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Die speziellen Augen der Tierwelt

33 Beiträge, Schlüsselwörter: Tiere, Augen, Sehen, Tierwelt

Die speziellen Augen der Tierwelt

16.09.2014 um 17:18
Hallo Zusammen,
betrachtet man manche Augen der Tierwelt,so ist das menschliche dagegen sehr einfach aufgebaut.
Jedes Tier besitzt für seine Lebensräume und Lebensart perfekt dafür vorhandene Augen und das ist das Thema dieses Threads,welches sehr interessant ist.
Wäre echt toll,wenn ihr auch ein paar Beiträge darüber schreiben und dazu ein paar Bilder posten könntet.

Hier auch gleich der erste Beitrag dazu :

Fangschreckenkrebse

Um zu Überleben und ihre Beute hervorragend im Visier zu nehmen,haben Fangschreckenkrebse sehr hoch entwickelte,komplexe Augen,die im gesamten Tierreich einzigartig sind.
Jedes Auge besitzt bis zu 10.000 Einzelaugen,dieses besteht aus einer Linse, einem Kristallkegel der die Lichtstrahlen nach innen leitet und verschiedenen Rezeptoren. In der Mitte dieser Augen befindet sich ein sichtbarer Band,das Mittelband.Dieses besteht aus sechs Omatidienreihen. Dieses ist einer der kompliziertesten Sensoren im Tierreich.Mit dieses Band kann ein Fangschreckenkrebs nicht nur über 100.000 Farben, sondern auch ultraviolettes und zirkular polarisiertes Licht wahrnehmen,kein anderes Lebewesen ist dazu fähig.
Da Fangschreckenkrebse über farbige Lichtsignale kommunizieren,ist eine Wahrnehmung über 100.000 Farben daher vom Vorteil.
Die optischen Augen sind zu sechs Reihen parallel nach vorne gerichtet,während die ersten Reihen oben und unten nach innen geneigt sind und sich auch überkreuzen.
Die Reihen,die weiter aussen liegen,verlaufen parallel zu den Mittelreihen und die,wo noch weiter aussen liegen,sind nach aussen geneigt. Somit ist der Fangschreckenkrebs in der Lage,mit nur einem Auge ein Dreifachbild zu sehen und kann damit auch ein räumliches Bild erkennen.
Alle Augen können in jeder beliebigen Richtung gedreht und bewegt werden. Somit ist dieser Krebs auch in der Lage,ein Beutetier zu fixieren. Hat ein Auge erst ein Tier gesichtet,dreht es eines seiner Augen so,dass der Mittelband dieses mögliche Opfer "trifft", mit das andere Auge fixiert er es ebenso,dass der Mittelband dieses Auge mit dem anderen überkreuzt,wie das Visier eines Gewehres. Stimmt diese Position,schießt der Fangschreckenkrebs in Bruchsekunden aus seinem Versteck hinaus und schmettert (oder je nach Art auch speert) er mit seine Fangbeine sein Opfer,eine Flucht seiner Beute ist daher unmöglich.
Die schwarzen Punkte auf deinen Augen,sind Pseudopupillen,wie man sie auch bei Fangschrecken,wie Gottesanbeterinnen her kennt.
Pseudopupillen enstehen,wenn Licht senkrecht auf ein Einzelauge trifft und es daher komplett absorbiert, während schräg einfallendes Licht reflektiert wird.

Fangschreckenkrebs-Augen id82962

Fangschreckenkrebs-1


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Die speziellen Augen der Tierwelt

16.09.2014 um 17:39
Da poste ich mal die interessanten Augen meiner Springspinne (die werd ich auch noch im Insektenthread hochladen)
 KK 7755 SpSpAugen

Der Name Pseudopupillen war mir noch nicht bekannt.
Das gibt all diesen Tieren immer so einen Ausdruck, als ob sie einen ansehen.


