorteil mehr bringen kann anderen zu schaden.🤷‍♂️ Dafür braucht man dann aber auch wieder Macht, Überwachung usw. So gesehen, ist China mit dem sozial Score möglicherweise doch auf einen zumindes von der Idee her guten Weg. :D Ein guter Mensch zu sein, muss halt deutlich mehr Vorteile bringen als umgekehrt. Ist halt nur die Frage, wie mans am besten umsetzt. Dass es so viele Staaten gibt die gegenseitig konkurrieren, hilft dabei auch nicht gerade.
@Yooo schön, dass du da bist :)

In mancher Hinsicht wird das schon so sein, dass es Vorteile bringt, bspw. wenn Nation gegen Nation wegen Ressourcen um Landübernahme kämpft, weil ja der Sieger dann wohlhabender oder auch mächtiger aus der Sache hervorgeht. Aber beweist es doch nur, dass das Böse durch schlechte Absichten vorangetrieben wird, oder nicht? Andererseits kann man sich fragen, welchen Vorteil hat bspw. ein Vergewaltiger, außer dass er seinem Hang zu Bösen nachgibt? Oder geht das dann in die Rubrik 'geistig gestört usw.'? Oder kann man sagen, der Hang zum Bösen hat immer mit geistiger Gestörtheit zu tun?


Niselprim schrieb:
Offenbar ist es gleichgültig, wenn der Lebensraum zerstört wird, als ob es nicht der eigene Lebensraum wäre.

Zitat von Alienp.Alienp. schrieb:irgendwann ist 'eh schicht im schacht.

und bis dahin; alles mitnehmen was geht, nich?



irgend einer hat mal gesagt: "macht euch die erde untertan..."
@Alienp. schön, dass du da bist :)
Diese Einstellung: "Nach mir die Sintflut", kann sicherlich nicht das Gelbe vom Ei sein, oder? Denke man daran, dass man sich fortpflanzen und den Wohnraum bevölkern will - da ist es doch ziemlich schlecht, wenn man den Lebensraum zerstört, oder nicht?


Niselprim schrieb:
oder werden wir es schaffen, umzudenken und uns unserem Lebensraum anzupassen?
Zitat von Alienp.Alienp. schrieb:...dieser weg wird steinig sein!
Meinst du, der Karren ist bereits an die Wand gefahren oder kann es sein, dass wir trotz vieler Steine einen besseren Weg gehen können - wenn ja, wie?


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

19.02.2022 um 19:11
Zitat von Alienp.Alienp. schrieb:irgend einer hat mal gesagt: "macht euch die erde untertan..."
In derselben Geschichte steht aber auch was von "bewahren und hegen (zumindest sinngemäß, nagel mich nicht auf die exakte Wortwahl fest)
Darin haben wir unterm Strich leider kläglich versagt. Traurig, aber wahr.


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

20.02.2022 um 09:57
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:schön, dass du da bist :)
danke!

ich beschreibe oben nur die realität - so wie's ausschaut, ist's eben momentan genau so.

und m.M. nach wird's sehr schwer werden, wenn wir die kurve noch hinbekommen wollen.

ein patentrezept habe ich natürlich nicht
Zitat von RachelCreedRachelCreed schrieb:Darin haben wir unterm Strich leider kläglich versagt.
könnte man meinen.


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

20.02.2022 um 15:10
Zitat von Alienp.Alienp. schrieb:ich beschreibe oben nur die realität - so wie's ausschaut, ist's eben momentan genau so.

und m.M. nach wird's sehr schwer werden, wenn wir die kurve noch hinbekommen wollen.

ein patentrezept habe ich natürlich nicht
Wie ich im Eingangspost bereits erwähnte, gibt es auch Menschen, die es besser machen wollen. Meinst nicht, dass das dann die Patentlösung wäre, nämlich wenn wir gemeinsam alle miteinander zusammenhelfen und es eben so machen? @Alienp.
Den Sand in den Kopf zu stecken, ist da wohl nicht wirklich vorteilhaft.

Andererseits wird der Mensch es wahrscheinlich nicht hinbekommen, den Lebensraum zu zerstören, sondern was stattdessen passieren könnte und auch immer wieder mal schon passiert ist, nämlich dass diese zerstörerische menschliche Zivilisation aussterben wird - möglich ist es, dass die Leute derart mit Hass befüllt sind, dass sie sich womöglich gegenseitig an den Hals springen. Wäre ja nichts Neues, dass Zivilisationen von der Bildfläche verschwinden. Muss es denn sein, dass zuerst ein Crash ist, bevor es besser werden kann?
Zitat von Alienp.Alienp. schrieb:irgend einer hat mal gesagt: "macht euch die erde untertan..."
Zitat von RachelCreedRachelCreed schrieb:In derselben Geschichte steht aber auch was von "bewahren und hegen (zumindest sinngemäß, nagel mich nicht auf die exakte Wortwahl fest)
Darin haben wir unterm Strich leider kläglich versagt. Traurig, aber wahr.
Richtig @RachelCreed schön, dass du da bist :)
Leider wird diese Aussage all zu oft falsch interpretiert - das liegt vermutlich an der falschen Einstellung der Einzelnen. Hier sieht man ja auch wieder die völlig konträren Denkweisen von Guten und Bösen - die Einen verstehen darin, zu unterdrücken und auszubeuten - die Anderen vertehen darunter, zu hegen und zu pflegen --- der Nutzen also ist absolut unterschiedlich. Manchmal kommt es tatsächlich so vor, als ginge es hier um zweierlei verschiedener Stämme mit unterschiedlichem Ursprung. Oder nicht?


