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Die Nichtexistenz - Das einzig logische?

39 Beiträge, Schlüsselwörter: Existenz Gott
Branx
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Die Nichtexistenz - Das einzig logische?

21.07.2013 um 04:44
Und einfach nicht das Nichts. Einfach die nichtexistenz aller dinge.
Auch wenn es vielleicht einen gott gibt stellt sich die frage wieso?
Was hat das fürn sinn? Einfach der existenzwillens? Aber das hätte das wiederrum keinen sinn?

Auch wenn es eine unendlichkeit geben würde, stellt sich dann aich die frage: wieso?
Hätte auch keinen sinn.

Das einzige was keine fragen bedarf ist die nichtexistenz. einfach aus der tatsache heraus, weil es nichts gibt. Und keiner sich die frage stellt warum gibt es jetzt das nichts aber keine existenz.


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Die Nichtexistenz - Das einzig logische?

21.07.2013 um 06:29
git schon einen thread dafür

Diskussion: Nichtexistenz


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Die Nichtexistenz - Das einzig logische?

22.07.2013 um 20:19
Genaugenommen kann man auch bei einer angenommenen Nichtexistenz noch nach dem wieso fragen. Von daher wäre es laut deiner These ebenso vernünftig, die Existenz wie die Nichtexistenz anzunehmen. Abgesehen davon, dass die (Möglichkeit der) Frage nach dem Wieso, egal ob beantwortbar oder nicht, keine Realität konstituiert.


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Die Nichtexistenz - Das einzig logische?

22.07.2013 um 21:22
Niemals geboren worden zu sein,
mag der größte Segen von allen sein.
Dieser Satz ergibt für mich von Tag zu Tag mehr und mehr Sinn, der Irrsinn der "Existenz" durch ihre Existenzreduzierung mit der Prohibition bestimmter Erfahrungen ist ein absoluter Irrsinn. Der ganzen menschlichen Existenz fehlt die Balance und eine Nichtexistenz ist ihr Kurs, für jeden einzelnen von uns. Es ist wie vor dem Leben. Die vielen Streitereien über unterschiedlichste Themen und die Aufgabe der bewussten Existenz der Dinge, gar der Verdrängung mancher ihrer Prinzipien zeigt das in dieser Existenz etwas nicht stimmt!

Für mich ist die Nichtexistenz so zu erfassen wie einer totalen Ausblendung des Bewusstseins und der Wahrnehmung, der Zustand vor unserer Geburt oder in einem Schlaf ohne Träume...

Die Existenz ist befristet, die Nichtexistenz ist ewig, wir hatten das Glück den Augenblick des Lebens zu genießen oder ihn als Qual zu erleben, bei den einen so, bei den anderen so, doch an manchen Tagen kreist mir wieder das oben genannte Zitat durch den Kopf. Im Buddhismus betrachtet man jede weitere Existenz wie ein Karmatische Prüfung und jedes Weitere Leben zeigt das man sich noch verbessern muss um irgendwann in die spirituelle Nichtexistenz einzutauchen als Belohnung, die Frage ist ob man sich denn im "göttlichen" auflöst oder ob man ewigen, zeitlosen Frieden findet.

Na ja heute ist ein Tag an dem ich eine Nichtexistenz als Segen betrachten würde, was sich aber jeder Zeit ändern kann ;)

Hier noch was interessantes:
Nachweislich sind Dinge, also die gesamte Materie, nur Fluktuationen von Schwingungsmustern. Somit existiert Materie als ein festes “Ding” nicht. Materie kann als eine Vereinigung von virtuellen Schwingungsmustern verstanden werden, die Materie bildet. Materie kann übrigens als “gefrorenes Licht” erklärt werden. Es ist möglicherweise besser, von der Wahrheit oder Wahrheitsähnlichkeit von Theorien zu sprechen als von der Existenz der Dinge, weil ja der Satz, der die Existenz eines Dinges ausspricht, ein Teil einer Theorie, also einer Hypothese, einer Vermutung ist.

