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Tötungsdelikt Gabriele Obst

38 Beiträge, Schlüsselwörter: Gabriele Obst
lawine
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Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.04.2013 um 11:31
Ich möchte die Möglichkeit eröffnen, Pressemitteilungen, links und aktuelle Informationen rund um die Tötung von Gabriele Obst zu veröffentlichen.

Der Familie von Frau Obst gilt meine Anteilnahme und ich wünsche Ihnen viel Kraft und Trost, um das Geschehene zu verarbeiten.

Die Teilnehmer bitte ich um einen sorgsamen Umgang mit den Informationen.
Respekt gegenüber dem Opfer, den Angehörigen und Freunden setze ich voraus für eine Diskussionsteilnahme.
Konkrete Verdächtigungen sind zu unterlassen.

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Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.04.2013 um 11:59
Stand: 27.04.2013, 14.16 Uhr
http://www1.wdr.de/fernsehen/aks/themen/vermisstefrauhalle110.html
Frauenleiche aus Waldstück identifiziert: Vermisste Zeitungsbotin wurde tot aufgefunden

Bei der am Freitag aufgefundenen Frauenleiche handelt es sich um die vermisste Zeitungsbotin Gabriele Obst aus Halle/Westfalen. Das bestätigt die Bielefelder Polizei am Samstag (27.04.2013). Mittlerweile schließt die Polizei einen Zusammenhang mit dem bislang ungeklärten Mord an Nelli Graf nicht aus.

Zehn Tagen hat die Polizei nach der verschwundenen Zeitungsbotin Gabriele Obst aus dem westfälischen Halle gesucht. Am Freitagmorgen (26.04.2013) hat eine Passantin eine Frauenleiche in einem Waldstück hinter dem Golfclub Teutoburger Wald in Halle gefunden. Dabei handelt es sich um die vermisste Gabriele Obst, wie die Bielefelder Polizei am Samstag (27.04.2013) mitteilt. Ihr Leichnam lag in einer von dem nahegelegenen Weg aus nicht einzusehenden Mulde und wies eine große offene Kopfverletzung auf. Auf dem Körper lag ein Gewehr. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass der Fundort auch der Tatort ist. Laut Obduktionsbericht wurde Gabriele Obst mit hoher Wahrscheinlichkeit durch einen Kopfschuss getötet. Kampfspuren wurden nicht festgestellt. Die Ermittler können einen Suizid derzeit nicht ausschließen, gehen aber weiterhin von einem Tötungsdelikt aus: Eine Suizidabsicht sei nicht bekannt gewesen, die Herkunft der Waffe ungeklärt und Handy und Fahrrad kilometerweit entfernt aufgefunden worden. Die Ermittlungen dauern an.

Gabriele Obst wurde seit zehn Tagen vermisst

Die 49-Jährige wurde seit Dienstag (16.04.2013) vermisst. Nachdem sie das "Haller Kreisblatt" ausgetragen hatte, war sie nicht auf ihrer Arbeitsstelle erschienen. Ihr Arbeitgeber verständigte die Polizei, die seitdem mit Hubschraubern, Spürhunden, Tauchern und Hundertschaften nach der Frau suchte. Unterstützt wurden die Ermittler von Hundertschaften aus Bielefeld, Münster, Bochum, Wuppertal und Dortmund. Gefunden wurden bis Freitag (26.04.2013) lediglich Fahrrad und Handy der vermissten Zeitungsbotin. Die Polizei teilte am Vormittag mit, sie ginge in dem Fall nun von einem Kapitalverbrechen aus.

Parallelen zu vermissten Nelli Graf

Mittlerweile schließt die Polizei einen Zusammenhang mit dem bisher ungeklärten Mordfall Nelli Graf nicht mehr aus. Auch sie verschwand in Halle im Oktober 2011 spurlos. Die Polizei fand zuerst nur ihr Fahrrad. Auch groß angelegte Suchaktionen, an denen sich auch Bürger aus Halle beteiligten, brachten kein Ergebnis. Anfang 2012 fand dann ein Spaziergänger Nelli Grafs Leiche in einem kleinen Wald in Halle. Die Frau war erstochen worden. Doch einen Täter konnte die Polizei bisher nicht überführen. Trotz eines Massengentests, bei dem am Ende knapp 6.600 Männer aus Halle freiwillig ihre DNA hatten testen lassen.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.04.2013 um 12:05
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12522/2460078/pol-bi-pressemeldung-der-polizei-bielefeld-und-der-staatsanwal...

27.04.2013 | 12:00 Uhr
POL-BI: Pressemeldung der Polizei Bielefeld und der Staatsanwaltschaft Bielefeld zur Soko "Stein"

Bielefeld (ots) - SR/ Bielefeld/ Halle - Bei dem am Freitagmorgen, 26.04.2013, um 9.30 Uhr im Bereich Halle, Turmstraße, im Waldgebiet hinter dem dortigen Golfclub aufgefundenen weiblichen Leichnam handelt es sich um die seit dem 16.04.2013 vermisste Frau Gabriele Obst aus Halle/ Westfalen.

Wie bereits mitgeteilt, hatte eine Zeugin die Polizei gestern, gegen 9.45 Uhr, über den Leichenfund informiert. Das Gebiet, in dem der Leichenfundort liegt, war bis dahin noch nicht von der Polizei abgesucht worden.

Der Leichnam lag in einer von dem nahegelegenen Weg aus nicht einzusehenden Mulde und wies eine große offene Kopfverletzung auf. Auf dem Leichnam lag ein Gewehr. Bislang ist eine Angabe dazu, ob es sich hierbei um die Tatwaffe handelt, nicht möglich, insoweit sind die waffentechnischen Untersuchungen abzuwarten. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass der Fundort auch der Tatort ist.

