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Atomausstieg wirklich endgültig?

70 Beiträge, Schlüsselwörter: Atomausstieg
wolverine
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Atomausstieg wirklich endgültig?

05.11.2003 um 14:41
Hallo,

wir ihr wißt, hat unsere Bundesregierung den Atomausstieg bis 2018 (oder 2020, egal) beschlossen. Nun möchte ich mal eure Meinung dazu hören, wird das funktionieren?


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Atomausstieg wirklich endgültig?

05.11.2003 um 16:04
nach dem heutigen stand der technik definitif nicht!

die einzige wirklich lukrative und effektive natürliche energiequelle ist in moment immer noch wasserkraft, und an allen möglich punkten haben wir schon stauseen!

um 1(!) atomkraftwerk zu ersetzen müsste die gesamte nordseeküste bis 50km ins landesinnere mit windrädern gepflastert werden und das kann ja nun wirklich nicht sinn der sache sein!

der atomausstieg ist in meinen augen noch utopie!

Nur die Besten sterben jung!
-böhse onkelz


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wolverine
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05.11.2003 um 16:21
Danke, sehe ich auch so!
Gleichzeitig möchte man an der Reduzierung von CO2-Ausstossungen festhalten, dass bedeutet gleichzeitig einen weiteren Abbau von Gas- und Kohlekraftwerken.
Beides geht nicht!!!


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05.11.2003 um 19:52
ich kann mich mit dem atom-austieg auch nicht anfreunden. für mich ist das eine der energien der zukunft. zähle auch solar-energie dazu, da muss aber noch viel an der technik gearbeitet werden, um mehr strom rauszubekommen
zurück zur atom-energie. natürlich sind die nicht mehr zu brauchenden brennstäbe ne unschöne nebenerscheinung, aber ich denke da würde sich noch was ändern, wenn es mit der atom-energie weitergehen würde. aber sonst entstehen ja keine umweltbelastungen dadurch. korrigiert mich wenns falsch ist. irgendwann werden uns kohle und öl ja ausgehen. und die windräder sind auch nicht die tollste sache der welt. da wäre noch wasserenergie,aber wie blackout schon gesagt hat, sind die möglichkeiten auch bald ausgeschöpft. das heißt da bleibt uns fast nur noch atom-raft. gut bis dahin gibs vielleicht noch was anderes. ich erinnere an fusionsreaktoren, vor allen dingen kalte fusion wär doch ne super sache...


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dejavu
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Atomausstieg wirklich endgültig?

06.11.2003 um 00:06
Die Risiken und Gefahren, die im Zusammenhang mit der Herstellung von Atomenergie stehen, sind vielfältig...
Es können technische Fehler/Mängel auftreten besonders
Menschliches Versagen – „Irren ist menschlich“ und „Nobody is perfect
Es gibt noch keine Möglichkeit der Endlagerung – wohin soll also der strahlende Müll??
Die großen Gefahren, die von den Atomkraftwerken ausgehen, werden nur noch unzureichend berücksichtigt....
Ein schwerer Unfall in einem deutschen Atomkraftwerk kann Millionen Opfer fordern, die Landkarte Mitteleuropas verändern und einen wirtschaftlichen Schaden in Billionenhöhe verursachen. Einen Vorgeschmack dieses Szenarios haben wir durch Tschernobyl
Atomkraft ist eine unbeherrschbare Energiequelle
Atommüll Das Problem einer sicheren "Entsorgung" des hochradioaktiven Atommülls ist nach wie vor ungelöst, und es wird sich wahrscheinlich auch nicht lösen lassen. ...
Das nicht vorhandene sichere Endlager und das weitere Anwachsen des Atommüll-Bergs widersprechen massiv dem Recht zukünftiger Generationen auf den Schutz der Lebensgrundlagen.


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tshingis
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06.11.2003 um 07:19
dann sollte der staat endlich hinmachen und das wendelstein projekt unterstützen und fertig machen!

und ich kann dir sagen, diese atomkraftwerke von heute sind verdammt gut gebaut.
tschernobyl war ein fehler, über den sich die ganze verdammte welt aufregt und meint zu wissen, dass das mit jedem kraftwerk passieren kann! mitnichten, sage ich euch, informiert euch mal!

