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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

26 Beiträge, Schlüsselwörter: Islam, Antisemitismus

arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

22.12.2004 um 02:18
Die klassische arabische Zivilisation war frei von Antisemitismus. Das gelte freilich in der Gegenwart nicht mehr. Mit der Übernahme nationalistischer Ideologien aus dem Westen und im Zuge der Palästinafrage habe im 20. Jahrhundert auch der europäische Antisemitismus Eingang in den Nahen Osten gefunden. Zunächst nur ein Import, habe er inzwischen in der arabischen Welt feste Wurzeln geschlagen.




Lange Zeit hat sich diese arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus hinter dem Begriff „Antizionismus“ versteckt.
Das ist aber längst nicht mehr durchgängig der Fall. In dem Buch eines palästinensischen Schriftstellers, im arabischen Raum weit verbreitetet mit dem Titel Warum wir jeden Frieden mit den Juden ablehnen ist die Rede vom „Juden“ () schlechthin, es wird nicht zwischen Juden und Israelis differenziert. Es heißt: „Mit den Juden kann es weder Frieden noch Versöhnung geben … Die Rolle des Weltjudentums in der Verbreitung des Sittenverfalls ist wohl bekannt… Die Juden kontrollieren mehr als 80 Prozent der US-Medien … die in den Zion-Protokollen festgehaltenen Pläne sind ebenso bekannt: Die Juden planen die Beherrschung der Welt und deshalb zerstören sie die Moral und bemächtigen sich der Wirtschaft der einflussreichen Länder und der Medien.“ Mit den „Zion-Protokollen“ spielt er offenbar auf die antisemitische Hetzschrift Die Protokolle der Weisen von Zion an, die an der Wende zum 20. Jahrhunderts entstand und zur wichtigsten Legitimationsschrift des europäischen Antisemitismus wurde.
Sie haben also nichts anderes gemacht als das übernommen, was einst durch den zaristischen Geheimdienst in Umlauf gebracht wurde.


Die ersten geistigen Spuren des islamistischen Antisemitismus finden wir bei dem Ägypter Sajid Qutjub (1906 bis 1966), dem geistigen Vater des politischen Islam. Von ihm stammten die Bücher wie („Welt-Kreuzzügler“) und („Weltjudentum“) – Christen und Juden wollten Hand in Hand den Islam und die muslimische Welt zerstören.
Wie abwegig diese propagandistische Behauptung ist, zeigt sich, wenn man die historischen Tatsachen betrachtet. Aus der Geschichte der Kreuzzüge wissen wir, dass Juden und Muslime als Opfer der Kreuzzüge im selben Boot saßen.
Sie haben Jerusalem im Jahre 1099 gemeinsam gegen die Eroberung durch die Kreuzfahrer verteidigt.
Dafür nahmen die Angreifer grausame Rache. Zitat „Die Juden Jerusalems … standen im Verdacht, den Mohammedanern geholfen zu haben … die Synagoge wurde in Brand gesteckt und in ihrem Inneren fanden geflüchtete Juden den Feuertod.“


Diese historischen Fakten fanden in dem antisemitischen Standardpamphlet Outjubs, das heute unter dem Titel („Unser Kampf gegen die Juden“) überall in der islamischen Welt kursiert, keine Beachtung.
Derv Geist dieses Machwerks ist durchaus mit Hitlers Mein Kampf vergleichbar.
So heißt es beispielsweise: „Hinter jeder spaltenden Tat in Bezug auf das letzte islamische Kalifat und hinter dessen Auflösung sowie hinter der Abschaffung der Scharia … durch den ,Helden‘ Atatürk, stand stets ein Jude…
Alles, was seitdem gegen das islamische Erwachen im Rahmen eines erklärten Krieges gegen den Islam auf dieser Erde geschieht, ist als das Werk der Juden zu sehen.“ Sajid zufolge „hat die islamische Umma unter den Intrigen der Juden stets gelitten…
Die Juden waren die ersten, und in ihre Fußstapfen traten die Kreuzzügler.“

Als Beweis für die unterstellte jüdische Verschwörung gegen den Islam in der neueren Geschichte führt Outjubs unter anderem das Wirken der Juden innerhalb der europäischen Orientalistik an.
Auch hier verdreht er – wie die meisten Islamisten – die geschichtlichen Tatsachen. Es trifft zwar zu, dass man in der früheren deutschen und europäischen Islamwissenschaft, deren Anfänge ins 19. Jahrhundert zurückreichen, antiislamische Voreingenommenheit findet – etwa bei dem deutschen Orientalisten Beker. Aber diese Orientalisten waren durchweg Christen. Beinahe bei allen jüdischen Orientalisten Europas hingegen findet man eine zum Teil übertriebene Zuneigung zum Islam.
So wurde etwa das islamisch beherrschte mittelalterlichen Cordova in einer Weise gepriesen, die an eine Glorifizierung der islamischen Geschichte grenzt.




