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Mit Hauptschulabschluss keine Chance?

116 Beiträge, Schlüsselwörter: Bildung Politik

Mit Hauptschulabschluss keine Chance?

23.04.2019 um 11:41
Eine Lösung wäre, die Anforderungen besonders ans Abitur wieder zu erhöhen, damit wieder nur (wie einige Jahrzehnte füher) ca. 20% das Abitur schaffen und der Rest sich auf Real- und Grundschule verteilt. Dann passen sich auch die Anforderungen der Arbeitgeber wieder an die Realität an und sie wissen, dass ein Abiturient oder (mit Studium) ein Akademiker auch entsprechende Qualitäten vorweist.

Das Problem wäre dann allerdings, dass noch weniger Migranten(kinder) auch nur den Grundschulabschluss schaffen, häufig aus Sprachgründen. Ich überlege mir, ob es da nicht wirklich besser wäre, eine zweigleisige Grundschule einzuführen, bei der diejenigen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, separiert unterrichtet werden mit Schwerpunkt Deutsch. Der Nachteiol dabei ist, dass die Arbeitgeber dann noch weniger Migranten mit Grundschulabschluss einstellen, weil sie nicht ganz zu Unrecht vermuten, dass das viele Deutschlernen auf Kosten der Qualität der anderen Fächer geht. Wir hätten dann quasi ein 4-gleisiges Schulsystem, was ich überhaupt nicht gut fände und noch mehr stigmatisieren würde.


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23.04.2019 um 11:47
Realo schrieb:Ich überlege mir, ob es da nicht wirklich besser wäre, eine zweigleisige Grundschule einzuführen, bei der diejenigen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, separiert unterrichtet werden mit Schwerpunkt Deutsch.
das kann man auch so, es gibt ja zusätzlichen Unterricht, aber die Kinder getrennt zu unterrichten finde ich null hilfreich, lernt man doch die Sprache am besten, wenn man mit Menschen, die diese sprechen, zusammen ist.
Realo schrieb:Wir hätten dann quasi ein 4-gleisiges Schulsystem, was ich überhaupt nicht gut fände und noch mehr stigmatisieren würde.
und warum überlegst Du Dir dann so was :ask:


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23.04.2019 um 11:50
satansschuh schrieb:Es kann nicht sein, dass das Niveau beständig sinkt, damit "jeder" Abitur machen kann, welches mittlerweile für eine Ausbildung benötig wird. Somit bleiben die Realschüler (wobei die häufig direkt nach der 10. auf dem Berufsgymnasium das Abi nachholen) und Hauptschüler auf der Strecke.
Realo schrieb:Eine Lösung wäre, die Anforderungen besonders ans Abitur wieder zu erhöhen, damit wieder nur (wie einige Jahrzehnte füher) ca. 20% das Abitur schaffen und der Rest sich auf Real- und Grundschule verteilt. Dann passen sich auch die Anforderungen der Arbeitgeber wieder an die Realität an und sie wissen, dass ein Abiturient oder (mit Studium) ein Akademiker auch entsprechende Qualitäten vorweist.
Dem stimme ich zu. Abi soll was die theoretische Ausbildung betrifft anspruchsvoll sein.
Real und Hauptschule haben andere Schwerpunkte. Abi soll die Vorbereitung für ein Studium sein.
Realo schrieb:Das Problem wäre dann allerdings, dass noch weniger Migranten(kinder) auch nur den Grundschulabschluss schaffen, häufig aus Sprachgründen
Das ist nicht das Problem der Schule sondern der Zeit davor. 1 Jahr verpflichtende Vorschule wurde auch schon diskutiert. Kleine Kinder lernen Sprache sehr schnell.
Realo schrieb:Ich überlege mir, ob es da nicht wirklich besser wäre, eine zweigleisige Grundschule einzuführen, bei der diejenigen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, separiert unterrichtet werden mit Schwerpunkt Deutsch
Nope. Wir sprechen von Integration und trennen auf in Muttersprachler. Außerdem lernen die Kinder schnell von anderen Kindern wenn sie denn zusammenkommen und sich unterhalten


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23.04.2019 um 11:53
Cachalot schrieb:Das ist nicht das Problem der Schule sondern der Zeit davor. 1 Jahr verpflichtende Vorschule wurde auch schon diskutiert. Kleine Kinder lernen Sprache sehr schnell.
Das könnte tatsächlich aus der Sackgasse weisen, gute Idee. Ich bin allerdings kein Pädagoge und kann das daher nicht qualifiziert bewerten.