Mein Leben muss nicht interessant sein, es muss mir gefallen!


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wolverine
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06.11.2003 um 11:23
@ dejavu
sorry, du hast nicht wirklich ahnung, wovon du redest!!!

egal, der Ausstieg ist ja beschlossen. Wie soll aber der Energiebedarf gedeckt werden? Das kann keiner der Herren Politiker beantworten, weil es keine Antwort gibt!
Deshalb prophezeie ich euch, dass der Atomaustieg wieder rückgängig gemacht werden wird, denkt an meine Worte, in 20 jahren werdet ihr sagen, dass hat mir vor einer Ewigkeit schon mal jemand vorhergesagt!!!


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wolverine
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06.11.2003 um 11:23
@ dejavu
sorry, du hast nicht wirklich ahnung, wovon du redest!!!

egal, der Ausstieg ist ja beschlossen. Wie soll aber der Energiebedarf gedeckt werden? Das kann keiner der Herren Politiker beantworten, weil es keine Antwort gibt!
Deshalb prophezeie ich euch, dass der Atomaustieg wieder rückgängig gemacht werden wird, denkt an meine Worte, in 20 jahren werdet ihr sagen, dass hat mir vor einer Ewigkeit schon mal jemand vorhergesagt!!!


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06.11.2003 um 11:32
@ tschingis

muss dir zustimmen. ich hab auch keine angst, dass hier sowas wie in tschernobyl passieren könnte. und vor einer katastrophe könnte das uns auch nicht nützen. da müsste nur eins in frankreich oder so in die luft fliegen... daran glaube ich allerdings auch nicht. ich find den atomausstieg nicht richtig. für mich ist das ein rückschritt...


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dejavu
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06.11.2003 um 16:49
Erst stillgelegte Atomkraftwerke sind sicher!!!
Eine deutsche Kernschmelz-Katastrophe wäre schlimmer als Tschernobyl!!!!

Atomkraftwerke sind unter Umweltgesichtspunkten schlichtweg katastrophal. Die angeblich so sicheren deutschen Atomkraftwerke hatten nach Angaben der Bundesregierung in den vergangenen zehn Jahren 2030 Störfälle (in Amtsdeutsch: "meldepflichtige Ereignisse"). Aber auch ohne Störfälle stellen Atomkraftwerke eine ständige Bedrohung für die Umwelt dar...
Im Jahr fallen allein in der Bundesrepublik 450 Tonnen hochradioaktiver Atommüll an. Die Frage, wie dieser Atommüllberg "entsorgt", d.h. über tausende von Jahren absolut sicher endgelagert werden kann, ist auch über dreißig Jahre nachdem das erste Atomkraftwerk ans Stromnetz ging ungelöst.
Hilflos verschieben die Stromkonzerne ihren Atommüll kreuz und quer durch Europa. Die Wiederaufarbeitungsanlagen ...
Dabei wird Plutonium aus verbrauchten Brennelementen abgetrennt. Das Atommüllvolumen vergrößert sich durch diese Verfahren um das bis zu Zwanzigfache. Die dabei entstehenden radioaktiven Abwässer werden seit Jahrzehnten in die Nordsee und den Atlantik gepumpt.
Verschleißerscheinungen nehmen zu..... Denn in Atomkraftwerken sind die verbauten Materialien dauerhaft extrem hohen Anforderungen ausgesetzt: Sehr hohen Temperaturen, hohem Druck, harter Neutronenstrahlung. Auf Dauer hält das auch Spezialstahl nicht ohne Schäden aus.
Wie schon ich sagte ...Wiederaufarbeitungsanlagen und in atomare Zwischenlager versucht man über die Tatsache hinwegzutäuschen, dass es weder in Deutschland noch anderswo auch nur ein einziges genehmigtes Endlager für hochradioaktiven Atommüll gibt. Trotz jahrzehntelanger intensiver Suche.


