Politik
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Wahl in Thüringen und die beachtlichen Folgen

1.526 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: AFD, Thüringen, Höcke ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wahl in Thüringen und die beachtlichen Folgen

20.01.2021 um 11:01
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:Ich gehe jetzt einfach davon aus, dass sich irgendein Gericht längst damit beschäftigt hätte, wenn an der Wahl tatsächlich was "undemokratisch" gewesen wäre
Das mein ich auch. ;-)


melden

Wahl in Thüringen und die beachtlichen Folgen

20.01.2021 um 13:26
@Seidenraupe
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Als Beleg für diese Behauptung kannst du doch sicher die betreffenden user zitieren?
Wenn Du nicht mehr weißt, was Du geschrieben hast, dann ist das ein Armutszeugnis für Dich. Ich konstatiere jedenfalls zufrieden, dass die zwei Personen, die gemeint habe, auch auf meinen Beitrag reagiert haben. Dass eine davon wieder in den typischen konservativ-rechtsradikalen Relativiermodus schaltet war auch zu erwarten.


melden

Wahl in Thüringen und die beachtlichen Folgen

23.01.2021 um 13:31
Zitat von Freki2.0Freki2.0 schrieb am 19.01.2021:Vlt macht die AFD auch wieder einen geschickten Schachzug bei irgendeiner Abstimmung oder Wahl. Jedenfalls wird sich immer wieder ein Grund finden lassen, demokratische Entscheidungen rückgängig zu machen, nach dem es letztes Jahr ja ohne großen Aufschrei möglich war. Und eine Wahlverschiebung gibt noch mehr Spielraum die demokratischen Regeln auszuhebeln.
Die Wahlverschiebung auf den 26.09. könnte man auch mit Hintergedanken beugen. Normalerweise würde ich sagen, dass die Pandemie schon ein ausreichender Grund ist.
Was ich mir aber auch vorstellen kann, ist wieder ein politisches Patt im Landtag - also ein politisches Patt. Da zu dem Zeitpunkt aber die Bundestagswahl durch ist, kann man "freier" politisch agieren. Das die AfD dabei ein große Rolle spielt, halte ich für ausgeschlossen. Hacke ist ausserhalb der AfD einer der unbeliebtesten Politiker.
Zitat von Freki2.0Freki2.0 schrieb am 19.01.2021:Hat jetzt nicht ein Gericht entschieden, dass die Verschiebung auf September verfassungswidrig ist?
Also nix mit 2024.
Ich kann keine Quelle finden. Bitte nachreichen!
Zitat von Freki2.0Freki2.0 schrieb am 19.01.2021:Das Wahlergebnis war einfach ein Dorn im Auge der Bundesregierung, deswegen würde sie rückgängig gemacht. Und weil dies möglich war wird sich das auch wiederholen.
Die Kanzlerin hat als CDU-Mitglied gesprochen und letztendlich kann jeder in diesem Land seine Meinung sagen. Das gilt auch für die Bundeskanzlerin!
Zitat von Freki2.0Freki2.0 schrieb am 20.01.2021:Ja ich frage mich auch wie Teile der AntiFa, die Kemmerichs Familie unmittelbar nach der Wahl persönlich bedroht haben und das auch noch mit Rückenwind der Kanzlerin (weil muss ja rückgängig gemacht werden) zum Grundgesetz stehen.
Dieser Zusammenhang ist infam und eine Beleidigung für jeden Demokraten. Frau Merkel hat in keinster Weise zu Gewalt aufgerufen.
Zitat von Freki2.0Freki2.0 schrieb am 20.01.2021:Die AFD ist von großen Teilen des Volkes gewählt, somit muss jeder echte Demokrat auch dessen gewählte Vertreter mit Respekt behandeln.
Neonazis mit Respekt behandeln? Warum? Beruht ja schliesslich nicht auf Gegenseitigkeit!
Zitat von Freki2.0Freki2.0 schrieb am 20.01.2021:Eine ablehnende Haltung wie beispielsweise der viel fabulierte Dammbruch seitens CDU sind zutiefst undemokrarisch.
Jede Partei kann doch andere Parteien ablehnen. Wenn man mit der AfD nicht zusammenarbeiten will, dann ist das so.
Zitat von Freki2.0Freki2.0 schrieb am 20.01.2021:Wäre die CDU eine Volkspartei würde sie keine Gespräche mit der 2. stärksten Partei von vornherein ausschliessen.
Billige Polemik!
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb am 20.01.2021:Die Einmischung der Bundeskanzlerin während einer PRessekonferenz mit dem südafrikanischen Präsidenten in eine Bundesländerangelegenheit ist umstritten.
Sie hat sich als CDU-Mitglied geäussert und es steht in diesem Land jedem(!) zu, sich zu politischen Gegebenheiten zu äußern. Das gilt auch für die Bundeskanzlerin.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb am 20.01.2021:Am liebstem wäre ihr auch in Pandemiezeiten, sie könnte die MP-Runde (Länderkompetenz) übergehen "mein Wille geschehe alternativlos " und vom Kanzleramt aus durchregieren
Schade, dass dies nicht ging. Wir wären deutlich besser aufgestellt und hätten nicht diesen Hühnerhaufen. Dilettentantestadl trifft es eher.


