@jeverhttp://www.inwo.de/index.php?module=photoshare&func=viewimage&iid=15&viewkeyAch Kapital vernichtet keine Arbeitsplätze ist ja interessant.Wenn rationalisiert
wird um höhere Renditen zu erzielen,wird menschliche Arbeitskraft durch
Technikverdrängt,und das nicht immer weil wir "Alle" davon von den
sogenannten Fortschrittprofitieren sondern in erster Linie um die
Kapitalvolumina der besitzenden Klasse zuvermehren.Darüber hinaus
wird auch bewußt Massenarbeitslosigkeit produziert, diedurch restriktive Geld- und Finanzpolitik absichtlich erzeugt wird , um dielohnabhängigen Arbeiter zu unterdrücken und die Löhne, die Rechte der Arbeiter und denSozialstaat abzubauen. Im Übrigen produziert die Deutsche Bank nichts,Kapitalakkumulation
schafft alleine keine Werte.Arbeitsplätze werden nicht abgebaut, weil eine Firma inSchwierigkeiten steckt, sondern weil die Gewinne nicht ausreichend hoch sind:
http://www.taz.de/pt/2004/07/29/a0173.1/texthttp://www.systemfehler.de/debatte/arbeit.htm (Archiv-Version vom 30.05.2006)"Der neoklassischeArbeitsmarkt baut also auf falschen Annahmen auf und ist aus diesem Grund nicht geeignet,die Situation am wirklichen Arbeitsmarkt zu beschreiben. Lösungsvorschläge, die aufdiesem Modell aufbauen, wie sie in großen Teilen der deutschen Wirtschaftswissenschaftlerund Politiker diskutiert und angewandt werden, sind größtenteils als unwirksamabzulehnen. Eine Analyse der wirklichen Ursachen der Arbeitslosigkeit (bspw. deranhaltenden Nachfrageschwäche) muss der ideologiefreien Diskussion von Möglichkeiten zuihrer Überwindung vorausgehen. Es wäre schlecht für Deutschland, wenn sich die falscheArbeitsmarktpolitik erst dann verändert, wenn auch der "Medianwähler" arbeitslos ist."
"Das, was als Wissenschaft erscheint, ist von Grund auf ein Glaubenssystem. DieNeoklassik ist ein Glaubenssystem im Gewand von Wissenschaft und sie hat sichmittlerweile den Rahmen einer neuen Weltreligion erarbeitet."Bernd Senf
http://www.systemfehler.de/ausbeutung.htm (Archiv-Version vom 03.12.2005)http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/hafner-pavlovic/zinsproblematik.pdfhttp://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/creutz/geldsyndrom/"So kommt esdurchschnittlich zu einem Zinsanteil in den Preisen von über 30 Prozent. Mit anderenWorten: Jeder, der nicht selbst ein riesiges zinsbringendes Vermögen besitzt, schuftetein Drittel seiner Arbeitzeit dafür, daß die Wohlhabenden ihre Vermögen verzinstbekommen, ohne daß diese dafür auch nur einen Finger krumm machen. Er beschäftigt sichvier Monate im Jahr damit, die Reichen noch reicher zu machen. Wir haben also mit demZins als Umlaufsicherung in unserem gegenwärtigen Geldsystem eine versteckte Umverteilungvon Geld, welche nicht auf Leistung beruht, sondern darauf, daß jemand die freieMarktwirtschaft, d.h. den Austausch von Waren und Dienstleistungen, durch Zurückhaltendes Austauschmittels behindern kann und für diese Behinderung auch noch belohnt wird. Undso wird ironischerweise ständig Geld verschoben, von denjenigen, die weniger Geld habenals sie brauchen, zu denen, die mehr Geld haben als sie benötigen."
Die 10Globalisierungslügen:
http://www.attac.de/sozsich/harry/10globluegen.html (Archiv-Version vom 28.09.2003)"„Man hat gesehn, wie Geld in Kapital verwandelt, durch Kapital Mehrwert und ausMehrwert mehr Kapital gemacht wird. Indes setzt die Akkumulation des Kapitals denMehrwert, der Mehrwert die kapitalistische Produktion, dieser aber das Vorhandenseingrößerer Massen von Kapital und Arbeitskraft in den Händen der Warenproduzenten voraus.Diese ganze Bewegung scheint sich also in einem fehlerhaften Kreislauf herumzudrehn, ausdem wir nur herauskommen, indem wir eine der kapitalistischen Akkumulation vorausgehende"ursprüngliche" Akkumulation [...] unterstellen, eine Akkumulation, welche nicht dasResultat der kapitalistischen Produktionsweise ist, sondern ihr Ausgangspunkt.Anderswährend der historischen [Entstehung] der kapitalistischen Produktion. Die aufkommendeBourgeoisie braucht und verwendet die Staatsgewalt, um den Arbeitslohn zu "regulieren",d.h. innerhalb der Plusmacherei zusagender Schranken zu zwängen, um den Arbeitstag zuverlängern und den Arbeiter selbst in normalem Abhängigkeitsgrad zu erhalten. Es ist diesein wesentliches Moment der sog. ursprünglichen Akkumulation."Karl Marx
http://www.mlwerke.de/me/me19/me19_210.htm" Die Ausdehnung der Märkte kannnicht Schritt halten mit der Ausdehnung der Produktion. Die Kollision wird unvermeidlich,und da sie keine Lösung erzeugen kann, solange sie nicht die kapitalistischeProduktionsweise selbst sprengt, wird sie periodisch. Die kapitalistische Produktionerzeugt einen neuen "fehlerhaften Kreislauf .In der Tat, seit 1825, wo die ersteallgemeine Krisis ausbrach, geht die ganze industrielle und kommerzielle Welt, dieProduktion und der Austausch sämtlicher zivilisierten Völker und ihrer mehr oder wenigerbarbarischen Anhängsel, so ziemlich alle zehn Jahre einmal aus den Fugen.Der Verkehrstockt, die Märkte sind überfüllt, die Produkte liegen da, ebenso massenhaft wieunabsetzbar, das bare Geld wird unsichtbar, der Kredit verschwindet. Bankerott folgt aufBankerott, Zwangsverkauf auf Zwangsverkauf. Jahrelang dauert die Stockung,Produktivkräfte wie Produkte werden massenhaft vergeudet und zerstört, bis dieaufgehäuften Warenmassen unter größrer oder geringrer Entwertung endlich abfließen, bisProduktion und Austausch allmählich wieder in Gang kommen. Nach und nach beschleunigtsich die Gangart, fällt in Trab, der industrielle Trab geht über in Galopp, und diesersteigert sich wieder bis zur zügellosen Karriere einer vollständigen industriellen,kommerziellen, kreditlichen und spekulativen Steeple-chase, um endlich nach denhalsbrechendsten Sprüngen wieder anzulangen im Graben des Krachs. Und so immer vonneuem. Das haben wir nun seit 1825 volle fünfmal erlebt und erleben es in diesemAugenblick (1877) zum sechsten Mal. Und der Charakter dieser Krisen ist so scharfausgeprägt, daß Fourier sie alle traf, als er die erste bezeichnete als: crisepléthorique, Krisis aus Überfluß."
Friedrich Engels
http://www.wiwiss.fu-berlin.de/w3/w3kisker/texte/StruktUeAkk.pdf (Archiv-Version vom 08.11.2005)"ImUnterschied zu früheren Aufschwungphasen ist festzustellen:
-daß dieArbeitslosigkeit im Zuge der Aufschwünge nicht mehr
wesentlich abgebaut wird,
-daß die Armut auch in den relativ reichen Ländern in
Aufschwungsphasen zunimmt,
- daß selbst in den Aufschwungphasen eine massenhafte Kapitalvernichtungstattfindet, insbesondere durch Fusionen mit
Stillegungen,
- daß eine indieser Rigorosität noch nie zu beobachtende
Verdrängungskonkurrenz eingesetzt hat und
- daß trotz dieser Kapitalvernichtung Überkapazitäten über den
Zyklus hinwegbestehen bleiben."
Die neoliberale staatliche Umverteilung zugunsten desKapitals forciert die soziale Polarisierung und kann die volkswirtschaftlichen Problemenicht lösen – sie werden logisch und empirisch nachweisbar sogar permanent vergrößert.Während der Mittelstand im Gefolge der Krise des Binnenmarktes unter Druck gerät, steigtdie Monopolprofitrate der großen Dax-30-Unternehmen. Die Binnenmarktkrise ist weitgehendirrelevant für die TNKs ganz im Gegensatz zum Mittelstand - und kann über dieStaatsverschuldung sogar in weitere Vermögensbildung umgewandelt werden. Die Zerstörunggesellschaftlicher Solidarität und die Zerrüttung der Staatsfinanzen wird somit zurbequemen, profitablen Anlageform des Monopolkapitals.
http://www.arbeit-wirtschaft.at/aw_02_2003/art5.htm"Die Nettolohnquote, diedas Ausmaß des privaten Konsums wesentlich bestimmt, der seinerseits wieder derHauptfaktor der kaufkräftigen Nachfrage darstellt, war seit 1960 nicht mehr so niedrigwie heute. Damals lag sie bei 55,8 Prozent, heute beträgt sie noch 42,5 Prozent“ (S. 3).
Wie das Österreichische Wirtschaftsforschungs-Institut WIFO nachweist, ist dieserTrend in allen EU-Staaten nachzuweisen. Für unseren Nachbarn Österreich beispielsweisekonstatiert das WIFO:
Die bereinigte Lohnquote ist in den letzten zwei Jahrzehnten umrund 8 Prozentpunkte gesunken."
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/modelle/hartz/roth-ruko.html"Das Problem ist, daß die Nettoumsatzrenditen von Produzierendem Gewerbe, Handelund Verkehr in Westdeutschland im Jahr 2000 mit etwa 2 % genau so hoch waren wie 1991.Und niedriger als in den 80er, 70er oder 60er Jahren. Wohlgemerkt netto d.h. nachSteuern. Und nur weil die Steigerung der Gewinnsteuern deutlich hinter denGewinnsteigerungen zurückblieb, konnte die Nettoumsatzrendite gehalten werden, sonst wäresie gefallen. Ganz zu schweigen davon, daß sich das deutsche Kapital natürlich an denweltweit möglichen Profitraten orientiert. Und die sind häufig höher als in Deutschland".
"Die Kapitalintensität - Bruttoanlagevermögen in Preisen von 1995 jeErwerbstätigen - ist in Deutschland seit Beginn der 90-er Jahre im gesamtwirtschaftlichenDurchschnitt um 25 % gestiegen. Die Kapitalintensität zeigt an, wieviel Kapital einUnternehmen je Arbeitsplatz im Durchschnitt aufwenden muss, um produzieren bzw. um seineDienstleistungen erbringen zu können. Im Jahr 1991 waren es im Durchschnitt allerUnternehmen in Deutschland 208.000 € je Erwerbstätigen, im Jahr 1995 241.000 € und imJahr 2000 schon 261.000 € (...)"
Oft sind es also gerade die sakrosanktenAnschauungen und Bilder,sozusagen selbstverständliche und damit erstarrte a-prioriAussagen,um die herum sich katastrophen aufbauen.Diese Dogmen beginnen dann ein eigenesLeben zu führen,getrennt von dem Rest des Systems.Um sie zu schützen,muß man sie zum Tabuerheben,denn kämen sie mit den übrigen Teilen des realen Systems zusammen und dasgeschähe ja bei jedem, tieferen Nachdenken über sie,dann würde sich ihre Unhaltbarkeitzeigen.Auf diese Weise lassen sich ohne weiteres im Grunde gar nicht haltbareGedankengebäude lange am leben halten.Deine neoliberalen Plattitüden gehen also insLeere.