@AveCrux Und hier mal ein paar Aphorismen für den NICHT-Christ. Spiel mit diesen Dingen, mach dir DEINE Kirche draus; und beginn zu denken... Auch wir können Evangelien zusammenbasteln :-)
Sprechen ohne Grund ist Verschwendung spiritueller Kraft.
(indianische Weisheit)
Erfolg steigt nur zu Kopf, wenn dort der erforderliche Hohlraum vorhanden ist.
(Manfred Hinrich, deutscher Musikwissenschaftler & Autor, 20.Jh.)
Solange du im Spiel die Wirklichkeit und in der Wirklichkeit das Spiel nicht erkennst, bist
du der Gefangene der Vergänglichkeit
(Maria Szepes, okkulte Autorin)
Der Mensch lebt nur solange er sich bewegt! Warum sollte er denn rasen, wenn nicht aus
Passion? - Er sucht einen geheimen Ausgang du Narr! Gleich einem Tier, das die Gefahr
einer darauf zurasenden Springflut wittert, versucht er, dem Tode zu entrinnen, doch
flüchtend entfernt er sich immer weiter vom Ziel!
(Maria Szepes, okkulte Autorin)
Verzichten auf Denken ist geistige Bankrotterklärung
(Albert Schweitzer, deutscher Arzt & Theologe, 1875-1965)
Die Philosophen konstruieren zwar den Weisen, machen sich aber nicht die geringste
Illusion darüber, daß die überwältigende Maße der Menschheit völlig unfähig ist, sich die
philosophische Weisheit anzueignen.
(Dr.phil.Olof Gigon, schweizer Philologe, 20.Jh.)
Glaubt doch nicht, daß Ketzereien durch ein paar hergelaufene kleine Seelen entstehen
könnten. Nur große Menschen haben Ketzereien hervorgebracht.
(Augustinus, Kirchenlehrer)
Heute weiß ich, daß die Seele des Menschen allwissend und allmächtig ist von Anbeginn,
und daß das einzige, was der Mensch für sie tun kann, ist: alle Hemmnisse, die ihrer
Entfaltung im Wege stehen, zu beseitigen.
(Gustav Meyrink "Der weiße Dominikaner", 1921, deutscher Schriftsteller)
Die Sehnsucht nach Göttern und die Furcht, mit sich allein zu sein und Schöpfer seiner
eigenen Welt zu werden, ist es, die den Menschen hemmt, die magischen Kräfte zu
entfalten, die in ihm schlummern.
(Gustav Meyrink "Der weiße Dominikaner", 1921, deutscher Schriftsteller)
Nur die Oberflächlichen kennen sich selbst.
(Oscar Wilde "Sätze und Philosophien für die Jungen", englischer Schriftsteller)
Jeder geistige Protest ist eine Verwandlung der Seele.
(Prentice Mulford)
Der Drang des Menschen hin zur Masse liegt in dem unbewußten, verzweifelten Streben
begründet in der Vollkommenheit aufzugehen aus der er ursprünglich kommt.
(Philaletus, 03.März 2006)
Theoretisch gibt es eine vollkommene Glücksmöglichkeit: An das unzerstörbare in sich
glauben und nicht zu ihm streben.
(Franz Kafka "Die 8 Oktavhefte", deutscher Schriftsteller, 20.Jh.)
Wir besitzen ein Arsenal von Wahrheiten, welches stark genug wäre, die Welt in einen
Sternennebel zurückzuverwandeln, aber es ist jedes Arkanum im eisernen Tiegel
verschlossen, - durch unsere Starrheit und Dummheit, unsere Vorurteile, unsere Unfähigkeit,
das Einmalige zu fassen.
(Hugo von Hofmannstahl "Andreas oder die Vereinigten", 1920, österreichischer Schriftsteller)
Die Leugnung von Tatsachen ist nur ein Geständnis von Unwissenheit und das Verharren in einem
solchen Leugnen - knabenhafter Eigensinn.
(A.Lecanu "Geschichte des Satans", 1863, französischer Theologe)
Die große Masse winselt danach, daß ein Gott vom Himmel steigt, den sie verkaufen und
kreuzigen darf.
(Gustav Meyrink "Das grüne Gesicht", deutscher Schriftsteller, 1916)
Was der Fromme für Gott hält, ist nur ein Zustand, den er erreichen könnte, wenn er fähig
wäre, an sich selbst zu glauben, - so aber zieht er sich in unheilbarer Blindheit eine Schranke,
die er nicht zu überspringen wagt, - er schafft sich ein Bild, um es anzubeten, anstatt sich darein
zu verwandeln.
(Gustav Meyrink "Das grüne Gesicht", deutscher Schriftsteller, 1916)
Eine Nur-Metaphysik betreiben, wie der Theologe, ist ebenso falsch wie eine Nur-Physik gleich
dem Physiker.
(Papus "Die Grundlagen der okkulten Wissenschaft", französischer Okkultist, 1891)
Wenn Imagination, Kunst & Wissenschaft und alle intellektuellen Geschenke, all die Gaben
des Heiligen Geistes als nutzlos angesehen werden und dem Menschen nur noch der Wettstreit
bleibt, dann beginnt das Jüngste Gericht.