Da unsere Aufmerksamkeit sich unmittelbar auf die Dinge („Materie“ und Ereignisse) auswirken, rate ich, etwas genauer zu beachten, was wir das so in unseren Denkapparat hineinlassen. Eine Gedankenhygiene wäre da ganz angebracht. Vor allem aber sollten wir uns nicht als Opfer fühlen, wir sollten unsere neue Welt / Realität aus Freude erschaffen. Nicht unter dem Motto „Nun, jetzt bin ich göttlich. Ich brauche überhaupt nichts zu tun.“. Sofern wir aufhören, uns von den Programmierungen der Medien zu befreien. Lasst nicht zu, dass das Welt-Management unseren Verstand konsumiert und leitet. Lasst unseren Verstand durch Stille neu eichen und seid euch bewusst, dass die Natur der Realität auf Bewusstsein reagiert. Unser Bewusstsein hält die Realität von dem, was wir kennen konstant! Leider ist in unserem gesellschaftlichen Bewusstsein keine Revolution mehr möglich. Dort existieren und wirken nur wiederverwertete Programme. Wir wiederholen diese Programme immer und immer wieder. Bestenfalls modifizieren zur diese seelen- und geistlosen Programme. Mit dieser Realität stecken wir quasi in einer Seifenblase, in der wir in der Mitte sitzen. Wir halten den Inhalt dieser Seifenblase für unsere gesamte Realität. Gegenwärtig beginnt diese Seifenblase damit, sich aufzulösen. Als unvorbereitete Seifenblasenbewohner wird sich uns diese Veränderung als außerordentlich bedrohlich erscheinen. Wir werden unserer existentiellen Existenzgrundlage beraubt. Mit dieser Einstellung – die mit Angst gespeist sein wird – werden wir den Auflösungsprozess sicherlich nicht verhindern. Angst beraubt uns dem Zugang zu unserer geistigen Führung. Eben genau diese geistige Führung würde uns unsere Ganzheitlichkeit erkennen lassen. Aus dieser Wahrnehmungsperspektive erscheint unsere Verwandlung als ein erlösendes und außerordentlich erfreuliches Ereignis. Wir erkennen, dass durch die Auflösung unserer Seifenblasenrealität unsere Scheuklappen entfernt werden. Wir erkennen unsere wahrhaftige Göttlichkeit!
http://www.nexworld.tv/blog/2010/09/die-nichtexistenz-der-existenz/


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Jesussah
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Die Nichtexistenz - Das einzig logische?

23.07.2013 um 01:05
@Branx
Branx schrieb:Auch wenn es vielleicht einen gott gibt stellt sich die frage wieso?
Was hat das fürn sinn? Einfach der existenzwillens? Aber das hätte das wiederrum keinen sinn?
Du beantwortest deine Fragen mit eigenen Fragen. Das nenne ich mal ausgeklügelt.


Meine Gegenfrage an dich:

Warum braucht der Mensch nur einen Sinn im Leben, wenn er doch 5 wirkliche, tatsächliche hat?


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Die Nichtexistenz - Das einzig logische?

23.07.2013 um 01:22
@Jesussah
Seh ich ähnlich, jedoch ist der "eine" Sinn für die meisten Menschen mehr so ein persönliches oder kollektives/gemeinschaftliches Ziel im Leben, wie eine für viele nicht erreichbare (oder für wenige schon etwas mehr) Etappe im Leben die dieses "sinnvoll" macht, zumindest im Denken dieser Menschen. Die Wahrnehmung der Dinge ist so wichtig wie die Handlungsweisen im Leben.

Es gibt im ganzen Universum nicht den "einen" Sinn, es gibt eine ganz fundamentale Bandbreite an Dingen und Eindrücken die man sammeln kann, jedoch kann der Mensch selbst nur einen Bruchteil davon erfassen und wahrnehmen, im Prinzip ist der Mensch fast blind und taub für die große Bandbreite der Frequenzen und Schwingungen, es gibt zwar gewissen Möglichkeiten diese Filter etwas zu lösen, doch am Ende bleibt der Mensch ein gering wahrnehmender Fleischklops als Folge einer evolutionären Kausalkette die Bewusstsein nur währen der physischen Existenz greifbar macht, was anschließend passiert, keine Ahnung aber ich hab einen offenen Geist, sei es die mögliche Nichtexistenz, gar das Nichts oder eine reichhaltige Fülle, wie ein Universum welches man als reine Energie/Licht wahrnimmt, wer weiß wer weiß ;)

Btw. deine Schreibweise erinnert mich an einen ehemaligen User hier ;)


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Die Nichtexistenz - Das einzig logische?

23.07.2013 um 01:59
Man braucht nicht nach dem Wieso oder was ist der Sinn von allem zu fragen oder zu suchen.

Das ganze hat sich einfach so entwickelt.

Ich fuhr heute von der arbeit nach hause und sah den Mond so riesengroß. Habe mich gefragt,wenn jetzt ein Kugelschreiber schweben würde,dann hätten alle sich gewundert und wären schockiert gewesen. Ein Mond wiegt wasweißich wieviel Tonnen und niemand fragt sich,wow wie zum Teufel "schwebt" das ding da oben Jahrtausende lang. Es ist einfach so. Klar gibt es Gründe WIE der Mond schwebt aber warum? Ist einfach so. Ein gläubiger würde sagen,Gott hat das gemacht. Ein nicht-gläubiger sagt es ist einfach so.

Wir Menschen stellen uns in den Mittelpunkt und versuchen das ganze zu verstehen.

Aber wir sind eigentlich kleiner als Atome. Und genau wie eine Ameise denkt,es würde die Welt um sich herum verstehen oder es glaubt es zu verstehen. Aber gegenüber uns,hat die Ameise keine Ahnung vom Leben,genau so sind wir auch. Wir sind nicht dazu in der Lage,das ganze zu verstehen.
Was mich aber jeden Tag verblüfft,die menschliche neugier und die suche nach dem Warum.


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Jesussah
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23.07.2013 um 02:29
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Seh ich ähnlich, jedoch ist der "eine" Sinn für die meisten Menschen mehr so ein persönliches oder kollektives/gemeinschaftliches Ziel im Leben, wie eine für viele nicht erreichbare (oder für wenige schon etwas mehr) Etappe im Leben die dieses "sinnvoll" macht, zumindest im Denken dieser Menschen. Die Wahrnehmung der Dinge ist so wichtig wie die Handlungsweisen im Leben.
Das stimmt ganz und gar.
cRAwler23 schrieb:Es gibt im ganzen Universum nicht den "einen" Sinn, es gibt eine ganz fundamentale Bandbreite an Dingen und Eindrücken die man sammeln kann, jedoch kann der Mensch selbst nur einen Bruchteil davon erfassen und wahrnehmen, im Prinzip ist der Mensch fast blind und taub für die große Bandbreite der Frequenzen und Schwingungen, es gibt zwar gewissen Möglichkeiten diese Filter etwas zu lösen, doch am Ende bleibt der Mensch ein gering wahrnehmender Fleischklops als Folge einer evolutionären Kausalkette die Bewusstsein nur währen der physischen Existenz greifbar macht, was anschließend passiert, keine Ahnung aber ich hab einen offenen Geist, sei es die mögliche Nichtexistenz, gar das Nichts oder eine reichhaltige Fülle, wie ein Universum welches man als reine Energie/Licht wahrnimmt, wer weiß wer weiß
Das stimmt wiederum nur teilweise. Man braucht nicht mehr wahr zu nehmen, als das, was man wahrnehmen kann. Man kann mit 5 Sinnen wahrnehmen. Dabei braucht man nicht etwas zu sehen, was diese 5 Sinne nicht sehen können. Sonst hätte man Sinne die das, was wir nicht sehen können, sehen würden. Die Sinne die wir haben, sind genau die Sinne die wir brauchen um zu verstehen. Um das Ganze zu verstehen. Versucht der Mensch jedoch sich in einem Sinn zu verstecken, wird er mit dieser Verhaltensweise nur ein Teil des Ganzen sehen können und damit auch nur teilweise verstehen und wachsen. Ein Mensch der sich selbst aus einem Sinn betrachtet versteht sich selbst nie wirklich Ganz, sondern nur so viel wie der eigensinnige Sinn es erlaubt.


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FRANKROST
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23.07.2013 um 09:10
@SagopaKajmer

Sorry, aber die Welt ist ganz einfach zu verstehen, wenn man weiß wie sie funktioniert. Wichtig ist doch wie deine Welt die du wahrnimmst funktioniert, sprich entsteht.


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Die Nichtexistenz - Das einzig logische?

23.07.2013 um 12:28
@Jesussah
Betrachte ich auch ähnlich, jedoch gibt sich der Mensch entkoppelt seiner Wahrnehmung "geistige" Sinne, sprich welche die er durch Vorstellungskraft erreichen könnte und anstreben kann. Ob er diese dann erreicht ist eine andere Frage, doch der Mensch kann durch diese "Sinngebung" nach etwas streben.

@FRANKROST
So ist es, an diesem Punkt gibt es auch eine interessante Denkweise die da anknüpft:
"Ich behaupte, dass die Wahrheit ein pfadloses Land ist. Man kann sich ihr auf keinem Pfad nähern, über keine Religion, über keine Sekte. Das ist mein Standpunkt, und ich halte daran absolut und bedingungslos fest. Die Wahrheit, die keine Grenzen und Bedingungen kennt und zu der kein Weg führt, lässt sich nicht organisieren ... Sie lässt sich nicht herabziehen, im Gegenteil, jeder Einzelne muss sich der Anstrengung unterziehen, sich zu ihr empor zu ringen. Man kann den Berggipfel nicht ins Tal tragen. Um den Berggipfel zu erreichen, müssen Sie das Tal durchwandern, steile Abhänge erklimmen und die gefährlichen Abgründe nicht fürchten. Sie müssen der Wahrheit entgegenklettern, sie kann nicht für Sie »heruntertransformiert« oder organisiert werden.“

Jiddu Krishnamurti
Wie ich finde ein interessantes Thema:

Diskussion: Die Wahrheit ist ein pfadloses Land


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Jesussah
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Die Nichtexistenz - Das einzig logische?

24.07.2013 um 22:02
@cRAwler23

Was soll der Mensch sich denn weiteres Vorstellen? Er sieht,riecht,hört,fühlt und schmeckt doch alles so wohl im körperlichem, als auch im geistigem Sinne. Vorstellungen können nur im körperlichem Sinne dienen.


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24.07.2013 um 23:45
@Jesussah
Das Philosophieren, denken und Pläneschmieden erfolgt durch sinnliche Beeinflussung aber es kann theoretisch auch ganz unabhängig davon passieren. Natürlich sind auch die Gedanken der Menschen an Kausalketten der Aktion und Reaktion gebunden die rein physischer, subjektiver oder geistiger Natur sein können.

Aber das ganze erzeugt häufig tiefe Turbulenzen zwischen den Weltbildern, Denkweisen und Lebensphilosophien der einzelnen Menschen die oft zu selten ihre Gemeinsamkeiten erkennen. Es ist aber auch ganz natürlich das die Natur da eine Vielfalt zulässt. Man schwebt immer irgendwo zwischen Kollektiv und Individuum. Der Mensch kann sich Dinge vorstellen die es so nicht in der Natur gibt, manchmal erfolgt das aus reiner kreativer Inspiration heraus oder aus einer Vermischung der umgebenden Einflüsse mit einer inneren Kombinationsfähigkeit. Kritisch wird es bei der Vorstellungskraft natürlich wenn es um Dinge geht die man sich so nicht vorstellen kann, die absolut losgelöst von der sinnlichen Wahrnehmbarkeit existieren. Ganz einfach, stell dir mal eine Farbe vor die noch nicht bekannt ist. (also keine Mischfarbe sondern eine völlig eigene)

Hier ein Beispiel:
Oktarin ist die achte Farbe des Farbspektrums. Sie ist Die Farbe der Magie (engl. The Colour of Magic), von der alle anderen Farben nur ein blasser Schatten sind. Deswegen kann sie nur von magisch begabten Personen, wie Zauberern oder Hexen und von allen Katzen gesehen werden. Oktarin wird einmal von Rincewind als eine Art gelblich-grünes Violett beschrieben. Sie gilt auch als das Pigment der Vorstellungskraft. Am Randfall gibt es den acht-farbigen Randbogen, in dem der oktarine Bereich durch das Auftreffen des starken Sonnenlichts auf das intensive magische Feld hervorgerufen wird.
http://www.thediscworld.de/index.php/Oktarin

Ich geh an die Frage der "Nichtexistenz" von allem oder bestimmten immer mit den Grenzen unserer Vorstellungskraft an die Sache, die Nichtexistenz äußert sich nur auf dem "Feld" der Dinge die außerhalb unserer Wahrnehmung, Gedanken und Vorstellung liegen.

Btw. ich bin da ein Chaosmagier:
Wer Chaosmagie praktiziert, versucht außerhalb aller Kategorien zu stehen. Weltbilder, Theorien, Glaubenssätze, Meinungen, Gewohnheiten und sogar Persönlichkeiten sind für die Chaosmagier nur Werkzeuge, die willkürlich gewählt werden können, um die Welt, die sie um sich sehen und erschaffen, zu verstehen und zu gestalten. Chaosmagier werden oft als lustig, extrem und sehr individualistisch beschrieben. Sie betrachten sich auch als außerordentlich tolerant, denn ihrer Ansicht nach sind alle Dinge, über die man sich streiten könnte, ohnehin nur Meinungen und somit beliebig austauschbar.
Wikipedia: Chaosmagie


Wie betrachtest du das für dich?


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Die Nichtexistenz - Das einzig logische?

25.07.2013 um 00:13
Cogito ergo sum oder Cogito sum (Ich denke, also bin ich oder ich denke, ich existiere)von Descartes ist ein zufälligen Indiz der eigene Existenz ,die Vorstellung von Nichtexistenz ist daher nicht erfahrend und somit nicht existent.
Paradoxerweise kann die Existenz der Nichtexistenz nicht existieren.


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Die Nichtexistenz - Das einzig logische?

25.07.2013 um 00:42
@Jupiterhead
Es ist wie mit diesem Hirnknoten, dem Sinnbild des Widerspruchs:
Der nächste Satz ist eine Lüge. Der vorhergehende Satz ist wahr
So ähnlich ist es bei der Existenz und Nichtexistenz. Für einen blinden ist das für uns sichtbare nicht existent in seiner Wahrnehmung, für einen tauben das hörbare. Es ist wie mit Ordnung und Chaos. Das Universum und die Wahrnehmung dessen ist äußerst widersprüchlicher Natur. ;)


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Jesussah
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25.07.2013 um 01:43
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Das Philosophieren, denken und Pläneschmieden erfolgt durch sinnliche Beeinflussung aber es kann theoretisch auch ganz unabhängig davon passieren. Natürlich sind auch die Gedanken der Menschen an Kausalketten der Aktion und Reaktion gebunden die rein physischer, subjektiver oder geistiger Natur sein können.
Was ist nicht an Ursache und Wirkung gebunden? Daraus gibt es kein Entkommen, so lange man eine Ursache abbildet. Und jeder Gedanke ist wo wohl Ursache und Wirkung zugleich. Aus welchem Ort versuchen wir etwas zu schaffen, wenn nicht aus dem Ort an dem Gedanken herrschen?
cRAwler23 schrieb:Aber das ganze erzeugt häufig tiefe Turbulenzen zwischen den Weltbildern, Denkweisen und Lebensphilosophien der einzelnen Menschen die oft zu selten ihre Gemeinsamkeiten erkennen. Es ist aber auch ganz natürlich das die Natur da eine Vielfalt zulässt. Man schwebt immer irgendwo zwischen Kollektiv und Individuum. Der Mensch kann sich Dinge vorstellen die es so nicht in der Natur gibt, manchmal erfolgt das aus reiner kreativer Inspiration heraus oder aus einer Vermischung der umgebenden Einflüsse mit einer inneren Kombinationsfähigkeit. Kritisch wird es bei der Vorstellungskraft natürlich wenn es um Dinge geht die man sich so nicht vorstellen kann, die absolut losgelöst von der sinnlichen Wahrnehmbarkeit existieren. Ganz einfach, stell dir mal eine Farbe vor die noch nicht bekannt ist. (also keine Mischfarbe sondern eine völlig eigene)
Warum sollte ich mir eine Farbe vorstellen, wenn alle Farben hier schon ihre Pflicht tun? Ich bin mir schon im klaren, das dies ein Beispiel ist um zu verdeutlichen, das man etwas was man nicht wahrnehmen kann oder wahrgenommen hat, sich auch nicht vorstellen kann. Doch das braucht man doch gar nicht. Es würde eher zu einer Nische werden, die sich zwischen all den anderen Zustandsnischen einreiht um etwas zu schaffen was schon längst geschafft ist. Die Vielfalt in seiner Form ist zwar vorhanden, doch in seinem Kern immer gleich. Jeder versucht mit Gedanken etwas zu schaffen. Jeder benutzt die gleichen Gedanken und die Gleichen Gefühle um das Leben zu gestalten. Gerade die Nischen die wir in geistiger Verwirrung, gerade deswegen, belegen, behausen, lässt uns im augenscheinlichem Sinne anders aussehen.

Deshalb herrschen ja auch Fragen wie diese in diesem Thread. Nichtexistenz. Was für eine Rolle spielt es ob etwas existiert oder nicht existiert, wenn wir das was wir leben, erleben? Die Nische, aus der diese Frage kommt ist wie all die anderen Nischen im Geiste. Man versteckt sich vor der Wirklichkeit um sich der Verantwortung, es als Ganzes zu betrachten, zu entziehen.
Hier ein Beispiel:


Oktarin ist die achte Farbe des Farbspektrums. Sie ist Die Farbe der Magie (engl. The Colour of Magic), von der alle anderen Farben nur ein blasser Schatten sind. Deswegen kann sie nur von magisch begabten Personen, wie Zauberern oder Hexen und von allen Katzen gesehen werden. Oktarin wird einmal von Rincewind als eine Art gelblich-grünes Violett beschrieben. Sie gilt auch als das Pigment der Vorstellungskraft. Am Randfall gibt es den acht-farbigen Randbogen, in dem der oktarine Bereich durch das Auftreffen des starken Sonnenlichts auf das intensive magische Feld hervorgerufen wird.

http://www.thediscworld.de/index.php/Oktarin

Ich geh an die Frage der "Nichtexistenz" von allem oder bestimmten immer mit den Grenzen unserer Vorstellungskraft an die Sache, die Nichtexistenz äußert sich nur auf dem "Feld" der Dinge die außerhalb unserer Wahrnehmung, Gedanken und Vorstellung liegen.
Das würde ja bedeuten das unsere Vorstellung sich im selben Raum wie das nicht existente aufhält. Was wiederum passen würde, da das Nichtexistente einer Vorstellung entspricht.
Btw. ich bin da ein Chaosmagier:


Wer Chaosmagie praktiziert, versucht außerhalb aller Kategorien zu stehen. Weltbilder, Theorien, Glaubenssätze, Meinungen, Gewohnheiten und sogar Persönlichkeiten sind für die Chaosmagier nur Werkzeuge, die willkürlich gewählt werden können, um die Welt, die sie um sich sehen und erschaffen, zu verstehen und zu gestalten. Chaosmagier werden oft als lustig, extrem und sehr individualistisch beschrieben. Sie betrachten sich auch als außerordentlich tolerant, denn ihrer Ansicht nach sind alle Dinge, über die man sich streiten könnte, ohnehin nur Meinungen und somit beliebig austauschbar.
Bist du wirklich Magier? Praktizierender?


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Die Nichtexistenz - Das einzig logische?

25.07.2013 um 08:23
@Branx
Das einzig logische?
Nun, Gott ist logischer, er ist mit Schöpfungstheorie, Kausalität, Urknall, Evolution vereinbar,
Kannst du mit irgend einer Theorie dagegenhalten ?


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Branx
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25.07.2013 um 09:01
@Branx
Wieso gibt es gott?


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Branx
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25.07.2013 um 09:18
@Branx
Wie vereinbarst du schöpfungstheorie mit Evolutionstheorie?

Wenn es einen gott gibt, stellt sich die frage wieso? Man kann die frage jeder form von existenz stellen. Stell dir vor du bist im himmel vor gott, würdesz du nicht fragrn wieso bin ich hier?
Was würde er dir antworten? Du warst ein guter Mensch ich will dich belohnen? Und nun lebst du in ewigkeit da. Was hätte das fürn sinn? Keinen. Du lebst einfach um zu leben. Genau wie hiet. Nur das es dir da besser geht

Die nichtexistenz stellt diese frage nicht, eindachvaus dem grund da du kein bewusstsein hast der diese frage stellt. Du lebst nicht. Wie vor der Geburt.


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25.07.2013 um 09:48
@Branx
Du muss meinen Nick schon anklicken wenn du mich ansprichst, sonst weiss ich nicht wer damit gemeint worden ist, aber ich denke du meinst mich damit.
1.daß das alles was um uns rum ist alles er erschaffen hat, sonst kenne ich keine bessere Antwort
2. es ind nicht die Frage daß wir uns laut der Evolutionstheorie verändern, sondern warum wir uns verändern ?
Branx schrieb:würdesz du nicht fragrn wieso bin ich hier?....................
Ein sehr schwerige Frage auf die ich keine Antwort weiss sorry :)