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23.04.2019 um 11:58
Realo schrieb:Der Nachteiol dabei ist, dass die Arbeitgeber dann noch weniger Migranten mit Grundschulabschluss einstellen
Kinderarbeit ist in Deutschland verboten.


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23.04.2019 um 11:58
@Realo
Und die Idee stößt wie alles Neue auf Widerstand. :D
"Oh du mein Schreck. Noch mehr Zwang, wo bleibt die Freiheit selbst zu entscheiden etc. pp."

Alles soll besser werden aber nichts darf sich ändern


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23.04.2019 um 12:15
Realo schrieb:Eine Lösung wäre, die Anforderungen besonders ans Abitur wieder zu erhöhen, damit wieder nur (wie einige Jahrzehnte füher) ca. 20% das Abitur schaffen und der Rest sich auf Real- und Grundschule verteilt. Dann passen sich auch die Anforderungen der Arbeitgeber wieder an die Realität an und sie wissen, dass ein Abiturient oder (mit Studium) ein Akademiker auch entsprechende Qualitäten vorweist.
Nein, die Lösung wäre es die Anzahl der Schuljahre zu erhöhen.
Mit 15,16,17,18 ist man noch kein fertiges Individuum und deswegen überrascht es nicht, dass die meisten Unternehmen mit ihren Azubis nicht zufrieden sind und viele Unternehmen verzweifelt auf der Suche nach guten jugendlichen sind. Im Hinblick auf die demographische Entwicklung, wo entsprechend das Rentenalter angepasst werden und im hinblick darauf, dass viele handwerkliche oder einfache berufe in der Zukunft immer weniger werden, muss sowieso umgedacht werden.

Indes kann man damit auch Schulfächer einführen, die in unsere Gesellschaft gefordert werden.
Fächer wie Ethik, Medienkompetenz und die Naturkunde die aufgrund der technologischen Entwicklung in Vergessenheit gerät, müssen forciert werden.

Zuerst einmal müssen die Kinder und Jugendlich zu Individuen heranwachsen um sich selber zu kennen, um zu wissen, was sie wollen. Wir haben doch eine totale Ressourcenverschwendung. Wer arbeitet denn wirklich in dem Gebiet, worin er ausgebildet worden ist? Will man eine technologisch entwickelte Gesellschaft sein, müssen sich die meisten in einem oder zwei gebieten spezialisieren und es nicht förderlich, wenn man sich zu früh ENTSCHEIDEN muss und später meistens sich umentscheidet.


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23.04.2019 um 12:22
Sungmin_Sunbae schrieb:Nein, die Lösung wäre es die Anzahl der Schuljahre zu erhöhen.
Es kommt wohl auf das goldene Maß an. Erst mit 32 den MA zu schaffen oder mit 36 den Doktortitel ist schlicht zu spät, dann ist man längst zu alt, besonders auch im internationalen Wettbewerb, wenn man noch mehr Schuljahre einführt. Schließlich will man auch nicht erst anfangen Geld zu verdienen, wenn man das halbe Leben schon hinter sich hat.


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23.04.2019 um 12:29
@Sungmin_Sunbae
Stimme dir voll und ganz zu. Wenn wir schon länger leben, kann man auch mehr Zeit in die Ausreifung von Persönlichkeiten stecken.


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23.04.2019 um 12:33
Sungmin_Sunbae schrieb:Im Hinblick auf die demographische Entwicklung, wo entsprechend das Rentenalter angepasst werden und im hinblick darauf, dass viele handwerkliche oder einfache berufe in der Zukunft immer weniger werden, muss sowieso umgedacht werden.
Mit einem Verschieben des Alters hast du keinen positiven Einfluss auf die Rentenzahler.
Wer später anfängt zu arbeiten zahlt auch erst später in die Sozialsysteme ein.
Und er muss länger von den Eltern etc. unterstützt werden.
Sungmin_Sunbae schrieb:Mit 15,16,17,18 ist man noch kein fertiges Individuum
Das bist du nie. Also fertig.
Natürlich ist die Veränderung des Individuums im Jugendalter schneller. Gerade in der Pubertät. Aber das Ändern hört nie auf. Ich hatte noch 13 Jahre Schule bis Abi, dann 15 Monate Bund und habe dann das Fach studiert das mich interessiert hat. Und arbeite seit langem nicht mehr in dem Gebiet das ich mal studiert habe.
Irgendwann musst du dich entscheiden und selbständig werden. Mit deinen Entscheidungen leben. Den Guten als auch den Falschen.