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

20.02.2022 um 15:38
Zitat von HyperboreaHyperborea schrieb:Leider hat er diesen Skill zu sehr entwickelt, mit den Folgen die wir heute beklagen.
Und an seiner "Intelligenz" wird er auch zugrunde gehen.
Oder glaubst du, er wird sich selbst beschränken können?
Zitat von YoooYooo schrieb:Dann wäre auch klar, warum man noch keine Nachricht von selbst reproduzierenden außerirdischen Sonden hat:
Intelligenz is halt ne Evolutionsbremse. :D
Darum geht es doch nicht, etwa dass Evolution durch Intelligenz ausgebremst würde @Yooo Sondern geht es doch um Anpassung, was ja eigentlich für Evolution spricht, denn um so anpassungsfähiger, desto besser ... ansonsten muss sich ja evolutionär gehandhabt etwas ändern, um an die Gesamtsituation anzupassen. Würde also bedeuten, dass der Mensch zugrunde geht, wenn er sich seinem Lebensraum nicht angemessen anpasst. Oder?


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

20.02.2022 um 16:13
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Darum geht es doch nicht, etwa dass Evolution durch Intelligenz ausgebremst würde @Yooo Sondern geht es doch um Anpassung, was ja eigentlich für Evolution spricht, denn um so anpassungsfähiger, desto besser ... ansonsten muss sich ja evolutionär gehandhabt etwas ändern, um an die Gesamtsituation anzupassen. Würde also bedeuten, dass der Mensch zugrunde geht, wenn er sich seinem Lebensraum nicht angemessen anpasst. Oder?
So ernst war er jetzt auch nicht gemeint.
Ich denke wir sind genug Menschen, dass auf jeden Fall immer welche irgendwo auf der Welt überleben werden - zumindest für die nächsten Millionen Jahren, sofern keine kosmische Katastrophe kommt.
Wenn der eine Weg verschlossen ist, passt man sich an oder stirbt.
Das geht dann wie von selbst, wie bei anderen Lebewesen auch.
Das Problem ist wohl eher, dass JETZT etwas gefordert wird, wo man nicht unbedingt eine Notwendigkeit für sieht.
Wenn es nur noch mit "zurück zu Natur" gehen würde, dann würde sich darum kein Mensch streiten, dann heißt es entweder man macht es oder man stirbt.

Aber das entscheidet halt die Zukunft.
Wenn der Mensch deshalb scheitert sollte, weil er einfach schlau genug ist, sich etwas auszudenken woran er stirbt, dann hätte er länger gelebt, wenn er dumm wie Brot gewesen wäre - das meine ich.


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

20.02.2022 um 16:55
Genau diese Attribute machen den menschen wirklich verdammt bemerkenswert:
1.Kreativiät
2.neugier
3.geltung und forschungsdrang(selbst die zufälligen Entdeckung in Medizin/technologie/chemie etc ruhten auf diese Attribute
4.sprache
5.Intelligenz
6.anatomie
7.zerrissenheit zwischen Genialität und wahnsinn.

Das böse(schlechte) am bösen(schlechten) ist ,das sie in der unterzahl die mehrzahl leider ein schweres leben ebnen.
Politiker:
Durch ihre aktuellen entscheidungen und geopolitisches und verkehrtes Profitorientiertes Wirtschaftlich/finanziellen weltbilder gibt es ca 2800(!) mrdäre die mehr haben als die 3 Milliarden ärmsten menschen der welt.
Das muss JEDER sich mal vor Augen halten.
Das wäre halb so schlimm wenn wiederum sich diese superreichen ihrer Gesellschaftlichen Verantwortung bewusst würden und es zumindest schaffen würden jedem essen/wohnung/kleidung/armut anzubieten.

Daher sind politiker schlüsselfiguren für mich sie lenken die welt weitgehenst oder haben es und leben jetzt auch ins Symbiose mit mächtigen privatleuten und präsidenten und kriminellen etc..
Für mich bedeutet das das gerade politiker viel besser ausgebildet,beobachtet und zur Verantwortung gezogen werden müssen damit mehr "gute" menschen zu politikern werden und "gut" die welt und ihre länder regieren.

Der Mensch im allgemeinen und zum glück die allermeisten sind TOLLE wesen
Friedvoll und nett und Freundlich.

Nur: der Philosophiesche ansatz sagt ohne das böse würden wir garnicht gut sein bzw das gut sein zu schätzen wissen.
Klar;woher würden wir ohne diese serienmörder/sadisten/ totschläger/vergewaltiger/phadophile/krankheiten/NaturKatastrophen wissen was "gut" ist???
Ich denke somit das wenige böse Gehört dazu um die meisten menschen auf guten friedvollen Niveau zu halten..


Zb die Gottesfrage warum lässt gott leid zu?
Damit wir (Angeblich) schätzen es gut zu haben und gesund zu sein.


Es gilt 4 Probleme definitiv zu lösen:

Armut die VORALLEM UNNÖTIGER weise vorhanden ist !
(Wenn sie naturgegeben bzw unvermeidlich wäre,wäre dieser punkt vielleicht nicht so wichtig!)

Klima

Rohstoffe/energie

Geopolitisches Stabilität

Sachen wie gefahr durch Religion/fanatiker/anschläge etc können mmn vernachlässigt werden


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

20.02.2022 um 18:38
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Warum ist der Mensch so anders als alle anderen Geschöpfe der Erde?
Über -zig Generationen hinweg vor allem erstmal durch: Sprache!

Wer seine Erlebnisse und Erkenntnisse nicht nur artikulieren, sondern auch schriftlich (oder in Bildern, Tonaufnahmen, Videos, ...) festhalten kann, verebt damit gewissermaßen auch die eigene Intelligenz und leistet der weiteren Entwicklung Vorschub.
Je schneller und einfacher dieses Wissen abrufbar ist, desto schneller schreitet die Entwicklung voran.
Seit der praktisch uneingeschränkten Auffindbarkeit jeder erdenklichen Information unabhängig von Zeit und Ort war der Sprung nochmal gewaltig; erst dadurch wurden viele der im Eingangspost erwähnten Zusammenhänge überhaupt erst auf breiter Ebene bekannt und ein entsprechendes Bewusstsein möglich.

