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Gorleben Akten veröffentlicht

49 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Atommüll, Gorleben ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gorleben Akten veröffentlicht

25.04.2010 um 09:31
Yeah, habt ihrs schon mitbekommen? Die Gorleben-Akten wurden veröfentlicht. Und was bringt das nun? Wird das Konsequenzen für bestimmte Köpfe haben? Wir, die Bürger, wurden ja jahrelang belogen und beschissen. Nach der gleichen Methode wie schon die Asse durchgeboxt wurde und die wir nun für Milliarden ausräumen lassen dürfen (sollte Millionen Jahre halten, nicht mal 40 haben sie geschafft).

Gorleben das Milliardengrab, hat das Konsequenzen?


http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gorleben-Akten-frei-zugaenglich-985714.html

http://www.gorleben-akten.de/

Gorleben-Akten frei zugänglich


Zentrale Regierungsakten, die der Untersuchungsausschuss des Bundestages zum Atommüll-Endlager Gorleben noch als Beweismittel beantragen will, sind im Internet frei verfügbar. Das berichtet der Spiegel in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Es handele sich dabei im Kern um einen Bericht, den der ehemalige Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) dem Bundeskabinett vorgelegt 2009 hatte. Er kam darin zum Ergebnis, die Kohl-Regierung habe 1983 politischen Einfluss auf die Entscheidung genommen, sich bei der Suche nach einem nuklearen Endlager auf Gorleben zu konzentrieren. Allerdings wurde der Bericht des Ministers vom Kabinett nicht gebilligt. Gabriel machte ihn darauf als "Entwurf" öffentlich – dieser steht noch immer auf der Homepage des mittlerweile CDU-geführten Bundesumweltministeriums. Außerdem können dort weitere 22 Anlagen heruntergeladen werden, darunter als vertraulich eingestufte Regierungsdokumente und Sitzungsprotokolle.

Wie berichtet, hat auch Greenpeace auf einer eigens für den Streit um das Atommülllager Gorleben eingerichteten Seite Dokumente hinterlegt. Die Umweltschützer hatten im August 2009 bei insgesamt 12 Ministerien und Behörden Anträge auf Akteneinsicht über den Zeitraum von 1976 bis 1986 gestellt. Die Dokumente aus 110 Aktenbänden sollen nun nach und nach der Öffentlich zugänglich gemacht werden. (uk)
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25.04.2010 um 19:36
Gorleben interessiert natürlich keine Sau.Erst wenns Putz gibt,Bahnstrecken blockiert oder zersägt sind,dann geht das Geschrei über linke Steinewerfer los und wo verdammtnochmal die Arbeitslager und Galgengerüste bleiben


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26.04.2010 um 00:37
@UffTaTa geleakted ist was anderes...


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26.04.2010 um 08:42
Na und, die Asse ist ja auch leak.

Dieses alberne Wortspiel konnte ich Euch doch nicht vorenthalten!


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26.04.2010 um 10:25
Zitat von WarheadWarhead schrieb:Gorleben interessiert natürlich keine Sau
Jeep, so ist das.

Und natürlich interesiert das die VTler am wenigsten. Den real existierende Verschwörungen sind ja etwas über das der VTler steht. Nur absolute Banane-Themen sind es wert diskutiert zu werden, nur ja nie die Realität streifen, man könnte ja wirklich mal realen und nicht nur eingebildeten Gegenwind spüren.


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Gorleben Akten veröffentlicht

26.04.2010 um 10:28
Geologen rieten ab, die Politik entschied anders: Warum wurde ausgerechnet Gorleben als Nuklear-Müllhalde ausgewählt? Von Greenpeace veröffentlichte Dokumente zeigen, wie Fachleute immer wieder übergangen wurden - von Vertretern fast aller Parteien. SPIEGEL ONLINE hat das Material analysiert.

In wenigen Tagen, am 22. April, trifft sich der Gorleben-Untersuchungsausschuss des Bundestages zu seiner ersten Sitzung. Die Parlamentarier werden noch mehr Akten wälzen müssen als ohnehin schon geplant: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat gerade ein Online-Archiv mit bisher nicht zugänglichen Dokumenten zur Endlagersuche aus den siebziger Jahren freigeschaltet. Das digitalisierte Aktenkonvolut, das SPIEGEL ONLINE zum Teil vorab sichten konnte, soll belegen, dass Gorleben allein auf politischen Druck hin ausgewählt wurde - und weniger mit wissenschaftlichem Sachverstand.

