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Das Lied der Linde - Staffelstein

24 Beiträge, Schlüsselwörter: Bayern, Lied, Vorahnung, Gedicht, Vorahnungen, Seher, Staffelstein

Das Lied der Linde - Staffelstein

05.09.2007 um 20:10
Ich war zufallig am 11.9.2001 in staffelstein/bayern dort hörte ich von dem Linde lied

Seit über hundert Jahren gibt es ein Gedicht, welches frappierende Weissagungen enthält. Dieses Gedicht oder Lied soll in einer uralten Linde, die an einem Hohlweg zum Friedhof in Bad Staffelstein stand, gefunden worden sein. Die Quelle, aus der es der Verfasser erhielt, ist eine Passauer Familie, in der die Verse sorgfältig seit Generationen aufbewahrt wurden. Eine Fälschung ist ausgeschlossen. Der Text ist teilweise verstümmelt. Durch zwei Zuschriften aus dem Frankenland sind wir in der Lage, die Fassung zu ergänzen. Wenn es je eine Jahrhundert alte Voraussage gab, die fast auf den Tag in Erfüllung ging, dann ist sie in diesem sagenhaften Lied von der Staffelsteiner Linde enthalten.



Der Text der Prophezeiung lautet ergänzt:

Sang der Linde von der kommenden Zeit

Alte Linde bei der heiligen Klamm,
Ehrfurchtsvoll betast’ ich deinen Stamm,
Karl den Großen hast du schon gesehn,
Wenn der Größte kommt, wirst du noch stehn.

Dreißig Ellen misst dein grauer Saum,
Aller deutschen Lande ält’ster Baum,
Kriege, Hunger schautest, Seuchennot,
Neues Leben wieder, neuen Tod.

Schon seit langer Zeit dein Stamm ist hohl,
Ross und Reiter bargest einst du wohl,
Bis die Kluft dir sacht mit milder Hand
Breiten Reif um deine Stirne wand.

Winter kommt, drei Tage Finsternis,
Blitz und Donner und der Erde Riss,
Bet’ daheim, verlasse nicht da Haus!
Auch am Fenster schaue nicht den Graus!

Eine Kerze gibt die ganze Zeit allein,
Wofern sie brennen will, dir Schein.
Gift’ger Odem dringt aus Staubesnacht,
Schwarze Seuche, schlimmste Menschenschlacht.

Gleiches allen Erdgebor’nen droht,
Doch die Guten sterben sel’gen Tod.
viel Getreue bleiben wunderbar
frei von Atemkrampf und Pestgefahr.

Eine große Stadt der Schlamm verschlingt,
eine andre mit dem Feuer ringt,
Alle Städte werden totenstill,
Auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill.

Zählst du alle Menschen auf der Welt,
Wirst du finden, dass ein Drittel fehlt,
Was noch übrig, schau in jedes Land,
Hat zur Hälft’ verloren den Verstand.

Wie im Sturm ein steuerloses Schiff,
Preisgegeben einem jeden Riff,
Schwankt herum der Eintags-Herscherschwarm,
Macht die Bürger ärmer noch als arm.

Denn des Elends einz’ger Hoffnungsstern
Eines bessern Tags ist endlos fern.
„Heiland, sende den du senden musst!“
Tönt es angstvoll aus der Menschen Brust.

Nimmt die Erde plötzlich andern Lauf,
Steigt ein neuer Hoffnungsstern herauf?
„Alles ist verloren!“ hier’s noch klingt,
„Alles ist gerettet“, Wien schon singt.

Ja, von Osten kommt der starke Held,
Ordnung bringend der verwirrten Welt.
Weiße Blumen um das Herz des Herrn,
Seinem Rufe folgt der Wackre gern.

Alle Störer er zu Paaren treibt,
Deutschem Reiche deutsches Recht er schreibt,
Bunter Fremdling, unwillkommner Gast,
Flieh die Flur, die du gepflügt nicht hast.

Gottes Held, ein unzertrennlich Band
schmiedest du um alles deutsche Land.
Den Verbannten führest du nach Rom,
Große Kaiserweihe schaut ein Dom.

Preis dem einundzwanzigsten Konzil,
Das den Völkern weist ihr höchstes Ziel,
Und durch strengen Lebenssatz verbürgt,
Dass nun reich und arm sich nicht mehr würgt.

Bild und Buch nicht schildern deine Kron’,
Alle Äste hast verloren schon.
Bis zum letzten Paar, das mächtig zweigt,
Blätter freudig in die Lüfte steigt.

Alte Linde, die du alles weißt,
Teil uns gütig mit von deinem Geist,
Send ins Werden deinen Seherblick,
Künde Deutschlands und der Welt Geschick!

Großer Kaiser Karl, in Rom geweiht,
Eckstein sollst du bleiben deutscher zeit,
Hundertsechzig, sieben Jahre Frist,
Deutschland bis ins Mark getroffen ist.