Ein Jerusalemer Politologe hat diese Haltung einmal so erklärt:
Jüdische Islamwissenschaftler wollten den Islam stets in ein besseres Licht rücken, weil sie angesichts des europäischen Antisemitismus Halt in einer orientalischen Identität suchten.




Auf der Basis dieser antisemitischen Einstellung lässt sich kein Frieden zwischen Juden und Arabern verwirklichen. Umso wichtiger ist es, auf die besseren Tage der jüdisch-islamischen Geschichte zu blicken – auf jene „jüdisch-islamische Symbiose“ des Mittelalters,. In diesem Geist sollte auch heute ein arabisch-jüdischer Friede angestrebt werden.








Ethnisch-rassische Kategorien waren dem „klassischen“ Islam fremd. So schöpften im frühen Mittelalter Naturwissenschaften, Medizin und Philosophie, islamische, jüdische und christliche Gelehrte, ja sogar Theologen aller drei Religionen, aus denselben Quellen. Unter diesen Bedingungen konnte eine harmonische jüdisch-islamische Kulturtradition entstehen, die von großen jüdischen und islamischen Philosophen wie Maimonides und Avanerroes verkörpert wurde.






Die mittelalterliche Symbiose zwischen Juden und Arabern war so tiefgreifend, dass man von einer jüdisch-arabischen oder sogar jüdisch-islamischen Kultur sprechen kann. Die kulturelle Assimilation der Juden unter dem arabischen Islam ging „weit über eine bloße Arabisierung hinaus … und ließe sich besser als Islamisierung bezeichnen“.
Nicht eine Annahme der Religion des Islam ist darunter zu verstehen, sondern „die Assimilierung an islamische Denk- und Verhaltensweisen, mit einem Wort: eine jüdisch-islamische Tradition parallel zur jüdisch-christlichen, von der wir in der neuzeitlichen Welt zu reden pflegen“.



Diese Symbiose beschränkte sich nicht bloß auf Wissenschaft und Philosophie, sie ging weit darüber hinaus und berührte sogar „das Ritual und den Gottesdienst der Synagoge“.
Allerdings muss man dabei bedenken, das es sich hier um den sunnitisch-arabischen Islam handelt, allerdings gibt es da eine wichtige Ausnahme , nämlich den schiitischen Islam mit seiner fanatischen Unterscheidung zwischen Reinheit und Unreinheit . Zwar findet man diese Unterscheidung auch unter Sunniten, aber sie bleibt bei ihnen auf Gegenstände und Tiere beschränkt.



Im schiitischen Islam wird dies aber auf die Juden übertragen und bietet somit eine Grundlage für eine schiitische Spielart des Antisemitismus im Islam, die wir seit Chomeini vor allem durch die Äußerungen iranischer Ajatollahs kennen.


Das islamische Mittelalter kennt allerdings eine zweite Epoche, die nicht mehr arabisch dominiert war. Die Juden lebten unter osmanischer Herrschaft und nahmen wichtige Stellungen in Handel und Gewerbe, ja sogar im Staatsdienst ein. Für diese Zeit können wir nicht mehr von einer kulturellen Symbiose sprechen. Im 15. und 16. Jahrhundert wanderten viele Juden aus Europa, vor allem aus Spanien, in das Osmanische Reich ein. Sie wurden durch Berichte über die größere Toleranz angelockt, die dort im Unterschied zu Europa herrschte.

Die osmanischen Juden spielten eine bedeutende gesellschaftliche Rolle, aber kulturell blieben sie, verglichen mit der „arabisch-jüdischen Symbiose“ des frühen islamischen Mittelalters, stets Fremde.