In der Tat lassen die Dokumente arge Zweifel an den Motiven für die Auswahl von Gorleben aufkommen. Gleichzeitig belegen sie, dass es die klassischen Rollen von Gut und Böse bei der Kür des Atomklos nicht gab. Die Papiere beweisen zunächst den politischen Druck der Bonner Regierung auf Niedersachsen - in einer Zeit, als Verträge mit Frankreich zur Wiederaufarbeitung deutschen Atommülls ausliefen. "Die Entsorgung der deutschen Kernkraftwerke kann nach 1980/81 nur noch durch deutsche Einrichtungen erfolgen", warnte etwa der damalige Bundesminister für Forschung der sozialliberalen Bonner Koalition, Hans Matthöfer (SPD), im Sommer 1976 in einem Brief an Niedersachsens Wirtschaftsminister Walther Leisler Kiep (CDU).

Im Januar 1977 erklärte die "Projektgesellschaft Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen" in einem Schreiben an den Niedersächsischen Innenminister, "die Entsorgungssituation der deutschen Kraftwerke in den Jahren 1981/82" werde "kritisch werden". Mit der sogenannten vierten Atomgesetznovelle hatte die Politik die Lösung der nuklearen Endlagerung zu ihrer Aufgabe gemacht: Nicht die Müllproduzenten mussten ein Endlager finden, sondern der Staat. Gleichzeitig benötigte die Atomindustrie für die Genehmigung ihrer Kernkraftwerke einen Nachweis von Endlagerkapazitäten. Sonst wären die Kraftwerksprojekte Biblis B, Unterweser und Brunsbüttel gefährdet gewesen.

Der hohe politische Druck lässt sich bei der Lektüre der Papiere spüren. Die Unterlagen sicherte sich Greenpeace über das Umweltinformationsgesetz. Sie stammen von der Staatskanzlei und dem Umweltministerium in Niedersachsen sowie von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), die ebenfalls in Hannover sitzt. In weiteren neun Ministerien laufen derzeit Anfragen zur Akteneinsicht. Die Umweltschützer gehen davon aus, dass sie bis zum Jahresende auf diese Weise 500 Dokumente fürs Online-Archiv zusammenbekommen, derzeit sind es bereits 40 Papiere.

Die Lektüre hilft zumindest ein Stück weit zu verstehen, wie es dazu kam, dass gerade Gorleben gewählt wurde. Denn lange Zeit spielte der Salzstock in der Diskussion überhaupt keine Rolle. Warum sollte am Ende trotzdem bei dem kleinen Dörfchen im Wendland, direkt an der "Zonengrenze", ein nukleares Entsorgungszentrum entstehen - mit der größten Wiederaufarbeitungsanlage der Welt, einem nuklearen Zwischen- und Transportbehälterlager, und eben auch einem Endlager für Strahlenabfälle aller Art?


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Gorleben Akten veröffentlicht

26.04.2010 um 10:29
sorry, hier der Link, sollte man mal durchlesen um die endlose Geschichte des lecken, Möchtegern-"End"lagers zu verstehen:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,688299,00.html


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26.04.2010 um 12:23
@UffTaTa
vielen Dank für den Link :)

Die Frage nach der Endlagerung für den deutschen Atommüll wird uns wohl noch einige Zeit beschäftigen, besonders wegen der Diskussion wg. der Laufzeitverlängerung für die AKW`s.

Die Atomwirtschaft hat es geschafft, dass der deutsche Staat, letztlich der Steuerzahler, für die Lagerung des Atommülls zuständig ist, während sich die Wirtschaft den Profit in die Tasche steckt.

Ein weiteres Beispiel dafür welchen Einfluss die Wirtschaft auf die Politik hat.
Und da wundern sich die Politiker über die Politikverdrossenheit?

Der Strom aus dem Atom wurde damals als die Technologie der Zukunft gesehen, die Folgen wie zum Beispiel der Atommüll waren nicht so wichtig.

