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Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) - Eine Parteigründung mit Zukunft?

3.645 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: BSW, Wagenknecht ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) - Eine Parteigründung mit Zukunft?

09.09.2026 um 14:48
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Ganz offensichtlich erfüllen die Gasunternehmen die gesetzlichen Vorgaben nicht.
Offenbar hat Habecks Luftschloss nicht lange gehalten, wie damals schon zu vermuten war ist Katar keine sichere Lösung gewesen.
Wie Unternehmen Gas her zaubern sollen steht noch aus, Habecks Katargas ist derzeit etwas knapp.


Es bleibt ein Riesen Fehler nicht selbst die Gasförderung zu einen guten Teil aus eigenen Vorkommen zu sichern.
Es war ein Fehler Gas und Kohle freie Stromerzeugung abzuschalten.


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Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) - Eine Parteigründung mit Zukunft?

09.09.2026 um 15:03
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Wie Unternehmen Gas her zaubern sollen steht noch aus,
Du, das Gas könnte man einfach einkaufen. Ist halt derzeit ein bisschen teuerer als sonst. Da kann aber der Herr Habeck nix dafür.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Es war ein Fehler Gas und Kohle freie Stromerzeugung abzuschalten.
und die glaubst, das die 4%, die die AKW zu Stromerzeugung beigetragen haben (0,5% des Primärenergiebedarfs) irgendwas ändern würden?


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Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) - Eine Parteigründung mit Zukunft?

09.09.2026 um 15:13
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Du, das Gas könnte man einfach einkaufen. Ist halt derzeit ein bisschen teuerer als sonst.
Wo genau kann man das so einfach einkaufen?
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Da kann aber der Herr Habeck nix dafür.
Das Katar nun nicht liefern kann, ne. Aber das sowas passieren kann und man deshalb damals sowas nicht als Lösung präsentieren sollte, dafür schon.
Man hat halt eine unsichere und untaugliche Quelle für Gas durch eine unsichere Quelle für Gas getauscht.
Da wurden die Sektkorken mal wieder zu schnell zum Knallen gebracht.

Aus strategischer Sicht wurde genau der selbe Fehler ein zweites Mal wiederholt, Deutschland ist in der Politik hier komplett blank.
Man hat Vorkommen, die muss man erschließen, dann hat man eine minimal Versorgung gesichert. Selbstversorgung ist nicht nur bei Lebensmitteln wichtig.

Jetzt haben wir wieder das Problem, dass Russenfreunde mal wieder Stimmung machen können mit dem Blutgas.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:(0,5% des Primärenergiebedarfs)
Im Straßenverkehr wird Gas wohl auch keine relevante Rolle spielen.


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09.09.2026 um 17:31
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Wo genau kann man das so einfach einkaufen?
In den USA, daher profitiert Trump aus dem Irankrieg.

Katar liefert rund 80 % seines Gases nach Asien (China, Japan, Indien, Südkorea). Wenn diese riesigen Mengen wegfallen, drängen die asiatischen Großabnehmer massiv auf den weltweiten "Spotmarkt" (Kurzfristmarkt). Sie konkurrieren dann direkt mit Europa um Tankerladungen aus den USA oder Afrika. Gas ist zwar auf dem Weltmarkt physikalisch weiterhin verfügbar, wird durch das sinkende Gesamtangebot und die hohe Nachfrage aber für alle Einkäufer drastisch teurer.

Und egal ob Gas, Öl oder Uran, die Zukunft liegt letztendlich in Wind- und Solarenergie sowie Wasserstofferzeugung aus Überschüssen. Und Energiespeichern für Dunkelflauten.


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Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) - Eine Parteigründung mit Zukunft?