Die durch die Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Münster in den gestrigen Abendstunden durchgeführte Obduktion des Leichnams hat zu dem vorläufigen Ergebnis geführt, dass Frau Obst mit hoher Wahrscheinlichkeit durch einen Kopfschuss getötet worden ist.

Weitere Gewalteinwirkung auf ihren Körper, die auf einen vorhergehenden Kampf oder anderes schließen lassen könnte, wurde nicht festgestellt. Der genaue Todeszeitpunkt kann noch nicht mitgeteilt werden.

Es wurde die toxikologische Untersuchung des Leichenblutes in Auftrag gegeben, um mögliche Rückstande von Betäubungsmitteln u.a. klären zu können.

Wegen der objektiven Auffindesituation mit dem auf dem Leichnam liegenden Gewehr und den fehlenden Merkmalen von weiterer körperlicher Gewalt gegen den Körper von Frau Obst kann die Möglichkeit eines Suizides von Frau Obst nicht ausgeschlossen werden. Da Suizidabsichten von Frau Obst jedoch nicht bekannt waren, die Herkunft der Waffe nicht geklärt ist und nicht zu erklären ist, warum Frau Obst ihr Fahrrad und Handy während der morgendlichen Auslieferungsrunde liegen lassen sollte, um sich kilometerweit entfernt in den Wald zu begeben, gehen Polizei und Staatsanwaltschaft Bielefeld weiterhin von einem Tötungsdelikt zum Nachteil von Frau Obst aus.

Die Ermittlungen dauern an, die Spuren vom Fundort sind weiter auszuwerten, mögliche DNA-Anhaftungen an Gewehr und Bekleidung und Fingerabdrücke sind auszuwerten und weitere Zeugen zu befragen. Die Bevölkerung wird aufgerufen, alle verdächtigen Beobachtungen, wie beispielsweise in der Zeit vom 16.04.2013 bis 26.04.2013 in der Nähe des Tatortes gesichtete Fahrzeuge, bei der Polizei zu melden. Hinweise werden unter Tel. 0521/545-0 erbeten.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Bielefeld
Kurt-Schumacher-Str. 46

33615 Bielefeld

Leitungsstab Pressestelle
Telefon: 0521/545-3020, -3022, -3023
Fax: 0521/545-3025
E-Mail: pressestelle@polizei-bielefeld.de


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.04.2013 um 12:11
außerdem ist die Kripo weiterhin auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, dazu ein Ausschnitt aus der Pressemitteilung vom 26.04.2013 | 07:30 Uhr
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12522/2459034/pol-bi-polizei-und-staatsanwaltschaft-gehen-im-fall-gabriele-o...


Ein Tatzusammenhang mit dem Mord an Nelli Graf kann derzeit nicht bestätigt werden. Die vergleichbaren Umstände des Verschwindens beider Frauen sprechen aber eher für als gegen einen Tatzusammenhang. Die Polizei kann daher nicht ausschließen, dass es sich in beiden Fällen um denselben Täter handeln könnte. Die Erkenntnisse aus der MK "Ahorn" fließen in die Ermittlungen ein, Zusammenhänge werden intensiv geprüft und Fallanalytiker des Landeskriminalamtes sind eingebunden.

Die Polizei ist auf die Mitwirkung der Bevölkerung angewiesen und bittet auch dringend um Hinweise, die sich auf verdächtige Beobachtungen oder ungewöhnliche Begebenheiten insbesondere vor dem Verschwinden von Gabriele Obst (Dienstag, 16.04.2013) beziehen. Wem sind verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Halle und Umgebung aufgefallen? Gibt es Frauen, die sich in den letzten Monaten beobachtet gefühlt haben oder die gar belästigt oder bedrängt wurden? Gibt es Zeugen, die eine solche Situation beobachtet haben, möglicherweise ohne dass die betroffene Frau davon etwas ahnte?

Die Polizei bittet Zeugen, die solchen Beobachtungen zunächst keine Bedeutung zugemessen haben, sich dringend bei der Polizei unter Tel. 0521/545-0 zu melden. Jeder Hinweis kann für die Ermittlungen entscheidend sein!


Telefon: 0521/545-3020, -3022, -3023
Fax: 0521/545-3025
E-Mail: pressestelle@polizei-bielefeld.de


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28.04.2013 um 12:34
Danke der Nachfragen.
Es wird vorerst noch keine Diskussion geben.
links können per pn geschickt werden und werden bei Relevanz hier eingestellt.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

28.04.2013 um 12:39
Ausschnitt aus:
http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2013-04-27-die-tote-aus-dem-wald-ist-gabriele-obst-polizei-findet-gewehr/613/ vom 28.04.2013

Der Leichnam lag in einer von dem nahegelegenen Weg aus nicht einzusehenden Mulde und wies eine große offene Kopfverletzung auf. Auf dem Leichnam lag ein Schrotgewehr. Bislang sei eine Angabe dazu, ob es sich hierbei um die Tatwaffe handelt, nicht möglich, berichtet die Polizei weiter. Es seien die waffentechnischen Untersuchungen abzuwarten. Am Samstagnachmittag suchte ein Team der Spurensicherung rund um den Tatort nach Schrotkugeln.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

29.04.2013 um 11:16
http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/04/29/
/Wer legt Gewehr auf Leiche von Gabriele Obst?
29.04.13

Von Nicole Donath Halle.
Seit Samstagmittag herrscht Gewissheit: Bei der weiblichen Leiche, die Freitagmorgen in einem Waldstück auf der Haller Egge durch einen Hund aufgespürt und dann von seiner Besitzerin entdeckt wurde, handelt es sich um Gabriele Obst (49). Auf der Leiche lag ein Gewehr, der Kopf der Toten wies eine große, offene Verletzung auf. Leichenfundort - eine Mulde in einem kleinen, stillgelegten Sandsteinbruch zwischen Hermannsweg und dem unterhalb verlaufenden Wanderweg - soll laut Aussage von Polizei und Staatsanwaltschaft zugleich Tatort gewesen sein.