Die Geschichte des islamischen Antisemitismus begann, ..........

als das Osmanische Reich im 19. Jahrhundert geschwächt wurde und sich der Hass türkischer Muslime gegen ethnische und religiöse Minderheiten richtete, so auch gegen Juden.
Das ideologische Rüstzeug dafür wurde aus dem Westen importiert. „Die ersten antisemitischen Pamphlete in arabischer Sprache“, „erschienen gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Sie wurden aus den französischen Originalen übersetzt…

Die meisten Übersetzungen stammten von arabischen Katholiken, Maroniten oder anderen Unierten“, also Angehörigen von mit Rom verbundenen christlichen Gemeinschaften.



Heute gibt es in dieser Hinsicht keine Probleme mehr. Der Inhalt vieler antisemitischer Schriften in islamischen Sprachen weist offensichtliche Parallelen mit der NS-Ideologie auf.




Daraus ergeben sich folgende Fragestellungen:

Warum empören sich die Deutschen nicht ebenso heftig über den islamistischen Antisemitismus wie über den neonazistischen?

Warum reden deutsche Islam-Experten, die unablässig Verständnis für die islamische Kultur predigen, nicht auch von den Gefahren des Judenhasses, der nicht zuletzt in der deutschen Islam-Diaspora allgegenwärtig ist?



Die Fragen sind hier nur beiläufig erwähnt, mir ging es eigentlich nur darum aufzuzeigen, wie ausgezeichnet Juden und Muslime einst zusammen lebten.

Und um das ganze mit einem Ziotat enden zu lassen:
Die mittelalterliche Symbiose zwischen Juden und Arabern war so tiefgreifend, dass man von einer jüdisch-arabischen oder sogar jüdisch-islamischen Kultur sprechen kann.


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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

22.12.2004 um 02:51
@haralds
<"Der Inhalt vieler antisemitischer Schriften in islamischen Sprachen weist offensichtliche Parallelen mit der NS-Ideologie auf.">

Wen wunderts, wenn wir uns vor Augen halten, daß der Onkel Arafats niemand anderes war, als der Großmufti von Jerusalem, der mit Hitler und der SS koalierte. Viele Nazi-Größen flüchteten nach dem Krieg nicht nur nach Lateinamerika, sondern auch in arabische Länder wie Ägypten (Raketen-Spezialisten) und Syrien (Adolf Eichmanns "bester" Mann Alois Brunner).

Die Drangsal der palästinensischen Bevölkerung im Zuge der immer rigider werdenden israelischen Besatzungspolitik verstärkte naturgemäß diesen Trend alle anti-jüdische aufzugreifen.

Welches Muster verbindet den Krebs mit dem Hummer und die Orchidee mit der Primel und diese vier mit mir? Und mich mit Ihnen? (Gregory Bateson)


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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

22.12.2004 um 23:59
Genau jafrael, das ist eine Tatache die man nicht ausser acht lassen sollte.


Deshalb möchte ich auch hier einen bereits geposteten Text von mir hier nochmals posten (sorry für den Doppel-Post) ohne das ich ihn nochmals überarbeite.



Wer die Frühgeschichte des Nahost-Konflikts unabhängig
von der PLO-analysiert, wird mit dem frühen Islamismus
in Palästina und einer folgenreichen Einflussnahme
Nazi-Deutschlands konfrontiert.
Die Schlüsselfigur für beides war Amin el-Husseini,
der Mufti von Jerusalem.
Dieser lebte von 1941 bis 1945 in Berlin,
konferierte mit Adolf Hitler und gründete die
muslimische Bosniaken SS-Division. Seine Hauptsorge galt der Gefahr,
Juden könnten der Shoa entkommen:
4.000 jüdische Kinder, die freikommen sollten,
schickte man auf seine Veranlassung in den Tod.


Niemand aber hatte die muslimisch-jüdische Konfrontation erfolgreicher geschürt, als der Mufti, der die höchste religiöse und politische Autorität des palästinensischen Nationalismus gewesen war.