09.09.2026 um 17:35
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Sie konkurrieren dann direkt mit Europa um Tankerladungen aus den USA oder Afrika.
Also kann man doch nicht so einfach endlos Gas kaufen.
Die Mengen sind begrenzt, 2022 hat man Länder wie Pakistan das Gas weggekauft, das hat auch eventuell geopolitische Auswirkungen.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Und egal ob Gas, Öl oder Uran, die Zukunft liegt letztendlich in Wind- und Solarenergie sowie Wasserstofferzeugung aus Überschüssen.
Vom grünem Wasserstoff ist immer weniger die Rede, offenbar ist dieser Traum noch in sehr weiter ferne.
Da kommt man nun mit der Idee man könnte ja Batterien nutzen...
In Deutschland mag man diesem Glauben derzeit noch nachrennen, derzeit ist das eben Träumerei.

Was in 50 Jahren vielleicht geht nützt uns 2026 eben genau NULL.
Deutschland hätte einen Teil seiner Gasvorkommen spätestens 2022 erschließen müssen, um geopolitische Risiken zu mindern. Das wurde erneut nicht gemacht.
Man beging genau die gleichen Fehler wie mit Russland, man hat einfach gehofft, dass es schon gutgehen wird.
Und wie zu erwarten ging es nicht lange gut.

Es ist weder sinnvoll nun BSW Unsinn zu unternehmen und wieder von den Russen zu kaufen, noch bringt es etwas sich wieder Rohstoffe in Regionen zu kaufen wo die politische Lage angespannt ist.
Mit eigenem Gas und den AKWs wären wir heute in einer weit besseren Lage.


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09.09.2026 um 17:40
Vor Borkum Gas zu förden ist nicht gerade populär und Fracking in Deutschland will sowieso keiner.

Grüner Wasserstoff ist in der Mache, H2 wird von der Industrie gebraucht.
RWE:
Wasserstoff-Technologien mit Potenzial

An den Standorten Großbritannien, Niederlande und Deutschland befinden sich zahlreiche Demonstrations- und Testanlagen in Bau oder Betrieb. Das deutsche Flaggschiff der Wasserstoffstrategie ist GetH2 in Lingen. Hier gibt RWE mit dem Bau einer 300-MW-Elektrolyseanlage den Startschuss zum Aufbau einer landesweiten Wasserstoff-Infrastruktur, für die 40 Partner zusammenarbeiten. In Großbritannien setzt RWE auf Pembroke, wo ein neues Kompetenzzentrum für Wasserstoff am gleichnamigen Gaskraftwerk seine Arbeit aufnimmt. Das Großprojekt NorthH2 an der niederländischen Nordseeküste will Anfang der 2030er Jahre mehrere Gigawatt installierte Offshore-Windenergie für die grüne Wasserstoffherstellung nutzen.
Quelle: https://www.rwe.com/forschung-und-entwicklung/wasserstoff-projekte

EnBW:
EnBW-Projekte zur Wasserstoffherstellung

Die EnBW engagiert sich bei der Wasserstoffherstellung vor allem über Pilot- und Demonstrationsprojekte zur Elektrolyse. Im Mittelpunkt steht das Reallabor H₂-Wyhlen in Grenzach-Wyhlen, ein gemeinsames Projekt von EnBW und naturenergie hochrhein AG. Dort wird seit 2021 Wasserstoff mithilfe von Strom aus Wasserkraft hergestellt.

Ein weiteres Projekt findet sich bei der EnBW-Tochter VNG: Im Energiepark Bad Lauchstädt wird grüner Wasserstoff aus Windstrom im industriellen Maßstab erprobt. Vorgesehen ist eine Großelektrolyseanlage von 30 MW, die nach Angaben von VNG jährlich 2.000 bis 4.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren soll; die schrittweise Inbetriebnahme der Elektrolyse läuft seit Ende 2025.

Mit dem Leitprojekt H₂Mare hat die EnBW zudem gemeinsam mit Partnern untersucht, wie grüner Wasserstoff künftig direkt auf hoher See erzeugt werden kann. Im Fokus steht die Kopplung von Offshore-Windenergieanlagen mit Elektrolyseuren, sodass der Strom ohne Netzanbindung unmittelbar für die Wasserstoffproduktion genutzt wird.
Quelle: https://www.enbw.com/unternehmen/themen/wasserstoff/wasserstoffherstellung.html


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09.09.2026 um 17:44
Und wo bekommt Frankreich sein Uran her ?