Weil man am Leichnam von Gabriele Obst neben der tödlichen Kopfverletzung weder Spuren von Gewalt noch Spuren eines vorangegangenen Kampfes erkennen konnte, müssen Polizei und Staatsanwalt zurzeit zumindest theoretisch einen Suizid in Betracht ziehen. Viele Haller klammerten sich am Wochenende auch an diese Fassung, denn sie würde immerhin ausschließen, dass womöglich ein Serientäter unterwegs ist.

Umstände sprechen gegen einen Suizid der 49-Jährigen

Von den Beamten in der Sonderkommission »Stein« glaubt ernsthaft jedoch niemand an diese Möglichkeit, vielmehr geht man von einem Gewaltverbrechen aus: Nichts deutete im Vorfeld darauf hin, dass Gabriele Obst Selbsttötungsabsichten hegte. Darüber hinaus würde sich die Frage stellen, warum die Botin am frühen Morgen des 16. April Fahrrad und Handy während der morgendlichen Auslieferungsrunde am Steinhausener Weg liegen lassen sollte, um sich dann kilometerweit entfernt hoch in den Teuto zu begeben und sich dort zu erschießen. Mehr noch: Wie sollte sie das Gewehr nach dem Schuss auf ihren Leichnam gelegt haben? Nein, all diese Umstände sprechen gegen einen Suizid und so suchen die 30 Beamten der Sonderkommission »Stein« nach dem Entführer und Mörder der 49-Jährigen. Mit Blick auf bestehende Parallelen zum zweiten ungeklärten Mordfall an der
Hallerin Nelli Graf im Oktober 2011 arbeiten die zuständigen Kommissionen hier Hand in Hand, der Leiter ist sogar derselbe: Kriminalhauptkommissar Ralf Östermann (56).

Bislang ist eine verbindliche Aussage, ob es sich bei dem Gewehr auf dem Leichnam auch um die Tatwaffe handelt, nicht möglich: „Das Gewehr wird zurzeit vom Landeskriminalamt in Düsseldorf untersucht”, erklärte Polizeisprecherin Sonja Rehmert auf Nachfrage. „Insoweit sind die Ergebnisse der waffentechnischen Untersuchungen, die bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen können, abzuwarten.” Nähere Angaben zu Kalibergröße, Hersteller oder Aussehen beziehungsweise gar ein Bild der Waffe wollte die Polizei am Wochenende noch nicht veröffentlichen.

Stattdessen wurde die toxikologische Untersuchung des Leichenblutes in Auftrag gegeben, um mögliche Rückstände von Betäubungsmitteln zu finden. „Das wiederum kann durchaus zwischen zwei und drei Monaten dauern”, so Sonja Rehmert, „wobei dieser Fall bei der Gerichtsmedizin in Münster absolute Priorität genießt.” Nicht zuletzt deshalb können auch der genaue Todeszeitpunkt und damit die Liegezeit der Leiche noch nicht genannt werden: Gabriele Obst kann also zwischen dem 16. und dem 26. April ermordet worden sein. „Aus kriminalistischer Sicht also ein sehr ungewöhnlicher Fall, der noch viele Rätsel in sich birgt”, kommentierte Ralf Östermann die mysteriösen Umstände im Gespräch mit dem Haller Kreisblatt. „Unsere Ermittlungen dauern weiter an, die Spuren vom Fundort müssen ebenso ausgewertet werden wie mögliche DNA-Anhaftungen an Gewehr und Bekleidung sowie Fingerabdrücke. Außerdem werden weitere Zeugen befragt.”

Ausgewählte Personen am Samstag bereits vernommen

Unbestätigten HK-Informationen zufolge sollen ausgewählte Personen bereits den ganzen Samstag über zur Vernehmung bei der Polizei gewesen sein. Eine Festnahme der Betreffenden habe nach Abschluss der Befragungen und Ermittlungen allerdings nicht zur Debatte gestanden. Parallel dazu waren schon am frühen Samstagmorgen Ermittler im Tatenhauser Wald, speziell rund um den Fahrradfundort, unterwegs und befragten vorbeikommende Spaziergänger und Radfahrer in Bezug auf möglichen Beobachtungen. Rund um den Tatort waren derweil die Experten der Spurensicherung am Werk und suchten nach weiteren Hinweisen. Sonntag dann waren alle Absperrungen aufgehoben und Spaziergänger konnten das Waldstück ungehindert durchlaufen.

Der Blick auf den Leichenfundort lässt derweil Spielraum für Spekulationen: Der Ablageort der Leiche, rund 1,5 Kilometer vom Ende der Turmstraße entfernt, muss dem Täter bekannt gewesen und somit im Vorfeld ausgewählt worden sein. „Wer sich dieser Stelle mit einem Kraftfahrzeug nähern wollte, musste sich auskennen und zudem die Witterung im Auge behalten”, erklärt einer der Jagdpächter. „Bei Nässe weichen die unwegsamen Wege auf und könnten das Auto stoppen.” Nicht zuletzt führt der Weg zum Tatort an diversen Hochsitzen vorbei, die nur bis Dienstag noch unbesetzt sind: Die Jagdsaison beginnt am 1. Mai. Hatte der Täter auch diese Umstände im Blick?