Fremden Völkern front dein Sohn als Knecht,
Tut und lässt, was ihren Sklaven recht,
Grausam hat zerrissen Feindeshand,
Eines Blutes, einer Sprache Band.

Zehre, Magen, zehr vom deutschen Saft,
Bis mit einmal endet deine Kraft,
Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin,
Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.

Ernten schwinden, doch die Kriege nicht,
Und der Bruder gegen Bruder ficht,
mit der Sens’ und Schaufel sich bewehrt,
Wenn verloren gingen Flint’ und Schwert.

Arme werden reich des Geldes rasch,
Doch der rasche Reichtum wird zu Asch’
Ärmer alle mit dem größerm Schatz.
Minder Menschen, enger noch der Platz.

Da die Herrscherthrone abgeschafft,
Wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft,
bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt,
Wer berufen wird zu einem Amt.

Bauer heuert (keifert?) bis zum Wendetag,
All sein Müh’n ins Wasser nur ein Schlag,
Mahnwort fällt auf Wüstensand,
Hörer findet nur der Unverstand.

Wer die meisten Sunden hat,
Fühlt als Richter sich und höchster Rat,
Raucht das Blut, wird wilder nur das Tier,
Raub zur Arbeit wird und Mord zur Gier.

Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,
Schonet nicht den Greis im Silberhaar,
Über Leichen muss der Höchste fliehn
Und verfolgt von Ort zu Orte ziehn.

Gottverlassen scheint er, ist es nicht,
Felsenfest im Glauben, treu der Pflicht,
Leistet auch in Not er nicht Verzicht,
Bringt den Gottesstreit vors nah’ Gericht.

Deutscher Nam’, du littest schwer,
Wieder glänzt um dich die alte Ehr’,
Wächst um den verschlung’nen Doppelast,
Dessen Schatten sucht gar mancher Gast.
Dantes und Cervantes welscher Laut,
Schon dem deutschen Kinde ist vertraut,
Um am Tiber- wie am Ebrostrand
Liegt der braune Freund von Herrmannsland.

Wenn der engelgleiche Völkerhirt’
wie Antonius zum Wandrer wird,
Den Verirrten barfuss Predigt hält,
Neuer Frühling lacht der ganzen Welt.

Alle Kirchen einig und vereint,
Einer Herde einz’ger Hirt erscheint.
Halbmond mählich weicht dem Kreuze ganz,
Schwarzes Land erstrahlt im Glaubensglanz.

Reiche Ernten schau’ ich jedes Jahr,
Weiser Männer eine große Schar,
Seuch’ und Kriegen ist die Welt entrückt,
Wer die Zeit erlebt, ist hochbeglückt.

Dieses kündet deutschem Mann und Kind
Leidend mit dem Land die alte Lind’,
Dass der Hochmut mach’ das Maß nicht voll,
Der Gerechte nicht verzweifeln soll!

-----

auf der heimfahrt schon hörte ich im radio von dem Flugzeug einschlag auf dem word trade center USA -- sagte zu meinen kolegen noch wenn es das andre auch noch trifft
ist es kein zufall mehr und so geschah esdann auch.

nun ich war der meinung das das alles kein zufall (gerade an diesem tag an diesen ort und warum ich zweimal durch umstände dort war, was mich nachdenklich gemacht habe und dann nachgeforste )das mir immer auch immer solche zufälle ereignen

was meint ihr was hat dieses lied zu bedeuten --


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crash_maker
ehemaliges Mitglied

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Das Lied der Linde - Staffelstein

05.09.2007 um 20:42
"Arme werden reich des Geldes rasch,
Doch der rasche Reichtum wird zu Asch’
Ärmer alle mit dem größerm Schatz.
Minder Menschen, enger noch der Platz.
"
Das könnte man mit der DDR-Zeit verbinden....
Aber wie bei Nostradamus kann man da viel reininterpretieren.....


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fafnir
ehemaliges Mitglied

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Das Lied der Linde - Staffelstein

05.09.2007 um 21:36
Das ist ein Loblied auf Deutschland und das Christentum, keine Katastrophenprophezeiung. Die Katastrophe ist asu der Sicht des Autors seine Gegenwart, in der Deutschland schwach und zerschlagen ist, wohl zur Zeit der Kleinstaaterei zwischen erstem und zweitem Reich.


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chaoshell
ehemaliges Mitglied

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Das Lied der Linde - Staffelstein

05.09.2007 um 21:39
Das ist deutsches Kulturerbe mehr nicht :) ;)

Schöne gute alte Lryik.


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ghoshunter
ehemaliges Mitglied

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Das Lied der Linde - Staffelstein

05.09.2007 um 21:44
Alle Kirchen einig und vereint,
Einer Herde einz’ger Hirt erscheint.
Halbmond mählich weicht dem Kreuze ganz,
Schwarzes Land erstrahlt im Glaubensglanz.


vll. immer mehr Türken kommen nach Deutschland. ''Halbmond''

und ''schwarzes Land'' Deutschland: Multi-Kulti


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Das Lied der Linde - Staffelstein

05.09.2007 um 21:46
Mir gefällts, aber ich dneke s ist nur ein Loblied auf Duetschland.


