@pediers:
Massenarbeitslosigkeit ist kein westeuropäisches Problem, sondern eindeutsch- französisches. Grund hierfür sind die vielen verschlafenen Reformen, welche inanderen Ländern durchgeführt wurden.
Die Entwicklung zeigt, dass in diesen 6Jahren weltweit ca. 200 Mio Arbeitsplätze entstanden sind. Man muss nämlich dasBevölkerungswachstum gegenrechnen.
Dass sich Privatinsolvenzen in D. im Momentderart massiv erhöhen, hat den einfachen Grund, dass dieses Mittel erst seit sehr kurzerZeit existiert. Hier löst sich ein Rückstau auf.
In England besteht derzeit einImmobilienboom. Da man Immobilien meist auf Kredit kauft, sind diese Zahlen durchausnormal und werden nach Ende des Booms wieder auf normale Werte zurückgehen.
China strukturiert im Moment seine komplette Wirtschaft um. Die ehemalssozialistische Arbeitsplatzgarantie ist weggefallen. Vergleicht man dies mit der DDR nachder Wende, sind 15% ein erfreulicher Schnitt.
Sklaverei war in Europa nie weitverbreitet, nur Leibeigenschaft. Da gibts einige Unterschiede in der Praxis, wie z.B.Sorgepflicht des Herren. Dies wurde allerdings nicht durch die industrielle Revolutionaufgehoben, sondern bereits vorher.
Maschinen und Computer haben jedoch keineInnovationskraft, keine Erfahrungen und kein Improvisationstalent. Nur in derMassenfertigung bieten sie entscheidente Vorteile. Ansonsten sind sie weiterhin Werkzeugeder Menschen.
Diese Behauptung steht seit der ersten industriellen Revolution imRaum und wurde bis heute immer wieder widerlegt.
Unternehmer waren noch nie ander Schaffung von Arbeitsplätzen interessiert, sondern an Steigerung der Produktivität.
Was versteht man unter Fabriken? Diese riesigen Klötze, welche zigtausendArbeiter beherbergen, welche jeden Tag dasselbe machen? Ja, die werden immer weniger,sehr zum Wohle der Menschheit. Fliessbandarbeit hat nicht umsonst mit die strengstenAuflagen.
Wenn ich nach Irland oder Skandinavien schaue, sehe ich, dass dieArbeitsplätze steigen.
Diese Firmen kosten anderen Firmen die Existenz undsollten daher, ausser in wenigen, begründeten Fällen, entsubventioniert werden. Ausnahmeist dabei die Einführung besonders nachhaltiger Methoden, welche sich ohne grosseAnschubfinanzierung nicht oder nur unbefriedigend entwickeln können.
Wir testenim Moment schöne neue techniken. Aber die Menschen werden recht schnell wieder zumpersönlichen Service zurückkehren. Denn spätestens, wenns Probleme gibt, sindSprachcomputer unfähig.
Jobs in D. verschwinden, weil die deutschen Grossfirmenzu aufgebläht waren, ausserdem sollte man nicht vergessen, dass die neuen Bundesländerimmernoch das Hauptproblem ist.
Böser Irrtum. Vollbeschäftigung werden wir zwarauf absehbare Zeit nichtmehr erreichen, aber es fehlen gerade die Topstellen, welchespezialisierte Arbeitsplätze erzeugen. Jeder Ingenieur generiert mindestens 10-20Arbeitsplätze, und wenn 100.000 Ingenieure fehlen, sind das bereits recht interessanteZahlen. Siemens hat vor Kurzem seine 500. Gasturbine ausgeliefert. Obwohl dort knapp 2000Menschen mehrere Monate beschäftigt waren, waren die Lohnkosten unter 10%. Entwickeltwurde diese Turbine von einer Handvoll Wissenschaftler. Die Arbeiter wiederum sindSpezialisten mit hoher Fachkenntniss. Deutschlands Zukunft ist denn auch nichtDurchschnittsqualität, da sind andere besser. Deutschlands Weg sind innovativeSpitzenprodukte, welche in der Form keine wirkliche Konkurenz haben.
Diedeutsche Gesundheitsreform ist keine Reform, sondern Schwachsinn hoch 10. Logisch, dassda nie was draus wird. Siehe entsprechender Thread.
Besteuerung von Rohstoffenhat einen entscheidenten Nachteil: Es trifft zuerst die Armen. Heizöl, Gas und Benzinsind Rohstoffe. Wenn würde also eine Besteuerung zuerst treffen?
WelcheGlobalisierung hat denn versagt? Ich sehe nur eine riesige Anhäufung von Protektionismus.Von einer echten Globalisierung sind wir ungefähr soweit weg wie Chruschtschow vonKennedy.
Also die Unternehmen drücken weltweit die Löhne? Muss mir entgangensein. Ausser in Deutschland und einigen anderen Spitzenländern, in dem lediglich dieReallöhne sinken, steigen die Löhne weltweit. Wir geben halt was von unserem Reichtum ab.
Dass die Regierung nichts brauchbares fürs Volk macht, zumindest da sind wir unseinig. Wenn ich auch eher Inkompetenz und fehlendes Rückrat als Ursache sehe.
MfG jever
Verwirrt mich nicht mit Tatsachen!