Die Bevölkerung ist aufgerufen, alle verdächtigen Beobachtungen, die zwischen dem 16. und 26. April gemacht wurden, der Polizei zu melden. Hinweise werden unter ` (05 21) 54 50 erbeten


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29.04.2013 um 11:20
Polizei sieht keinen Hinweis auf Serientäter – Gewehr auf Leiche gefunden

http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2013-04-29-gabriele-obst-starb-durch-kopfschuss/613/

Montag, 29. April 2013
07:52 Uhr // von Christian Althoff

Halle (WB). Zeitungsbotin Gabriele Obst aus Halle ist mit einem Schrotschuss in den Kopf getötet worden. Das hat die Obduktion der 49-Jährigen ergeben.

Die Leiche der seit dem 16. April vermissten Frau war am Freitag an einem Wanderweg in Halle gefunden worden. Nachdem die Spurensicherung ihre Arbeit im Wesentlichen beendet hat und das Obduktionsergebnis vorliegt, geht die Kripo nicht mehr davon aus, dass ein Serienmörder in Halle unterwegs ist. »Das Vorgehen der Mörder in den Fällen Nelli Graf und Gabriele Obst ist zu unterschiedlich«, sagte gestern ein Polizist.

Die tote Zeitungsbotin lag in einer Senke auf dem Waldboden, und auf ihr lag ein abgefeuertes Schrotgewehr. Die Kripo geht davon aus, dass Gabriele Obst dort erschossen wurde. Sie hat keine Abwehrverletzungen, und es gibt keine Kampfspuren. Bis auf die massiven Schussverletzungen im Kopf war der Körper der Frau unversehrt. Auch Hinweise auf ein Sexualverbrechen wurden nicht gefunden. Möglicherweise war die Frau mit einem Elektroschocker oder Betäubungsmittel widerstandsunfähig gemacht worden.

Zur Erinnerung: Der Mörder der Lidl-Kassiererin Nelli Graf (46) hatte sein Opfer 2011 mit Kabelbindern gefesselt und ihm Klebeband um den Kopf gewickelt, bevor er es erstochen hatte – ein ganz anderes Vorgehen. »Dass beide Frauen ähnlich alt und mit Fahrrädern unterwegs waren, reicht uns deshalb nicht mehr, um von einem Serientäter auszugehen«, sagte ein Polizist.

Ungewöhnlich ist, dass der Mörder die Flinte zurückgelassen hat – es sei denn, er wollte es nach Selbstmord aussehen lassen. Ein solcher kommt zwar nach Angaben der Rechtsmediziner auch in Frage, doch hält die Kripo einen Suizid für unwahrscheinlich. Zum einen hätte die Zeitungsbotin kaum ihre Tour kurz vor dem Ende abgebrochen, um sich das Leben zu nehmen. Auch ist nicht ersichtlich, warum sie fünf Kilometer zum Wald hätte laufen sollen, in dem sie zuvor das Gewehr hätte deponieren müssen.

Es spricht einiges dafür, dass Opfer und Täter sich kannten. Der Ehemann – ein Jäger – und die erwachsenen Kinder stünden aber definitiv nicht im Verdacht, mit dem Verschwinden der Frau etwas zu tun zu haben, sagte gestern ein Kripobeamter. Auch könne das Schrotgewehr nicht der Familie zugeordnet werden.


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29.04.2013 um 13:54
http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreisguetersloh/Gewehr-auf-Leichnam-von-Gabriele-Obst-34722c5b-b38d-4647-9e4c-...

Ausschnitt:

Auswertung der DNA-Spuren an Gewehr und Bekleidung

Den genauen Todeszeitpunkt konnte die Polizei noch nicht mitteilen. Am Samstag und Sonntag liefen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren. Faser- und andere Spuren wurden beim Landeskriminalamt untersucht, weitere Zeugen befragt. Um mögliche Rückstande beispielsweise von Betäubungsmitteln klären zu können, wurde nach Angaben der Polizei eine toxikologische Untersuchung des Leichenbluts in Auftrag gegeben. Einem Sprecher zufolge hoffen die Ermittler, am Montag weitere Details bekanntgeben zu können.


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29.04.2013 um 15:02
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12522/2461097/pol-bi-polizei-und-staatsanwaltschaft-bitten-um-hinweise-zu-au...

9.04.2013 | 14:20 Uhr
POL-BI: Polizei und Staatsanwaltschaft bitten um Hinweise zu aufgefundenem Gewehr und weiteren Beweismitteln im Fall Gabriele Obst

Bielefeld (ots) - SR/ Bielefeld / Halle - Die Soko "Stein" veröffentlicht im Fall Gabriele Obst Fotos des aufgefundenen Gewehrs und der zugehörigen Munition, sowie eines Kartoffelsacks und eines bedruckten Leinenbeutels, auf denen der Leichnam lag. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln weiterhin in alle Richtungen - weder die Möglichkeit eines Suizides kann zum derzeitigen Stand der Ermittlungen ausgeschlossen werden, noch ein Tötungsdelikt zum Nachteil von Frau Obst.

Die Soko ist weiterhin auf Hinweise angewiesen, bittet um Mithilfe der Bevölkerung und fragt zu den auf den Fotos veröffentlichten Beweismitteln: Wer kann Angaben zur Herkunft des abgebildeten Gewehrs, des Sacks und des Beutels machen? Wo sind Kartoffelsäcke, wie abgebildet, heute noch erhältlich? Wem sind Personen mit dem bedruckten Leinenbeutel aufgefallen? Wem sind insbesondere diese Gegenstände in Kombination bei Jemandem aufgefallen?

Bei dem Gewehr handelt es sich um eine doppelläufige Schrotflinte, Hersteller Firma Eduard Kettner Köln, Modell "Puszta". Bei der Munition handelt es sich um "Super Black Star", Kaliber 16, 3,5 mm, Hülsenlänge 70 mm, des Herstellers Sellier & Bellot.

Die Flinte ist nicht im Waffenmelderegister verzeichnet. Die Polizei konnte bislang nicht feststellen, wem die Waffe zuzuordnen ist.

Bei dem Sack, auf dem der Leichnam von Frau Obst lag, handelt es sich um einen handelsüblichen, hellbraunen Ein-Zentner-Kartoffelsack. Der Beutel ist ein Leinenbeutel, welcher, verbunden mit einem Malwettbewerb "Schäfchen auf grüner Wiese", von Firma Karstadt ausgegeben wurde.

Jeder Hinweis ist wichtig und erwünscht - die Polizei beschäftigt sieben Beamtinnen und Beamte ausschließlich damit, Hinweise aufzunehmen und zu bewerten. Zeugen, die Angaben zu den auf den Fotos veröffentlichten Beweismitteln machen können, melden sich bitte unter Tel. 0521/545-0.

Vier Fotos in der Anlage!


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29.04.2013 um 15:03
http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2013-04-29-mordfall-obst-polizei-veroeffentlicht-fotos-von-beweismitteln/613/


Montag, 29. April 2013
- 14:27 Uhr

Halle (WB). Im Mordfall Gabriele Obst hat die Sonderkommission (Soko) »Stein« Fotos von Beweismitteln veröffentlicht. Nebem dem aufgefundenen Gewehr und der zugehörigen Munition handelt es sich um einen Kartoffelsack und einen bedruckten Leinenbeuteln, auf denen der Leichnam lag.

Gabriele Obst

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln weiterhin in alle Richtungen, heißt es in einer Mitteilung von Montagnachmittag. Weder die Möglichkeit eines Suizides könne zum derzeitigen Stand der Ermittlungen ausgeschlossen werden, noch ein Tötungsdelikt.

Die Soko ist weiterhin auf Hinweise angewiesen, bittet um Mithilfe der Bevölkerung und fragt zu den auf den Fotos veröffentlichten Beweismitteln:

Wer kann Angaben zur Herkunft des abgebildeten Gewehrs, des Sacks und des Beutels machen?
Wo sind Kartoffelsäcke, wie abgebildet, heute noch erhältlich?
Wem sind Personen mit dem bedruckten Leinenbeutel aufgefallen?
Wem sind insbesondere diese Gegenstände in Kombination bei Jemandem aufgefallen?

Bei dem Gewehr handelt es sich um eine doppelläufige Schrotflinte. Der Hersteller ist die Firma Eduard Kettner aus Köln, das Modell heißt »Puszta«.

Bei der Munition handelt es sich um »Super Black Star« (Kaliber 16, 3,5 mm, Hülsenlänge 70 mm) des Herstellers Sellier & Bellot.

Die Flinte ist nicht im Waffenmelderegister verzeichnet. Die Polizei konnte bislang nicht feststellen, wem die Waffe zuzuordnen ist.

Bei dem Sack, auf dem der Leichnam von Frau Obst lag, handelt es sich um einen handelsüblichen, hellbraunen Ein-Zentner-Kartoffelsack.

Der Beutel ist ein Leinenbeutel, der von Firma Karstadt ausgegeben wurde. Er ist bedruckt mit einem Hinweis auf einen Malwettbewerb »Schäfchen auf grüner Wiese«.

Jeder Hinweis sei wichtig und erwünscht, heißt es weiter. Die Polizei beschäftigt sieben Beamte ausschließlich damit, Hinweise aufzunehmen und zu bewerten.

Zeugen, die Angaben zu den auf den Fotos veröffentlichten Beweismitteln machen können, melden sich bitte unter 0521/5450.


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29.04.2013 um 15:04
Mit Fotos!!


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29.04.2013 um 19:32
http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreisguetersloh/Fall-Gabriele-Obst-Polizei-sucht-weitere-Hinweise-0b782cb1-9a0...
29.4.2013
Keine Hinweise auf Sexualverbrechen

„Wir ermitteln nach wie vor mit Hochdruck in alle Richtungen.“ Polizeisprecherin Sonja Rehmert hat am Montag gegenüber der „Glocke“ Meldungen dementiert, die Polizei gehe bei den Haller Tötungsdelikten Nelli Graf und Gabriele Obst nicht mehr von einem Serientäter aus.

„Wir können nicht ausschließen, dass wir es mit einem Serientäter zu tun haben“, erklärte Rehmert. Genauso wenig könne man ausschließen, dass sich Gabriele Obst selbst getötet habe, auch wenn vieles für ein Kapitalverbrechen spreche.

Die Leiche der 49-jährigen Zeitungsbotin war am Freitagmorgen von einer Spaziergängerin oberhalb des Haller Golfplatzes gefunden worden. Die Frau starb durch einen Schrotschuss in den Kopf. Ob das auf der Toten gefundene Gewehr die Tatwaffe sei, stehe noch nicht fest, so Rehmert. Die Spuren würden derzeit beim Landeskriminalamt ausgewertet.

Ehemann nicht im Visier der Ermittler

Hinweise auf ein Sexualdelikt haben die Ermittler nicht gefunden. Nach Angaben der Polizeisprecherin gibt es auch keine Anhaltspunkte dafür, dass der Ehemann etwas mit dem Verschwinden und dem Tod seiner Frau zu tun haben könnte.