Als das Thema dann aufkam, wollte die niemand den Müll haben, aus nachvollziehbaren Gründen.
Der Kabinettsbeschluss zu Gorleben ist - zumindest in den bisher vorliegenden Akten - extrem spärlich dokumentiert. "Nach eingehender Erörterung beschließt das Kabinett, Gorleben als vorläufigen Standort eines möglichen Entsorgungszentrums für ausgebrannte Kernbrennstoffe zu benennen", heißt es in einem Auszug der Abschrift der Kabinettssitzung.
Manche vermuten, dass Albrecht bei der Wahl für Gorleben hoch pokerte - und darauf hoffte, dass die Bundesregierung den Standort ablehnen würde. Denn in Bonn hatte man wegen der Nähe des Areals zur innerdeutschen Grenze Bauchschmerzen. Geldforderungen aus Ost-Berlin schienen eine ebenso große Gefahr wie ein NVA-Kommandoeinsatz zur Einnahme der Nuklearanlage. So schrieb etwa Bundeskanzler Helmut Schmidt noch drei Tage vor der niedersächsischen Kabinettsentscheidung an den Landesvater: "Ich habe ferner nachdrücklich auf die Bedenken der Bundesregierung gegen den Standort Gorleben hingewiesen."
Doch Albrechts Linie war simpel: Entweder in Gorleben - oder überhaupt nicht in Niedersachsen. Im Juli 1977 akzeptierte die Bundesregierung schließlich den Standort. Möglicherweise hatte sich Albrecht also verzockt. Belegen lässt das nicht.
Gorleben ist von Albrecht, dem damaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen als Notnagel vorgeschlagen worden, mit der Hoffnung das Gorleben abgelehnt wird.

Albrecht, der damalige Ministerpräsident von Niedersachsen, hat sich ohne wissenschaftliche Beratung aus rein politischen Gründen auf Gorleben festgelegt. Er hat gehofft, das Gorleben zum Endlager wird.
Als die Entscheidung gefallen war, konnte Albrecht nicht mehr zurück, es gab keine Alternative und er hatte sich zu weit aus dem Fenster gelehnt.
Die Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB) prüfte schließlich den Salzstock in Gorleben. Eines der Gutachten, es stammt vom Kieler Geologen Klaus Duphorn, fiel verheerend aus: Der Salzstock würde den Strahlenmüll womöglich nicht dauerhaft abschirmen, argumentierte er. Auf Druck der damaligen schwarz-gelben Bundesregierung - mittlerweile führte Helmut Kohl in Bonn das Ruder - tilgte die zuständige PTB-Abteilung aber im Frühjahr 1983 den Vorschlag aus dem Gutachten, neben Gorleben auch noch andere Standorte erkunden zu lassen.
Im Juli 1983 stimmte das Bundeskabinett dann für die Erkundung von Gorleben unter Tage. Und wenige Monate später, im Dezember, gab das Bergamt in Celle seine Zustimmung. Die Arbeiten unter der Erde liefen an
Ob das Bergamt in Celle seine Zustimmung auf Druck der Bundesregierung gegeben hat, würde mich sehr interessieren.


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26.04.2010 um 12:30
Sicher ist das die Bedenken bzw. eindeutig negativen Bescheide der Fachleute von der Politik ignoriert und vertuscht worden waren.
Gorleben fand sich nicht im abschließenden Kewa-Bericht. Die Experten waren nämlich bei ihren Analysen auf das wasserlösliche Mineral Carnallit gestoßen. Die Gefahr, dass Teile des Gesteins ausgewaschen werden könnten, war eine denkbar schlechte Voraussetzung für die Standsicherheit des geplanten Bergwerkes. Außerdem liege das Gebiet in einer "Ferienzone".
Im Juni 1976 beauftragte das niedersächsische Sozialministerium den TÜV Hannover, eine Stellungnahme zu schreiben. Die Experten machten sich in Niedersachsen und Schleswig-Holstein auf die delikate Suche. Sieger des Wettbewerbs wurde schließlich das schleswig-holsteinische Örtchen Nieby bei Flensburg, wo der Salzstock allerdings nicht direkt unter dem Standort des Entsorgungszentrums gelegen hätte. Auch in dem TÜV-Bericht taucht Gorleben zunächst nicht auf.

