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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

19 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Tod, Traumdeutung, Großvater ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Seite 1 von 1
Onida Diskussionsleiter
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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 08:52
Seit ca. 3-4 Jahren, die letzten 8-9 Monate sehr verstärkt träume ich vom Tod meines Großvaters.
Er ist vor 10 Jahren gegangen, ich war noch Teeneger. Seitdem frisst es mir regelrecht auf. Heute habe ich 'es' wieder geträumt - ich bin nicht nur unfassbar müde, mir ist auch noch schwindelig und übel.
Kurze Info: Er war mein ein und alles. Deutlich mehr als Mutter, Vater, oder sonst jemand aus der Familie und das schon von Baby an.
Ich möchte die Beziehung nicht näher beschreiben denn gerade, weil sie so unglaublich schön war, schaffe ich es kaum ohne Nervenzusammenbrüche darüber zu sprechen. ;-)
Wie ich mich selbst erinnern kann und wie mir auch meine Eltern erzählt haben - gab es diese starke Bindung schon im Baby Alter, ich konnte nie schlafen, wenn er nicht neben meinem Bett saß, im späteren Alter gab es keine Tage, an denen ich ihn nicht gesehen habe (wir haben die ersten 11 Jahre mit ihm gelebt). Ich konnte mir damals schon nicht vorstellen, dass er stirbt.
Meine Mutter hat uns verlassen, als ich 9 Monate alt war, kam vor 10 Jahren zurück und an diesem Tag, als sie wieder kam....... ging er..........

Prinzipiell geht es immer um das Gleiche:
Ich erfahre im Traum dass er verstorben ist... Heute beispielsweise (auch ne häufige Situation in solchen Träumen): Ich will ihn, wie so oft damals besuchen, er öffnet nicht die Tür, ich renne hoch und sehe wie die Wohnung geöffnet ist und zum Teil ausgeräumt ist (kein Bett mehr vorhanden), ich begreife es und fange schrecklich an zu heulen.
Heute war es so, dass da mehrere Fremden die Wohnung ausgeräumt haben und ihn aus dem Haus im Sarg getragen haben.
Ich konnte nicht reinschauen (konnte ich übrigens damals, bei der Beerdigung auch nicht, habe nur vom weiten seine Hände gesehen, und tatsächlich auch so schrecklich geweint. Ich konnte mich nicht von ihm verabschieden, keine Ahnung ob es an Angst vor Leichen lag oder eben daran, dass ich zu schwach dafür war ihn so zu sehen. Ich meine, was soll das? Es sind 10 Jahre vergangen, es kann einfach nicht sein, dass es nicht besser wird !

(Meine Mutter hat mich vor 8 Jahren zu einer Therapie geschickt, diesbezüglich, die bei mehreren Ärzten nicht geholfen hat. Ich bin nicht bereit, mit Fremden oder Familie darüber zu sprechen. Ich glaube ich wäre auch heute, beim neuen Therapieversuch weiterhin bockig und der Meinung, dass es die Person die da sitzt nichts angeht).

Nach dem Aufwachen fühle ich mich wie schon erwähnt einfach nur schrecklich und muss ständig daran denken. Er liegt übrigens nicht in Deutschland, deshalb ist es für mich auch nicht möglich, ihn 'besuchen' zu gehen, auch wenn er es sicherlich möchte. Denn das wollte er damals, als er noch lebte, immer....
Hat jemand eine Erklärung für mich, kann mir hierbei jemand helfen, es zu verstehen?

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag,
Elisa


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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 09:04
Zitat von OnidaOnida schrieb:Meine Mutter hat uns verlassen, als ich 9 Monate alt war, kam vor 10 Jahren zurück und an diesem Tag, als sie wieder kam....... ging er
Warum ging deine Mutter und wie lange war sie weg? Wie ist heute dein Verhältnis zu deinen Eltern?
War dein Opa deine Kern-Familie? Falls ja, überrascht mich deine Trauer nicht ...


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Onida Diskussionsleiter
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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 09:08
@Kybela
Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen, die Familie meiner Mutter sagt, es war wegen meinem Vater (würde mich nicht überraschen),
so wie sie sich jedoch kurz nach dem Wiederkehr benommen hat und immer noch benimmt, wäre es jedoch auch glaubhaft, was die Familie meines Vaters behauptet. Opa sagte, sie hätte sich nicht um mich gekümmert und war bösartig (würde heute stimmen, ja), sie sagt er wurde dazu gezwungen dies zu behaupten, von der Familie meines Vaters. Sie hätten ihn erpresst, dass sie mich von ihm wegnehmen, wenn er nicht mitmacht. Also was da wirklich war, ich habe keine Ahnung. Um ihn damals auszufragen, dafür war ich noch zu klein / zu jung. Und es hat mich damals auch nicht wirklich interessiert, dass sie weg war. Ich kannte das Leben mit ihr nicht, ich habe sie nicht vermisst.