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29.04.2013 um 19:53
http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2013-04-29-kannte-gabriele-obst-ihren-moerder/618/9181084/613///lh/
Kannte Gabriele Obst ihren Mörder?
Umstände sprechen dafür, dass Opfer und Täter sich nicht fremd waren

In Tatortnähe, wo das THW am Freitag noch ein Zelt für die Ermittler aufgestellt hatte, standen am Samstag nur noch zwei Polizeifahrzeuge. Die weiträumige Absperrung war aufgehoben. Foto: Margit Brand
Montag, 29. April 2013
- 10:20 Uhr
Von Christian Althoff und Margit Brand

Halle (WB). Auch wenn Gabriele Obst nicht Opfer eines Serienmörders geworden zu sein scheint: Ihr Fall wirft weiter viele Fragen auf. Wie etwa hat der Täter sein Opfer von der Stadt in den Wald geschafft, ohne dass es sich gewehrt hat?

Möglich ist, dass Gabriele Obst den Mörder kannte und arglos in sein Auto stieg. Möglich ist aber auch, dass der Täter sie mit einem Elektroschocker oder einem Betäubungsmittel widerstandsunfähig gemacht hat. Deshalb werden Rechtsmediziner das Blut der Toten in den kommenden Tagen auf entsprechende Stoffe untersuchen. Die Frau war seit dem 16. April vermisst worden. Sie hatte an jenem Tag in Halle zwischen drei und vier Uhr Zeitungen ausgetragen. Um 6.40 Uhr hatte ein Zeuge in der Nähe des Gerry-Weber-Stadions ihr Fahrrad, ihr Handy und acht Zeitungen gefunden. Am Freitagmorgen hatte dann eine Spaziergängerin die Leiche der 49-jährigen Hallerin im Teutoburger Wald in einer etwas versteckt liegenden Mulde am Wegesrand entdeckt, fünf Kilometer von dem Fahrrad entfernt. Auf der mit einem Kopfschuss getöteten Frau lag ein abgefeuertes Schrotgewehr. Dessen Herkunft ist noch ungeklärt. Nach dem Waffengesetz müssen Produzenten den Gewehrlauf unter anderem mit einer Seriennummer kennzeichnen. Die Mordkommission wird deshalb in dieser Woche versuchen, über den Hersteller den Weg des Schrotgewehrs zu rekonstruieren.

Weiterhin völlig im Dunkeln liegt das Motiv. Einige Umstände sprechen aber dafür, dass Opfer und Täter sich kannten, dass es also eine so genannte Beziehungstat gewesen sein könnte. Die Mordkommission will deshalb weiter im Umfeld der Getöteten ermitteln.

Drei Beamte der Spurensicherung setzten am Samstag am Fundort die Suche nach Hinweisen fort. Dabei entdeckten sie Schrotkugeln und am Rand der Senke eine weitere Schrothülse. Ob die mit dem Mord im Zusammenhang steht, ist noch unklar. Jene Schrothülse, aus der aller Wahrscheinlichkeit nach die tödliche Ladung stammt, war schon am Freitag sichergestellt worden. Ob an Gabriele Obst DNA des Mörders und Fasern des Autos haften geblieben sind, wird die Polizei frühestens in einigen Tagen wissen. Zur vermuteten Tatzeit hat die Polizei bisher noch keine Angaben gemacht. Die Kripo hofft weiterhin auf die Hilfe der Bevölkerung. Hinweise an das Polizeipräsidium in Bielefeld, 0521/5450.


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30.04.2013 um 12:37
http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/04/30/tod-durch-110-schrotkugeln-in-den-kopf/ 30.04.2013
von Herbert Gontek
Halle. Eine rund 50 Jahre alte doppelläufige Schrotflinte ist offenbar die Mordwaffe, mit der die 49-jährige Gabriele Obst umgebracht wurde. Gestern gab die Polizei ein Bild der Waffe heraus. Auch die verwendete Munition ist älteren Herstellungsdatums. Interessant sind auch zwei auffällige Behältnisse: ein Kartoffelsack und ein Karstadtbeutel. Schrotflinten dieser Art gehörten in der Nachkriegszeit bis in die 70er Jahre zur verbreiteten Ausrüstung vieler Bauernhöfe.

Bei dem Gewehr handelt es sich um eine doppelläufige Schrot-Querflinte des Herstellers Eduard Kettner Köln, Modell »Puszta«. Die Firma ist vor einigen Jahren in Insolvenz gegangen. Ein Büchsenmacher sagte gestern im Gespräch mit dem Haller Kreisblatt, die Waffe sei seines Wissens nach von einem russischen Hersteller für Kettner gefertigt worden, sei solide, aber handwerklich eher Massenware. Damals sei sie sehr preisgünstig gewesen. Bei der Munition handelt es sich um »Super Black Star«, Kaliber 16, 3,5 Millimeter, Hülsenlänge 70 Millimeter, des Herstellers »Sellier & Bellot«. Die Bleikugeln mit einem Durchmesser von 3,5 Millimeter haben ein Geschossgewicht von rund 30 Gramm. In einer Partone befinden sich beim Kaliber 3,5 Millimeter rund 110 Bleikugeln, die mit einem Schuss abgegeben werden. Auch die Munition ist älteren Datums. Allerdings ist die Marke »Sellier & Bellot« seit ewigen Zeiten die des Hauslieferanten des damaligen Wettbewerbers Frankonia.

Was vielen heute nicht mehr bekannt ist: Bis 1973 konnten Volljährige sowohl Langwaffen als auch die dazu passende Munition frei kaufen. Die Waffen wurden weder von den Verkäufern noch von den Behörden registriert. Das geschah erst später, auch gab es keine Flinten mehr ohne ein amtlich bestätigtes Bedürfnis (Jäger, Sportschütze, etc.). Dass könnte der Grund sein, warum die Flinte nicht im Waffenmelderegister verzeichnet ist. Die Polizei konnte bislang nicht feststellen, wem die Waffe zuzuordnen ist.

