Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung

Die zweite Wohlfühl-Lounge

killimini
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:08
@feallai
schreibst ne arbeit drüber?

hm... na ich nehme an das es in etwa so ausgeschaut hat wie noch vor einigen jahrzehnten bei uns.
frau macht haushalt, zeugt kinder und mann macht das geld blöde gsagt...


melden
Anzeige

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:08
huhu @trollinger
joar es heilt langsam, das Clobetasol Wikipedia: Clobetasolpropionat wirkt recht gut, brennt zwar beim auftragen, aber geht auch schnell vorüber und zieht gut ein..

und die uvb-bestrahlung tut auch wunder..


melden

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:08
feallai schrieb:die stellung der frau in der ehe während des mittelalters' schon immer mal wissen wolltet?
Ich weiß nicht wollte ich darüber was wissen?
Hmm vielleicht welche Bedeutung hatte die Frau eines Handwerksmeisters. für den Betrieb?
Mitarbeit organisation usw gab es Regeln wie mit dem Besitz einer Handwerks Witwe verfahren wurde( Zünfte)


melden
trollinger
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:09
@The_Borg
super.
@feallai
Die Frau in der Ehe

Frauen aller Stände heirateten meistens bzw. wurden im Alter von 12 bis 16 Jahren verheiratet. Die Ehefrau war ihrem Ehemann untertan - wie es in der Trauungsformel hieß. Der Gatte besaß die Vormundschaft über die Frau, was sich besonders in Rechtsangelegenheiten auswirkte. Der Ehemann hatte allein das Nutzungsrecht des ehelichen Vermögens. Zwar galt mancherorts der Modus, daß die Frau den Veräußerungen aus ihrem Vermögen erst zustimmen mußte - doch die Verweigerung wäre vom Ehemann als Treuebruch ausgelegt worden. Der Mann hatte das Recht, die Frau zu verstoßen und zu züchtigen.
Den adligen Frauen blieb außerdem die Möglichkeit, ins Kloster zu gehen, als Kammerjungfer oder zu anderen Diensten an einem Hof zu leben. Städterinnen konnten in einigen Berufen als Handwerkerinnen, Schankmägde, Dienstbotinnen ihren Lebensunterhalt verdienen oder mußten sich als Marketenderinnen durchschlagen. Nur wenige betätigten sich als "wissende Frauen", als Hebammen und "Ärztinnen". Den Bäuerinnen war es fast unmöglich, den Boden allein zu bewirtschaften.
Die Ehe war im gesamten Mittelalter "in Mode". Innerhalb der Feudalgesellschaft avancierte sie zum Mittel der Macht- und Bündnispolitik, um mächtige, reiche und einflußreiche Sippen durch eine Ehe aneinander zu binden. Kinderverlöbnisse und Ehen unter Partnern mit großem Altersunterschied waren üblich - auf individuelle Partnerwünsche wurde keine Rücksicht genommen. Die standesgemäße Heirat war nahezu obligatorisch. Eine Frau, die einen Mann niederer Herkunft ehelichte, mußte sich fortan mit der Stellung ihres Gatten begnügen. Für den Vater, der die Braut dem Bräutigam bei der Heiratszeremonie übergab, galt als oberstes Prinzip, die Tochter möglichst ehrenvoll zu verheiraten, denn bei bewaffneten Konflikten wurden die angeheirateten Verwandten als feste Verbündete betrachtet.
Die Verwandten der Frau und der Hofstaat überwachten das Eheleben der Paare - Ehe war eine öffentliche Angelegenheit. Während die Verwandten der Frau darauf achteten, daß der Ehemann zu seiner Hilfsverpflichtung stand, bewachte der Hofstaat die Treue der Ehefrau. Ehebruch wurde nicht allein als Betrug am Ehemann gewertet, sondern verletzte auch die Ehre seiner Sippe. Es mußte befürchtet werden, daß die Nachkommen nicht aus der Verbindung zum Ehemann, sondern von einem "Nebenbuhler" entstammten und dem Gatten untergeschoben werden sollten. Die Unantastbarkeit der Abstammung verbot jede Unklarheit über Herkunft, Ehre und Stand. Untreue Frauen wurden deshalb verstoßen. Die illegitimen Nachkommen des Mannes hatten im Gegenzug ebenfalls keinerlei Rechte und erbten nichts.
Adlige Männer verheirateten sich häufig neu - Überdruß oder eine veränderte politische Konstellation waren ausschlaggebend für die Auflösung der ehelichen Gemeinschaft. Als Scheidungsgründe wurden Impotenz des Mannes, Trunkenheit der Frau, männliche Verschwendung des Familienvermögens der Frau, Erkrankung an Aussatz und ketzerische Neigungen des Partners anerkannt. Obwohl die Kirche diese Scheidungsmodalitäten festlegte, wurden sie doch jederzeit unterlaufen. Die Frau durfte bei der Trennung die "Gerade", d.h. alles weibliche Gut wie Kleider, Schmuck und die Aussteuer mitnehmen.