1x zitiertmelden

Wahl in Thüringen und die beachtlichen Folgen

24.01.2021 um 13:20
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Neonazis mit Respekt behandeln? Warum? Beruht ja schliesslich nicht auf Gegenseitigkeit!
Naja, fairerweise glaube ich als Ex-Wähler und mittl. eher Kritiker nicht, dass man selbst heute nach Flügekeskapaden immer noch bzw. mittlerweile zwingend jeden als Neonazi bzw. die Gesamtmenge der Personen in der Partei oder deren Wähler als solche betiteln kann. Das Spektrum ist da sicherlich diverser, als eine blaue NPD zu sein. Ja, es gibt auch Überschneidungen in diesen Bereich, klar.

Aber dann gibt es auch "Wutbürger" und Leute die mit der bisherigen Politik aus ihrer Sicht nicht mehr in der Form zufrieden sind, dass sie sich dann für eine Oppositionspartei entscheiden, bzw. die AfD, weil sie sich halt Besserung erhoffen - ohne, dass sie gleich "den Führer" wiederhaben wollen oder jeden / bestimmte Ausländer ad-hoc ablehnen.


Andererseits muss ich dir in einigen Punkten ggü Freki wiederum Recht geben. Ein Grundrespekt im politischen Wirken ggü. anderen Parteien sollte vorhanden sein, auch wenn sich gerade die Oppositionsparteien untereinander bzw. ggü der AfD gerne "ankeifen" weil man sich Spinnefeind ist (Links/Grün ggü. AfD). Aber ist irgendwo festgeschrieben, dass man sich "mögen" muss? Politischer Betrieb ist oft eben Konkurrenz, man hat andere Ansichten oder sieht die Politik die andere anpeilen als schädlich/gefährlich an. Dass man sich dann nicht "liebt" ist absehbar. Dass soll manche Aktionen nicht rechtfertigen, aber an darf sinngemäß auch keine Liebesbriefe erwarten!

Mein Fazit ist am Ende:
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Jede Partei kann doch andere Parteien ablehnen. Wenn man mit der AfD nicht zusammenarbeiten will, dann ist das so.
Der AfD muss man als gewählte Partei im Rechtsstaat gemäß Verfassung (Art 21) und entsprechender näher regelnder Gesetze erlauben am politischen Betrieb teilzuhaben:
(1) 1Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit.[...]
https://dejure.org/gesetze/GG/21.html

Damit hört es dann aber was Zuneigung oder Ablehnung anderer Parteien angeht schon auf. Missbilligende Äußerungen aus politischer Rolle heraus scheinen nachvollziehbar im argumentativen Diskurs, auch wenn nicht jedes Argument oder der Ton subjektiv für gut befunden wird.


Mal ganz davon ab und eher feststellend: Wenn man das wie weiter oben in Posts geschrieben für die AfD möchte sollte man bei ihr den gleichen Maßstab anwenden. Wenn aber parallel ein harsches politisches Klima seitens vieler AfD-Politiker beklagt wird, die aber selbst mit grenzwertigen Kampfbegriffen usw. um sich werfen, muss man sich nicht wundern.

Im Lande wie im politischen Betrieb würde sie sicherlich trotz kontroverser Politikansätze in manchen Bereichen ernster genommen werden, wenn sie nicht oft billig argumentieren würde.


1x zitiertmelden

Wahl in Thüringen und die beachtlichen Folgen

24.01.2021 um 18:39
vielleicht fühlt sich Ramelow ein bisschen zu sicher auf seinem MP-Posten
Ramelow verirrt sich im Clubhouse
Thüringens Ministerpräsident spielt in den Corona-Konferenzen Candy Crush und nennt die Kanzlerin »das Merkelchen«: Bodo Ramelow fliegt sein Auftritt in einem sozialen Netzwerk um die Ohren.
Thüringens Landeschef Bodo Ramelow hat nun allerdings noch einen draufgelegt. In einer Gesprächsrunde der Social-Media-App Clubhouse am Freitagabend sprach der Linkenpolitiker freimütig über die Ministerpräsidentenkonferenzen (MPK). Laut Teilnehmern fragte der SPD-Vizechef Kevin Kühnert, wer denn in der MPK Candy Crush spiele. Darüber hatte der SPIEGEL im November berichtet, ohne Namen zu nennen. Ramelows Antwort: Das sei er selbst, »bis zu zehn Level« schaffe er während einer MPK.
Die Kanzlerin nannte er anderer Stelle »das Merkelchen«. Mecklenburg-Vorpommerns Landeschefin Manuela Schwesig (SPD) versuchte noch, Ramelow zu bremsen und das Thema zu wechseln. Vergeblich.

