Politik
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

54 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Euro, Kleine Länder ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
GrandOldParty Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

19.08.2011 um 21:05
Ich sage seit mindestens anderthalb Jahren, seit Beginn der Eurokrise, dass es nicht Deutschland sein wird, die der EU den Stecker ziehen wird. Auch nicht Frankreich oder Italien oder Spanien. Nein, es werden die kleinen Länder sein und mit der Bekanntgabe des finnisch/griechischen Sonderdeals sehen wir den Beginn.

Die Niederlande, die Slowakei, Slowenien und Österreich wollen auch jetzt auch ein Pfand haben.

Die kleinen Länder sind schneller und demokratischer. Unmut im Volk wird schneller wahrgenommen und politisch Rechnung getragen. Dazu kommt, dass die Politiker dort, im Gegensatz zu Deutschland, "Europa" nie als Ersatzidentität gesehen haben. Diese EU ist eine Schönwetterveranstaltung und jetzt, wo es ein heftiges Gewitter gibt, sehen wir das.

Keiner ist wirklich bereit, zu zahlen und essentielle Kompetenzen abzutreten. Was meint ihr, wie viele Länder noch Mitglied der EU werden wollten, wenn es nichts gibt? Keine Strukturfonds, keine Subventionen, kein gar nichts. Niemand.

Von daher sollte man sich auch gar keine Sorgen um Eurobonds machen. Finnland, die Niederlande usw. werden dem niemals zustimmen. Dankt u.a. Herrn Wilders. ;)

Es werden die kleinen Länder sein, die die EU zu Fall bringen werden. Und anscheinend geht es schneller, als ich selbst dachte. Ich sagte immer, bis 2013 wird es den Euro in seiner jetzigen Form nicht mehr geben.

Es kann auch schon in einem halben Jahr soweit sein.


1x zitiertmelden

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

19.08.2011 um 21:11
Ich denke nichtmal der Euro selber weiß momentan, ob es ihn noch lange Zeit geben wird oder wann er unterzugehen hat. ;) Von demher gebe ich nichts auf die Aussagen irgendwelcher "Experten" zum Thema geschweige denn irgendwelcher Kommentare im Internet. Die Situation ist einfach viel zu komplex, als dass sie so einfach zu durchschauen wäre.
Die EU ist mir, im Gegensatz zum Euro, aber auch ein Dorn im Auge, stellt sie doch nichts als einen undemokratischen, geldverschwendenden Behördenapparat dar, der immernoch mehr Geld (Schlagwort: EU-Steuern) und Hoheitsrechte für sich beansprucht.
Daher betrachte ich persönlich das europäische Projekt als gescheitert, aber sag das mal unseren Politikern, vor allem dem gestandenen "Europäer" Schäuble...


melden

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

19.08.2011 um 22:54
Zitat von GrandOldPartyGrandOldParty schrieb:Dankt u.a. Herrn Wilders.
wildersposter


melden

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 10:35
@Ilian
Schon vergessen das jede Menge der Gelder die an die EU überwiesen werden in anderer Form zurückkommen??

z.B.

http://www.sozialestadt.de/programm/

http://www.esf.de/portal/generator/8/startseite.html (Archiv-Version vom 17.08.2011)

http://ec.europa.eu/eures/


melden

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 10:57
@Ilian

Die Alternative zum Projekt Europa ist wieder das nationalstaatliche Klein-Klein. Wer die Zeit zurückdrehen will, macht nur das Uhrwerk kaputt, aber sonst nichts.


1x zitiertmelden

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 11:32
@GrandOldParty
Unterschätz nicht den Wert, den der Euro für diese kleinen Länder hat. Es ist eine stabile Wähung, die gut durch beide Krisen gekommen ist. Hätte jedes einzelne Land seine eigene Wähung gehabt, wären viele von der Wirtschaftskrise viel stärker erfasst worden.


melden
GrandOldParty Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 11:37
Zitat von ObrienObrien schrieb:Die Alternative zum Projekt Europa ist wieder das nationalstaatliche Klein-Klein. Wer die Zeit zurückdrehen will, macht nur das Uhrwerk kaputt, aber sonst nichts.
Das ist Unsinn.

