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Lösungsansätze zur Altersarmut

266 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Altersarmut Rente ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Lösungsansätze zur Altersarmut

07.06.2018 um 11:48
Zitat von AtroxAtrox schrieb:m Kern hat sie aber Recht. Auch wenn die Beiträge jetzt nicht auf ein Sparbuch wandern und für 45 Jahre verwahrt werden, so erkauft sich die jetzige Generation den Rentenanspruch gegenüber der nächsten Generation.
Oder eher umgekehrt, man zahlt die Rentengeneration vorher
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Ich halte das nicht für einen Angriff auf das Solidaritätsprinzip.
Dieses Prinzip ist ja teilweise auch große Scheiße,
Zitat von AtroxAtrox schrieb:ge ich die durchschnittliche Lebenserwartung von 81 Jahren zu Grunde und arbeite bis 67 kann ich mir diese 740.000 € auf 14 Jahre verteilen, wäre also bei einer jährlichen Rente von 53.000 € steuerfrei. Da braucht man keine Flaschen sammeln gehen.

Und was übrig bleibt, geht nicht verloren, sondern an Kinder und Enkel.
Ja sage ich ja, vermögensaufbau ist das Beste. Problem an deiner Rechnung irgendein Staatliches Organ wird sich schon an deinem Geld gütlich tun. Allein das mit der Steuerfreiheit kannst du knicken.


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Lösungsansätze zur Altersarmut

07.06.2018 um 11:58
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ja sage ich ja, vermögensaufbau ist das Beste.
Da sind wir ja doch einer Meinung

@Andante
Wie du sagtest das größte Problem ist die Zeit die es benötigt soetwas umzustellen.


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07.06.2018 um 13:28
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Oder eher umgekehrt, man zahlt die Rentengeneration vorher
Ja, und unsere Rente wird von unseren Kindern bezahlt. Also von der "nächsten Generation".
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Dieses Prinzip ist ja teilweise auch große Scheiße,
In gewisser Weise ist das Prinzip aber unverzichtbar. Es ist auch nicht von der Idee einer sozialen Marktwirtschaft zu trennen.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ja sage ich ja, vermögensaufbau ist das Beste. Problem an deiner Rechnung irgendein Staatliches Organ wird sich schon an deinem Geld gütlich tun. Allein das mit der Steuerfreiheit kannst du knicken.
Aktuell gibt es nur die Kapitalertragssteuer, soweit ich weiß.


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Lösungsansätze zur Altersarmut

07.06.2018 um 13:49
Aus meiner Sicht ist die Besteuerung der Renten ein erheblicher Teil des Problems. Man muss sich nur vor Augen führen, dass hier eine Sozialabgabe geleistet wird, für deren Eintreten dann der Staat noch mal die Hand aufhält.

Dabei darf man auch ruhig berücksichtigen, dass viele zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn davon ja noch gar nichts wissen konnten. Daher war dann auch ihr Lebensplan nicht auf die Besteuerung eingestellt und muss dies nun nachholen.

Das ist in etwas so, wie ein Halteverbot, dass man aufstellt, nachdem das Auto abgestellt wurde. Allerdings ist auch dies ja in Grenzen zulässig.


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07.06.2018 um 14:05
Zitat von AtroxAtrox schrieb: Es ist auch nicht von der Idee einer sozialen Marktwirtschaft zu trennen
aber sicher ist es dass
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Aktuell gibt es nur die Kapitalertragssteuer, soweit ich weiß.
Im Moment
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Aus meiner Sicht ist die Besteuerung der Renten ein erheblicher Teil des Problems. Man muss sich nur vor Augen führen, dass hier eine Sozialabgabe geleistet wird, für deren Eintreten dann der Staat noch mal die Hand aufhält.
Ja im Grunde ein No Go.


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07.06.2018 um 14:12
Was bringt es, das Eintrittsalter auf 70,72 zu erhöhen, wenn die meisten Arbeitgeber schon keine 55 jährigen mehr einstellen?
Wenn die meisten Menschen schon mit 60 viele Krankheiten, Gebrechlichkeiten vorweißen?
Das ist so dermaßen an der Realität vorbei, das nimmt religiöse züge an.


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07.06.2018 um 14:22
Zitat von Sungmin_SunbaeSungmin_Sunbae schrieb:Wenn die meisten Menschen schon mit 60 viele Krankheiten, Gebrechlichkeiten vorweißen
So sehe ich es auch, die durchschnitts Lebenserwartung ist auf über 80 gestiegen, aber zudem Preis das die meisten einfach nicht gesund sind, Diabetes, hoher Blutdruck, arrythmie, alles Dinge die einen im täglichen Leben entsprechend beeinflussen.
Ist es nicht letzten Endes sogar für den Arbeitgeber teurer einen Menschen einzustellen in dem Alter wenn er oft ausfällt durch Krankheit?
Ja und das ist mit der Grund warum man im Alter so schlecht einen Job findet.


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07.06.2018 um 14:26
Zitat von Sungmin_SunbaeSungmin_Sunbae schrieb:Was bringt es, das Eintrittsalter auf 70,72 zu erhöhen
Soll nicht heißen, dass dann erst mit dem Alter in Rente gegangen wird. Es vermindert sich in der Rentenformel hingegen der Faktor des Eintrittalters. Wenn man beim gesetzlich vorgeschriebenen Alter eintritt, dann ist der Faktor 1. Tritt man aber mit 65 zum Beispiel ein, ist der durch die Erhöhung des Rentenalters auf 70 gleichzeitig kleiner. Verstehen nur die meisten nicht.


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07.06.2018 um 14:29
Zitat von FunkystreetFunkystreet schrieb:Es vermindert sich in der Rentenformel hingegen der Faktor des Eintrittalters.
Was letzten Endes nichts anderes ist als eine verkappte Rentenkürzung. Darüber muß man sich im klaren sein.


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07.06.2018 um 14:31
@Ogella
Richtig. Schröder hat den Deutschen ihre gesetzliche Rente zerstört. Grüße gehen raus an die SPD, die ach-so soziale Partei, die Renten zerstört und Altersarmut fördert. Merkel hat aber auch nichts getan, um die Rente aufzubessern, fast nichts. Beide lassen hingegen ihre Hosen runter und Bücken vor den Lobbyisten. Und sich dann wundern, wenn die Leute sie nicht mehr wählen.


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07.06.2018 um 14:43
Zitat von Sungmin_SunbaeSungmin_Sunbae schrieb:Was bringt es, das Eintrittsalter auf 70,72 zu erhöhen
Jede Erhöhung des Rentenalters ist eine Rentenkürzung - man reduziert die Bezugsdauer, man reduziert die Anzahl der Bezugsberechtigten.
Wenn man die Rentenerhöhungen der letzen Jahre dagegen hält war das bestimmt nur Sand in die Augen streuen.
Die Regierung macht es aber richtig wenn der Bürger=Wähler so dumm ist.


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07.06.2018 um 15:26
Zitat von Dr.AllmyCoR3Dr.AllmyCoR3 schrieb:So sehe ich es auch, die durchschnitts Lebenserwartung ist auf über 80 gestiegen, aber zudem Preis das die meisten einfach nicht gesund sind, Diabetes, hoher Blutdruck, arrythmie, alles Dinge die einen im täglichen Leben entsprechend beeinflussen.
Es ist wohl Schwerlihc möglich in jetzigen REntensystem immer mehr Alte über längere Zeiträume quer zu finanzieren.


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07.06.2018 um 15:44
Sehe in der Rente nicht mehr wirklich einen Mehrwert, aus meiner Sicht komplett streichen und der Bürger muss selbst handeln, eine Grundsicherung kann über ein BGE oder der aktuellen Grundsicherung im Alter erfolgen.


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07.06.2018 um 16:11
Wäre es für den Staat nicht sinnvoller, Fixkosten wie die Miete niedrig zu halten?
Ich meine damit jetzt nicht nur Steuern der jetzt existieren Mieten zu streichen, sondern viel fundamentaler.
Ein Investor zahlt ja bei der Errichtung eines Gebäudes zahlreiche steuern.
Es wäre doch schön, wenn dieser im Bezug Materialanschaffung zb keine Steuern zahlen müsste und im Gegenzug einen bestimmten mit der Regierung ausgehandelten Prozensatz an Wohnungen, günstig anbieten müsste.
Das wäre doch im sinne aller und im Bezug auf den Wohnungsmarkt, damit dieser nicht kollabiert, könnte man ja diesen Jahr für Jahr langsam ausbauen und durch zeitweilige Steuererlasse die jetzigen Investoren die Chance geben, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Wenn man wirklich intelligent angeht und an die jeweiligen Rahmenbedingungen der Örtlichkeiten anpasst, wird der widerstand gering ausfallen. In gewissen ländlichen oder strukturschwachen Regionen, sind die Mieten eh im keller, insofern kommt es darauf an, da eine Vorarbeit zu machen und zu analysieren, wo wie viel Bedarf gebraucht wird.


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07.06.2018 um 16:12
Zitat von Sungmin_SunbaeSungmin_Sunbae schrieb:Wäre es für den Staat nicht sinnvoller, Fixkosten wie die Miete niedrig zu halten?
Nein, in DE ist die finanzielle Lage des Staates nicht so rosig wie dargestellt, das wird nicht gehen. Was soll man dann noch umverteilen?


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07.06.2018 um 16:16
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Nein, in DE ist die finanzielle Lage des Staates nicht so rosig wie dargestellt, das wird nicht gehen. Was soll man dann noch umverteilen?
Der Staat verteilt im meinen beispiel nichts um, sondern gibt den Investoren die Chance durch Steuererlasse, wieder mehr zu bauen. Bitte ließ mein text zur gänze. Das schafft sicherlich eine menge Arbeitsplätze und somit nimmt der Staat wieder ein teil seiner erlassenen steuern wieder ein und desweiteren kann so der Staat jahrelang die Pensionen nicht erhöhen, weil dieser real mehr Geld zu Verfügung haben.


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07.06.2018 um 16:25
@Sungmin_Sunbae
Oh, ja, toll. Staatlich geförderte Investoren-Bauwut, das brauchen wir jetzt. Das kommt den bettelarmen Rentner sicher zugute, zumal die Investoren bestimmt Sozialwohnungen mit niedriger Miete bauen, nicht wahr?


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07.06.2018 um 16:42
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:aber sicher ist es dass
Also ich bin mir sehr sicher, dass eine soziale Marktwirtschaft nicht ohne Solidaritätsprinzip auskommt. Könntest du erläutern, inwiefern du die beiden Aspekte als trennbar siehst?


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07.06.2018 um 16:58
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Es ist wohl Schwerlihc möglich in jetzigen REntensystem immer mehr Alte über längere Zeiträume quer zu finanzieren.
Ja aber mit 70 mit nem Blutdruck von 160/110, Arthrose und polyneuropathie ist es auch schwer zu arbeiten oder findest du nicht?
Davon mal runter das viele schon mit 50/60 kaum noch arbeiten können aus gesundheitlichen Gründen.
Was wäre dein Lösungsvorschlag?
Arbeiten bis 80 oder lieber jeden der über 75 Jahre alt wird umlegen damit er kein Geld mehr kostet?


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07.06.2018 um 17:11
Zitat von FunkystreetFunkystreet schrieb:Oh, ja, toll. Staatlich geförderte Investoren-Bauwut, das brauchen wir jetzt. Das kommt den bettelarmen Rentner sicher zugute, zumal die Investoren bestimmt Sozialwohnungen mit niedriger Miete bauen, nicht wahr?
Wenn man diese art von Zusagen an keine Bedingung verknüpft, dann hast du recht.
In meinem Beispiel, gibt es diese Steuererleichtung, wenn man einen gewissen Prozentsatz der Mieten günstig anbietet.
Dieses Prinzip was ich hier Vorschlage, ist die abgewandelte Form der Gemeindewohnung in Österreich.
Hier ist der Zug der Gemeindewohnung, wie es Österreich billig anbeitet, einfach abgefahren und wieso kann man nicht bei einer Lösungskonzeption alle Ideologien vereinen? Der Kapitalist, macht immer noch sein Geschäft, der linke sieht, wie immer mehr menschen kostengünstig wohnen und der Konservative ist erfreut, dass der Staat nicht weiter die Renten erhöht.
Was ist daran falsch, wenn man versucht eine Konzeption aufzubauen, die von fast allen getragen wird?


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