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dejavu
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06.11.2003 um 17:04
Als Ersatz für die damit verloren gehenden Energiequellen bieten sich langfristig die regenerativen Energien an. Sonnenenergie, Wasserkraft, Windenergie, Biomasse und Erdwärme sind Energiequellen, die sich laufend ergänzen.

Erdwärme

Um Erdwärme zu nutzen muß man sehr tief bohren (bis zu 5000 Meter). Es gibt aber auch Spalten in der Erdkruste z.B. in Kalifornien, da dort 2 Platten aufeinandertreffen. Wasser wird in Bohrungen gepumpt, dort wird es vom Gestein erhitzt und es entsteht Dampf. Dieser Dampf wird abgefangen und durch Turbinen geleitetet, die dann Generatoren antreiben um Strom herzustellen.

Windkraft

Schon früher wurde die Windkraft genutzt. Nicht um Elektrizität herzustellen, sondern um Mühlsteine zu bewegen, um Getreide zu mahlen.

Heutzutage werden Windturbinen auf Masten gesetzt, die bis zu 100 Meter hoch sein können. Denn in größeren Höhen gibt es mehr Wind als auf dem Boden. Solche Anlagen benötigen viel Wind. Sie können deshalb meist nur an den Küsten oder in sehr flachen Gebieten betrieben werden. Diese Turbinen sind allerdings sehr laut und produzieren nicht viel Energie im Vergleich zu anderen Kraftwerken.

Wasserkraft

Es gibt 3 Möglichkeiten Wasserkraft zu nutzen:

Durch Gezeitenkraftwerke:
Große Wassermassen wurden durch die Gezeiten bewegt. Bei Flut bewegt sich das Wasser auf die Küste zu. Bei Ebbe fließt dieses Wasser wieder ab und treibt beidemal Turbinen an.

Durch Laufwasserkraftwerke:
Flüsse werden aufgestaut. Das gestaute Wasser fließt durch Turbinen und treibt diese an. Die entstehenden Stauseen können jedoch viel Natur zerstören und der Bau der Kraftwerke ist sehr Zeit- und Kostenintensiv.

Durch Speicherkraftwerke:
Diese Technik wird in Bergregionen angewandt. Es wird Wasser in sehr großen Höhen aufgestaut, und bei Energiebedarf werden die Schleusen geöffnet um Strom zu erzeugen.

Solarenergie

Solarturmkraftwerke:

Die verwendeten Sonnenkollektoren bestehen aus 100m langen und 6m breiten parabolförmigen Rinnen, die aus hunderten Spiegelsegmenten geformt sind. Die von den Spiegeln reflektierte Sonnenstrahlung wird auf ein Glas- oder Metallrohr in der Brennlinie der Trogachse gebündelt. In dem Rohr befindet sich temperaturbeständiges Öl oder Wasserdampf, der auf 400° C aufgewärmt wird und dann Turbinen antreibt.

Photovoaltik:

Die zukunftsweisendste Technik zur Energiegewinnung ist die Herstellung von Strom durch Photovoltaikanlagen. Bei Photovoltaik werden hochreine Siliziumplatten eingesetzt, die unterschiedlich dotiert sind. Durch den Sonneneinfall werden Elektronen aus dem Kristallverband gerissen, und durch die Ladungsdifferenz entsteht eine Spannung. Jedoch beträgt der Wirkungsgrad bei dieser Methode lediglich 10-15%. Es werden aber immer bessere Solarzellen entwickelt.


Zukunftsaussichten:
Abschließend möchte ich sagen, dass es in Zukunft noch viel wichtiger sein wird auf erneuerbare Energien zurückzugreifen, weil ansonsten wir wirklich nur eine "strahlende "Zukunft unseren Kinder überlassen...


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wolverine
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06.11.2003 um 17:06
@dejavu

Also: das ist ja alles recht subjektiv. Genau genommen sind Kernkraftwerke das ökologischste, was wir zur Zeit einsetzen können, alle anderen Arten Energie umzuwandeln (und zwar in der gleiche menge) wäre viel schlimmer. die deutschen Atom anlagen SIND sehr sicher, sei doch froh, dass alles gemeldet wird, oder wäre es dir lieber, dass alles verschwiegen wird.

Übrigens: weißt du/ihr überhaut, warum in Tschernobyl ein Gau passierte? Finds raus und du lachst!

450 to Müll, hmmmm, diesen müll kann man in einem 8-Familienhaus unterbringen, eigentlich nicht sehr viel! unterirdische Salzstöcke bestehen geologisch gesehen bereits jahrmillionen, also recht lange schon, und auch sehr tief und sehr konstruktionsstabil. Da passiert NIE was, sorry, ist so!

und das mit der Halbwertszeit: Jahrmillionen, hä? nach einigen Jahrhunderten ist wissenschaftlichen erwiesenermaßen die Starahlung um ein vielfaches reduziert, also keine Panikmache!

Also rede kein Zweug, dass wissenschaftlicher Unsinn ist!


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dejavu
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06.11.2003 um 17:16
@wolverine
Ich bin mir sicher ...dies sind nicht alle gemeldete Störfälle!!!

450 to Müll ist nicht viel .....Müll ist nicht gleich Müll!!!!

450 to hochradioaktiver Atommüll aber!!!!!!!!!!!
@wolverine du schreibst auch ...
und das mit der Halbwertszeit: Jahrmillionen, hä? nach einigen Jahrhunderten ist wissenschaftlichen erwiesenermaßen die Starahlung um ein vielfaches reduziert, also keine Panikmache!

Also rede kein Zweug, dass wissenschaftlicher Unsinn ist!

Atommüll ist das gefährlichste Abfallprodukt der Industriegesellschaft des 20. Jahrhunderts, und das langlebigste Erbe unserer Zivilisation.!!!!!!!!

Daher....ATOMMÜLL - ER STRAHLT UND STRAHLT UND STRAHLT ...
um ein paar Hundert Jahre brauchen wir uns deswegen nicht streiten :)


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06.11.2003 um 17:18
@ Déjàvu

solarenergie kann man im moment sowieso vergessen, wie auch Photovoaltik. hat einen viel zu geringen wirkungsgrad. wasserkraftwerke wurden schon an fast allen möglichen stellen errichtet. und willst du wirklich, dass ganz deutschland voll mit windrädern ist??? ich jedenfalls nicht...


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dejavu
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06.11.2003 um 17:19
. Einige radioaktive Gifte haben extrem lange Halbwertszeiten, z.B. Jod-129: 17.000.000 Jahre! Ein besonderes Problem ist das Plutonium. Beim Betrieb eines 1.000-Megawatt-Reaktors entstehen pro Jahr 200–250 Kilogramm Plutonium.

Plutonium ist der giftigste Stoff, den es gibt. Seine kurzreichende Alpha-Strahlung reißt tiefe Schneisen in jedes lebende Gewebe und zerstört es. Bereits wenige Millionstel Gramm können sofort tödlich wirken. Die Strahlung ist bei einer Halbwertszeit von 24.000 Jahren faktisch dauerhaft vorhanden


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dejavu
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06.11.2003 um 17:21
Ich weiß du möchtes lieber strahlen..... :)


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dejavu
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06.11.2003 um 17:23
Als Faustregel gilt, dass Atommüll zehnmal so lang wie die Halbwertszeit seiner Nuklide von der Umwelt abgeschirmt werden muss. Ein atomares Endlager muss Sicherheit über viele Halbwertszeiten geben, über Zeiträume, die unser Vorstellungsvermögen sprengen.....
Um ein wirklich sicheres Endlager zu ermöglichen, bräuchte es einen Ort, der über Millionen von Jahren geologisch stabil ist.

Dazu bräuchte es über einen eben so langen Zeitraum eine politisch und sozial stabile Lage in dieser Region, damit das Lager sicher betrieben werden kann bzw. die Menschen überhaupt noch wissen, was sich an diesem Ort befindet. Allein aufgrund dieser gewaltigen Zeitdimension gibt es in keinem Land der Welt eine realistische und wirklich sichere Lösung des Atommüllproblems.