Munition für Hasen


Eine aus nächster Nähe aus einer solchen Flinte abgeschossenen Ladung hinterlässt gräßliche Verletzungen. Und: Der Knall ist weithin zu hören. Vor allem in dieser expontierten Position des Tatortes. Als Jagdwaffe werden mit diesem Kaliber üblicherweise Hasen oder Füchse geschossen.


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30.04.2013 um 13:17
http://www.radioguetersloh.de/fotos/2013/mordfall-gabriele-obst.html?tx_gooffotoboek_pi1

hier sind Bilder vom Auffindeort im Wald zu sehen


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

30.04.2013 um 14:13
http://www.nw-news.de/owl/kreis_guetersloh/halle/halle/8417504_Todesfall_Obst_Polizei_geht_250_Hinweisen_nach.html
30.04.2013
Halle. Die Ermittlungen im Todesfall Gabriele Obst laufen weiter auf Hochtouren. Den Durchbruch erhoffen sich die Ermittler der Sonderkommission (Soko) "Stein" durch die am Montag veröffentlichten Fotos von einem Gewehr, Munition Kartoffelsack und Leinenbeutel. Diese Gegenstände hatten Polizisten am Auffindeort des Leichnams von Gabriele Obst sichergestellt.

Zu den Fotos seien bereits zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Die Beamten bewerten und prüfen derzeitig 250 Hinweise, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Ermittlungen gingen weiterhin in alle Richtungen - weder Suizid, noch ein Tötungsdelikt können zum jetzigen Stand ausgeschlossen werden.

Der Arbeitgeber von Gabriele Obst, das Haller Kreisblatt, hat indessen eine Belohnung in Höhe von 2.500 Euro für Hinweise ausgelobt, die - im Falle eines Tötungsdeliktes - zur Ergreifung des Täters führen.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

30.04.2013 um 14:58
Autor: Sebastian Stricker 30. April 2013 13:33 Uhr
http://www.noz.de/lokales/71808637/halle-schon-ueber-250-hinweise-im-fall-gabriele-obst
Die Mehrzahl der Hinweise, die seit Montag bei der Polizei eingingen, sei „allgemeiner Natur“, hieß es. Bedeutsame neue Anhaltspunkte in dem mysteriösen Fall gebe es nicht. Die Bevölkerung bleibt deshalb aufgerufen, sämtliche Beobachtungen, die mit dem Verschwinden und dem gewaltsamen Tod der 49-Jährigen zu tun haben könnten, der Polizei zu melden (Tel. 0521/5450). Die Zeitung, für die Gabriele Obst zum Zeitpunkt ihres Verschwindens als Zustellerin im Einsatz war, setzte eine Belohnung von 2500 Euro aus für Hinweise, die im Falle eines Mordes zur Ergreifung des Täters führen.

Kurz nachdem die Polizei am Montag Fotos von Gegenständen veröffentlicht hatte, die beim Fund der Leiche in einem Wald in Eggeberg sichergestellt wurden (siehe Bildergalerie ), schnellte die Zahl der Hinweise in die Höhe. Die Bilder zeigten eine Schrotflinte samt Munition , außerdem einen blutverschmierten Kartoffelsack und einen bunt bedruckten Leinenbeutel der Kaufhaus-Kette Karstadt. Ob es sich bei dem Gewehr um die Waffe handelt, mit der die Zeitungsbotin per Kopfschuss getötet wurde, kann noch nicht abschließend gesagt werden. Die Untersuchung der Flinte könne bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen, sagte die Polizeisprecherin. Noch länger, nämlich bis zu drei Monate, müsse unter Umständen auf ein abschließendes medizinisches Gutachten gewartet werden. Das soll dann beispielsweise Aufschluss darüber geben, ob und wie Gabriele Obst betäubt wurde, bevor sie starb.

Zu dem Karstadt-Einkaufsbeutel könnten zurzeit keine weiteren Angaben gemacht werden, hieß es. So bleibt unter anderem vorläufig ungeklärt, in welchem Jahr der Malwettbewerb stattfand, dessen Schäfchen-Motiv die Tragetasche ziert. Ob der Blutfleck auf dem Kartoffelsack der Toten zuzuordnen ist, mochte die Polizeisprecherin weder bestätigen noch dementieren.

Die Obduktion der Leiche ist hingegen nach offiziellen Angaben abgeschlossen. Eine Aussage über den Zeitpunkt des Todes sei nach der Untersuchung durch die Gerichtsmedizin der Uniklinik Münster jedoch nicht möglich, heißt es. Der Leichnam sei inzwischen freigegeben worden. Einer baldigen Bestattung der Toten stehe damit aus polizeilicher Sicht nichts im Wege, sagte die Sprecherin unserer Zeitung auf Nachfrage. Anders hatte es sich im bis heute ungeklärten Mordfall Nelli Graf verhalten, der 2011 die Menschen in Halle und Umgebung schockierte: Damals hatte es mehrere Wochen gedauert, ehe die Tote beigesetzt werden konnte. Allerdings waren zwischen Grafs Verschwinden und dem Auffinden ihrer Leiche mehrere Monate vergangen, was lange Untersuchungen nach sich zog. Die Polizei prüft zurzeit wegen zahlreicher Parallelen einen Zusammenhang zwischen dem Mord an Nelli Graf und dem mutmaßlichen Verbrechen an Gabriele Obst.