(William Blake "A Vision of the Last Judgement", 1810, enlischer Okkultist)
Den Göttern muß man gleich werden und nicht den guten Menschen - nicht ohne Schuld zu sein,
sondern ein Gott zu werden, ist das Ziel.
(Plotin "Ennead", griechischer Philosoph)
Sei keines anderen Knecht, wenn du dein eigener Herr sein kannst. [Alterius non sit qui suus
esse potest - lateinisch]
(Paracelsus, deutscher Alchemist)
Ich verstehe, damit ich glauben kann. Der Glaube folgt der Erkenntnis.
(Pierre Abealard, französischer Theologe, 1079-1142)
Ein Mensch, der im Einklang mit seinen Trieben lebt, ohne zwischen Gott und seiner Person zu
unterscheiden. Ein Mensch, der nicht rückwärts noch vorwärts schaut, denn für einen freien Geist
gibt es weder Vorher noch Nachher: das ist die totale Freikeit.
(Carlos Fuentes "Terra Nostra", 1975, mexikanischer Schriftsteller)
Gott ist es, der die Menschen sterblich gemacht hat, denn hätte Er sie unsterblich erschaffen, dann wäre entweder die Welt oder die Anwesenheit des Menschen in der Welt unnötig gewesen.
(Carlos Fuentes "Terra Nostra", 1975, mexikanischer Schriftsteller)
Die Wissenschaft ist nur eine Episode der Religion. Und nicht einmal eine wesentliche.
(Christian Morgenstern, deutscher Lyriker)
Es gibt nur ein wahrhaft wünschenswertes Gut, die Weisheit, und nur ein furchtbares Übel,
die Dummheit.
(unbekannter griechischer Philosoph "Tafel von Cebes", Antike)
Ob ich ein Eingeweihter bin, das ist ein geheimnis zwischen mir und Gott.
(Ausspruch eines Sufi)
Es kommt darauf an, zum unmittelbaren Bewußtsein zu kommen, daß man Träger von kosmischen,
immateriellen Kräften ist, von welchen die Natur nur die Versinnlichung und Versteinerung darstellt.
(Julius Evola "Über das Initiatische", 1920-1950, italienischer Kulturphilosoph)
Möge der Weise mit seiner Weisheit nicht den Geist derer verwirren, die des Wissens entbehren.
(al-Hallag, islamischer Häretiker)
Wer zu sich selber geht, riskiert die Begegnung mit sich selbst.
(Carl Gustav Jung "Archetypen", 1934, Schweizer Psychologe)
In dir ein edler Sklave ist, dem du die Freiheit schuldig bist.
(Gnosis)
Ein Blinder und einer, der sieht, sind nicht voneinander verschieden, wenn beide im Finstern sind. Wenn aber das Licht kommt, wird der Sehende das Licht sehen, und der blind ist, wird im Finstern bleiben.
(Das Philippusevangelium -Kapitel 56-)
Fürchte dich nicht vor dem Fleisch, noch liebe es. Wenn du dich vor ihm fürchtest, wird es über dich Herr werden, wenn du es liebst, wird es dich verschlingen und dich erwürgen.
(Das Philippusevangelium -Kapitel 62-)
Wer die Erkenntnis der Wahrheit besitzt, ist frei.
(Das Philippusevangelium -Kapitel 110-)
Wahrer Reichtum ist nur der innere Reichtum der Seele, alles da Übrige bringt Ungemach mehr als Gewinn.
(Lucian, griechischer Philosoph)
Jeder Adept ist in Wirklichkeit ein Gehängter, der in der Materie die Vergänglichkeit und im Tod die Unsterblichkeit sieht.
(Maria Szepes, okkulte Autorin)
Die Intoleranz und der Fanatismus, die für die Propheten und Missionare der drei monotheistischen Religionen charakteristisch sind, haben ihr Vorbild und ihre Rechtfertigung im Beispiel Jahwes.
(Mircea Eliade "Die Geschichte der religiösen Ideen - Band I", 1976, rumänischer Religionswissens.)
Der gute Glaube genügt nicht, es bedarf der Wahrheit. Wenn der gute Glaube genügte, bräuchte es die Erlösung nicht.
(Luther Blisset "Q", 1999, italienisches Autorenkollektiv)
Wenn das Blut der Märtyrer wirklich die Saat der Kirche wäre, dann würde jetzt der Manichäismus die herrschende Religion in Europa sein.
(Henry Charles Lea "Geschichte der Inquisition im Mittelalter (Band I)", 1888. amerika. Historiker)
Der katholischen Kirche ist die Toleranz gegen andere gleichbedeutend mit Verfolgung ihrer selbst; sie kann keinen Nebenbuhler in ihrer Herrschaft über die menschliche Seele dulden.
(Henry Charles Lea "Geschichte der Inquisition im Mittelalter (Band I)", 1888. amerika. Historiker)
Keine Religion ist höher als die Wahrheit.
(Helen Petrowna Blavatsky, deutsch-russische Mystikerin)
Der Geist ist selbst sich Ort, und in sich selbs schafft er aus Himmel Höll', aus Hölle Himmel...
ja besser ist's, Herr der Hölle sein, als Sklave im Himmel.
(John Milton "Das verlorene Paradies", 1663, englischer Dichter)