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23.04.2019 um 12:46
Realo schrieb:Es kommt wohl auf das goldene Maß an. Erst mit 32 den MA zu schaffen oder mit 36 den Doktortitel ist schlicht zu spät, dann ist man längst zu alt, besonders auch im internationalen Wettbewerb, wenn man noch mehr Schuljahre einführt. Schließlich will man auch nicht erst anfangen Geld zu verdienen, wenn man das halbe Leben schon hinter sich hat.
In meiner Vorstellung werden die vorhandenen Schulen ja nicht abgeschafft.
Diese Implikation, diese Notwendigkeit sehe ich nicht.
Das würde ja bedeuten, dass die Schüler in diesen 3 Jahren nichts lernen.
Wenn jemand in diesen 3 Jahren merkt, er wolle doch studieren, dann kann man in dieser Zeit locker ein Studienberechtigungsfach einführen. Ist ja nicht so, dass es sowas jetzt nicht geben und würde und zwar mit weniger Zeit.

Menschen entwickeln sich unterschiedlich schnell und haben unterschiedliche Rahmenbedingungen und das muss man berücksichtigen, wenn man schritthalten will und weiterhin in Wohlstand leben will. Wir können Ressourcen nicht einfach wegschmeißen. Die größte Ressource ist die intellektuelle Fähigkeit eines menschen, dessen sollte man sich bewusst sein.
Cachalot schrieb:Irgendwann musst du dich entscheiden und selbständig werden. Mit deinen Entscheidungen leben. Den Guten als auch den Falschen.
Ja, das ist die Antwort eines Gewinners. Du konntest aufgrund deiner Ausbildung und Studiums bis zum einem gewissen Bereich frei auswählen. Frage mal all diejenigen, die es bereuen, die sich falsch entschieden haben und deren Möglichkeiten eingeschränkt sind. Es ist indes nicht nur eine moralische frage, sondern eine wo es darum geht, eine Gesellschaft zu forcieren, wo es darum geht, mit der technisierten Welt zurecht zukommen.
Cachalot schrieb:Mit einem Verschieben des Alters hast du keinen positiven Einfluss auf die Rentenzahler.
Nur, wenn man die Rechnung auf dem Papier macht und nicht die Dynamik des Arbeitsmarkts außen vorlässt. Jemand der eine gute Ausbildung hat, wird nunmal weniger wahrscheinlich Arbeitslos. Außerdem ist die Höhe der Steuern, die höhe der Beiträge in die Sozialversicherung eine andere, wenn man gut ausgebildet ist. Wäre auch nebenbei gesagt ein Winsituation für dich. Je mehr Leute in höhere Steuerklassen aufsteigen, umso weniger müsstest du zahlen, da der Staat damit einen Überschuss generiert. Ich nehme mal an, du zahlst nicht gerade wenig an Steuern...


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23.04.2019 um 12:48
@orangecrush
Also ich oute mich jetzt mal als Hauptschuler :troll:
Ich ging auf die Hauptschule, habe den Quali erst beim vierten mal bestanden. Tja. Früher war ich nicht die hellste Leuchte :D
Dennoch finde ich, dass man die Hauptschule zu sehr degradiert. Ja in der heutigen Zeit wollen die zukünftigen Arbeitgeber echt für jeden Misst schon fast mittlere Reife. Da schimpft sogar mein Vater, welcher "nur" den Hauptschulabschluss hat, gelernter Bäcker ist und als ich aus der Schule 2003 kam, wollte mein künftiger Ausbildingsplatz auch den Quali, hatte den aber nicht, bekam aber die Arbeit weil mein Vater den Arbeitgeber gut kannte. Dennoch schimpfte er, wieso man für jede Arbeit nen Quali braucht.

Man kann nichts machen gegen jemanden, der nichts lernen WILL in der Schule. Kinder von Hartz4 Empfängern denken sich eh daheim "Wieso soll ich lernen oder arbeiten gehen, wenn ich als Arbeitsloser genau so viel verdiene fürs nix tun und die Wohnung zahlt man mir auch"
Es hat alles mit der Einstellung von den Schülern selbst zu tun. Sicher, hätte ich richtig gelernt, wäre ich locker auf der Realschule was aus mir machen können. Aber hinterher ist man immer schlauer.

Außerdem: "Ich geh doch nicht putzen", was soll das für ne Aussage sein? Wenn man anfängt eine vernünftige Ausbildung anzufangen, indem man dafür lernt, hat man schonmal etwas in der Hand: eine Ausbildung, welche man abgeschlossen hat.
Weiterbilden kann man sich auch, wenn man den Willen hat.