Vergleichen wir das mal mit einem zweifellos als intelligent anerkannten Tier wie z.B. einem Kraken, erscheint dessen Leistung nochmal in einem ganz anderen Licht: Dem Kraken fehlt das Mittel der Sprache, obendrein ist er Einzelgänger. Folglich muss sich jedes einzelne Individuum jeden Schritt seines Tuns selbst erarbeiten, statt auf Schulen, Erziehung, Buchwissen und das Internet zugreifen zu können.
Kraken haben erwiesenermaßen ein Verständnis für verborgene Objekte (versteckt sich die Krabbe, weiß der Krake, dass sie noch dort ist), verwenden ausgewählte Objekte zur aktiven Tarnung, zum Schutz und als einfache Werkzeuge, verfügen über Erinnerungsvermögen bei Raum und Zeit und können zählen.
Ohne Erziehung, Lesen oder zumindest die Möglichkeit des "Abschauens" sehe ich bei einigen Menschen ziemlich schwarz, was die Benutzung einfacher Werkzeuge angeht.


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

21.02.2022 um 11:21
Zitat von YoooYooo schrieb:Ich denke wir sind genug Menschen, dass auf jeden Fall immer welche irgendwo auf der Welt überleben werden - zumindest für die nächsten Millionen Jahren, sofern keine kosmische Katastrophe kommt.
Wenn der eine Weg verschlossen ist, passt man sich an oder stirbt.
Das geht dann wie von selbst, wie bei anderen Lebewesen auch.
Das Problem ist wohl eher, dass JETZT etwas gefordert wird, wo man nicht unbedingt eine Notwendigkeit für sieht.
Wenn es nur noch mit "zurück zu Natur" gehen würde, dann würde sich darum kein Mensch streiten, dann heißt es entweder man macht es oder man stirbt.
Ja klar @Yooo überleben wird immer wieder irgend jemand oder irgend was, aber wird die Zivilisation bzw. das meiste, dessen was die Zivilisation ausmacht, dahin sein. Bedeutet, die Errungenschaften des Menschen bzw. der Zivilisation sind weitestgehend verloren und der Mensch muss wieder von Vorn anfangen und sich quasi dahin hoch arbeiten, wo er (fortschrittlich gesehen) eigentlich schon war. Sicherlich muss sich auch der Mensch anpassen, aber würde ich es als Mensch nicht einfach nur der Umwelt überlassen, ob oder wie ich draufgehe. Denn bei anderen Lebewesen mag es ja so sein, dass sie nicht weiterdenken - was beim Menschen aber sich so entwickelt hat, dass er weiterdenken kann -> und es deshalb mMn auch tun sollte. Oder denkst du nicht? Dass Probleme vorhanden sind und dass Notwendigkeiten zur Handlung bestehen, das kann man wohl nicht abstreiten und deshalb sind auch die Forderungen zum Umdenken gerechtfertigt. Warum es nicht einfach gemacht wird, liegt wohl am System, welches es nicht zulässt und die sich darin befindlichen nicht die Möglichkeit dazu haben oder haben wollen. Beispielsweise: Geh doch einfach mal in die Pampa und bau dir dort ein Haus, um dort zu wohnen - woran wird man scheitern?
Zitat von YoooYooo schrieb:Aber das entscheidet halt die Zukunft.
Wenn der Mensch deshalb scheitert sollte, weil er einfach schlau genug ist, sich etwas auszudenken woran er stirbt, dann hätte er länger gelebt, wenn er dumm wie Brot gewesen wäre - das meine ich.
Bei Unglücken, wie bspw. durch Naturkatastrophen hervorgerufen, wird der Mensch, ist er dumm wie Brot, nichts dagegen ausrichten können, was sicherlich nicht für den Fortbestand beiträgt. Oder? Demnach also ist es definitiv besser, der Mensch ist schlau und setzt aber seine Klugheit für sagenwirmal gute Fortschritte ein. Oder nicht?



Hallo @Freigeist38 schön, dass du da bist :)
Zitat von Freigeist38Freigeist38 schrieb:Genau diese Attribute machen den menschen wirklich verdammt bemerkenswert:
1.Kreativiät
2.neugier
3.geltung und forschungsdrang(selbst die zufälligen Entdeckung in Medizin/technologie/chemie etc ruhten auf diese Attribute
4.sprache
5.Intelligenz
6.anatomie
7.zerrissenheit zwischen Genialität und wahnsinn.
Gewisslich gibt es da noch einige mehr ;) etwa Vorstellungskraft oder so.
Zitat von Freigeist38Freigeist38 schrieb:Das böse(schlechte) am bösen(schlechten) ist ,das sie in der unterzahl die mehrzahl leider ein schweres leben ebnen.
Politiker:
Durch ihre aktuellen entscheidungen und geopolitisches und verkehrtes Profitorientiertes Wirtschaftlich/finanziellen weltbilder gibt es ca 2800(!) mrdäre die mehr haben als die 3 Milliarden ärmsten menschen der welt.
Das muss JEDER sich mal vor Augen halten.
Das wäre halb so schlimm wenn wiederum sich diese superreichen ihrer Gesellschaftlichen Verantwortung bewusst würden und es zumindest schaffen würden jedem essen/wohnung/kleidung/armut anzubieten.
Absolut richtig, ja, da gehe ich voll mit dir mit. Diese sogenannten 'Oberen Zehntausend' machen es diesem Gedankengut offensichtlich nicht gleich. Wieso auch oder warum sollten sie mit allen anderen ihr Geld teilen - wäre das nicht ein Nachteil für sie, wenn die Unbetuchteren nicht mehr vom Geld abhängig sind?
Zitat von Freigeist38Freigeist38 schrieb:Daher sind politiker schlüsselfiguren für mich sie lenken die welt weitgehenst oder haben es und leben jetzt auch ins Symbiose mit mächtigen privatleuten und präsidenten und kriminellen etc..
Für mich bedeutet das das gerade politiker viel besser ausgebildet,beobachtet und zur Verantwortung gezogen werden müssen damit mehr "gute" menschen zu politikern werden und "gut" die welt und ihre länder regieren.
Meinst nicht, dass dann die Fädenzieher trotzdem die Fäden in der Hand haben? Also müsste es dann nicht so sein, dass die eigentliche Ursache für das Böse im Menschen beseitigt oder gemieden wird? Denn was nützt es, wenn die Beobachter, Politiker und mächtigen Privatleute nur auf ihren eigenen Rachen schauen?
Zitat von Freigeist38Freigeist38 schrieb:Der Mensch im allgemeinen und zum glück die allermeisten sind TOLLE wesen
Friedvoll und nett und Freundlich.
Schön, dass du das sagst ;) :)
Zitat von Freigeist38Freigeist38 schrieb:Nur: der Philosophiesche ansatz sagt ohne das böse würden wir garnicht gut sein bzw das gut sein zu schätzen wissen.
Klar;woher würden wir ohne diese serienmörder/sadisten/ totschläger/vergewaltiger/phadophile/krankheiten/NaturKatastrophen wissen was "gut" ist???
Ich denke somit das wenige böse Gehört dazu um die meisten menschen auf guten friedvollen Niveau zu halten..
Meiner Meinung nach kann man sehr gut ohne Böses ein gutes Leben führen
- also ich persönlich brauche das Böse nicht, um das Gute zu erkennen oder um Gutes zu tun oder um mich gut zu fühlen :ok:

Im Kontext zur Zerstörung des Lebensraumes und dass alles dem Bach hinunter geht, kann man wohl schlecht von "wenig Böses" reden.
Zitat von Freigeist38Freigeist38 schrieb:Zb die Gottesfrage warum lässt gott leid zu?
Damit wir (Angeblich) schätzen es gut zu haben und gesund zu sein.
Wer behauptet denn sowas? So, ganz allein stehen gelassen, kann die Aussage nicht richtig sein.
Aus der Sicht von Notleidenden wird es nicht viel helfen, wenn die Reichen und Gesunden es schätzen, dass es ihnen gut geht.
Sondern würde diese Erkenntnis den Notleidenden nur etwas helfen, wenn ihnen geholfen wird.
Zitat von Freigeist38Freigeist38 schrieb:Es gilt 4 Probleme definitiv zu lösen:

Armut die VORALLEM UNNÖTIGER weise vorhanden ist !
(Wenn sie naturgegeben bzw unvermeidlich wäre,wäre dieser punkt vielleicht nicht so wichtig!)

Klima

Rohstoffe/energie

Geopolitisches Stabilität

Sachen wie gefahr durch Religion/fanatiker/anschläge etc können mmn vernachlässigt werden
Hmm... Vielleicht müsste man auch erstmal bestimmen, was mit "Armut" im Klartext gemeint ist.
Und welche Armut ist nicht unvermeidlich?

Beim Klimawandel bzw. die Ursachen gehen die Meinungen auch auseinander - was daran ist denn nun tatsächlich menschengemacht.

Welche Energieform(en) wäre(n) denn die geeigneteste(n), um möglich günstig und umweltschonend den Verbrauch zu decken?

Und was kann mit der geopolitischen Stabilität gemeint sein
- würde man die Landesgrenzen abschaffen und oder eine gemeinsame Weltpolitik anstreben?
Kann das im Hinblick auf Religion und Kultur überhaupt funktionieren oder müsste eine "Religionsfreiheit" eingeführt werden?


Niselprim schrieb:
Warum ist der Mensch so anders als alle anderen Geschöpfe der Erde?
Zitat von DobieDobie schrieb:Über -zig Generationen hinweg vor allem erstmal durch: Sprache!

Wer seine Erlebnisse und Erkenntnisse nicht nur artikulieren, sondern auch schriftlich (oder in Bildern, Tonaufnahmen, Videos, ...) festhalten kann, verebt damit gewissermaßen auch die eigene Intelligenz und leistet der weiteren Entwicklung Vorschub.
Je schneller und einfacher dieses Wissen abrufbar ist, desto schneller schreitet die Entwicklung voran.
Seit der praktisch uneingeschränkten Auffindbarkeit jeder erdenklichen Information unabhängig von Zeit und Ort war der Sprung nochmal gewaltig; erst dadurch wurden viele der im Eingangspost erwähnten Zusammenhänge überhaupt erst auf breiter Ebene bekannt und ein entsprechendes Bewusstsein möglich.

Vergleichen wir das mal mit einem zweifellos als intelligent anerkannten Tier wie z.B. einem Kraken, erscheint dessen Leistung nochmal in einem ganz anderen Licht: Dem Kraken fehlt das Mittel der Sprache, obendrein ist er Einzelgänger. Folglich muss sich jedes einzelne Individuum jeden Schritt seines Tuns selbst erarbeiten, statt auf Schulen, Erziehung, Buchwissen und das Internet zugreifen zu können.
Kraken haben erwiesenermaßen ein Verständnis für verborgene Objekte (versteckt sich die Krabbe, weiß der Krake, dass sie noch dort ist), verwenden ausgewählte Objekte zur aktiven Tarnung, zum Schutz und als einfache Werkzeuge, verfügen über Erinnerungsvermögen bei Raum und Zeit und können zählen.
Ohne Erziehung, Lesen oder zumindest die Möglichkeit des "Abschauens" sehe ich bei einigen Menschen ziemlich schwarz, was die Benutzung einfacher Werkzeuge angeht.
Hallo @Dobie schön, dass du da bist :)

Nur wegen Sprache - Nö, oder - vielleicht wegen der Weiterentwicklung und Vielfätligkeit von Sprache(n)? Andere Lebewesen geben ja auch Laute oder Duftstoffe von sich, womit sie etwas aussagen oder so. Die Errungenschaften von Schrift und auch anderen Medien, um Wissen/Informationen zu speichern und auch schnell abrufbar zu machen, tragen sicherlich zum Fortschritt und gewissen Bewußtseinserweiterungen oder - änderungen bei. Zielt ja meine Frage darauf hin, warum der Mensch so anders als alle anderen Lebewesen imstande ist, Dinge zu tun und so weiter. Oder diesbezüglich so zu fragen: Wieso entwickelt der Mensch im Gegensatz zu allen andern Lebewesen die Schrift und sonstige Speichermedien, um sein(e) Wissen/Informationen festzuhalten - womit hat es angefangen? Meine Idee ist es, die Schrift oder ähnliches wurde eigentlich für den Handel erfunden - kann das sein?

Für eine mehr oder weniger große Sozialgemeinschaft ist es sicherlich vonnöten, bspw. Regeln zu verfassen und oder die Gemeindemitglieder für das Zusammenleben zu erziehen. Jedoch muss man dafür doch noch nicht schreiben oder gar lesen können, sondern es den Leuten einfach so beibringen, oder? Erst sagenwirmalso beim Größerwerden, also wenn sich die Gemeinschaft über größeren Raum und weiteren Strecken ausbreitet, werden zusätzliche Entwicklungen wie Schrift nötig, um sonstige Information weiterzuleiten. Oder nicht? Scheinbar war/ist der Mensch das einzige Lebenwesen, welches derartige Spitzfindigkeiten erfinden kann. Macht er das, weil er sich immer weiter ausbreitet oder breitet er sich immer weiter aus, weil er dazu imstande ist, die Möglichkeiten zur Durchführung zu schaffen?


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

21.02.2022 um 13:36
Das was du in den ersten Absätzen beschreibst, ist die Fähigkeit des Menschen zur kulturellen Evolution. Diese verläuft kumulativ und die ganzen Erfindungen bauen aufeinander auf. Es wird quasi nie etwas wirklich Neues erschaffen, sondern immer nur das Alte weiterentwickelt. Grundvoraussetzung dafür ist unsere Sprache, mit der wir diese Errungenschaften in die nächste Generation weitertragen können. Ansonsten müsste diese nämlich wieder bei null, bei den Faustkeilen, anfangen.

Interessant ist ja, wie Erfindungen immer schneller entwickelt werden, wenn man sich allein mal die letzten hundert Jahre anguckt, ist die Entwicklung ja wirklich krass. Wohingegen die ersten Steinwerkzeuge sich über Millionen Jahre nicht verändert haben. Deswegen „kumulative“ kulturelle Evolution.

Im Prinzip ist der einzelne Mensch aber gar nicht so schlau oder erfinderisch. Die wenigsten könnten wohl einfach so ein Handy bauen. Aber es braucht ja nur einen „Überflieger“ pro Generation, der dann sein Wissen mit allen teilen kann. Die Masse machts bei uns.
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Aus schlechten Charaktereigenschaften wie Neid, Habsucht und Machtgier etc. und wohl auch aufgrund psychischer Störungen bringt der Mensch schlechte Gedanken hervor, welche er auch imstande ist, in die Tat umzusetzen. Woher kommt dieser Hang zum Bösen und warum beabsichtigt der Mensch immer wieder, Böses zu tun?
Das Konzept von guten und bösen Charaktereigenschaften ist ja erstmal etwas Erfundenes, was stark von den Religionen geprägt wurde.
Manche Eigenschaften haben uns evolutionär mal geholfen, sich besser fortzupflanzen, deshalb gibt es sie. Die Eifersucht bringt uns zb dazu genau darauf zu achten, ob der Partner/Partnerin sich auf andere sexuelle Beziehungen einlässt.

Der Mensch ist ja nicht dafür konzipiert in riesigen anonymen Gesellschaften zu leben, sondern unser Gehirn ist immer noch auf das Nomadenleben von Jägern und Sammlern eingestellt, die in Familienverbänden mit max. 30 Personen gelebt haben.
Viele Probleme resultieren aus unserem, nicht an die heutige Lebensweise angepassten, Gehirn.
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Kann es sein, dass der Mensch ganz oder teilweise nicht irdischer Natur ist oder gibt es Hinweise oder Indizien dafür, dass der Mensch auf die Erde zugereist ist?
Das glaube ich auf keinen Fall, dafür ist die Menschheitsgeschichte auch viel zu gut erforscht. Was wäre außerdem mit den anderen Menschenarten wie dem Neandertaler? Oder mit unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen?


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

21.02.2022 um 13:44
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Meine Idee ist es, die Schrift oder ähnliches wurde eigentlich für den Handel erfunden - kann das sein?
Die Schrift wurde nur 2x auf der Welt erfunden, einmal von den Sumerern (Keilschrift)und einmal in Südamerika (Knotenschrift). Beide Male ging es um das Festhalten von Steuern und Abgaben.


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

22.02.2022 um 00:29
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Gewisslich gibt es da noch einige mehr ;) etwa Vorstellungskraft oder so.
Vorstellungskraft=Kreativität
Und die lösung zu deiner eigentlichen frage warum der mensch so ist bzw geworden zu dem was er ist:
Die abspaltung vom affen zu menschen ..
Wie alt ist der mensch? Ich las was von 5 mio jahren ..
Wieso und wie genau hat diese abspaltung begonnen vom tier=affen=zum menschenähnlichen und dann zum altzeit und neuzeit menschen..also wäre Anthropologie was für dich:))
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Meiner Meinung nach kann man sehr gut ohne Böses ein gutes Leben führen
- also ich persönlich brauche das Böse nicht, um das Gute zu erkennen oder um Gutes zu tun oder um mich gut zu fühlen :ok:
Nein nein..es ging darum das die guten menschen ohne die bösen taten von bösen menschen garnicht wissen würden was gut und böse wäre))
Ich habe auch nie was wirklich böses gemacht,weiss aber durch die schlechten taten anderes das es auch besser so ist.

Ich weiss erst durch die Krankheit anderer wie Gesundheit das allerwichtigste im leben ist.

Ich weiss erst durch die armut anderer wie gut es mir eigentlich geht..
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Hmm... Vielleicht müsste man auch erstmal bestimmen, was mit "Armut" im Klartext gemeint ist.
Und welche Armut ist nicht unvermeidlich
Das ist doch wahrlich nicht schwer echte arbeit zu definieren:
Wer weniger als 1 Dollar zur Verfügung hat oder kein regelmässiges essen oder gar hungern muss,kein zugang zu sauberen wasser und kein vernünftigeges zuhause und keine kranken und hygienstandards der ist arm! Punkt aus!
Und diese Grundbedürfnisse müssen Jedem menschen zur Verfügung stehen.