Wie können weiterhin die Reisefreiheit haben und den gemeinsamen Markt. Wir brauchen bloß kein EU-Parlament, EU-Kommission usw. Wir beschränken uns auf eine Freihandelszone mit offenen Grenzen.


melden

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 12:52
@Obrien
@Warhead
Mir ist durchaus bewusst, dass die EU einige Vorteile mit sich bringt, die ich auch zu schätzen weiß. Jedoch halte ich es für falsch, das immer mehr Kompetenzen abgetreten werden sollen, z.B. jetzt eben Teile der Finanzpolitik, wenn Barroso wieder mal EU-Steuern fordert. Auch den riesigen Beamtenapparat, der uns einen Haufen Kohle kostet, mag ich nicht. Und wenn dann noch halbdemokratisch "legitimierte" Instutitionen entscheiden, wie es für uns weitergeht, hört der Spaß bei mir eben auf.
Leider stellt sich keine etablierte Partei, von den extremen einmal abgesehen, gegen diesen EU-Wahn.
Die einzelnen Staaten sind einfach zu verschieden, als das man sie vereinigen könnte.


melden

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 12:59
Kroatien und Serbien sind ja glaube ich Anwärter.
Das wird klasse!
Die werden natürlich erstmal kräftig in den Topf einzahlen!
Oder etwa nicht!?..... ;-)


melden

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 13:25
Mir gehen diese Ewig Gestrigen auf den Sack. Das Problem an der EU ist dass es kaum Einigung gibt, dass muss sich ändern. Es kommt immer wieder vor das sich die Staaten verschließen und auf ihre Kleinbürgerlichen Prinzipien zurückfallen. Das was Europa so riesig gemacht hat nach dem Ende des Krieges war der Zusammenschluss der Länder, durch die Gründung der EU und wirtschaftliche Teilhabe. Russland, China und die USA die ebenfalls aus mehreren Provinzen/Staaten zusammengeschlossen sind haben schon lange vor den Europäern erkannt das eine große Staaten Gemeinschaft mehr bringt als einzelne Staaten.


melden

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 14:56
@Ilian

Du hast vollkommen recht, es ist nicht gut, das die EU-Institutionen Kompetenzen haben, die sich nicht aus allgemeinen Wahlen herleiten. Daher wäre ich dafür, das man die EU als solche beibehält, aber auf ein demokratisches Fundament stellt.

@GrandOldParty

Das ist nationalstaatliches Klein-Klein. Unsere Wirtschaft ist derzeit nur deswegen so stark, weil wir einen schwachen Euro haben. Die DM würde aufgewertet werden bis in den Himmel und es wären massive Arbeitsplatzverluste die Folge. Eurogegner sind nur zu doof, das zu erkennen.

Die Schweiz steht aus diesem Grunde vor einigen Problemen, der Franken ist derartig stark, das die Notenbank Franken auf den Markt werfen musste, damit die Exportwirtschaft nicht kollabiert.


melden
GrandOldParty Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 15:26
@Obrien Das ist aber nur zum Teil wahr.

Zunächst einmal muss festhalten, dass unser Export in die Eurozone Jahr für Jahr weniger wird. Vor dem Euro lag er bei 46 Prozent, heute bei 41 Prozent. Dagegen steigt unser Export in nicht-Euro Länder wie China, Brasilien oder auch die Länder Osteuropas.

Daneben war unser sog. "Aufschwung" nur deshalb möglich, weil die Binnenkonjunktur ebenfalls angezogen hat. Wir haben uns in den letzten Jahren viel zu sehr auf den Export konzentriert und die Binnenkonjunktur vernachlässigt. Und eben jene Binnenkonjunktur profitiert massiv von einer starken Währung. Ebenso wie die sozial Schwachen. Die kleinen Einkommen sind in den letzten 10 Jahren nicht gestiegen, sondern gefallen.