Unter seinem Amt wurde der antizionistische Kampf islamisiert
und zur religiösen Pflicht verklärt:
Wer sich den antijüdischen Vorgaben des Mufti nicht beugte,
wurde in den Freitagsgebeten der Moscheen namentlich denunziert
und bedroht. Stolz schilderte el-Husseini darüber hinaus
in einem Brief an Adolf Hitler,
wie er in unermüdlicher Anstrengung dafür gesorgt habe,


dass „die Palästina-Frage alle arabischen Länder
in gemeinsamen Hass gegen die Engländer und Juden vereinigt.“



Trotz dieser Verbindung war in Palästina kein anderer Politiker so umstritten, wie Amin el-Husseini:
Schließlich wollten gewichtige andere palästinensische Fraktionen
nicht auf Juden schießen, sondern mit ihnen reden.

Wer mit den Juden verhandeln wollte,
wurde jedoch von den Banden des Mufti liquidiert.
Diese Praxis erreichte im „arabische Aufstand“ von 1936-1939 ihren Höhepunkt. In den bis heute gängigen PLO-Legenden
werden die Gewaltausbrüche jener Jahre als „Guerillakrieg“ und „palästinensischer Widerstandskampf“ glorifiziert.
Die Wirklichkeit sah anders aus:
„Der Mufti schaltete bewusst mit äußerster Härte seine Gegner innerhalb des palästinensischen Lagers aus“.
„Innerhalb des palästinensischen Lagers ist es zu mehr Mord und Totschlag gekommen als gegen Juden und gegen Briten.“
Darüber hinaus wurden in den von den Mufti-Banden
kontrollierten Gebieten neue Kleiderordnungen
und Scharia-Gerichte eingeführt
und „unislamische“ Abweichler gnadenlos umgebracht.
Die ägyptischen Muslimbrüder feuerten diesen Terror an und riefen die Bevölkerung Palästinas dazu auf,
alle Angehörigen und Unterstützer der Araber die einen Dialog suchten zu töten, während sie das Vorgehen des Mufti als Djihad-Fanal glorifizierten.

Nazideutschland hatte also das Terrorregime um den Mufti
in der Zeit 1937 bis 1945 finanziell und logistisch untestützt.

<<<<<<Je länger der Brand in Palästina anhält, um so mehr festigen sich die Widerstände gegen das jüdische Gewaltregime
in allen arabischen Staaten und darüber
hinaus auch in den anderen
moslemischen Ländern.“>>>>>>>>>>>>>>


1947 wurde anlässlich des UN-Teilungsplans für Palästina
die zweite große Chance einer Einigung vereitelt.
Mit größter Vehemenz sorgte der Mufti im arabischen Lager
für die Ablehnung des UN-Beschlusses um stattdessen
den Krieg gegen den beschlossenen jüdischen Staat vorzubereiten.
Der skandalöse Umstand, dass der in Europa als Nazi-Kriegsverbrecher gesuchte el-Husseini erneut als Sprecher
aller Palästinenser reüssieren konnte,
erhielt so historisches Gewicht.
Es waren in erster Linie die Muslimbrüder,
die dem Mufti zuvor ein Aufenthaltsrecht in Ägypten und neue Handlungsspielräume erkämpft hatten:
1947 hatten sie Amin el-Husseini zum
offiziellen Führer der Muslimbrüder in Palästina gekürt.

Für große Teile der arabischen Welt wurden mit dem Mufti aber gleichzeitig auch der Nationalsozialismus und dessen Antisemitismus rehabilitiert. Scharenweise strömten die in Europa gesuchte Nazis in die arabische Welt, um dort entweder im Bereich „Agitation und Propaganda“ ihre antisemitische Mission fortzusetzen oder sich an der Entwicklung ägyptischer Raketen zur Zerstörung Israels zu beteiligen.

________________
Der Mufti blieb bis 1974, als er starb,
von der Nazi-Variante des Antizionismus beseelt.
Er stand als Pate und Finanzier hinter der 1959 gegründeten Fatah
und setzte 1968 Jassir Arafat inoffiziell als seinen Nachfolger ein:
„Amin el-Husseini hatte den Eindruck,
dass Arafat der richtige Führer für die palästinensische Nation war.
Er fand, er sei fähig, die Verantwortung zu tragen.“
_________________

Mithin stand die zionistische Bewegung und der Staat Israel
von Anfang an einer Bewegung gegenüber,
die von einer auf Elimination setzenden Vernichtungswut
gegen Juden leiten ließ.

Während der jüdische Fundamentalismus im Zionismus immer in der Minderheit blieb,
war der islamistische Fundamentalismus in der palästinensischen Nationalbewegung in den maßgeblichen Jahrzehnten dominant.
Das hat sich auch bis dato nicht geändert.