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Onida Diskussionsleiter
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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 09:09
@Kybela
Verhältnis? Gibt es nicht. Pflege keinen Kontakt zu ihnen, auch wenn ich es oft versucht habe. Es scheiterte immer daran, dass mir es auch nach Jahren bestätigt wurde,was die beiden gegenseitig von sich behaupten. Zudem war mein Vater damals schon nicht das Gelbe vom Ei.


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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 09:11
Zitat von KybelaKybela schrieb:Falls ja, überrascht mich deine Trauer nicht ...
Es liest sich so, dass er "der Anker" war.

Mich überrascht die Trauer auch nicht, aber nach zehn Jahren sollte man im eigenen Interesse versuchen, die Trauer abzuschließen. Wenn es "nur" die Träume sind und diese dich nicht weiter stören und beeinträchtigen, dann lass sie doch einfach zu. @Onida

Wenn sie dich stören oder der Trauerprozess nach zehn Jahren immer noch zu tief ist, musst du dir die Art von Hilfe holen, die für dich passend ist. Wenn Therapie nicht dein Ding ist, musst du dich halt informieren, was noch in Frage käme. Da kann ich auch nur bedingt Rat geben. Das kann ein gutes Buch zum Thema Trauerbewältigung sein, dass kein eine Therapie sein, wo du kaum reden brauchst, sondern die Trauer durch eine andere Tätigkeit (z.B. malen) verarbeitest. Oder etwas ganz anderes.


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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 09:19
Zitat von hallo-hohallo-ho schrieb:Wenn es "nur" die Träume sind und diese dich nicht weiter stören und beeinträchtigen
So liest sich das nicht für mich:
Zitat von OnidaOnida schrieb:Nach dem Aufwachen fühle ich mich wie schon erwähnt einfach nur schrecklich und muss ständig daran denken.
Wie sehen die Beziehungen zu anderen Menschen aus? Gibt es neue Vertrauenspersonen?
Partner oder vielleicht schon eigene Familie?


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Onida Diskussionsleiter
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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 09:22
@Kybela
Da triffst du was.
Es gibt 1-2 Familienmitglieder, die immer für mich da sind und auf die ich mich verlassen kann, jedoch sprechen wir nie darüber. Meine Cousine ist nicht wirklich bereit für solche Gespräche, weil sie da selbst nicht weiter wissen würde (sie ist toll, jedoch kann sie den Menschen nicht nachempfinden) und meine Tante wäre zwar für so etwas bereit, jedoch würde ich es von mir aus nie ansprechen.


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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 09:29
@hallo-ho
Mit solchen Büchern habe ich mich vor Jahren schon beschäftigt, hier liegen einige davon. :) Die Theorie verstehe ich ja. Ich wüsste beispielsweise auch, was ich anderen Menschen in meiner Situation wahrscheinlich raten würde (wäre dasselbe), doch bei mir klappt es nicht. Und das sage ich nicht einfach so - ich bemühe mich ja. Doch die Gefühle die dabei immer wieder hochkommen (nicht nur beim träumen, häufig auch einfach so, wenn ich an ihn denke), machen mir immer wieder einen Strich durch die Rechnung.


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Onida Diskussionsleiter
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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 09:31
Zitat von KybelaKybela schrieb:wie lange war sie weg?
Sie ging als ich 9 Monate alt war und kam im Jahr 2005 zurück (ich merke gerade, es sind schon 12 Jahre her, nicht 10), das bedeutet sie war 15 Jahre lang weg.


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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 09:34
Zitat von OnidaOnida schrieb:Doch die Gefühle die dabei immer wieder hochkommen
Ich bin nicht das Maß aller Dinge, d.h., es kann bei dir natürlich anders sein, aber ich schilder dir einfach mal, wie es bei mir war. Ich hatte vor 11 Jahren einen Trauerfall, der mich über mehrere Jahre massiv beeinträchtigt hat, allerdings auf andere Art und Weise als bei dir. Was mir letztlich geholfen hat, war - aussitzen. Ich hab mir den Kopf zerbrochen, was mir helfen könnte, hab mal mit nem Psychologen/Psychotherapeuten gequatscht, der übrigens scheiße war (Achtung! Ich sage nicht, dass Psychotherapie grundsätzlich schlecht ist ! Nur damals in diesem speziellen Fall war es einfach nix für mich), hab anderes probiert, aber letztlich war es die Zeit und das Abwarten, die mich irgendwann wieder "normal" gemacht haben.


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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 09:36
@hallo-ho
Das würde behaupten es weiterhin zuzulassen und darauf hoffen dass es in ein paar Jahren besser wird? Ich wünsche mir, es wird der Fall sein bei mir.