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Die speziellen Augen der Tierwelt

16.09.2014 um 17:48
Großlibellen haben Facettenaugen mit ca. 30 000 Einzelaugen (Kleinlibellen weniger)
Zusätzlich haben Libellen noch 3 Einzelaugen (Funktion noch nicht genau bekannt)

 KK 7349 lib nah Augen


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Die speziellen Augen der Tierwelt

16.09.2014 um 18:05
Übrigens, bevor jemand was falsch versteht: Spinnen haben keine Facettenaugen.


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Die speziellen Augen der Tierwelt

16.09.2014 um 19:31
@NONsmoker

Auch Bienen,Wespen,Spinnen Ameisen und andere Insekten haben drei Punktaugen auf dem Kopf oder seitlich.
Diese können nur die Wahrnehmung von Lichtverhältnisse erkennen, hell und dunkel.


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Die speziellen Augen der Tierwelt

16.09.2014 um 19:38
Spinnen würde ich bei den drei Punktaugen ausnehmen.
Spinnen haben (meist) acht Augen, die paarig angeordnet sind.
Lasse mich aber gern belehren.

Jetzt bin ich aber erst mal weg.


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Die speziellen Augen der Tierwelt

16.09.2014 um 19:53
@NONsmoker
Besonders leistungsfähige Ocellen besitzen außerdem eine Linse oder, wie bei den Spinnentieren, auch einen Glaskörper.
Wikipedia: Ocellus


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Die speziellen Augen der Tierwelt

18.09.2014 um 16:53
So, bin mal wieder da :D Viel zu tun.

@Rhysida
Interessanter Link.
Aber Spinnen haben keine 3 Punktaugen wie die Insekten, da ihre Augen immer paarig sind. Dazu passt 3 nicht.


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Die speziellen Augen der Tierwelt

18.09.2014 um 22:54
Nicht so außergewöhnlich wie die bisher hier geposteten, aber trotzdem für mich immer irritierend:

ziegenauge-849e8679-8cdd-4d9d-9125-c2a4c

Weiß jemand, warum Ziegen (und Schafe und Wild auch) solche Pupillen haben?


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Die speziellen Augen der Tierwelt

18.09.2014 um 23:05
@Akkordeonistin
Ich hab mir mal so angelesen, daß es deshalb ist, weil z.B.Ziegen Fluchttiere sind. Bei Sonnenlicht verengen sich die Pupillen, bei den Ziegen etc. waagerecht. Dadurch wird die Sicht nicht eingeschränkt.


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Die speziellen Augen der Tierwelt

18.09.2014 um 23:06
@NONsmoker
Ah, ok. Das klingt gut. Danke! :)


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-kk-
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Die speziellen Augen der Tierwelt

17.10.2014 um 00:24
mantis20head5

mantis

Die Augen der Fangschrecken sind auch sehr beeindruckend und auch faszinierend schön :)


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Die speziellen Augen der Tierwelt

29.08.2017 um 21:44
P1000054 15-09-09

Deinopis subrufa, die Großaugenspinne,besitzt,wie man sehen kann,sehr spezielle Augen. Diese Spinne ist nachtaktiv und lauert in der Dunkelheit mit einen Kescher auf ihre Opfer. Dabei sitzt sie auf dünne Fäden,nah über den Boden und zwischen ihren Beinen hält sie diesen Kescher. Läuft eine Beute darunter,fängt sie es über sie ein und zieht es hoch und wickelt es ein. Diese Spinnen können Nachts hervorragend sehen, besser als Katzen oder Eulen.
Ihre Linsen weissen eine F-Zahl von 0,58 auf.
Katzen dagegen auf F 0,9 und Eulen F 1,1. Das bedeutet,sie können vorhandenes Licht nachts effizienter bündeln,als diese Tiere.


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Die speziellen Augen der Tierwelt

09.07.2018 um 22:47
Die Tiere in der Tiefsee,dort wo kein Sonnenlicht mehr existiert,haben ganz spezielle Augen entwickelt.
So zum Beispiel diese Riesen-Ruderkrebse der Gattung Phronima.