Nur kurze Zeit später wurden Ramelows Zitate bei Twitter öffentlich. Am Samstagabend berichtet die »Welt am Sonntag« – und zog sich den Ärger des Linkenpolitikers zu. Er beklagt, einzelne Versatzstücke aus der Runde seien aus dem Kontext gerissen worden.
Quelle: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bodo-ramelow-verirrt-sich-im-clubhouse-a-5b9de030-2029-43ee-9b67-f4ff833bfd79

es sei ihm CC gegönnt... Und viel, viel Freizeit dafür


melden

Wahl in Thüringen und die beachtlichen Folgen

24.01.2021 um 19:09
@Seidenraupe
So was ärgerliches aber auch. Da ist der gute Bodo mal so richtig volksnah , sogar über 10 Level , lässig in seinem Club dabei , und dann plaudert es einer aus.

Dabei kann er sich doch so gut konzentrieren dabei .
Nichts kann man mehr geheimhalten . Die eigenen Genossen gönnen ihm nichts.

Da wollen wir mal hoffen , dass der Landesvater auf Zeit , nur solchen unverfänglichen Spielchen fröhnt, während die anderen sich mit Petitessen wie Corona befassen müssen .

Ich habe schon so manches mal gedacht ( wenn ich mir zB Bundestagsdebatten gebe ) was manche der Abgeordneten da so an ihren Tablets u Smartphones gerade wichtiger, finden als die Akt Redebeiträge ihrer Kollegen .

Am Ende brauchen wir noch eine extra Verfügung für alle Politiker , ihre Handys am Eingang abzugeben .


melden

Wahl in Thüringen und die beachtlichen Folgen

28.01.2021 um 22:11
Zitat von WardenWarden schrieb am 24.01.2021:Aber dann gibt es auch "Wutbürger" und Leute die mit der bisherigen Politik aus ihrer Sicht nicht mehr in der Form zufrieden sind, dass sie sich dann für eine Oppositionspartei entscheiden, bzw. die AfD, weil sie sich halt Besserung erhoffen - ohne, dass sie gleich "den Führer" wiederhaben wollen oder jeden / bestimmte Ausländer ad-hoc ablehnen.
Der Wutbürger

Meine Theorie ist ja, dass es sich einfach um arme Würstchen handelt: Die Welt ist komplex, liebgewonnene Gewohnheiten gehen nicht mehr und viel erreicht hat man auch nichts. Man möchte einfach nur, dass es so bleibt wie es ist.

Solche Menschen kann man noch abholen und ggf. überzeugen. Das Problem ist nur, dass einige das Gesprächsangebot eben als Bühne verstehen wollen und glauben, Sie sind im Recht. Bestes Beispiel:

https://www.sueddeutsche.de/politik/sachsen-das-reden-danach-1.5183326

Wie willst du solche Leute mit Argumenten und Respekt begegnen, die sowas auch nicht Dir gegenüber zeigen?
Zitat von WardenWarden schrieb am 24.01.2021:Im Lande wie im politischen Betrieb würde sie sicherlich trotz kontroverser Politikansätze in manchen Bereichen ernster genommen werden, wenn sie nicht oft billig argumentieren würde.
Wohl wahr. Wer schreit hat Unrecht ;-)


melden

Ähnliche Diskussionen
Themen
Beiträge
Letzte Antwort
Politik: Rassismus
Politik, 17.866 Beiträge, am 25.02.2021 von Anti_Venom
Realo am 08.10.2017, Seite: 1 2 3 4 ... 912 913 914 915
17.866
am 25.02.2021 »
Politik: Macht und Einfluss der Medien in der Politik
Politik, 26 Beiträge, am 28.01.2020 von _Canavar_
Lufu am 01.11.2019, Seite: 1 2
26
am 28.01.2020 »
Politik: Rechtspopulisten in anderen Ländern anders als in Deutschland?
Politik, 54 Beiträge, am 30.05.2019 von JayG
JayG am 26.05.2019, Seite: 1 2 3
54
am 30.05.2019 »
von JayG
Politik: Populismus im Schulalltag
Politik, 17 Beiträge, am 16.11.2018 von Destructivus
allmyst21 am 15.11.2018
17
am 16.11.2018 »
Politik: Bundestagswahlen 2017: Wie schwierig wird die Koalitionsbildung?
Politik, 13 Beiträge, am 20.02.2017 von mü
allmyboy am 17.02.2017
13
am 20.02.2017 »
von