Natürlich erfreut es Exportunternehmen, wenn sie günstig in den Euroraum exportieren können. Aber die Gewinne, die sie dadurch erzielen, müssen ihre Mitarbeiter doppelt zahlen. Zunächst einmal durch eine relativ schwache Währung, wodurch ihr eigener Konsum beeinträchtigt wird. Und zweitens durch Steuern.

Was macht es denn für einen Sinn, wenn Griechenland, Portugal, Italien usw. unsere Waren "kaufen" und wir ihnen anschließend das Geld schicken, damit sie diese bezahlen können? Steuergeld, wohl gemerkt.

Eine starke Währung hat auch noch weitere Vorteile, z.B. günstige Kreditaufnahme. Wir könnten, ohne irgendetwas dafür zu tun, unsere Schulden massiv senken. Wenn nämlich die Zinsen für Staatsanleihen des Bundes weiter fallen, können wir alte Kredite durch neue ersetzen, aber zu günstigeren Konditionen.

Insofern, ja, der Export wird ein wenig Schaden nehmen. Nicht viel, aber etwas. Und das ist auch gut so. Diese einseitige Orientierung auf den Export ist wirtschaftlich ungesund und innenpolitisch unsozial.


melden

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 16:03
@GrandOldParty

Zunächst einmal muss festhalten, dass unser Export in die Eurozone Jahr für Jahr weniger wird.

Das ist falsch, auch die Exporte in die Eurozone steigen, nur langsamer als die exporte in die anderen Staaten. Deswegen sinkt der Gesamtanteil, aber in absoluten Zahlen, brummt auch der export in die EU.

Ausserdem würde die DM auch gegen den Dollar und Yuan aufgewertet(da die chinesen ihre Währung künstlich klein halten.

Und eben jene Binnenkonjunktur profitiert massiv von einer starken Währung

aber auch nur, wenn die Leute Jobs und Geld haben, das sie ausgeben können. Zudem kann die Binnenkonjunktur die aufwertung nur bis zu einem gewissen Grad kompensieren. Man schätzt, das unsere Wirtschaft, eine aufwertung von 10% verkraften könne, aber experten schätzen, das eine neue deutsche Wärhung um 30% aufgewertet würde. Das sind 20% zu viel. (Dazu hatte ich schonmal was geschrieben, für Quelle die Su-Fu nutzen)

Die kleinen Einkommen sind in den letzten 10 Jahren nicht gestiegen, sondern gefallen.

Richtig, dank mehr Zeitarbeit und schlechteren Konditionen für Berufseinsteiger. Deutschland soll zu einem Niedriglohnland werden, dank massiver Lobbyarbeit von Unternehmensverbänden wird das auch nach und nach erreicht.

Was macht es denn für einen Sinn, wenn Griechenland, Portugal, Italien usw. unsere Waren "kaufen" und wir ihnen anschließend das Geld schicken, damit sie diese bezahlen können?

Das ist falsch.Wir haben ihnen noch gar kein Geld geschickt, nur Garantien abgegeben. Die paar lumpigen Euros, die wir als Mitgliedsbeiträge zahlen, sind ein Fliegenschiss im Vergleich zum erzielten Gewinn.

Eine starke Währung hat auch noch weitere Vorteile, z.B. günstige Kreditaufnahme. Wir könnten, ohne irgendetwas dafür zu tun, unsere Schulden massiv senken. Wenn nämlich die Zinsen für Staatsanleihen des Bundes weiter fallen, können wir alte Kredite durch neue ersetzen, aber zu günstigeren Konditionen.

Das ist falsch. Zum einen, können wir bereits jetzt Kredite zu besten Konditionen aufnehmen, da die Kreditwürdigkeit der EU-Länder getrennt bewertet wird. zum anderen neue Schulden, sind immer noch, neue Schulden, getilgt wird da gar nichts.


melden
GrandOldParty Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 16:35
Das sind semantische Spielchen. Fakt ist, der Anteil unseres Exports in die Eurozone liegt heute niedriger als vor der Einführung des Euros. Dass sie nur "weniger stark" gestiegen sind und daher der Gesamtanteil geringer ausfällt, kann kein Argument sein. Vor allem nicht dann, weil der Euro ja eine gegenteilige Wirkung hätte entfalten sollen. Er sollte die Wirtschaften der Eurozone noch enger aneinander binden. Enger, als zu nicht-Eurozonen Ländern.