An dieses Erbe knüpft die Hamas heute an.
Sie hat erstens den Antizionismus der Nazis übernommen
und islamistisch radikalisiert.
Sie hat zweitens nach dem Vorbild des Mufti ihre Widersacher,
die sogenannten „Kollaborateure“, zu Hunderten einfach abgeknallt.
Anmerkung: Hiermit sind Palistinänser gemeint.
Drittens setzt die Hamas die Obstruktionspolitik des Mufti
gegen jeden Ansatz einer friedlichen Lösung konsequent fort.

__________________


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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

23.12.2004 um 00:09
Der letzte beitrag habe ich nur nochmals gepostet um die tatzächliche Sachlage im Zusammenhang was Jafrael angedeutet hat zu erwähnen.

In Wirklichkeit geht es mir aber um die hervorragende Symbiose der Juden und Araber in den davor gehenden Jahrhunderten. Da gilt es wieder anzuknüpfen.

Man muss diesen Leuten einfach aufzeigen wo die Grenzen sind.

________________


***********

_________________________


Ein Her Günzel einge wissen wohl wer das ist. Nun es ist mit Sicherheit kein schlechter Mensch und einiges von dem Gedankengut von ihm würde Deutschland sicher gut stehen was die konservative Grundhaltung betrifft.

________________________________

Was aber nicht geht und da sehe ich die Paralelle mit den arbabischen Antisemiten sind die direkten Vergleiche was Juden an sich angeht.
Hier sollten sich endlich Araber die um diese Sachlage wissen, es ähnlich machen wie es die Bundesregierung tat - Menschen in ihre Schranken zu weisen.


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doncarlos
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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

23.12.2004 um 01:04
@haralds
@jafrael

Was wundert euch denn am Verhalten des Grossmuftis? Er wusste schliesslich was Zionismus ist und was da auf die Region zu kommt.

DC

Das Fundament ist die Basis jeder Grundlage.


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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

23.12.2004 um 01:15
@doncarlos
Gut, daß Du das erwähnst. Das gehört nämlich zum besseren Verständnis noch dazu:

In dem Falle waren zuerst die 2 Hennen da, die die faulen Eier legten.

Die Zionisten sind erst dank des Muftis und A. Hitler in die Lage gekommen als Organisation wirklich ernst genommen zu werden. VOR 1933 war das ein Häufchen Sektierer, die von den europäischen jüdischen Glaubensbrudern eher milde belächelt worden sind. Zionismus ist das Kind des europäischen Nationalismus.

@harald

Danke für die ausführliche Darstellung.

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doncarlos
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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

23.12.2004 um 01:21
>>Zionismus ist das Kind des europäischen Nationalismus.<<

@jafrael

Stimmt! Und die Palestinenser zahlen den historisch - politischen Preis dafür!

DC



Das Fundament ist die Basis jeder Grundlage.


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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

23.12.2004 um 01:24
@doncarlos

Genau - und es ist immer wieder ärgerlich auch nur daran zu denken!

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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

23.12.2004 um 13:10
also wenn ich jetzt alles richtig gelesen und kapiert habe, muss ich des so verstehen dass das NS-Regime an der jetzigen Lage Schuld ist????

also ungefähr das der Herr Hitler, naja er ist tot kann nicht garnix machen, aber seine "alle-Juden-vernichtungs-Politik" indirekt immer noch in den arabischen staaten (speziell in Palestina) aktiv ist!?!?!?!?!?!

mfg

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smagpie
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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