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fafnir
ehemaliges Mitglied

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Das Lied der Linde - Staffelstein

05.09.2007 um 21:51
Nein, Ghos(t)hunter...

Der halbmond weicht dem Kreuz langsam vollständig und das Schwarze Land, Afrika wird im (christlichen) Glaubensglanz erstrahlen.


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Das Lied der Linde - Staffelstein

05.09.2007 um 21:57
Hallo,

ähm ja, eine Weissang ist die nun nicht.
Sondern wenn du die bewegten Geschichte der Glaubenskriege, Könige, Kaiser, Völkerwanderungen, Päpste... usw. Deutschlands/Europas kennst. Wird nur die damalige und vergangene Geischtichte besungen.

Mehr nicht.
Kenne ja die Statd und Umgebung sehr gut*gg*, den Gottes Garten.....
Lg
X-Women


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Das Lied der Linde - Staffelstein

05.09.2007 um 21:58
hallo ihr

ich schliess mich da mal chaoshell an.

davon mal ab mein ich das der 11 sep. eh nur ein fake ist. dafür gibt es mitlerweile ja genug beweise.

lola


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Das Lied der Linde - Staffelstein

05.09.2007 um 22:01
http://www.bad-staffelstein.de/kunst_kultur/lied_linde.php

Fügt mal den link ein, daraus hat der junge es kopiert.


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Das Lied der Linde - Staffelstein

06.09.2007 um 18:25
und wie wärs damit

http://www.sabon.org/prophezeiungen/index2.html
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Gottverlassen scheint er, ist es nicht,
Felsenfest im Glauben, treu der Pflicht,
Leistet auch in Not er nicht Verzicht,
Bringt den Gottesstreit vors nah’ Gericht.

Deutscher Nam’, du littest schwer,
Wieder glänzt um dich die alte Ehr’,
Wächst um den verschlung’nen Doppelast,
Dessen Schatten sucht gar mancher Gast.
Dantes und Cervantes welscher Laut,
Schon dem deutschen Kinde ist vertraut,
Um am Tiber- wie am Ebrostrand
Liegt der braune Freund von Herrmannsland
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wer ist eigentlich der verschlungene doppelgast (Gottes Held) dessen schatten sucht so mancher rast

führt er ein doppeleben ? bekommt er unterstützung von oben ?


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krisk
ehemaliges Mitglied

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Das Lied der Linde - Staffelstein

06.09.2007 um 22:57
kan mich mal einer aufklären bin neu hier


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Das Lied der Linde - Staffelstein

08.09.2007 um 15:15
du solltes am besten oben anfangen zu lesen auch wen es viel ist dan müsstest du eigenlich ins thema rein kommen. es geht um vorhersagen in dem lied die sich wohl erfühlt haben sollen.

lola


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chaoshell
ehemaliges Mitglied

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Das Lied der Linde - Staffelstein

08.09.2007 um 15:17
menschensohn schrieb:„Alles ist verloren!“ hier’s noch klingt,
„Alles ist gerettet“, Wien schon singt.
Tolle stelle Wien singt ja wohl ja ich habs gewusst Wien ist anders^^


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Das Lied der Linde - Staffelstein

08.09.2007 um 19:06
in dem Gedicht ist viel zu oft die Rede von Wien und vom Schiksal des Volkes

wohlkaum ein Loblied/gedicht das auf Deutschland bezogen ist...


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Das Lied der Linde - Staffelstein

10.10.2008 um 04:41
vil weil wien eine fielfachnbedeutung haben könnte

- jenachdem was so der ein oder andere weis - oder gehört hat


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Das Lied der Linde - Staffelstein

10.10.2008 um 05:56
ein tolles gedicht. es hat was.
aber wie schon gesagt wurde könnte man sehr viel da hinein interpretieren.
was ich allerdings nicht verstehe, was meintest du denn oben mit dem WTC-anschlag.
???
was hat dieser beitrag denn mit diesem gedicht zu schaffen??


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grahm
ehemaliges Mitglied

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Das Lied der Linde - Staffelstein

11.10.2008 um 07:16
Also als Loblied kann man das jawohl eindeutig nicht abtun. Erstens, es lobt nicht und Zweitens, im 5. Teil wird ja eindeutig geschrieben: Send ins Werden deinen Seherblick.


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Das Lied der Linde - Staffelstein

14.06.2016 um 18:15
Ist es denn sicher, das dieses Gedicht auch wirklich so alt ist?

Bin zufällig darauf gestoßen und heute hört es sich extrem gruselig an, mit den aktuellen Geschehnissen auf der Welt.


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Das Lied der Linde - Staffelstein

15.06.2016 um 10:35
Hier mal das Original



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