Vor allem aus Kasachstan, Usbekistan, Russland sowie traditionell aus westafrikanischen Ländern wie dem Niger.

Autsch
Die EU einigt sich am Donnerstag auf neue Russland-Sanktionen. Einen Bereich klammert die Staatengemeinschaft nach wie vor aus: die russische Atomindustrie. Das nutzt Frankreich aus. Im Emsland darf ein französisches Unternehmen mit möglichen russischen Kriegsverbrechern Brennelemente fertigen.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine neue Einnahmequelle für die angeschlagene russische Kriegskasse gefunden. Im Emsland. Frankreich sei Dank: Das niedersächsische Umweltministerium hat einem französischen Kernkraftunternehmen erlaubt, in Lingen sowjetische Brennelemente herzustellen - obwohl Russland an dem Projekt beteiligt ist und obwohl der niedersächsische Umweltminister Christian Meyer von den Grünen es ablehnte. Wie kann das sein?

...

Der Sieger der französischen Atomgeschäfte heißt Wladimir Putin. Er verdient in Zukunft Geld mit Brennelementen "Made in Germany" - und darf bei der Versorgung von Europas kritischer Energieinfrastruktur helfen.
Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Fuer-Atomgeschaeft-mit-Russland-Frankreich-nutzt-Deutschland-aus-id31121181.html


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Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) - Eine Parteigründung mit Zukunft?

09.09.2026 um 17:49
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Ist in der Mache
Test und Probeanlagen.
Also so gut wie fertig? Schon mal die laufenden Pilotprojekte über die Ankündigung hinaus angeschaut?
Derzeit findet sich für den teuren Wasserstoff keine Abnehmer, Energie ist so schon sehr teuer.

Weil etwas machbar ist, bedeutet das noch lange nicht, dass entsprechende Mengen erzeugt werden können und das dann wirtschaftlich vertretbar ist.

Das ist jetzt aber komplett OT, Zukunftsvisionen nützen eben nichts und mit einer Wirtschaft, die auf dem Weg dorthin zusammenbricht, wird das sowieso nicht umsetzbar sein.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:traditionell aus westafrikanischen Ländern wie dem Niger.
Und nun? Wo bekommen wir unsere Rohstoffe her, um WKA Generatoren zu bauen?
Woher bekommen wir PV Module?
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Russland
Russland ist Importland und produziert Brennstäbe für die sowjet Reaktoren.
In Deutschland ist man ja dagegen, dass die Franzosen ebenso Brennelemente für diese Herstellen können.

Und beim Uran dürfte Deutschland seinen Bedarf auch länger selbst gewinnen können, wenn man denn wollte.
Ist eben wie beim Gas, man will aus "Umweltgründen" nicht, kauft dann halt weit dreckigere erzeugte Rohstoffe in aller Welt und hat bei jedem geopolitischen Pubs ein nicht unerhebliches Problem.


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09.09.2026 um 17:54
Atomkraft, Uran und Gas zur Stromerzeugung das sind Deine Nebelkerzen von vorgestern. Will heute nur noch die AfD. Die Industrie wint da ab.

Bis 2030 – Die Startphase (Industrie zuerst): Bis 2030 wird grüner Wasserstoff noch knapp und teuer sein. Er wird zuerst dort eingesetzt, wo man ihn dringend braucht und wo Batterien nicht helfen – zum Beispiel in der Stahlindustrie, in Chemiefabriken oder bei großen Schiffen.

In Deutschland soll bis 2032 ein erstes großes „Wasserstoff-Kernnetz“ (Pipelines) stehen, das Fabriken und Häfen verbindet.

Ab 2035 – Der Hochlauf: Zu diesem Zeitpunkt wird so viel Ökostrom aus Wind und Sonne erzeugt, dass im Sommer regelmäßig riesige Mengen Strom übrig sind. Dieser Überschuss wird dann im großen Stil in Wasserstoff umgewandelt.