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06.11.2003 um 17:26
doch, ab damit in die sonne, damit sie noch weiter scheint... ;)


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dejavu
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06.11.2003 um 17:36
Bericht aus einer Fachzeitschrift...

Aktuelle Zahlen: Wohin mit dem Atommüll?

Die Frage der Endlagerung von hochradioaktiven Stoffen wird immer drängender. Selbst wenn die erste amerikanische Endlagerstätte Yucca Mountain im US-Bundesstaat Nevada in einigen Jahren ihren Betrieb aufnehmen kann, werden ihre Kapazitäten schon bald erschöpft sein.

Hamburg (ots, vv) - Dies berichtet das Magazin "National Geographic Deutschland" in seiner jüngsten Ausgabe (Juli 2002). In Deutschland wird es voraussichtlich um das Jahr 2030 ein atomares Endlager für hochradioaktive Stoffe geben. Bis dahin werden hier allein etwa 16.000 Tonnen abgebrannter Brennelemente angefallen sein.

In den USA ist mit der Sanierung von 114 Atomanlagen begonnen worden. Die betroffenen Flächen umfassen insgesamt 8.500 Quadratkilometer, also etwa die Hälfte der Fläche Schleswig-Holsteins. Insgesamt lagern dort 47.000 Tonnen hoch radioaktiver abgebrannter Brennelemente aus der friedlichen Kernenergienutzung und der atomaren Waffenproduktion.

Ebenso lagern dort 344 Millionen Liter hochradioaktive Abfälle aus der Plutoniumproduktion sowie Millionen Kubikmeter verstrahlte Werkzeuge, Metallreste, Schutzbekleidungen, Öle, Lösungsmittel und andere Abfälle. Außerdem fallen 245 Millionen Tonnen Abraum aus der Förderung des Uranerzes an. Ein Güterzug mit diesen Abraummengen und den 344 Millionen Litern flüssigen Atommülls würde gut einmal um den Äquator reichen.

In Deutschland fallen jährlich etwa 450 Tonnen hochradioaktiven Mülls aus Atomkraftwerken an (in den USA 2000 Tonnen), außerdem rund 4700 Kubikmeter mittel- und geringstrahlende Abfälle aus Forschungseinrichtungen, der Medizin und der Energieversorgung.

Von 2005 an dürfen abgebrannte Brennelemente nicht mehr zur Wiederaufbereitung in die Anlagen Sellafield (England) und La Hague (Frankreich) gebracht werden. Sie werden bis auf weiteres dezentral bei den Kraftwerken gelagert.

Zur Zeit sucht eine Kommission von Fachleuten, der Arbeitskreis Endlagerstandorte (AkEnd), nach neuen Kriterien, die auf atomare Endlager für hochradioaktive Abfälle angewendet werden sollen. Aber man bezweifeln, dass sich Atommüll über Hunderttausende von Jahren überhaupt sicher lagern lässt!!!


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06.11.2003 um 20:32
@blackout

Stimmt, nach dem heutigen Stand sicher nicht !
Geht garnicht, sonst müssen wir Strom im Ausland kaufen.
Machen wir das nicht jetzt schon ?


@tommy

Mit der Sonne ist eine gute Idee, besonders wenn so eine Rakete in 30 km Höhe explodiert, fröhliches Strahlen allerseits. ;)

@wolverine

Du hast recht verglichen mit anderen Ländern sind unsere Kraftwerke um längen sicherer, aber leider nicht sicher genug.

http://www.oneworldweb.de/castor/diskus/pc2000/pc2000links. html

@dejavu

Super Infos !

Das Problem ist die Endlagerung des Mülls. Auch wenn man die AKW stilllegt, das Müllproblem bleibt bestehen, und das ganze auch noch ein bißchen länger.
Und Deutschland ist nicht das einzige Land in Europa wo dieses Problem besteht.



Niemals aufgeben !


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06.11.2003 um 20:38
jo haben wir auch. aber villeicht kann mal das zeug später für irgend was brauchen das weis man ja no ned.

5 bis 6 Flaschen in einem Weinkeller sind relativ wenig
5 bis 6 Flaschen im Bundesrat jedoch relativ viel


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