Die Kirche kritisierte die Institution Ehe und begründete dies mit dem Scheitern der Paradiesehe. Aus weltlicher Sicht war die Ehe eine Funktionsgemeinschaft - durch Rechte und Pflichten geregelt. Besonders bei Städterinnen und Bäuerinnen galt das Prinzip der Arbeitsteilung, wobei der Frau die Bereiche Haushaltsführung, Kindererziehung, der Versorgung der Tiere und Nahrungsproduktion zugeteilt wurden. Die Sicherung der Lebensbedürfnisse hing eng mit der guten Zusammenarbeit von Frau und Mann zusammen. Die Frauen der unteren Stände "erarbeiteten" sich ihre "Gleichberechtigung" und ihre geachtete Position.
In der weltlichen Literatur wird die Ehe durchweg positiv als ideale Lebensgemeinschaft bewertet. Frauen, die sich der Ehe verweigerten, galten als "böse".
Gewalttätigkeit der Männer gegenüber den Frauen gab es in allen Ständen. Rechtlich standen der Frau nur geringe Mittel zur Verfügung. Vor Gericht brauchte sie immer einen männlichen Fürsprecher, der für sie Klage führte.


melden

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:09
@Missesfee
cool! danke! das kommt in meine mind map


melden

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:11
@Funzl
@feallai
@trollinger
@Missesfee
@The_Borg
@killimini
Guten Abend ihr :D


melden

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:12
@mobbarley
huhu!

@trollinger
da sind viele anregungen drin... danke ;)


melden

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:14
nabend mob


melden
trollinger
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:15
@mobbarley
servus !


melden
killimini
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:21
@mobbarley
hallo towly :D


@Funzl
@The_Borg
@feallai
@mobbarley
@Missesfee
bin vorerst mal wieder off.
bis die stunden, oder tage :D


melden

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:22
@mobbarley
hallo

@killimini
bis bald :)


melden

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:23
@killimini
mach gut :)


melden

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:24
Mh kein schöner Tag heute. Werde heute wohl wieder früher ins bett gehen :D


melden

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:37
@mobbarley
kein schöner tag? das klingt aber nicht gut. *umärmel*


melden

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:54
@feallai
Ja ich weiß auch nicht. hat man ja manchmal ^^


melden

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:56
@mobbarley
wie können wir dich aufheitern?


melden

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:57
@feallai
Weiß nicht ob bzw. wie das möglich wäre^^ sieht morgen bestimmt schon wieder anders aus :)


melden

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:58
@mobbarley
das hoff ich für dich. manche tage sind einfach nur mist...

mistidoofer tag! geh weg!


melden

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:58
@feallai
und bei dir ist alles gut? :)


melden
Anzeige

Die zweite Wohlfühl-Lounge

14.04.2013 um 19:59
@mobbarley
wenns mir schlecht geht, gibts geballte niedlichkeit :)
Youtube: Funny Cats

bei mir ist soweit alles gut. hab nur keine lust auf uni morgen :D


melden
192 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt