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Universum von Menschen erschaffen

20 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Universum, Philosophie, Bewusstsein ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Seite 1 von 1

Universum von Menschen erschaffen

01.07.2020 um 20:56
Die Welt um uns herum scheint perfekt auf uns abgestimmt zu sein.
Jegliche physikalischen Gesetze sind fein abgestimmt, so das unser Leben möglich ist.
Moderne Wissenschaft und Technik dringen immer tiefer in unbekannte Bereiche.
Die einzigen allumfassenden Fragen, die noch offen sind lauten, wie das Alles enstanden ist und warum wie hier sind.

Ich möchte hiermit keine neuen Diskussionen um das "Nichts" und was davor war entfachen, diese gibt es zuhauf.

Meine Theorie:

Irgendwann in ferner Zukunft, wenn es keine Hoffnung mehr auf einen neuen Planeten gibt und wir uns damit
abfinden müssen auf diesem Planeten zu bleiben...
entwerfen Wissenschaftler und Politiker oder wer auch immer einen Plan, den einfachsten und einzigen Plan den es gibt...
Neu anzufangen.

Die Wissenschaftler testet und testen und irgendwann kommt die wahnsinnige Idee:
Wir haben doch Alles was wir brauchen, wir wissen wie das Alles enstanden ist, wir können Modelle entwerfen wie
die Abfolge zwischen Urknall und Leben erfolgt ist.
Wir erschaffen einfach einen neuen Urknall.
Benötigt werden nur, diese und jene Gegebenheiten, alles andere passiert von selbst.

Ob das Ganze funktioniert, natürlich funktioniert es, das sehen wir ja am heutigen Universum.

Jetzt ist natürlich die Frage.... und was war davor...
In diesem Kontext, gab es ein Ururknall und aus diesem erschaffen/erschufen wir ein Neues.
Das Ganze könnte somit das x. Universum sein in dem wir leben...


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Universum von Menschen erschaffen

01.07.2020 um 21:24
Zitat von sunistarysunistary schrieb:Ob das Ganze funktioniert, natürlich funktioniert es, das sehen wir ja am heutigen Universum.
@sunistary
Aber ob das Ganze dann wirklich nochmal so passiert wie es schonmal passiert ist sieht man dann erst in ein paar Milliarden Jahren. Evtl wird das neue Universum kein Leben hervorbringen.


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Universum von Menschen erschaffen

01.07.2020 um 23:14
@sunistary

Über was genau möchtest Du denn hier konkret diskutieren? Bis auf: Ja, ich halte es für möglich oder nein, ich halte es nicht für möglich, wird hier (neben jeder Menge Spekulatius) jedenfalls niemand etwas wirklich Substanzielles zu diesem Thema beitragen können, da es hier ja um Errungenschaften geht, die in 10.000, 100.000, 1 Mio. Jahre oder auch niemals möglich sein werden. So ganz ohne Glaskugel dürfte das ne recht zähe Angelegenheit werden. Zumindest so viel kann ich dann schon noch voraussagen.


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Universum von Menschen erschaffen

02.07.2020 um 09:30
Warum sich so viel Mühe machen und ein neues U. erschaffen? Man kann sich doch einfach ein neues suchen im Multiversum. Da wird sich schon ein passendes finden lassen.

Den gleichen Gedanken hatte schon mal Stanislaw Lem. Da kam zum Schluß auch nix Gescheites dabei raus, weil sich die Macher nicht einigen konnten, wie das neue U. aussehen sollte... ;) (18. Reise Sterntagebücher)


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Universum von Menschen erschaffen

02.07.2020 um 09:56
"Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. - Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist."
- Douglas Adams Das Restaurant am Ende des Universums


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Universum von Menschen erschaffen

02.07.2020 um 10:00
Es wäre natürlich auch ne Überlegung wert, dass nicht das Universum so perfekt zu uns passt und deswegen von und für uns gemacht wurde sondern dass es eventuell so gut für uns passt weil wir uns in diesem entwickelt haben und uns angepasst haben. Halte ich nebenbei bemerkt für viel logischer und Ockhams Rasiermesser spricht wohl nicht dagegen.


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Universum von Menschen erschaffen

02.07.2020 um 10:04
Zitat von CptTripsCptTrips schrieb:Es wäre natürlich auch ne Überlegung wert, dass nicht das Universum so perfekt zu uns passt und deswegen von und für uns gemacht wurde sondern dass es eventuell so gut für uns passt weil wir uns in diesem entwickelt haben und uns angepasst haben. Halte ich nebenbei bemerkt für viel logischer und Ockham Rasiermesser spricht wohl nicht dagegen.
Hm ... interessanter Gedanke. Die Idee kam mir auch schon, als ich den EP las. War nur nicht so mutig, das auszusprechen ;)


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Universum von Menschen erschaffen

02.07.2020 um 12:31
Zitat von sunistarysunistary schrieb:Das Ganze könnte somit das x. Universum sein in dem wir leben...
Das Ganze ist beliebig weit in die Vergangenheit extrapolierbar und ebenfalls beliebig weit in die Zukunft. Bei realer Unendlichkeit hätten wir dann die ewige Wiederkehr des ewig immer gleichen, die sich ewig weiter fortsetzt, ohne dass es daraus einen Ausweg geben könnte - es sei denn, man hält einfach mal inne und lässt das mit dem Weltenschöpfen. Dann kommt dieser Irrsinnskreislauf endlich mal zum Stillstand und das Universum kann sich letztmalig in der maximalen Entropie des Wärmetods zerstreuen.

Es sei denn, dass es irgend ein Naturgesetz gibt, dass einen Neubeginn spontan in Gang setzt, ohne dass man da ingeniuertechnich etwas begleiten müsste. Dann - ja dann sind wir wirklich dem ewigen Wirken der ewigen Wiederkehr des ewig immer gleichen auf ewig ausgesetzt, ohne dass wir dem etwas aktiv entgegensetzen könnten. Auch unser Aussterben - ob freiwillig oder nicht - würde den Kreislauf nicht stoppen, da er ja naturgesetzlich mit Notwendigkeit in Gang käme und sich fortsetzen würde.

Erinnert mich irgendwie an Schopenhauers Welt als Wille und Vorstellung.


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Universum von Menschen erschaffen

03.07.2020 um 16:18
Zitat von CptTripsCptTrips schrieb:Es wäre natürlich auch ne Überlegung wert, dass nicht das Universum so perfekt zu uns passt und deswegen von und für uns gemacht wurde sondern dass es eventuell so gut für uns passt weil wir uns in diesem entwickelt haben und uns angepasst haben. Halte ich nebenbei bemerkt für viel logischer und Ockhams Rasiermesser spricht wohl nicht dagegen.
Auch daran hat Douglas Adams schon gedacht
This is rather as if you imagine a puddle waking up one morning and thinking, 'This is an interesting world I find myself in - an interesting hole I find myself in - fits me rather neatly, doesn't it? In fact it fits me staggeringly well, must have been made to have me in it!' This is such a powerful idea that as the sun rises in the sky and the air heats up and as, gradually, the puddle gets smaller and smaller, it's still frantically hanging on to the notion that everything's going to be alright, because this world was meant to have him in it, was built to have him in it; so the moment he disappears catches him rather by surprise. I think this may be something we need to be on the watch out for. We all know that at some point in the future the Universe will come to an end and at some other point, considerably in advance from that but still not immediately pressing, the sun will explode. We feel there's plenty of time to worry about that, but on the other hand that's a very dangerous thing to say. Look at what's supposed to be going to happen on the 1st of January 2000 - let's not pretend that we didn't have a warning that the century was going to end! I think that we need to take a larger perspective on who we are and what we are doing here if we are going to survive in the long term.

There are some oddities in the perspective with which we see the world. The fact that we live at the bottom of a deep gravity well, on the surface of a gas covered planet going around a nuclear fireball 90 million miles away and think this to be normal is obviously some indication of how skewed our perspective tends to be, but we have done various things over intellectual history to slowly correct some of our misapprehensions. Curiously enough, quite a lot of these have come from sand, so let's talk about the four ages of sand.
Das ist eher so, als ob man sich eine Pfütze vorstellt, die eines Morgens aufwacht und denkt: "Das ist eine interessante Welt, in der ich mich befinde - ein interessantes Loch, in dem ich mich befinde - passt mir doch ganz gut, oder? Tatsächlich passt sie mir umwerfend gut, sie muss geschaffen worden sein, um mich darin zu haben! Das ist eine so mächtige Idee, dass, während die Sonne am Himmel aufgeht und die Luft sich erwärmt und die Pfütze allmählich immer kleiner und kleiner wird, sie immer noch verzweifelt an der Vorstellung festhält, dass alles gut wird, weil diese Welt dazu bestimmt war, ihn in ihr zu haben, gebaut wurde, um ihn in ihr zu haben; der Moment, in dem er verschwindet, überrascht ihn also eher. Ich denke, das ist etwas, worauf wir vielleicht aufpassen müssen. Wir alle wissen, dass irgendwann in der Zukunft das Universum zu einem Ende kommen wird, und zu einem anderen Zeitpunkt, weit davon entfernt, aber immer noch nicht sofort drängend, wird die Sonne explodieren. Wir glauben, dass noch viel Zeit bleibt, um uns darüber Sorgen zu machen, aber andererseits ist es sehr gefährlich, so etwas zu sagen. Schauen Sie sich an, was am 1. Januar 2000 geschehen soll - lassen Sie uns nicht so tun, als hätten wir keine Warnung vor dem Ende des Jahrhunderts gehabt! Ich denke, daß wir eine größere Perspektive darauf einnehmen müssen, wer wir sind und was wir hier tun, wenn wir auf lange Sicht überleben wollen.

Es gibt einige Merkwürdigkeiten in der Perspektive, mit der wir die Welt sehen. Die Tatsache, dass wir auf dem Grund eines tiefen Schwerkraftbrunnens leben, auf der Oberfläche eines gasbedeckten Planeten, der in 90 Millionen Meilen Entfernung einen nuklearen Feuerball umkreist, und dies für normal halten, ist offensichtlich ein Hinweis darauf, wie verzerrt unsere Perspektive tendenziell ist, aber wir haben im Laufe der Geistesgeschichte verschiedene Dinge getan, um einige unserer Missverständnisse langsam zu korrigieren. Seltsamerweise sind ziemlich viele davon aus Sand entstanden, also lassen Sie uns über die vier Zeitalter des Sandes sprechen.


Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
http://www.biota.org/people/douglasadams/ (Archiv-Version vom 24.06.2020)


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Universum von Menschen erschaffen

04.07.2020 um 00:29
Es gibt nichts Deprimierenderes als alles noch einmal durchkauen zu müssen.
Noch mal beim Vorfahren angefangen der seinen Knochen in die Luft wirft und dann eine Raumstation draus wird?
Och neeeee... das muss doch nicht sein, dann lieber deckel zu und licht aus.😔

Das wäre doch total sinnlos, kein Fortschritt nix.


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Universum von Menschen erschaffen

09.07.2020 um 15:19
Zitat von sunistarysunistary schrieb am 01.07.2020:Die Welt um uns herum scheint perfekt auf uns abgestimmt zu sein.
Trugschluss. Alle Lebewesen passen sich nur ständig so gut es geht an die Umstände an. Nichts ist "auf uns" abgestimmt.
Zitat von sunistarysunistary schrieb am 01.07.2020:Jegliche physikalischen Gesetze sind fein abgestimmt, so das unser Leben möglich ist.
Trugschluss. Leben ist nur dort entstanden wo die Gegebenheit zufällig gepasst haben.
Es gibt Billionen Planeten auf denen es eben nicht passt. Leblose Planeten sind die Norm.
Zitat von sunistarysunistary schrieb am 01.07.2020:Die einzigen allumfassenden Fragen, die noch offen sind lauten, wie das Alles enstanden ist und warum wie hier sind.
Wie das Alles entstanden ist, ist relativ gut beantwortbar.
Warum wir hier sind ist keine valide Frage, denn sie setzt voraus, dass es einen Sinn gibt, aber Sinnhaftigkeit ist was subjektiv menschliches, nichts objektiv mess- oder definierbares.
Denn Sinn kann sich also jeder selben ausdenken und liegt damit so richtig wie es nur irgend geht.
Zitat von sunistarysunistary schrieb am 01.07.2020:Wir haben doch Alles was wir brauchen, wir wissen wie das Alles enstanden ist, wir können Modelle entwerfen wie
die Abfolge zwischen Urknall und Leben erfolgt ist.
Wir erschaffen einfach einen neuen Urknall.
Meinst du eine virtuelle Simulation?
Weil in einem bestehende Universum kann man keinen neuen Urknall "erschaffen".


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Universum von Menschen erschaffen

10.07.2020 um 07:15
@sunistary
Macht irgendwie wenig Sinn oder?
Über was macht man sich mehr Gedanken? Ein einfaches Ziel zu erreichen oder etwas unerreichbares?
Der Mensch wird niemals ein Universum erschaffen können. Also wäre es das naheliegenste von den Millionen und Abermillionen Galaxien mit jeweils Abermilliarden Sternen einen Planeten zu suchen ehe man ein neues Universum erschaffen will, welches sowieso erst einmal wohl ca hunderte Millionen von Jahren braucht ehe da überhaupt EIN Sonnensystem erschaffen werden kann


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Universum von Menschen erschaffen

04.08.2022 um 20:49
Wahrscheinlich braucht man, um ein Universum zu erschaffen, einen Planck-Beschleuniger und viel Energie!


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Universum von Menschen erschaffen

05.08.2022 um 12:01
@Marfrank

Unser Universum entstand vor 13,8 Mrd. Jahren, die Erde ist 4,6 Mrd. Jahre alt, der Homo sapiens begann vor etwa 300.000 Jahren mitzumischen. Wann, meinst du, werden wir hier weiterschreiben können, nachdem
the next big bang erzeugt worden sein wird*?

*eine der seltenen Gelegenheiten für's Futur II Passiv :Y:


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Universum von Menschen erschaffen

05.08.2022 um 13:46
Wenn man die entsprechende Technologie hat!


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Universum von Menschen erschaffen

05.08.2022 um 14:01
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Wenn man die entsprechende Technologie hat!
Dein sprachliches Bemühen ist ja durchaus respektabel, aber mir scheint die Erklärung doch etwas ... kurz geraten.
Da ich es in deinem Satz vielleicht überlesen habe, sei doch so gut und fasse einfach das Nötigste zusammen.


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Universum von Menschen erschaffen

gestern um 00:20
Man braucht eine Anlage, die Elementarteilchen auf 10^26 Elektronenvolt beschleunigen kann. Im Übrigen kann die Erschaffung eines neuen Universums sehr gefährlich sein, da es unser Universum verdrängen kann.


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Universum von Menschen erschaffen

gestern um 22:00
Zitat von sunistarysunistary schrieb am 01.07.2020:Moderne Wissenschaft und Technik dringen immer tiefer in unbekannte Bereiche.
Die einzigen allumfassenden Fragen, die noch offen sind lauten, wie das Alles enstanden ist und warum wie hier sind.
Für jede Sache die wir herausfinden, erscheinen zwei neue Fragen. Die Wissenschaft erklärt das wie, nicht das warum.
Zitat von sunistarysunistary schrieb am 01.07.2020:Wir haben doch Alles was wir brauchen, wir wissen wie das Alles enstanden ist, wir können Modelle entwerfen wie
die Abfolge zwischen Urknall und Leben erfolgt ist.
Auch in der Urknalltheorie gibt es die ein oder andere Lücke, bzw. ungereimtheit. Davon aber mal ganz abgesehen, man kommt nicht über den "Horizont" des Urknalls hinaus. Wir wissen z.B. auch, aus was materiell ein Lebewesen besteht. Eines aus diesen Bestandteilen "nachzubauen" ist dennoch eine ganz andere Sache, geschafft hat das trotz dem Wissen noch niemand. Auch beim klonen bedient man sich vorhandener Dinge.
Zitat von sunistarysunistary schrieb am 01.07.2020:Wir erschaffen einfach einen neuen Urknall.
Benötigt werden nur, diese und jene Gegebenheiten, alles andere passiert von selbst.
Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, aber soweit ich weiss benötigt man dafür mehr Energie, als im Universum zur Verfügung steht. Und das vorhandene Universum kann nicht wieder in einen "urknallähnlichen" Zustand zurückfallen und erneut ausdehnen, auch hierfür ist nicht genügend Energie vorhanden.

1. Das oszillierende Universum



Das Universum dehnt sich aus, fällt wieder in sich zusammen und immer so weiter. Dies soll dabei helfen, einen punktuellen Anfang zu vermeiden. Das Universum läuft quasi demnach wie ein Zufallsgenerator ewig durch und irgendwann kommt auch eine Konstellation heraus, dass Leben möglich ist.



Es gibt allerdings keine Hinweise für eine unendliche Anzahl von Urknallen. Es gibt im Universum auch nicht genügend Materie für einen Kollaps. Im Gegenteil: das Universum scheint sich kontinuierlich auszudehnen. Dies wurde 2003 von Charles Bennett vom Goddard Space Flight Center der NASA bestätigt.



Es wurde sogar festgestellt, dass sich die Expansionsgeschwindigkeit des Universums noch erhöht, was einen Zusammenbruch noch unwahrscheinlicher macht.



Selbst wenn man annimmt, dass es im Universum genug Materie gäbe, um es wieder neu „knallen“ zu lassen, so würde dies gegen den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik. Denn die Theorie des oszillierenden Universums geht davon aus, dass keine Energie bei der Kontraktion und Explosion des Universums verloren geht. Ein Universum, das wiederholt „knallt“ wird verschwinden, wie ein fallengelassener Ball aufhört zu hüpfen, wenn er nach einigen Hüpfern schließlich auf dem Boden liegen bleibt.



Das Universum hätte schlichtweg keine Energie mehr, wenn es seit Ewigkeiten hin und her schwingen würde. Eine unendliche Anzahl an Urknallen ist eine absolute Unmöglichkeit.



Und selbst wenn man von einer begrenzten Anzahl an Knallen ausgehen würde, so würde dies dennoch nicht den Ursprung erklären.


Quelle: https://warum-katholisch.de/der-beginn-des-universums/
Zitat von sunistarysunistary schrieb am 01.07.2020:Ob das Ganze funktioniert, natürlich funktioniert es, das sehen wir ja am heutigen Universum.
Das ist ungefähr so, als würdest du in einem Haus sitzen, bei dem ständig Mauersteine verschwinden und mittendrin fällt dir ein, dass du einfach neben das Haus ein neues, ganzes bauen willst. Du reisst alles ab und die übriggebliebenen, ständig verschwindenen Mauersteine willst du dafür verwenden, ein genausogroßes Haus zu bauen, wie es deines war, bevor es angefangen hat auseianderzubröseln. Indem du die übrigen Steine auf einen Haufen wirfst, ohne Bauplan und dann hoffst, dass das klappt.
Zitat von sunistarysunistary schrieb am 01.07.2020:Jetzt ist natürlich die Frage.... und was war davor...
In diesem Kontext, gab es ein Ururknall und aus diesem erschaffen/erschufen wir ein Neues.
Das Ganze könnte somit das x. Universum sein in dem wir leben...
Dazu folgendes:

4. Multiversum Theorie



Je nach Modell gibt es demnach unendlich viele oder zumindest mehrere Parallelwelten.



Somit gäbe es auch unendlich viele Zufallsmöglichkeiten, sodass alle möglichen Konstellationen (angewendet auf die vorgenannten Konstanten) auftreten können, auch solche, die für das Leben notwendig sind.



Mit multiplen Universen gehen aber auch multiple Probleme einher.



Erstens und ganz offensichtlich: Es gibt offensichtlich keinerlei Hinweise auf diese Theorie. Niemand hat jemals irgendwelche Beweise hierfür gefunden. Es ist also nichts anderes als ein metaphysisches Gebräu – ein modernes Märchen für Intellektuelle, das auf blindem Glauben aufgebaut ist.



Außerdem: Würden andere Universen existieren, so würde sie für ihren Ursprung und für Ihre Existenz ebenso präzise Feinabstimmung benötigen wie unser Universum.


Quelle: https://warum-katholisch.de/der-beginn-des-universums/
Zitat von sunistarysunistary schrieb am 01.07.2020:Jetzt ist natürlich die Frage.... und was war davor...
In diesem Kontext, gab es ein Ururknall und aus diesem erschaffen/erschufen wir ein Neues.
Das Ganze könnte somit das x. Universum sein in dem wir leben...
Das ist ja im Prinzip genau das Problem. Wenn du, wovon einige Weltreligionen, einen Schöpfer ausschliesst, dann hast du folgendes Problem:

Du kannst immer Fragen :"und was war davor?"

Bei dem Szenario, dass du hypothetisch beschreibst, müsste ja irgendwann einmal ein Universum bestanden haben, bei dem die Menschen mit der Endlosschleife des erschaffens eines neuen Universum angefangen haben. Wer aber hat dieses Universum erschaffen?

Was war vor dem Urknall? und was davor und davor...

Alternative: Ein Schöpfer, auf den die Naturgesetze keinen Einfluss haben, weil er sie selbst erschaffen hat. Der völlig unabhängig von Raum, Zeit, etc. ist, was man sich als Mensch nicht wirklich konkret vorstellen kann. Lt Einstein z.B. weist alles darufhin, dass das Universum nicht ewig ist, also muss es einen Ursprung haben und alles in ihm, z.B. Materie und somit Energie .Der Ursprung des Universums liesse sich somit von "außerhalb" (=Existenz Gottes)klären, dies erklärt auch die präzise Abgestimmtheit der von dir indirekt erwähnten antropischen Konstanten. Einige wenige Beispiele:

[quote]Damit wir existieren können, müssen beispielsweise folgende anthropische Konstanten existieren und präzise miteinander abgestimmt sein:

-Sauerstoffgehalt

Dieser liegt bei 21 %. Geringe Abweichungen hätten katastrophale Auswirkungen. Bei 25 % könnten spontane Feuer ausbrechen, hingegen würden bei 15 % die Menschen ersticken.

-Atmosphärische Transparenz
Wäre die Atmosphäre weniger transparent, so würde nicht genügend Sonnenstrahlung die Erdoberfläche erreichen. Wäre sie transparenter, würden wir unter zu großer Sonneneinstrahlung leiden.

-Gravitations-Wechselwirkung zwischen Mond und Erde:
Wäre diese Wechselwirkung größer, wären die Effekte der Gezeiten auf die Ozeane, Atmosphäre und Rotationsperiode zu stark. Wären sie zu gering, würden Bahnänderungen des Mondes ein instabiles Klima verursachen. So oder so wäre ein Leben auf der Erde unmöglich.

-CO² Anteil in der Luft:
Wäre dieser zu hoch, würde ein Treibhauseffekt einsetzen und wir würden verbrennen. Wenn das Niveau niedriger wäre, könnten Pflanzen keine effiziente Fotosynthese aufrechterhalten.

-Schwerkraft:
Wäre sie auch nur geringfügig anders, nämlich um 0,000000000000000000000000000000000000000001 %, dann gäbe es weder unser Sonnensystem noch uns. Dies nennt man Präzision!

Es folgen einige weitere knapp beschriebene Konstanten. Es existieren übrigens über 100 eng definierter Konstanten:

-Ausbalancierung der Zentrifugalkraft der Planeten mit den Gravitationskräften

–Expansion des Universums

Hätte das Universum zu schnell expandiert hätten sich keine Galaxien gebildet. Wäre eine Expansion zu langsam verlaufen, wäre das Universum wieder in sich zusammengebrochen.

-Lichtgeschwindigkeit

Jedes physikalische Gesetz kann als eine Funktion der Lichtgeschwindigkeit (299.792.458 Meter pro Sekunde) definiert werden. Schon eine geringfügige Änderung der Lichtgeschwindigkeit und damit die der anderen Konstanten würde ein Leben auf der Erde unmöglich machen.

-Wasserdampfgehalt der Luft

Wäre dieser zu hoch, so wären die Temperatur zu hoch aufgrund des Treibhauseffektes. Bei einem zu niedrigen Wasserdampfgehalt der Luft wäre es hingegen zu kalt.

-Asteroidenschutzschild

Wäre der Planet Jupiter nicht in seiner gegenwärtigen Umlaufbahn, so würde die Erde vermutlich mit Asteroiden bombardiert. Da dieser wie ein kosmischer Staubsauger für Asteroiden wirkt.

-Kruste der Erde

Wenn diese zu dick wäre, würde sie zu viel Sauerstoff aus der Atmosphäre schlucken. Bei einer zu dünnen Kruste würden Vulkanausbrüche und tektonische Aktivität das Leben unmöglich machen.

-Rotationsgeschwindigkeit der Erde

Würde die Erde schneller rotieren, wären die atmosphärischen Winde zu stark. Würde sie hingegen für eine Umdrehung mehr als 24 Stunden benötigen, so wären die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht zu groß.

-Neigung der Erdachse

Es würden Extreme Oberflächentemperaturen würden herrschen, wenn die Neigung der Erdachse (23,44°) anders wäre.

-Stärke der atmosphärische Entladungen

Wären diese stärker, so würden Blitze zu viel Schaden anrichten. Wären sie schwächer, so würde zu wenig Stickstoff gebunden, was die Pflanzen betreffen würde.



Der Astrophysiker Hugh Ross hat in: „Why I believe in Divine Creation„, Seite 138–141 die Wahrscheinlichkeit berechnet, dass diese und andere lebensnotwendige Konstanten, insgesamt 122 an der Zahl- auf einem beliebigen Planeten eines Universums durch Zufall vorhanden sein könnten. Geht man davon aus, dass im Universum 10²² Planeten existieren (eine sehr große Zahl, nämlich eine 1 mit 22 Nullen), so liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1 zu 10¹³⁸! Es gibt hingegen nur 10⁷⁰ Atome im gesamten Universum zu finden.



Bei einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 10 hoch 138 lässt sich nicht mehr ernsthaft von Zufall reden.[/quote]


Quelle: https://warum-katholisch.de/das-design-des-universums/

Zusammengefasst eine interessantes Szenario, das ich aber aufgrund der oben angeführten Gründe für unwahrscheinlich halte. Dies sind einige wenige Begründungen, die für mich die Existenz eines Schöpfers schlüssiger machen, als an seine Abwesenheit zu glauben.


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Universum von Menschen erschaffen

um 11:24
Zitat von Lightbringer40Lightbringer40 schrieb:was man sich als Mensch nicht wirklich konkret vorstellen kann.
Das ist doch genau das Gleiche in grün.
Du schiebst die Frage einfach einem Schöpfer zu, dem du alle passenden Eigenschaften zuweist.

Woher dieser Schöpfer kommt, warum und wie er/sie so etwas erschaffen sollte, bleibt dabei ganz genauso ungeklärt.
Zitat von sunistarysunistary schrieb am 01.07.2020:Wir erschaffen einfach einen neuen Urknall.
Wenn du einen neuen Urknall erschaffst, wo befindest du dich dann? IM Urknall, außerhalb? Was steht dir denn alles zur Verfügung?
Da scheitert für mich dieses Gedankenexperiment.

Wenn du Teil des Urknalls bist, was logischerweise gegeben sein müsste, sonst wäre es kein Urknall, bist du da keinesfalls als Mensch existent.


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Universum von Menschen erschaffen

um 19:04
Zitat von sunistarysunistary schrieb am 01.07.2020:Wir erschaffen einfach einen neuen Urknall.
Da wären drei Senarien denkbar:
- das neue Universum breitet sich außerhalb unseres Universums aus
- das neue Universum nimmt eine oder zwei Dimensionen unseres Universums in Beschlag, in letzteren Fall könnte es unser Universum in 2 Teile spalten
- das neue Universum nimmt alle drei Dimensionen unseres Universums ein. Das könnte unser Ende bedeuten!


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