Uran:

Russland gehört selbst zu den weltweiten Uranproduzenten, deckt den eigenen Bedarf aber vor allem durch die Weiterverarbeitung.
Kasachstan als Hauptquelle: Über den staatlichen russischen Atomkonzern Rosatom (und dessen Tochter Uranium One) ist Russland direkt an großen Uranminen in Kasachstan beteiligt, dem weltweit größten Förderland von Natururan.

Deine Lieblingsquellen.


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Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) - Eine Parteigründung mit Zukunft?

09.09.2026 um 17:57
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Atomkraft, Uran und Gas zur Stromerzeugung das sind Deine Nebelkerzen von vorgestern. Will heute nur noch die AfD. Die Industrie wint da ab.
Atomkraft ist halt voll NAZI...

Es geht am Thema vorbei, BSW will zu Lösung der heutigen Probleme wieder Russengas, damit Russlands Kriegsmaschinerie am Laufen gehalten wird.
Meine Meinung war 2022 schon auf eigene Vorkommen zurück zu greifen, das wäre umsetzbar gewesen und hätte 2026 sich schon ausgezahlt.
Ebenso könnte man sich Gasvorkommen bei Kramatorsk sichern, dann hätte man einen starken Grund Russland davon abzuhalten das Gebiet einzunehmen.


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09.09.2026 um 18:01
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Atomkraft ist halt voll NAZI...
Wenn Du dich darüber definierst, bitte. Atomkraft ist teuer, Kühlung wird immer schwieriger, der Atommüll wird noch teurer und das Uran kommt aus Russland ode Kasachstan. in dem Sinne: Atomkraft ist halt voll... strahlend: Da leuchtet nicht nur die Zukunft, sondern auch der Fisch im Nachbarteich!


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Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) - Eine Parteigründung mit Zukunft?

09.09.2026 um 18:14
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Atomkraft ist teuer, Kühlung wird immer schwierige
Wie funktionierte das eigentlich bei deutschen AKWs?
Wie funktioniert das bei AKWS in der Wüste?
Wie machte man das im größten AKWs Europas?

Teuer ist in erster Linie die derzeitige Energiewende und es wird weit teurer.

Das ist aber alles OT, Deinen EE Glauben kannst Du gerne im entsprechenden Thread ausleben.

Du kannst auch weiterhin ausblenden, dass die Energiewende uns das Russengas beschwerte und die Abhängigkeit von Russland ein riesen Problem war und dann war die grandiose Lösung Gas aus der nächsten unstabilen Region als Heilsbringer zu sehen.

Deutschland hat Gasvorkommen und könnte diese erschließen, je länger wir damit warten um so öfter werden uns geopolitische Krisen hart treffen.
Hier hat Deutschland die Möglichkeit und die Rohstoffvorkommen um Ablinderung zu schaffen.

Irgendwelche Fantasien von Pilotanlagen, die vielleicht in 50 Jahren von Belang sind, werden uns 2026 und 2030 genau NULL helfen.
Im Gegenteil der Weg dorthin wird durch eine schrumpfende Wirtschaft eher nicht bezahlbar bleiben und die nächste Krise mit China-Taiwan wird dann eventuell den Glauben an PV doch etwas erschüttern.


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09.09.2026 um 18:33
Bis 2030 sind 80% Strom aus Erneuerbaren angestrebt.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Teuer ist in erster Linie die derzeitige Energiewende und es wird weit teurer.
Immer noch das Billigste und Beste. Atomkraft ist Gottseidank beerdigt, von Gas will man wg. des CO2 eh weg, dass ist nur noch der Übergang. Wenn Du in Deutschland Gasvorkommen erschließt, was ja möglich ist, must Du den Betreibern stabile Preise für die nächsten 10-20 Jahre garantieren.

Deutschland hat sich gesetzlich verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu werden. Das bedeutet: Der Gasverbrauch wird in den nächsten 10 bis 15 Jahren drastisch sinken, weil Heizungen und Industrie auf Strom und Wasserstoff umgestellt werden. Wenn ein Feld erst in 5 Jahren voll fördert, bleibt dem Betreiber kaum noch Zeit, die hohen Erschließungskosten (von z. B. 600 Millionen Euro vor Borkum) wieder einzuspielen, bevor die Nachfrage wegbricht.

Und: Die Erschließung dauert Jahre. Niemand kann genau vorhersagen, wie hoch der Gaspreis in 8 oder 12 Jahren sein wird. Sinkt der Weltmarktpreis für Gas wieder auf das sehr niedrige Niveau der 2010er-Jahre, lassen sich die teuren deutschen Bohrungen nicht mehr gewinnbringend betreiben.

Und wenn nichts hilft: eine PV Produktion liesse sich in Deutschland oder Europa binnen ein paar Jahren hochziehen. Gabs schon (Meyer Burger), Wacker-Chemie muss das Silizium liefern. Das wäre eher zukunstssicher.


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09.09.2026 um 18:41
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Mit eigenem Gas und den AKWs wären wir heute in einer weit besseren Lage
Bau dir doch ne Wärmepumpe ein. Dann könnte dir die ganze Diskussion genüsslich am Hintern vorbei gehen.


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09.09.2026 um 18:43
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Bau dir doch ne Wärmepumpe ein. Dann könnte dir die ganze Diskussion genüsslich am Hintern vorbei gehen.
Du weißt doch: Wärmepumpe ist halt voll GRÜNE KINDEKACKE...


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09.09.2026 um 18:44
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Bau dir doch ne Wärmepumpe ein. Dann könnte dir die ganze Diskussion genüsslich am Hintern vorbei gehen.
Ach so, die läuft ohne Strom?
Weißt Du was weit sicherer ist als sich auf diesen Irrsinn zu verlassen? Ein Ofen, der mit nachwachsenden Rohstoffen (Holz) befeuert wird.
Der liefert Wärme ohne Strom und Gas. Man ist nicht auf andere angewiesen.

Wir sind hier im BSW Thread und das Thema ist heute aktuell, was ist heute mit dem Gas und der Energieversorgung.
Und nicht bei dies oder das irgendwann in 50 Jahren.

Es wird eben mal wieder am Thema vorbei diskutiert.
Wir sind eben bei der Gasversorgung weit weniger auf Russland oder dem Nahen Osten angewiesen, wenn man die eigenen Rohstoffe nutzen würde.
Da können noch Millionen WP eingebaut werden, das ändert in den nächsten 2, 3 Jahrzehnten sicherlich wenig daran, dass Gas benötigt wird.


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09.09.2026 um 18:47
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Ach so, die läuft ohne Strom?
Na dann bau dir doch ein Perpetuum Mobile. Du kannst auch in den Wald ziehen. Dann bist du komplett autark von Eon, Russland und Katar.


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09.09.2026 um 18:47
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Ein Ofen, der mit nachwachsenden Rohstoffen (Holz) befeuert wird.
Der liefert Wärme ohne Strom und Gas. Man ist nicht auf andere angewiesen.
Naja.

Private Holzöfen stoßen in Deutschland laut UBA-Daten zeitweise mehr gesundheitsschädlichen Feinstaub (PM2,5) aus als der gesamte Straßenverkehr (inklusive Auspuffabgase und Reifenabrieb).

Die Wirkung: Feinstaub aus Holzrauch enthält Ruß, Dioxine und krebserregende Stoffe (wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Da Holzöfen in Wohngebieten stehen, wird dieser Giftcocktail direkt vor den Fenstern der Nachbarn freigesetzt und dringt in Wohnräume ein.

Bei der Verbrennung von Holz entsteht pro erzeugter Energiemenge mehr CO₂ als bei der Verbrennung von Kohle oder Gas.

Die Behauptung der Branche, Holz sei "klimaneutral", stimmt nur auf dem Papier über einen Zeitraum von vielen Jahrzehnten. Das CO₂ wird sofort in die Luft gepustet. Es dauert aber 30 bis 100 Jahre, bis ein nachwachsender Baum diese Menge wieder aufgenommen hat. Angesichts der akuten Klimakrise fehlt uns diese Zeit. Zudem erwärmt der freigesetzte Ruß die Atmosphäre zusätzlich.


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Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) - Eine Parteigründung mit Zukunft?