Das ist nicht geschehen.

Ebenso falsch ist die Aussage, dass wir nur Garantien abgeben. Kein Ökonom der Welt glaubt daran, dass diese Garantien nicht gezogen werden. Und im Fall von Griechenland sagt die Politik ja mittlerweile ganz offen, dass ein selective Default in Kauf genommen wird und damit bekommen wir einen Teil unseres Geldes nicht zurück. Wohl gemerkt geht es hier bisher nur um Griechenland. Von den anderen Pleitestaaten spreche ich noch gar nicht.

Auch ist in dieser Rechnung noch gar nicht die Einlage enthalten, die ECHTE GELDEINLAGE, die der Bundeshaushalt für den EFSF aufbringen muss.

Bei den Schulden hast du Recht, da habe ich mich schlecht ausgedrückt. Dennoch könnten wir alte Kredite, die zu schlechten Konditionen aufgenommen wurden, durch neue Kredite zu besseren Konditionen ersetzen. Die Zinsersparnis wäre zur freien Verfügung.

Und überhaupt darf man mal an die Vergangenheit erinnern. Dieser Euro ist gerade mal 12 Jahre alt, wenn man die Einführung an den Finanzmärkten als Startdatum nimmt. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir 1998 ein bitterarmes Land gewesen sind und die Welt sich unsere Waren nicht hat leisten können.

Tatsache ist, dass unsere Waren hochpreisig sind.

Wir konkurrieren nicht mit Griechenland um den besten Ouzo oder mit Irland um die beste Butter. Wir verkaufen Maschinen, Autos, Chemie usw. Unsere Waren sind teuer. Ein BMW war vor dem Euro teurer als ein Peugeot, er ist mit dem Euro teurer als ein Peugeot und er wird nach dem Euro immer noch teurer als ein Peugeot sein.

Insofern ist das nichts als pro-Euro-Propaganda, die die Realität nicht hergibt. Unsere Währung wird aufwerten, ja. Aber erstens nicht um 30 Prozent, sondern deutlich weniger. Zweitens hat das auch enorme Vorteile und drittens kann unsere Wirtschaft eine Aufwertung verkraften.

Wir sind nicht die Billig-Anbieter der Welt.

@Obrien


melden

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 18:06
@GrandOldParty
@Obrien
@Individualist
@wulfen
@Ilian
@japistole
@Warhead
@Subcomandante


Nur die EU-Abgeordneten sind an der Misere Schuld. Die Führung ist ein reiner Schweinestall, der viel mehr am persönlichen Wohlergehen liegt, als am Allgemeinwohl.
Eine Führungsdekadenz, die mittlerweile sogar dem Kleinbürger nicht mehr verborgen bleibt, deshalb der Unmut in der Bevölkerung, dem sich dann auch teilweise die nationale Politik beugen muss zum Wohle der Parteierhaltung, gerade in den kleineren Staaten kommt dies schneller zum Tragen.

Die Idee EU ist gut, die Umsetzung ein Witz, dank der Führungsriege und ihrer persönlichen Machenschaften.

Zudem ist ein großes Herausforderung die fehlende Identität in der EU, fängt ja schon beim sprachlichen an. Bei der UDSSR bzw. Russland, den Staaten und der VR China ist dies nicht oder nur minimal gegeben.

Nochmals, EU eine gute Idee, die aber auch eine große Herausforderung darstellt. Jedoch mit einer Führungsriege, die selbst nicht an die Idee glaubt, diese sogar mit Füssen tritt, kann das nicht funktionieren.

Ob es jetzt den Schweizern besser oder schlechter geht kann ich nicht beurteilen. Vom hören sagen, weis ich auch nur das dort ebenso gejammert wird. Die Frage ist würde sie noch mehr jammern, wären sie dem Staatenbund beigetreten?