Der Höcker auf ihren Köpfen sind eigentlich riesige Facettenaugen. Man kann das schlecht erkennen,da diese Tiere fast ganz transparent sind.
Darunter haben diese Tiere noch weitere kleine orange Augenpaare.
Aus dieser Quelle wird (übersetzt) beschrieben:
Augen
Das unmittelbar erkennbare Merkmal von Phronima ist der breite Kamm auf seinem Kopf. Dieses morphologische Merkmal ist eigentlich ein Satz der Augen des Tieres und stellt eine klassische visuelle Anpassung an die Tiefsee dar. Diese röhrenförmigen Augen zeigen nach oben in Richtung der begrenzten Abwärtsstrahlungsstärke. Die riesigen Facetten dieser Augen sammeln jedes Licht, das sie bis zu dieser Tiefe abfließen lässt und silhouettieren mögliche Beutetiere in der Wassersäule. Das Licht bewegt sich über lange Wellenleiter zur Netzhaut, die sich in der Nähe des unteren Endes des Kopfes befindet (die Netzhaut erscheint auf den Fotos schwarz). Diese röhrenförmige Augenstruktur maximiert den Photoneneinfang und ist in einer Vielzahl von anderen Tiefsee-Krebstieren, Tintenfischen und Fischen zu sehen.
Die zweite Reihe von Augen ragt von der Seite von Phronimas Kopf hervor und ähnelt mehr den Augen anderer Krebstiere. Sie suchen wahrscheinlich nach Biolumineszenz an den Seiten und unter dem Tier. Es wird angenommen, dass diese Augen verwendet werden, um die Tiere zu erkennen, aus denen Phronima ihre Häuser und Kindergärten machen möchte.
1baba714f425 phronima-eye


Diese Tiefsee Krebse sind für Hollywood äußerlich Vorbilder für so manche Alienfilme.

fb4b2525e421 queenamphipod


Sie jagen unter anderen Quallen und rauben ihre äußerliche Hülle. Darin verkriecht sich der Krebs und schwimmt
mit ihre Larven im Meer umher,um sie zu füttern....







https://arthropoda.wordpress.com/2009/12/10/did-phronima-inspire-the-design-of-the-alien-queen/


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Die speziellen Augen der Tierwelt

13.07.2018 um 12:15
Tiefseekrebse haben ebenfalls spezielle Augen entwickelt.


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Bei Tiefseekrebsen hunderte Meter unter der Meeresoberfläche kommt kein Sonnenlicht mehr an – dennoch nutzen die Tiere wohl ihren Sehsinn, um Fressbares zu erkennen.
Ihre Augen reagierten auf blaues und ultraviolettes Licht, das von Korallen und Plankton ausgehe, berichten Forscher in zwei Beiträgen des Fachmagazins „Journal of Experimental Biology“.
Die Wissenschaftler hatten die Tiefsee an drei 500 bis 1000 Meter tiefen Stellen nahe der Bahamas mit dem bemannten Forschungs-U-Boot „Johnson Sea Link“ erkundet. Sie filmten und fotografierten Krebstiere (Crustacea) beim Fressen und erfassten, welche Wellenlängen die Biolumineszenz der Korallen und der winzigen Tiere im Plankton der Umgebung aufwies. Als Biolumineszenz wird die Fähigkeit von Lebewesen bezeichnet, selbst oder mit Hilfe von Mikroorganismen Licht zu erzeugen.

Augen der Krebse mit Mikroelektroden ausgestattet
Unter Leitung von Tamara Frank von der Nova Southeastern University in Fort Lauderdale (US-Staat Florida) wurden einige Krebstiere gefangen und, in dunklen Transportkisten verpackt, an die Oberfläche gebracht. Dort wurden ihre Augen mit Mikroelektroden versehen.
Dann analysierten die Forscher mit Licht der Wellenlänge von 370 bis 600 Nanometern, welche Intensitäten die Sinneszellen aktivierten.
Alle untersuchten acht Arten erwiesen sich als hochempfindlich gegenüber blauem Licht von 470 bis 497 Nanometern. Zwei krabbenähnliche Krebstiere (Chirostyloidea) reagierten zusätzlich auf UV-Licht mit Maxima bei 363 und 383 Nanometern. Für den Menschen sichtbares Licht hat eine Wellenlänge von ca. 380 bis 780 Nanometern.