Die zweifache Mutter Gabriele Obst war am 16. April verschwunden , während sie Zeitungen austrug. Zweimal hatte ein Großaufgebot der Polizei tagelang an verschiedenen Stellen rund um Halle und Borgholzhausen nach der 49-Jährigen gesucht . Am 26. April entdeckte eine Joggerin mit Hund den Leichnam zufällig in einem Wald in Eggeberg. Die Tote lag versteckt in einer Mulde, die Schrotflinte lag auf ihr.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

30.04.2013 um 21:19
http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2013-04-29-mordfall-obst-polizei-veroeffentlicht-fotos-von-beweismitteln/613/
Dienstag, 30. April 2013
13:30 Uhr
Von Christian Althoff
leicht gekürzt
Halle (WB). Im Fall der erschossenen Zeitungsbotin Gabriele Obst (49) aus Halle kommen immer mehr mysteriöse Details ans Licht. Gestern gab die Staatsanwaltschaft Bielefeld bekannt, die Tote habe im Wald auf einem leeren Kartoffelsack gelegen. Was das bedeutet, vermag die Kripo noch nicht zu sagen. Schwierig wird es auch, den Besitzer der Tatwaffe zu ermitteln, die auf dem Opfer lag.

Das Schrotgewehr ist nicht im Zentralen Waffenregister eingetragen, der Hersteller existiert nicht mehr. »Wir können die Waffe deshalb leider im Moment niemandem zuordnen«, sagte Sonja Rehmert, die Sprecherin der Polizei Bielefeld.

Seit dem 1. Januar sind alle legalen Schusswaffen, die es in Deutschland gibt und die den 550 kommunalen Waffenbehörden bekannt sind, zentral beim Bundesverwaltungsamt in Köln registriert – aber eben nicht die Tatwaffe von Halle.

Gabriele Obst, die seit dem 16. April vermisst worden war, wurde am Freitag erschossen in einer Kuhle neben dem Wanderweg A 3 im Teutoburger Wald entdeckt. Auf ihr lag das drei Kilogramm schwere Gewehr – eine ältere, preiswerte, doppelläufige Flinte des Herstellers »Eduard Kettner Köln«, Modell »Puszta«. Es könnte schwierig für die Mordkommission werden, die Spur des Gewehrs über die Seriennummer aufzunehmen. Denn den Hersteller und Verkäufer gibt es nicht mehr.

Werner Bürl, Sprecher der österreichischen Nachfolgefirma Kettner, sagte dem WESTFALEN-BLATT, das Unternehmen habe in den vergangenen Jahren fünfmal den Besitzer gewechselt, und viele Unterlagen existierten nicht mehr. Erst in der vergangenen Woche habe man eine Anfrage einer Polizeidienststelle nach einem vor 40 Jahren produzierten Gewehr abschlägig beantworten müssen.

Staatsanwalt Christoph Mackel erklärte, man hoffe dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung, nicht nur hinsichtlich der Flinte. »Die Tote hat im Wald auf einem Ein-Zentner-Kartoffelsack gelegen, wie er heute nur noch selten benutzt wird.« Außerdem habe die Spurensicherung einen Leinenbeutel sichergestellt, der von Karstadt im Zusammenhang mit einem Malwettbewerb (»Schäfchen auf grüner Wiese«) verteilt worden sei. Auch die Herkunft der Munition (»Super Black Star« des Herstellers Sellier & Bellot) interessiere die Polizei. »Der kleinste Hinweis kann uns helfen«, sagte Mackel. Die Mordkommission habe deshalb sieben Beamte abgestellt, die ausschließlich telefonische Hinweise entgegennähmen.

Die Spuren im Fall Gabriele Obst sind so ungewöhnlich, dass die Abteilung »Operative Fall-Analyse« (OFA) des Landeskriminalamts in die Ermittlungen eingebunden wurde. So ist völlig unklar, warum die Tote nicht direkt auf dem Waldboden, sondern auf dem Kartoffelsack lag, und warum der Mörder das Gewehr am Tatort gelassen hat. Beides könnte geeignet sein, den Eindruck eines Suizids zu erwecken. Den halten Staatsanwalt und Mordermittler zwar für theoretisch möglich, aber für wenig wahrscheinlich – zumal auch die Angehörigen keinen Hinweis auf entsprechende Absichten der Frau hatten. Aber auch für einen Mord ist bisher kein Motiv ersichtlich. Gabriele Obst habe ein unauffälliges Leben geführt, sagte ein Polizist. »Es gibt auch keinen Hinweis auf eine außereheliches Beziehung.«

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter gute Ortskenntnisse hat. »Die Kuhle, in der die Frau gelegen hat, findet man nicht zufällig. Die muss man kennen«, sagte Staatsanwalt Mackel. Die Kuhle ist von mehr als zwei Meter hohen Böschungen umgeben und vom Wanderweg A 3 aus über einen kurzen Patt zu erreichen. Verbrannte Stellen am Boden deuten auf gelegentliche Lagerfeuer hin. »Die Brandspuren haben aber nichts mit unserem Fall zu tun«, sagte der Staatsanwalt.

Gabriele Obst hatte am 16. April in Halle Zeitungen ausgetragen und war frühmorgens in der Nähe des Gerry-Weber-Stadions verschwunden. Zurück blieben acht Zeitungen, ihr Fahrrad und ihr Handy. Ob sie sofort nach ihrem Verschwinden getötet wurde oder erst noch längere Zeit in der Gewalt des Täters war, können die Rechtsmediziner noch nicht sagen. »Das sind sehr langwierige Untersuchungen. Es steht nicht einmal fest, ob der Todeszeitpunkt jemals zweifelsfrei bestimmt werden kann«, sagte Staatsanwalt Christoph Mackel.


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Tötungsdelikt Gabriele Obst

03.05.2013 um 22:30
03.05.2013 Filmbericht im WDR_lokalzeit_owl

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