Erst dann könnte man die dekadenz von Superreichen zumindest etwas ertragen.


Und ja
Eines der erfolgsrezepte ist neben der Sprache die fähigkeit zu archivieren und sie den nächsten Generationen zu überliefern..diese Fähigkeit würden/werden dann immer mehr verfeinernt...


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

22.02.2022 um 06:33
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Bei Unglücken, wie bspw. durch Naturkatastrophen hervorgerufen, wird der Mensch, ist er dumm wie Brot, nichts dagegen ausrichten können, was sicherlich nicht für den Fortbestand beiträgt. Oder? Demnach also ist es definitiv besser, der Mensch ist schlau und setzt aber seine Klugheit für sagenwirmal gute Fortschritte ein. Oder nicht?
Intelligenz ist halt nur eine Eigenschaft und der Mensch ist kein großer Organismus, der intelligent ist.
Daher ist es keine Selbstverständlichkeit, das beste für alle Menschen auf der Welt zu wollen, jeder nutzt die Intelligenz erst mal für sich selbst,
danach für die eigene Gruppe und ganz zum Schluss erst für alle Menschen auf der Welt - wenn überhaupt. Dass es so viele Systeme gibt ist halt auch nur Zeugnis der Uneinigkeit.


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

22.02.2022 um 14:12
Niselprim schrieb:
Meine Idee ist es, die Schrift oder ähnliches wurde eigentlich für den Handel erfunden - kann das sein?


Hallo @Senna123 schön, dass du da bist :)
Zitat von Senna123Senna123 schrieb:Die Schrift wurde nur 2x auf der Welt erfunden, einmal von den Sumerern (Keilschrift)und einmal in Südamerika (Knotenschrift). Beide Male ging es um das Festhalten von Steuern und Abgaben.
Ah jo, also ging es ums Geld - dachte ich mir schon.
Zitat von Senna123Senna123 schrieb:Das was du in den ersten Absätzen beschreibst, ist die Fähigkeit des Menschen zur kulturellen Evolution. Diese verläuft kumulativ und die ganzen Erfindungen bauen aufeinander auf. Es wird quasi nie etwas wirklich Neues erschaffen, sondern immer nur das Alte weiterentwickelt. Grundvoraussetzung dafür ist unsere Sprache, mit der wir diese Errungenschaften in die nächste Generation weitertragen können. Ansonsten müsste diese nämlich wieder bei null, bei den Faustkeilen, anfangen.
Ja. Mal angenommen, die heutige Zivilisation geht tatsächlich den Bach runter, dann müssten die Übriggebliebenen auch wieder quasi bei Null anfangen oder würden um soundsoviel Jahre zurückgeworfen. Später dann in weiter Zukunft fände man ein paar Überrreste von unseren heutigen Speichermedien und sonstigen Utensilien und man würde sich wundern, wie weit wir dann doch schon fortgeschritten waren - ist doch jetzt auch so. Oder?
Zitat von Senna123Senna123 schrieb:Interessant ist ja, wie Erfindungen immer schneller entwickelt werden, wenn man sich allein mal die letzten hundert Jahre anguckt, ist die Entwicklung ja wirklich krass. Wohingegen die ersten Steinwerkzeuge sich über Millionen Jahre nicht verändert haben. Deswegen „kumulative“ kulturelle Evolution.
Vielelicht ist das so, weil mehr Nationen mit mehr und verschiedenen Technologien am Fortschritt beteiligt sind? Also der Konkurrenzkampf und somit der Druck, einen Schritt weiter Vorn zu sein, ist viel größer, als wie wenn nur ein Volk sein Ding macht?
Zitat von Senna123Senna123 schrieb:Im Prinzip ist der einzelne Mensch aber gar nicht so schlau oder erfinderisch. Die wenigsten könnten wohl einfach so ein Handy bauen. Aber es braucht ja nur einen „Überflieger“ pro Generation, der dann sein Wissen mit allen teilen kann. Die Masse machts bei uns.
Ja genau. Dennoch frage ich: Warum hat es sich nur beim Menschen so ergeben? Wieso machen es bspw. andere uns ähnliche Säugetiere nicht einfach nach? Was war oder ist beim Menschen im Verlauf seiner Entwicklung anders? Ich meine, andere Tiere können doch auch "Werkzeuge" oder sonstige Materialien benutzen - aber dann hört es auch schon ziemlich bald auf.

Niselprim schrieb:
Aus schlechten Charaktereigenschaften wie Neid, Habsucht und Machtgier etc. und wohl auch aufgrund psychischer Störungen bringt der Mensch schlechte Gedanken hervor, welche er auch imstande ist, in die Tat umzusetzen. Woher kommt dieser Hang zum Bösen und warum beabsichtigt der Mensch immer wieder, Böses zu tun?

