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Ausländerwahlrecht, jetzt.

83 Beiträge, Schlüsselwörter: Ausländerwahlrecht

Ausländerwahlrecht, jetzt.

18.10.2010 um 23:00
Ich bin gegen ein Ausländerwahlrecht.

Ich selber stamm aus Russland - aus einer kleinen Stadt namens Moskau ;) und lebe schon hier in Deutschland 15 Jahre lang. Meine Eltern haben sich komischer Weise integriert wie sie konnten. Beide arbeiteteten und arbeiten und haben großen Wert darauf gelegt, dass ich ebenfalls eine akadem. Karriere einschlage. Komischerweise haben wir nach 9 Jahren Lebenszeit in Deutschland unsere deutsche Staatsangehörigkeit bekommen.

Wozu sag ich das? Ich beobachte erhäuft jugentliche Migranten, die die deutschen Werte wenn nicht ablehnen, so denen skeptisch gegenüber stehen. Radikale Vertreter sind bis jetzt zwar eher eine Randerscheineung. Eine unterbewusste Ablehung der deutschen Werte, bis stehts der deutschen Verfassung, sehe ich jedoch aber erhäuft bei jugendlichen Migranten. Wie will man also mit solch einer Einstellung deutscher Bürger werden?

Ich will mir nicht vorstellen, wie man durchläuchtet wird, wenn man die deutsche Staatsangehörigkeit annimmt. Deswegen glaube ich, dass jede verfassungskritische Aussage oder jede Straftat bis zur Bagatelle ans Tageslicht kommt. Eins kann ich aber feststellen: Ist man entschlossen, die deutsche Staatsangehörigkeit zu bekommen, bekommt man sie auch.

Was die Steuern angeht:
Mische bitte Steuern mit Status Bürger nicht durcheinander. Du benutzt Straßen, den Schutz der Polizei, Feuerwehr, die Autobahn. Deswegen werden von dir Abgaben gefordert. Du musst ja schließlich nicht alle Steuern zahlen, wie zB die Kirchensteuer. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Theoretisch zahlst du durch Steuern für das, was du auch benutzt. Benutzt du auch als Ausländer oder als Tourist die Infrastruktur, wirst du zur Kasse gebeten. Als Tourist zB durch ein Visum.

Ich finde, die Gesellschaft ist grundsätzlich nicht verpflichtet, eine Staatsbürgerschaft zu vergeben. Eher finde ich, dass die jenige Person Argumente in Form von Qualifikation, Sprache, Weltbild bringen muss, wieso er die Staatsbürgerschaft kriegen sollte.
Am besten wäre die Pflicht, bei der Beantragung der Staatsbürgerschaft ein Brief zu verfassen, wo der Antragsteller schriftlich argumentieren muss, wieso der deutscher Staatsbürger werden möchte. Da kann man dann auch gleich die Sprache testen.

Der Status Ausländer ist immer mit dem Wort Gast verbunden. Und wenn ich manchmal bei jemandem zu Gast bin, bestimme ich ausnahmsweise mal nicht den Ton an.

Schönen Abend)
Nucat


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Ausländerwahlrecht, jetzt.

18.10.2010 um 23:25
Na man sag mir doch mal:

Wozu braucht jemand, der schon 20 Jahre in Deutschland lebt und arbeitet und auch nicht vorhat, das zu ändern, noch die Staatsbürgerschaft seines Herkunftslandes?

Er lebt hier, er arbeitet hier, er interessiert sich vermutlich mehr für das, was ihn direkt in Deutschland angeht, als für die Politik in seinem Herkunftsland.

Warum will die Person dann unbedingt diese ausländische Staatsbürgerschaft behalten? Sentimentalität? Will sie sich eine leichte Ausreise in ein anderes Land offenhalten - zum Beispiel, wenn es in Deutschland nicht mehr so toll läuft?
Wenn ja, dann wäre dies genau der Grund, warum das Wahlrecht auch nur an deutsche Staatsbürger vergeben werden sollte.

Eben damit man zu seinen Entscheidungen stehen MUSS und nicht einfach sagen kann:,,Oh, hm, ich hau mal schnell in mein Heimatland ab, seht zu, wie ihr mit den Entscheidungen klarkommt, an denen ich auch mitgewirkt habe."