23.12.2004 um 15:45
Das Wort Antisemitismus ist dumm, denn die heutigen Israelis sind ja bloß zu 71% Juden, und davon sind 80% ashkenasisch-kasarische Juden, d.h. BLOSS angenommene Juden, und auch KEINE Semiten. Im Gegenteil -Semiten haben in Israel nix zu lachen, sie führen die untersten Jobs aus und sind meistens links eingestellt, während die Oberschicht stramm rechts-zionistisch ist.
Khasaren waren/sind ein asiatisches Reitervolk in dem Raum, wo heute die kaspischen-kaukasischen Republiken sind, und ihr Reich hatten sie ca. 800 Jahre lang, bis sie von den Russen erobert und asssimiliert wurden.
Deswegen gibt es auch soviele weißhäutige Juden in Israel, weil sie von diesen osteuropäischen Juden abstammen. Die Semiten aber sehen brauner aus, wie die Araber, die ja genauso wie die Äthiopier ein semitisches Volk sind.
Das wird immer gern unterschlagen und verheimlicht.
Ich kann mir denken, das Israel deshalb so auf Deibel komm raus in die EU will, (obwohls sie hier nix zu suchen haben, weil ihr Land ja nun mal Naher Osten ist), weil sie halt von osteuropäischen Ashkenasen abstammen...
Die eigentlichen Semiten aber, also die nichttonangebende MINDERHEIT in Israel, stammen von Sepharden (auf hebr. heisst sepharad glaub ich Spanien/Spanier) ab, die nach der Zerstörung Jerusalems 70 n. Chr. über Nordafrika schliesslich nach Spanien und Italien kamen, und dort lange ihre Ruhe hatten, bis sie dann durch die Inquisition rausgeschmissen oder erledigt wurden, wenn sie nicht konvertieren wollten.

Das alles steht sogar in dem Jüdischen Lexikon, was ich mal bei einem bass erstaunten Freund gesehen habe, -und ich nicht minder, das könnt ihr euch ja denken! Also werden wir ganz schön verschaukelt, und man treibt Missbrauch mit diesem bescheuerten und ungerechtfertigt benutztem Wort.
Denn es wird in Wirklichkeit gebraucht, um jede Kritik an Israels Gewaltpolitik, die man ja auch schon als faschistische Blut- und Boden-Mentalität bezeichnen kann, gleich im Keim zu ersticken, wa...

Und ausserdem ist Israel dann SELBER ANTISEMITISCH!!! Weil es ja grausam gegen die rechtmäßigen Landbesitzer, die Palästinensischen Araber vorgeht!!!
Da kann ja jeder kommen und aufgrund von erfundenen Bibelgeschichten behaupten, dieses Territorium gehört uns seit Ewigkeiten..das war doch nur Mittel zum Zweck für machtgeile Hohepriester, die seitdem das allen Gehirnwäschemäßig eintrichtern wollen, damit sie weiter so menschenverachtend rumfuhrwerken können wie sie wollen.
Das Judentum war und ist eine gerissen ausgeklügelte, HERRSCHAFTSSTÜTZENDE "Religion"...

Im Lichte der Wahrheit verbrennen alle Lügner


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doncarlos
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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

23.12.2004 um 20:52
>>also wenn ich jetzt alles richtig gelesen und kapiert habe, muss ich des so verstehen dass das NS-Regime an der jetzigen Lage Schuld ist???? <<

@Observo

Nein, so nicht. Der Staat Israel ("Heimstatt für das jüdische Volk") wurde schon im 19.Jh. beschlossen. (Zionismus)

Die ersten jüdischen Einwanderer kamen lange vor der NS Zeit nach Palästina.
Durch die massenhafte Einwanderung nach dem 2. WK. (Überlebende des Holocaust) bekam dieses Ziel den endgültigen Impetus.


DC

Das Fundament ist die Basis jeder Grundlage.


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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

24.12.2004 um 06:07
In Smagpie haben wir also nun einen intelektuellen Antisemiten gefunden.
Ist es nun so, das ich etwas dagen schreiben soll - oder besser schweigen?

Es ist einfach so, das ich mich persönlich angegriffen fühle, das ist nicht beschreibar.

Wenn einer nun meint, das ich meiner Linie untreu geworden bin und doch wieder politisch anfange zu schreiben, der irrt sich gewaltig. Diese Dinge haben nichts mit Politik zu tun - nein das sind Herzensangelegenheiten, für mich.


Das ganze werde ich ausdrücklich gesagt nur für mich persönlich erklären

Es gibt Menschen die stehen auf der Seite der Juden und es gibt sie nicht.

Es gibt Menschen die stehen auf der Seite von Israel und es gibt sie nicht.

Es gibt Menschen die mögen Knoblauch und es gibt sie nicht.


Alle drei Dinge mag ich absolut............