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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 09:46
Zitat von OnidaOnida schrieb:und darauf hoffen dass es in ein paar Jahren besser wird?
nein, du solltest jetzt etwas tun und probieren.
Die Däumchendreh-Methode heb dir für den Schluß auf.
Zitat von OnidaOnida schrieb:meine Tante wäre zwar für so etwas bereit, jedoch würde ich es von mir aus nie ansprechen
Warum nicht?


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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 10:05
@Kybela
Ich glaube nicht dass sie mich verstehen kann, sie kannte unsere Verhältnisse damals nicht, ich glaube, sie weiß nur groß von hier und da, dass er mir wichtig war.


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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 13:50
@Onida
Es tut mir leid zu hören dass du nach all dieser Zeit noch so stark trauerst dass dich das bis in deine Träume verfolgst.

Ich würde dir gerne ein paar Fragen stellen. Wenn du etwas nicht beantworten willst, ist das natürlich kein Problem.
Zitat von OnidaOnida schrieb:Seit ca. 3-4 Jahren, die letzten 8-9 Monate sehr verstärkt
Hat sich irgendetwas in deinem Leben verändert bzw. ist etwas spezielles passiert vor 3-4 Jahren und vor ein paar Monaten?
Zitat von OnidaOnida schrieb:und an diesem Tag, als sie wieder kam....... ging er..........
War das ein Zufall, oder ging es ihm schlecht, deine Mutter wusste davon und kam deshalb zurück?
Zitat von OnidaOnida schrieb:Ich konnte mich nicht von ihm verabschieden, keine Ahnung ob es an Angst vor Leichen lag oder eben daran, dass ich zu schwach dafür war ihn so zu sehen. Ich meine, was soll das? Es sind 10 Jahre vergangen, es kann einfach nicht sein, dass es nicht besser wird !
Du warst also nicht bei ihm als er starb (oder kurz vorher)? Es scheint für dich sehr wichtig zu sein dich von ihm zu verabschieden. Möglicherweise findest du deshalb keine Ruhe. Gab es für dich bisher noch überhaupt keine Möglichkeit sein Grab zu besuchen? Hast du mal versucht einen Brief an ihn zu schreiben?
Zitat von OnidaOnida schrieb:deshalb ist es für mich auch nicht möglich, ihn 'besuchen' zu gehen, auch wenn er es sicherlich möchte.
Als was siehst du den Tod? Als Ende? Als Übergang zu etwas anderem? 


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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 17:01
Zitat von OnidaOnida schrieb:Das würde behaupten es weiterhin zuzulassen und darauf hoffen dass es in ein paar Jahren besser wird?
Ich wollte damit sagen, dass Chancen bestehen, dass du letztlich "von allein" damit klar kommst. Du schreibst ja, dass dir Bücher nichts bringen und du Therapie nicht willst.


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Onida Diskussionsleiter
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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 17:09
@hallo-ho
Ah, jetzt verstehe ich, entschuldige. :)


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Onida Diskussionsleiter
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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

13.08.2017 um 17:18
@Spookywoman
Danke für deine Zeit. Ich habe dir die Fragen per Pn beantwortet.


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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

14.08.2017 um 11:38
@Onida
Brauchst dich doch nicht entschuldigen :)
Ich wünsch dir alles Gute und dass du es schaffst, dein Problem auf eine für dich gute Art und Weise zu lösen.


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Tod nicht verarbeitet? Weinen im Traum

12.09.2017 um 15:48
@Onida

Nach dem Thema mit deinem Freund (ich habe dir dort auch geantwortet) habe ich mich mal in deinen anderen Themen umgesehen und stelle fest, dass wir uns anscheinend recht ähnlich sind.

Meine Mutter starb vor 12 Jahren und ist im Ausland beerdigt, ich kann sie also auch nur sehr selten besuchen. Ich war damals nicht bei ihr als sie starb. Und in regelmäßigen Abständen habe ich genau die Art von Träumen. Ich träume immer irgendeine Szenerie, in der ich weiss, dass sie sterben wird oder gerade gestorben ist. Ich kann mich jedoch nie verabschieden. Ich weine bitterlich und es tut im Traum genauso sehr wie, wie damals. Die Träume kommen manchmal mehrmals im Monat und manchmal auch einige Zeit gar nicht.

Ich denke das ist der Punkt. Man kann nicht loslassen, weil man sich nicht verabschiedet hat.

Im Übrigen war ich vor etwa 10 Jahren mal bei 3 verschiedenen Psychologen, alle haben mich nach der 1. Sitzung abgewiesen, weil man mit mir nicht arbeiten kann. Ich habe mich einfach komplett geweigert, weil mir dieses Gerede so albern vorkam, mit denen die versucht haben, einen auszufragen.

Im Alltag verdränge ich das Thema grundsätzlich, weil der Schmerz, daran zu denken, sehr groß ist.


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