Und ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass ein langjähriger, gut integrierter Mensch mit Arbeit und guter Bildung große Probleme hätte, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten.
Weshalb denn?


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19.10.2010 um 00:34
"Wozu braucht jemand, der schon 20 Jahre in Deutschland lebt und arbeitet und auch nicht vorhat, das zu ändern, noch die Staatsbürgerschaft seines Herkunftslandes?"

Zum Beispiel Patriotismus ;) und Stolz (was ich selber nicht immer verstehe)...
Es stellt sich aber meiner Meinung nach die wichtigere Frage, ob die Gesellschaft dieses Individuum braucht? Es ist doch wohl legitim, dass eine Gesellschaft auch mal einen Nutzen eines angehenden Mitgliedes einer Gesellschaft für das Allgemeinwohl betrachtet?

"...dies genau der Grund, warum das Wahlrecht auch nur an deutsche Staatsbürger vergeben werden sollte."

So bitter es klingen mag, aber ein Ausländer ein ein Teil der Geselschaft, aber kein Mitbürger. Er ist nunmal ein Gast mit Gastrechten. Und ein Ausländer in der dritten oder vierten Generation sollte sich bei seinen Eltern bedanken, wieso diese die Einbürgerung verlafen haben.

"Und ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass ein langjähriger, gut integrierter Mensch mit Arbeit und guter Bildung große Probleme hätte, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten."

Hat er auch nicht. Eher würde dieser Mensch die Gesellschaft als Mitbürger weiterbringen. Eher Menschen ohne Bildung, Vorbestrahft, ohne Sprachkenntnisse, etc.. Und ich sehe in solchen Menschen wenig Nutzen für das Allgemeinwohl.


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19.10.2010 um 11:41
@Adrianus

Warum muss ich als Türke eine "türkische" Partei wählen? Abgesehen davon, dass es beim Türken nicht nur Döner gibt, sondern auch Sozialdemokraten, Sozialisten, Kommunisten, Konservative, Religiöse, Nationalisten, Seperatisten - also ein buntes Parteienspektrum wie anderswo auch.

Ich kann mir hier an meinem Wohnort sogar den Luxus erlauben, eine "dänische" Partei, den SSW zu wählen.


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19.10.2010 um 13:08
Doors schrieb:Warum muss ich als Türke eine "türkische" Partei wählen?
das Frage ich mich gerade auch wie man auf die Idee kommt eine türkische Partei in Deutschland zu wählen bzw. es zu fordern.
Zum einen ist da aber mal was Richtig falsch gelaufen bei der Integration und zum anderen wäre es ein Fass ohne Boden .... oder Soll das Recht mal wieder nur ein Einseitiges sein ?


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19.10.2010 um 13:11
@rumpelstilzche

Wenn man früheren Umfragen Glauben schenken darf, wählt "der Migrant" nicht anders als "der Eingeborene", d.h. mehrheitlich CDU bzw. SPD - wobei erstaunlich ist, dass sich die meisten Muslime für die CDU aussprachen.


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19.10.2010 um 13:24
@Doors
spielt es noch eine Rolle ob CDU oder SPD ? beide Parteien zeigen sich als besonders Unfähig und finden Lösungen in Steuererhöhungen und haben extreme Talente neue Steuern einen Namen zu geben ....

Die Deutsche Wirtschaft und ihre Unternehmer halten Deutschland aufrecht.


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19.10.2010 um 16:04
Was würde gegen eine Partei sprechen. die türkische Interessen vertreten? Parteien ethnischer Minderheiten gibt es in vielen Staaten. Nicht dass ich das toll fände, aber inwiefern ist das rechtstaatlich nicht gedeckt?