Zitat von Senna123Senna123 schrieb:Das Konzept von guten und bösen Charaktereigenschaften ist ja erstmal etwas Erfundenes, was stark von den Religionen geprägt wurde.
Manche Eigenschaften haben uns evolutionär mal geholfen, sich besser fortzupflanzen, deshalb gibt es sie. Die Eifersucht bringt uns zb dazu genau darauf zu achten, ob der Partner/Partnerin sich auf andere sexuelle Beziehungen einlässt.
Hmm... Nö - ich würde jetzt nicht davon ausgehen, dass die Eifersucht eine vorteilbringende Charaktereigenschaft wäre. Im Gegensatz hierzu würde ich eher auf die Treue und das Vertrauen setzen ;) weil diese Tugenden tatsächlich in Liebe und Geborgenheit gelebt werden. Welche Charaktereigenschaften also für die Sache besser sind als andere, sind also einfach und relativ schnell festgelegt. Wiederum welche Eigenschaften tatsächlich darstellen, böse zu sein, da wird es sicherlich etwas schwieriger, weil ja, wie du bereits schon andeutest, es von Religon, Kultur und Moral abhängig ist. Jedoch kann man nicht wirklich sagen, diese Eigenschaften seien vom Menschen erfunden, nö oder, denn es ist ja der Charakter? Wenn sich jemand gierig verhält, dann ist er doch gierig und wurde nicht erst als gierig erfunden, sondern die Gier ist lediglich erkannt, oder? Aber warum gierig?
Zitat von Senna123Senna123 schrieb:Der Mensch ist ja nicht dafür konzipiert in riesigen anonymen Gesellschaften zu leben, sondern unser Gehirn ist immer noch auf das Nomadenleben von Jägern und Sammlern eingestellt, die in Familienverbänden mit max. 30 Personen gelebt haben.
Viele Probleme resultieren aus unserem, nicht an die heutige Lebensweise angepassten, Gehirn.
Ist das dann nicht ziemlich unnatürlich? Wie kann es sein, dass sich der Mensch auf unnatürliche Weise entwickelt hat, wenn er natürlich entstanden und entwickelt ist? Warum sollte die Natur den Menschen nicht dafür konzipieren, wozu sich der Mensch entwickelt hat? Also ehrlich - wohin soll das führen, wenn der Mensch zu etwas geworden ist, woran er selbst nicht angepasst ist?

Niselprim schrieb:
Kann es sein, dass der Mensch ganz oder teilweise nicht irdischer Natur ist oder gibt es Hinweise oder Indizien dafür, dass der Mensch auf die Erde zugereist ist?
Zitat von Senna123Senna123 schrieb:Das glaube ich auf keinen Fall, dafür ist die Menschheitsgeschichte auch viel zu gut erforscht. Was wäre außerdem mit den anderen Menschenarten wie dem Neandertaler? Oder mit unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen?
Nun ja - eben grad hast selbst noch irgendwie sowas vorgebracht wie, der Mensch sei selbst nicht soweit, wie er ist - was für mich ziemlich unnatürlich klingt. Oder meinst du nicht auch? Dass deshalb Außerirdische ihre Finger im Spiel haben sollten, ist sicherlich ziemlich weit hergeholt, aber würde mich interessieren, wie das gehen kann, dass der Mensch sich dem Anschein nach widernatürlich entwickelt hat.
Hast du eine Idee?


@Freigeist38 Hi :)
Zitat von Freigeist38Freigeist38 schrieb:Vorstellungskraft=Kreativität
Und die lösung zu deiner eigentlichen frage warum der mensch so ist bzw geworden zu dem was er ist:
Die abspaltung vom affen zu menschen ..
Wie alt ist der mensch? Ich las was von 5 mio jahren ..
Wieso und wie genau hat diese abspaltung begonnen vom tier=affen=zum menschenähnlichen und dann zum altzeit und neuzeit menschen..also wäre Anthropologie was für dich:))
Ja klar - der Mensch stammt vom Affen ab.

Niselprim schrieb:
Meiner Meinung nach kann man sehr gut ohne Böses ein gutes Leben führen
- also ich persönlich brauche das Böse nicht, um das Gute zu erkennen oder um Gutes zu tun oder um mich gut zu fühlen :ok:
Zitat von Freigeist38Freigeist38 schrieb:Nein nein..es ging darum das die guten menschen ohne die bösen taten von bösen menschen garnicht wissen würden was gut und böse wäre))
Ich habe auch nie was wirklich böses gemacht,weiss aber durch die schlechten taten anderes das es auch besser so ist.

Ich weiss erst durch die Krankheit anderer wie Gesundheit das allerwichtigste im leben ist.

Ich weiss erst durch die armut anderer wie gut es mir eigentlich geht..
Du hattest aber auch geschrieben:
Zitat von Freigeist38Freigeist38 schrieb:Ich denke somit das wenige böse Gehört dazu um die meisten menschen auf guten friedvollen Niveau zu halten..
Da bin ich anderer Meinung:
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Im Kontext zur Zerstörung des Lebensraumes und dass alles dem Bach hinunter geht, kann man wohl schlecht von "wenig Böses" reden.
Freigeist38 schrieb:
Es gilt 4 Probleme definitiv zu lösen:

Armut die VORALLEM UNNÖTIGER weise vorhanden ist !
(Wenn sie naturgegeben bzw unvermeidlich wäre,wäre dieser punkt vielleicht nicht so wichtig!)
...


Niselprim schrieb:
Hmm... Vielleicht müsste man auch erstmal bestimmen, was mit "Armut" im Klartext gemeint ist.
Und welche Armut ist nicht unvermeidlich?
Zitat von Freigeist38Freigeist38 schrieb:Das ist doch wahrlich nicht schwer echte arbeit zu definieren:
Wer weniger als 1 Dollar zur Verfügung hat oder kein regelmässiges essen oder gar hungern muss,kein zugang zu sauberen wasser und kein vernünftigeges zuhause und keine kranken und hygienstandards der ist arm! Punkt aus!
Und diese Grundbedürfnisse müssen Jedem menschen zur Verfügung stehen.


Erst dann könnte man die dekadenz von Superreichen zumindest etwas ertragen.


Und ja
Eines der erfolgsrezepte ist neben der Sprache die fähigkeit zu archivieren und sie den nächsten Generationen zu überliefern..diese Fähigkeit würden/werden dann immer mehr verfeinernt...
Wie stellst du dir das vor - wenn die Superrreichen den Ärmeren von vornherein den Lebensunterhalt bezahlen, dann haben die Armen bei den Reichen doch von vornherein Schulden, oder? --- Ist mir grad so eingefallen --- Auch eine Idee, das arme Volk zu kontrollieren und im Schach zu halten - und die Negativentwicklung zwischen Arm und Reich wäre auch beiseite, weil ja dann Arm und Reich zusammenarbeiten ;)