Kann denn jemand was vom Allgemeinen standing der Norweger berichten?
Am besten wäre einer der das aus erster Hand beurteilen kann, sprich in Norwegen lebt, dort Bekannte hat.


melden

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 18:19
@GrandOldParty

Das ist keine Euro-Propaganda sondern die Realität.

Fakt ist, das die Exporte auch in die EU-Staaten weiter gestiegen ist. Aber vorallem die sich entwicklenden Schwellenländer wie Brasilien oder China haben deutsche Güter nachgefragt.

Das was du treibst sind unsinnige Zahlenspielereien. Unsere Exporte in die Eurozone sind um 12% gewachsen, nach China und Brasilien eben mehr. Das ist also kein Zeichen dafür, das der Euro nciht funktioniert, es sei denn man hat keine Ahnung von Makroökonomie :D

Das sind semantische Spielchen.

LOL, ein Versuch durch Fachbegriffe Kompetenz vorzutäuschen. Mit Semantik hat das ganze erstmal gar nichts zu tun, wir reden über Zahlen und nicht über Sprache :D

Wir verkaufen aber nicht nur Luxusautos und Maschinen, die kein anderer bauen kann. Wir mögen uns zwar für die tollsten Maschinenbauer halten, sind wir aber nicht mehr.
Mittlerweile können beispielsweise die Türken oder Italiener Werkzeugprüfmaschinen bauen, die den deutschen in nichts nachstehen, aber billiger sind.

Aber erstens nicht um 30 Prozent, sondern deutlich weniger.

Sagt wer, du? :D

Fakt ist, wir brauchen den Euro, noch läuft er zu unserem Vorteil. auf lange Sicht müssen wir unsere positive Handelsbilanz abbauen, das ist klar, aber wenn wir unsere Währung aufwerten, sind erstmal ein paar hunderttausend Menschen arbeitslos.


1x zitiertmelden

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 18:51
Was ist denn das wirkliche Problem. Die EU oder die Misswirtschaft einzelner Mitgliedstaaten?

Aus Fehlern sollte man lernen. Ich bin dafür das die Befugnisse des EU-Parlements erweitert werden.
Das EU-Parlement muss die Finanzlage der Mitgliedstaaten absolut transparent einsehen dürfen ohne das eine Verfälschung von Daten möglich ist.
So kann man eine Misswirtschaft früh erkennen und damit beginnen den Staat unter Druck zu setzen.

Man muss eben immer bedenken das die EU sich noch entwickeln muss, aus Fehlern muss man lernen und die das Einheitskonzept weiter optimieren.

Europa ist mit einem ordentlichen EU Konzept besser aufgestellt auf der Welt.


melden
GrandOldParty Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 19:04
@Obrien Du bist wenig bis gar nicht auf meine Argumente eingegangen.

@AdLibitum @Lightstorm

Nein, meiner Meinung ist auch die Idee schlecht und nicht nur die Umsetzung. Ein Italiener ist ein Italiener ist ein Italiener. Wenn es darauf ankommt, wird er, was völlig verständlich ist, nicht im Sinne einer europäischen Idee handeln, sondern das tun, was für Italien gut ist. Wir sind gewachsene Nationalstaaten.


melden

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 19:08
@GrandOldParty

Ich habe sie alle widerlegt. Vermutlich liest du nur, was du lesen willst.

Ein Italiener ist ein Italiener ist ein Italiener.

*gähn* Das ist eine Phrase ist eine Phrase ist eine Phrase. Darauf kann man nicht eingehen, weil da kein Inhalt hintersteht. Jeder Mensch denkt zuerst an sich. Deswegen klagen die Bayern auch gegen den Länderfinanzausgleich, obwohl sie selbst jahrzehntelang an seinem Tropf hingen.

Das macht deine antihaltung gegen die EU nicht sinnvoller.


melden

Die kleinen Länder werden die EU zu Fall bringen

20.08.2011 um 19:08
@GrandOldParty

Nationalstaaten Denken ist Stammesdenken, überholt und heutzutage gefährlich dazu auch noch.


2x zitiertmelden