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Valentini
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19.10.2010 um 16:08
@DahamImIslam

Gibt es doch, in Bremen hat sich jetzt eine türkische Partei gegründet


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19.10.2010 um 16:09
Ich spreche nicht das Staatsrecht an, sondern den Allmysterianer ;)


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Valentini
ehemaliges Mitglied

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19.10.2010 um 16:13
@DahamImIslam

Die Frage
DahamImIslam schrieb:aber inwiefern ist das rechtstaatlich nicht gedeckt?
klang aber ein wenig anders. Egal, die Frage nach der Rechtsstaatlichkeit ist ja soweit damit beantwortet und die Frage nach einer persönlichen Einschätzung würde ich so beantworten:
Warum nicht, in Zeiten in denen es Tierschutzparteien, Rentnerparteien, usw. gibt, warum sollte es da keine ethnischen Parteien geben. Was allerdings nicht zulässig wäre, wenn sie Leute wegen einer anderen ethnischen Zugehörigkeit nicht aufnehmen würden.


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19.10.2010 um 16:22
@DahamImIslam


"Parteien ethnischer Minderheiten gibt es in vielen Staaten. Nicht dass ich das toll fände, aber inwiefern ist das rechtstaatlich nicht gedeckt?"




Wir haben die hier:

http://ssw.de/www/de/


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19.10.2010 um 17:50
@rumpelstilzche
rumpelstilzche schrieb:Zum einen ist da aber mal was Richtig falsch gelaufen bei der Integration und zum anderen wäre es ein Fass ohne Boden .... oder Soll das Recht mal wieder nur ein Einseitiges sein ?
Leider gibt es nur sehr wenig integrierte Türken, dementsprechend ist was falsch gelaufen.


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19.10.2010 um 17:53
Wenn ich die letzte Zahl aus Niedersachsen richtig im Kopf habe, geht man dort von rd. 3% "Integrationsverweigerern" aus.


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tingplatz
ehemaliges Mitglied

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Ausländerwahlrecht, jetzt.

19.10.2010 um 19:03
Ausländerwahlrecht - NEIN Und dieses Nein hat nichts mit einer antidemokratischen Geisteshaltung zu tun, sondern einfach mit Selbstschutz vor Schaden. Oder will man das die Illegalen eine Partei der Freien Einreise und der Selbstbedienung der jeweiligen Sozialkassen gründen? Wer illegal da ist, oder auch nur nen Duldungsschein hat, ist eben kein Staatsbürger. Ein Staatsbürger hat Rechte und Pflichten. Illegale sind immer pflichtfrei. Dieser Thread ist absurd.


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Valentini
ehemaliges Mitglied

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Ausländerwahlrecht, jetzt.

19.10.2010 um 19:14
Ich bin dann dafür, wenn es ein globales Abkommen gibt, dass jeder Mensch bei jeder Wahl in jedem Land per Briefwahl mit teilnehmen darf...
Und weil ein globales Abkommen aller Staaten auf der Welt so wahrscheinlich ist^^...

Denn ich würde mich extrem diskriminiert vorkommen wenn Ausländer hier Wählen dürfen aber ich bei Wahlen in dem Land ihrer Staatsbürgerschaft nicht


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Ausländerwahlrecht, jetzt.

19.10.2010 um 21:21
@tingplatz
In Deutschland sind die meisten Nichtstaatsbürger aber keine Illegalen, sondern haben befristete oder dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung.

Wer hat gesagt, dass Illegale Wahlrecht beanspruchen sollen?


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tingplatz
ehemaliges Mitglied

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Ausländerwahlrecht, jetzt.

20.10.2010 um 16:47
DahamImIslam schrieb:Wer hat gesagt, dass Illegale Wahlrecht beanspruchen sollen?
Das kann man doch eingangs herauslesen, worum es geht. Der Status des Stadt-Bewohners ist völlig egal, ob Staatbürger, Geduldeter oder Illegaler. Hauptsache man wurschtelt sich 5 Jahre irgendwie durch und kann dann auch als Illegaler wählen gehen, weil man die Zieleinfahrt 5 Jahre geschafft hat. Und die Illegalen, aber auch Geduldeten wählen ganz sicher nur Leute, denen ungehinderte Einwanderung egal ist, oder gar noch gefördert wird - zu Lasten aller Steuerzahler.


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20.10.2010 um 17:35
Die wenigsten Illegalisierten hierzulande sind gerne illegal. Davon mal ganz abgesehen.


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20.10.2010 um 18:24
Keine Gute Idee


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