Erst in einer handschriftlichen Ergänzung findet sich der Name des Ortes wieder: Auf Seite 50 des Gutachtens ist die entscheidende Wertungstabelle um zwei zusätzliche Spalten erweitert: Gorleben und Mariaglück. Per Post ging die veränderte Tabelle vom niedersächsischen Sozial- an den Wirtschaftsminister.
Die Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB) prüfte schließlich den Salzstock in Gorleben. Eines der Gutachten, es stammt vom Kieler Geologen Klaus Duphorn, fiel verheerend aus: Der Salzstock würde den Strahlenmüll womöglich nicht dauerhaft abschirmen, argumentierte er. Auf Druck der damaligen schwarz-gelben Bundesregierung - mittlerweile führte Helmut Kohl in Bonn das Ruder - tilgte die zuständige PTB-Abteilung aber im Frühjahr 1983 den Vorschlag aus dem Gutachten, neben Gorleben auch noch andere Standorte erkunden zu lassen. Ein Telex mit einer unmissverständlichen Anweisung sorgte für den Sinneswandel.



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26.04.2010 um 12:36
Und wer die traurige Geschichte von Frau Merkels Endlager Asse kennt, der wird hier sehr hellhörig:
Zusätzliche Brisanz für die grundsätzliche Frage, ob Gorleben als Standort überhaupt geeignet ist, birgt ein Dokument, das sich ebenfalls im Besitz der Umweltschützer befindet. Darin geht es um ein möglicherweise gefährliches Reservoir von Salzlauge. Das befindet sich nach Erkenntnissen der BGR auf der 840-Meter-Sole im sogenannten Erkundungsbereich eins des Gorlebener Bergwerkes. Salzlauge im Bergwerk? Das klingt nach den Erfahrungen im desolaten Atomlager Asse, wo große Mengen Lauge in das Bergwerk laufen, einigermaßen problematisch. Bisher war der Öffentlichkeit davon aber nichts bekannt, weil die Erkenntnisse unter Verschluss gehalten wurden.

Warum, das lässt sich erahnen: Der Vermerk aus dem Jahr 1996 prognostiziert nämlich auch die Größe der Flüssigkeitsblase, mitten im geplanten Atommülllager. Es geht um bis zu einer Million Kubikmeter Salzlauge.
1 Million Kubikmeter, das ist ein Würfel von 100m Kantenlänge.


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26.04.2010 um 13:07
@UffTaTa
Da fragt man sich immer wieder wie jemand auf die Idee kommt das ein Endlager in wasserloeslichem Salz eine Gute Idee waere.

Ich meine dass das Salz da ein paar Jahrtausende ungestoert gelegen hat garantiert nicht dass dem so bleibt wenn man Tunnel reingraebt.

Wahrscheinlich ist ihnen die Feuchtigkeit genau dort rein gesickert wo sie die Wasserdichten Schichten durchbrochen haben um an das Salz zu kommen...

Da Salz fliesst und Hohlraume auffuellt ist es auch nicht unwahrscheinlich dass Risse in den Wasserfdichten Schichten genau durch das nachrutschen von Gestein enstanden sind wie dem auch sei...

Das Grundkonzept Salzstock als Endlager darf getrost als gescheitert bezeichnet werden.


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26.04.2010 um 14:03
Zitat von JPhysJPhys schrieb:Da Salz fliesst und Hohlraume auffuellt
und damit die Fässer aufbricht womit die radioaktive Scheiße dann auch noch offen liegt und vom Wasser gelöst oder als Schwebstoffe mitgeführt werden können.
Zitat von JPhysJPhys schrieb:Ich meine dass das Salz da ein paar Jahrtausende ungestoert gelegen hat garantiert nicht dass dem so bleibt wenn man Tunnel reingraebt.
Mir ist leider die Bewgründung, warum den Salzstöcke als Endlager vorgesehen waren nicht mehr geläufig. Aber war nicht die Begründung das die Salzstöcke eben so alt seien? Einige Millionen Jahre? Und das der Salzstock durch seine Fließbewegung sozusagen "selbstheilend" sei und damit Risse schließt und dynamisch auf Erdbewegungen reagieren kann?