Korallen schimmern grünlich, Plankton blau
Sönke Johnsen von der Duke University in Durham (US-Staat North Carolina) gelangen Aufnahmen der Biolumineszenz von Korallen und Plankton in Echtfarben. Die – oft giftigen – Korallen schimmern darauf grünlich, das Plankton blau.
Möglicherweise besäßen die Krebse einen einfachen Farbcode zur Unterscheidung von Giftigem und Fressbarem, mutmaßen die Wissenschaftler. Diese Hypothese solle nun weiter untersucht werden.
Die Fähigkeit zur Biolumineszenz wurde bereits bei vielen Tieren der Tiefsee nachgewiesen. Die winzigen Lebewesen im Plankton leuchteten zum Beispiel auf, wenn sie mit Hindernissen kollidierten, schreiben die Forscher.

Biolumineszenz bei einem Fünftel der erfassten Arten
Bei den während der Expedition erfassten Arten habe allerdings nur ein Fünftel Licht emittiert, darunter Anemonen, Seefedern und Korallen. Ob der Anteil tatsächlich so gering sei oder es einen anderen Grund gebe, sei noch unklar.
Das Spektrum des ausgesandten Lichts habe meist zwischen 455 und 459 Nanometern (blau bis blau-grün) Wellenlänge gelegen, bei einigen Korallen bei 505 bis 535 Nanometern (grün).
Oft dauert es lange, bevor ein Signal zum Hirn gelang
Das Team um Frank erforschte zudem, wie schnell die Tiere aus der Tiefe sehen können – wie viel Licht sie in ihren Augen sammeln müssen, bevor ein Signal zum Gehirn geschickt wird. Diese sogenannte Flimmerverschmelzungsfrequenz (FVF) ist ein Maß für die zeitliche Auflösung des Bewegungssehens. Menschen erreichen einen Wert von 60 Hertz, bei den in ewiger Dunkelheit lebenden Krebstieren waren es 10 bis 24 Hertz.
Es gab allerdings auch einen Extremfall: Die Meerassel Booralana tricarinata habe mit 4 Hertz die kleinste bisher gemessene FV-Frequenz überhaupt, schreiben die Forscher. Selbst die langsamste Beute zu bemerken, dürfe ihr schwerfallen.
Möglicherweise sei die Assel ein Aasfresser, der das Glimmen von Bakterien auf verrottender Biomasse erkenne.
https://www.welt.de/wissenschaft/article109049167/Wie-Tiefseekrebse-trotz-Finsternis-Beute-machen.html


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Die speziellen Augen der Tierwelt

20.07.2018 um 14:31
Blepharotes schrieb am 09.07.2018:Die Tiere in der Tiefsee,dort wo kein Sonnenlicht mehr existiert,haben ganz spezielle Augen entwickelt.
So zum Beispiel diese Riesen-Ruderkrebse der Gattung Phronima.
Hier eine Nahaufnahme


956b94f5b82e 20071109-pol2116-Phronima-sp-Deep-Sea-pl
The eyes of the adult Phronima are a further feature of wonder in an animal already beset with extraordinary habits and adaptations. It has compound eyes, like most crustacea and insects, but unlike most it has four, not two. Each pair of eyes is situated on the side of the head. The outer and inner eye of each pair are actually in contact with each other. The outer eye is surrounded by a lozenge-shaped ball of eye-facet lenses commanding an enormous field of view - perhaps 270 degrees. One pair of eyes keeps a constant watch on the world ahead, whereas the other pair views the surroundings through the transparent walls of its temporary home.
Übersetzung:
Die Augen des erwachsenen Phronima sind ein weiteres Merkmal des Wunders in einem Tier, das bereits mit außergewöhnlichen Gewohnheiten und Anpassungen bedrängt ist. Es hat zusammengesetzte Augen, wie die meisten Krustentiere und Insekten, aber im Gegensatz zu den meisten hat es vier, nicht zwei. Jedes Augenpaar befindet sich an der Seite des Kopfes. Das äußere und das innere Auge jedes Paares stehen tatsächlich in Kontakt miteinander. Das äußere Auge ist von einer rautenförmigen Augenlinse umgeben, die ein enormes Sehfeld - vielleicht 270 Grad - beherrscht. Ein Augenpaar beobachtet ständig die Welt, während das andere Paar die Umgebung durch die transparenten Wände seiner vorübergehenden Heimat sieht.
https://solvinzankl.photoshelter.com/image/I0000JyQQuxRdbjM