Sorry dass ich die Videos nicht sehen konnte, aber habe noch keine neue Soundkarte für mein Notebook. Kann derzeit NIX hören.


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23.04.2019 um 12:56
Sungmin_Sunbae schrieb:Ja, das ist die Antwort eines Gewinners.
Das ist Themenfremdes und sinnloses bla bla
Sungmin_Sunbae schrieb:Du konntest aufgrund deiner Ausbildung und Studiums bis zum einem gewissen Bereich frei auswählen
Das kann jeder im gleichen freien Rahmen. Ich habe Abi gemacht und musste mich Entscheiden was ich machen will. Mit den Einschränkungen was Numerus Clausus, Ortswahl, finanzielle Möglichkeiten, Wissensstand etc. betraf.
Sungmin_Sunbae schrieb:Frage mal all diejenigen, die es bereuen, die sich falsch entschieden haben und deren Möglichkeiten eingeschränkt sind
Haddu gelesen? Ich bin auch nicht mehr in meinem Gebiet tätig. Hab mich halt weitergebildet. Und nur weil du dich später entscheidest triffst du keine Fehlentscheidung mehr?
Aha.
Natürlich ist eine persönliche Reife notwendig um die Fehlerquote zu reduzieren. Ohne Frage.
Sungmin_Sunbae schrieb:Jemand der eine gute Ausbildung hat, wird nunmal weniger wahrscheinlich Arbeitslos.
Was siehst du als gute Ausbildung an? Für mich ist ein Hauptschulabsolvent der z.B. eine Schreinerlehre abgeschlossen hat ein gut ausgebildeter Facharbeiter. Warum hat der jetzt weniger Berufschancen als ein Dipl. Ing?
Sungmin_Sunbae schrieb:Außerdem ist die Höhe der Steuern, die höhe der Beiträge in die Sozialversicherung eine andere, wenn man gut ausgebildet ist
Nope. Das hängt von der "Jobbewertung" ab. Eine gut ausgebildete Krankenschwester verdient immer noch nicht viel.
Sungmin_Sunbae schrieb:Wäre auch nebenbei gesagt ein Winsituation für dich. Je mehr Leute in höhere Steuerklassen aufsteigen, umso weniger müsstest du zahlen, da der Staat damit einen Überschuss generiert
Also benötigt es die einfachen Jobs nicht mehr? Keine Putzkräfte? Keine Verkäufer? Keine Müllabfuhr?
Sungmin_Sunbae schrieb:Ich nehme mal an, du zahlst nicht gerade wenig an Steuern...
Ach Gottchen, jetzt geht die Neiddebatte los. Gaaaaanz Schwacher Versuch


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23.04.2019 um 12:57
@CICADA3301
Darf ich malfragen was ein Quali ist?


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23.04.2019 um 13:07
Cachalot schrieb:Was siehst du als gute Ausbildung an? Für mich ist ein Hauptschulabsolvent der z.B. eine Schreinerlehre abgeschlossen hat ein gut ausgebildeter Facharbeiter. Warum hat der jetzt weniger Berufschancen als ein Dipl. Ing?
Diese Argumentation basiert auf ein einzelnen Beispiel.
Selbst wenn es so wäre, ändert es an der Tendenz nicht. Leute mit schlechteren Ausbildung, werden in der Regel schneller Arbeitslos. Willst du es abstreiten? Sie werden auch häufiger Krank und werden auch deutlich früher Berufsunfähig.
Cachalot schrieb:Haddu gelesen? Ich bin auch nicht mehr in meinem Gebiet tätig. Hab mich halt weitergebildet. Und nur weil du dich später entscheidest triffst du keine Fehlentscheidung mehr?
Ich haddu gelesen :D. Wenn du deine Möglichkeiten mit einer guten Ausbildung mit jemanden vergleichst, der keine oder schlechte hat, dann kann ich dir nicht helfen. Du kannst, wenn du dich anstrengst, hier und da mal einen Kurs besuchst, sogar als Quereinsteiger aufsteigen. Du bringst nämlich die intellektuellen Basics mit bzw leuten wie dir traut man es zu.
Cachalot schrieb:Nope. Das hängt von der "Jobbewertung" ab. Eine gut ausgebildete Krankenschwester verdient immer noch nicht viel.
Ich argumentiere hier statistisch. Ausnahmen gibt es viele.
Cachalot schrieb:Also benötigt es die einfachen Jobs nicht mehr? Keine Putzkräfte? Keine Verkäufer? Keine Müllabfuhr?
Die Anzahl der einfachen berufen wird weniger. Das ist ein Fakt.
Wir haben viel zu viele menschen, auf viel zu wenigen einfach Jobs.
Cachalot schrieb:Ach Gottchen, jetzt geht die Neiddebatte los. Gaaaaanz Schwacher Versuch
Was für eine Neiddebatte? WTF?
Meine Argumentation war dahingehend und wurde auch so formuliert, dass wenn die Anzahl derer die höhere Steuern zahlen steigt, diejenigen die jetzt höhere Steuern zahlen, WENIGER steuern zahlen müssen. Wenn ich von einer Winsitaution für dich rede, wie kann das eine Neiddebatte sein. Auf mich wirken deine Antworten indes extremst emotional und affektiv. Vielleicht solltest du runterkommen und das geschriebene genauer lesen?