ICh weiß es leider nicht mehr, muss mich mal wieder einlesen.


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26.04.2010 um 14:06
hier mal der Link zu einem Bericht über die abgesoffene Asse und die verstrickungen von Merkel in diese Schweinerei.

http://smotri.com/video/view/?id=v1013353a000 (Archiv-Version vom 21.02.2015)


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26.04.2010 um 17:47
@UffTaTa
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Warum wurde ausgerechnet Gorleben als Nuklear-Müllhalde ausgewählt?
Ich denke, daß die Wahl auf Gorleben fiel, aus folgendem Grund.

Und zwar lag der Landkreis Lüchow-Dannenberg zum einen an der innerdeutschen Grenze. Und zwar so, daß es wie ein Dreieck in die ehemalige DDR hineingeragt hat.

Lüchow-Dannenberg ist relativ Bevölkerungsarm und es gibt dort keine nennenswerte Industrie.

Bei einem Unfall in dem Endlager oder der geplanten Wiederaufbereitungsanlage in Dragahner Forst würde der vorwiegend herrschende Westwind möglicherweise austretende Strahlung in die ehemalige DDR tragen.

Die Opfer unter der westdeutschen Bevölkerung wären verkraftbar, weil es eben nur einige Hunderttausend wären, die man ggf auch ralativ schnell hätte evakuiren können.

Auch ließe sich der Landkreis Lüchow-Dannenberg recht einfach abriegeln, weil er eben schon von 3 Seiten durch die innerdeutsche Grenze abgeriegelt war.

Und das habe ich schon ab 1983 gedacht, als es dort wirklich heiß her ging und es bekannt wurde, daß der Salzstock in Gorleben nicht zur Lagerung von radioaktivem Müll geeignet ist, da der Salzstock sich weiterhin bewegt und Wasser teilweise eintritt.

Das Ganze wurde auch schon lange zuvor geplant. Denn es handelt sich in dem betreffenden Gebiet um ein Naturschutzgebiet (Naturpark Elbufer-Drawehn).

Deswegen gab es schon im Vorfeld, als noch probebohrungen durchgeführt wurden massive Proteste.

Als dann plötzlich in dem zutreffenden Gebiet ein großer Waldbrand einen Großteil des Forstes zerstörte, viel das offensichtlichste Argument der Gegner "Naturschutzgebiet" zumindest für Gorleben weg.

Die Ursachen des Waldbrandes sind bis Heute nicht geklärt.


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26.04.2010 um 18:17
Alles schön und gut, Konsequenzen wird es nicht geben. Das Volk wird sich so circa 2 Tage empören und dann kommt die nächste Aschewolke aus Island, oder irgendein Zoo bekommt ein neues knuffiges Eisbärbaby. Also nichts für ungut.


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26.04.2010 um 18:18
@melgon

Da wirst Du wohl Recht behalten. Leider.


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26.04.2010 um 18:44
Was ist denn bitteschön "geleaked"?
Übernehmen wir jetzt den gesamten Langenscheidt ins Deutsche?
(Wobei ich bezweifle, dass es dieses Verb im Englischen überhaupt gibt)


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Gorleben Akten veröffentlicht

26.04.2010 um 18:50
@HF

Ich denke mal, es ist eine kleine Wortspielerei.


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26.04.2010 um 18:52
Zitat von HFHF schrieb:Was ist denn bitteschön "geleaked"?
Hier im Zusammenhang mit Musik, wird aber gerade auch im Zusammenhang mit dem verbreiten geheimer Informationen verwendet.

http://www.dict.cc/deutsch-englisch/Leaken+%5BVerbreiten+von+Software+Musik+etc+über+Internet+vor+der+offiziellen+Veröffentlichung%5D.html

Nichts besonderes also, nur ein weiteres englisches Lehnwort.


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26.04.2010 um 18:55
Jetzt würde mich ja mal interessieren aufgrund welcher Allmy-Regel einfach mein Fred umbenannt wurde.


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26.04.2010 um 18:57
@UffTaTa

das erklärt sich durch die frage:
Zitat von HFHF schrieb:Was ist denn bitteschön "geleaked"?
Forensprache ist Deutsch.


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