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25.07.2013 um 11:01
@Jesussah
Bist du zufällig "dergeistlose" ein ehemaliger User hier? Deine Schreibweise kommt mir irgendwie bekannt vor, falls nicht ist das ein Irrtum von mir. ;)

Ich stimme deinen Gedanken in fast allen Punkten zu und denke da recht ähnlich, bis auf den:
Jesussah schrieb:Das würde ja bedeuten das unsere Vorstellung sich im selben Raum wie das nicht existente aufhält. Was wiederum passen würde, da das Nichtexistente einer Vorstellung entspricht.
Es ist ja nur ein beschreibendes Wort, man kann sagen das "nichtexistente" ist etwas was der Mensch einfach nicht erfassen kann, was natürlich nicht bedeutet das es nicht irgendwo tatsächlich im selben Raum ist, also doch etwas existentes ist, man kann bei besonders großer Vorstellungskraft sehr vieles gedanklich erfassen, jedoch weiß man am Ende nie ob es dieses oder jenes wirklich gibt.

Das "Nichts" kann es nicht geben, doch ist es eben jener Zustand an dem jede Wahrnehmung und jeder Gedanke endet, es ist zwar alles da, doch entzieht es sich eben dieser Wahrnehmbarkeit. Die traumlose Nacht. Das lustige an der Nichtexistenz ist ja, das man keine Beispiele nennen kann, aber eines könnte man als kleine Denkansatz nehmen. Im Universum ist alles vorstellbare vorhanden, so auch unvorstellbares für Wesen wie uns Menschen, früher sah man den Sternenhimmel an und dachte die leuchtenden Punkte kreisen um uns und wir bilden das Zentrum von allem, doch nach und nach hat sich dieses Bild geändert, vorher war die Möglichkeit und Vorstellung für die Menschen nicht existent das wir nicht das Zentrum von allem bilden sondern nur eine Randerscheinung sind. Jedoch entzog sich gleichzeitig die Vorstellung das jedes wahrnehmende Wesen irgendwie das Zentrum für sich und seine Wahrnehmungen im Universum bildet, es ist paradox und irgendwie ein Widerspruch beides existiert und existiert nicht :D

Ich sag immer die Evolution der Materie und des Lebens füllt immer leere Nischen aus, die Natur findet immer einen Weg "Lücken" zu füllen. Im jungen Universum gab es nur Wasserstoff und keine anderen Elemente, erst durch Fusionsprozesse wurden Elemente erzeugt, eine Kettenreaktion folgte der anderen, eben ganz kausale Prinzipien. Was diese aber im Ursprung ausgelöst hat und ob es vorher eine wirklichen "Nichtexistenz" gab ist reine Spekulation. Ich bin ehrlich, soweit reicht meine Vorstellung nicht, es könnte ein ewiges Multiversum sein, mit ständig vergehenden und entstehenden Universen. An der Frage nach der Quelle nach allem denken Menschen einfach zu linear und denken immer an einen Ursprung, vielleicht gibt es diesen aber nicht und es ist in dem Fall ein nichtexistenter "Ursprung". Alles ist Energie und alles im Universum besteht aus reinen Transformationsprozessen.
Jesussah schrieb:Was für eine Rolle spielt es ob etwas existiert oder nicht existiert, wenn wir das was wir leben, erleben? Die Nische, aus der diese Frage kommt ist wie all die anderen Nischen im Geiste. Man versteckt sich vor der Wirklichkeit um sich der Verantwortung, es als Ganzes zu betrachten, zu entziehen.
Wenn das für jeden Menschen möglich wäre, wäre diese Welt sicherlich etwas ruhiger aber leider denkt und handelt der Mensch fragmentarisch und spezialisiert, nur wenige haben scheinbar die Fähigkeit das Ganze zu betrachten, manche sehen nur die einzelnen Pinselstriche auf einem Bild, andere sehen mit etwas Abstand alles in seiner Vollendung. Ich pendele irgendwo dazwischen und würde gerne das Bild frei von allen Sorgen und Gedankenchaos betrachten können.
Jesussah schrieb:Bist du wirklich Magier? Praktizierender?
Chaosmagie hat nicht viel mit Magie oder Zauber zu tun, es ist mehr so eine Lebensphilosophie und in dem Fall bin ich wirklich einer, jedoch nur einer der da an der Oberfläche kratzt, Chaosmagie kann auch einfach eine Kunstform sein, eine durchaus abstrakte ;)


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