09.09.2026 um 19:04
Wie unterscheidet sich eigentlich Wagenknechts Einstellungen von denen der AfD?

Sahra Wagenknecht fordert einen starken Sozialstaat. Sie will höhere Steuern für Millionäre und Großkonzerne, höhere Mindestlöhne, staatliche Preiskontrollen (z. B. bei Mieten und Energie) und eine starke gesetzliche Rente, in die alle einzahlen. Ihr Fokus liegt auf sozialer Gerechtigkeit und dem Schutz der Arbeitnehmer.

Die AfD vertritt in weiten Teilen eine wirtschaftsliberale Politik. Sie fordert Steuersenkungen für Unternehmen, den Abbau von Bürokratie und weniger staatliche Eingriffe. Beim Sozialstaat ist die AfD gespalten: Während der völkisch-nationale Flügel soziale Hilfen vor allem für Deutsche fordert, lehnt der wirtschaftsliberale Flügel zu viel staatliche Unterstützung ab.

Sahra Wagenknecht fordert eine strikte Begrenzung der Migration, begründet dies aber rein pragmatisch und ökonomisch. Sie argumentiert, dass der deutsche Staat, die Schulen und der Wohnungsmarkt überfordert sind und ungesteuerte Zuwanderung die Löhne im Niedriglohnsektor drückt. Sie betont jedoch ausdrücklich das Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte.

Die AfD lehnt Migration aus einer nationalistischen und kultur-ideologischen Motivation ab. Sie warnt vor einer "Überfremdung" der deutschen Kultur und fordert eine "Minus-Zuwanderung" (Remigration). Teile der Partei werden vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft, da sie ein ethnisch homogenes Volksbild vertreten.

Beide fordern ein Ende der Ukraine-Waffenlieferungen, den Stopp der Russland-Sanktionen, billiges russisches Gas und einen Austritt aus den militärischen Strukturen der NATO.

Wagenknechts Haltung entspringt einer traditionell linken, anti-amerikanischen Friedensbewegung, die die USA als imperialistische Großmacht sieht.

Die AfD argumentiert eher national-egoistisch ("Deutschland zuerst") und sieht in einem autoritären Russland unter Putin ein politisches und gesellschaftliches Vorbild gegen den liberalen Westen.

Sahra Wagenknecht hält den Klimawandel für real und gefährlich. Sie kritisiert jedoch den aktuellen Weg der Bundesregierung (wie das Gebäudeenergiegesetz/Heizungsgesetz) als "unsozial" und fordert, dass der Klimaschutz die Bürger finanziell nicht überlasten darf. Sie setzt auf Technologie und Innovation.

Die AfD leugnet den menschengemachten Klimawandel weitgehend oder spielt seine Folgen herunter. Sie fordert den kompletten Ausstieg aus allen Klimaschutzabkommen, die Abschaffung der CO₂-Bepreisung und die unbefristete Weiternutzung von Kohle- und Atomkraft.


Wagenknecht verbindet eine linke Wirtschaftspolitik mit einer konservativen Gesellschaftspolitik.

Die AfD verbindet eine rechte Gesellschaftspolitik mit einer marktliberalen bis nationalen Wirtschaftspolitik.


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Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) - Eine Parteigründung mit Zukunft?

gestern um 01:09
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Sahra Wagenknecht fordert einen starken Sozialstaat. Sie will höhere Steuern für Millionäre und Großkonzerne, höhere Mindestlöhne, staatliche Preiskontrollen (z. B. bei Mieten und Energie) und eine starke gesetzliche Rente, in die alle einzahlen. Ihr Fokus liegt auf sozialer Gerechtigkeit und dem Schutz der Arbeitnehmer.
Klingt wie aus einem Werbeprospekt
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Wagenknechts Haltung entspringt einer traditionell linken, anti-amerikanischen Friedensbewegung, die die USA als imperialistische Großmacht sieht.
Momentan unterstützt sie das völkisch-faschistische russische Regime, das laufend Kriegsverbrechen in der Ukraine begeht,
kann man natürlich als "linke Friedenspolitik" interpretieren.


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