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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

24.12.2004 um 18:18
@doncarlos

ja schon klar aber haralds schreibt ja das Juden und Moslems/Araber/Palästinenser freidlich miteinander lebten aber das als dieser Mufti (der im NS-Regime aktiv war) den antisemitismus in den Orient "importierte".....

aber ich ja der Meinung das England / Europa an der jetzigen Lage im Nahen Osten schuld sind!!Wieso??wir wissen ja alle das kein Land die juden aufnehmen wollte bzw. das der antisemitismus in fast jedem Europäischen land leicht aktiv war......und dann einfach alle nach palästina schicken und dort den staat Israel gründen finde ich nicht legitim (wenn ich mich in dem Punkt bitte korigierts mich)

mfg

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-defplayr-
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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

24.12.2004 um 21:39
Die klassische arabische Zivilisation war frei von Antisemitismus. hahaha.

"
Muhammad war nicht nur Religionsstifter, sondern auch Feldherr, der seinen Machtbereich mit Gewalt ausbaute und zuweilen grausam gegen seine Feinde vorging. Ein Beispiel: während seiner Medinenser Zeit kämpfte er gegen den jüdischen Stamm der Banu Qurayza. Nach ihrer bedingungslosen Kapitulation 627, ließ Muhammad die bis zu 700 männlichen Mitglieder dieses Stammes ermorden und die Frauen und Kinder in die Sklaverei verkaufen. Auch seine Raubzüge und die Erlaubnis zur Plünderung sprechen eine deutliche Sprache.
"


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-defplayr-
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24.12.2004 um 21:45
übrigens lies muhammad diese juden köpfen.


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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

25.12.2004 um 17:46
mmmmhhhhh.......und woher hast du diese info???? ausm Koran`???

ich bitte mal um ne quelle ;)

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compy
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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

25.12.2004 um 17:49
"übrigens lies muhammad diese juden köpfen. "

Ja ,natürlich ! -.-
Bitte beweisen. So ein Beitrag ist eigentlich gar nichts wert und stört nur.



Aschhadu an la ilaha ilallah ua aschhadu ana muhammadan rasul Allah
"Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt ausser Allah und Muhammad ist Sein Gesandter"

"Es ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit und kein Zweifel ist darin"


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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

25.12.2004 um 18:32
-defplayr-@

>>>Beispiel: während seiner Medinenser Zeit kämpfte er gegen den jüdischen Stamm der Banu Qurayza..<<<

- Du lässt da aber was ganz wichtiges aus, es gab immer wieder überfälle seitens der Juden gegen die Muslime. Irgendwann war es dann genug und als strafe sollten sie Medina verlassen, sie nutzen aber die chance nicht und blieben. Da es mit Worten nicht ging musste man zu Gewalt greifen und die Banu Qurayza belagern. Mohammed (s.a.v.) sagte zuvor klar und deutlich wer bis so und so Medina nicht verlässt wird mit dem Tode bestraft. Da die Männer aber blieben war das eine art kriegserklärung und daher wurden alle Männer des Stammes mit dem Tode bestraft. Wer unschuldig war war nicht mehr da, jeder der nicht kämpfen wollte konnte ja weggehen, daher brauchte sich auch niemand wundern warum alle Männer mit dem tod bestraft wurden. Da es verboten ist Frauen und Kinder mit dem tod zu bestrafen wurden sie (weil sie trotz der warnung trotzen) mit der Sklaverei bestraft.

>>>übrigens lies muhammad diese juden köpfen.<<<

- Wer sich mit der arabischen Gesichte auskennt weiß dass das köpfen damals eine übliche tötungsmethode war. Erlich gesagt kenne ich auch keine andere bessere art in einem Krieg zu töten wenn man nur das Schwert hat. Würde man die Leute erstechen würden sie elend und langsam sterben. Es gab ja keine Handwaffen damals.

Das sollte man wissen:
- Es gibt seid dem sturz des Osmanischen Reiches kein echtes islamisches Staat mehr.
- Der Islam sieht KEINE Zwangsheirat vor.
- Heute haben die Frauen im Islam nicht mehr die Rechte die der Islam für sie eigentlich vorsieht, aufklärung über Islam ist notwendig.


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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

25.12.2004 um 18:43
Klar ich weiß jetzt was man denkt, "oh mein Gott sie wurden mit der Sklaverei bestraft". Aber Sklaverei ist nichts anderes als Arbeit zu verrichten ohne Lohn dafür zu bekommen. Heute gibt es so was doch auch in änlicherweise:
sportal.de/nncs/radsport/2004/12/06/83817.html


Es ist eine art manchmal lebenslanger Haft, man verbringt die Zeit aber nicht mit rumgameln sondern mit Arbeit, denn mit nichts tun kann man seine schuld nicht wieder gut machen. So sehe ich das.
Aber ich verstehe bei Sklaverei errinert man sich natürlich immer an die Schwarzen die von Afrika nach Europa gebracht wurden.