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Die speziellen Augen der Tierwelt

21.07.2018 um 19:53
Es gibt verschiedene Tierarten,die in unterschiedlichen Dunkelzonen leben. So welche in der Tiefsee und wiederum andere,die tief in lichtlosen Höhlen leben.
Auffällig ist,dass die Tiere in der Tiefsee zum Teil hochentwickelte Augen besitzen,die an der Dunkelheit angepasst sind (lichtempfindlich und daher jedes kleine verfügbare Licht wahrnehmen), die Tiere in dunklen Höhlen dagegen meist zurückgebildet oder gar nicht mehr vorhanden sind.Warum ist das so?
Liegt das daran,dass die Lebewesen in lichtlosen Höhlen ihre Umwelt durch ertasten von Fühlern,Antennen und anderen Sinnesorganen ertasten,wahrnehmen,wenn sie am Boden umher krabbeln und Wände empor laufen und daher die Augen sich im laufe der Zeit zurück gebildet haben?
Es gibt jedoch auch Höhlenfische die blind sind,keine Augen besitzen,während die meisten Tiefseefische Augen haben.


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Die speziellen Augen der Tierwelt

22.07.2018 um 02:42
Es ist jetzt etwas sehr weit hergeholt.

1989,ein Fund am Dinosaur Cove - Australien.
Leallynasaurus.
Vor ca. 115 Mill - Jahre, Nachtsicht,was die Augen angeht.


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Die speziellen Augen der Tierwelt

22.07.2018 um 06:01
@1440

Danke für deinen interessanten Beitrag.
Hier noch etwas mehr darüber.

d21 3

http://www.blagomir.com/dinosaurs/bg/eng/d_21.html

Übersetzung aus dieser Quelle:
Leaellynasaura war ein kleiner truthahngroßer pflanzenfressender Zweibeiner. Es ist einer von vielen Dinosauriern, deren teilweise Überreste aus den festen Felsen von Dinosaur Cove im Südosten von Australien gegraben (und gesprengt) wurden. In der frühen Kreidezeit war dieser Teil Australiens weit von seinem heutigen Standort entfernt, der an den riesigen polaren Kontinent grenzte. Obwohl das Gebiet bewaldet war, musste das Klima nach mesozoischen Maßstäben immer noch extrem sein, da es vier Monate lang keine Sonne gab.

Hinweise auf Leaellynasaura sind aus einem gut erhaltenen Schädel bekannt. Dies hat ungewöhnlich große Augenhöhlen und zwei Beulen weiter hinten, für den Sehnerv. Es wurde vermutet, dass Leaellynasaura an die lange Winterdunkelheit der Antarktis angepasst wurde.

Wenn dies der Fall ist, bedeutet dies, dass es niedrigen, vielleicht sogar unter Null liegenden Temperaturen standhalten kann. Um dies zu tun, hätte es einen Weg gebraucht, um Körperwärme zu erzeugen, was einige Leute als Beweis dafür genommen haben, dass Dinosaurier tatsächlich warmblütig waren.

Seine Körperform und sein Lebensstil basieren auf dem seiner nahen Verwandten, den Hypsilophodontiden. Diese waren eine sehr erfolgreiche Gruppe von Dinosauriern, die in den meisten Teilen der Welt lebten.


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Die speziellen Augen der Tierwelt

22.07.2018 um 08:01
@Blepharotes

Absolut Korrekt.
Die grossen Hinterhauptlappen haben diesem Tier zu einer außerordentlichen "Nachtsicht" verholfen....


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