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23.04.2019 um 15:25
Realo schrieb:Das Problem wäre dann allerdings, dass noch weniger Migranten(kinder) auch nur den Grundschulabschluss schaffen, häufig aus Sprachgründen. Ich überlege mir, ob es da nicht wirklich besser wäre, eine zweigleisige Grundschule einzuführen, bei der diejenigen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, separiert unterrichtet werden mit Schwerpunkt Deutsch.
Ähm gerade Kinder können super Sprachen lernen da fängt die Integration schon im Kindergarten an. Am besten Lernt man Deutsch wenn man es Spricht mit anderen die es können. Ein Extra Schulzweig wäre ja genau das gegenteil von Integration


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23.04.2019 um 15:35
@cejar
Quali ist der qualifizierte Hauptschulabschluss.
Also "höherwertig" als der reguläre Hauptschulabschluss.
Vergesse immer dass sowas hauptsächlich in Bayern ist


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23.04.2019 um 15:50
Sungmin_Sunbae schrieb:Diese Argumentation basiert auf ein einzelnen Beispiel.
Nein. Du sagst vereinfach gesagt - Hauptschule scheiße - keine gescheite Ausbildung - alles Böse.
Ich sage egal welchen Schulabschluss du hast, wenn du eine Ausbildung absolviert hast bist du ein ausgebildeter Facharbeiter.
Sungmin_Sunbae schrieb:Selbst wenn es so wäre, ändert es an der Tendenz nicht. Leute mit schlechteren Ausbildung, werden in der Regel schneller Arbeitslos.
Was ist eine schlechte Ausbildung?
Ist das für dich eine Krankenschwester, ein Schreiner oder ein Angelernter? Und was hat das mit der Hauptschule zu tun?
Sungmin_Sunbae schrieb:Willst du es abstreiten? Sie werden auch häufiger Krank und werden auch deutlich früher Berufsunfähig.
Siehe oben. Bei uns in der Produktion arbeiten Quereinsteiger, Angelernte (Leute ohne Ausbildung), Facharbeiter, Meister, Ingenieure etc. pp.
Ob es innerhalb dieser Gruppen unterschiedlich hohe Krankenzahlen gibt kann ich dir nicht sagen. Das wird nicht analysiert.


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23.04.2019 um 15:52
@Cachalot
Cachalot schrieb:Ich sage egal welchen Schulabschluss du hast, wenn du eine Ausbildung absolviert hast bist du ein ausgebildeter Facharbeiter.
Das stimmt.
Und vor allem. Wenn man gut in der Ausbildung ist, und einen guten Abschluss in der Ausbildung hat, kann man sich weiterbilden. Man kann da auch ein Meister werden, das Fachabitur machen usw.
Hauptschulabschluss heißt nicht gleich Sackgasse.
Aber wenn man schon so ne Einstellung hat, wäre selbst das Abitur mit 1.0 ne Sackgasse weil man keinen Bock mehr hat und kein Interesse.


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23.04.2019 um 16:01
CICADA3301 schrieb:Hauptschulabschluss heißt nicht gleich Sackgasse
Sollte nicht sein.
Leider sinkt der "Wert" des Hauptschulabschlusses. Eben weil es immer mehr zum Sammelbecken der "Gescheiterten" wird.
Hat momentan einen ganz schlechten Ruf.
Auch bei uns schaut man für die Ausbildungsberufe zuerst nach den Realschulabgängern. Wenn auch für die Jobs die wir hier ausbilden völlig irrelevant.


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