@Yooo Hi :)
Niselprim schrieb:
Bei Unglücken, wie bspw. durch Naturkatastrophen hervorgerufen, wird der Mensch, ist er dumm wie Brot, nichts dagegen ausrichten können, was sicherlich nicht für den Fortbestand beiträgt. Oder? Demnach also ist es definitiv besser, der Mensch ist schlau und setzt aber seine Klugheit für sagenwirmal gute Fortschritte ein. Oder nicht?
Zitat von YoooYooo schrieb:Intelligenz ist halt nur eine Eigenschaft und der Mensch ist kein großer Organismus, der intelligent ist.
Daher ist es keine Selbstverständlichkeit, das beste für alle Menschen auf der Welt zu wollen, jeder nutzt die Intelligenz erst mal für sich selbst,
danach für die eigene Gruppe und ganz zum Schluss erst für alle Menschen auf der Welt - wenn überhaupt. Dass es so viele Systeme gibt ist halt auch nur Zeugnis der Uneinigkeit.
Uneinigkeit ist, ja. Und dass der Mensch erstmal seine Intelligenz für sich selbst nutzt, ist auch nachvollziehbar. Trotzdem sollte man doch auch darauf schauen, dass es den Nachbarn gut geht, egal jetzt, ob vom einzelnen Menschen aus, von der Familie, von der Gruppe oder von der Nation aus betrachtet - würde das jeder so handhaben, dann gäbe es nirgends sagenwirmal unbeachtete Mitmenschen :ok: Oder?


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Wie das wohl erstaunlichste Lebewesen seinen Beinamen sapiens nutzt

22.02.2022 um 17:23
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Ah jo, also ging es ums Geld - dachte ich das mir schon.
Ja, Geld und Besitz waren ab Entwicklung der Landwirtschaft der Motor für eigentlich alles.
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Ja. Mal angenommen, die heutige Zivilisation geht tatsächlich den Bach runter, dann müssten die Übriggebliebenen auch wieder quasi bei Null anfangen oder würden um soundsoviel Jahre zurückgeworfen. Später dann in weiter Zukunft fände man ein paar Überrreste von unseren heutigen Speichermedien und sonstigen Utensilien und man würde sich wundern, wie weit wir dann doch schon fortgeschritten waren - ist doch jetzt auch so. Oder?
Naja, es gibt keine Hinweise darauf, dass so ein „Zurücksetzen auf Null“ in der Menschheitsgeschichte schonmal stattgefunden hat. Und ich meine auch, dass wir nicht wirklich etwas gefunden haben, dass wir uns gar nicht erklären können oder außerstande wären nachzubauen.
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Dennoch frage ich: Warum hat es sich nur beim Menschen so ergeben? Wieso machen es bspw. andere uns ähnliche Säugetiere nicht einfach nach?
Ich sehe das aus einer komplett evolutionären Sichtweise. Unsere Vorfahren hatten das „Glück“ in einer Umgebung zu leben, in der die Entwicklung von Intelligenz vorteilhaft und gleichzeitig möglich war.

Noch dazu haben unsere Hände eine große Rolle gespielt, weil man damit Werkzeuge benutzen kann, vermutlich hat sich u.a. deshalb der aufrechte Gang entwickelt, um die Hände besser nutzen zu können. Anders als z.B. Delphine oder Orcas, die ja auch hochintelligent sind, aber eben mit Flossen im Wasser leben.

Solange kein „Druck“ zur Anpassung besteht, passiert da nichts. Denn ein großes Gehirn hat immense Nachteile. Im Gegensatz zu anderen Menschenaffenarten, die im Wald leben und bei denen die Kinderaufzucht alleinige Sache der Mutter ist, war es für unsere Urmütter in der Savanne unmöglich ihre Kinder allein zu ernähren. Es brauchte dafür die ganze Sippe. Auch deswegen hatten wir dann den Luxus uns ein großes Gehirn leisten zu können.
Daraus folgte, dass man für die Kinderbetreuung eng zusammenarbeiten und miteinander kommunizieren musste. Sprache ist, wie gesagt, eines unserer großen Erfolgsgeheimnisse. Auch hier hatten wir Glück, dass die Anatomie unsere Kehlkopfes dafür geeignet war.
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Nö - ich würde jetzt nicht davon ausgehen, dass die Eifersucht eine vorteilbringende Charaktereigenschaft wäre.
Aus evolutionärer Perspektive schon :D
Einem komplett nicht eifersüchtiger Vater könnte es passieren, dass er seine „Ressourcen“ in Kuckuckskinder, anstatt in seine eigenen investiert. Seine Veranlagung für Uneifersüchtigkeit wäre dann direkt raus aus dem Genpool.

Bei Gier/Habsucht gibt es die Theorie, dass diese früher durch unsere Lebensweise in Kleingruppen kleingehalten wurde, da dort der Zusammenhalt essenziell war und man keine „unsozialen“ Mitglieder gebrauchen konnte. Außerdem war das (fast) alles Familie.

Aber wenn du komplett selbstlos bist, alle Ressourcen an andere gibst und nie an dich selbst denkst, funktioniert das Überleben in der Savanne eben nicht. Einen Funken Egoismus braucht es.

Der Gier konnte mit der Landwirtschaft und der Erfindung des Eigentums freien Lauf gelassen werden. Ab da war angesehen und sozial höhergestellt, wer viel Besitz anhäufen konnte.
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Warum sollte die Natur den Menschen nicht dafür konzipieren, wozu sich der Mensch entwickelt hat? Also ehrlich - wohin soll das führen, wenn der Mensch zu etwas geworden ist, woran er selbst nicht angepasst ist?
Wir haben uns eben kulturell viel viel schneller entwickelt, als dass wir uns biologisch daran hätten anpassen können. Unsere Lebensweise seit 12.000 Jahren ist bisher nur ein winzig kurzer Ausreißer in der Menschheitsgeschichte, die so vor ca. 7 Millionen Jahren begonnen hat.

Und ich mag die Begriffe „natürlich“ und „unnatürlich“ bei diesem Thema nicht. „Die Natur“ oder „die Evolution“ ist nichts, was irgendeinen moralischen Kompass hätte, ein Ziel verfolgen oder uns irgendwelche Grenzen setzen würde. Wie würdest du diese Begriffe denn definieren?


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