Das sollte man wissen:
- Es gibt seid dem sturz des Osmanischen Reiches kein echtes islamisches Staat mehr.
- Der Islam sieht KEINE Zwangsheirat vor.
- Heute haben die Frauen im Islam nicht mehr die Rechte die der Islam für sie eigentlich vorsieht, aufklärung über Islam ist notwendig.


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hatice
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arabisch-islamische Spielart des Antisemitismus

26.12.2004 um 07:17
Der Islam schützt Juden und Christen

" Und streitet nicht mit dem Volker der Schrift. Es sei denn auf die beste Art und Weise. Ausgenommen davon sind jene, die ungerecht sind. Und sprecht: "Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt wurde und was zu euch herabgesandt wurde; und unser Gott und euer Gott ist Einer; und Ihm sind wir ergeben"

Die Vorstellung, die Juden seien von Gott verflucht und verworfen worden, weil sie Jesus nicht als Messias anerkannt und seine Kreuzigung veranlaßt haben, diese Vorstellung hat das christliche Judenbild durch die Jahrhunderte bestimmt; und bestimmt es weitgehend noch. Noch nach 1945 findet sich in dem "Wort zur Judenfrage" des Bruderrats der Evangelischen Kirche Deutsclands (EKD) die Bemerkung: "Indem Israel den Messias kreuzigte, hat es seine Erwählung und Bestimmung verworfen". Der Vorwurf des Gottesmordes hat Haßgefühle erregt, Vorurteile gezeugt und das Verhältnis zwischen Christen und Juden vergiftet. Durch die Jahrhunderte stereotyp wiederholt, hat dieser Worwurf den Juden im Volksbewusßtsein zum Dämon stilisiert und ihn die Gestalt des Ahaver annehmen lassen, des ruhelosen Weltenwanderers. Man sah in ihm die blutsaugende Vampir, den bocksfäßigen Teufel, den geschwänzten Satan- er wurde die Personifikation allen Unheils, die Inkamation des Bösen schlechthin.

Selbst der gelbe Stern ("Judenstern"), der den Juden zum Zwecke der Markierung angeheftet wurde, war nicht eine Erfindung der Nazis, sondern hatte eine uralte kirchliche Tradition. Schon auf dem Laterankonzil von 1215 war verfügt worden, Juden müßten durch besondere Kleidung oder Abzeichen erkenbar sein. Diese Politik der Markierung, die darauf zeige, die Juden in den christlichen Ländern vom Rest der Bevölkerung zu unterscheiden, ist von den Nazis wiederaufgenommen und sowohl als Mittel der Kennzeichnung als auch der Demütigung benutzt worden. Die Muslime verhalten sich gegenüber Juden und Christen ganz anders, wiel ihr Schutz in Qu'ran 2 und Sunna verbrieft ist. Sogar die Art und Weise, mit ihnen zu reden, ist im Qur'an angegeben. Während der Kreuzzüge, die gegen die Muslime mit beispielloser Brutalität unternommen wurden, haben die Muslime nicht im geringsten veranlaßt, die christlichen Bürger deshalb in Mitleidenschaft zu ziehen.

Als die Juden in Palästine gegen die Muslime vorgegangen sind, hatte dies keinen negativen Einfluß auf jüdische Bürger in den islamischen Ländern. Es ist nicht übertrieben, wenn man behauptet: Ohne den Islam wären Judentum und Christentum entweder ganz verschwunden oder mindestens bis zu einem nicht nennenswerten Status zusammengeschrumpft. Es ist nur dem Islam und seiner göttlichen Gesetzgebung zu verdanken, daß Judentum und Christentum solange überdauert haben; denn Juden und Christen lebten unter dem Schutz des islamischen. Reiches, und zwar zu jener Zeit, als der Islam die einzige Weltmacht war und das Überleben von Minderheiten bestimmte.

VON MOHAMED IBN AHMED IBN RASOUL

http://www.enfal.de/grund24.htm ( gut aufgebaute Seite, nütztlich und informativ)


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